Eine Pressekonferenz des Wiener Kardinals endete kürzlich in einem Eklat. Der hohe Prälat konnte rechtzeitig durch eine Hintertüre verschwinden. Von Dr. Josef Preßlmayer.
Europäische Lebensschutz-Museum in Steinbach
(kreuz.net) Nach Abschluß der November-Session der Österreichischen Bischofskonferenz hielt deren Vorsitzender,
Kardinal Christoph Schönborn von Wien, eine Pressekonferenz.
Der Anlaß fand im „Club 4“ statt – einem
durch Verspiegelung zweier großer Türen in der Rückwand Tiefendimension vorgaukelnden mäßig großen
Raum.
Er befindet sich in einem der alten Häuser hinter dem Wiener Stephansdom. Die Erzdiözese nimmt
ihn immer wieder für Veranstaltungen in Anspruch. Ein Kreuz sucht man darin vergeblich.
Man will wohl
die meist altliberal bis gottlosen Journalisten, die sich bei den wenig aufregenden Berichten sichtlich
langweilen, nicht noch durch den Anblick des Marterwerkzeuges Christi und seiner damit verbundenen Heilslehre
behelligen.
Lippenbekenntnis zum Leben
Zuerst referierte Kardinal Schönborn zur aktuellen Situation
in Kirche und Gesellschaft. Dabei sprach er sich auch für ein „unbedingtes Ja zum Leben“ aus. Anschließend
beantwortete er die Fragen der etwa zwei Dutzend anwesenden Journalisten.
Diese saßen an Tischen, die
in einem zum Eingang hin offenen Karree angeordnet waren sowie in mehreren Stuhlreihen nahe des Eingangs.
An der Stirnseite des Karrees hatten der Kardinal, sein Pressesprecher und der Generalsekretär der Bischofskonferenz
Platz genommen.
Die Szenerie erinnerte an Leonardo da Vinicis Gemälde „Das letzte Abendmahl“ – allerdings
nicht wie jüngst im Wiener Dommuseum als Homo-Orgie verfremdet.
Zu Beginn ergriff ein mutiger Mann mit
großer journalistischer Erfahrung, Dr. Friedrich Engelmann, von der katholischen Zeitschrift „Der 13.“
das Wort.
Der Kardinal antwortete ausweichend: Man kenne keine
Regelung wie in Deutschland und trete nicht für deutsche Beratungsscheine ein.
Als Dr. Engelmann feststellte,
daß der Kardinal an seiner Frage vorbeigeredet hatte, erhielt er eine Rüge. Er habe nicht das Wort.
Dieses ging an einen anderen.
Von den belanglosen Fragen der Journalisten ist mir nur eine in Erinnerung.
Eine unfrohe Dame der schon leicht gebeugten 68er-Generation mit pechschwarz gefärbtem Haar versuchte
dem Kardinal eine neue Familien-Definition abzuringen, in der auch Homo- und verschiedenste Patchwork-
Verbindungen einbezogen werden sollten.
Veredelndes Wiederkäuen
Der Kardinal blockte dies mit einer
meisterlich nichtssagenden Antwort ab.
Es folgten einige weitere nebensächliche Fragen, die der Kardinal
in einer Art veredelnder Wiederkäuung dem Frager wieder mehr oder weniger unbeantwortet zurückgab.
Dann erteilte der Pressesprecher des Kardinals, Erich Leitenberger – eine angenehme, etwas korpulente
und reichlich graumelierte Erscheinung – mir das Wort.
Ich legte alle vorher zurechtgelegten Formulierungen
beiseite und schwenkte einfach auf den von der ‘Aktion Leben’ ausgestellten sogenannten Beratungsschein.
Ich hatte ihn mir über eine Detektivin besorgt, die den Schein nach einer Zweieinhalb-Minuten-Beratung,
einer Vier-Minuten-Statistikerhebung und einer Sieben-Minuten-Druckerpanne in Händen hielt.
„Dazu nehme
ich nicht Stellung“
Meine Frage an den Kardinal: „Wußten Sie, daß die ‘Aktion Leben’ solche Beratungsscheine
ausstellt?“
Und wenn nicht: „Was gedenken sie in Zukunft zu tun, um derartige Mißstände, die für die
Kirche ein abscheuliches Verbrechen sind, zu verhindern?“
„Dazu nehme ich nicht Stellung“ – war die verblüffende
Antwort von Kardinal Schönborn.
Er fügte beschwichtigend hinzu, daß die ‘Aktion Leben’ eine unabhängige,
aber nicht kirchlich gebundene Organisation sei, „die wir für ihr großes Engagement für den Lebensschutz
immer wieder unterstützen“.
Die ‘Aktion Leben’ sei eine selbständige Organisation: „Wir sollen natürlich
nicht hineinregieren.“
Dann behauptete der Kardinal, über den Anlaßfall „nicht informiert“ zu sein:
„Und ich bin nicht bereit, hier Stellung zu nehmen.“
Der kompromittierende Beratungsschein wurde dem
Kardinal weitergereicht. Er nahm ihn in Augenschein und gab ihn an seinen Pressesprecher weiter.
Tumultuöses
Ende
Dr. Engelmann sagte vernehmbar laut in die Stille hinein: „Herr Kardinal, das stimmt ja alles nicht,
das stimmt nicht!“
Das erregte den Zorn des Kardinals: „Herr Engelmann, Sie sind nicht am Wort, und wenn
Sie sich nicht zu benehmen wissen, dann…“
Aber da fiel der Medienfachmann an seiner Seite dem Prälaten
ins Wort. Die Pressekonferenz war zu Ende.
Über das vorgesehene Thema „Christen im Irak“ wurde nicht
mehr gesprochen.
Anschließend ereignete sich ein Eklat, den der ‘Österreichische Rundfunk’ seinen Kunden
natürlich vorenthielt.
Sie stinken aus’m Mäu!
Er begann damit, daß Redakteur Albert Engelmann – der
Sohn des erstgenannten – der als Photoreporter bei der Pressekonferenz anwesend war, sich während der
Ausführungen des Kardinals zu meiner Frage zu Wort meldete und von Leitenberger geflissentlich übersehen
wurde.
Nach dem abrupten Ende der Pressekonferenz erhob Albert Engelmann Einspruch gegen diese Willkür.
Der Kardinal entschwand daraufhin durch eine der verspiegelten Türen. Seine beiden verbliebenen Adjutanten,
Leitenberger und der Sekretär der Bischofskonferenz, Prälat Ägidius Zsifkovics, wehrten gemeinsam die
Vorstöße von Vater und Sohn Engelmann ab. Sogar mit Polizei-Maßnahmen wurde gedroht.
Die Drohung mit
einem Polizei-Einsatz erwies sich als kontraproduktiv, weil sie von Vater und Sohn Engelmann durchaus
gewünscht worden wäre. Darum griff Prälat Zsifkovics zur psychologischer Kampfführung: „Sie stinken
aus’m Mäu“ – schmetterte er dem Sohn Engelmann entgegen.
Diese schlagende Argumentation führte tatsächlich
zum Ende der Auseinandersetzung.
Hier stinkt was
Der gedemütigte Photoreporter – seit dem Morgen unterwegs –
darf sich daheim zum Trost für diese lieblose seelsorgerliche Behandlung der Zuneigung seiner Gattin
erfreuen, die ihm bislang drei Kinder geschenkt hat.
So sieht also das zuvor aus dem Munde des Kardinals
verhallte „unbedingte Ja zum Leben“ aus.
Mit einem Beratungsschein der ‘Aktion Leben’ für Kinderabtreibungen
in den Händen kommt dem Kardinal nur Lob für das angeblich „große Engagement für den Lebensschutz“
dieser umstrittenen Gruppe über die Lippen.
Es handelt sich um eine Organisation, die Teil der ‘Katholischen
Aktion’ und damit der Kirche ist.
Dieser Organisation hat Kardinal Schönborn – trotz meiner detaillierter
Information über deren Verteidigung der Fristenlösung – in der Person ihrer langjährigen Generalsekretärin,
Gertraude Steindl, persönlich den päpstlichen St. Gregorius-Orden verliehen.
Neues Buch dokumentiert den „Abfall der katholischen Kirche Österreichs von der Lehre der Kirche zum Lebensschutz“
Von Krebs befallene Kirche
Der Fäulnisprozeß in der österreichischen Kirche und deren wachsende Zustimmung zur straffreien Tötung
ungeborener Kinder ist in meinem 224seitigen Buch „Der Abfall der katholischen Kirche Österreichs von
der Lehre der Kirche zum Lebensschutz“ dokumentiert.
Dort wird das metastasierende Netzwerk der Befürworter
der Fristenlösung innerhalb der Kirche in Österreich dargestellt. Zu diesem Netzwerk gesellte sich kürzlich
auch Bischof Alois Schwarz von Gurk-Klagenfurt.
Das Buch schildert auch detailliert und umfangreich die
Kollaboration der Erzdiözese Wien mit der Abtreibungsindustrie.
Es enthält auch den vollständigen
Detektiv-Bericht und eine Abbildung des sogenannten Beratungsscheins der ‘Aktion Leben’.
Bestellungen
des Buches können jetzt zum Vorzugspreis von 15 Euro zuzüglich Versandkosten an das 1. Europäische
Lebensschutz-Museum, A-3871 Steinbach 63 oder direkt per Internet an den Autor gerichtet werden.
Email-Adressen der Empfänger
261 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
„Wo ist außerdem die Antwort auf die aufklärende Information des „wiener“ vom 29. Dezember 2008, 16:11“
fragt „P. J. P. I.“ Hier www.kreuz.net/…ticle.8489-page.html die Antwort: „„wiener“ macht sich, wie
die Kirche, durch Unterstützung der „Fristenlösung“ und des Abtreibungs- Mordes der Mitwirkung am „verabscheuungswürdigen
Verbrechen der Abtreibung“ mitschuldig! Der Leser „wiener“ war nicht in der Lage ein einziges stichhaltiges
Argument vorzubringen… 1.) Die Beiziehung einer Berufsdetektivin zur Aufdeckung der Mitwirkung der „Aktion
Leben“ am „verabscheuungswürdigen Verbrechen der Abtreibung“ und damit der Kirche, deren Teil sie als
Angliederung der „Katholischen Aktion“ ist, war nicht nur völlig gerechtfertigt, sondern dringend notwendig,
um die Beihilfe der Kirche an diesem Verbrechen aufzudecken. 2.) Die Bezeichnung dieser dringend notwendigen
Aufdeckung der Mitwirkung der Kirche am Verbrechen der Abtreibung als „niederträchtige Manipulation“
zeigt, dass der Leser „wiener“ diese Aufdeckung verurteilt und es ihm sichtlich lieber gewesen wäre,
dass die Ausgabe von „Beratungsscheinen“ durch die „Aktion Leben“ unentdeckt geblieben wäre. 3.) Die
Beiziehung von Detektiven zur Aufklärung von Verbrechen als „niederträchtige Manipulation“ zu bezeichnen
ist eine Beleidigung für diesen Berufsstand, der sehr zur Verbrechensaufklärung beiträgt. 4.) Zur Abtreibung
entschlossene Frauen sind häufig und keine Entschuldigung für die Ausstellung des Beratungsscheines
zur Kindestötung. 5.) Die „Beraterin“, Frau Mayerhofer, hat diese Entschlossenheit akzeptiert und den
Gebrauch der Abtreibungspille empfohlen!“
Wo ist die Antwort auf die aufklärende Information des „wiener“ vom 29. Dezember 2008, 16:11 Uhr? Bis
heute ist keine Antwort erfolgt, was die unterhalb nachlesbare Aufklärung seitens „wiener“ betrifft.
Treffen also diese Darstellung und die angewandten Methoden zu? „presslmayer hat eine schauspielerin damit
beauftragt, der beraterin eine falle zu stellen. als die schauspielerin, die vorgab, eine schwangere zu
sein, die jedenfalls abtreiben wolle, die beraterin hinreichend in die enge getrieben hat, bekam sie die
schriftliche bestätigung, dass das gespräch stattgefunden habe. seither geht presslmayer mit dieser
geschichte hausieren und verwendet dieses ‘argument’ gegen die aktion leben. presslmayer bietet damit
ein erbärmliches bild, wie angebliche ‘lebensschützer’ aufeinander herumhacken – anstatt für das gemeinsame
anliegen zu kämpfen. aber das anliegen dieses herrn scheint es ja vor allem zu sein, werbung für seine
pamphlete zu machen – und da scheut er weder vor derartigen schmutzigen tricks noch davor zurück, angebliche
‘eklats’ zu provozieren – in trauter einheit mit den verleumdern und hetzern vater und sohn engelmann.
eine feine gesellschaft – und nur gut, dass der kardinal sich auf dieses niveau nicht herablässt.“ Da
bisher nicht widersprochen wurde, ist derzeit von der Richtigkeit der „wiener“ischen Information auszugehen.
#260 Ultramontanus 22:53:50 | Sonntag, 4. Januar 2009
Inqusitor: Und ? Was folgt denn für dich aus diesem Umstand? Für mich folgt daraus, dass diese Leute
sehr schlecht informiert sind? Junker will kein ID oder Kreationismus verbieten, sondern setzt sich lediglich
dafür ein, dass Pseudowissenschaft nichts im Bio-Unterricht zu suchen hat.
Evolutionistenmafia unterschlägt Interesse? Selbst in Deutschland lehnten 2005 nach Ermittlungen der
Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) bereits 38 % der Bevölkerung die Evolutionslehre
ab“
#258 Ultramontanus 22:39:10 | Sonntag, 4. Januar 2009
Die Kreationisten-„Theorien“ sind so absurd, dass kein Verlag sie drucken will, auch weil es für den
Schmarrn schlicht zuwenig Leser gibt…von der Wissenschaft ganz zu schweigen.
Evolutionistenmafia? „Die helle Aufregung im Evo-Lager ist schon verständlich. Schließlich sind diese
Personen in der Regel Profis und kennen die überzeugenden naturwissenschaftlichen Sachargumente der Kreationisten
exakt. Daß sie jedwede öffentliche Präsenz dieser Fakten verhindern wollen, ist menschlich nachvollziehbar,
dient es doch ihrem „Machterhalt“. Allein die Inaugenscheinnahme eines durchschnittlichen Biologielehrbuches
der 10. Klasse zeigt, daß mit Tricks und Kniffen gearbeitet wird um die naturwissenschaftliche Wahrheit
totzuschweigen. Geht man in deutsche Bibliotheken, so findet man kaum aktuelle entsprechende Literatur
kreationistisch arbeitender Wissenschaftler, obwohl international ebenso wie in Deutschland ein großer
Fundus an Material existiert. Offensichtlich gibt es hier einen praktischen Fall von Zensur, um eine missliebige
Variante der Naturwissenschaft komplett aus dem Denken von Schülern, Studenten und interessierten Bürgern
auszublenden… Wer das Denken versklaven will, versklavt das ganze Volk. Wir brauchen endlich echte Freiheit
der Forschung – aber keine Wissenschaftsmassenmonokultur der Evolutionstheoretiker, nur um eine rein materialistische
Weltsicht zu zementieren. Wohin das führt zeigt die Geschichte…“ (H.Kamp) faaanblogg.blog.de/…volutionieren~441711
Ein neues Jahr nimmt seinen Lauf… Ein neues Jahr nimmt seinen Lauf. Die junge Sonne steigt herauf. Bald
schmilzt der Schnee, bald taut das Eis. Bald schwillt die Knospe schon am Reis. Bald werden die Wiesen
voller Blumen sein, die Äcker voll Korn, die Hügel voll Wein. Und Gott, der immer mit uns war, behüt
uns auch im neuen Jahr. Und ob wir nicht bis morgen schaun, wir wollen hoffen und vertraun.
Danke @ derLeser, der schrieb: „das immaterielle und nicht messbare ist nicht empirisch beweisbar. deswegen
ist es nicht nichtexistent“ Joberens ist zwar offensichtlich materiell (im RL) und auch hier im Forum
von kreuz.net messbar (durch die Anzahl seiner Postings), jedoch nicht empirisch beweisbar (Fixierung
auf Kondome als AIDS-Prophylaxe und Papstschuld für jeden AIDS-Toten sowie die Mordbefürwortung an ungeborenem
Leben), jedoch nicht nichtexistent. Aufgrund seiner letzten Äußerungen zum Zusammenschluß von Islam,
Judentum und Christentum ist noch anzumerken: /ironiemodus on: Joberens befindet sich derzeit in einer
urologischen Fachklinik, um sich beschneiden zu lassen. Sein Kommentar vor der OP lautete: „Ich will durch
meine Beschneidung ein Bindeglied zwischen den drei mosaischen Religionen sein.“ /ironiemodus off. Das
nur als Wochenendkolumne auf das Posting von Joberens von heute, 2.1.09, 14.41 Uhr. Und nun? Fazit der
Ausführungen von „derLeser“: Joberens ist ein Ärgernis, im kreuz.net messbar, jedoch sind seine Aussagen
im kreuz.net nicht messbar oder beweisbar und – das ist hier die Conclusio – joberens ist in dem Forum
kreuz.net nicht nichtexistent.
Evolutionshypothese In den USA faaanblogg.blog.de/…volutionieren~441711 werden bereits Biologiebücher
extra mit einem Aufkleber versehen, der besagt, daß die Evolution keineswegs bewiesen, sondern reine
Hypothese ist.
@derLeser Das Immaterielle ist empirisch beweisbar. Joberens beweist sie aber tagtäglich. Viele Leser
berichten von korperlichem Unwohlsein. Kann dieses korperliche Unwohlsein aber durch bloße helle und
dunkle Pixel auf dem Bildschirm verursacht sein? Nein, kann es nicht. Rein materielle Ursachen können
nicht für diese materiellen Wirkungen verantwortlich sein. Folglich ist das Immaterielle empirisch bewiesen.
#248 Ultramontanus 18:54:54 | Freitag, 2. Januar 2009
Wer davon redet, eine wissenschaftliche Theorie sei „nicht bewiesen“, der weiß nicht, was das ist. Ganz
einfach. Das ist ein nämlich ein Widerspruch in sich. „Nicht bewiesen“ ist eine Spekulation oder eine
Hypothese.
Roma locuta – causa finita? „Informieren Sie sich doch mal, was eine wissenschaftliche Theorie ist. Das
ist nicht das, was man in der Alltagssprache unter „Theorie“ versteht. Aber das Thema reicht mir solangsam,
denk ich. Entweder man will es begreifen oder man lässt es bleiben.“ Es ist keine Frage der Begriffe,
die Evolutionstheorie ist nicht zu beweisen. Sie können weiter daran glauben, daran wird Sie niemand
hindern können. Daß Ihnen das Thema reicht, das ist Ihre Entscheidung, mit dem heute hier aufgetauchten
„@kreuzchorsänger“ ist ja ein neuer kompetenter Diskussionspartner vorhanden…
der ideologische Empirietotalitarismus wird bald entlarvt sein als das was er ist. Eine Rauchbome zur
Gehirnvernebelung zur Unterminierung des Potential des Menschen seine Fesseln abzulegen. das bolschewistische
Wirklichkeitsverständnis hat bals abgewirtschaftet, die Pflänzchen einer neuen Ära wachsen schon zwischen
den Betonritzen heraus
#245 Ultramontanus 18:34:11 | Freitag, 2. Januar 2009
Hallo Inquisitor! Informieren Sie sich doch mal, was eine wissenschaftliche Theorie ist. Das ist nicht
das, was man in der Alltagssprache unter „Theorie“ versteht. Aber das Thema reicht mir solangsam, denk
ich. Entweder man will es begreifen oder man lässt es bleiben.
Indizienprozeß „Die letzten 150 Jahre Forschung haben ergeben, dass die Evolution eine Tatsache ist…“
Nein, haben sie nicht. Die Evolutionstheorie ist und bleibt im wissenschaftlichen Sinn eine Theorie, die
nie bewiesen wurde. Es mag Phänomene geben, die sie plausibel erscheinen lassen, aber es gibt keinen
Beweis. An die Evolutionstheorie kann man glauben, genauso, wie man an eine Schöpfung und einen Schöpfer
glauben kann. Wer glauben will, daß er „vom Affen abstammt“, der kann das tun, auch wenn es sich eines
Tages als Irrtum herausstellen wird. Aber er übernimmt und fördert damit auch das atheistisch-rationalistische
Weltbild, denn die Evolutionstheorie lässt sich nicht wirklich mit dem Glauben an Gott vereinbaren. Der
Versuch, das zu tun führt zu einem Zerrbild oder zu selbstgeschaffenen gefälligeren Götzen, aber nicht
zu Gott, so wie er sich uns in der hl.Schrift oder durch seinen menschgewordenen Sohn geoffenbart hat.
Wer an eine Theorie glauben will, für die ein Naturforscher die Grundlage gelegt hat, der nicht einmal
ein Schildkrötenweibchen von einem Männchen unterscheiden konnte, der kann es tun, niemand kann ihn
daran hindern. Wer an den allmächtigen Gott glauben will, der sich nicht irren kann, der soll es tun.
Max Planck hat einmal gesagt: „Irrlehren der Wissenschaft brauchen Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse
abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch deren Schüler aussterben müssen.“
Werter Großinquisitor,… zum Einen bin ich überzeugt, daß es eine Evolution des Lebens gabe und ich
bin gläubiger Christ (Darwin war übrigens Christ) und zweitens ist es – entgegen manchen Klischees –
falsch, daß Darwin vom „Recht des Stäkeren“ sprach, was bedeuten würde, daß nur der Stärkere überleben
würde.
Darwins Schildkröte @ Grossinquisitor und ET-Ablehner Darwins Schildkröten-Irrtum: Was für ein erbärmlicher
und lächerlich-hilfloser Versuch, einen Mann zu diskreditieren, dessen Erkenntnisse einem nicht passen.
Jeder kann irren – das bedeutet jedoch nicht, dass, wenn er sich im einen Fall irrt, er auch in allen
anderen Fällen irren muss. Einstein beispielsweise nahm lange Zeit den „Äther“ an, als Medium zur Ausbreitung
elektromagnetischer Strahlung. Dieser Irrtum hat jedoch keinen Einfluss auf seine sonstigen Erkenntnisse.
Die letzten 150 Jahre Forschung haben ergeben, dass die Evolution eine Tatsache ist – die genaue Funktionsweise
der Evolution hat Darwin nicht gekannt, er konnte sie nicht kennen. Aber prinzipiell hatte er recht. @ ET-Ablehner:
Bei allem Verständnis für Menschen, deren Weltbild durch solche Erkenntnisse ins Wanken geraten: Was
soll also ein Mensch tun, wenn er etwas herausfindet, was religiösen Schriften und/oder Glauben widerspricht?
Es verheimlichen? Was sollte das bringen? Das herrschende Weltbild wirrd nicht zerstört… auch wenn
es falsch ist. Na toll.
unbekannte intelligente Wesen entdeckt? „was bisden du fer enn Voooochel??? Groß…!“ Xfrfxfcghjbawrhydfxngydfctgdcghjkjhsdfghjgasxdfgyssxdfc!
P.S.: diese Buchstabenfolge ist zufällig entstanden, aber sehen Sie doch nochmal in 200 Millionen Jahren
hier nach, vielleicht wird noch etwas daraus…
@Großinquisitor Eine Welt, die regiert wird von Egoismus und Lieblosigkeit, keine selbstlose Liebe, kein
Mitleid, kein Erbarmen,… Ich fand Ihren Beitrag wirklich bemerkenswert! Genau so ist es! :)3 Lassen
Sie sich von den paar Schreihälsen hier nicht beeindrucken!
Aufklärung der Finsternis „Doch es war eine Attacke „ad hominem“, weil sie mit dem Thema hier nichts
zu tun hatte und sich nicht auf die Theorie bezog.“ Nennen Sie es, wie Sie wollen. Die Schildkröte diente
dazu Ihnen aufzuzeigen, daß Darwin gravierende Fehler in seiner „Wissenschaft“ gemacht hat – ehrlicherweise
haben Sie es auch zugegeben. Das atheistisch-rationalistische Weltbild, das die Evolutionstheorie so dringend
braucht, um Gottes Existenz negieren zu können, ist eine traurige Angelegenheit. Der Mensch ist ein seelenloser
Zellhaufen ohne freien Willen, gesteuert von seinen Genen und Trieben, mit dem Tode endet das spärliche
irdische Glück mit der Verwesung: Der Mensch als intelligentes, rücksichtsloses Tier. Es regiert der
gnadenlose Egoismus, es gibt kein wirkliches Argument, einen Menschen, der für sich rücksichtslos den
größtmöglichen Vorteil herausholen möchte, ihn davon abzuhalten, außer allgemein konstituierte Verhaltensnormen
und Gesetze als kleinster gemeinsamer Nenner der Individualegoisten, die strengstens überwacht werden
müssen, was in einem Totalitarismus enden muß. Eine Welt, die regiert wird von Egoismus und Lieblosigkeit,
keine selbstlose Liebe, kein Mitleid, kein Erbarmen,… Wenn Ihre Theorie stimmen würde, dann hätten
Sie nicht den freien Willen zu entscheiden, ob Sie daran glauben oder nicht, sind wir dankbar, daß es
nicht so ist, so haben Sie im Laufe Ihres Lebens immer noch die Chance, mit der Gnade Gottes sich ihm
zuzuwenden…
Alma mater…o sancta simplicitas! „Eine Universität ist eine Selbstverwaltungskörperschaft, also gibt
sich im Rahmen der Satzungsautonomie ihre Satzung selbst…Damit ist gewährleistet, dass… Forschung
und Lehre sind frei (Grundrecht). Das gilt wohl in ähnlicher Weise für alle Universitäten der demokratisch
regierten Länder. Und zu der lächerlichen ad hominem-Attacke auf Darwin möchte ich wirklich nicht mehr
viel schreiben. Darwin hatte sogar in einigen Punkten Unrecht, was er auch später korrigiert hat, soweit
er das noch konnte. Aber sein Grundgedanke war eben richtig und hat sich immer wieder bestätigt.“ Tut
mir leid, aber zu der in meinen Augen reichlich naiven Sichtweise der universitären Verhältnisse, insbesondere
des Einflusses von Industrie, Politik und Ideologien kann ich Ihnen nur sagen: Auch Sie werden im Laufe
Ihres Lebens noch feststellen, daß die „Alma mater“ auch in Deutschland keine „reine Jungfrau“ ist, sondern
eine „alte Kurtisane „. Die in Ihren Augen „lächerliche“ Attacke auf Darwin zeigt dennoch, daß Darwin
ein schlechter „Wissenschaftler“ war, es geht nicht um Angriffe „ad hominem“, sondern „ad scientiam“,
um seine Theorie. Die Evolutionstheorie musste aus ideologischen Gründen geschaffen werden, um ein atheistisches,
rationalistisches Weltbild existenzfähig zu machen. Dahinter steht nicht allein die Frage der Schöpfung,
vielmehr die Frage, ob Gott existiert. Nach unserem Tod werden wir Gewissheit haben – für die Atheisten
wird es dann zu spät sein…es wäre schade um Sie!
#230 Ultramontanus 18:51:22 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
@Vieira: Siehe unten, nochmals -auch wenn es wehtut: religiös induzierte Paranoia. Ich kann in einer
Hausarbeit fast alles vertreten, ich muss es nur schlüssig begründen! Hier hatte sich vor einigen Jahren
ein Betrüger einen Doktortitel erschlichen indem er Forschungsergebnisse gefälscht hatte. Der Fall flog
auf und wurde durch einen universitätseigene Kommission aufgeklärt, woraufhin ihm die Uni seinen Dr.
wieder entzogen hat. –-> Das System funktioniert, denn wenn etwas unsauber läuft, kommt es meistens raus.
Dazu ist einfach der Druck zu groß, der von den Kollegen ausgeht, weil sie sich mit der Sache genauso
auskennen und ihnen sowas dann auffällt.
#229 Vieira 18:44:42 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
@Ultramontanus Damit ist gewährleistet, dass dort auch genau das getan wird, was getan werden soll: Forschung
und Lehre. Und Forschung und Lehre sind frei (Grundrecht). Das gilt wohl in ähnlicher Weise für alle
Universitäten der demokratisch regierten Länder. Nein, damit ist vielmehr gewährleistet, dass gelehrt
wird, was das Ansehen der Führer der Seilschaften nicht kompromittiert.
#228 Ultramontanus 18:28:25 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Oh Mann Inquisitor! Eine Universität ist eine Selbstverwaltungskörperschaft, also gibt sich im Rahmen
der Satzungsautonomie ihre Satzung selbst. Wer tut das? Ihre Gremien. Wer sitzt darin? Die Wissenschaftler
selbst. Damit ist gewährleistet, dass dort auch genau das getan wird, was getan werden soll: Forschung
und Lehre. Und Forschung und Lehre sind frei (Grundrecht). Das gilt wohl in ähnlicher Weise für alle
Universitäten der demokratisch regierten Länder. Und zu der lächerlichen ad hominem-Attacke auf Darwin
möchte ich wirklich nicht mehr viel schreiben. Darwin hatte sogar in einigen Punkten Unrecht, was er
auch später korrigiert hat, soweit er das noch konnte. Aber sein Grundgedanke war eben richtig und hat
sich immer wieder bestätigt. Die Theorie heißt denn auch nicht einfach „Darwinismus“, sondern synthetische
Evolutionstheorie, weil noch viel mehr herausgefunden und integriert wurde -zum Beispiel die ganze molekulare
Ebene/entschlüsselte DNA und die dadurch möglichen Sequenzvergleiche, die zur Zeit Darwins einfach noch
nicht erforscht war.
Schildkröte überführt Darwin? „es geht nicht „in Trümmer“. Sie zeigen mit ihren anmaßenden Vorurteilen
nur, dass Sie aller Wahrscheinlichkeit nach nie eine Uni von innen gesehen haben …was keine Schande
ist, aber für ihre Anmaßung/Krankheit gibt es einen Namen: religiös induzierte Paranoia.“ Der Begründer
Ihrer Evolutionstheorie, Charles Darwin, war ein so brillianter Naturforscher, die Bezeichnung Naturwissenschaftler
hat er wohl nicht verdient, daß er nicht in der Lage war, bei seiner Schildkröte, die er 1835 nach England
mitgebracht hatte zu unterscheiden, ob es ein Männchen oder ein Weibchen war. Er hielt sie fälschlicherweise
zeitlebens für ein Männchen. Nach seinem Tod stellte man diesen Irrtum fest. Einige seiner anderen Irrtümer
stellte Prof.W.Kuhn später noch fest… Was die anmaßenden Vorurteile betrifft: Ihre Meinung bezüglich
Hochschulen und Wahrhaftigkeit zeigt wieder einmal mehr Ihre Naivität. Professor Arpad Puztai vom Rowett-Institut
wurde Ende der 90-er Jahre vom Dienst suspendiert, nachdem er festgestellt hatte, daß Gen-Kartoffeln
bei Ratten das Immunsystem schädigten. Der Besuch einer Hochschule mag sinnvoll sein, um sich Wissen
anzueignen, aber selbstständiges kritisches Denken wird dort häufig nicht vermittelt, was vielleicht
auch gar nicht erwünscht ist. Mit Systemkonformität erkaufte Karrierechancen in Industrie und ihrer
Forschung statt echter Freiheit in Wissenschaft und Lehre. Ihre recht hochmütigen Beleidigungen verzeihe
ich Ihnen gerne.
#226 Ultramontanus 22:04:57 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Nein, Inquisitor, es geht nicht „in Trümmer“. Sie zeigen mit ihren anmaßenden Vorurteilen nur, dass
Sie aller Wahrscheinlichkeit nach nie eine Uni von innen gesehen haben …was keine Schande ist, aber
für ihre Anmaßung/Krankheit gibt es einen Namen: religiös induzierte Paranoia.
#225 Vieira 22:01:12 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Ultramontanus Ich empfehle Ihnen folgenden Aufsatz eines führenden Evolutionsbiologen, der Ihnen ein
wenig näher bringen wird, was von der modernen Wissenschaft zu halten ist. Es handelt sich um eine Buchkritik,
die aber viel mehr als das ist. link www.drjbloom.com/…/Lewontin_Review.htm (Englisch)
unabhängige Wissenschaft? „Um Professor/Dozent zu werden, um mit einem Forschungsprojekt betraut zu werden,
um promoviert zu werden oder meinetwegen auch, um ein Examen zu bestehen, kann man sich keine allzugroßen
Dummheiten erlauben (im Gegensatz zu den Bereichen Religion, Politik, Kultur). Dadadurch und durch das
Faktum, dass gerade in den Naturwissenschaften die klügsten Köpfe weltweit konkurrieren und sich auch
so immer wieder gegenseitig korrigieren, ist sichergestellt, dass es sich um einen Prozess handelt, der
Erkenntnisfortschritte bringt, wie die neuen technischen Erfindungen, neue Behandlungsmöglichkeiten in
der Medizin etc. bestätigen.“ Wie man Professor wird oder nicht wird, konnte man sicherlich gut in Deutschland
zur Zeit der NS-Diktatur oder der DDR sehen , dasselbe gilt für viele Länder und Zeiten dieser Welt.
Nur die Ideologien und Diktaturen hatten andere Namen und Gesichter. Für die Erkenntnisfortschritte der
angewandten Naturwissenschaften spielen die Industrie und der Profit die entscheidende Rolle, auch bei
der gewünschten Richtung der Erkenntnisfortschritte. Die Tendenz ist durch die Globalisierung zunehmend.
So leid es mir auch tut wenn das Weltbild der „reinen“ und „heiligen“ Wissenschaft in Trümmer geht, die
bisher unbewiesene Evolutionstheorie ist ein atheistisches Konstrukt für diejenigen, die nicht an eine
Schöpfung glauben wollen und sie wird aus diesem Grund so vehement verteidigt…
#223 Ultramontanus 21:30:39 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Großinqusisitor „Glauben Sie etwa an die „Reinheit“ und „Ehrlichkeit“ der Wissenschaft?“ Im Großen
und Ganzen: Ja! Um Professor/Dozent zu werden, um mit einem Forschungsprojekt betraut zu werden, um promoviert
zu werden oder meinetwegen auch, um ein Examen zu bestehen, kann man sich keine allzugroßen Dummheiten
erlauben (im Gegensatz zu den Bereichen Religion, Politik, Kultur). Dadadurch und durch das Faktum, dass
gerade in den Naturwissenschaften die klügsten Köpfe weltweit konkurrieren und sich auch so immer wieder
gegenseitig korrigieren, ist sichergestellt, dass es sich um einen Prozess handelt, der Erkenntnisfortschritte
bringt, wie die neuen technischen Erfindungen, neue Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin etc. bestätigen.
Eine ganz andere Frage ist, was mehr oder weniger seriöse Medien daraus „machen“.
Fachzeitschriften als Kriterium? „und das Zutreffen von etwas. Sonst können wir gleich die Wissenschaft
in die Tonne treten und würde auch heute nicht hier kommunizieren!“ Damit erheben Sie de facto die Fachzeitschrift
auf den Thron eines unfehlbaren Lehramtes. Was glauben Sie, was alles für ein Unfug in Fachzeitschriften
gestanden hat, immer dann, wenn ideologische Interessen dabei eine Rolle spielten. Glauben Sie etwa an
die „Reinheit“ und „Ehrlichkeit“ der Wissenschaft? Weniger Ihre Naivität als Ihre Aufrichtigkeit würde
ich in dem Fall erhlich (!) ein wenig bewundern. Mainstream-Wissenschaft gab es nicht nur in Deutschland
vor 70 Jahren. Einen Teil der Wissenschaft können Sie wirklich nur in die Tonne treten, die ideolgisch
durchtränkte Evolutionstheorie gehört auch dazu.
#221 Vieira 21:13:07 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Ultramontanus Ich verstehe Ihre Reaktion nicht. Was nicht getan? Ich kann Ihnen keinen entsprechenden
Wissenschaftler nennen. Warum aber fragen Sie danach. Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet, ich habe
selbst entsprechendes ausgeführt.
Der Mensch ist auch verwandt mit den Tieren… aber nicht so, wie es die Wiss. in ihrem absurden Denken
meint wo sie sagt der Mensch stammt vom Tier ab. Der Mensch ist deshalb mit allen Tieren und der Natur
überhaupt verwandt, weil der Mensch das Universalwesen der Schöpfung schlechthin ist. Der Mensch im
eigentlichen Sinn ist Logos, göttliches Wesen. Und als solches sind ihm die verschiedenen naturischen
Arten in ihrer Vielfalt verwandt, da sie eine Ableitung seiner Universalität bedeuten. Es sind in strengem
Sinn die Arten und Weisen seiner Selbst. Er begegnet sich also selbst in der Natur. Die Natur gibt ihm
Aufschluß über sein Wesen, weil sie es in seiner ganzen Vielfalt ausbreitet. So ist das ja von Gott
unserem himmlischen Vater eingerichtet. So weist also eben auch jedes Tier als Subart des Menschen eine
mehr oder weniger große Ähnlichkeit mit ihm auf. So sind also diese Ähnlichkeiten zu erklären, als
Ableitungen des Universellen. Aber Wiss.menschen und auch viele Gläubige stehen vor diesen philosophischen
Darlegungen leider wie die Ochsen vor dem Tor.
#219 Ultramontanus 21:04:33 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Aber für die Zuverlässigkeit und das Zutreffen von etwas. Sonst können wir gleich die Wissenschaft
in die Tonne treten und würde auch heute nicht hier kommunizieren!
Was ist Wahrheit? „Zeigen Sie mir einen Wissenschaftler weltweit, der in einem wissenschaftlichen Aufsatz
(also in einer Fachzeitschrift) die Ansicht vertritt, der homo sapiens sei nicht mit den modernen Menschenaffen
verwandt.“ Das ist absolut kein Kriterium für Wahrheit oder Unwahrheit.
#217 Ultramontanus 20:44:08 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Vieira, als ob ich genau das nicht getan hätte Zeigen Sie mir einen Wissenschaftler weltweit, der in
einem wissenschaft lichen Aufsatz (also in einer Faschzeitschrift) die Ansicht vertritt, der homo sapiens
sei nicht mit den modernen Menschenaffen verwandt. Einen weltweit!
#216 Vieira 20:37:36 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Ultramontanus Da irren Sie sich. Dass Evolution stattgefunden hat und der Mensch Teil dieses Prozesses
ist, das wird nicht mehr revidiert werden. Hier plappern Sie wieder nur das Gerede heutiger Evolutionshohepriester
nach, die gerne ihre Theorien anstatt durch handfeste naturwissenschaftliche Erkenntnis durch solche lauwarmen
Behauptungen stützen. Aber ganz egal, ob nun zutrifft, was sie behaupten, oder auch nicht: Entwicklungslehren
stehen nicht per se im Gegensatz zum Glauben.
unfehlbares Dogma? „Dass Evolution stattgefunden hat und der Mensch Teil dieses Prozesses ist, das wird
nicht mehr revidiert werden.“ Auch wenn die Evolutionstheorie kein Dogma ist, erkennen Sie die Unfehlbarkeit
grundsätzlich schon mal an…
#214 Ultramontanus 20:31:23 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Nein, Vieira, da irren Sie sich. Dass Evolution stattgefunden hat und der Mensch Teil dieses Prozesses
ist, das wird nicht mehr revidiert werden. Revidiert oder besser gesagt verfeinert, werden nur einzelne
Aspekte, wei das ganze letztlich vor sich gegangen ist bzw. immer noch vor sich geht. Wenn Sie was anderes
behaupten, haben Sie schlicht keine Ahnung.
agnostische Lebensweisheit? „Wer nicht weiß woher er kommt, kann nicht wissen wohin er will, weil er
gar nicht weiß, wie er wohin gelangen soll!“ Wissen Sie, woher Sie kommen und wohin Sie wollen?
#212 ignosti † 18:06:52 | Dienstag, 30. Dezember 2008
kleininquisistor Wer nicht weiß woher er kommt, kann nicht wissen wohin er will, weil er gar nicht weiß,
wie er wohin gelangen soll! Nimm dir eine Landkarte und denke das Ganze durch! ignosti, amüsiert
Woher? Wohin! „Die Frage des Ursprungs ist für jede Gesellschaft wesentlich. „ Wichiger als die Frage
des „woher“, ist unbestritten für das Schicksal des Menschen die Frage des „wohin“.
#210 Vieira 17:15:55 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Ultramontanus Wenn wir von Adam und Eva abstammen und die Erbsünde in uns tragen, sollten dann nicht
eher die Fakten dafür sprechen als dagegen? Erst kürzlich empfahlen Sie selbst, zu beachten, was unter
„wissenschaftlicher Theorie“ zu verstehen ist. Nun sprechen Sie von angeblichen Fakten, die vermeintlich
gegen die Erbsünde und gegen die Abstammung von Adam und Eva sprechen. Es gibt keine solchen Fakten.
Es ist zwar durchaus so, dass das zur Zeit vorherrschende Weltbild, das von den aktuellen Hypothesen der
Ursprungsforschung geprägt ist, dagegen spricht. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um Fakten. Seien
Sie versichert: man wird über die Hypothesen und wahnwitzigen Ideen, die heute als der Gipfel der menschlichen
Weisheit gelten, dereinst genauso herzlich lachen, wie das schon immer üblich war. Der Paläoanthropologe
Jean-Jacques Hublin sieht die Sache so: „Die Frage des Ursprungs ist für jede Gesellschaft wesentlich.
Wenn ich ein wenig provokant sein darf: Bei den Sumerern wäre ich vielleicht ein Priester gewesen, und
die Menschen würden eine Steuer dafür zahlen, damit ich ihnen im Tempel etwas über den Ursprung der
Welt sage. Heutzutage bezahlt man Wissenschaftler dafür.“
#209 Wandregisel 17:06:02 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@pneumat Es ist keine Verdrehung der Väter wenn Augustinus sagt, dass es gegenüber Gott einzig auf das
reuige Herz ankomme und die Buße nur ein äußeres Zeichen gegenüber der Kirche ist und eben nicht heilsnotwendig.
Genausowenig ist es Verdrehung wenn sein Schüler Fulgentius anmerkt, dass jeder nach der ihm gegebenen
Tugendkraft geben soll und es ihm angerechnet werde. Zwar nicht zur vollen Ehre, aber doch auf dem zweiten
Platz in Ehren aufgenommen. Es ist wie mit den Arbeitern im Weinberg. Auch wer spät in den Dienst Christie
aufgenommen wird, soll den vollen Lohn der Gnade Gottes erhalten. Denn einzig Gott entscheidet darüber.
Zur Umkehr ist es nie zu spät und daher ist unsinn richten zu wollen. Allein auf das Herz kommt es an
und das offenbart sich einzig Gott.
Der Unglaube macht den Glauben wertvoller „Ich kann eben nicht nachvollziehen, warum Gott -falls ein solcher
existiert- gerade jemand sein soll, der so unwahrscheinliche Dinge zu glauben verlangt. Was sollte es
einem allmächtigen, allwissenden Gott bringen, vieles nach etwas anderem aussehen zu lassen, als es wirklich
war? Wenn wir von Adam und Eva abstammen und die Erbsünde in uns tragen, sollten dann nicht eher die
Fakten dafür sprechen als dagegen? „ Die Frage wird Gott selbst Ihnen eines Tages beantworten können.
Was wäre ein „Glaube“ wert, wenn es ein „Wissen“ wäre? Wie im menschlichen Bereich, ist es nicht schön,
wenn Ihnen jemand glaubt, auch wenn alle Fakten gegen das sprechen, was sie gesagt oder getan haben? Es
hat etwas mit Vertrauen oder vielleicht auch Liebe zu tun. Die Liebe ist nur wertvoll, weil sie freiwillig
ist, das Gute nur wertvoll, weil der Mensch es nicht zwanghaft tun muß. Der Mensch hat einen freien Willen,
er kann sich für das Gute oder für das Böse entscheiden, er kann lieben oder hassen, er kann glauben
oder nicht glauben. Der Glaube ist wertvoll, weil er das Vertauen und damit auch die Liebe zu Gott ausdrückt-
wie die Liebe eines Menschen zu einem zu unrecht Verurteilten, gegen den scheinbar (!) alle Indizien sprechen.
Vielleicht will Gott unser Vertrauen prüfen. Auch wenn Gott anstelle der Fossilien Hinweistafeln mit
dem Schöpfungsbericht in die Erde gelegt hätte, würden es nicht alle Menschen glauben wollen.
#207 Ultramontanus 15:34:53 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Großinquisitor Ich kann eben nicht nachvollziehen, warum Gott -falls ein solcher existiert- gerade jemand
sein soll, der so unwahrscheinliche Dinge zu glauben verlangt. Was sollte es einem allmächtigen, allwissenden
Gott bringen, vieles nach etwas anderem aussehen zu lassen, als es wirklich war? Wenn wir von Adam und
Eva abstammen und die Erbsünde in uns tragen, sollten dann nicht eher die Fakten dafür sprechen als
dagegen? Wenn die Bibel das Wort Gottes ist, sollten dann nicht nur nicht wenig, sondern keine Widersprüche
in ihr zu finden sein? Oder sollte sie dann nicht so oft abgeändert worden sein ?
Quid ad eternitatem? „…warum es „Spaß“ macht: Weil man an ein weiterleben nach dem Tod glauben darf
(so wie Sie das schildern) und seinem Leben einen objektiven Sinn beilegen kann in den man sich einordnen
kann. Aber reichen ihnen diese Gründe, um etwas zu glauben? (glauben, weil man etwas gern hätte?) Das
müssen Sie natürlich selbst wissen.“ Richtig, etwas zu glauben, weil man es gerne hätte, ist subjektivistisch
und wenig sinnvoll, weil die Realität selten unseren Wünschen zu Diensten ist. Wir können natürlich
ad experimentum abwarten bis wir sterben, dann werden wir es wirklich wissen. Wenn es Gott gibt und Sie
nicht an Gott geglaubt haben, so werden Sie die Ewigkeit sehr unglücklich verbringen. Auf Erden hatten
Sie das spärliche Vergnügen Gott irrigerweise für einen Betrüger und Obskuranten zu halten. Wenn es
Gott nicht gibt, dann hatten Sie Recht und nur diese irdische „Freude“. Wer an Gott Glaubt, der hat in
diesem Leben echte Freude aus seinem Glauben und natürlich auch Kreuz und Leid, was im Glauben leichter
zu tragen ist. Nach diesem Leben, wenn es in der Ordnung Gottes und Liebe zu ihm gelebt wurde, darf er
auf ewige Glückseligkeit hoffen. Wenn es Gott nicht gäbe, dann wäre der Tod das Ende. Welcher Fall
ist schlimmer? „Quid ad eternitatem“, „was nützt es mir für die Ewigkeit“ ?
#205 Ultramontanus 14:44:01 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Ich glaube, ich weiß auch warum es „Spaß“ macht: Weil man an ein weiterleben nach dem Tod glauben darf
(so wie Sie das schildern) und seinem Leben einen objektiven Sinn beilegen kann in den man sich einordnen
kann. Aber reichen ihnen diese Gründe, um etwas zu glauben? (glauben, weil man etwas gern hätte?) Das
müssen Sie natürlich selbst wissen.
Glaube macht Spaß „dann lassen Sie sich mal weiter nicht von den Fakten verwirren und glauben Sie, wenn
es ihnen Spaß macht. Jahwe- zumindest der in kreationistischer Auffassung- ist ein Obskurant. Daran führt
kein Weg vorbei, denn er hätte dann Spuren gelegt, die auf das Gegenteil von dem hindeuten, was er zu
glauben verlangt. Aber wer eine vorliebe für obskurantisitische Götter hat, kann ja an ihn glauben…“
Zugegeben, daß Glauben macht „Spaß“ oder vielleicht besser gesagt „Freude“ – nicht nur in diesem Leben,
sondern auch noch in der Ewigkeit – nur dort wird der Glaube dem Wissen gewichen sein. Wer eine Vorliebe
für obskurantistische Götter hat, würde nicht an ihn glauben wollen, denn Gott ist kein zynischer „Spielverderber“,
so wie Sie ihn schildern, er möchte, daß alle Menschen in der Ewigkeit glücklich werden – auch Sie.
Die Menschen haben dieses „Spiel“ selbst durch ihre Sünde und ihren Hochmut verdorben. Vielleicht möchte
er, daß Sie trotzdem an ihn glauben, vielleicht hat er etwas damit gewollt, was wir bisher nicht verstanden
haben. Ein wenig „Scio ne scire“ hat noch keinem großen Philosophen geschadet, es macht den Weisen aus,
daß er die Begrenztheit seines Verstandes kennt…
#203 Ultramontanus 14:25:12 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Inquisitor dann lassen Sie sich mal weiter nicht von den Fakten verwirren und glauben Sie, wenn es ihnen
Spaß macht. Jahwe- zumindest der in kreationistischer Auffassung- ist ein Obskurant. Daran führt kein
Weg vorbei, denn er hätte dann Spuren gelegt, die auf das Gegenteil von dem hindeuten, was er zu glauben
verlangt. Aber wer eine vorliebe für obskurantisitische Götter hat, kann ja an ihn glauben…
Vorsicht Betrüger??? „…dass auch Sie sich ihren „Götzen“ geschaffen haben. Gäbe es ihn, wäre er
ein Obskurankt und Betrüger. Es gibt JAHWE aber nicht.“ 1.Wer sich in seinem Glauben an die von Gott
geoffenbarte Wahrheit hält, der hat sich keinen Götzen geschaffen, der glaubt an Gott selbst. 2.Gibt
es Gott, so sind Sie ein Obskurant und ein betrogener Betrüger, da Sie seine Existenz abstreiten. 3.Zum
neuen Jahr wünsche ich Ihnen die Gnade, daß auch Sie eines Tages erkennen werden, daß es Gott gibt
und Ihre unsterbliche Seele einst in seine Anschauung gelangt.
Nachtrag zur gestrigen Diskussion „hat der Kreationisten-Gott, der Adam und Eva erschaffen hat dann auch
die Retroviren so angeordnet…“? … Wenn es solch einen Gott gäbe, wäre er ein ganz schönes …,
um es deutlich zu sagen, hm?“ Auch wenn manches begrenzte menschliche Hirn dem ungegrenzten ewigen Gott
vorschreiben möchte, wie er nach seiner Vorstellung zu sein hätte – es wird nicht funktionieren. Wenn
man die Offenbarung Gottes verlässt, so schafft man sich vielleicht einen neuen Götzen nach eigenem
Geschmack, so wie man ihn gerne hätte und wie er einem sympathisch wäre, aber es ist nicht mehr Gott,
der unabhängig von unserem Glauben, Unglauben oder Irrglauben, existiert so wie er ist und so wie er
es will…
#197 Biene Maja 06:10:17 | Dienstag, 30. Dezember 2008
pneumat auch Ihnen einen guten Morgen! muss jetzt frühstücken habe schon die Zeitung gelesen schrecklich
was im nahen Osten für Krieg tobt ansonsten einen schönen Tag noch
#195 Biene Maja 05:27:06 | Dienstag, 30. Dezember 2008
pneumat da haben Sie vollkommen Recht!!! man darf die Gnade des Herren nicht missbrauchen das rächt sich
bitter Sünde gebiert wieder die Sünde das ist ein Teufelskreis Umkehr und Reue das muss stattfinden
weil sonst verhärtet sich das Herz und das ist die Abkehr vom Herren und das wollen wir nicht :)3
#194 pneumat 03:28:22 | Dienstag, 30. Dezember 2008
die Vergebung nur für Bußfertige: tut Buße -spricht Christus „Es ging um die Möglichkeit der Vergebung
auch schwerster Sünden, die der von Elijahuhu geforderten Todesstrafe wiederspricht“ Man soll nicht die
väterliche Lehre verdrehen, missbrauchen und Schwarz für Weiß ausgeben, um die Sünde zu rechtfertigen.
Es ist noch keinem gelungen und wird nicht gelingen. Auch wenn Elijahu vielleicht Übereifer zeigt, für
die, die ihre perversen Handlungen aufrichtig bereuen, verlangt er keine Strafe. Nur für die sturen Homo-Bekenner.
Und zitierter Hl. Augustinus spricht gerade dasselbe:„er – der Perverse – soll nur Buße tun nach dem
Maße seiner Sünde“. Und das heißt, um den ewigen Heil zu erreichen, soll der ehemalige bußvertige
Homoperverse jeden Tag bis zum Lebensabschied über seine Sünden bittere Tränen vergießen und die restliche
Zeit fromm weilen. Erst dann hat er eine Chance auf die (ständig mißbrauchte) Gnade Gottes.
#193 Leblhuber 02:53:27 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Wandregisel: Wer also von Gott so große Tugendkraft erhält, daß er alles Irdische aus Liebe zum himmlischen
Reich für gering achtet, verkaufe sein Besitztum und schenke es den Armen! Wer aber diese Höhe der Tugend
noch nicht erklommen hat, soll von seinem Besitztum nach Möglichkeit Almosen spenden. Sein guter Wille
soll soviel wirken, als das Vermögen ausreicht. Der Vollkommene nehme den Ehrenplatz der Tugend ein,
der Unvollkommene gelange wenigstens auf den zweiten Platz. Jener zeige sich in glorwürdiger Weise der
ihm verliehenen Gnade würdig, dieser sei in lobenswürdiger Weise freigebig. Dem schließe ich mich mit
Überzeugung an. Gute Nacht!
#192 Wandregisel 02:37:27 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@pneumat Es ging um die Möglichkeit der Vergebung auch schwerster Sünden, die der von Elijahuhu geforderten
Todesstrafe wiederspricht. Von daher ist die Barmherzigkeit Gottes kein 68er Geschwätz, sondern zum Glück
sein Geschenk an uns. Als Nachtgedanke noch folgendes: Wir sehen aber, daß nicht alle die Tugendkraft
besitzen, ihre Habe zu verkaufen. „Denn ein jeder hat seine besondere Gabe von Gott, der eine so, der
andere anders.“ Seht, dieses hohe Gut können nur wenige erreichen, viele können es nicht. Sollen nun,
weil nur wenigen diese Vollkommenheit geschenkt wird, diejenigen schlecht sein, die im Guten noch nicht
vollendet sein können? … Wer also von Gott so große Tugendkraft erhält, daß er alles Irdische aus
Liebe zum himmlischen Reich für gering achtet, verkaufe sein Besitztum und schenke es den Armen! Wer
aber diese Höhe der Tugend noch nicht erklommen hat, soll von seinem Besitztum nach Möglichkeit Almosen
spenden. Sein guter Wille soll soviel wirken, als das Vermögen ausreicht. Der Vollkommene nehme den Ehrenplatz
der Tugend ein, der Unvollkommene gelange wenigstens auf den zweiten Platz. Jener zeige sich in glorwürdiger
Weise der ihm verliehenen Gnade würdig, dieser sei in lobenswürdiger Weise freigebig. (Fulgentius von
Ruspe – Ebenfalls in der BKV ) Die Ausführung sind zwar vordergründig auf die Aufgabe des gesamten
Besitzes bezogen, lassen sich aber auf alle Tugenden übertragen. Wie ich finde ein für den „Durchschnittskatholiken“
sehr tröstlicher Gedanke o^/
#191 pneumat 01:44:01 | Dienstag, 30. Dezember 2008
persönliche Feinde lieben, Gottesfeinde hassen Das Gebot Feinde zu lieben wird sehr oft auf Tolstoi-Weise
ausgelegt. Denn damit wäre auch der Verteidigungskrieg ausgeschlossen. Das Gebot bezieht sich in erster
Linie auf persönliche Feinde. Z.B. mein Nachbar hasst mich, weil ich ein Chinese bin. Dem muss ich es
vergeben und ihm trotzdem im Unglück (!) das Gute tun. Doch die Feinde Gottes müssen Christen hassen.
Das ist die Lehre der Kirche und ihrer Hl. Väter: Rede über die göttliche und heilige Liebe Theodoret
von Cyrus († 466) – Mönchsgeschichte (Historia Religiosa) „…Denn das ist das Gesetz der Freundschaft,
dasselbe zu lieben und dasselbe zu hassen. Und David spricht zu ihm: „Mir sind sehr geehrt deine Freunde,
o Gott.“ Und wiederum: „Habe ich nicht, Herr, gehasst, die dich hassen, und über deine Feinde mich sehr
betrübt? Denn mit vollkommenem Hasse habe ich sie gehasst, Feinde sind sie mir geworden“.“ Und anderswo:
„Die Übertreter des Gesetzes habe ich gehasst, dein Gesetz aber geliebt.“ Und an anderer Stelle: „Wie
habe ich dein Gesetz geliebt, o Herr! Den ganzen Tag ist es meine Sorge.“ www.unifr.ch/…l46-31.htm 2.
„er soll nur Buße tun nach dem Maße seiner Sünde“ usw. Welchen Zusammenhang mit dem Thema Hass gegen
Gottesfeinde hat diese absolut richtige Ausführung des Hl. Augustinus?
#190 Wandregisel 00:41:04 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@pneumat Laktanz wiederlegt hier die Stoiker und Epikureer, indem er Gott sowohl Zorn als auch Gnade zuweist.
Etwas was hier wohl nicht bestritten wurde und auch keinen unmittelbaren Zusammenhang hat. Im Folgenden
heißt es:„Aber die Stoiker irren, wie gesagt, nur zum Teile, indem sie das bessere von beiden der Gottheit
belassen (Anm.: Die Gnade); die Epikureer hingegen, die sich von der Folgerichtigkeit und Wahrheit dieser
Beweisführung einnehmen lassen, geraten, nachdem sie einmal eine durchaus falsche Meinung sich angeeignet
haben, in die größten Irrtümer.“ Hieraus geht dann doch hervor, dass Laktanz die Erkenntnis der Gnade
Gottes über die Erkenntnis des göttlichen Zorns stellt – die Gnade wird als das Bessere bei der Gottheit
belassen und der Irrtum damit geringer. So kann dann wohl gesagt werden, dass man die Barmherzigkeit Gottes
unter keinen Umständen außer Acht lassen sollte Womit ich dann nocheinmal auf mein Augustinus Zitat
verweisen würde.
@Galatea Mein Posting bezog sich in erster Linie auf den Umgang mit dem Nutzer Elijahu, der uns entweder
für dumm verkaufen möchte mit seinem katholischen Extremismus oder aber er leidet wirklich unter einer
psychischen Erkrankung. Daher bat ich um mehr Respekt im Umgang mit ihm. Mein Post war sicherlich kein
Aufschrei nach Beifall und mir ist schleierhaft, wie Sie darauf kommen. Ich bemühe mich in diesem Forum –
auch wenn es schwer fällt – stets um Sachlichkeit und Rationalität und ich würde niemals bewusst jemanden
beleidigen. Wenn ich allerdings Menschen mit meiner kritischen Sichtweise auf den Katholizismus, seine
Dogmatik und Rituale jemanden Ent-Täuschen sollte, dann kann mir das nur recht sein. Ich schreibe in
dieses Forum auch nicht mit der Absicht, zu einem Konsens zu kommen, da dies sicherlich nicht mit jedermann
möglich ist. In erster Linie bin ich hier, um meinen Horizont zu erweitern und um aufzuklären. Es ist
ein netter Zeitvertreib, wenn man sonst nichts zu tun hat. Ich freue mich jedes Mal wieder, das kreuz.net
auch keine kritischen Stimmen zensiert.
Oh, lieber Tyrus – „Mein Beitrag bezog sich auf Ihren Post, aber nicht auf Sie persönlich. Sie scheinen
zu den wenigen diskussionsfähigen Mitgliedern zu gehören.“ Nicht doch… zu viel der Ehre
#186 Wandregisel 23:49:20 | Montag, 29. Dezember 2008
Augustinus, De fide, spe et caritate, Kapitel 17 Doch mag einer auch noch so schwere Verbrechen begangen
haben, er braucht deshalb doch dank der Barmherzigkeit, die Gott in der heiligen Kirche erweist, nicht
an der Barmherzigkeit Gottes verzweifeln: er soll nur Buße tun nach dem Maße seiner Sünde. Ist aber
die Sünde von solcher Art, daß der Sünder auch vom Leibe Christi getrennt werden muß, dann kommt es
bei der Übung der Buße nicht so sehr auf das Maß der Zeit, als vielmehr auf das Maß des Reueschmerzes
an. „Denn ein zerknirschtes und gedemütigtes Herz verschmäht Gott nicht.“ Weil jedoch der Seelenschmerz
des einen einem andern meist verborgen bleiben wird und sich nicht durch Worte oder sonstige Zeichen den
andern Menschen äußert, sondern nur dem offenbar ist, an den der Psalmist die Worte richtet: „Mein Seufzen
ist vor dir nicht verborgen „, so werden von den kirchlichen Vorstehern mit gutem Grund Bußzeiten festgesetzt,
damit so auch der Kirche Genugtuung geschehe, in der die Sünden nachgelassen werden… Der alte 68er
der… Und ganz nebenbei bemerkt: „Maß der Zeit“ beinhaltet keinesfalls die Möglichkeit einer Todesstrafe!
Das ist die Lehre der Kirchenväter Wenn die Tatsache, den Sünder zu lieben 68er-Geschwafel und Ihrer
Meinung nach nicht christlich ist, dann haben Sie Augustinus und anderen Kirchenväter so eben das Christsein
abgesprochen. Laktanz († nach 317) – Vom Zorne Gottes (De ira dei) Wer die Guten liebt, haßt auch die
Bösen; und wer die Bösen nicht haßt, liebt auch die Guten nicht; denn die Liebe zu den Guten kommt
aus dem Haß gegen die Bösen, und der Haß gegen die Bösen ergibt sich aus der Liebe zu den Guten. …Wer
demnach liebt, der haßt auch, und wer haßt, der liebt auch; denn es gibt solche, die man zu lieben verbunden
ist, und solche, die Haß verdienen. www.unifr.ch/…l501-4.htm-Gottlosen [mehr…]
Sehr geehrter Herr Tyrus, „Leider“ treffe ich hier nicht nur zwei Arten von Menschen an, so wie Sie. Sondern
ein ziemlich breites Spektrum von atheistisch bis stockkatholisch, von links bis rechts, von bildungsfern
bis blitzgescheit. Würden Sie diesen Pluralismus, der Ihnen in einem kath. Forum geboten wird, nicht
schätzen, dann würden Sie doch weiter im Spiegel-Forum posten, falls Sie das bisher getan haben. Sollten
Sie sich den von Ihnen zuerst Genannten nahestehend fühlen, so ist das Ihr Geschmack. So einfach, wie
Sie es sich machen, ist es sicher nicht. Wenn Ihr Posting ein Aufschrei nach mehr Beifall ist: den bekommen
Sie genauso wenig wie jeder andere hier, siehe meinen Eingangssatz. Und im Übrigen muss man nicht immer
zusammenkommen. Man kann sich höflich auch dahingehend einig werden, dass es keinen Kompromiss gibt.
Das ist noch nicht verboten. Hoffe, keine Rechtschreibfehler gemacht zu haben.
@Amanda Mein Beitrag bezog sich auf ihren Post, aber nicht auf Sie persönlich. Sie scheinen zu den wenigen
diskussionsfähigen Mitgliedern zu gehören, sprich keiner der beiden genannten gruppen, obschon ich nicht
nachvollziehen kann, warum Frauen etwas für die katholische Lehre übrig haben, die ja nach wie vor dezidiert
patriarchalisch ist.
@Eli…u Wenn die Tatsache, den Sünder zu lieben 68er-Geschwafel und Ihrer Meinung nach nicht christlich
ist, dann haben Sie Augustinus und anderen Kirchenväter so eben das Christsein abgesprochen. Tolle Leistung!
Darum rate ich ihnen ja auch dass sie selber mal die Probe aufs Exempel machen sollen mit Exorzismen.
Sie werden die Präsenz von unreinen Geistern konkret FÜHLEN können wenn sie aktiv an einem Exorzismus
teilnehmen, es wird ihnen nicht mehr möglich sein deren Existenz zu leugnen. In einem sehr alten orthodoxen
Kloster treibt ein hl. Altvater die bösen Geister aus. Zur Sowjetzeit musste das Kloster touristische
Besuche der Atheisten dulden. Bei einem solchen Besuch öffnete eine Frau die Kirchentür, wo der Mönch
grade Gebete zur Austreibung vorlas, aus Neugier ging die Frau rein und begann in einigen Sekunden zu
krähen und mit Händen wie ein Huhn um sich zu schlagen. So unwillkürlich erkannte sie, dass sie besessen
war. Nachher wurde sie zur „Patientin“ des heiligen Vaters. Nach drei Exorzismus-Seancen, die auf drei
Wochen mit aktiver Anteilnahme der Betroffenen – Umkehr, Gebet, Fasten, Beichte etc. – ausgedehnt waren,
war der Ungeist weg. Die Atheistin ließ sich taufen.
Leider treffe ich hier immer wieder zwei Sorten von Menschen Die einen machen sich lustig über fanatisch-fundamentalistische
Extremisten und/oder beschimpfen sie, die anderen stimmen diesen menschenfeindlichen in ihrem bornierten
Glauben an die heilige katholische Lehre, an Kreuzzüge und Inquisition im Namen dieser gegen und die
sündhaften Ungläubigen und Ketzer auch noch zu. Beide Geisteshaltungen helfen niemandem weiter.
@Tyrus Ich schätze, jeder hier versteht das. Leider kann man Menschen erst dann zwangseinweisen, wenn
sie nachweislich eine Bedrohung für ihre Mitmenschen sind…
#173 Elijahu † 21:57:10 | Montag, 29. Dezember 2008
Sie müssen das doch mal so sehen Sie können die als Christ dann doch noch im Todestrakt besuchen und
denen die Liebe Gottes zeigen. Aber was sein muss muss sein. Todesstrafe für Homosex, jeder Christ muss
sich seiner Verantwortung für den Nächsten bewusst sein wenn es um den Kampf gegen die Homoseuche geht.
Apostolat zum Apostem degradiert Der Kardinal blockte dies mit einer meisterlich nichtssagenden Antwort
ab. Die RK-Geistlichen erfüllen den Gottes-Auftrag, die Wahrheit zu verkündigen, nicht mehr. Sie glitschen
wie glimpfige politische Schlangen und retten ihre Posten mit höhlen Sprüchen. Diese feigen geistlosen
Vertreter des verweltlichten Apostolats, der zu Apostem wurde, haben mit Christi Jüngern nichts mehr
zu tun.
#171 Leblhuber 21:47:13 | Montag, 29. Dezember 2008
@kritischerbeobachter: Mt 9,9-13: Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer.Denn
ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten. Dieser Text hat seine Entsprechung in
Jesaja 1,13 ff: Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, / Rauchopfer, die mir ein Gräuel sind. Neumond
und Sabbat und Festversammlung – / Frevel und Feste – ertrage ich nicht. Eure Neumondfeste und Feiertage /
sind mir in der Seele verhasst, sie sind mir zur Last geworden, / ich bin es müde, sie zu ertragen. Wenn
ihr eure Hände ausbreitet, / verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, /
ich höre es nicht. / Eure Hände sind voller Blut. Wascht euch, reinigt euch! / Lasst ab von eurem üblen
Treiben! / Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! / Sorgt für das Recht!Helft
den Unterdrückten! / Verschafft den Waisen Recht, / tretet ein für die Witwen! Ohne das AT kann das
NT nicht bestehen. Es ist seine Basis und seine Textvorlage! Leider haben das viele noch nicht kapiert.
Elijahu oder wie dieser Typ sich immer nennt: Er tritt die Hl. Schrift mit Füßen. 9 Als Jesus weiterging,
sah er einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus
auf und folgte ihm. 10 Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und
aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern. 11 Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern:
Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? 12 Er hörte es und sagte: Nicht die
Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. 13 Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich,
nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten. [Mt 9,9-13] und auch:
Das Wesen Gottes 5 Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist
Licht und keine Finsternis ist in ihm. 6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch
in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 7 Wenn wir aber im Licht leben, wie er
im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller
Sünde. Christ und Sünde 8 Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die
Irre und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er
vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. 10 Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt
haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns. [1 Joh 1,5 – 2,17]
#169 Elijahu † 21:33:09 | Montag, 29. Dezember 2008
Sodomie muss strafbar sein Und das ist wohl unvereinbar mit Sprüchen wie „Alle Homos töten“ oder der
Forderung von Gewaltakten. Darin steckt kein Funke eines auch nur christlichen Verständnisses von Sünde,
dass ja immernoch die Möglichkeit zur Reue und Vergebung (und sei es auf dem Totenbett!) beinhaltet.
Ihrer Logik zufolge müsste man also jeden Mörder, Räuber, Pädophilen einfach aus dem Gefängnis lassen
und in Zukunft nicht mehr bestrafen; die könnten sich ja bekehren. Und das ist für sie dann christlich.
Wohl eher nicht, was. Sodomiten stehen genau auf einer Stufe mit den oben genannten; um den Papst zu zitieren:
sie zerstören Gottes Werk.
#168 joberens 21:25:55 | Montag, 29. Dezember 2008
Sünden Übertretungen der Gebote Gottes sind Sünden gegen Gott. Ob Nichtbeachtungen von Ge- und Verbote
der Amtskirche von Gott als Sünden gesehen werden, ist nicht sicher und könnte sogar fraglich sein.
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#167 Elijahu † 21:14:08 | Montag, 29. Dezember 2008
Sünde hassen + unbussfertige Sünder gleich mit Milde zu den Sündern und Ablehnung der Sünde bis zur
absoluten Schroffheit (jede Sünde beleidigt den Herrn!) sind nur zwei Seiten ein und derselben Medaille.
Ich frage sie noch einmal: warum verlangt Jesus dann von uns Christen im Evangelium, dass unbussfertige
Sünder aus der Gemeinde ausgeschlossen werden? Dieses ganze Gerede von: Sünder lieben, Sünde hassen;
ist zutiefst widerchristlich und fusst weder in der Tradition der Kirche noch in der Bibel. Typisches
68er Gelaber
Gut das ein Josef Berens aus Rommersheim … nicht der römisch-katholischen Kirche zugehörig ist. Der
leugnet nämlich sämtliche Dogmen und wählt selektiv das aus, was ihm passt. Joberens ist ein Sesselfurzer.
Was seinen Fürzen entspringt ist die Berens’sche Lehre – oder besser Leere, die seinen geistlosen Körper
erst zu einem Objekt macht, das der Öffentlichkeit preisgegeben werden muß. Ein Leugner der Gottheit
Jesu Christi, ein Lügner was die Eucharistie und Realpräsenz Christi betrifft sowie ein Verleumder des
Hl. Vaters. Schade, daß dem Typen Joberens nicht das dauerhafte Postingverbot hier ereilt hat. Nun ja,
kreuz.net ist ja tolerant.
@Elijahu: Jetzt mal ganz im Ernst: Sie sollten unbedingt mal einen Psychotherapeuten aufsuchen, der kann
Ihnen helfen und Sie von den Dämonen befreien, die Sie überall sehen. Sie leiden ganz offensichtlich
unter Psychosen. Meine Mutter arbeitet mit psychisch kranken Menschen und kennt sich aus mit den Symptomen.
Sie passen genau in dieses Schema. Auch wenn es Ihnen nicht so vorkommt, das ist eine Krankheit und es
gibt Medikamente, mit denen Sie Ihre paranoiden Wahnvorstellungen in den Griff bekommen und von Ihrer
krankhaften Misanthropie befreien können. Lassen Sie sich nicht noch weiter in den Wahnsinn treiben!
Wagen Sie den Schritt und vertrauen Sie sich einem Arzt an! An alle anderen: Bitte hackt nicht mehr auf
Elijahu herum! Seine Probleme sind ernst, damit ist nicht zu spaßen.
#164 Wandregisel 20:53:30 | Montag, 29. Dezember 2008
Genau Das Hassen der Sünde, aber die Liebe zu dem Sünder. Und das ist wohl unvereinbar mit Sprüchen
wie „Alle Homos töten“ oder der Forderung von Gewaltakten. Darin steckt kein Funke eines auch nur christlichen
Verständnisses von Sünde, dass ja immernoch die Möglichkeit zur Reue und Vergebung (und sei es auf
dem Totenbett!) beinhaltet. Und ehrlichgesagt weiß ich nicht was als Sünde dereinst schwerer wiegen
wird; der Gedanke an Mord und Hass (auch in Gedanken begangene Sünden sind Sünden) oder die gelebte
Homosexualität. Und wenn wir in unser Herz schauen wird wohl jeder genug auch schwerer Sünden finden,
die wir trotz des guten Willens zur Besserung begangen haben. Von daher mag ich es einfach nicht wenn
Menschen (vor allem Laien!!!) in purer Überheblichkeit sich über andere Menschen stellen wollen, als
ob sie selbst schon selig seien. Und im Endeffekt bleibt uns nichts anderes übrig als auf die Gnade Gottes
zu hoffen und uns in der stetigen Arbeit an uns selbst und im hoffnungsvollen Gebet zu üben. Und wenn
ich an den Spruch vom „Richtet nicht…“ denke, glaube ich, dass die Art und Weise in der wir uns im Leben
selbst zum Richter aufspielen, bei unsererm eigenen Gericht eine nicht unwichte Rolle spielen wird…
#163 joberens 20:45:02 | Montag, 29. Dezember 2008
Heinrich ofterdingen Lieber Heinrich, gut daß letztlich nicht die kath. Amtskirche zu entscheiden hat
was Sünde ist oder nicht, sondern daß diese Entscheidung allein Gott zustehen dürfte. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Der einzige Typ, der hier Rechthaberei betreibt … ist der eigenartige Typ aus Rommersheim, der mit jedem
seiner Postings impliziert schreibt: „Das stimmt ja alles nicht“. Der lehnt das NT ab, das AT sowieso,
und auch die Apostel sind für ihn nur Hirngespinste. Jesus Christus ist für Joberens nicht Gottes Sohn.
Joberens lehnt das Credo ab. Und ferner wird für ihn „eventuell“ Jesus Christus zu einem Propheten erklärt.
Es könnte ja sein … Das stimmt alles nicht … Das sind die Wortklaubereien des Partenia-Hörigen Joberens
aus Rommersheim.