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Geänderte Zeremonien + Ankündigung vorgezogen + Keine Alte Papstmesse + Nur Anspielungen + Gewählte Familie
Geänderte Zeremonien

Vatikan. Der Päpstliche Zeremonienmeister, Prälat Guido Marini, hat im Vorfeld der päpstlichen Weihnachtsgottesdienste einige liturgische Änderungen bekanntgegeben. So fand ein Blumentanz von Kindern, der bislang beim Gloria der Weihnachtsmette aufgeführt wurde, nach dem Gottesdienst statt. Beim heutigen Segen ‘Urbi et Orbi’ wird der Papst nicht wie bisher einen Rauchmantel tragen. Dieser sei gottesdienstliche Zeremonien vorbehalten – erklärte Prälat Marini. Benedikt XVI. wird statt dessen den nichtliturgischen Schulterumhang, die Mozetta, und eine Stola tragen. An Epiphanie wird Benedikt XVI. ein Meßgewand von Paul VI. benützen, um die angeblich „notwendige Balance“ zwischen Altem und Neuem zu wahren. Am 11. Januar zelebriert der Papst in der sixtinischen Kapelle – wie schon im Vorjahr – am Hochaltar.

Ankündigung vorgezogen

Vatikan. Bei der gestrigen Papstmesse wurde die Ankündigung des Weihnachtsfestes aus dem Römischen Martyrologium vor der Messe gesungen. Der Text sei nicht Teil der Liturgie – erklärte der Päpstliche Zeremonienmeister, Prälat Guido Marini, vor ‘Radio Vatikan’. Bisher wurde die Ankündigung in der Messe gelesen. Im Martyrologium heißt es:

„Im Jahr 5199 seit Erschaffung der Welt, da Gott im Anfang Himmel und Erde schuf, im Jahr 2957 seit der Sintflut, im Jahr 2015 seit Abrahams Geburt, im Jahr 1510 seit Moses und dem Auszug des Volkes Israels aus Ägypten, im Jahr 1032 seit der Salbung Davids zum König, in der 65. Jahreswoche nach der Weissagung Daniels, in der 194. Olympiade, im Jahr 752 seit der Gründung Roms, im 42. Jahr der Regierung des Oktavianus Augustus, da auf der ganzen Erde Friede war, im 6. Weltzeitalter wollte Jesus Christus, ewiger Gott und Sohn des ewigen Vaters, die Welt durch seine gnadenvolle Ankunft heiligen. Empfangen vom Heiligen Geist, neun Monate nach der Empfängnis, wurde er als Mensch zu Bethlehem in Juda aus Maria der Jungfrau geboren: Die Geburt unseres Herrn Jesus Christus dem Fleische nach.“

Keine Alte Papstmesse

Vatikan. Eine Papstmesse im Alten Ritus ist derzeit nicht geplant. Das erklärte der Päpstliche Zeremonienmeister, Prälat Guido Marini, laut der deutschen ‘Katholische Nachrichtenagentur’ vor Journalisten.

Nur Anspielungen

Heiliges Land. Der neue lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, zelebrierte gestern die Mitternachtsmette in der Geburtskirche in Bethlehem. Den Frieden nannte Mons. Twal ein Recht für alle Menschen. Er forderte ein Ende von Blutvergießen und Mißhandlungen. Krieg führe nicht zum Frieden: „Die höchste Mauer gewährt keine Sicherheit“ – so der Patriarch in einer bloßen Andeutung auf die acht Meter hohe Mauer, die Bethlehem und das Westjordan-Land als Ghetto abgrenzt.

Gewählte Familie

Schweiz. Bischof Vitus Huonder von Chur feierte den Heiligen Abend mit seinen Seminaristen. Das sagte er der Zeitung ‘Bündner Woche’. Nach der Feier bereite er sich auf die Christmette um 23 Uhr vor. Heute feiert der Bischof erneut die Messe mit den Seminaristen. Sie seien für ihn wie eine Ersatzfamilie. Seine leiblichen Geschwister wird Mons. Huonder „zwischendurch“ anrufen, um ihnen frohe Weihnachten zu wünschen.
      
16 Lesermeinungen
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#16   wiener   12:36:13 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
so viel dummheit …
… in so wenigen worten ausgedrückt:
wenn Benedikt XVI nicht bereit ist nach dem katholischen Ritus zu zelebrieren …
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#15   Marcelus   12:31:44 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Auch Paul VI. ließ sich noch krönen,
hat die päpstliche Krönungstheologie dann aber überdacht und seine Papsttiara niedergelegt,
und seit dieser Zeit hat keiner seiner Nachfolger (Johannes Paul I., Johannes Paul II., Benedikt XVI.) die Tiara wieder aufgesetzt,
nachdem das Papsttum auch nicht mehr den Anspruch stellt, auch die weltliche Macht über die weltlichen Machthaber innezuhaben.
Johannes XXIII. und die letzten Pius Päpste haben sich krönen lassen.
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#14   Przybislav Iamesseblo   21:28:53 | Freitag, 26. Dezember 2008
keine Gewähr
wenn Benedikt XVI nicht bereit ist nach dem katholischen Ritus zu zelebrieren, so beweist er damit, dass er lediglich bereit ist das Katholische innerhalb der Konzilssekte mit einer gewissen Grosszügigkeit zu dulden nach dem Grundatz: „so ökumenisch wie möglich, so katholisch wie nötig.“
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#13   matt   11:21:38 | Freitag, 26. Dezember 2008
Martyrologium passt auch gut zum Stephanitag
Ein klares Bekenntnis zur biblischen Heilsgeschichte.
Der hl. Stephanus stellt ja mit seiner inspirierten Predigt an die Juden auch eindrucksvoll dar, wie das Christentum, in der Kontinuität der Heilsgeschichte seit der Berufung Abrahams, die Vervollkommnung der mosaischen Gesetzreligion bedeutet.
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#12   kreuzchorsänger †   00:30:00 | Freitag, 26. Dezember 2008
Hallo, ihr liewe Leud!!!!!!!!!!!!!!!!
Es läude die Glogge!!!!!!!
Die Aves hawwe die 16 000!!!!!!!!!!!
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#11   Fabianus   00:11:21 | Freitag, 26. Dezember 2008
Vollkommen lächerlich
ist die Behauptung, man wolle nicht zu prunkvoll erscheinen. Der geistigen Armut hat Paul VI. die rituelle Armut hinzugefügt. Wer das toll findet, sollte sich lieber in Klöstern umsehen.Oder wird dem Herrn auch das Gloria abgesprochen, weil es nicht mehr in ist?
Vom Ritus her gesehen war es dieses Jahr ein Rückschritt.
Johannes XXIII. und die letzten Pius Päpste haben sich krönen lassen.
Heute ist die ohnehin verkommene und verstümmelte Tradition trotzdem in der Kritik. Was hat Pius XII. falsch gemacht, als er sich in vollem Ornat krönen ließ…
Wenn er wüsste…
Naja, was solls, immerhin wissen wir heute besser Bescheid!
Lächerlich
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#10   Marcelus   18:57:17 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Der größte Teil der palästinaarabischen Christen ist aus Palästina ausgewandert,
sodass inzwischen, im Gegensatz noch zu den 1960ern, nur mehr ein sehr verschwinden geringer Prozentsatz der Palästinaaraber Christen sind,
und diese wenigen noch in Palästina verbliebenen palästinaarabischen Christen sind selbst Opfer von Einschüchterung und Diskriminierung durch palästinaarabische Mohammedaner und werden bedroht wenn sich Mohammedaner von den Christen in der westlichen Welt auf den Schlips getreten fühlen.
Was den Staat Israel betrifft so ist der einzige Schutz vor den Terroranschlägen durch die verbliebene Mehrheit der mohammedanischen Palästinaaraber die Errichtung der unpassierbaren Mauer,
und auch der Rest der Welt und die Christen wären über so eine Mauer glücklich,
nämlich die verfolgten Christen weltweit und wir in Amerika und Europa, die wir noch immer Flugzeuge zusammen mit Mohammedanern benützen müssen.
Sie übersehen, daß besonders im Gazastreifen viele palästinensische Christen (!) leben
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#9   Samurai   14:42:49 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
@ Marcellus
Sie übersehen, daß besonders im Gazastreifen viele palästinensische Christen (!) leben, aber: heute keine politischen Debatten, dafür ist mir die Weihnachtszeit zu wichtig und zu heilig.
Ihnen und allen anderen gesegnete Feiertage.
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#8   HBR   13:28:47 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Frohe Weihnachten wünsche ich
Ich wünsche allen hier im Forum
– Tradis
– Lefebvrianer-Sektierern
– „Modernisten“
– Konzilstreuen
– Sedisavakantisten
– einfachen, denkenden Katholiken
– sonstigen diversen Gruppen hier
frohe, gnadenreiche und vor allem gesegnete Weihnachtstage. Natürlich auch ein gutes und ruhiges Herüberkommen nach 2009. Gottes Segen bzw. (für Atheisten hier) viel Glück für das kommende Jahr
o^/
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#7   Toter Alter Mann   12:51:22 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
@Marcelus:
So xenophobisch, wie Ihre Beiträge anmten haben Sie vom „barmherzigen Samariter“ sicher noch nichts gehört – nur um die Kette der Mutmaßungen fortzusetzen.
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#6   Marcelus   11:55:51 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Toter Alter Mann schreibt eindeutig aus keinem
mohammedanisch regierten Land, und wohl auch nicht aus den Vereinigten Staaten von Amerika.
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#5   Toter Alter Mann   11:51:34 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
@Marcelus:
Selten so gelacht :-D
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#4   Marcelus   11:45:38 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Eine hohe und unpassierbare Mauer ist doch die beste Lösung
um zwei verfeindete Völker voneinander fernzuhalten.
Auch für den Rest der Welt wäre es die beste Lösung wenn nicht mehr die Christen in der mohammedanisch geprägten Welt vom Islam drangsaliert werden müssten,
und umgekehrt die Mohammedaner in der christlich geprägten Welt so eine Bedrohung für die Freiheit der Nichtmohammedaner darstellen würden.
Die beste Lösung wäre keine Mohammedaner mehr in die christlich geprägten und säkularen Staaten hineinzulassen – mit der Ausnahme von Besuchen auf Regierungsebene,
und die verfolgten Christen der mohammedanisch regierten Länder als Flüchtlinge bei uns in den säkularen, christlich geprägten Staaten aufzunehmen.
Mohammedaner sollen in unsere säkulare Staaten aber keine mehr einreisen dürfen – mit der Ausnahme von Regierungs- und Finanztreffen.
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#3   philomena   11:12:47 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Weihnachtsfreude?
Worüber sich manche Leute hier doch freuen können. :-!
Sich über solche Aussagen erfreut auszulassen ist ja fast noch primitiver als manches Tradi-Geschwätz hier!
Jede Messe, ob Papstmesse oder nicht, ist ein Geschenk für die Welt.
In diesem Sinne: Gesegnete Weihnacht!
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#2   HBR   10:35:28 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
Wenigstens eine gute Nachricht
Vatikan. Eine Papstmesse im Alten Ritus ist derzeit nicht geplant. Das erklärte der Päpstliche Zeremonienmeister, Prälat Guido Marini, laut der deutschen ‘Katholische Nachrichtenagentur’ vor Journalisten.
Wozu auch. Braucht doch niemand wirklich
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#1   Gotthard   09:31:02 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
@Marini
Eine Papstmesse im Alten Ritus ist derzeit nicht geplant.
Frohe Weihnachten!!!!
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