Pius XII.
Der Papst wandte sich immer wieder an das Regime
Wenn Papst Pius XII. wirklich geschwiegen hat: Warum wurden dann seine Rundschreiben im national-sozialistischen Deutschland verboten und eingezogen?
Papst Pius XII.
Papst Pius XII.
(kreuz.net) Während der NS-Judenverfolgungen gewährte Papst Pius XII. Tausenden auf dem Gelände des Vatikan Unterkunft und Versorgung. Verfolgte wurden in Klöstern und Seminaren, sogar in der Jesuitenuniversität Gregoriana und im Keller des Päpstlichen Bibelinstituts untergebracht.

Daran erinnerte der deutsch-israelische Schriftsteller Hans Chaim Noll – jüdischer Konvertit, Sohn des DDR-Schriftstellers Dieter Noll und Dozent an der Ben Gurion Universität in Beer Scheva – in einem Beitrag für die Dominikaner-Zeitschrift ‘Die neue Ordnung’.

Noll zitiert das Buch „Pius XII. Pope of Peace“ des polnischen Historikers Oskar Halecki († 1973), wonach sofort nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Rom, „Priester, Nonnen und andere Fromme in der ganzen Stadt unter großer persönlicher Gefahr Juden in Kirchen, Klöster und andere Verstecke schmuggelten.“

Über 180 Zufluchtsstätten wurden in Rom zur Verfügung gestellt, und während der nationalsozialistischen Besatzung Roms mehr als 5.000 Flüchtlingen geheimes Asyl gewährt.

Noll geht davon aus, daß der Papst-Verleumder Rolf Hochhuth (77) bei den angeblichen Recherchen für sein antikatholisches Schmierstück ‘Der Stellvertreter’ auf dieselben Dokumente gestoßen sein müsse wie die Historiker, die seine Unterstellung vom „Schweigen des Papstes“ widerlegen.

Pius XII. als Nuntius in Deutschland und als Papst
Sein würdevolles Auftreten sorgte landauf und landab für

„Er müßte wissen, was alle wissen: daß Pius XII. keineswegs geschwiegen, sondern sich wiederholt gegen Hitlers Regime und Politik gewandt hat“ – so Noll.

Bereits Papst Pius XI. († 1939) war offen gegen den Nationalsozialismus aufgetreten und hatte insgesamt 48 Erklärungen gegen Hitlers Regime veröffentlicht, darunter die berühmte, auf Deutsch geschriebene Enzyklika „Mit brennender Sorge“ aus dem Jahr 1937.

„Von ihm übernahm Pius XII. nicht nur symbolisch den Namen, sondern auch die Haltung gegenüber den National-Sozialisten“ – erklärt Noll und zitiert aus seiner ersten Enzyklika ‘Summi Pontificatus’ aus dem Jahr 1939:

„Unser Vaterherz bangt in tiefer Betrübnis, wenn wir ahnend vorausschauen, was alles aus der Drachensaat der Gewalt und des Hasses hervorwachsen mag.“

„Vor allem liegt die eigentliche Wurzel der Übel, die in der modernen Gesellschaft zu beklagen sind, in der Leugnung und Ablehnung eines allgemeinen Sittengesetzes für das Leben der Einzelnen […] wie für die Beziehungen der Staaten untereinander.“

„Müssen wir versichern, daß unser Vaterherz all seinen Kindern mitleidend in Liebe nahe ist, besonders den Bedrängten, Unterdrückten und Verfolgten?“


Noll weist darauf hin, daß diese Enzyklika in Hitler-Deutschland nur in verstümmelter Form erscheinen durfte: „Priester, die versuchten, sie in vollem Wortlaut von der Kanzel zu verlesen, wurden verhaftet“ – so Noll:

„Bereits hier zeigte sich eins der Probleme päpstlicher Proteste gegen die Nazis: daß sie für jene, denen sie Hilfe sein sollten, unter Umständen nachteilige Folgen hatten.“

Ein geheimer Lagebericht des Hitlerschen Sicherheitsdienstes weist – so Noll – auf die spürbare Wirkung von Pius’ Enzyklika hin:

„Aus verschiedenen Meldungen […] geht hervor, daß in mehreren Fällen Teile des katholischen Klerus erklärten, sie würden es begrüßen, wenn Deutschland den Krieg verlieren würde.“

Dieser Bericht bezichtigt den Vatikan auch der direkten Einflußnahme gegen das NS-Regime:

„Die Haltung der Priester in verschiedenen Teilen des Reiches zeigt dabei eine so starke Übereinstimmung, daß zentrale Weisungen vorliegen müssen.“

Auch die päpstliche Weihnachtsbotschaften seit 1940 wandten sich gegen den Nationalsozialismus und die Juden-Verfolgungen.

Am Weihnachtstag 1941 beklagte Pius XII. „die Schändung menschlicher Würde, Freiheit und des Lebens, die nach Vergeltung rufen“.

Die Botschaft wurde in Deutschland, Holland, Belgien und anderen besetzten Ländern beschlagnahmt.

In der Weihnachtsbotschaft 1942 erinnerte der Papst an jene, „die – persönlich schuldlos – um ihrer Volkszugehörigkeit oder Abstammung willen dem Tode geweiht oder einer fortschreitenden Verelendung preisgegeben sind.“

Noll erinnert daran, daß der Vertrieb dieses Dokuments nicht nur im gesamten Hitlerschen Reich verboten wurde.

Die Verteiler wurden auch bestraft – etwa durch Schließung aller Druckereien, die Pius’ Rede vervielfältigten.

Nächstes Mal: Sie schweigen
      
62 Lesermeinungen
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#62   biomilch   22:27:07 | Freitag, 2. Januar 2009
So ein Käse
Befasse Dich mit der verbrannten Erde, dem Partisanenkrieg und den Folgen.
Dann ersparst Du uns solchen Käse!
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#61   Marcelus   21:13:24 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Die christlichen Osteuropäer haben den Einmarsch der Deutschen Wehrmacht natürlich mit Freude
begrüßt, und die deutschen Soldaten mit Kreuzen gesegnet,
denn gegen die stalinkommunistische Unterdrückung des irren Gewalttäters Stalin waren die anrückenden Wehrmachtdeutschen natürlich die Erlöser und die einzig mögliche Option.
Leider sind nicht alle deutsche Einheiten den Erwartungen gerecht geworden, und erwiesen sich, wenn diese von fanatischen Nationalsozialisten geleitet wurden, als herbe Enttäuschung und legitime Nachfolger der stalinistischen Besatzung,
die das neueroberte osteuropäische Land verwüsteten,
aber das galt nicht für alle deutsche Einheiten, die in späteren Jahren auch osteuropäische Einheiten im Rahmen der Aktion »Fremde Heere Ost« rekrutierten,
obwohl dem nationalsozialistischen Größenwahn eigentlich widersprechend.
Die Deutschen haben den orthodoxen Kirchen die Kirchengebäude wieder zurückgegeben. Teilweise wurden sie von Wehrmachtseinheiten sogar wieder instand gesetzt.
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#60   biomilch   21:00:24 | Donnerstag, 1. Januar 2009
@matt3
Das ist reinste Kommunisten-Propaganda und wissenschaftlich längst überholt.
Die Deutschen haben den orthodoxen Kirchen die Kirchengebäude wieder zurückgegeben. Teilweise wurden sie von Wehrmachtseinheiten sogar wieder instand gesetzt.
Der Angriff der Wehrmacht war erwiesenermaßen ein Präventivschlag (siehe Musial, Soworow, Magenheimer, Maser u.v.a.m.). Die Rote Armee marschierte zum Angriff auf, sie hätte allein versorgungstechnisch gar nicht mehr lange warten können.
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#59   matt3   20:14:51 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Die Sowjets hatten immer schon Pläne zur Weltherrschaft…
der Kommunismus ist ja auch ein teuflisches Unterfangen, aber unter keinen Umständen wäre Stalin so einfach nach Europa marschiert. Dazu war er ein zu durchtriebener Mensch um so eine vorwandslose Tat zu begehen. Diesen Vorwand lieferte ihm ja denn Hitler.
Hitlers Angriff war kein Präventivschlag. Er hatte keinen Grund sich vor Stalins Armee zu fürchten, selbst wenn sie angerollt wäre. Er hatte in seinem Größenwahn die Vision das ganze russische Areal in eine sklavische Rohstoffkolonie des deutschen Reiches umzuwandeln. Das war seine Motivation. Und mit diesem unsäglichen Hochmut ist er gescheitert und hat den russischen Bären gegen sich aufgebracht, sodass dieser nun seinerseits über das deutsche Reich herfiel und es arg mit ihm und den Menschen trieb. Wohl zurecht für das was die Nazi angerichtet haben.
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#58   biomilch   20:01:52 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@matt3
„es ist völlig absurd zu meinen Stalin wollte Europa angreifen, noch dazu ein militärisch gestärktes, und Hitler hätte ihm daher zuvorkommen müssen. Das ist Revisionismus übelster Sorte.“
Warum sollte es absurd sein?
Wie Musial bewiesen hat, begann Stalin seine Kriegsvorbereitungen im Jahre 1929, der Holodomor in der Ukraine (1930/31) war folge der Investitionsgüterbeschaffung durch den Verkauf von Nahrungsmitteln, durch die Säuberungen 1936/39 wurden die renitenten Militärs beseitigt, durch den Vertrag mit der deutschen Regierung erreichte er die Kriegserklärungen Frankreichs, Englands und der britischen Dominions (=Weltkrieg). Im Finnlandkrieg 1939 erlernte die Rote Armee den Winterkrieg.
Es ist eben nicht absurd, sondern eine Menge Fragen beantworten sich durch diesen Blickwinkel.
Die Kriegsvorbereitungen Stalins sind mittlerweile Stand der Wissenschaft; nur Volkspädagogen können die neuen Erkenntnisse nicht akzeptieren und verharren in der Lüge.
Und Mach3 hat keine Ahnung von Geschichte.
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#57   matt3   17:51:43 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@derLeser: das ist nunmehr meine Angelegenheit…
ich bin nicht davon ausgegangen, dass es jemand vergessen hat, aber das ist kein Grund für Sie es mir wiederum vorzuwerfen. Ich bin kein Hund, der zu seinem Auswurf zurückkehrt.
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#56   derLeser   17:45:12 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@matt
wisst ihr warum es soviele Kinderschänder in euren Reihen gibt? Weil euer Jesus selbst ein böser Kinderficker ist. Ja, er ist ein lüsternes Monstrum. Er unterdrückt seinen Nachwuchs in perverser Art. Das hat er sich von einer langen Tradition von Kinderschändern aus allen Kulturen abgeschaut.
das stammt von Ihnen, wir habens nicht vergessen ^-^
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#55   matt3   17:37:30 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Hitler war der Aggressor…
es ist völlig absurd zu meinen Stalin wollte Europa angreifen, noch dazu ein militärisch gestärktes, und Hitler hätte ihm daher zuvorkommen müssen. Das ist Revisionismus übelster Sorte.
Wie „derLeser“ ganz richtig schrieb. Erst durch das Scheitern von Hitlers größenwahnsinnigem Angriffskrieg im Osten kam der Kommunismus im Gegenzug bis nach Mitteleuropa. Es war seine Schuld.
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#54   biomilch   10:21:14 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@DerLeser
Sie müssen schon lesen, sonst verstehen Sie die Geschichte nicht. Und zwar nicht nur Schulbücher:
www.amazon.de/…549073356/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=book…
Und vieles andere mehr.
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#53   Wandregisel   00:48:48 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Sauermilch
Watt? Wo? *verwirrt* :-O
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#52   derLeser   23:29:18 | Montag, 29. Dezember 2008
Biomilch
Der Reichskanzler HItler war ein Bollwerk gegen den Bolschewismus
Nein –
Ein Teufel bekämpft den anderen. Es ist normal dass sich die Diener der Holle auch gegenseitig bekriegen. Zusammenhalten sie nur gegen das Licht/Christus/Die Kirche
ich bin dem Führer dankbar, daß er dafür gesorgt hat, daß ich nicht unter bolschewistischer Herrschaft leben mußte.
durch das Werk des „Führers“ kam der Kommunismus nach Dt und Osteuropa. Ihre Sicht der Dinge scheinen auf der nationalsozialistischen Weltanschauung zu basieren, was mit dem katholischen Glauben unvereinbar ist.
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#51   Alois Bischof   23:13:53 | Montag, 29. Dezember 2008
Matt,
Die katholische Kirche in Westeuropa und der Slowakei, im besetzten Polen, in der Ukraine (Andrej Sheptycky, griechisch-katholischer Großerzbischof von Lemberg), in Ungarn, in Rumänien, hat einer (1.0) Million Juden das Leben gerettet durch institutionelle Rettungsaktionen über Nuntii und Pfarrämter.
Individuelle Katholiken haben in den (nicht-kommunistischen) Widerstandsbewegungen West- und Mittel- und Osteuropas weiteren Tausenden von Juden Unterschlupf geboten und ihnen so das Schicksal eines Todes im KZ erspart.
Der Vorwurf des „Antisemitismus“ und des „Schweigens“ ist ein Vorwurf aus der (sehr effektiven, da massenpsychologischen) Propaganda-Offensive der Tito- und Chrutschow-Kommunisten des Ostblocks. Bis 1985 gab es genügend damals erwachsene Überlebenden die diesem antikatholischen Lügenunsinn widerlegen konnten, diese konnten aber in West und Ost nicht in den Medien sprechen, da diese angeblich freien (im Westen allerdings) Massenmedien politisch kontrolliert wurden, und zwar zu Ungunsten der Kirche.
Der größte Schmerz mag allerdings sein, daß Personen wie Abe Foxman die das Leben dem heldenhaften Einsatz katholischer Mitmenschen verdanken, heute einen Kulturkampf, einen Kulturkrieg (egal ob aus Namen des Marxismus, des Kapitalismus, der 68er Linken oder des Staates Israel) führen gegen den heiligen Papst Pius XII., der Millionen von Menschen dazu brachte.
Bis Ende 1942 hat die Kirche geschwiegen: weil es bis dann keine systematische Verfolgung gab!!
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#50   biomilch   22:55:36 | Montag, 29. Dezember 2008
@Gottard
Du Pappnase schreibst:
und bist unendlich traurig, dass Du nicht in die HJ und die SS eintreten konntest…
So wie G. Grass? Oder Helmut Schmidt? :-D
@Wandregisel
Das mit dem Konkordat war nicht Pius XII. o^/
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#49   gunther maria michel   20:30:52 | Montag, 29. Dezember 2008
Matt, Sie mögen ja grundsätzlich recht haben,
aber Opfer sollte man selbst bringen, nicht von andern verlangen.
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#48   matt   18:20:14 | Montag, 29. Dezember 2008
@Loisl: wie haben es denn die Christen zur Zeit der großen Verfolgungen gemacht?
sie haben sich eben auch geopfert und damit haben sie letztlich das heidnische Regime bezwungen. Die Kirche steht in der Nachfolge des Gekreuzigten, der auch seine engsten Vertrauten nicht schonte. Wieviele der Apostel starben denn eines natürlichen Todes?
Du vergißt das Wesen der Religion, der du anhangst. Das, was Jägerstätter getan hat, das hätte sich eigentlich jeder aufrechte Christ und jeder Geistliche der damaligen Zeit zum Vorbild nehmen müssen. Aber so allein wie der dagestanden hat, kann man ja die Opferbereitschaft seiner Mitmenschen insb. der Geistlichen einschätzen.
Nein, nein lieber Freund. Da hat deine Kirche schon gewaltig versagt.
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#47   Alois Bischof   18:06:48 | Montag, 29. Dezember 2008
Die Mehrheit der Personen
die hier schreiben, kennen nicht die Geschichte. Man stuft die Weihnachtsansprache, über die sich das RSHA empörte, als „Vertuschung“ herab. Für die Personen dieser neo-sozialistischen „antifaschistischen“ Nachkriegsumerziehung waren nur Stalin und Roosevelt gute Personen.
Daß die Kirche im Stillen und nicht mit Kanonen Menschen gerettet hat, und nicht mit Atombomben gearbeitet hat, bleibt diesen verborgen. Auch, daß die Kirche bei einer wirklich öffentlichen Schlacht mit dem NS-Regime einer schrecklichen Verfolgung zugeführt worden wäre, ähnlich der Verfolgung von Katholiken unter Lenin und in der kommunistischen Tschechoslowakei.
Dazu vergisst man, daß ab Dezember 1943 Rom Frontgebiet geworden war, ab Mai 1944 befreit, und daß erst ab September 1942 größere Verschleppungen von Juden stattfanden, wobei es diese in Italien selbst nicht gab, da Mussolini diese verhinderte – zum Missfallen Hitlers.
Der „Dekaloghirtenbrief“ der deutschen Bischöfe hat auch die Verschleppung deutscher Juden nicht verhindern können, so wie auch der Protest der französischen Bischöfe nur bis November 1942 einigen Juden innerhalb der Vichy-Zone schützen konnte, und wie auch der Protest der holländischen Bischöfe praktisch irrelevant wurde, weil SD und Gestapo sofort die Drahtzieher verhaftete und die meisten von ihnen schon Anfang 1943 „erledigt“ waren (also gestorben in einem Lager); zu diesem Zeitpunkt konnten in Paris Juden noch frei herumgehen. Die Mehrheit starb ab Sept. 1944.
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#46   Wandregisel   13:11:28 | Montag, 29. Dezember 2008
So ähnlich
Gleichschaltung insofern, dass bis dato kirchliche Einrichtungen aufgelöst und deren Besitz in die Organisationen des 3. Reichs übertragen wurden.
Wie eben bei kirchlichen Schulen, deren Gebäude nach der Auflösung weter benutzt wurden; sogar inkl. der Schüler.
Dieses meinte ich mit Gleichschaltung; Gleichschaltung der Gesellschaft in den Organisationen der NSDAP.
Das Hauptanliegen der Kirche war es ihre Organisationen und damit ihr „Milieu“ zu schützen. Was allerdings nicht gelang und zu einem aktiveren Wiederstand unter der Hand führte.
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#45   Vox e luce   12:55:04 | Montag, 29. Dezember 2008
Wobei allerdings
Zugeständnisse um die Kirche in Deutschland, vor allem Schulen und Seminare, vor der Gleichschaltung zu schützen.
Gleichschaltung nur schwer möglich gewesen wäre, weil die KK ja von Rom aus gesteuert wird. Man hätte dann auch den Vatikan gleichschalten müssen. Für die Kirche gab es nur die Möglichkeit der Verfolgung, die auch sehr bald eingesetzt hat, allerdings auf lokaler Ebene und entgegen anderslautender Bekenntnisse des Regimes.
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#44   Wandregisel   12:32:27 | Montag, 29. Dezember 2008
Kaum ist Mittag
und shon muss man hier wieder solch braunes Gesülze lesen. Die Sauermilch sollte mal dringend in den Hof spielen ghen…mit dem unsäglichen Eliahuhu… :-!
Aber für Pius war das Reichskonkordat wichtiger. Hier erkaufte er sich seine Rechte. Gegenleistung: Schweigen. Das tat er denn auch.
Diese Aussage ist wahrscheinlich noch nichteinmal falsch. Zugeständnisse um die Kirche in Deutschland, vor allem Schulen und Seminare, vor der Gleichschaltung zu schützen. Eine politische Entsheidung. Ob sie gegen das Schweigen etwas nutzte wage ich nicht zu beurteilen. Ich vermute sogar, dass man im Vatikan anfänglich wirklich die Gefahr falsch einschätzte, genau wie in den anderen europäishen Hauptstädten – siehe London 1938/39.
Erst im Laufe der Zeit änderte sich die Politik des Vatikan und im Untergrund wurden viele Anstrengungen unternommen um Leben zu schützen und auch die Äußerungen gegen das braune Pack wurden wesentlich deutlicher (Weihnachtsansprache).
Man sollte auch nicht vergessen, dass der Vatikan in Rom nicht grade auf einer einsamen Insel lag oder es sich bei der Schweizer Garde um einen wirklichen Schutz handelte. Angst spielt hier sicherlich eine nich zu unterschätzende Rolle.
Und grad hier treten die Heiligen/Seligen hervor, die das Ansehen der Kirche retteten: von Galen, Karl Leisner, Heinz Bello, Jägerstätter, Nikolaus Groß…und all die Anderen vieleicht noch unerkannten Heiligen.
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#43   Gotthard   10:21:33 | Montag, 29. Dezember 2008
@biomilch
ich bin dem Führer dankbar, daß er dafür gesorgt hat, daß ich nicht unter bolschewistischer Herrschaft leben mußte.
und bist unendlich traurig, dass Du nicht in die HJ und die SS eintreten konntest…
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#42   ignosti †   09:07:47 | Montag, 29. Dezember 2008
Bienchen
möglicherweise hast du mich nicht richtig verstanden?
ignosti, grüßend
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#41   biomilch   09:06:31 | Montag, 29. Dezember 2008
Pius XXII.
… hatte vollkommen recht. Der Reichskanzler HItler war ein Bollwerk gegen den Bolschewismus und er hätte dieses verbrecherische Regime auch zerschlagen, wenn die demokratischen Verbrecher nicht Stalin geholfen hätte.
So sind die Bolschewisten immerhin nur bis Helmstedt gekommen und ich bin dem Führer dankbar, daß er dafür gesorgt hat, daß ich nicht unter bolschewistischer Herrschaft leben mußte.
Herzlichen Dank!
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#40   Biene Maja   09:00:27 | Montag, 29. Dezember 2008
ignosti
@matt Ihr habt ja Recht aber das Ungeborene hat nichts
verbrochen ich werde mich vornehm zurück halten
Ihr wiest meine Meinung Schönen Tag noch :-(
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#39   ignosti †   08:44:45 | Montag, 29. Dezember 2008
Ich finde
Bienchen sollte das, was ihr wichtig ist, vielleicht sogar dazu berufen fühlt, immer und überall zur Sprache bringen können. Es liegt an den anderen, es aufzugreifen oder ihr Posting nicht zu berücksichtigen.
Denn so ganz Unrecht hat sie ja nicht, sind es doch häufig jene Stimmen, die dem damaligen Papst Schweigen vorwerfen, heute aber ihn zum Schweigen auffordern: in den Fragen der Sexualmoral, der künstl. Befruchtung, der Abtreibung usw.
Und vergessen darf man in dieser Debatte auch nicht, dass die Hauptverantwortung für das generalstabsmäßige Ermorden von Juden nicht beim schweigenden Pius XII. liegt, sondern bei den antisemitischen Nationalsozialisten, deren Gedankengut heute und hier im Forum bei einigen sich wiederfindet!
ignosti, den braunen Sumpf verachtend
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#38   matt   08:12:54 | Montag, 29. Dezember 2008
ja Bienchen das merkte ich schon…
trotzdem solltest du doch nicht immer auf deine Lieblingsthemen, wie z.B. Abtreibung ablenken auch wenn dir das besonders am Herzen liegt als Mutter.
Ein gewisse Diskussionskultur sollte auch ein Bienchen berücksichtigen.
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#37   Biene Maja   08:00:05 | Montag, 29. Dezember 2008
ignosti
mich als Mutter erschüttert das ich lese das nur mit
einem sehr unguten Gefühl in der Magengegend
Gott hat das Recht über das Leben zu bestimmen.
Was ist das Leben wert? Was ist normal?
Ich gehöre auch zu den Behinderten habe aber dem Staat
35 Arbeitsjahre geliefert habe im Krankenhaus Dienst gemacht wo keine Abtreibungen stattfanden
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#36   ignosti †   07:07:47 | Montag, 29. Dezember 2008
Was deinen zweiten Teil betrifft,
Bienchen, sollte man a) beides nicht mteinander vergleichen und b) nicht gegeneinander ausspielen.
Trotzdem hat das Naturrecht hier schon seine Gewichtung. Wie derzeit geurteilt wird: www.jurat.de/out-neu.php?such=Abtreibun…
ignosti, grüßend
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#35   Biene Maja   06:14:12 | Montag, 29. Dezember 2008
ignosti
ich muss leider frühstücken den zweiten Teil haben Sie nicht beantwortet Schönen Tag noch.
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#34   ignosti †   06:01:25 | Montag, 29. Dezember 2008
dann möchte ich einmal
einige der NICHT-SCHWEIGENDEN hervor heben:
Bischof Joannes Baptista Sproll, Bischof Clemens August von Galen, der Berliner Dompropst Bernhard Lichtenberg,
Bischof Hanns Lilje (evang.), Pfarrer Martin Niemöller (evang.) u.a.m. wie z.B. Theodor Stelzer, Fabian von Schlabrendorff, Helmut von Moltke, Eugen Gerstenmaier, ich denke auch an die verschiedenen Widerstandsbewegungen, die dieser aristokratischen vatikanischen Fehlbesetzung eine Vorbild hätten sein können.
(Maja-Bienchen: Jägerstätter, na, ich weiß nicht)
ignosti
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#33   Biene Maja   05:32:28 | Montag, 29. Dezember 2008
matt die Biene ist da
Guten Morgen!
da würde es viele Jägerstätter geben früher hatten die
Leute Angst da wurden sie standrechtlich erschossen
oder ab ins KZ da gab es keine andere Wahl.
Ich finde diese Zeit war mehr als finde kein Wort dafür
so etwas wiederholt sich heute auch aber im Stillen
das ist der Mord an den Ungeborenen aber das ist Tabu
leider das zu sagen erfordert Mut zur Wahrheit oder?
Ich sehe es so! Ihr könnt mir widersprechen es ist eine
Diskussion :-@
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#32   ignosti †   05:23:52 | Montag, 29. Dezember 2008
ich staune
was der Hitler alles getan hätte, wenn der Papst selber hätte … LOL
Tatsache ist doch, dass Kurienkardinal Tisserant im Juni 1940 einen Biref an Kardinal Suhard geschrieben hat und von der Haltung Pius XII. schockiert in weiser Voraussicht schrieb: „Ich fürchte, die Geschichte wird dm Hl. Stuhl vorzuwerfen haben, er habe eine Politik der Bequemlichkeit für sich selbst verfolgt und nicht viel mehr.Das ist äußerst traurig, vor allem wenn man unter Pius XI. gelebt hat.“ (S.Friedländer, Pius XII. u. das dritte Reich, 1965, 49f.)
Damit ist doch alles gesagt!
ignosti, lächelnd
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#31   matt   04:57:38 | Montag, 29. Dezember 2008
diese Zeiten hätten von der Kirche ein entschiedeneres Zeichen der Opferbereitschaft gefordert…
und hier wurden offenbar viele Menschen enttäuscht und mussten stattdessen selbst zur Schlachtbank.
Man hätte vor allem im Vorfeld dem Hitlerismus entschiedener entgegentreten, die Menschen dagegen aufrütteln müssen. Dazu fehlte aber offenbar die notwendige Weitsicht, oder aber der Wille. Vielleicht war man zusehr auf die kommunistische Bedrohung fixiert und gab sich tatsächlich der Illusion hin Hitler könnte da als Retter auftreten. Aber dieser war selbst der schlimmste Feind der Menschheit. Das hätte man halt vorhersehen müssen, wenn man so heiliggeistig ist, wie man die Päpste immer hinstellt.
Während der Fortdauer des Regimes hätte nur eine drastische Weisung des Papstes genutzt. Was er hätte tun können: die Priester innerhalb des Nazi-Reichs anweisen alle Gottesdienste, Sakramente, Segnungen etc. alle kirchlichen Dienste verweigern. Das wäre ein sichtbares Zeichen gewesen, dass sich Gott von diesem Volk abgewandt hat. Dann hätte vielleicht auch das Volk rebelliert, weil das Volk doch auf den Rückhalt der Kirche vertraute bei allem was es tat.
Der Zorn Hitlers wäre natürlich umso ärger wider die Kirche entbrannt und viel mehr Geistliche hätten sich um der Menschen willen opfern müssen, aber das ist auch von Priestern zu erwarten, die in der Nachfolge des Gekreuzigten stehen.
Aber es scheint, dass die Kirche dazu nicht den Mut aufbrachte. Und diesen Kleinmut wird man hier nicht wegargumentieren können, der bleibt an ihr haften.
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#30   Leblhuber   01:39:20 | Montag, 29. Dezember 2008
@Alois Bischof: Ich antworte nur mehr, weil ignosti mich dazu direkt auffordert.
Wie ich den ignosti einschätze, wird er über ihr Gestammel herzlich lachen. Und ich auch.
Auf die Weihnachtsansprache hat meine Großmutter mit ihren 2 Töchtern im Keller eines Hauses in Linz/Urfahr sehnlich gewartet. Hätte man sie dabei erwischt, wäre es ihr schlecht ergangen.
Aber sie wurde enttäuscht.
Ihre engsten Freunde waren Juden. Aus Linz-Urfahr waren alle Juden verschwunden.In den jüdischen Häusern und Wohnungen saßen Ariseure. Im Sägewerk Schaffer, im Zentrum von Urfahr, 50 m von der Wohnung meiner Großeltern entfernt, arbeiteten Zwangsarbeiter aus Polen und Frankreich. Meine Großmutter war dort zum Arbeitsdienst eingeteilt. Sie kannte die Arbeitsbedingungen dieser Menschen und steckte ihnen Brot zu,wann immer sie konnte.
Und sie hoffte auf Pius XII. Umsonst!
Meine Großeltern waren nicht besonders fromm. Aber ab dem Anschluss Österreichs sahen sie in der Kirche eine Möglichkeit, ihren Widerstand auszudrücken. Nur die moralische Unterstützung blieb aus!
Ich vermute mit gutem Recht, dass manche kreuz.netler nicht in der Lage sind, ihre Familiengeschichte redlich aufzuarbeiten.
ABER SIE SOLLTEN ES TUN!
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#29   ignosti †   01:20:15 | Montag, 29. Dezember 2008
Eigenartig
dass immer die nebulöse „Weihnachtsansprache“ herangezogen wird, die nur indirekt auf etwas zu sprechen kommt, was man dann interpretieren darf…
Was soll der stereotype Unsinn, durch sein Schweigen hätte er Millionen das Leben gerettet? Genauso kannst du behaupte, er habe dadurch den Mond nicht vom Himmel fallen lassen. Beweise einmal das Für und Wider.
Tatsache ist doch, dass die deutschen Bischöfe mit ihrem Einspruch gegten die Ausrottung des „lebensunwerten Lebens“ Erfolg hatten! Und hatte nicht 1943 noch Bischof Preysing den Papst gebete, für die Juden einzutreten? Dessen Antwort: „Wir haben bereits alles getan, was in unseren Kräften steht“!
Gegen den ital. Faschismus hatte er keine Bedenken, da tobte er sich in „Non abbiamo bisogno“ aus.
Aber für Pius war das Reichskonkordat wichtiger. Hier erkaufte er sich seine Rechte. Gegenleistung: Schweigen. Das tat er denn auch.
ignosti, lächelnd
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#28   Wandregisel   01:09:28 | Montag, 29. Dezember 2008
Jop – gibt es
Gibt es eine entsprechende Schrift aus dem Vatikan, die die Mitgliedschaft zur NSDAP oder SS als unvereinbar mit dem kathol. Glauben formuliert?
Bis Mitte/Ende der 30er Jahre war es einem Priester verboten einem Mitglied der NSDAP (bzw. einer Unterorganisation) katholisch zu beerdigen, da diese Person, wie auch Kommunisten, als exkommuniziert galten. Dies geht aber natürlich auf den Vorgänger von Pius XII. zurück.
Wenn ich mich recht entsinne benutze Prälat Kaas dies in seinen Reichstagsreden auch gern als rethorische Waffe gegen das braune Pack.
Die Quellen müssten sie sich allerdings selbst suchen, da ich in Anbetracht der späten Stunde keinerlei Lust dazu verspüre…
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#27   Toter Alter Mann   01:05:04 | Montag, 29. Dezember 2008
@Alois Bischof:
Dummschwätzerei.
Treffender kann nicht einmal ich ihren Beitrag zusammenfassen :-]
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#26   Alois Bischof   01:01:41 | Montag, 29. Dezember 2008
@ignosti
Sie sind ein Lügner.
Daß der Papst während des II. Weltkrieges mehrfach unter Gefährdung von Millionen von Katholiken unter dem NS-Besatzungsregime die Verbrechen gegen Personen auf Grund von Rasse und Abstammung (Weihnachtsansprache 1942, Pius XII.) verurteilt hat, und dazu in zahlreichen Memoranden die sonstigen NS-Verbrechen, erwähnen die Kirchenfeinde wie Sie nicht.
Daß der Papst jedoch von 1940 bis 1945 über den Kommunismus geschwiegen hat, weil er den Krieg Deutschlands und seiner Verbündeten gegen die Sowjetunion nicht ohne weiteres „absegnen“ wollte (was Ungarn mißfiel, jedoch antichristlichen und antikatholischen NS-Funktionären wie Rosenberg und Himmler gut paßte), erwähnen Sie nicht.
Oder Sie wissen es einfach nicht, und plappern hier nur dahin, wie so mancher Ihrer Gesinnungsgenossen der 68er Generation. Einfach „eine Meinung“ von sich geben, egal ob man sich auskennt oder nicht.
Dummschwätzerei.
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#25   ignosti †   00:52:13 | Montag, 29. Dezember 2008
leserlein
da mut du lesen, gelle!
ignosti, köstlich amüsiert
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#24   derLeser   00:48:30 | Montag, 29. Dezember 2008
ignosti
Es ist nunmal so: Hitler war politisch für die Kirche ein Gechenk Gottes gegen den bösen atheisitschen Kommunismus. Da hatte der Papst seine deutlich vernehmbare Stimme plötzlich wiedergewonnen
na fröhlich am verleumden.
machen sies gratis oder wurden sie auch vom KGB bezahlt wie Hochhut
das das Schwachsinn ist wissen sie ja wohl selber – aber wenns nutzt im Kirchenkampf dann issses ja gut gell
viel spass noch im ihrem Reigen:„lüg-hetz-lüg-hetz-lüg-hetz“
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#23   Leblhuber   00:29:41 | Montag, 29. Dezember 2008
@ignosti:
Sie werden mir zunehmend sympathischer!
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
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#22   ignosti †   00:25:18 | Montag, 29. Dezember 2008
Und immer die gleichen Weichspüler
wenn es darum geht, die Verhaltensweise des Papstes Pius XII. zu „erklären“. Würde zur Bereicherung der Diskussion einmal sein Testamnt als Lektüre empfehlen, wo er seine mangelnde Aktivitäten bzw. verschiedene Fehler bedauert.
Es ist nunmal so: Hitler war politisch für die Kirche ein Gechenk Gottes gegen den bösen atheisitschen Kommunismus. Da hatte der Papst seine deutlich vernehmbare Stimme plötzlich wiedergewonnen: Im Decretum contra communismum verbot er die Mitliedschaft in der Kommunistischen Partei.
Da frage ich doch bescheiden: Gibt es eine entsprechende Schrift aus dem Vatikan, die die Mitgliedschaft zur NSDAP oder SS als unvereinbar mit dem kathol. Glauben formuliert?
ignosti, verlegen lächelnd
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#21   Toter Alter Mann   23:54:07 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Vox e Luce
Danke Ihnen :-)
Ihr Beitrag war für mich weit aufschlussreicher als der von Galatea :-)
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#20   Leblhuber   23:10:50 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@biomilch: Halts Maul!
Damit war auch das deutsche Volk gemeint, daß seit 1933 systematisch umzingelt und dann zerschlagen wurde.
Du hast es hier nicht mit Analphabeten zu tun. Also verkrümel dich.
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#19   biomilch   23:05:31 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Deutsche
In der Weihnachtsbotschaft 1942 erinnerte der Papst an jene, „die – persönlich schuldlos – um ihrer Volkszugehörigkeit oder Abstammung willen dem Tode geweiht oder einer fortschreitenden Verelendung preisgegeben sind.“
Damit war auch das deutsche Volk gemeint, daß seit 1933 systematisch umzingelt und dann zerschlagen wurde.
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#18   Marcelus   21:57:34 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Und tatsächlich hat ja bereits Papst Pius XI. eine mutige Enzyklika gegen den Nationalsozialismus
verfaßt und diese in einer Nacht- und Nebelaktion in ganz Deutschland drucken und verbreiten lassen, und von den Kanzeln verlesen lassen, nämlich eine Enzyklika in deutscher Sprache, damit sie auch jeder versteht.
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#17   Galatea   21:53:08 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Diese Naziprojet ist aber tatsächlich gescheitert,
Herr oder Frau vox et luce.
Und allein dies ist eine Heldentat in einer Zeit ohne Internet, Fernsehen … in einer Diktatur, in der es keine freie Meinungäußerung gab.
Sie wissen sicher, als erstes verbot die NSdAP die kath. Organisationen. Sie wurden einfach verboten und die Mitglieder aufgefordert, sich den einzelnen Nazi-Organisationen anzuschließen.
Es wurde die SPD verboten, und deren Sitze in Stadträten folgerichtig von Nazis besetzt. – Das hat ja noch nicht einmal etwas mit demokratischem Vorgehen zu tun.
So furchtbar einfach, wie die Nazijäger hier tun, war Widerstand gewisslich nicht.
Und so ungeschickt, wie zum Beispiel die sakrosankte Weiße Rose – ich schreibe das deswegen, weil die wirklichen Helden der Bewegung, der Prof. Dr. Huber, der Christl Probst (der in der Todeszelle noch den kath. Glauben angenommen hat) und andere vollkommen ignoriert werden – weil es wohlfeil ist, unseren Vorfahren alles mögliche zu unterstellen, außer Menschlichkeit. Die hat erst das dritte Jahrtausend für sich gepachtet.
Meint sie, die Menschheit.
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#16   Vox e luce   21:38:23 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Hätte der Papst
Das Euthanasieprojekt an den Behinderten ist an den Ordensschwestern und -brüdern letztendlich gescheitert, die sich geweigert hatten, die mitzumachen. Das ist jederzeit nachzulesen.
eine Brandrede oder einen -brief verfasst, hätten die Nazis nämlich eine wunderschöne Begründung gehabt, die Katholiken als Staatsfeinde auszurotten.
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#15   Marcelus   21:30:34 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Und es wäre auch gar nicht im Londoner Sinne gewesen,
denn London verurteilte auch das beinahe geglückten Attentat des Offiziers Graf v. Stauffenberg und von dessen Leuten, und sprach nur von einer Art internem Gangsterrivalenkampf.
Hitler war für London nie das Problem, sondern das Deutsche Reich und das deutsche Volk.
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#14   Galatea   21:29:01 | Sonntag, 28. Dezember 2008
So ist es, Herr oder Frau vox et luce.
Das Euthanasieprojekt an den Behinderten ist an den Ordensschwestern und -brüdern letztendlich gescheitert, die sich geweigert hatten, die mitzumachen. Das ist jederzeit nachzulesen.
Die Mär von der Verbindung zw. der kath. Kirche und dem Hitlerregime ist unausrottbar, da seit Jahrzehnten gehegt, gepflegt und journalistisch sowie literarisch perfekt ausgebeutet.
Sie ist aber nicht wahr.
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#13   Vox e luce   21:27:57 | Sonntag, 28. Dezember 2008

Da der Hl. Vater Pius XII. es versäumt hat, als Selbstmordattentäter in der Reichskanzlei mit der Hitlerei aufzuräumen, deswegen ist Ihrer Ansicht nach jedes Argument für ihn redundant.
Der war gut! :-]
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#12   Marcelus   21:27:18 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Und ziemlich verdächtig ist es,
wer die Römisch-Katholische Kirche nach 1945 u.Zr. nun seit Jahrzehnten anzupatzen versucht,
offensichtlich Gruppierungen, die sich damals nicht mit Ruhm bekleckert haben:
Allen voran Washington und London:
London war damals ausdrücklich gegen den deutschen Widerstand eingestellt und verriet diesen womöglich sogar noch an Hitler,
weil London Hitler im Amt belassen wollte,
weil der London anscheinend am geeignetsten schien, um endlich Deutschland zu vernichten,
und deswegen war ja Hitler und die NSDAP auch von feindlich gesinnten Deutschlandfeinden von den USA aus zu einer Megapartei gemacht worden, ganz offenbar im Einklang mit den Londoner WK-I-Plänen, Deutschland per Luftkrieg zu vernichten: Aber da hatte Kaiser Wilhelm, angesichts des USA-Kriegseintrittes 1917 u.Z., bereits 1918 kapituliert gehabt,
und London mußte auf die nächste Gelegenheit warten, um den Luftkrieggenozid zu verwirklichen.
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#11   Elijahu †   21:23:56 | Sonntag, 28. Dezember 2008
„Du bist Petrus“
Genauso wie sich die KK heute nicht von der Unrechts-Toleranzdiktatur der Homoperversen und Kindsmörder gleichschalten lässt. Aber in 30 Jahren (falls bis dahin die Apokalypse noch nicht eingetroffen ist) wird man sicherlich behaupten die KK trüge auch daran die Schuld, wie man das beim Holocaust ja auch macht.
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#10   Vox e luce   21:20:22 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Marcelus: So siehts aus
und überdies war die KK die einzige Institution, die bis zum Ende nicht gleichgeschaltet werden konnte.
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#9   Marcelus   21:16:30 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Die größte Widerstandsgruppe innerhalb der deutschen Nation war ganz ohne Zweifel die Millionenzahl
an römischen Katholiken.
Die NSDAP ist ja auch nur durch relative Mehrheit, sehr deutlich unter 50% im Reichstag, an die Macht gekommen, und ausschließlich durch die völlig irregeleiteten protestantischen Wahlgebiete, die schon immer mehr zu Nationalismus tendierten, im Gegensatz zu universal-internationalistisch gesinnten Katholiken.
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#8   Galatea   21:15:38 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Herr Toter Alter Mann,
inwieweit haben Sie sich vor achtzig Jahren antinazistisch betätigt? Oder Ihre Großeltern?
Jetzt reichts aber allmählich mit Schuldzuweisungen. Im Jahre 2008 kann ja jeder Grundschüler ein strammer Kämpfer gegen Nazis sein. Die sind ja schon lange tot.
Lesens doch einmal im Archiv Ihrer Heimatzeitung, da werden Ihre Synapsen vielleicht recht aktiv aufjaulen.
In der Schule habens doch wohl hoffentlich gelernt, wie eine Diktatur funktioniert?
(Zum Homothread, wo Sie die Gähn-Argumentation, Tiere trieben Homosex, deswegen sei der natürlich: schon einmal kurz darüber nachgedacht, dass Sie und ich keine Tiere sind?)
Lesens Quellen, tun Sie, was immer notwendig zur Weiterbildung ist, aber hören Sie um Gottes Willen auf, dermaßen absurd zu argumentieren.
Da der Hl. Vater Pius XII. es versäumt hat, als Selbstmordattentäter in der Reichskanzlei mit der Hitlerei aufzuräumen, deswegen ist Ihrer Ansicht nach jedes Argument für ihn redundant.
Ihre Logik hakt.
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#7   Vox e luce   21:02:56 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Pius XII
hat an der Enzyklika von 1937 mit gewirkt. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit hat er den Krieg der Nazis kritisiert.
Sein Dekret gegen die Euthanasie (1940) hat von Galens Erfolg überhaupt erst möglich gemacht.
In seinen Weihnachtsansprachen hat Pius XII immer wieder über die Nazi-Verbrechen gesprochen.
Wenn er niemals was direkt gesagt hatte, dann lag das nicht daran, dass er gemeinsame Sache gemacht hat, mit den Nazis, sondern daran, dass er mit dem, was er getan hatte, bereits an die Grenzen der Möglichkeiten gekommen war. Der Papst hatte keine Armee, mit der er etwas hätte ausrichten können. Alles was der Papst hatte, waren die Katholiken in Deutschland, die prinzipiell nonkonform sein mussten, weil der Nationalsozialismus ja eine widergöttliche Ideologie ist. Auf diese katholischen Kreise musste sich der Papst verlassen, d.h. er musste versuchen, ihnen Bedinungen zu ermöglichen, in denen sie gemäß der christlichen Gebote hätten handeln können. Daher war ausgeschlossen, dass der Papst als Einzelner direkt gegen die NS-Regierung tätig geworden wäre, zumal da die Alliierten nicht bereit waren, ihn militärisch zu unterstützen.
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#6   Toter Alter Mann   20:22:49 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Vox e Luce:
Inwiefern hat sich Pius XII. denn gegen den Nationalsozialismus eingesetzt?
Können Sie ein paar Beispiele nennen?
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#5   Vox e luce   20:18:16 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Ignosti & Maddin
:-! Ihr beide hättet sicher so sehr einen ganz steifen rechten Arm gehabt, wie Ihr Euch hier antikirchlich gebärdet.
Zur Sache:
Noll geht davon aus, daß der Papst-Verleumder Rolf Hochhuth (77) bei den angeblichen Recherchen für sein antikatholisches Schmierstück ‘Der Stellvertreter’ auf dieselben Dokumente gestoßen sein müsse wie die Historiker, die seine Unterstellung vom „Schweigen des Papstes“ widerlegen.
Der Wichtigtuer Hochhuth ist sowieso nur auf einer Modewelle mitgeritten (so wie Bieger und Ignosti das hier tun). Zum Glück gibt es inzwischen eine Richtigstellung des Stückes in Form eines Filmes von Costa Gavras. Darin wird die verleumderische Hetze eines Hochhuts relativiert. Derselbe war darüber sehr erbost und der Film wurde –- ganz zu unrecht –- von vielen verrissen. Das beweist aber nur seine Qualität. Schade, dass man ihn kaum noch bekommen kann. Ich frage mich, woran das liegen mag. Ich hab da schon so meine Erklärungen…
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#4   Gotthard   20:17:49 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@ignosti
hatte ich es also doch in richtiger Erinnerung.
diese Erinnerung hat noch nichts – aber überhaupt nichts – zu sagen – und auch noch kein Lächeln auf Dein Gesicht zu zaubern.
Wie wurde damals generell auf aktuelle Ereignisse aus dem Vatikan reagiert? Kannst Du mir das anhand einiger Beispiele aufzeigen?
Heute reagierte der Papst auf die Bombadierung des Gaza-Streifens – direkt in seiner Angelus-Ansprache.
Gab es damals überhaupt solche direkten Reaktionen?
Ich fordere den Historiker in Dir mal heraus – um was zu lernen.
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#3   ignosti †   18:00:23 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Danke,
hatte ich es also doch in richtiger Erinnerung. ;-)
ignosti, lächelnd
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#2   MartinBieger   17:54:07 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@ignosti
Die hat es nie gegeben.
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#1   ignosti †   17:52:50 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Nun denn
Wo, bitteschön, finde ich die offizielle Reaktion aus dem Vatikan auf die Reichsprogromnacht?
ignosti, suchend
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