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Vielleicht ein Jahr später + Bischöfliche Weihnacht + Sodomie ist Selbstzerstörung + Von der süßen Partie + Er bekommt kein „Ja“ über die Lippen
Papst Benedikt XVI. im Oktober 2008
Papst Benedikt XVI. im Oktober 2008
© Rvin88, CC
Vielleicht ein Jahr später

Deutschland. Papst Benedikt XVI. wird im kommenden Jahr nicht nach Deutschland reisen. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘DPA’. Anlaß für den Besuch wäre das zwanzigjährige Jubiläum des Mauerfalls in Berlin gewesen. Nach Angaben des Erzbischofs von Freiburg und Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz gibt es für das Jahr 2010 eine weitere Einladung mit den Stationen Freiburg und Berlin.

Bischöfliche Weihnacht

Deutschland. Bischof Heinz-Josef Algermissen von Fulda beteiligt sich nicht am Geschenke-Rummel. Das sagte er der Nachrichtenagentur ‘DPA’. Heute Nachmittag wird er eine Weihnachtsfeier für Obdachlose feiern. Am Abend speist er mit seinen beiden Schwestern und deren Familien im Bischofspalais. Danach gibt es eine kurze besinnliche Feier und kleine Geschenke. Während der Feiertage will er ein paar Tage die Stille genießen, Aufatmen und ein gutes Buch lesen.

Sodomie ist Selbstzerstörung

Vatikan. In seinem Jahresrückblick am Montag sprach Papst Benedikt XVI. auch über die Homo-Unzucht: Die Kirche solle die Menschen vor der Selbstzerstörung schützen – so der Papst. Der Mensch müsse auf die Sprache der Schöpfung hören. Dann könne er die von Gott vorgegebenen Rollen von Mann und Frau verstehen. Die Sodomie nannte der Heilige Vater eine „Zerstörung von Gottes Werk“.

Von der süßen Partie

Deutschland. Der Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger (84), freut sich an Weihnachten auf Süßigkeiten. Das sagte er am Dienstag dem ‘Bayerischen Rundfunk’: „Ich bin von der süßen Partei.“ Am Heiligen Abend ißt er Würstl mit Brezen und Kartoffelsalat sowie später Gebäck, Stollen und Glühwein. Der Prälat ist mit seiner Gesundheit und seinem Appetit im großen und ganzen zufrieden. Nur sein Augenlicht erlahme: „Der Alterswurm arbeitet schon kräftig, aber das Mundwerk hat er noch ausgespart.“

Er bekommt kein „Ja“ über die Lippen

Kurier: Stellt die Kirche die Fristenlösung infrage?

Kardinal Schönborn: „Kann es wirklich sein, daß in einem reichen Land wie Österreich junge Frauen sich aus ökonomischen Gründen zur Abtreibung gezwungen sehen? Bruno Kreisky hat in den Siebzigerjahren gemeint, daß nur ‘sehr arme oder sehr ungebildete’ Gesellschaften die Abtreibung als Mittel der Geburtenregelung einsetzen. Kreisky hat damals auch „flankierende Maßnahmen“ zur Fristenregelung versprochen. Es geht um relativ einfache Dinge: Eine verläßliche anonyme Statistik und Erhebung der Motive, die öffentliche Förderung des 1973 von Kardinal König ins Leben gerufenen Hilfsfonds für Schwangere in Not sowie Beratungsstellen in jedem Bundesland für Frauen in Not. Und die Spätabtreibungen von mutmaßlich behinderten Kindern müssen abgestellt werden.“

Der altliberale Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, am 23. Dezember im Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung ‘Kurier’.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Colombe de la paix   00:03:39 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Liebes Bienchen
Leider konnte ich hier nicht reinhören, aber die Bilder gefielen mir. Extra für Dich ein kleiner Weihnachtsgruß:
www.youtube.com/watch?v=iVrPHr8f734
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#10   Biene Maja   13:28:27 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Colombe de la peix
Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und Danke für
das wunderschöne VIDEO von Jesus Christus nochmals.
ich habe es für meine Weihnachtspost verwendet
sehr guten Anklang gefunden Schönen heiligen Abend!
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#9   gunther maria michel   11:37:24 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Wenn man das ganze Interview liest, muss man leider feststellen,
dass der Kardinal kein Wort gegen die Fristentötung ungeborener Menschen gesagt hat. Das deutet wenn nicht auf eine Befürwortung, so doch auf eine Duldung. So sieht es aus, und der Kardinal ist selbst daran schuld, wenn man diese Schlussfolgerung aus seinen Worten bzw. seinem Schweigen zieht. Nur die „Realisierung der seit 35 Jahren versprochenen ‘flankierenden Maßnahmen’ zur Fristenregelung“ verlangt er von der Regierung, wobei er noch die zynisch verschleiernde offizielle Sprach“regelung“ mitmacht. Das ist mehr als enttäuschend. Wer, wenn nicht die Hirten und Oberhirten der katholischen Kirche hat die Pflicht, den Menschen und erst recht den Mitgliedern der Kirche die Wahrheit zu sagen, ob gelegen oder ungelegen?
Es war kein geringerer als Papst Johannes Paul II., der die Ungeborenentötung, die weltweit jährlich in die Zigmillionen geht, mit der Judenvernichtung durch die National-Sozialisten verglich. Es ist, als hätte man damals nicht die Rettung von Menschenleben, sondern nur die „Realisierung flankierender Maßnahmen“ bei der Vernichtung verlangt.
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#8   möchtegern-kathole   11:21:00 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
@ gunther maria michel
Sicher, wir kennen nicht die Zeilen vor und die Zeilen nach diesem Ausschnitt. Allerdings ist diese unklare Ausdrucksweise, in der man kein klares Ja und kein klares Nein erkennen kann, durchaus schon Tradition bei vielen Bischöfen.
Wer aber die Wahrheit dauerhaft verschleiert, der leugnet sie. Das ist die Häresie durch Nicht-Erwähnen.
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#7   Wandregisel   11:20:23 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Ein gesegnetes Weihnachtsfest ihnen/euch allen!
Und Frieden auf Erden!
In den kommenden Tagen sollte kein Platz für die hier üblichen Streitereien sein und die Geburt des Erlösers sollte im Mittelpunkt stehen. Eine Zeit der Freude…
:(3 o^/ :(3
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#6   KarlBorromäus   11:20:18 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
@gunter: das ganze Interview und das weltweite Rank Order der Geburtenrate
Wenn das jedoch alles ist, was er in dem Interview zu dem Thema gesagt hat (was aus dem Ausschnitt allein nicht zu erkennen ist), dann allerdings ist ihm vorzuwerfen, dass er in einer entscheidenden Frage, wo es um Leben oder Tod unzähliger Menschen geht, nicht den Mut zu einem klaren Wort aufbringt.
Im Interview bezieht er noch STellung zur demographischen Entwicklung (zu niedrige Geburtenraten) bzw ein französisches Modell, wo dies seit den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts „geregelt“ wurde.
Auch:
Kurier: Ihre Aussagen über die demografische Entwicklung und die Haltung früherer Bischöfe zur Empfängnisverhütung haben für Aufregung gesorgt. Hätten Ihre Vorgänger anders handeln sollen?
Keinesfalls wollte ich meinen verehrten Vorvorgänger Kardinal König und die Bischöfe von damals einer Haltung der Untreue gegenüber dem Evangelium zeihen. Mir geht es nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft. Ein unverdächtiger Zeuge wie Carl Djerassi, der Erfinder der „Pille“, sagt, dass in Österreich drei Kinder pro Familie notwendig wären, um die Bevölkerungszahl zu halten. Davon sind wir weit entfernt.
Er hätte es schon mutiger formulieren können. Auch eine klare Distanzierung zu seinen Vorgängern sieht anders aus!
Hier www.kurier.at/…chrichten/282372.php das ganze Interview.
Für INteressierte: weltweites Rank Order der Geburtenrate www.cia.gov/…korder/2054rank.html. GANZ nach unten scrollen. Schockierend.
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#5   gunther maria michel   10:43:07 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Es ist nicht wahr, dass der Erzbischof von Wien
an dieser Stelle des Interviews implizit die Fristentötung befürwortet. Das geht logisch aus dem Text nicht hervor. Es ist also nicht recht, wie es hier geschieht, ihm die Befürwortung der Fristentötung zu unterstellen. Wenn das jedoch alles ist, was er in dem Interview zu dem Thema gesagt hat (was aus dem Ausschnitt allein nicht zu erkennen ist), dann allerdings ist ihm vorzuwerfen, dass er in einer entscheidenden Frage, wo es um Leben oder Tod unzähliger Menschen geht, nicht den Mut zu einem klaren Wort aufbringt. Soviel Mut ist von einem Bischof und überdies Kardinal der römisch-katholischen Kirche jedoch zu erwarten.
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#4   Colombe de la paix   10:14:54 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
@ Galatea
Auch ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest:
Und extra für Sie:
Zitat des Tages, 24.12.2008:
„Den letzten Intelligenztest müssen die Menschen noch bestehen, nämlich sich miteinander zu vertragen.“
Heinz Haber 1913-1990
Deutscher Physiker, Raumfahrtmediziner und Schriftsteller
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#3   möchtegern-kathole   09:57:39 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
@Alois Bischof
Der liebe Gott will es doch aber gar nicht rächen. Wenn jemand dies durch Zerstörung „rächt“, so ist es immer der Sünder selbst. Der liebe Gott würde lieber sein Kreuz noch 100000 mal voller Schmerz nach Golgotha schleppen, zum Gespött der Menschen, voller Schande, zur Schau gestellt, gegeiselt und mit blutigen dornen gekrönt, als dass ein Sünder verloren ginge.
Natürlich ist ein Mensch, der die Tötung von unschuldigen Menschen gutheisst oder akzeptiert, kein Diener Gottes. Das darf, kann und soll man auch laut und deutlich sagen. Im heiligen Zorn darf man ihm auch die Meinung sagen und für das, was er tut, zur Rechenschaft ziehen. Nach irdischen Gesetzen verlangt dies auch die Gerechtigkeit.
Aber der liebe Gott wartet trotzdem jeden Tag ungeduldig und voller Bangen und Tränen auch vor seiner Türe, ob nicht auch er sich bekehre, so wie er liebevoll vor meiner wartet, wenn ich sündige, und ihrer, wenn Sie sündigen.
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#2   Alois Bischof   09:44:29 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Schönborn akzeptiert „Früh“abtreibungen?
Mit dieser Antwort, hat sich der Skandalerzbischof von Wien unmöglich gemacht! Implizit befürwortet er Nicht-Spätabtreibungen, was auch immer diese sein mögen. Damit segnet er die Ermordung von Kindern unter etwa 5 Monaten alt de facto ab als „gute österreichische Lösung“.
Dieser Verrat muß vom Allmächtigen gerächt werden. Sind das noch Diener Gottes? Für mich kaum noch. Wie die übrige Konzilskirche, die ansonsten wenigstens mit dem offiziellen Munde noch das Leben Ungeborener schützen möchte, übrigens auch. Der Verrat in der Abtreibungsfrage in Deutschland und Österreich sind Indizien für die häretische Illegitimität einer solcher Hierarchie, die Personen zum Verderben führt durch eigene Beratungsstellen und dazu Häretiker predigen läßt und promoviert. Das reicht als Beweis.
Im Mittelalter würden solche häretische Hierarchen vom gläubigen katholischen Volke und den Ständen gehängt werden auf dem Marktplatz, oder mit Kettenhieben des Landes verwiesen werden.
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#1   möchtegern-kathole   08:53:42 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Selbstzerstörung; Schönborn
Jede Sünde ist Selbstzerstörung, egal wie süß sie daherkommt. Deshalb ist sie verboten, weil sie den Sünder langsam zermalmt, und weil Gott dem Sünder helfen will. Und wer noch so sehr in noch so tiefen Sünden verstrickt wäre, wenn er sich vertrauensvoll an den lieben Gott wendet und dem sein Herz ausschüttet, Er wird eilen zu helfen. Er wartet ja nur darauf, dass der Sünder ihn in sein Herz hineinläßt und Er es heilen und heiligen kann.
Zum Schönborn:
Wenn er sagt „Und die Spätabtreibungen von mutmaßlich behinderten Kindern müssen abgestellt werden“ sagt er ja implizit, dass die anderen Abtreibungen nicht abgestellt werden müssen.
Dann ist er ein Häretiker. Na ja, er kann ja hier im Forum als „Schönborn“ reinkommen und widerrufen.
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