Weihnachten
Wo liegt Bethlehem?
Pünktlich zu Weihnachten wollte der ‘Welt’-Journalist Hans Markus Thomsen alte kirchenfeindliche Märchen aufkochen. Dabei hat er sich zünftig die Zunge verbrannt.
Geburtskirche in Bethlehem.
Geburtskirche in Bethlehem.
(kreuz.net) Am 23. Dezember teilte die deutsche Tageszeitung ‘Welt’ ihren Lesern mit, „warum Maria wohl keine Jungfrau war“. Der Artikel stammte von dem Journalisten Hans Markus Thomsen.

Thomsen gibt sich großspurig: Nach einer „genauen Lektüre“ der Weihnachtsgeschichte des Lukas müsse man „mit ein paar Legenden aufräumen – zum Beispiel damit, daß Maria Jungfrau war“ – trompetet er.

Das ganze sei ein – Zitat – „Übersetzungsfehler“. Joseph sei „offenbar doch“ der Vater Jesu gewesen. Dazu beruft sich Thomsen auf „unseren kritischen Verstand“ – wendet ihn aber im weiteren nicht an.

Dann wird’s peinlich

Seine Ausführungen über Joseph und Maria beginnt er mit einer happigen Peinlichkeit:

„Wer waren diese beiden, die sich aufmachten in die Stadt Bethlehem in Galiläa?“ – schreibt er.

Bethlehem befindet sich – eine Binsenwahrheit – in Judäa.

Halbgebildet erklärt Thomsen dann, daß Joseph und Maria wegen einer „Steuerschätzung“ unterwegs waren.

Diese Schätzung habe aber nicht die ganze Welt, sondern nur die Provinzen Judäa und Samaria betroffen: „Galiläa aber, wohin die beiden zogen, gerade nicht, weil Galiläa gar nicht zum Römischen Reich gehörte.“

Womit endgültig klar ist, daß Märchenerzähler Thomsen nicht weiß, wo sich Bethlehem befindet und somit von Tuten und Blasen keine Ahnung hat.

Im weiteren geht es ihm um die Jungfrauengeburt.

Kein heftiger Streit

Darüber hätten sich „Generationen von Theologen“ bis heute heftig gestritten.

In Wahrheit kann diesbezüglich von Streit keine Rede sein. Nicht einmal die Reformatoren haben die Jungfrauengeburt in Zweifel gezogen. Es hat dazu über Jahrhunderte überhaupt keine Auseinandersetzung gegeben – auch weil der biblische Befund dazu so solide ist.

Halbgebildet und anmaßend fährt Thomsen in seinem dümmlichen Trompetenkonzert weiter.

Dem Evangelisten Matthäus seien „zwei Fehler“ unterlaufen, die dem – von ihm herbeigeredeten – „Streit um die Jungfrauengeburt jede Grundlage entzogen hätten“.

Den ersten „Fehler“ sieht Thomsen im Jesaja-Zitat, das Mt 1,23 erwähnt: „Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und man wird ihm den Namen Immanuel geben.“

Der griechische Text des Matthäus zitiert die alte griechische Übersetzung des Alten Testaments, die für Jungfrau, daß Wort „parthénos“ verwendet. Das hebräische Wort lautet „almah“.

Theologische Angebereien

Dieses bedeute – so Thomsen – „junge Frau“ und sei im Griechischen „versehentlich“ mit „parthénos“ übersetzt worden, erklärt Thompsen, der nicht weiß, wo Bethlehem liegt, angeberisch.

Damit gebe es also keinen Grund mehr, sich auf diese Verheißung zu berufen.

Doch der selbsternannten Alttestamentler urteilt voreilig. Denn weil es für das Althebräische keine muttersprachlichen Sprecher gibt, ist es oft schwierig, das Bedeutungsfeld eines Wortes genau zu bestimmen.

Im Falle des Wortes „almah“ verschärft sich die Problematik, weil der Ausdruck im ganzen Alten Testament ganze dreimal vorkommt.

Darum sind Übersetzungen – vor allem wenn sie alt sind und von muttersprachlichen Autoren angefertigt wurden – für die Bestimmung von Wortbedeutungen von höchster Autorität.

In Jesaja geht es um die Jungfräulichkeit

Es ist völlig unwissenschaftlich, in diesem Fall – ohne schwerwiegende Gründe – von einem „Versehen“ zu sprechen.

Außerdem: Ob „almah“ mit „junge Frau“, „Tochter“ oder „Jungfrau“ übersetzt wird – im altorientalischen Kulturkreis ist immer davon auszugehen, daß in allen drei Fällen von Jungfrauen die Rede ist.

Auch das in Jesaja angekündigte Zeichen, wäre kein solches – sondern nur ein alltägliches Ereignis – wenn die „almah“, von der die Rede ist, keine Jungfrau wäre.

Ihre Jungfräulichkeit ist gerade der Kern der Verheißung.

Auf die gleiche billige Weise handelt Thomsen auch den Stammbaum Jesu im Matthäus-Evangelium ab. Dieser beweise, daß nicht Maria, sondern Joseph von David abstamme.

Wieder falsch.

Nur sechs Aussprüche?

Der Stammbaum belegt vielmehr, daß Joseph auch von David abstammt – und Christus somit auch von der rechtlichen Seite von davidischer Abstimmung war.

Außerdem gibt es die solide frühkirchliche Tradition, daß Maria eine Verwandte des Joseph war und sich ihre Familie ebenfalls auf David zurückführte.

Im weiteren fällt Möchtegern-Exeget Thomsen mit der ihm eigenen Kompetenz über die Muttergottes her.

Von ihr seien in den Evangelien nur „sechs Aussprüche“ überliefert. Thomsen will damit beweisen, daß Maria in der Bibel bedeutungslos sei.

Der dritte – Zitat – „Ausspruch“ ist nach Thomsen das „Magnifikat“ – immerhin ein Text von zehn Versen – eine der längsten neutestamentlichen Verlautbarungen, die nicht von Christus stammen.

Billige Schutzbehauptung

Weil das Magnifikat Thomsens These pulversiert, beeilt er sich hinzuzufügen: „Das ihr in den Mund gelegt worden ist.“

Das ist eine billige Schutzbehauptung, für die er kein einziges Argument beibringt.

Maria sei beim Heiligen Paulus mit keinem Wort erwähnt – fährt er weiter: Sie sei eine einfache jüdische Frau und Mutter gewesen, die ihre letzten Tage wohl unauffällig beim Apostel Johannes verbracht habe.

Doch das Magnifikat bricht den Thomsen’schen Thesen das Genick:

„Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter“ – heißt es dort: Mit unauffällig und bedeutungslos war wohl nichts.

Die kirchliche Marienverehrung ist im Lukasevangelium solide biblisch begründet.

Daß die Kirche die Muttergottes nachträglich „zur Lichtgestalt erhoben“ habe – so Thomsen – hört sich an wie die Aussage eines Theologiestudenten im ersten Semester, der bei den Vorlesungen zu viel aus dem Fenster geschaut hat.

Darum fällt das Urteil, das Thomsen gegen die Muttergottes ausspricht, auf ihn selber zurück:

Trotz der antikirchlichen Dogmen des 19. Jahrhunderts, die Thomsen halb verstanden hat und unverdaut nachbetet, ist sein Artikel – im Licht der menschlichen Vernunft betrachtet – erledigt.
      
57 Lesermeinungen
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#57   franziskus   15:27:39 | Montag, 29. Dezember 2008
Gott kann Wunder wirken, aber er muss nicht!
Marcelus, Ihre Gottes(ehr)furcht in Ehren, aber sie erinnert stark an die religiöse Unterwürfigkeit eines Moslem.
Selbst Christus hat dem naturgesetzlichen Lauf der Dinge den Vorzug gegeben bei den Versuchungen in der Wüste, oder am Ölberg vor seinem Leiden.
„Weißt du nicht, dass ich nur meinen Vater um Hilfe zu bitten brauche, und er wird mir sofort mehr als 12 Legionen Engel schicken?!“ (Matth. 26,13)
Die Wunder Jesu, der Apostel oder Heiligen sind hauptsächlich Wunder de hl. Geistes und wir ahnen nicht, welch großes spirituelles Kapital da brach liegt, weil wir zuwenig Glauben haben, zuwenig danken und zuwenig beten.
Sich vorzustellen wie ein Wunder auch ganz im Sinne Gottes wäre, jetzt schon innigst dafür danken, obwohl es noch nicht sichtbar ist, das wäre nach Christi Worten der Schlüssel zum Erfolg, der Berge versetzende Glaube:
Alles, worum ihr betet oder bittet, glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil! (Mk.11,24)
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#56   Marcelus   14:40:19 | Montag, 29. Dezember 2008
Gott steht über den Naturgesetzen,
deshalb gibt es ja auch die Wunder Jesu Christi und der Heiligen, und auch die Jungfrauengeburt.
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#55   franziskus   14:38:30 | Montag, 29. Dezember 2008
Marcelus: Streit um des Kaisers Bart
Gott muss sich natürlich nicht an menschliche Theorien halten. Einen „viereckigen Kreis“ o.ä. kann er aber auch nicht machen.
So wie aber in der Erkenntnis der Denk- oder Naturgesetze gewisse
Stufen von der Hypothese, über die Theoriebis zum überprüfbaren Naturgesetz gibt, ist es auch in der Gotteslehre. Auch da gibt es unsichere, weniger sichere oder sichere (de fide) Glaubensaussagen.
Oft unterscheiden wir nicht und streiten nur um des Kaisers Bart. :-P
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#54   Dr. Christoph Heger   13:48:50 | Montag, 29. Dezember 2008
@Leblhuber: Nachtrag zum griechischen Wortschatz
Ich habe noch einzugehen auf die Behauptung, die (vorchristlich-jüdische) Übersetzung von hebräisch ‘almah mit griechisch παρθενος, parthénos sei eine Verlegenheitslösung gewesen:
Soweit ich weiß, gibt es im Griechischen keine Entsprechung für junge Frau. Die Autoren der Septuaginta hatten daher keine andere Wahl als parthenos.
Wie ich schon vermutet hatte – im reichen Wortschatz des Griechischen gibt es durchaus Wörter mit der Bedeutung „junge Frau“, und zwar ohne Bindung an die Konnotation „Jungfrau“.
Ich finde z.B. νυμφη, nymphe mit der Bedeutung von „Braut“, „Schwiegertochter“, „junges Mädchen“, „junge Frau“ (und natürlich auch „Nymphe“).
Aber auch bei κορη, kore steht mit den Bedeutungen „Mädchen“, „Tochter“, „junge Frau“ die Jugendlichkeit im Vordergrund und nicht der Aspekt der Jungfräulichkeit, der nur insofern zum Bedeutungsfeld gehört, als bei dem „Mädchen“ seine Jungfräulichkeit stillschweigend vorausgesetzt wird.
Die Autoren der Septuaginta hätten also vom Wortschatz des Griechischen keine Notwendigkeit gehabt, das angeblich unpassende παρθενος. parthénos mit seiner genauen Bedeutung „Jungfrau“ zu verwenden, wenn sie das nicht für die gebotene Übersetzung von ‘almah, „Jungfrau“ gehalten hätten.
Ihr Ausweichen vom linguistischen Befund auf wabernde „geisteswissenschaftliche“ Behauptungen, was die Juden alles – anders als die Heiden – haben verstehen können und was nicht, erledigt sich damit von selbst.
MfG
Christoph Heger
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#53   Marcelus   12:40:24 | Montag, 29. Dezember 2008
Franziskus der unlogische modernistische Gottestheoretiker: Sie leugnen als
pseudochristlicher Modernismusgläubiger nicht nur die Dogmen der Kirche, sondern die Allmacht Gottes.
Sie definieren als Mensch einige Naturgesetze, die die Welt normalerweise in Gang halten, und verlangen von Gott, daß sich dieser gefälligst an diese gebräuchlichen Naturgesetze zu halten habe,
und im modernistischen Menschennaturgesetzuniversum hat es eben keine Jungfrauengeburt und keine Immerwährende Jungfräulichkeit, und keine Wunder Jesu Christi zu geben,
und Gott und Jesus Christus haben sich daran zu halten,
weil Sie und die Modernisten Gott und Jesus Christus erklären, was diesen möglich ist, nämlich nicht mehr, als Ihnen möglich ist.
Was für eine törichte Vorstellung von Gott, den Sie wahrscheinlich nicht einmal als allmächtig sehen, sondern maximal als ersten Anstoßer des Universums.
Na bitte, lieber E.
Mit einem der behauptet, Gott könne seine logischen Gesetze brechen, kann man nicht vernünftig diskutieren!
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#52   franziskus   06:09:31 | Montag, 29. Dezember 2008
@Elijahu: Eckiger Kreis
Na bitte, lieber E.
Mit einem der behauptet, Gott könne seine logischen Gesetze brechen, kann man nicht vernünftig diskutieren!
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#51   Elijahu †   01:08:05 | Montag, 29. Dezember 2008
Lebleblebl
Na Lebl wieder ein Bierchen zu viel gehabt oder warum belästigen sie uns hier wieder mit ihrer skurrilen Privatphilosophie.
Das ist hier mehr ein Forum wo Katholiken die katholische Lehre diskutieren, Lebl. Sie merken doch dass sie hier nicht ankommen, versuchen sies doch mal lieber bei den Protestanten.
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#50   derLeser   01:07:29 | Montag, 29. Dezember 2008
Leblhuber
wenn man wie ich die Erscheinungen von Fatima und andere Wunder für echt hält kann man die NT „Mariageschichte“ nur so interpretieren wie sie geschrieben steht.
Ich bin auch überzeugt dass die anderen NT Wundergeschichten ba jeder Interpretation authentisch sind.
Ich verstehe aber auch die Thomas Interpretationen „Ich glaube erst wenn ich sehe“ die sich in den „Vernunftnaturalismus“ flüchtet
guteN8
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#49   Leblhuber   01:00:38 | Montag, 29. Dezember 2008
@derLeser:
die Jungfrauengeburt ist Tatsache !
Schon gut! Jeder glaubt, was sein Verstand erlaubt. Aber etwas Wissen könnte trotzdem nicht schaden. Es gibt dem Glauben ein venünftiges Fundament.
Aber ohne Wissen und Vernunft geht es auch ganz gut!
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#48   derLeser   00:50:57 | Montag, 29. Dezember 2008
Leblhuber
die Jungfrauengeburt ist Tatsache !
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#47   Leblhuber   00:44:57 | Montag, 29. Dezember 2008
@Elijahu:Mir sträuben sich alle Haare, wenn ich deinen Namen schreibe.
Wenn Gott will dass aus einer weiblichen Eizelle ein Embryo entsteht dann braucht er nur sagen: „Es geschehe“ und es geschieht.
Dann wäre Jesus eine Frau!
Und du bist ein Einfaltspinsel. Das ist noch das Netteste, was man über dich sagen kann.
Als Fake bist du eine Niete und als Fundamentalist auch.
Dir gehört ein Tritt in den Hintern. Sag, wer du bist, und ich übernehme das.
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#46   derLeser   00:43:51 | Montag, 29. Dezember 2008
tja--
Die immerwährende Jungfrau Maria war ein Geschenk an die Heiden, nachdem man die Judenmissionierung aufgegeben hatte.
tja das interpretieren so einige herumtrixende Neotheologen :-D
um die Wahheit zu leugnen welche lautet dass
Christus direkt durch ein göttliches Wunder aus einer Eizelle entstand
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#45   Elijahu †   00:34:50 | Montag, 29. Dezember 2008
Gott kann tun und lassen was er will
Wenn Gott will dass aus einer weiblichen Eizelle ein Embryo entsteht dann braucht er nur sagen: „Es geschehe“ und es geschieht. Lesen sie mal in Genesis wie er Himmel und Erde erschaffen hat: allein durch seine Willensäusserung.
Für Gott sind die Naturgesetze nicht gültig, er hat sie gemacht. Auch die Gesetze der Logik sind für ihn nicht gültig, denn auch diese hat er erschaffen. Er thront über allem und ist allmächtig.
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#44   Leblhuber   00:19:47 | Montag, 29. Dezember 2008
@Heger:
Ich habe gerade kein deutsch-griechisches Lexikon zur Hand.Aber das halte ich angesichts des reichen Wortschatzes des Griechischen für ganz ausgeschlossen.
Sie brauchen kein Wörterbuch zur Hand haben. Das Internet beschert Ihnen eines.
Selbst die Alten wußten zwischen solch mythologisch-symbolischem Zauber und der tatsächlichen Abkunft von Platon, Alexander und Pharaonen zu unterscheiden.
Und warum dann gerade Sie nicht?
(Vgl. auch die Kabbala!)
Mit der Kabbala kennen Sie sich ebensowenig aus, wie ich. Das bedürfte eines lebenslangen Studiums, das auch gefestigte sprachliche und religiöse Fundamente haben müsste. Also weichen Sie nicht gerade darauf aus.
Die immerwährende Jungfrau Maria war ein Geschenk an die Heiden, nachdem man die Judenmissionierung aufgegeben hatte.
Maria als jungfräuliche Theotokos („Gottesgebärerin“) war ein Zugeständnis an den Kult der Diana in Ephesos. Wer das nicht auf die Reihe kriegt, soll sein infantiles Gottesverständnis behalten. Nur zur Missionierung im 21. Jhdt. taugt es nicht mehr.
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#43   franziskus   00:03:36 | Montag, 29. Dezember 2008
weggetaucht?
War ja nach einer Erholungspause interessant, zu sehen, wie man schnell verketzert wird.
Habe nur eine Theorie in den Raum gestellt.
„Ohne Samen vom Hl. Geist empfangen“ wurde definiert, ehe man noch vom entscheidenden biologischen Anteil der Frau etwas wußte. Würde gern noch einen Fachmann fragen, was herauskommt, wenn nach dem Eisprung durch spirituelle Kraft eine Reifung einsetzt.
Bisher wurde mir gesagt, das müsse ein Mädchen werden.
Der Papst schrieb jedenfalls, der Gottessohn hätte auch aus einer ehelichen Verbindung kommen können.
Entscheidend ist ja die Hypostatische Union wie sie zur Erklärung der Menschwerdung und der Trinität von der Kirche definiert wird.
Hypostase ist das jeweils „Darunterstehende“ im Gegensatz zur Natur eines Lebewesens, eines Menschen oder zur Natur Gottes.
Die Hypostase der menschlichen Natur Jesu wird ersetzt durch die Hypostase der 2. Göttlichen Person, die mit der 1. und der 3. die göttliche Natur innehat.
Meine Liebe zur Gottesmutter ist ungebrochen, sie ist einmalig.
Aber so zu tun als ob durch „die Reinheit“ eines Menschen so große Wunder geschehen könnten, grenzt schon an andere Häresien, die behaupteten, der Mensch könne durch eigene Leistung selig werden.
>:) O:)
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#42   Dr. Christoph Heger   23:36:47 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Leblhuber:
Ich beschränke mich auf die Argumente von Ihnen, die keine bloßen Wiederholungen sind.
Soweit ich weiß, gibt es im Griechischen keine Entsprechung für junge Frau. Die Autoren der Septuaginta hatten daher keine andere Wahl als parthenos.
Ich habe gerade kein deutsch-griechisches Lexikon zur Hand. Aber das halte ich angesichts des reichen Wortschatzes des Griechischen für ganz ausgeschlossen.
Platon, Perseus und Mithras galten als von einer Jungfrau geboren. Alexander der Große soll durch einen Blitzstrahl gezeugt worden sein und der Pharao galt als Sohn des Gottes Amun-Re.
Selbst die Alten wußten zwischen solch mythologisch-symbolischem Zauber und der tatsächlichen Abkunft von Platon, Alexander und Pharaonen zu unterscheiden.
Den alten Kulturen war dieses Denken nicht fremd,
Natürlich nicht, es wurde ja auch politisch eingesetzt.
den Juden schon.
Durchaus nicht. Zwar hat es im jüdischen Schrifttum einen gewissen „Reinigungsprozeß“ gegeben (wie übrigens auch in der frühen römischen Geschichte eine Entmythologisierung stattgefunden haben muß, deren zurückgelassene Lücke dann wieder mit griechischer Mythologie aufgefüllt wurde), aber Reste sind selbst noch im AT wahrnehmbar. So die Göttersöhne, die sich laut Genesis mit den Menschenmädchen vermischten usw. (Vgl. auch die Kabbala!)
Aber um ehrlich zu sein, mich interessiert die Parthenogenese nicht sonderlich.
Das sieht man.
Ich brauche sie für meinen Glauben nicht.
Der ist nicht der katholische.
MfG
Ch. Heger
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#41   Biene Maja   22:51:43 | Sonntag, 28. Dezember 2008
an alle
Seelig die nicht sehen und doch glauben wie der Ungläubige
Thomas bei Gott ist kein Ding unmöglich ihr reduziert
Gott nur auf das menschliche aber Er ist unendlich mehr
transzendent ist ER das können wir nicht begreifen
wie wir das Weltall auch noch nicht erforscht haben
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#40   Galatea   22:38:09 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Genau deswegen,
Herr Marcelus, ist er jetzt auch seit geraumer Zeit weggetaucht.
So einfach geht es denn nun auch nicht. – Ab und weg.
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#39   Marcelus   22:35:04 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Franziskus: Sie sind leider das typische Beispiel eines Gläubigen, der von den modernistischen
Irrlehrern in die Irre geführt wurde,
Modernisten, die im Namen der Kirche auftreten, und die Dogmen der Kirche leugnen.
Modernisten sind Dogmenleugner und damit Nichtkatholiken.
Jung“fräulichkeit“ ist de fide. Damit ist auf jeden Fall die Sündenfreiheit Mariens gemeint.
Ihre Meinung ist falsch.
Das Dogma von der Immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens ist nicht das Dogma von der ohne jeden Makel der Erbsünde empfangenen Gottesmutter.
Die Lateransynode 649 u.Zr. (1402 a.u.R.c.) unter Papst Martin I. erklärte deshalb in Canon 3 den Glauben an die immerwährende Jungfräulichkeit Marias für heilsnotwendig:[14]
Wer nicht mit den Heiligen Vätern im eigentlichen und wahren Sinne die heilige und immer jungfräuliche und unbefleckte Maria als Gottesgebärerin bekennt, da sie […] das göttliche Wort selbst, das vom Vater vor aller Zeit gezeugte, in den letzten Zeiten, ohne Samen, vomHeiligen Geist empfangen und unversehrt geboren hat, indem unverletzt blieb ihre Jungfrauschaft auch nach der Geburt, der sei ausgeschlossen.
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#38   Galatea   22:34:45 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Herr franziskus,
Ihr Posting war so eindeutig häretisch, dass ich mich frage: wo bleiben Sie denn jetzt, um die Antworten auf Ihre Behauptung zu widerlegen? – Sie können es nicht, aber machen Sie weiter so.
Ostern wird Ihnen sicher neuen Auftrieb geben. Da kann man ja auch so einiges zur leibhaftigen Auferstehung unseres Herrn und Gottes finden, was deren Realität in Frage stellt. Nur zu.
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#37   Leblhuber   22:32:05 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Heger:Verehrtester, Sie hauen mir gar nichts um die Ohren. Sie könnten es auch dann nicht,
wenn Sie mir gegenüberstünden.
Sie wiederholen leider den Unfug, den ich Ihnen schon um die Ohren gehauen hatte.
Gal 4,4: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan…
Ich habe es Ihnen schon einmal gesagt: Ihre Argumentation und nicht nur Ihre, ist intellektuelle Verrenkung und Realitätsverweigerung.
Da es im Judentum keine Jungfrauengeburt gab, hätte Jesaja diesen besonderen Ausnahmefall auch entsprechend mit betulah bezeichnet und nicht mit almah.
Soweit ich weiß, gibt es im Griechischen keine Entsprechung für junge Frau. Die Autoren der Septuaginta hatten daher keine andere Wahl als parthenos.
Platon, Perseus und Mithras galten als von einer Jungfrau geboren. Alexander der Große soll durch einen Blitzstrahl gezeugt worden sein und der Pharao galt als Sohn des Gottes Amun-Re. Den alten Kulturen war dieses Denken nicht fremd, den Juden schon.
Sie erwecken den Eindruck, dass Sie gegen Ihre eigene Überzeugung schreiben.
Wir täten gut daran, unsere Predigt dem heutigen Wissenshorizont der Menschen anzupassen. Die ersten Christen haben uns in ihrer Heidenmissionierung gelehrt, wie wichtig das ist, um verstanden zu werden. Wir sind heute keine antiken Heiden mehr und wir sind durchaus in der Lage, Bilder als solche zu erkennen. Und würden wir es als Bild lesen, wäre es ein schönes Bild.
Aber um ehrlich zu sein, mich interessiert die Parthenogenese nicht sonderlich. Ich brauche sie für meinen Glauben nicht.
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#36   Elijahu †   22:14:12 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Die Leblubers dieser Welt…
…glauben dass Jesus nur ein netter Kerl war mit der Botschaft: „Habt euch alle lieb“. Mehr ist das für die nicht. Auferstehung, Wunderheilungen, Sohn Gottes, Jungfrauengeburt, völlig undenkbar für den Taufscheinkatholiken von heute.
Einfach peinlich solche Leute in der Kirche neben sich zu wissen, und denen auch noch die Hand zum Friedensgruss geben zu müssen.
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#35   Dr. Christoph Heger   21:41:38 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Maria war Jungfrau, wie Isaias vorhersagte.
@Franziskus:
Jung“fräulichkeit“ ist de fide. Damit ist auf jeden Fall die Sündenfreiheit Mariens gemeint.
Nein! Der Satz, der de fide ist, lautet:
„Maria empfing und gebar ihren Sohn unbeschadet ihrer Jungfrauschaft und ist auch nach seiner Geburt Jungfrau geblieben.“
@Leblhuber: Sie wiederholen leider den Unfug, den ich Ihnen schon um die Ohren gehauen hatte.
Jesaja 7,14 richtet sich an Juden in einer ganz bestimmten historischen Situation, …
Nein, die Prophezeiung richtet sich, wie man leicht lesen kann, an das „Haus David“, also weit in die Zukunft.
Da es im Judentum keine Jungrauengeburt gab und gibt, ist die gebärende Jungfrau eine gebärende junge Frau.
Bei den Juden gab es so viel oder so wenig gebärende Jungfrauen wie sonst auf der Welt. Ihre Begründung für den linguistischen Trick, ‘almah mit „junge Frau“ zu übersetzen, ist also Quatsch.
Es ist ja entlarvend, dass Sie selbst nur deshalb die Jungfrauengeburt postulieren, damit sich 700 Jahre nach dem Spruch des Propheten eine Weissagung erfüllt.
Auch das ist Unfug. Das (richtige) Verständnis von Is. 7:14 hatten spätestens die (vorchristlichen) jüdischen Übersetzer, die – in der Septuaginta – ‘almah richtig mit parthénos, griech. „Jungfrau“, übersetzten. Der Evangelist brauchte nur zu zitieren.
Paulus spricht von einer jungen Frau.
Paulus spricht von einem „Weib“, γυνη, das Wort bezieht sich auf das Geschlecht der Frau, ohne Bezug auf „jung“ oder „alt“, „Jungfrau“ oder „erfahrene Frau“.
MfG
Ch.H.
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#34   Galatea   21:40:35 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Herr Marcelus:
Der Mohammedaner lacht sich kaputt bei der Vorstellung, Jesus sei Gottes Sohn.
Gott hat keine Frau.
Deswegen auch keinen Sohn.
Wiederholt habe ich dieses gehört, und wiederholt feststellen können, wie einfach es ist, unsere Glaubenswahrheiten – wegen des Charmes, mit dem dies vorgebracht wird – ad absurdum geführt werden.
Der Islam hat mit dem Christentum nicht das allergeringste zu tun, sondern ist dessen erklärtester Gegner.
Das sollte jedem bewusst werden.
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#33   Marcelus   21:35:22 | Sonntag, 28. Dezember 2008
franziskus der Dogmenleugner: Nehmen Sie zur Kenntnis, daß die Kirche unter ihren Dogmen auch das
Dogma von der Immerwährenden Jungfräulichkeit der Gottesmutter Mariens hat,
und da kann man an Sie, und an andere modernistische Dogmenleugner, schon die Frage richten:
Welches der Worte der Definition einer Immerwährenden Jungfräulichkeit verstehen Sie nicht?
Sie sind jedenfalls, wie alle anderen Modernisten auch, ein Dogmenleugner, und wer ein Dogma leugnet, ist aus der Kirche ausgeschlossen, ein Apostat und ein Nichtkatholik.
Retten Sie Ihre Seele und kehren Sie zur Kirche zurück.
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#32   Galatea   21:22:54 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Herr franziskus,
die diesbezügliche Lehre der kath. Kirche ist unmissverständlich, steinalt und dogmatisiert.
Jeden Unsinn glauben und verbreiten zu dürfen, das ist eine in der zweitausendjährigen Geschichte der Kirche relativ neue Art zu denken.
p.s. zu den Evangelischen geht es hier lang:
www.ekd.de/
Das sub tuum praesidium ist eines der ältesten Gebete des Christentums. Den frühen Christen war der Hl. Geist noch sehr gegenwärtig und die Attribute der jungfräulichen Gottesgebärerin auch.
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#31   Marcelus   21:20:35 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Elijahu: Da sind Sie leider in bezug auf den Koran im Irrtum
Der Koran lehrt zwar, allen Islamreferenten nach, tatsächlich die Jungfrauengeburt Jesu, und man findet sie also auch dort drinnen, wenn man nachblättert,
aber der Koran verflucht alle, die behaupten, Gott habe einen Sohn.
Jesus ist also lt. Koran von einer Jungfrau geboren, aber nicht der Sohn Gottes, und hat damit einen menschlichen Vater.
Aber das zeigt nur, daß in der Islamgeschichtsschreibung etwas nicht zusammenpaßt, denn wieso sollte ein rangniederer Prophet als Mohammed von einer Jungfrau geboren werden, wenn für Allah Jesus nur zweitrangig wäre.
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#30   Elijahu †   21:16:29 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Und Leblhuber gibt sich als Katholik aus…
Sogar die Moslems glauben an die Jungfrauengeburt Jesu Christi, steht nämlich im Koran drin. Als Ketzer gilt den Muslimen wer behauptet, dass Jesus Christus einen biologischen Vater hat…und wer das in der katholischen Kirche behauptet bringt es sogar auf den Papststuhl.
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#29   Marcelus   21:12:42 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Leblhuber, der Prophetenausleger: Nehmen Sie zur Kenntnis, daß in den Prophetien des Volkes Israel
Gott selbst spricht, nämlich über zukünftige Dinge, die Er vollbringen wird, einem ungläubigen Publikum zum Trotz.
Und natürlich gab es zur Zeit des Jesaja noch keine Jungfrauengeburt im Volke Israel, weil diese ja auch in prophetischer Weise durch einen Propheten vorhergesagt wurde, was einen Propheten ja auch erst zu einem Propheten macht,
und in welcher historischen Situation Propheten über die Zukunft gemacht werden, ist völlig einerlei und belanglos.
Jesaja 7,14 richtet sich an Juden in einer ganz bestimmten historischen Situation, der Bedrohung durch Assyrien im 8. Jhdt v. Ch… Da es im Judentum keine Jungrauengeburt gab und gibt, ist die gebärende Jungfrau eine gebärende junge Frau.
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#28   Leblhuber   21:07:07 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@HeinrichvonOfterdingen: Das dogmatische Korsett erweist sich als ein geistiges Gefängnis!
Was die Jungfräulichkeit Mariens bei der Geburt Jesu betrifft, so ist sie vielleicht nicht ontologisch notwendig, das wissen wir nicht, sie ist allerdings notwendig, damit die Prophezeihung Jes 7,14 erfüllt werde.
Jesaja 7,14 richtet sich an Juden in einer ganz bestimmten historischen Situation, der Bedrohung durch Assyrien im 8. Jhdt v. Ch… Da es im Judentum keine Jungrauengeburt gab und gibt, ist die gebärende Jungfrau eine gebärende junge Frau.
Es ist ja entlarvend, dass Sie selbst nur deshalb die Jungfrauengeburt postulieren, damit sich 700 Jahre nach dem Spruch des Propheten eine Weissagung erfüllt. Erst Generationen nach dem Ereignis der vermeintlichen „Jungfrauengeburt“ wird der Evangeliumstext so konstruiert , dass er zum zweideutig übersetzten Jesajaspruch passt. Man konstuiert die Evangelien so, dass sie durch das AT legitimiert werden.
Paulus spricht von einer jungen Frau. Und das aus gutem Grund. Zu seiner Zeit ist die Trennung vom Judentum noch nicht vollzogen. Er wendet sich nicht nur an Heiden, sondern auch an Juden. Und Juden hätten die jungfäuliche Mutter nicht verstanden. Sie hätten ihn wahrscheinlich ausgelacht.
Erst nach der Trennung vom Judentum predigt die Christengemeinde nur mehr an Heiden. Und für Heiden ist die Jungfrauengeburt Glaubensgut.
„Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüsseldes Todes und der Hölle.“ Offenb.1, 18.
Diese Schlüssel sind keine körperlichen Schlüssel, sondern ein Bild!
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#27   Dr. Christoph Heger   20:10:17 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Lieber HeinrichvonOfterdingen
ich frage mich folgendes: Ist der Titel Gottessohn nicht ein Titel, der dem Herrn in seiner Menschheit zukommt…
Das vermute ich eigentlich nicht. Aber da stoße ich an Grenzen meines laienhaften Theologie-Verständnisses.
Was die Jungfräulichkeit Mariens bei der Geburt Jesu betrifft, so ist sie vielleicht nicht ontologisch notwendig, das wissen wir nicht, sie ist allerdings notwendig, damit die Prophezeihung Jes 7,14 erfüllt werde.
Letzteres allerdings.
MfG
Christoph Heger
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#26   franziskus   20:09:01 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Jung“fräulichkeit“ ist de fide
Damit ist auf jeden Fall die Sündenfreiheit Mariens gemeint. Obwohl man in solchen Fällen bei Gericht oft sagt, die Frau hätte es ja selber auch gewollt.
Die „Jungfrauengeburt“ als physisches Faktum ist nicht definiert. Außer man impliziert ein biologisches Wunder präter naturam. Eine Jungfrauengbeburt nach Aktivierung des weiblichen Anteils hätte nur ein Mädchen hervorgebracht. Das y-Chromosom kommt nur vom Mann.
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#25   HeinrichvonOfterdingen   19:37:51 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Lieber Herr Heger,
ich frage mich folgendes: Ist der Titel Gottessohn nicht ein Titel, der dem Herrn in seiner Menschheit zukommt. Offensichtlich ist der Titel nur ähnlich dem Titel, der ihm eigentlich zukommt nämlich Gott Sohn; könnte man aus dem Titel Gottessohn doch eine Leugnung der Gottheit Christi herauslesen.
Was die Jungfräulichkeit Mariens bei der Geburt Jesu betrifft, so ist sie vielleicht nicht ontologisch notwendig, das wissen wir nicht, sie ist allerdings notwendig, damit die Prophezeihung Jes 7,14 erfüllt werde. Diesbezüglich kann man schon von einer Notwendigkeit sprechen.
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#24   Dr. Christoph Heger   19:27:27 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@HeinrichvonOfterdingen: Ich sehe das so:
Das ewige Wort des Vaters ist Sohn von Ewigkeit. Es wäre das auch, wenn es sich nie herabgelassen hätte, Mensch zu werden. Die Weise, wie es Mensch geworden ist, ob mit Zutun beider Geschlechter oder – wie es tatsächlich war – nur eines, nämlich seiner jungfräulichen Mutter Maria, ändert daran nichts.
Wohl aber ist es passender, nämlich im Sinne der Erleichterung des menschlichen Glaubens, daß der ewige Sohn des Vaters auch als Mensch nicht noch einen irdischen Vater hatte.
MfG
Christoph Heger
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#23   HeinrichvonOfterdingen   19:10:48 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Lieber Herr Heger,
Trotzdem hat Josef Ratzinger, der heutige Papst Benedikt XVI. recht: Der Glaube der Kirche an die Gottessohnschaft Jesu beruht nicht darauf, daß Jesus keinen menschlichen Vater hatte; das sind zwei Paar Schuhe.
… das verstehe ich nicht, Sie müssen mir das schon erklären!
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#22   Dr. Christoph Heger   18:58:26 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@franziskus: Beides ist falsch.
Da die „Jungfrauengeburt“ nicht de fide dogmatisiert ist, konnte der Papst schreiben:
„Die Gottessohnschaft Jesu beruht nach dem kirchlichen Glauben nicht darauf, dass Jesus keinen menschlichen Vater hatte; …
Beides ist falsch.
1. Die Jungfräulichkeit Mariens ist de fide.
2. Trotzdem hat Josef Ratzinger, der heutige Papst Benedikt XVI. recht: Der Glaube der Kirche an die Gottessohnschaft Jesu beruht nicht darauf, daß Jesus keinen menschlichen Vater hatte; das sind zwei Paar Schuhe.
MfG
Christoph Heger
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#21   HeinrichvonOfterdingen   18:58:26 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Lieber Franziskus,
War das 12 jährige Mädchen Maria möglicherweise eines von vielen Opfern einer Vergewaltigung durch römischen Soldaten?
Dann lobt sie nicht ohne Grund Gott, der auf ihre „Niedrigkeit“ geblickt hat, was man auch mit Erniedrigung oder Demütigung übersetzen kann.
… absolut unerträglich Ihre beleidigenden Gedanken über die Mutter Gottes. Aber auf eine Linie mit Herrn Ratzinger, das muss man leider zugeben.
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#20   franziskus   18:39:00 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Wer will päpstler sein als der Papst?
Da die „Jungfrauengeburt“ nicht de fide dogmatisiert ist, konnte der Papst schreiben:
„Die Gottessohnschaft Jesu beruht nach dem kirchlichen Glauben nicht darauf, dass Jesus keinen menschlichen Vater hatte; die Lehre vom Gottsein Jesu würde nicht angetastet, wenn Jesus aus einer normalen menschlichen Ehe hervorgegangen wäre. Denn die Gottessohnschaft, von der der Glaube spricht, ist kein biologisches, sondern ein ontologisches Faktum.“
War das 12 jährige Mädchen Maria möglicherweise eines von vielen Opfern einer Vergewaltigung durch römischen Soldaten?
Dann lobt sie nicht ohne Grund Gott, der auf ihre „Niedrigkeit“ geblickt hat, was man auch mit Erniedrigung oder Demütigung übersetzen kann.
Gott hätte dann nicht nur am Ende des irdischen Christuslebens, die brutale Gewalt durch Jesu Leiden überwunden, sondern auch am Anfang durch das Leiden Mariens.
„Fürchte dicht nicht, denn du hast Gnade gefunden!“
Im Herzen blieb sie immer die Unbefleckte, Reine!
Josef hat das alles gläubig mitgetragen!
Alle Achtung, er wäre nie auf die Idee gekommen, Maria dem Gesetz auszuliefern oder das Kind einer Vergewaltigung abtreiben zu lassen.
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#19   ignosti †   00:33:54 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Elijahu
Sollte man sich Sorgen machen?
agnosti, besorgt
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#18   Elijahu †   16:22:26 | Samstag, 27. Dezember 2008
Das endlose Blutvergiessen in Israel
Die Juden meinen sie könnten das Heilige Land an sich reissen indem sie morden, plündern, rauben und vergewaltigen ohne die Gebote Gottes zu halten. Die Juden sind in der Mehrzahl nicht mehr religiös sondern Söhne des Teufels und hängen der Religion des Antichristus an die an keinen Gott mehr glaubt und an keine Vergeltung im Jenseits, sondern nur noch das hedonistische Hier und Jetzt kennt, eine Pseudoreligion die die empirisch-rationalistischen „Wissenschaften“ über den gesunden Menschenverstand gestellt hat.
Das Heilige Land wird den Juden nur überlassen werden wenn sie sich von ganzem Herzen zu den Geboten bekehren die Moses ihnen im Auftrag Gottes gegeben hat. Und bis das geschieht wird Israel auch weiterhin in Blut und Terror versinken.
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#17   Reformeifer2008   16:21:14 | Samstag, 27. Dezember 2008
Berlin, Berlin
Da gibt es nur Eines: Leserbriefe schreiben.
Die WELT war neben der FAZ die einzige christliche Tageszeitung.
Seit sie in Berlin sitzt, hat sie der Anti-Christ in der Hand.
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#16   timpressum †   15:33:38 | Samstag, 27. Dezember 2008
Wo ist Bethlehem?
Bethlehem ist da, wo wir in unserem Gegenüber den Christus erkennen, der in einer Krippe gelegen hat!
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#15   Friedrich Spee   15:02:28 | Samstag, 27. Dezember 2008
kritischerbeobachter / Toter Alter Mann
Machen wir uns nichts vor: „Da unten“ schenken die sich gegenseitig nichts.
Weder sind die Palästinenser alleine schuld noch die Israelis – schon gleich gar nicht die heute lebenden Israelis oder Palästinenser.
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#14   kritischerbeobachter   14:59:43 | Samstag, 27. Dezember 2008
@ Toter Alter Mann
Haben Sie Belege für die „Tausende“?
Mir ist dazu nichts bekannt geworden.
Bitte Quellenangabe.
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#13   KarlBorromäus   14:50:56 | Samstag, 27. Dezember 2008
@kritischerbeobachter – Israel
Wenn einer der beiden Parteien nicht mehr sind. Da prallen 2 Religionen aufeinander, die
1.) nicht einen Millimeter von ihren Glaubensvorstellungen abrücken und
2.) so etwas wie Toleranz (in christlicher Hinsicht) nicht kennen. Dauerhaft wird man da unten keinen Frieden haben können, auch die Zweistaatenlösung wird den nicht bringen können.
Zuviel Hass wurde bereits gesät. Auch die Verbrechen gegen die Menschenrechte (Aushungern von Zivilisten(!!!) im Gazastreifen) werden die Araber nicht vergessen, neben vielem vielem anderen noch dazu.
Am wichtigsten ist und bleibt jedoch Jerusalem, da KÖNNEN beide einfach keine Zugeständnisse machen.
Irgendwann fliegt uns der Laden da unten um die Ohren und dann geht der Dritte Weltkrieg los.
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#12   Toter Alter Mann   14:46:05 | Samstag, 27. Dezember 2008
@kritischerbeobachter:
Die Hamas hat schon vor einer Woche Angriffe auf Isreal verübt.
Die Isrealis, de durch solche Angriffe schon gestorben sind, geht wahrscheinlich in die Tausende.
Wann wird wohl dieser Völkermord an den Israelis jemals aufhören?
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#11   kritischerbeobachter   14:32:29 | Samstag, 27. Dezember 2008
Israel hat seine Drohung wahrgemacht …
und heute die Angriffe auf den Gazastreifen aufgenommen.
Nach wenigen Stunden sind schon mehr als 140 Tote zu beklagen. (Reuters-Meldung)
Israel ist aktiv an der Spirale der Gewalt in Palästina beteiligt.
Wann hat der Völkermord an den Palästinensern endlich ein Ende?
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#10   Joseph von Eichendorff   13:31:10 | Samstag, 27. Dezember 2008
Das müssen
Sie mit Gott ausmachen, da kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen…
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#9   Confiteor   13:17:39 | Samstag, 27. Dezember 2008
Mein Gott
jetzt habe ich den Verteidiger des christlichen Glaubens mit dem Bekenner verwchselt. Mea culpa :'( :'(
Ob mir die Sünde vergeben wird…?
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#8   Joseph von Eichendorff   13:11:43 | Samstag, 27. Dezember 2008
@Confiteor
Sie meinen wahrscheinlich den Titel „fidei defensor“ (auf englisch: „defender of the faith“.
Der Titel ist zwar dem Tudorkönig Heinrich VIII. 1521 von Papst Leo X. aufgrund seiner (und Thomas More’s) Schrift „assertio septem sacramentorum“ verliehen worden, nach dem Abfall der englischen Kirche von Rom im Jahr 1534 von Papst Paul III. aber wieder aberkannt worden. Das veranlaßte das Parlament wohl, im Jahr 1544 König Eduard VI. und dessen legitimen Nachfolgern den Titel „defender of faith“ zu verleihen. Sie merken schon, das „the“ fehlt. Der König und seine Nachfolger hießen bzw. heißen ab da Glaubensverteidiger, nicht Verteidiger des Glaubens.
Was hat das mit unserem kleinen linguistischen Ausflug in die Grammatik der lateinischen Sprache zu tun?
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#7   Confiteor   12:56:39 | Samstag, 27. Dezember 2008
@Joseph von Eichendorff
in dem ich schreibe bekenne ich… stimmt doch, ohne Bekenner zu sein, wie der englische King Henry VIII th.
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#6   Joseph von Eichendorff   12:44:05 | Samstag, 27. Dezember 2008
@Heggi & Confiteor
„confiteor“ bedeutet „ich bekenne“ von confiteri – bekennen (Deponens). „Bekenner“ hingegen lautet auf Latein „confessor“.
Da dies aber nicht einmal Leser „Confiteor“ aufgefallen ist und er Ihre dümmliche Bemerkung auch noch mit einer Antwort gewürdigt hat, lehne ich mich mit einem Lächeln zurück in meinen Stuhl und harre Ihrer Antworten. – Naja, wahrscheinlich esse ich zu Mittag und vergesse Sie beide auch wieder ganz schnell, mal sehen.
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#5   Confiteor   12:20:11 | Samstag, 27. Dezember 2008
Nun haben Sie was
gegen Schaum, Heggi?. Sie rasieren sich wohl nicht, Heggi, laufen lieber mit geilem Drei-Tage-Bart rum, Heggi.
Nun jeder wie er es mag… :-) :-) :-)
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#4   Heggi   12:15:35 | Samstag, 27. Dezember 2008
Confiteor
Statt statt Bekenner sind Sie ein Schaumschläger!
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#3   matt   12:15:02 | Samstag, 27. Dezember 2008
die Begegnung der beiden „Supermütter“
Es wirkt dieses Magnifikat der Maria im Bericht des Lukas tatsächlich wie eine urkirchliches Konstrukt, das ja eigentlich Zweifel ausräumen und Konsistenz schaffen soll, dabei aber durch sein übertriebenes Auftrumpfen eher ungläubwürdig wirkt…
Die Maria des sonstigen Evangeliums lässt jedenfalls nicht mit solchen Begeisterungsstürmen aufwarten.
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#2   Dr. Christoph Heger   12:07:58 | Samstag, 27. Dezember 2008
‘almah sechsmal im AT
Diesen Unfug, daß hebr. ‘almah etwas anderes als „Jungfrau“ heiße, war schon Gegenstand der Diskussion vor wenigen Tagen in diesem Forum.
Deshalb hier nur eine Richtigstellung: Das Wort kommt nicht nur dreimal, sondern sechsmal im AT vor (Gen 24:43, Ex 2:8, Ps 68:26, Cant 1:3, Cant 6:8, Spr 30:19). Es bezeichnet jedesmal ein Mädchen vor seiner ersten Begegnung mit dem Mann.
MfG
Christoph Heger
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#1   Confiteor   11:51:23 | Samstag, 27. Dezember 2008
Das hat der Hans Markus Thomsen
alles nur behauptet, dass kreuz.net. einen giftigen Artikel hier dagegen schreiben lässt, damit sein Beitrag wiederum mit größerer Aufmerksamkeit gelesen wird…
:-D :-D :-D :-D
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