(kreuz.net) Papst Benedikt XVI. sei dafür bekannt, der Liturgie seiner Kindheit, in der er auch sein
Priesteramt lange Zeit versehen hat, verbunden zu sein.
Das erklärte Prälat Philippe Verrier – Generalvikar
der Diözese Blois – nach Angaben der Tageszeitung ‘La Nouvelle république’.
Die Stadt Blois befindet
sich 190 Kilometer südwestlich von Paris. Die dortige Diözese umfaßt etwa 250.000 Papierkatholiken
und neunzig Priester.
„Auf theologischem Gebiet ist der Papst nicht reaktionär, aber mit Sicherheit
auf liturgischem Gebiet“ – fügte der Generalvikar hinzu.
Benedikt XVI. habe damit gerechnet, daß die
Erlaubnis zur Feier der Alten Messe, die Lefebvristen in die Kirche zurückgeführt hätte.
Doch mit
Ausnahme von vier oder fünf Priestern der Gemeinschaft vom Guten Hirten seien die anderen bei ihren Positionen
geblieben: „Die französischen Bischöfe hatten das vorausgesagt, sie wurden aber nicht gehört.“
Der
Generalvikar ist der Meinung, daß das Motu Proprio in der „katholischen Gemeinschaft nur sterile Spaltungen
wiederbelebt hat zum Schaden der Verkündigung des Evangeliums.“
Das ist für ihn ein „erschütterndes
Ergebnis“.
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42 Lesermeinungen
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Karljosef; mit dem Finger auf die Achillesverse gezeigt die Piusbruderschaft besitzt eine Achillesverse,
denn auf der einen Seite wird der Sedesvakantismus mit fadenscheinigen Argumenten verteufelt auf der anderen
Seite anerkennt man die Rechtmässigkeit der Oberen der Konzilssekte handelt aber zugleich nach eigenem
Gutdünken. Mir selbst ist das Vorgehen Pater Schmidbergers äusserst sympathisch, denn, wie es die Beispiele
von Fulda und Aachen verdeutlichen, lässt er sich nicht von den Ôberen der Konzilssekte auf die Füsse
treten. Auch in seinem Schreiben an die Oberen der Konzilssekte wird der katholische Standpunkt ohne Abstriche
klargestellt. Wozu also dieser Aufruf zu einem Rosenkranzfeldzug um von Rom die Rücknahme der Exkommunikation
zu bekommen von der man ohnehin nicht viel hält. Weitaus geeigneter wäre es nochmals die Dinge die so
klar zu stellen, wie es in seinerzeit im offenen Brief an Kardinal Gantin vom 8. Juli 1988 geschah
#40 karljosef 08:28:38 | Freitag, 26. Dezember 2008
Piusbruderschaft Ich muss gestehen daß die Piusbruderschaft für mich ein zwiespältiges etwas ist. Auf
der eine Seite bestelle ich dort gerne Bücher und lese auch gerne deren Informationsmaterial. Auf der
anderen Seite finde ich deren Argumentation oft sehr komisch. Folgenden Argumente hört man oft ( meine
Meinung steht in Klammern) 1/ Die neue Messe sei nicht gültig. ( Sogar Marcel Lefevbre sah sie als gültig
an obwohl er sie nicht gemocht hat. Woher nehmen denn die Piusbischöfe die Neuinterpretation) 2/Nur dank
Marcel Lefevbre gibt es heute die alte Messe und er war der einzige der für die gekämpft hat (Kardinal
Siri fand sie auch besser und der heutige Papst hält die Liturgiereform auch für Käse deswegen hat
er doch das Motu Proprio eingeführt) 3/ Die Bischofweihen von ML sind gültig (Das Kirchenreicht ist
eindeutig, sie sind gültig aber alle Bischöfe sind exkommuniziert. Punkt) 4/ Die Priesterbruderschaft
kann sich nicht dem Papst unterstellen, denn sonst würde sie ihre Unabhängikeit einbüssen, denn sonst
würde Rom einen Modernisten als Piusbruderschaftschef einführen (Dies ist eine schismatische Argumentation.
Und sie stimmt nicht. Wo sitzen den in der Petrusbruderschaft und dem Institut Christ König die Modernisten?
Nirgendwo! Und deshalb ist die Piusbruderschaft unbegründet ungehorsam und wandert ins Schisma)
#39 Marcelus 21:27:07 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Ein Papst muss die Dogmen des katholischen Glaubens bekennen, um überhaupt Papst sein zu können, dasselbe
gilt für die tatsächlichen Inhaber der übrigen Ämter der Kirche. Wen ein Papst zwar die Dogmen der
Kirche bekennt aber liberal ist und die Träger des rechten Glaubens verfolgen lässt weil er Nichtkatholiken
scheinbar in Ämter einsetzt, dann ist er als liberaler Katholik ein Feind der Kirche. Die liberalen Katholiken
sind nach Aussage des alten Papsttums die größten Feinde der Kirche. Und das trifft auf die Päpste
Paul VI. und Johannes Paul II. zu, die noch dazu die Römisch-Katholische Messe verfolgen ließen. Die
Wölfe im Schafspelz treten innerhalb der Herde Gottes auf, wie die Überlieferung der Kirche lehrt, und
das sind natürlich auch Päpste und Bischöfe.
#38 ignosti † 21:21:52 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Es geht ja nicht um einzelne Personen. Du rechnest ja den Papst, den Klerus und das letzte Konzil zu den
Irrtumsträgern, die das „Katholische“ verfolgen. WO also finde ich das wirklich katholische, bei Lefebvre!
Das ist doch deine Ansicht? Folglich ist Lefebvre und seine (von den Verfolgern exkommunizierten) Bischöfe
die wahre und einzige katholische Kirche! Was also habt ihr mit den Irrenden, mit den Wölfen im Schafspelz
gemein? Nichts mehr? agnosti, verwundert
#37 Marcelus 20:55:50 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Papst und Kirchenamtsinhaber können natürlich Wölfe im Schafspelz sein die die ihnen anvertraute Herde
nicht weiden sondern diese mit Irrlehren in die Irre führen, davor, vor dem Auftreten dieser Irrlehrer
in der heiligen Kirche, warnt die Hl. Schrift ausdrücklich, und natürlich waren schon etliche Päpste
mit dem Teufel im Bunde, wie wir aus 2000 Jahren Kirchengeschichte wissen.
#36 ignosti † 20:52:40 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Ach, was du nicht sagst: Die Römisch-Katholische Kirche wird niemals untergehen, gleichzeitig aber auch:
die heutige Verfolgung durch liberale Päpste und angemaßte Amtshierarchen. Du erklärst den Papst und
die Amtshierarchen zu Verfolgern der rkKirche selbst? Was ist denn das für ein verschrobenes Kirchenbild!
Also manchesmal habe ich den Eindruck, dass ich als ein von der Kirche Ausgetretener, als Freigeist und
radikaler Konstruktivist weit mehr „katholisch“ bin, als die sich hier als bekennende „treue“ Katholiken
aufplusternden Besserwisser! Papst und Bischöfe sind nicht sind also eine Sekte? Marcelsus und die Lefebvrianer-Truppe
sind in Wirklichkeit die römisch-katholische Kirche? „Pater“ Lingen ist doch auch der einzig wahre Katholik?
ignosti, verwundert lächelnd
#35 Marcelus 18:31:19 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
ignosti: Sie haben sich die Antwort bereits gegeben Und als Katholiken wissen wir dass in der PBSPX mit
größter Sicherheit der römisch-katholische Glaube bekannt wird – was man ja von Pseudokatholiken in
den Diözesen und sontigen Orden nicht mehr sagen kann. Und offenbar weiß es der gesamte Klerus bis zum
Papst hinauf auch nicht! Oder warum sonst die Exkommunikation der vier „Bischöfe“ und bald der gesamten
Sekte? Offenbar kennt ein Großteil der Hierarchen nicht mehr den apostolischen römisch-katholischen
Glauben, denn sonst würde dieser nicht rechtgläubige römische Katholiken verfolgen – denn es gibt nur
rechtgläubige römische Katholiken, oder es sind Nichtkatholiken. PBSPX als Refugium des römisch-katholischen
Glaubens wächst und gedeiht, Du machst mir Hoffnung! Wenn dem so ist, dann ist die rkKirche in fünfzig
Jahren Geschichte. Die Römisch-Katholische Kirche wird niemals untergehen – weil das der Kirche durch
ihren göttlichen Gründer verheißen ist. Die Kirche hat schon schlimmere Verfolgungen überlebt – und
wird auch die heutige Verfolgung durch liberale Päpste und angemaßte Amtshierarchen überleben.
#34 Bernd Stromberg 16:13:36 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
@Gotthard Das Phänomen der Profanierung liegt nicht in der Liturgiereform begründet und ist zum Glück
auch nicht flächendeckend zu beobachten. Eine Form der Profanierung ist etwa die Verwendung von Pop-
bzw. Rockmusik in der Liturgie. Das Problem liegt nicht darin, dass es „moderne“ Musik ist, sondern dass
diese Art von Musik eine gänzlich andere Ausrichtung hat, als sie für den christlichen Kult angemessen
ist. Musica sacra dient der Anbetung der Gottheit, während die Pop- bzw. Rockmusik afrikanischen Musikformen
entstammt, die der evocatio von Dämonen und Göttern gewidmet ist. Ein anderes Beispiel ist eine gewisse
Banalisierung liturgischer Sprache. „Umgangssprache“ hat in der Liturgie nichts verloren. Liturgische
Sprache sollte sich durch eine strikte Orientierung an der jeweiligen Hochsprache auszeichnen. Eine allzu
„banale“ Sprache lässt die dignitas des Hl. Geschehens vermissen; „schulterklopfende Gemütlichkeit“
ist in der Liturgie fehl am Platz. Teilweise ist in die Liturgie eine gewisse Geschwätzigkeit gekommen,
die oft peinlich ist. Man fühlt sich an Fernsehansager erinnert, etwa bei den einführenden Worten nach
der liturgischen Begrüßung. Die Liturgie wird an manchen Orten recht steril gefeiert. Der Sinn für
Schönheit und Geschmack ist manchmal abhanden gekommen; dies gilt für Paramentik genauso wie den Kirchenbau
oder liturgische Gefäße. Man verwechselt oft den „Glanz edler Einfachheit“ mit glanzloser Primitivität
und Einfallslosigkeit (zB. Mantelalben).
#33 ignosti † 14:54:05 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Dummes Gerede Und als Katholiken wissen wir dass in der PBSPX mit größter Sicherheit der römisch-katholische
Glaube bekannt wird – was man ja von Pseudokatholiken in den Diözesen und sontigen Orden nicht mehr sagen
kann. Und offenbar weiß es der gesamte Klerus bis zum Papst hinauf auch nicht! Oder warum sonst die Exkommunikation
der vier „Bischöfe“ und bald der gesamten Sekte? PBSPX als Refugium des römisch-katholischen Glaubens
wächst und gedeiht, Du machst mir Hoffnung! Wenn dem so ist, dann ist die rkKirche in fünfzig Jahren
Geschichte. ignosti, hoffnungsvoll, wenn er nicht wüsste, dass dieses macelsus Tagphantasienn quälen!
#32 Marcelus 12:05:13 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
@HBR: Die PBSPX scheint Sie ja sehr zu interessieren, wie so viele Katholiken Aus diesem Grund nocheinmal
die klare Ansicht des Apostolischen Stuhles, der für alle Katholiken maßgeblich ist, und nicht irgendein
deutscher Ortsbischof: Die PBSPX ist eine innere Angelegenheit der Römisch-Katholischen Kirche. Und als
Katholiken wissen wir dass in der PBSPX mit größter Sicherheit der römisch-katholische Glaube bekannt
wird – was man ja von Pseudokatholiken in den Diözesen und sontigen Orden nicht mehr sagen kann. Letztere
schließen ihre Kirchen, weil sie nicht mehr den Glauben verkünden, und Häresien lehren, die PBSPX als
Refugium des römisch-katholischen Glaubens wächst und gedeiht, und das kann man von den antipäpstlichen
Pastoralkonzilssektieren wirklich nicht behaupten.
#31 Gotthard 01:51:03 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
@bernd stromberg Da gibt es teilweise sehr viel Sterilität und schlimmer noch Profanierungen des Heiligen.
Kannst Du mir mal beschreiben, wie diese angeblichen Profanierungen des Heiligen aussehen sollen?
#29 Doriano 11:02:03 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Hallo Kunstmaler und Phillip! Habe soeben eure Postings gelesen, nachdem ich bei YouTube über das „Gaudete“
es.youtube.com/watch?v=J1ggMOoTLEU&… auf folgendes gestoßen bin: „Es ist ein Roß entsprungen“ es.youtube.com/watch?v=MlQ_j6N6tHE&….
@Phillip Ich hab’ bis jetzt noch nichts finden können – werd’ mich aber irgendwie bemerkbar machen, wenn
ich fündig werden sollte. Ich frag’ mich bloß; wenn es den vollständigen Text online gibt – und davon
gehe ich aus – dann verwundert es mich aber doch, daß zumindest bei Google kein Link zu finden ist-Absicht?
Na, das wär’s aber dann…
#26 Phillip 10:12:56 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
@Doriano Guten Morgen, Doriano! Haben Sie vielleicht einen Idee oder einen Link, wo man die Festansprache
des Pastes vom Montag im Ganzen lesen kann? Hatte gestern schon mal gefragt, aber bei dem ganzen Trubel
um Elijahu keine Antwort erhalten.
#25 Doriano 10:03:31 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
@ HBR Das entspricht vielleicht Ihrem Wunschdenken – aber keinesfalls der Realität. Auch wenn Sie es
immer wieder neu behaupten, wird es nicht wahrer. Die Lefebvrianer-Sekte steht ausserhalb der Kirche.
Selbst einige der sogenannten „Bischöfe“ der Sekte (beipielsweise Williamson) oder „Pater“ Schmidberger
betonen immer wieder die Gegensätze zur Kirche. Daher kann man ohne Probleme sagen, dass die Lefebvre-Sekte
eine eigene kirchliche Gemeinschaft darstellt.
#24 Dr. Otterbeck 09:52:06 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Die SSPX: Eine Freikirche! Lefebvre kommt der zweifelhafte Ruhm zu, eine integralistische Freikirche geschaffen
zu haben, die ihren Klienten die Religion liefert, auf die sie nunmal Lust haben. Eine makabre Kombination
aus Lustprinzip. Esoterik und Politik.
@Marcelsus Auch wenn Sie es immer wieder neu behaupten, wird es nicht wahrer. Die Lefebvrianer-Sekte steht
ausserhalb der Kirche. Selbst einige der sogenannten „Bischöfe“ der Sekte (beipielsweise Williamson)
oder „Pater“ Schmidberger betonen immer wieder die Gegensätze zur Kirche. Daher kann man ohne Probleme
sagen, dass die Lefebvre-Sekte eine eigene kirchliche Gemeinschaft darstellt.
Naja… darüber sind in völliger Einheit mit der heiligen Kirche könnte man sich streiten, auch wenn
ich viel Verständnis für den Standpunkt der FSSPX aufbringe.
#19 Marcelus 19:27:56 | Dienstag, 23. Dezember 2008
monti: Die Katholiken die die Messe und die Sakramente in den Kirchen und Kapellen der PBSPX auf- suchen,
sind in völliger Einheit mit der heiligen Kirche – im Gegensatz zu Modernisten, die Nichtkatholiken und
Apostaten sind, und auch im Gegensatz zu einem Bischof oder Römischen Pontifex der die kanonisierte Römische
Messe illegitimerweise verfolgte. Einzig Gläubige, die die Messen der Piusbruderschaft besuchen, weil
sie den alten Ritus bevorzugen, könnten durch das MP wieder ganz in die Kirche zurückfinden.
So ein Quatsch… Benedikt XVI. habe damit gerechnet, daß die Erlaubnis zur Feier der Alten Messe, die
Lefebvristen in die Kirche zurückgeführt hätte. Papst Benedikt ist gebildet und sicherlich mit den
Anliegen der Piusbruderschaft so vertraut, dass er wusste, dass dies nicht der fall sein würde… Einzig
Gläubige, die die Messen der Piusbruderschaft besuchen, weil sie den alten Ritus bevorzugen, könnten
durch das MP wieder ganz in die Kirche zurückfinden. Durch den Hinweis auf die Priester der Gemeinschaft
vom guten Hirten war dies aber im Artikel nicht gemeint…
#17 Benedikt 14:24:39 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Generalvikar Ist Realitätsverweigerung eigentlich eine Sünde? Vor dem MP wurden Anhänger des alten
Ritus systematisch aus der Kirche gedrängt. Das findet dieser Ideologe wohl besser.
Steril? Also, um ehrlich zu sein, als steril und „lieblos“ empfinde ich mehr die Art und Weise, wie heute
an manchen Orten der ordentliche Usus der Römischen Liturgie gefeiert wird. Da gibt es teilweise sehr
viel Sterilität und schlimmer noch Profanierungen des Heiligen. Und dass diese Dinge abnehmen, das ist
u. a. das Anliegen unseres Papstes. Eine Erneuerung der Liturgie, eine Erneuerung des Sakralen ist ein
großes Thema dieses Pontifikates. Wer hier einen Gegensatz zum Konzil konstruieren möchte, tut dies
aus totaler Unkenntnis oder böswilliger Verdrehung heraus. Wie an manchen Orten Liturgie gefeiert wird,
mit Sacropop und selbstbebastelten Hochgebeten, hat mit dem Konzil nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Gegner des Konzils gibt es nicht nur in der rechten Ecke, sondern auch in der linken. Nur letztere sind
„geschickter“, indem sie den „Geist des Konzils“ erfunden haben und für sich reklamieren: Das Konzil
im Munde führen und das Gegenteil tun. Das ist die Kunst so mancher theologischer Alt-68er, die aber –
Deo gratias – in die Jahre und „aus den Ämtern“ kommen. Ganz allmählich werden sie pensioniert.
Die eigentliche Nachricht … … ist die von den 90 Priestern für 250000 Papierkatholen. Zählt man
paar Priester für Verwaltung ab, dann sind’s so 3000 Gläubige pro Priester. Offenkundig ist dieses Bistum
total zusammengebrochen wenn man annimmt, dass die Relation in früheren Zeiten normal war.
#14 Marcelus 14:17:13 | Dienstag, 23. Dezember 2008
HBR: Wo soll der Generalvikar rechthaben? Der Generalvikar ist der Meinung, daß das Motu Proprio in der
„katholischen Gemeinschaft nur sterile Spaltungen wiederbelebt hat zum Schaden der Verkündigung des Evangeliums.“
Das ist für ihn ein „erschütterndes Ergebnis“. Er hat wohl recht dass es für ihn ein erschütterndes
Ereignis ist dass der Papst nicht mehr mitmacht die kanonisierte Römische Messe zu verfolgen, ansonsten
ein Schwätzer, der wahrscheinlich nicht mal rechtgläubig katholisch ist: Sonst könnte er nicht die
kanonisierte Römische Messe hassen. Wer die katholische Messe hasst ist im Geiste des Teufels, und mit
Sicherheit nicht im Geiste Christi.
Recht hat er Der Generalvikar ist der Meinung, daß das Motu Proprio in der „katholischen Gemeinschaft
nur sterile Spaltungen wiederbelebt hat zum Schaden der Verkündigung des Evangeliums.“ Das ist für ihn
ein „erschütterndes Ergebnis“. Recht hat der Generalvikar. Respekt für diese offenen Worte.
#12 Marcelus 12:54:19 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Der größte Schaden für die wohlbestellte heilige Kirche bis zum Regierungsantritt Paul VI. war ohne
Zweifel die Einführung der chaotischen Neuen Messe und die Verfolgung der kanonisierten Römischen Messe
(vgl. Quo primum, St. Pius V., anno 2323 a.u.R.c.).
#11 Major Kong 12:28:45 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@ ignosti Ich gehe jetzt einfach mal wohlwollend davon aus, daß Sie wirklich Interesse an der Frage haben.
Daher sei Ihnen dieser Link www.kath-info.de/wandlungsworte.html ans Herz gelegt. Kurz gesagt, geht es
darum, zwischen der Kategorie „Heilsangebot“ für alle und der Kategorie „Heilswirksamkeit“ für viele
zu unterscheiden. Die Wandlungsworte sprechen von der Heilswirksamkeit.
#10 Marcelus 12:20:51 | Dienstag, 23. Dezember 2008
ignosti: Christus ist für alle gestorben, aber in den lateinischen Konsekrationsworten heißt es pro
multis, zu Deutsch höchsten für die Vielen wiederzugeben, weil die Neutestamentsprache das Altgriechische
ist.
#7 Marcelus 12:16:45 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Wer die Römisch-Katholische Messe ablehnt, so wie diese das unfehlbare Dogmenkonzil von Trient de- finiert
hat, ist ein Dogmenleugner und Nichtkatholik.
#6 Kunstmaler † 12:12:52 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Christus Christus ist für ALLE Menschen gestorben und Er will alle Seelen zu Gott bringen. Gott kennt
Seine Geschöpfe und Er nimmt sich aller Seelen an, denn Gott ist die Liebe.
#5 ignosti † 12:07:52 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Leute, habt ihr Probleme Was denn jetzt, ist Jesus für alle Menschen gestorben oder nur für viele Menschen.
Huldigt euer Gott der Prädestination? Ist euer Gott für die Hindus, Moslems, Juden usw. NICHT gestorben?
Die Armen! Konnten sie sich doch den Ort und die Zeit ihrer Geburt nicht selbst wählen! Was also ist
mit dem Ureinwohner irgendwo im Amazonas, der nur so viel des missionarischen Überzeugungseifer mitbekommen
hat: Gott ist ein Einziger, aber doch drei unterschiedliche Personen! Gott ist Geist! Er ist auch Vater,
hat also einen Sohn, der aber wieder nur er selber ist! Gott wurde von einer Frau geboren. Diese aber
wurde von ihm selber geschwängert, allerdings ist sie immer Jungfrau geblieben. Dieser Gott wurde getötet,
lebt aber weiter! Die Christen essen ihren Gott in einer Opferfeier! Sie trinken auch sein Blut! Für
dich, du armer kleiner Amazonaswilder, ist Jesus aber nicht gestorben! Denn dir kommt das Gerede des Missionars
irgendwie albern vor! ignosti, übelegend
#2 Alois Bischof 11:26:38 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Gemäßigt Wenn ein gemäßigter Theologe der ‘Nouvelle Théologie’ (des Neomodernismus des Chenu, Urs
von Balthasar, Rahner SJ, Teilhard de Chardin, ‘Concilium’ und ‘Communio’) wie Dr. Joseph Ratzinger als
Papst bereits bezeichnet wird als „reaktionär“, dann muß dieser Generalvikar wohl extremistisch neomodernistisch
sein. Da gibt es Unterschiede wie zwischen den revisionistischen Sozialisten der SPD und der marxistisch-leninistischen
Roten Armee Fraktion oder der KPSU. Damit wird aber die SPD noch nicht patriotisch oder „reaktionär“.
Überhaupt sind Begriffe wie „reaktionär“ und „Reaktion“ Terminologie der post-1789-Revolutionsideologien.
Man fand sie bei den Marxisten und Anarchisten (für jede andere Gruppe, die keine Revolution wollte,
oder die Sowjetunion reformieren wollte) vor, aber auch bei den nationalrevolutionären rassistischen
National-Sozialisten der NSDAP Hitlers und Himmlers. Damals hatte man aber noch die Heilige Römische
Kirche, von allen Schergen Satans gehaßt, die sich als wahre Quelle der Restauration (der „Reaktion“)
um das Seelenheil und das christliche und wahrhaft soziale Europa des Christentums, der Solidarität und
der Stände-Organität kümmerte, und alle Auswüchse des Marxismus und des Nationalsozialismus und des
Rassismus verurteilte. Heute gibt es keine Reaktion. Der neo-modernistische Vatikan ist noch wie die SPD
1912, und Küng und dieser Generalvikar stehen schon bei Trotsky im Jahre 1923, der allen „Reaktionären“
auf russischem Gebiet den Tod brachte.
ruinöser Zustand Der Generalvikar ist der Meinung, daß das Motu Proprio in der „katholischen Gemeinschaft
nur sterile Spaltungen wiederbelebt hat zum Schaden der Verkündigung des Evangeliums.„Meint also der
Generalvikar. Wer heute, also 40 Jahre nach dem Konzil, durch Frankreich fährt, der kann an allen Ecken
und Enden den ruinösen Zustand erleben, in den die nachkonziliare LiturgieDEform diese Kirche getrieben
hat. Die muslimische Glaubensgemeinschaft befindet sich wohl in einem besseren Zustand und dürfte in
den nächsten 20 – 30 Jahren die großen Kathedralen dieses Landes übernommen haben.