Weihnachten
Die Exegeten sind von vorneherein als Lügner zu betrachten
Die protestantische Schriftauslegung des vorletzten Jahrhunderts behauptet, daß die Kindheitsevangelien Lügen sind. Das Fundament dieser These? billiger Treibsand.
Krippendarstellung: Maria und Joseph beten ihren Schöpfer an.
Krippendarstellung: Maria und Joseph beten ihren Schöpfer an.
(kreuz.net) Die von Protestanten erfundene, sogenannte historisch-kritische Exegese des vorletzten Jahrhunderts stellt die Berichte der Evangelien über Jesu Kindheit seit fast 120 Jahren in Frage.

Das bedauert der emeritierte Neutestamentler Klaus Berger in einem Artikel für die jüngste Ausgabe der Monatszeitschrift ‘Durchblick’, die vom gleichnamigen Lebensschutzverein publiziert wird.

Mythen statt Argumenten

Zum Beispiel behaupten diese umstrittenen Exegeten, daß die Evangelisten die Kindheitsgeschichte aus heidnischen Mythen abgeschrieben hätten.

Die Verkündigung an Maria durch den Erzengel Gabriel vergleichen sie mit Legenden des griechischen Heidentums, die berichten, wie Göttern mit menschlichen Frauen Ehebruch begingen.

Für Berger übertrifft dieser Vergleich „an Schamlosigkeit noch bei weitem die oft frivolen antiken Berichte.“

Die angeblich kritischen Exegeten glauben auch, daß die Berichte über die Kindheit Jesu „ganz spät“ niedergeschrieben wurden.

Für sie haben der Heilige Paulus und der Heilige Markus die ältesten Berichte abgefaßt. Gleichzeitig finden sie bei Markus nichts von der Kindheitsgeschichte.

Doch die kirchliche Tradition weiß seit den ersten Jahrhunderten, daß Matthäus das älteste Evangelium geschrieben hat.

Berger argumentiert, daß die Evangelien von Matthäus und Lukas rein judenchristliche Berichte sind – und damit keine späten Erfindungen sein können.

Zur Zeit Christi gab es nach Berger zwei Arten von Biographien: Solche, die mit der Empfängnis begannen – wie Matthäus und Lukas – und solche, die mit dem öffentlichen Wirken der beschriebenen Person einsetzten – wie Markus und Johannes.

Wenn Engel vorkommen, ist es eine Erfindung?

Als weiteres Argument führen erfinderische Exegeten an, daß in der Kindheitsgeschichte Engel vorkommen. Damit könne es sich nicht nur um Legenden handeln. Denn Engel gebe es nicht – wird kurzgeschlossen.

Damit kommt man nach Berger zum Schluß: „Den Helden Jesus gab es zwar, aber die Geschichten, die man sich über ihn ausgedacht hatte, die gab es eben nicht.“

Andere Argumente wenden sich gegen die Volkszählung und die Geburt Jesu in der Stadt Bethlehem.

Es werde angeführt, daß die Volkszählung außerhalb der Evangelien nie erwähnt sei. Darum sei der Heiland in Nazareth geboren, nicht in Bethlehem – wird kurzerhand geschlossen.

Auch der Kindermord des Herodes war in dieser Optik natürlich eine reine Erfindung. Daß er bei Matthäus bezeugt ist, ignorieren die sogenannten Exegeten.

Warum Bethlehem? Weil es in der Bibel steht.

Berger entgegnet, daß die Volkszählung auch mit der Erhebung einer Grundsteuer in Zusammenhang gestanden haben könnte. Maria und Joseph könnten – wegen ihrer Abstammung von König David – ein Grundstück in Bethlehem besessen haben.

Damit sind für Berger drei Probleme gelöst: die Geburt Jesu in Bethlehem, seine Herkunft aus dem Geschlecht Davids und die Volkszählung.

Zum Kindermord erklärt Berger, daß Herodes für seine Grausamkeit bekannt war. Es habe auch zum politischen Alltag gehört, die politische Nachfolge durch Kindermord zu regeln.

Bergers Fazit: „Bis zum Erweis des Gegenteils ist hier wie auch sonst an der Wahrheit der biblischen Berichte festzuhalten.“
      
22 Lesermeinungen
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#23   juergen   18:35:58 | Sonntag, 28. Dezember 2008
historisch-kritische Exegese
Ich habe immer dann, wenn bei kreuznet was von der historisch-kritischen Exegese lese, den Eindruck, das kreuznet Null Ahnung von dem hat, über das sie herziehen.
de.wikipedia.org/…ch-kritische_Methode
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#22   orthokathole   08:44:37 | Samstag, 27. Dezember 2008
nochmals: Berger
Neben meinem Studium in Heidelberg habe ich dort zuweilen auch theologische Vorlesungen besucht. Berger behauptete damals (Mitte der 80er), dass das Johannes-Evangelium am ältestesten sei. Berger vertrat im Übrigen eine etwas andere Linie als der exegetische Mainstream. Er war menschlich wie fachlich innerhalb der Falkutät, so hieß es von Theologiestudenten, ziemlich isoliert.
Also Frust? Verärgerung? Oder aufrichtiges Suchen bzw. Standpunktvertreten?
Ein paar Jahre zurück: Mit seiner Kritik an evangelischen Eucharistiegebeten verband er damals keine allgemeine Kritik an evangelischer Glaubenslehre, sondern daran, dass elementare Gebetselemente wie die Verbundenheit mit der Kirche über alle Zeit hinweg – er meinte hier nicht die rk Kirche, sondern das Christentum – fehlen würden.
Berger äußert sich zu alles und jedem. Dass er daran gut tut, bezweifele ich. Seine intensive Vorlesungstätigkeit seinerzeit war aber auf jeden Fall beachtenswert und dieser Fleiß lobenswert.
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#20   Bernd-Jupp   00:49:51 | Samstag, 27. Dezember 2008
Schamlose Falschmeldungen
Also an dieser Stelle zu behaupten, dass das Evangelium nach Mt das älteste überlieferte Zeugnis des NT sei, das ist +net-Schwachsinn hoch 5 und kann niemand, der sich ernsthaft mit Exegese beschäftigt, auch nur noch ein müdes Lächeln abringen.
Es ist – und da widerspricht die kath. Exegese keiner anderen christlichen Kirche – Fakt, dass die meisten Paulusbriefe wesentlich älter sind, als die Evangelien nach Mt und Lk und dass das Mk-Ev das Älteste in der Reihe der Ev ist. Und da steht weder etwas von einer Jungfrauenempfängnis, noch von einer Jungfrauengeburt. Also verkauft Eure Leser doch nicht ganz für doof!!
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#19   orthokathole   00:39:54 | Samstag, 27. Dezember 2008
@Berger
Titus 1,12
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#18   Igor   18:53:42 | Freitag, 26. Dezember 2008
Klaus Berger
Dieser Mann ist wirklich schamlos. Erst erschleicht er sich ein Professoren-Gehalt und eine Pension, indem er sich als Protestant ausgibt (ca. 4000 Euro), dann lehrte er jahrelang all das, was er jetzt als Irrtum hinstellt. Wie raffgierig muss man sein, um seinen Studierenden wissend Lügen zu erzählen?
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#17   Elijahu †   18:28:01 | Freitag, 26. Dezember 2008
Die katholische Exegese muss von allen Mutmassungen gereinigt werden
Es kann nicht sein dass ständig neue „Theorien“ und „Hypothesen“ aufgestellt werden, die sich auf nichts stützen sondern reine Luftschlösser sind. Das ist doch keine Wissenschaft!
Die Exegese hat sich streng an die Fakten zu halten die vorliegen, und jedem Exeget der es wagt die Authenzität der Schrift zu bezweifeln muss die Lehrerlaubnis und damit sein täglich Brot von der Kirche OHNE UMSCHWEIFE entzogen werden.
Es ist allerhöchste Zeit dass dieser Augiasstall an den katholischen Fakultäten einmal RIGOROS entmistet wird.
Lob sei Jesus Christus und nieder mit den häretischen Exegeten!
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#16   matt   17:52:33 | Freitag, 26. Dezember 2008
Kennt man die Wahrheit, kennt man die Lüge
der Teufel wird nicht müde durch seine Handlanger immer neue Lügengebäude zu errichten um die Wahrheit unmöglich erscheinen zu lassen und somit immer neue Handlanger zu rekrutieren. Das ist eben sein Geschäft. Wer die Wahrheit liebt, der hasst die Lüge und kämpft gegen sie. Das sollte unser Geschäft sein.
Je mehr sich einer in seinem Herzen nach Wahrheit sehnt umso eher erlangt er auch Kenntnis davon. Mein Eindruck von/Vorwurf an die sog. Forscher ist nun der, dass sie sich nicht wirklich nach Wahrheit sehnen. Sie tun zwar so als wären sie gar geschäftig und graben viel Erdreich um und betreiben allerhand Aufwand, aber primär suchen sie nach Ausflüchten.
Sie wollen garnicht einsehen, was sie einsehen sollen. Statt dessen sind sie eingebildet und verbohrt in sich selbst. Ihr Herz ist abgeschottet vom Licht der Wahrheit und bald so verrottet, dass selbst die Sehnsucht darin ganz erlischt. Aber dann ist der Mensch tot und dann ist die ganze Wiss. ein totes Unterfangen, das um tote Einbildungen kreist.
So eine Wiss. dient dem Menschen nicht zum Heil sondern zum Verderben. Sein Leben wird ihm geraubt, Glaube und Hoffnung gestohlen. Statt dessen stopft man ihn aus wie ein totes Tier mit leerem Forscherwahn in dem auch der Respekt vor allem Lebendigen mehr und mehr verschwindet.
Die moderne Wiss. ist zur Inkarnation dessen geworden wovor Paulus gewarnt hat: eine Zeit in der die Menschen die Wahrheit nicht ertragen können. Sie wirft sich wie ein Bollwerk dagegen auf.
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#15   Toter Alter Mann   17:25:25 | Freitag, 26. Dezember 2008
@Marcelus:
Dass Theorien keiner wissenschaftlichen Kritik unterlägen, ist Unsinn.
Die von Ihnen vertretene Sicht lässt sich jedoch nur unzurecihend historisch belegen oder argumentativ vertreten; deshalb machen sie sich nur wenige Wissenschaftler zu eigen.
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#14   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   16:55:39 | Freitag, 26. Dezember 2008
Der Titel ist mal wieder voll daneben!
Ist Klaus Berger etwa kein Exeget. Sollen wir ihm trauen oder ihn als Lügner betrachten?
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#13   Marcelus   16:38:14 | Freitag, 26. Dezember 2008
Die Fundamente der modernistischen Schriftauslegung sind unbelegbare Erfindungen,
zusammen mit der willkürlichen Behauptungen von unzähligen Redaktionsschichten, dass nämlich die Autoren der biblischen Bücher aus unzähligen Redakteuren bestehen, nämlich vom Buch Genesis bishin zur Geheimen Apokalypse des hl. Johannes, alles nur das Endergebnis von vielen unbekannten Autoren.
Gerade die deutschen Geschichtswissenschaftler lieben es seit einer ganzen Epoche alles Überlieferte und in der Bibel Aufgezeichnete mit irgendwelchen Thesen, die sie als bare Münzen verkaufen, infragezustellen.
Diese sog. historisch-kritischen Thesen dieser alles kritisierenden Historiker und Exegeten werden aber völlig kritiklos von allen Studenten und selbst von hohen Amtsinhabern geglaubt, ohne sich die Frage zu stellen, ob nicht der am meisten Kritik verdient der alles an der Vergangenheit kritisiert und auf den Kopf stellt,
denn wieso sollen das 19. und 20. Jahrhundert irren können.
Die protestantische Schriftauslegung des vorletzten Jahrhunderts behauptet, daß die Kindheitsevangelien Lügen sind. Das Fundament dieser These? billiger Treibsand.
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#12   Confiteor   16:23:24 | Freitag, 26. Dezember 2008
Teurer Treibsand
Die protestantische Schriftauslegung des vorletzten Jahrhunderts behauptet, daß die Kindheitsevangelien Lügen sind. Das Fundament dieser These? billiger Treibsand.
Wie teuer muss Trebsand sein, um als solcher akzeptiert zu werden…?
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#11   PaxVobiscum_Homo †   16:23:12 | Freitag, 26. Dezember 2008
Und das ist gut so!
Zitat Marcelus:
In Deutschland glaubt man nicht so sehr an Gott, sondern vor allem an seine Wissenschaftler.
Dass ich Ihnen mal beipflichten kann!! :-O o^/ :)3
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#10   Marcelus   16:20:14 | Freitag, 26. Dezember 2008
timpressum: Eine Nichterwähnung ist überhaupt kein Widerspruch
Okay, bei Lukas steht die Weihnachtsgeschichte, die wir alle kennen und lieben. Matthäus leitet den Stammbaum Jesu von Josef (!) her die Magier aus dem Osten vor, die bei Lukas gar nicht drinstehen. Bei Markus – null Geburtsgeschichte, plopp – Jesus aus Nazareth (!) taucht auf. Johannes: auch keine Geburtsgeschichte.
Wie soll man solche Widersprüche anders lösen als mit Exegese?
Die Geburtsgeschichte steht eben nicht in allen vier Evangelien.
Eine Nichterwähnung ist überhaupt kein Widerspruch.
Die Exegese an sich ist ja auch nicht verwerflich, denn Exegese bedeutet Auslegung der Schrift.
Verwerflich ist nur die unlogische Modernismusexegese, die alles abstreitet was die Evangelien überliefern, und uns aus dem 19. Jahrhundert aus weismachen will, wie’s damals wirklich abgelaufen ist: Kein Wunder dass da gerade die fakultätsgläubigen Deutschen zu deren größten Gläubigen zählen.
In Deutschland glaubt man nicht so sehr an Gott, sondern vor allem an seine Wissenschaftler.
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#9   PaxVobiscum_Homo †   16:09:18 | Freitag, 26. Dezember 2008
Eingeboren oder einziggeboren oder nicht – alles unerheblich
Für die christliche Lehre ist es doch völlig unerheblich, ob die Legendengestalt Jesus nun der leibliche Sohn eines Gottes (dessen Existenz nur geglaubt werden kann, weil wissenschaftlich nicht nachweisbar) oder der Sohn der Legendengestalt Josef war.
Für die christliche Lehre ist doch wohl die Grundaussage hinter Jesu Ausführungen entscheidend. Ob dieser Jesus so existiert hat, geschweige denn gemäß der Legende auferstanden ist, ist unerheblich.
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#8   timpressum †   16:01:42 | Freitag, 26. Dezember 2008
Aber was stimmt denn nun?
Okay, bei Lukas steht die Weihnachtsgeschichte, die wir alle kennen und lieben. Matthäus leitet den Stammbaum Jesu von Josef (!) her die Magier aus dem Osten vor, die bei Lukas gar nicht drinstehen. Bei Markus – null Geburtsgeschichte, plopp – Jesus aus Nazareth (!) taucht auf. Johannes: auch keine Geburtsgeschichte.
Wie soll man solche Widersprüche anders lösen als mit Exegese? Und: ist Exegese nicht auch sinnvoll, um den sozialen und geschichtlichen Hintergrund der biblischen Geschichten besser verstehen zu können?
Ich für mich unterscheide schon, was mir diese Geschichten für mein Leben sagen von dem, was wirklich geschehen (oder auch nicht geschehen) ist.
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#7   Marcelus   15:43:00 | Freitag, 26. Dezember 2008
Die modernistische Bibelexegese ist einfach nur ein stupides Abstreiten dessen was die hl. Bibel
lehrt zugunsten eines nahezu absoluten Unglaubens, der nicht einmal mehr heidnisch genannt werden kann, weil die Heiden ja sehr wohl an ihre Gottheiten und an Übernatürliches glauben, im Gegensatz zu den ungläubigen Modernisten die sich immer noch Christen nennen und als gutbezahlte Schriftausleger sogar Theologie- und Kirchenämter dem äußeren Schein nach innehaben (dem äußeren Schein nach weil ein Apostat kein römisch-katholisches Kirchenamt gültig innehaben kann).
Das 19. Jahrhundert meinte leider die ganze Welt völlig verstehen zu können, nicht nur in der Physik, in der ein Physiker einem späteren bekannten Physiker abriet Physik zu studieren, weil dort bereits fast alles erforscht sei und nur mehr ganz wenige Wissenslücken auszufüllen seien,
und in der Theologie meinten sie natürlich auch alles zu wissen was in biblischer Zeit in Wirklichkeit passiert ist.
Der zuverlässige Träger biblischer Überlieferung ist aber alleine die Überlieferung der Bibel selbst, und die göttliche Kirche.
Bedauernswerterweise sind ernstzunehmende Bibeltheologen, die auch die Bibel ernstnehmen, fast nur mehr unter US-amerikanischen Protestanten, in päpstlichen Sonderorganisationen wie Opus Dei und vor allem in der universalen PBSPX auszumachen.
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#6   Doriano   14:34:16 | Freitag, 26. Dezember 2008
Einziggeborener Sohn vom Vater
@Wandregisel:
Dieser Begriff läßt sich in seinem Verständnis nur aus dem NT ableiten, da die Erklärung in dem, was Christus von sich selber sagt(und auch der Vater selbst von Ihm),liegt. Sicher ließe sich manches auch aus dem AT heraus erklären – aber nicht, ohne den Brückenschlag zum NT zu (er)kennen. Die Septuaginta ist ja auf die hebräischen Bücher der Hl.Schrift beschränkt und von daher kommt ihr wohl eher eine untergeordnete Rolle zu.
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#5   Wandregisel   13:57:41 | Freitag, 26. Dezember 2008
Das Lateinische ist hier unintressant,
da es ja selbst schon Übersetzung (Vulgata/Vetus Latina) ist.
Interessant wäre wlchen Begriff die Septuaginta bringt?
P.S.
Nocheinmal allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
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#4   Dr. Christoph Heger   13:41:37 | Freitag, 26. Dezember 2008
„Einziggeborener Sohn vom Vater“
„eingeborener“ Sohn
ist die Übersetzung von lateinisch „(filius) unigenitus“, das korrekt mit „einziggeborener (Sohn)“ übersetzt werden müßte.
Somit entfallen alle Spekulationen von wegen „nicht ‘direkt von Gott stammend’“.
MfG
Christoph Heger
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#3   Samurai   13:31:42 | Freitag, 26. Dezember 2008
„eingeborener“ Sohn bedeutet erstgeborener Sohn…
und nicht „direkt von Gott stammend“.
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#2   matt   13:26:42 | Freitag, 26. Dezember 2008
Johannes verwendet in der Einleitung ja auch den Begriff des „eingeborenen Sohnes“
was wohl soviel heissen mag, wie „direkt von Gott stammend“. Insofern ist also die jungfräuliche Empfängnis bei ihm dadurch angedeutet, wenn auch nicht ausgeführt.
Verwunderlich ist eben nur, dass weder Petrus noch Paulus und dann eben auch deren Schüler und Evangelist Markus nichts darüber zu sagen wissen.
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#1   Confiteor   13:05:57 | Freitag, 26. Dezember 2008
Schamfrist abgelaufen
Die von Protestanten erfundene, sogenannte historisch-kritische Exegese des vorletzten Jahrhunderts stellt die Berichte der Evangelien über Jesu Kindheit seit fast 120 Jahren in Frage.
Das bedauert der emeritierte Neutestamentler Klaus Berger in einem Artikel für die jüngste Ausgabe der Monatszeitschrift ‘Durchblick’, die vom gleichnamigen Lebensschutzverein publiziert wird.
Der Klaus Berger war mal sehr froh, dass es die Protestanten gab, um seinen Professorenstatus zu erhalten.
Jetzt kann er nach einer Schamfrist, gut über sie herziehen… :-[ :-[ :-[
Das Verhälten ist mit Dankbarkeit oder was auch immer
nicht identisch…
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