Modernismus
Kleinbürgerliche Empörungsaktion
Und ein Schuß Rassismus: Wir schrecklich es doch ist, wenn man mit seinen vielen Kindern in ein Barbarenland verschwindet – zum Beispiel in die Türkei. Ein Kommentar.
Christine Haiden ist die Chefredakteurin der Zeitschrift 'Welt der Frau'
Christine Haiden ist die Chefredakteurin der Zeitschrift ‘Welt der Frau’
(kreuz.net) Christine Haiden – Chefredakteurin der Zeitschrift ‘Welt der Frau’ – ist entsetzt.

Ihre Zeitschrift wird in Linz produziert, wird von der ‘Katholischen Frauenbewegung Österreichs’ herausgegeben und erreicht einen – allerdings ziemlich überalterten – Stamm von 183.000 Leser.

Frau Haiden hat ihr Entsetzen in einem Kommentar für die Tageszeitung ‘Oberösterreichische Nachrichten’ zum Ausdruck gebracht.

Ihr Aufschrei trägt den Titel: „Kinder für Missionierungszwecke?“

Die Chefredakteurin fragt: „Könnten Sie sich vorstellen, mit Ihrer Familie nach Istanbul zu übersiedeln, um dort die Menschen zu missionieren, und zwar für das katholische Christentum?“

Kardinal Christoph Schönborn von Wien habe kürzlich in einer Predigt eine Wiener Familie mit neun Kindern „ausdrücklich“ gelobt, die das getan hat.

„Nicht nur das“ – steigert sich Frau Chefredakteurin in eine Sache hinein, die sie letztlich nichts angeht: „Er stellte sie als Vorbild hin, als »Auferstehung« für die Kirche“ – polemisiert sie im neomarxistischen Stil der 1960er Jahre gegen die Familie.

Dann wechselt sie die Platte: Seit geraumer Zeit äußere sich Kardinal Schönborn immer wieder angeblich kritisch zur „Mariatroster Erklärung“ .

Frau Haiden weist darauf hin, daß der Kardinal in der gleichen Predigt auch die Mariatroster Erklärung als „Sünde“ der Bischöfe bezeichnet habe.

Ihre Schlußfolgerung: „Führen wir die Rede des Kardinals sinngemäß weiter, sagt er: Nehmen wir die Mariatroster Erklärung zurück, verpflichten wir die Katholiken wieder auf das Verhütungsverbot. Wir brauchen mehr Kinder.“

Jetzt entdeckt sie plötzlich die Privatsphäre, die sie der Missionarsfamilie nicht zugestehen will: „Abgesehen davon, daß Kinder zu bekommen eine höchst persönliche Entscheidung ist“ – freilich auch, ob man mit ihnen nach Istambul reisen will.

Das Europa die Kinder ausgehen, beunruhigt sie nicht. Denn weltweit seien davon so viele wie nie da. Darum – simplifiziert sie – werde „dem Kardinal nicht die Sicherung unserer Pensionen erste Sorge sein.“

Dann stellt sie die Frage: „Wozu brauchen wir, Schönborns Meinung nach, mehr Kinder?“

Ein Blick auf den Ort, wo die Predigt gehalten wurde, erleichtert ihr die Antwort: Der Kardinal sprach vor dem Neokatechumenalen Weg.

Frau Haiden führt den Namen auf das Wort „Neokatechumenen“ zurück und übersetzt – „Neugetaufte“.

Dann berichtet sie, daß neokatechumenale Familien Kardinäle und Bischöfe mit ihren kinderreichen Familien glücklich machen.

„Welchen Schluß kann man daraus ziehen?“ – wird sie dann analytisch. Sie weiß die Antwort: „Kardinal Schönborn will mehr Kinder, damit die Kirche gerettet wird.“

Dazu brauche er Familien, die viele Kinder haben, sich in einem strengen Regelwerk als bekennende Christen binden, und so als „Zellen der Erneuerung“ eine neue Blüte der Priester- und Ordensberufe möglich machen.

Um dieses Kirchen- und Menschenbild geht es, wenn die ‘Mariatroster Erklärung’ zur Diskussion steht.

Eine Mission mit Zukunft? – fragt sie abschließend ungläubig.

Der Neokatechumenale Weg hat die Antwort auf diese Frage schon lange gegeben.
      
65 Lesermeinungen
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#65   pamino   01:49:14 | Sonntag, 1. Februar 2009
Katechesis
Dieses Wort hat seine Wurzel in echo. Ein Katechumen ist wörtlich einer, der gerade (part. præs. pass.) gedrillt wird, den genauen Wortlaut seines Katechisten an diesen zurückzuschleudern. Gerade so habe ich selber den Katechismus gelernt. O:)
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#64   Samurai   22:24:30 | Dienstag, 6. Januar 2009
Kinder im Mittelalter hatten eine Kindheit…
…bis zum 4. oder 5. Lebensjahr, danach haben sie in geringem Umfang im Haushalt mitgearbeitet, ältere <Kinder passten auf die jüngeren auf, wenn die Mutter sich um die Arbeit kümmern musste- mangels Aufsicht kamen Kinder – gerade auf den Höfen auch schon mal unter die Räder- wörtlich gemeint und, ja, Liebe in der Erziehung gab es, aber keineswegs immer.
Soviel zur Kindererziehung bei armen Leuten,Bauern und einfachen Kaufleuten/Handwerkern.
In der besseren (?!) Gesellschaft kümmerte sich wenn möglich, die Amme um die Kinder und im Adel wurde der Sohn mit ca. 7 Jahren oft einem Ritter anvertraut, um erst als dessen Knappe zu arbeiten und – vieleicht – eines Tages zum Ritter erhoben zu werden.
Die „behütete Kindheit“, in der Mama mit den Kindern spielt und den Haushalt macht, während Papa Geld verdient:
Eine Erfindung des Bürgertums des 19.Jahrhunderts.
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#63   hildegardfan   13:58:03 | Dienstag, 6. Januar 2009
@ HarroMeyer: Da fingen…
die 68er ja schon früh an…
Nämlich, wie Samurai schon erwähnte, im Mittelalter.
Ich bin übrigens NACH den 68er geboren, und in dem Stil auch nicht erzogen worden.
Aber dieses „Heimchen am Her“ Ideal, das kenne ich auch nicht.
Oder wie heißt es so schön: Hinter jedem starken Mann steht eine noch stärkere Frau.
Das hat dann aber was mit PARTNERschaft zu tun, und dazu sind viele gar nicht bereit geschweige denn in der Lage.
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#62   Vox e luce   13:52:39 | Dienstag, 6. Januar 2009
Männer, die keine Sicherheit boten
Aber Männer, die keine Sicherheit boten, blieben unverheiratet.
Das ist heute nicht anders. Wer als Mann eine Flasche ist, ist eine Flasche und kann nicht einen auf Hausmann machen wie die Frau, die nichts auf die Kette kriegt. Da ändert sich nix :-S
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#61   Samurai   13:46:53 | Dienstag, 6. Januar 2009
@Harro Meyer
Wie sah es denn im Mittelalter (konkreter im Hochmittelalter) auf den Burgen, also bei den berittenen Herren – auch als Ritter bekannt – aus?
– Wer hatte das Sagen?
– Wer erzog die Kinder?
Und:
– Wie sah der Alltag der Kinder aus?
Außerdem:
– Wie sah denn der Alltag z.B. des Sohnes vom Tuchhändler xy aus?
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#60   HarroMeyer †   13:19:33 | Dienstag, 6. Januar 2009
@hildegard, Das ist der 68iger Stuss
Seit Rom und dem Mittelalter war im Bürgertum und der Landwirtschaft der Mann Versorger der Familie. Alleinstehende Frauen waren die Ausnahme. Selbstverständlich haben die Frauen gearbeitet. Aber Männer, die keine Sicherheit boten, blieben unverheiratet. Wollen mal sehen, wo die sozialistische Entwicklungskultur hinführt.
Ich habe den alten Stil beibehalten und bin mit 3 Kindern gut gefahren o.O
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#59   hildegardfan   11:46:05 | Dienstag, 6. Januar 2009
@ HarroMeyer: nicht so ganz…
Tja,
unbestreitbar war der Mann NICHT immer der Alleinversorger.
Das hat man im letzten Jahrhundert postuliert, wahr wird es dadurch aber immer noch nicht.
Eine Frau die nicht arbeiten konnte wollte niemand haben, weil die eine Belastung für die ganze Familie dargestellt hätte.
@ Abu:
Natürlich gibt es auch die Ausnahme von der Regel. So sollte natürlich geschaut werden, ob das Kind überhaupt in den Kindergarten paßt, und nicht gleich Stundenlang dagelassen werden. Das hat aber auch etwas mit Verantwortung zu tun, die ja in mehr als eine Richtung geht.
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#58   HarroMeyer †   11:31:21 | Dienstag, 6. Januar 2009
Ein Kind braucht ein sicheres Umfeld: die Familie
deren Existenz ist seit Jahrhunderten vom Vater abhängig. Dessen Versorgungsmöglichkeit wird seit 50 Jahren von der Gesellschaft, z.B. durch das Steuerrecht systematisch beschnitten,-im stillen Einvernehmen mit den Kirchen! – im sozialistischen Sinne. Was soll da das Jammern wenn das alle so schön finden, Das Ende hat Gott in seinem Schöpfungsplan schon programmiert zum Nachteil aller Beteiligten. o.O
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#57   Abu   11:26:42 | Dienstag, 6. Januar 2009
hildegardfan
Kann schon sein, daß Sie sich nicht verstanden fühlen. Wenn sich Ihr Problem dahingehend reduzieren läßt, daß Sie der Meinung sind, Kinder sollten einen Kindergarten besuchen, was man mit 4 zu tun pflegt, weiß ich nicht, was daran besonders sein soll.
Vor dem Besuch des Kindergartens sollte es allerdings für diesen obligatorisch sein, sich die Kinder anzusehen. D.h. es sollte diesem freigestellt sein zu sagen: Das Kind ist noch zu klein.
In Deutschland geht die Realität eher dahin, Kinder schon ab 1 in eine gruppenweise Fremdbetreuung zu geben. Und das dient nicht dem Kind. Sondern den Erwachsenen.
4 oder 3,5 ist in der Regel das richtige Alter, das Kind im Kindergarten vorzustellen. Wird er von Fachkräften geleitet, werden diese innerhalb einer halben Stunde ein erstes Votum abgeben können. Probestunden sind der nächste Schritt. Denn das schwächste Glied muß am meisten geschützt werden!
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#56   hildegardfan   10:35:48 | Dienstag, 6. Januar 2009
@ abu:
Sie wollen mich nicht verstehen.
Ich habe geschrieben: Die Mutter ist die wichtigste Bezugsperson für ein Kind.
Das wird sich nicht ändern.
Auch das Kinder Stabilität, ein gesichertes Umfeld, Liebe und Fürsorge brauchen bestreitet niemand.
Aber eine Mutter, die Ihr Kind ausschließlich Zuhause „bunkert“, das Kind ab und zu mal mit den Kindern von Freunden spielen läßt, handelt in meinen Augen Verantwortungslos.
Man kann ein Kind nicht die ersten Lebensjahre Zuhause lassen, mit 6 – 7 Jahren dann Einschulen und glauben, das Kind wird das ohne Probleme überstehen.
Wenn ein Kind nicht vorher schon die Möglichkeit hat, Soziale Gemeinschaft mit anderen Kindern, ohne permanente Aufsicht der Eltern/Mutter zu lernen, wird es in der Schule einen Schock erleiden.
Sie können doch nicht ernsthaft glauben, das es dann möglich ist, das Kind so plötzlich in ein neues, für das Kind vollkommen unbekanntes Umfeld zu bringen, ohne das das Kind sich wehren wird. Das Kind wird diesen plötzlichen, radikalen Einschnitt in das bisherige Leben als Traumatisch empfinden.
Auch dazu gibt es Studien.
Das Kinder langsam an neues herangeführt werden müssen. Das Kinder Situtationen erst Begreifen müssen. Das können die nicht, wenn man die von Heute auf Morgen in die Schule schickt, wenn die doch nur das Häusliche Umfeld kennen.
Lieben heißt auch loslassen.
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#55   Kunstmaler †   10:13:49 | Dienstag, 6. Januar 2009
genau abu
Das ist keine Mutter, das ist eine Gewahrsamsperson, ein seelenloses Hotel zur Heranziehung von Psychokrüppeln und inneren Waisen.
:)3 Genau das finde ich eben auch.
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#54   Abu   06:58:16 | Dienstag, 6. Januar 2009
hildegardfan
Es gibt Dutzende von Erkenntnissen der Gehirn-, Bindungs- und Entwicklungsforschung, deren Ergebnis für die Praxis der Kinderbetreuung ist.
1. Kinder brauchen Stabilität, Zuverlässigkeit, Wärme, Klarheit und in den ersten Lebensjahren 1 Bezugsperson, die ihnen das geben kann.
2. Das ist natürlicherweise die Mutter, da von der Schwangerschaft an ein unvergleichlich nahes und dichtes Netz von Beziehungen zum Kind besteht.
3. Fällt die Mutter aus, muß 1 andere Bezugsperson an deren Stelle treten. Dieser Mensch nimmt dann aber im Innenleben des Kindes die Position der Mutter ein, mit allen Folgen.
Wen also heute auf arbeitende Mütter von früher hingewiesen wird, dann muß man auch darauf hinweisen:
1. Das Kindeswohl, Kinderrechte waren unbekannt, Kinder kaum erforscht, die Kindersterblichkeit hoch. Heute ist das ganz anders. Zum Glück.
2. Auf dem Land wurden Kinder einfach mitgenommen zur Arbeit. Wenn das nicht ging, gab es eine Oma oder Tante, die die Bezugsperson war: familiär, stabil. Kein Job von irgendwem. Auch Ammen waren oft lebenslange Bezugspersonen. Wer soll das heute sein?
3. Und die Hausfrau, die Sie beschreiben, hat weder Interesse an ihrem Kind noch versteht sie etwas von Kindern. Das ist keine Mutter, das ist eine Gewahrsamsperson, ein seelenloses Hotel zur Heranziehung von Psychokrüppeln und inneren Waisen.
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#53   hildegardfan   17:11:18 | Montag, 5. Januar 2009
@ kunstmaler:
Ok,
andere Frage: Was macht denn eine Mutter mit Ihrem Kind den ganzen Tag?!?
Ich meine, die Verantwortungsbewußte Mutter?
Das Kind hat keine anderen Sozialkontakte, wird mal mit zum einkaufen genommen, sitzt mehr als einmal am Tag vor dem Fernseher, damit die Mutter den Haushalt in Ruhe machen kann…
Verantwortungsbewußt sieht doch wohl anders aus.
Und am Rande: Erst schreiben Sie, kleine Kinder seien kleine Persönlichkeiten, um anschließend zu schreiben, das Kinder unter 6 Jahren zu emotionalen Bindungen gar nicht fähig wären.
Ja, wie denn nun?
WENN ein Kind wirklich eine kleine Persönlichkeit ist, als INDIVIDUELL, können Sie ja nicht behaupten, das ALLE Kinder unter 6 Jahren keine emotionalen Beziehungen eingehen können.
Sind es nun Äpfel, Birnen oder doch Bananen?
Jedes Kind ist ein Individuum, und deshalb kann man auch keine Pauschalaussagen treffen.
Weder so, noch so…
Aber wenn Sie einen Kindergarten als „abschieben“ bezeichnen, haben Sie die Situation in den Familien und die Situation der Frauen entweder nicht Verstanden oder wollen wirklich ein „Heimchen am Herd“.
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#52   Kunstmaler †   17:02:14 | Montag, 5. Januar 2009
domini
wer spricht denn von einer Glucke?
Es ist völlig natürlich, wenn eine Mutter sich um ihr Kind kümmert. Aber anscheinend haben manche Frauen heute wirklich keine Muttergefühle mehr in sich, um das noch zu verstehen.
Verantwortungsgefühl – Sie sprechen also jenen Müttern ein Verantwortungsgefühl ab, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten abgeben wollen…also, mir wird das jetzt echt zu blöd.
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#51   hildegardfan   17:01:21 | Montag, 5. Januar 2009
@ kunstmaler: nun wirds witzig…
Die „behütete Frau am heimischen Herd“ gab es Geschichtlich NIE. Die Frau MUSSTE arbeiten, etwas in die Familie mitbringen. Und zwar, außer der Tatsache Kinder gebären zu können, Ihre Arbeitskraft.
Diese Erfindung der Frau als „Heimchen am Herd“ ist und war eine Katastrophe. Das wurde am Ende des ausgehenden 19. Jahrhundert postuliert, und jeder hat es geglaubt.
Das hat aber mit Geschichtlichen Tatsachen nichts zu tun.
Die Äußerrung, das ein Kind nicht in der Lage sei, unter 6 Jahren, sich sozial auf andere Menschen einzustellen ist Hochinteressant. Aus welcher Quarkzeitschrift haben Sie das denn?!?
Das bedeutet im Umkehrschluß: Ein Kind unter 6 Jahren ist ein geistig debiler Idiot, der nur bei der Mutter sein darf, sonst wird es noch ein Psychopat.
Oh weia…
Die Antwort auf die letzte Frage: Die Frauen haben GEARBEITET!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und zwar nicht weniger als die Männer. Da war keine Zeit, sich um die emotioalen Belange eines Kindes zu kümmern, das ja leider noch keine 6 Jahre alt war und demnach bei der Mutter zu verbleiben hatte, da es sonst emotionalen Schaden nehmen würde.
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#50   möchtegern-kathole   16:57:17 | Montag, 5. Januar 2009
@nomen_domini
Sie schrieben:
Bauen wir uns einmal in Gedanken Familie Müller (wahlweise auch Schmidt, Mayer oder Schuster) aus Bochum. Er arbeitet als Angestellter im Schichtbetrieb, sie ist Hausfrau. Die Beiden haben eine Tochter (Johanna, 2 Jahre alt).
Ok, wenn es diese Familie gibt, sollten sie versuchen, soziale Kontakte heranzuschaffen. Aber normalerweise wohnen ja neben und über und unter den Müllers ja auch Kinder. In meiner Strasse gab es jede Menge, und das sollte der Normalzustand sein. Die Situation einer 1Kind-Familie in einem sonst kinderlosen Haus … eher unwahrscheinlich. Aber ok, wenn das der Fall ist, dann stimme ich zu, sollen sich die Familien um Spielgefährten umschaun und das irgendwie organisieren. Dann meinetwegen auch in der Spielgruppe. Aber diesen Sonderfall zur Diskussionsgrundlage zu machen, ist dem allgemeinen Fall nicht angemessen.
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#49   nomen_domini   16:55:05 | Montag, 5. Januar 2009
@Kunstmaler
Was haben denn die Mütter in vorigen Zeiten gemacht?
Sie haben ihre Kinder bis zum 6. Lebensjahr eben nicht wie Glucken von der Außenwelt abgeschirmt. Und sie sollten es auch heute nicht tun, wenn sie auch nur ein kleines Bisschen Verantwortungsgefühl für ihr Kind haben.
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#48   Kunstmaler †   16:52:48 | Montag, 5. Januar 2009
hildegardfan
Und im Kindergarten geht es in keinster Weise darum, die Mutterliebe zu „ersetzen“! Es geht darum, einem Kind die Möglichkeit zu geben, Emotional und Sozial zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln.
Ein Kind ist bis zum 6. Lebensjahr gar nicht fähig sich sozial auf andere Menschen einzustellen – das ist viel zu früh.
Ein Kind braucht emotionale Sicherheit, die es nur bei der Mutter empfinden kann.
Was haben denn die Mütter in vorigen Zeiten gemacht?
Eine Rundumbetreuung – wie das klingt – das ist ja total herzlos, also wirklich – ich bin erschüttert.
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#47   nomen_domini   16:49:36 | Montag, 5. Januar 2009
@Kunstmaler
Ein 4jähriges Kind ist natürlich dann total von der Mutter abhängig und zu keinen anderen sozialen Kontakten fähig, wenn es von der Mutter 4 Jahre lang psychisch so vergewaltigt wurde, dass es garkeine anderen Bezugspersonen mehr annehmen kann. Da geht es dann aber um Kindesmisshandlung und nicht um den Sinn oder Unsinn von Kindergärten.
Hätten sie Recht, müsste man jeder Bauernfamilie, bei der die Kleinkinder bei den Großeltern waren wärend die Mutter den ganzen Tag auf dem Feld war, vorwerfen sie hätten massiv gegen das Wohl des Kindes gehandelt, weil das Kind ja nur eine Beziehung zur Mutter haben darf.
Kindergärtnerinnen sollen und wollen keine Mutterliebe ersetzen. Die muss die Mutter schon selber geben. Aber kein Kind nach dem Säuglingsalter braucht diese Mutterliebe 24 Stunden am Tag. Eine gute Mutter ist keine Glucke.
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#46   hildegardfan   16:47:41 | Montag, 5. Januar 2009
@ kunstmaler:nomen ebenso
Das sollte man mal meiner Nichte sagen.
Sicherlich soll man ein Kind nicht den ganzen Tag über irgendwo „parken“.
Aber ich wüßte auch nicht, das der normale Kindergarten von 8 – 16 Uhr geht.
Und zu den „jungen Tussis“: Man schaue sich mal manche Mütter an. Auch „junge Tussis“!
Und im Kindergarten geht es in keinster Weise darum, die Mutterliebe zu „ersetzen“! Es geht darum, einem Kind die Möglichkeit zu geben, Emotional und Sozial zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln.
Und das kann eine Rundumbetreuung durch eine Mutter, 24h am Tag, nicht geben.
Stattdessen lernt das Kind Verhaltensmuster die es ein Lebenlang nicht mehr ablegen KANN. Und das muss nicht unbedingt positiv sein.
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#45   Kunstmaler †   16:40:54 | Montag, 5. Januar 2009
nomen
Ein Kind bis zum 6. Lebensjahr ist sozial eher empfindlich und gar nicht so darauf aus „den ganzen Tag mit fremden Leuten rumzuhängen“
Es gibt viele Kinder, für die ist der Kindergarten die Hölle. Ich kenne Kinder, die sich heulend an die Mutter anklammern, weil sie dorthin müssen. Und das nenne ich eine „seelische Vergewaltigung“ an Kinderseelen.
Glauben Sie wirklich dass jene jungen Frauen (oft junge unerfahrene Tussis) die Mutterliebe ersetzen können?
Ein Kindergarten ist nicht für jedes Kind lustig, weil nicht alle Kinder gleich sind. Kinder sind Persönlichkeiten mit ganz eigenen Empfindungen, die nur die Mutter kennt.
Ein Kind ist bis zum 6. Lebensjahr emotional abhängig von der Mutter und das ist von der Natur aus so eingerichtet worden, damit eben das Kind die Welt durch die Eltern oder eben durch die Mutter erfahren kann und zwar mit einer emotionalen Stütze.
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#44   hildegardfan   16:37:18 | Montag, 5. Januar 2009
@ kunstmaler:
Sicherlich haben Mütter auch Freunde. Und die, vielleicht, auch Kinder. Aber trotz allem lernt das Kind nicht, Kind zu sein. Immer beobachtet von der Mutter, immer unter Kontrolle. Wie soll das Kind da Kind sein?
Wir leben auf dem Land, meine Schwester hat ein kleines Kind. Es gibt kaum Angebote mit und für Kinder.
Kinder sind ja da, aber die werden bequem Zuhause „gebunkert“! Bloß nicht rausgehen, bloß nicht weg gehen.
Das ist kein ideales Familienbild, das ist Bequemlichkeit!
Es geht nicht darum, finazielle Anreize zu bieten, damit die Leute mal mit Ihren Kindern vor die Türe gehen. Es wäre die Pflicht der Eltern was zu machen, aber dazu haben die Schlicht keine Lust. Das ist in meinen Augen Verantwortungslos.
Und als Frau möchte ich auch nicht auf Eierstöcke und Gebärmutter reduziert werden.
Beispiel: Kleiner Betrieb, alle müssen mitarbeiten, auch die Frau. Kriegt dafür kein Gehalt, man kommt so eben rum. Den Haushalt muss Sie allein machen, das macht der Mann nicht. Eine Doppelbelastung. Geht die Frau FÜR die Familie woanders arbeiten und kriegt Geld, hat die ganze Familie mehr, die Frau wird jedoch als schlechte Mutter und Emanze bezeichnet.
Wo liegt da die Logik?
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#43   nomen_domini   16:32:12 | Montag, 5. Januar 2009
@Kunstmaler
ja glauben Sie denn, dass eine Mutter keine Freunde und Bekannte hätte, mit denen sie sich öfters treffen?
Ich hoffe doch sehr, dass jede Mutter Freunde und Bekannte hat, mit der sie sich öfters trifft. Aber wie oft ist das denn? Einmal pro Woche? Alle 3 Tage?
Das ersetzt doch nicht die Großfamilie, wie sie einmal war, bei der das Kind täglichen Kontakt zu Großeltern usw. hatte. Letztlich kann nichts die früheren Familienstrukturen ersetzen und natürlich ist auch ein Kindergarten nicht perfekt. Das behauptet niemand. Aber ein guter Kindergarten ist immer noch das beste, was eine durchschnittliche Kleinfamilie (Eltern und Kinder) für die Entwicklung ihrer Kinder im Vorschulalter tun kann. Denn dort hat das Kind täglichen Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen. Das nimmt den Eltern nichts von ihrer Erziehungsverantwortung und der Mutter nicht ihre unersetzliche Rolle. Aber es ist eben besser als nichts.
Und wie gesagt: Ein Kindergarten ist kein Kinderabstellgleis.
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#42   Kunstmaler †   16:23:16 | Montag, 5. Januar 2009
hildegardfan
Aber ein Kind muß mit anderen Kindern spielen, Soziale Gemeinschaft erleben. Das kann das Kind nicht am Rockzipfel der Mutter.
Mütter haben Freunde – diese Freunde haben ja oft auch Kinder und so spielen Kinder auch mit anderen Kindern.
Ich finde, dass der Kindergarten vielen Kindern großen emotionalen Schaden zufügt. Aber es geht heute eben leider nicht anders, denn irgendwo muss das Geld ja herkommen und ein Mann kann diese finanzielle Last heute nun mal nicht mehr alleine tragen.
Schlimm finde ich es trotzdem, dass Kinder quasi abgegeben werden.
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#41   nomen_domini   16:20:19 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Ich finde genau das problematisch. Bauen wir uns einmal in Gedanken Familie Müller (wahlweise auch Schmidt, Mayer oder Schuster) aus Bochum. Er arbeitet als Angestellter im Schichtbetrieb, sie ist Hausfrau. Die Beiden haben eine Tochter (Johanna, 2 Jahre alt). Die Großeltern wohnen in Köln und in Münster. Jetzt hat das Kind – was gut und richtig ist – seine Mutter den ganzen Tag um sich. Aber wenn Johanna erst mit 4 in den Kindergarten soll, fehlen ihr über 4 Jahre lang zusätzliche Bezugspersonen. Sie braucht regelmäßige soziale Kontakte nicht erst mit 4, sondern schon früher.
Natürlich kann die Mutter (bzw. können die Eltern) auch dafür sorgen, dass Johanna in der Krabbelgruppe, auf dem Spielplatz, beim Babyschwimmen oder im Kindergarten die Kontakte bekommt, die sie für ihre Entwicklung braucht. Aber dazu fehlt vielen Familien offensichtlich der finanzielle Anreiz. Es gibt noch zu viele Eltern, die den Kindergarten als Verwahranstalt für ihre Kinder sehen und nicht als Beitrag zur Erziehung – auch wenn die Mutter zu Hause ist. Deswegen kann der Staat Kindergärten und andere Angebote für Kinder garnicht genug fördern. Von ihnen profitieren Familien mit einem Verdiener genauso wie Familien mit 2 Einkommen.
Außerdem würde ich mich davor hüten, aus der Debatte um Kindergärten und Ganztagsschulen ein religiöses Problem zu machen. In den meisten entwickelten Ländern gibt es seit Jahrzehnten nur Ganztagsschulen und dort entwickelt sich die Familie nicht schlechter als bei uns.
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#40   hildegardfan   16:16:44 | Montag, 5. Januar 2009
Die Mutter ist nicht alles…
Eine Mutter ist für ein Kind die wichtigste Bezugsperson.
Das stimmt.
Aber ein Kind muß mit anderen Kindern spielen, Soziale Gemeinschaft erleben. Das kann das Kind nicht am Rockzipfel der Mutter.
Soziale Kompetenz und Emotionale Intelligenz kann sich nicht entwickeln, wenn eine Mutter Ihr Kind einhüllt in ein häusliches Leben, das keine fremden Reize zuläßt.
Und eine Mutter die arbeitet ist keine Rabenmutter oder schlechte Mutter. Im Gegenteil, Sie kann Ihrem Kind viel mit auf dem Weg geben.
Wieviele Kinder eine Familie kriegt, sollte eben der Familie überlassen bleiben.
Denn man hat als Christ nicht nur die Pflicht, geistig für die Kinder zu sorgen, sondern auch Leiblich. Und wenn eine Familie es sich einfach nicht leisten kann, dann soll die Familie da besser kürzer treten.
Allerdings stimmt es, das Doppelverdiener nicht alle Staatlichen Leistungen in Anspruch nehmen müssen/sollten, wie einfach Verdiener.
Aber Verantwortungsbewußtes Handeln schließt ein Nachdenken über die Familie mit ein.
Nichts desto Trotz gibt es auch Frauen, die gerne Arbeiten gehen. Das sind jedoch keine „kaputten Emanzen“, sondern Frauen, die sich um Ihre Familie sorgen. Störend empfinde ich Frauen, die alle Hilfe wollen, Kinder kriegen die sie sich nicht leisten können, und dann nichts tun. Was für ein Lebensmodel wird den Kindern solcher Mütter vorgelebt? Wozu arbeiten, machen doch andere.
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#39   Elijahu †   16:14:58 | Montag, 5. Januar 2009
„Weh aber den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind, oder ein Kind stillen“
Es ist keine kluge Sache in diesen Tagen Kinder in die Welt zu setzen. Die Wahrscheinlichkeit wächst mit jedem Tag, dass die Zeit der grössten Not, von der Christus uns vorausgesagt hat sie würde vor seiner Wiederkunft über uns kommen, näher und näher rückt.
Wer in jenen Tagen schwanger ist, der wird die absolute Arschkarte gezogen haben.
Nicht nur dass Katastophen von kosmischem Ausmass über die ganze Menschheit hereinbrechen werden, sondern die in diesen Tagen geborenen Kinder werden selber eine schrecklich veränderte Menschennatur haben.
Nun kann es natürlich sein dass wir das alles in unserer Lebenszeit nicht mehr erleben müssen. Es kann auch sein dass alles totaler Quatsch ist und niemals eintreffen wird.
Aber jeder der eine Familie gründet anstatt zölibatär zu leben sollte sich klarmachen was für ein Risiko er eingeht: wenn es losgeht dann geht es Knall auf Fall, das Verderben wird über die Menschheit kommen wie in den Tagen Noahs: keiner ahnte etwas, man trank und man ass und freute sich seines Lebens bis zu dem Tag an dem Noah in die Arche ging.
Die beste Lebensform für zölibatär lebenden christliche Menschen aber ist es, sich in Gemeinschaften von Gleichgesinnten zu organisieren. Das brauchen nicht einmal irgendwelche grossen kirchlichen Orden sein, die zwar über gewaltiges Vermögen verfügen aber meistens durch ebendieses Vermögen völllig korrumpiert worde sind; kleine geistliche Gemeinschaft reichen völlig aus.
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#38   Kunstmaler †   16:11:33 | Montag, 5. Januar 2009
aber nomen
ja glauben Sie denn, dass eine Mutter keine Freunde und Bekannte hätte, mit denen sie sich öfters treffen?
Also das ist ja wirklich zu komisch.
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#37   möchtegern-kathole   15:56:47 | Montag, 5. Januar 2009
@ nomen_domini
Gegen Kindergarten, so ab vielleicht 4 Jahren habe ich gar nix. Aber halbtags, oder Vormittags 3 Stunden, oder so. Auch nicht gegen Schule, halbtags, und noch nicht mal gegen 1 Tag / Woche Nachmittagsunterricht. Ich habe auch nix dagegen, dass die Menschen mit 19 ihr eigenes Zimmer mieten und den Eltern langsam entwachsen. Im Gegenteil, zuviel Elternhaus schadet auch.
Aber heute wird ja eine Welt propagiert, in der die Kinder mit 1/2 Jahren oder sogar früher in die Kinderkrippe kommen, und die Mutter 5 Tage Vollzeit arbeitet. Abends ist dann keine Zeit mehr für Erziehung, nach einem stressigen Arbeitstag. Bei manchen Frauen denkt man in der Arbeit, die hätte halt ihren Jahresurlaub auf einmal genommen, statt dessen wurde sie Mutter, und arbeitet sofort wieder ihre 120%. Die Erziehung macht faktisch der Staat in seinen Einrichtungen. Und darin sehe ich – wie viele andere auch – schon einen Angriff auf die Familie.
Vorallem wenn dann Doppelverdiener kostenlose Zusatzleistungen bekommen, die die Einfachverdiener nicht brauchen und deshalb nicht bekommen und somit leer ausgehen, im Vergleich. Das ist ja kein Gejammere, sondern leider berechtigte Kritik, weil gerade dies unsozial ist: wenn jemand kostenlose Zusatzleistungen bekommt, dann doch die die es nötig haben, die Einfachverdiener, nicht die Doppelverdiener!
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#36   nomen_domini   15:40:50 | Montag, 5. Januar 2009
@Kunstmaler
Ich habe nicht bestritten, dass die Mutter die wichtigste Bezugsperson eines Kindes ist. Sie kann aber nicht die einzige Bezugsperson sein.
Genauso ist für uns Katholiken der wichtigste Termin der Woche die Sonntagsmesse. Trotzdem wirst du niemandem Empfehlen wollen, keine anderen Termine mehr wahr zu nehmen, also nicht mehr zur Arbeit zu gehen, keine Freunde und Familienangehörige zu treffen, nicht einzukaufen, sondern nur noch von einem Sonntag bis zum nächsten Sonntag im Bett zu liegen. Ein Mensch, der seine Termine auf die Sonntagsmesse reduziert verwahrlost und verhungert nach einiger Zeit.
Und exakt so ist es bei einem Kind, das nur seine Mutter als Bezugsperson hat. Es hat zwar das Wichtigste aber trotzdem nicht alles, was es für ein gutes Heranwachsen braucht. Es verwahrlost und verhungert sozial.
Eine Blume braucht auch nicht nur Wasser, sondern auch Sonne und Dünger. Auch wenn das Wasser das wichtigste sein mag.
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#35   Kunstmaler †   15:32:46 | Montag, 5. Januar 2009
nomen domini
Wenn heute aber der Mann außer Haus ist und die Mutter alleine zu Hause die Kinder hütet, fehlt es diesen an eben solchen erwachsenen Bezugspersonen. Das kann die Mutter alleine nicht leisten.
Das ist aber komisch – meinen Sie das jetzt ernst?
Das kann doch nicht Ihr Ernst sein – die MUTTER ist die wichtigste Bezugsperson für ein Kind und sonst niemand.
Leider müssen die Mütter heute arbeiten gehen und Ihre Kinder in Kindergärten beaufsichtigen lassen – leider – also die Ideallösung ist es aber wirklich nicht.
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#34   nomen_domini   15:28:14 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Worum es mir ging ist folgendes: Früher waren Familien mit nur einem Einkommen meistens arm und so ist es auch heute. Natürlich gab und gibt es früher wie heute Ausnahmen aber das ändert an der Regel nichts. Wenn man als Familie komfortabel leben will, braucht man wie eh und je ein zweites Einkommen. Da kann man nicht jammern, dass der Staat heute nur Familien mit 2 Verdienern unterstützen würde und früher alles besser gewesen wäre.
Das eigentliche Problem sind heute die 2-Generationen- bzw. Klein-Familien. Also dass Großeltern und ggf. Tanten und Onkel nicht mehr im gleichen Haushalt leben. Das ist der Hauptunterschied zur Geschichte. Und dadurch ist es heute notwendig, eine externe Betreuungseinrichtung für Kinder zu schaffen. Nicht nur als Abstellplatz, sondern auch um das Weniger an sozialen Kontakten der Kleinkinder auszugleichen. Früher gab es mit Großeltern oder bei Familien wie der deiner Vorfahren den Heimarbeitenden Vater, Kundschaft und Zulieferer mehr Bezugspersonen. Wenn heute aber der Mann außer Haus ist und die Mutter alleine zu Hause die Kinder hütet, fehlt es diesen an eben solchen erwachsenen Bezugspersonen. Das kann die Mutter alleine nicht leisten. Deswegen ist es heute eben in den meisten Fällen wichtig, dass Kinder einen Kindergarten besuchen – auch wenn die Mutter nicht außer Haus arbeitet.
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#33   Josef Preßlmayer   15:19:02 | Montag, 5. Januar 2009
„Welt der Frau“? wird zum Staub vertrockneter Eierstöcke!
Die sogenannte „Katholische Frauenbewegung“ und ihre Präsidentin, Margit Hauft setzt sich für die Abtreibungspille RU 486/Mifegyne ein:
„Aber auch in der Kirche gibt es Stimmen, die für die Zulassung der Abtreibungspille eintreten. So spricht sich die Frauenbeauftragte der Diözese Linz, Mag. Gabriele Kienesberger, für die Zulassung der Pille unter der rechtlichen Absicherung aus, daß das Präparat ärztlich verschrieben werden muß. Ihrer Ansicht nach sollte Frauen die Wahlmöglichkeit der Methoden offen stehen.
Ähnlich Margit Hauft, Präsidentin der Katholischen Aktion in der Diözese Linz: Grundsätzlich sind wir für den Lebensschutz, sagt sie. Um einen Methodenstreit könne es jedoch nicht gehen. Allerdings: Strikt wäre sie dagegen, würde die Abtreibungspille in Apotheken frei erhältlich sein.
Ingeborg Fischer, Vorsitzende der „Aktion Leben Oberösterreich“ meint: „Wenn die Abtreibung möglich ist, muß man auch die Abtreibungspille als eine zweite Möglichkeit akzeptieren.“
www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Les…
Im Jahr 2051 wird die Mehrheit der österreichischen Kinder moslemisch sein.
„If current fertility trends remain constant, Islam could represent the majority religion for those below 15 years of age in 2051. „
www.oeaw.ac.at/…wnload/WP2006_01.pdf
Dann wird diese Diskussion von Emanzen, deren Eierstöcke unfruchtbar zu Staub zerfallen sein werden, vergessen sein.
Nur wer Gottes Willen erfüllt, wird auf der Erde leben!
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#32   Kunstmaler †   15:15:52 | Montag, 5. Januar 2009
compassion
verzeihung ich habe Sie heute mit einem anderen User verwechselt – und so ging mir erst jetzt das Licht auf :-D
tschuldigung :(3
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#31   Elijahu †   14:47:53 | Montag, 5. Januar 2009
Die Entmenschlichung im anglo-amerikanischen Raubtierkapitalismus
Das Staatswesen im heutigen Deutschland baut auf freien Flächen Wohnsiedlungen, und bietet flächendeckende Kindergärten an.
Das einzige, was die Väter und Mütter noch brauchen, sind freie Arbeitsstellen, um ein geordnetes Leben führen zu können, und da gibt es im heutigen Deutschland eine kleine Krise,
Es ist politisch überhaupt nicht gewollt dass mehr Arbeitsplätze geschaffen werden oder gar Vollbeschäftigung herrscht. Es werden immer gerade so viele Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt und soviel Lohn ausgezahlt dass das System nicht zusammenbricht – was im letzten Jahrzehnt aufgrund der Raffgier der Vermögenden gründlich in die Hose gegangen ist.
Dieses spezielle Wirtschaftssystem – das nicht identisch ist mit Kapitalismus an sich, sondern lediglich eine extrem libertäre Spielart des Kapitalismus ist – mit seinen extrem kompetitiven Renditeanforderungen braucht ein riesiges Heer von Arbeitslosen, damit die Arbeitsbedingunge und die Löhne der Arbeitnehmer in den Keller gedrückt werden können, zwecks Erhöhung der Rendite. Das entmenschlichte Arbeitslosenheer ist dabei Teil des Marktes, der Mensch selbst „Humankapital“ und nicht mehr menschliches Wesen oder gar „mein Nächster“.
In diesem globalen Wirtschaftssystem amerikanischer Machart (das gerade mal wieder eindrucksvoll zeigt wie instabil es wirklich ist) ist sich jeder selbst der Nächste, und der Fehler steckt dabei im System.
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#30   möchtegern-kathole   14:37:49 | Montag, 5. Januar 2009
@ nomen_domini
Sie schrieben z.B.:
„Und bei Handwerkern konnte die Frau nur dann den Haushalt führen, wenn das Einkommen des Mannes so hoch war, dass er die Familie alleine ernähren konnte.“
Ein vorfahre von mir war Handwerker: Seine Frau arbeitete zu Hause mit und die Kinder wurden von ihr erzogen. eine Trennung in Brot-Erwerb-Arbeit und Hausarbeit gab es so gar nicht. Sie half ihrem Mann bei in dessen Firma, und machte den Haushalt. Mal das eine mehr, mal das andere mehr. Z.B. Ware im Kofferraum bei einem Lieferanten abholen, das konnte Sie genauso gut, und da hat sie halt 2 Kinder mitgenommen, der älteste blieb zu Hause. Oder alle 3. Oder wenn grade er Mittagspause hatte, oder ihre Schwester da war, blieben die Kinder zu Hause. Alles ging Hand-in-Hand. Die Kinder arbeiteten dann irgendwann zu Hause mit.
Die von Ihnen beschriebene Trennung „Kindererziehung war Sache der Grossmutter und die Frau musste arbeiten“ gab’s natürlich auch, aber das als alleiniges Modell hinzustellen, das ist sicher falsch. Grade in bäuerlichem Umfeld gibt es so eine Trennung heute noch nicht, ausser vielleicht auf der sozialistischen Kolchose.
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#29   Amanda   14:28:54 | Montag, 5. Januar 2009
@Elijahu
In gewissen Dingen bin ich ganz und gar nicht Ihrer Meinung – aber für Ihren letzten Beitrag gebührt Ihnen aus vollem Herzen dies:
:)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
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#28   Pünktchen   14:22:41 | Montag, 5. Januar 2009
Und weil Frau Chefradakteurin
es vorgezogen hat, keine Kinder zu bekommen und Karriere zu machen (Haiden wurde in Ö. zur „Managerin des Jahres 2008“ gekürt!), dürfen auch andere Frauen keine haben – es sei denn mit dem feministisch induzierten Schuldgefühl, dem Führer oder der katholischen Kirche als „Gebärmaschine“ gedient zu haben!
– Hör mir auf!
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#27   Mens Sana   14:16:53 | Montag, 5. Januar 2009
@ alle Über-Verstand-Verfügende
Die fundi-katholische Dream-Culture ist Afrika im Allgemeinen und Burundi und Ruanda im Besonderen, Da hält man sich an Humanae Vitae und produziert Kinder wie anderswo nur die Islamisten.
Und wie bei den Islamisten gilt auch hier:
Die zu Gebärmaschinen degradierten Frauen sind nach der x-ten Schwangerschaft sowieso hinüber (aber wozu sollen die sonst gut sein).
Von den Kindern verhungern ein paar, das macht aber nichts, denn Leid lehrt glauben, und einige der überzähligen können sich in die Berufung retten.
(und dann gibt es noch mehr Schwarzkittel, die den Rest der Bevölkerung auch noch bekehren können)
Und wenn es dann immer noch zu viele sind, schlagen sich die Überzähligen alle 10 Jahre aufs Grausamste die Schädel ein, macht aber nichts, denn …(wir wissen schon).
Ein Zynisches Völkchen – diese Fundamentalisten.
Ob ihr Gott sie wirklich so sehr liebt wie sie sich selbst ?
MS
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#26   nomen_domini   14:10:17 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Wie ich geschrieben habe, waren in der Geschichte meist die Großmütter mit der Erziehung beauftragt. Eine Bauersfrau hatte vor der Einführung von modernen Maschinen garnicht die Zeit, sich zwischendurch um die Kinder zu kümmern. Das ging – wie heute auch – höchstens am Abend.
Und bei Handwerkern konnte die Frau nur dann den Haushalt führen, wenn das Einkommen des Mannes so hoch war, dass er die Familie alleine ernähren konnte. Das war aber die absolute Ausnahme und nie der Regelfall. Stadtfamilien waren schon immer auf das zweite Einkommen durch die Arbeit der Mutter angewiesen. Die Arbeit der Männer wurde im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten nicht (wie hier behauptet wurde) besser bezahlt als heute.
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#25   möchtegern-kathole   13:58:53 | Montag, 5. Januar 2009
@nomen_domini
Wer hat Ihrer Meinung nach denn in einer Handwerksfamilie (Schmid oder Müller oder Bäcker) die Kinder erzogen? Die Mutter war selbstverständlich immer zu Hause, allein schon deshalb, weil die Arbeit auch zu Hause war. Auf einem Bauernhof? Das selbe. Mutter und Kinder waren zusammen zu Hause auf dem Bauernhof. Wenn die Mutter auf dem Feld war, waren ihre Kinder auch irgendwo in greifbarer Nähe, allein schon weil die Felder um den Hof herum lagen. Das ist nicht romantisch, das war halt so. Das ist keine Schönfärberei, das ist in Bauersfamilien heute noch so.
Vor der Industrialisierung (der größte Teil der von Ihnen genannten 2000 Jahren) war Wohnen und Arbeiten ja meistens verbunden, am selben Ort, und allein deshalb konnte die Mutter neben der Arbeit auch ihre Kinder erziehen. Und wenn die Bäckersfamilie wirklich mal nicht über dem Laden wohnte, sondern 2 Strassen weiter, dann tut das dem Prinzip keinen Abbruch.
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#24   Elijahu †   13:57:03 | Montag, 5. Januar 2009
Die Kultur des Todes hasst ihre Kinder
Wer ohne Kinder alt wird, der wird im Alter sehr, sehr schlecht dastehn. Dann muss er schon gewaltiges Vermögen haben, und für die meisten Menschen ist es nunmal leider unmöglich sich so ein Vermögen durch ehrliche Arbeit heute überhaupt noch aufzubauen.
Und dann ist man im Alter plötzlich auf die Hilfe einer Gesellschaft angewiesen, die in ersten Vorstössen schon heute offen den „Gnadentod“ an alten, kranken Menschen diskutiert und arbeitslose „unnütze Fresser“ mal eben auf die Strasse setzt und verhungern lässt – und das obwohl diese Gesellschaft selbst noch in unvorstellbarem Überfluss und Luxus lebt und keinerlei Mangel leidet.
Viel Spass wünsche ich all jenen die diesen Wölfen dann in die Hände fallen. Man könnte die 12-Bett-Zimmer-Altersheime dann ja finanzieren indem man gentechnische Experimentreihen an deren Insassen zulässt – Gnadentod sponsored by Pharmaindustrie sozusagen. Da lässt sich dann sicher so mancher Schabernack treiben mit den ohnmächtigen, kranken und vereinsamten Alten, die von keinerlei Nachwuchs oder Verwandschaft mehr vor den Bestien in dieser Gesellschaft geschützt werden.
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#23   nomen_domini   13:49:24 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Du färbst dir die Geschichte so schön, wie du sie gerne hättest. Mit der Realität hat dein romantisches Familienbild vergangener Zeit aber nur im Ausnahmefall zu tun.
Kindererziehung war in der durchschnittlichen Familie früher Sache der Großmutter. Die Mutter hat im besten Fall (bei Bauern) auf dem Feld gearbeitet, in den meisten Fällen aber als Angestellte in einem Laden, einer Fabrik oder eben als Haushälterin, Köchin, Magd oder Dienstmädchen bei reicheren Familien. Da konnte sie die Kinder genausowenig mit hin nehmen wie eine berufstätige Frau heute. Und wenn es keine Großmütter, Großtanten oder Angestellten zur Kindererziehung gab, haben die Kinder gegenseitig auf einander aufgepasst. Da will ich den Aufschrei aber mal hören, wenn der Staat den Familien sagt, sie sollen ihre Kinder doch sich selbst überlassen.
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#22   Pünktchen   13:45:44 | Montag, 5. Januar 2009
timpressum
Aber wehe, es kommt eine muslimische Familie nach Österreich und will hier missionieren! Dann gibts Dresche
Aber, wo leben Sie denn? Eine solche Frau würde in allen kirchlichen Familienbildungsstätten, Volkshochschulen, den Talkshows und in der Presse (z.B. „Bild der Frau“) herzlich dazu eingeladen sein, Ihren Glauben zu verkünden, ihre Kopftuchkollektion vorzuführen und Propaganda für den Tag der offenen Moschee zu machen!
Nur weiter so, timpressum, wo Ihr Platz als Schwuler cache.daylife.com/…QU9qR3Je9uR/340x.jpg unter der Herrschaft des Islams ist, das wissen Sie ja! Allahu akbar!
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#21   möchtegern-kathole   13:40:26 | Montag, 5. Januar 2009
@ nomen_domini
Zunächst hat sich die Frau immer um die Kindererziehung gekümmert. Die Arbeit der Frau gab es immer, und das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber sie war immer Dreingabe: z.B. auf dem Bauernhof als Bäuerin, wo Arbeit und Kindererziehung nebeneinander waren. Aber auch dort war die Frau immer für ihre Kinder da. Die Frau eines Handwerkers hat z.B. auch in dem Handwerksbetrieb mitgeholfen, dort sich um alles gekümmert und aber eben auch gleichzeitig die Kinder erzogen. Dass eine Bäckersfrau Semmeln verkauft, schließt ja nicht aus, dass sie ihre Kinder erzieht, oder wenn eine Frau für Ihren Handwerker-Mann zu Hause die Rechnungen schreibt.
Ich habe auch nichts dagegen, dass eine Frau vormittags arbeit, so die Kinder in der Schule sind. Oder ganztags, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Oder in Heimarbeit was macht, auch ok. Aber ihre primäre Aufgabe ist und bleibt die Kindererziehung.
Die Kindererziehung an staatliche Stellen abzugeben und sich statt dessen der Arbeit zu widmen, das kritisiere ich: dieses „statt“. Ein sowohl-als-auch ist ok: wo sich beides verbinden lässt (wie in den letzten 2000 Jahren), habe ich nichts dagegen.
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#20   nomen_domini   13:30:57 | Montag, 5. Januar 2009
@möchtegern-kathole
Du musst aber auch sehen, dass es in den letzten 2000 Jahren fast ununterbrochen üblich war, dass beide Elternteile einer Familie berufstätig waren. Wenn das heute – nach einer kurzen Unterbrechung – wieder so ist, so wird nur eine Abnormalität wieder aufgehoben. Frauen, die nichts zum finanziellen Familieneinkommen beitragen, waren eine (Gott sei Dank keine 100 Jahre andauernde) Fehlentwicklung. Das Schlimme ist, dass manche Hetzer heute versuchen, dieses Zerrbild einer Familie als Jahrhunderte alte katholische Tradition zu verkaufen und ihnen das auch noch geglaubt wird.
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#19   timpressum †   13:30:46 | Montag, 5. Januar 2009
Und umgekehrt?
Aber wehe, es kommt eine muslimische Familie nach Österreich und will hier missionieren!
Dann gibts Dresche – moralisch und auch mit dem Diskutierholz!
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#18   möchtegern-kathole   13:29:06 | Montag, 5. Januar 2009
@Samurai
Genau das ist der Punkt:
„Ich kenne aber einige „Fälle“ aus dem Freundeskreis, wo es nicht so ist,“
Warum reicht es denn nicht? Weil die Nachbarn rechts und die Nachbarn links bereits Doppelverdiener sind. Weil deren Doppelverdienen vom Staat unterstützt wird. So klettern die Lebenshaltungskosten auf ein Niveau, bei dem die Doppelverdiener halt so zum Leben haben, die einen bisschen besser, die anderen bisschen schlechter. Die Mieten und Wohnungspreise und sonstigen Lebenshaltungskosten orientieren sich so an dem, was diese Leute aus ihrem Doppelverdienst berappen können.
Der Familie, in der nur einer verdient, geht aber dabei die Luft aus. Ein Verdienst reicht nicht mehr für ein normales Leben in einer Gesellschaft, in der die anderen Familien 2 Verdienste haben.
So wird die normale Familie zum Doppelverdienen gezwungen, es passiert genau das, was Sie beschreiben: es reicht halt nicht mehr, wenn nur einer verdient. Und genau das ist von der Politik gewünscht, wie man an den neueren Gesetzen erkennen kann.
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#17   Samurai   13:17:28 | Montag, 5. Januar 2009
@ „möchtegern“
D’accord, wobei es bei „intakten“ Familien ja auch nicht nötig ist, vorausgesetzt, daß das Einkommen des Mannes während der Zeit, in der die Frau zu Hause bleibt , auch ausreicht.
Ich kenne aber einige „Fälle“ aus dem Freundeskreis, wo es nicht so ist, und die Frau – zumindest halbtags- arbeiten muß.
Aber:
Auch Männer können ein „Babyjahr“ nehmen, oder?
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#16   möchtegern-kathole   13:10:46 | Montag, 5. Januar 2009
@Samurai
Bei der alleinerziehenden Mutter kann und soll man durchaus helfen, ja – sehe ich zumindest so. Ein kostenloser Kindergarten für Kinder alleinerziehender Mütter, oder ein Frauenhaus, in dem die preiswert und mit Kindern wohnen können, absolut ok; vielleicht auch ein Haus, in dem sich alleinerziehende Mütter gegenseitig unterstützen? Alles gute Dinge. Aber nur dort, die „Hilfe“ soll nicht eine Hilfe sein, um intakte Familien zum Doppelverdienen zu nötigen und so zu zerstören.
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#15   Samurai   13:04:23 | Montag, 5. Januar 2009
Werter möchtegern-kathole
Dem stimme ich grundsätzlich zu, aber wie sieht es mit den „Fällen“ aus, in denen nicht das „Ideal“ vorliegt (Vater verdient Geld,Mutter kümmert sich um die Kinder“)?
Warum gibt es nicht mehr Betriebskindergärten, damit alleinerziehende Mütter ihrer Arbeit nachkommen können und denoch ihre Kinder gut betreut wissen?
Warum gibt es nict (mehr) KiTas mit flexibleren Zeiten?
Usw. usf.
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#14   Kunstmaler †   13:01:00 | Montag, 5. Januar 2009
möchtegern-kathole
Da haben Sie recht :)3
Danke für diesen Eintrag.
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#13   möchtegern-kathole   12:58:00 | Montag, 5. Januar 2009
@Kunstmaler
Die Dinge sind aber nicht einfach so, wie sie sind, sondern sie werden von der Politik so gemacht. Seit einiger Zeit wird vorallem jenen Familien Geld gegeben, bei denen beide Elternteile verdienen; z.B. in Form von Elterngeld, in Form subventionierter Kinderbetreuung, subventionierten Kinderkrippen, in Form kostenloser Schulspeisung usw.
Die Eltern, bei denen die Frau zu Hause bleibt, die deshalb diese Vorteile nicht in Anspruch nehmen brauchen, müssen statt dessen mit dem halben Lohn auskommen, dem des Mannes. Das geht kaum, denn das würde auch bedeuten: halber Wohnraum, halbes Auto, halber Urlaub, im Vergleich zu den Doppelverdienern.
So wird langsam eine Kultur erzeugt, bei der Familien zum Doppelverdienen gezwungen sind. Langsam gesellt sich dann eine Gewöhnung daran dazu, die Menschen kennen es nicht anderes und akzeptieren es einfach so. Dann haben wir das, was die Zerstörer vor Jahren verkündet haben: die Lufthoheit des Staates über den Kinderbetten und Mittagstischen.
Dass sich das Steueraufkommen so ebenfalls verdoppelt, ist ein schöner Zusatzeffekt.
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#12   Samurai   12:56:10 | Montag, 5. Januar 2009
@ Compassion
Und wie sieht es aus, wenn z.B. die Eltern in Münster leben und die berufstätigen Kinder „dank“ unserer Arbeitsmarktsituation wählen können: entweder die einzige zu bekommene Stelle in Hamburg antreten oder arbeitslos sein?
Dann haben die Kinder keine Wahl.
Hallo Campassion!
Bitte wieder in der Gegenwart ankommen.
Danke!
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#11   Marcelus   12:33:10 | Montag, 5. Januar 2009
Die heutigen Zeiten in Europa bieten die besten Möglichkeiten für Familien mit Kindern, nämlich
auch für Familien aus allen Berufsgruppen und Besitzgruppen heraus, und nicht nur für die Aristokratie und die Reichen.
Das Staatswesen im heutigen Deutschland baut auf freien Flächen Wohnsiedlungen, und bietet flächendeckende Kindergärten an.
Das einzige, was die Väter und Mütter noch brauchen, sind freie Arbeitsstellen, um ein geordnetes Leben führen zu können, und da gibt es im heutigen Deutschland eine kleine Krise,
da die einzigen freiwerdenden Stellen in der Alten- und Krankenpflegerbranche sind.
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#10   Kunstmaler †   12:26:14 | Montag, 5. Januar 2009
ich hätte es auch
gerne anders, dass Frauen nämlich nur für ihre Kinder da sein können, damit diese wohlbehütet aufwachsen können unter mütterlicher Fürsorge und Liebe.
Aber das heutige Leben spricht andere Töne – leider!
Auch die fianziellen Verhältnisse in vielen Familien sind schlechter geworden, selbst, wenn die Familie zusammenhält. Woher soll das Geld kommen, wenn die Frau nicht auch Geld nach Hause bringt? – Bei der Türe fliegt das Geld jedenfalls nicht herein.
So sieht die Ralität aus, leider.
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#9   Elijahu †   12:20:53 | Montag, 5. Januar 2009
Hitlers kleine Helferin
Tja, das ertragen solche Karrierehexen wie Fräulein Haiden sehr schlecht, wenn Menschen um sie herum nicht nach ihrem Beispiel kopfüber ins Feuer der Verdammnis springen. Da müssen sie dann sofort losgiften mit ihrem Schlangengift.
Und das die „Katholischen Frauenbewegungen“ heute hauptsächlich das Trojanische Pferd von Altemanzen und ähnlichen 68er-Hexen ist, ist ja nun wahrlich nichts Neues.
Dann stellt sie die Frage: „Wozu brauchen wir, Schönborns Meinung nach, mehr Kinder?“
Halt eine typische Eugenik-Altnazi-Hexe im Schafsgewand der „liberalen“ 68er. Die kriegt doch bestimmt jedesmal einen Kick davon wenn sie sonntags die kirchliche Eucharistiefeier mit ihrer Anwesenheit schändet.
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#8   Kunstmaler †   12:15:36 | Montag, 5. Januar 2009
Compassion
Aber, das stimmt doch alles nicht – das gilt vielleicht für einen geringen Anteil der Familien.
Aber heute – wo so viele Ehen in Brüche gehen – da soll die Mutter vielleicht noch mit 10 Kindern dann alleine da stehen. Auf Männer kann man sich nicht verlassen – ist das noch nicht zu Ihnen durchgedrungen?
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#7   Amanda   12:09:29 | Montag, 5. Januar 2009
@Compassion
Grundsätzliche Zustimmung meinerseits – aber aus mütterlicher Erfahrung weiß ich, dass ich zwischendurch auch mal an mich denken muss, damit die Batterien aufgeladen sind und ich anschließend wieder mit voller Kraft für die Familie da sein kann. Sonst ist man irgendwann ausgebrannt.
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#6   Compassion   12:07:33 | Montag, 5. Januar 2009
Kunstmaler
in einer christlichen Familie sorgen die erwachsenen Kinder für die alte Mutter.Bei einer großen Kinderzahl ist die Belastung für das einzelne Kind dann entsprechend gering.Der Mann sollte natürlich christlich gesinnt sein und sich wie der hl.Josef für die Familie aufopfern.
Gleiches gilt für die Frau.In einer christlichen Familie gilt nur die Sorge füreinender.Kein Hauch von Egoismus.Die Eltern haben kein Recht an sich zu denken,sondern nur an das Wohl der anderen.
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#5   Marcelus   12:06:18 | Montag, 5. Januar 2009
Die Ausbreitung des römisch-katholischen Gottesvolkes ist auf die römisch-katholische Ehe nicht
unbedingt angewiesen,
und die Römisch-Katholische Kirche stellt die Ehelosigkeit noch dazu über die Ehe: und auch in der Ehe die Enthaltsamkeit als lobenswerten Fall dar.
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#4   Pünktchen   12:06:15 | Montag, 5. Januar 2009
Frau Haiden ist auch keine Gebärmaschine:
Für Dr. Christine Haiden hat die Familie einen großen Stellenwert, sie hat selbst keine Kinder, jedoch einige Patenkinder. Am Wochenende stehen oft Familien- und Freundesbesuche auf dem Programm. Zum Haushalt gehört auch Katze Persephone.
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#3   Kunstmaler †   12:02:28 | Montag, 5. Januar 2009
Compassion
Moment mal – Frauen sind keine Gebärmaschinen!
Abgesehen davon – die Frau MUSS arbeiten, damit sie eine Pension hat – nicht jeder ist so reich, dass er es sich leisten kann daheim zu sein, wenn er Kinder hat.
Das Leben kostet Geld. Ich weiß nicht, wo Sie leben – ob in einem Kloster, wo Sie ernährt werden, aber die Realität der Frau sieht leider (ich finde das auch schade) anders aus. Die Frau kann sich außerdem heute nicht mehr auf Männer verlassen – was ist, wenn der Mann sich eine andere Frau anlacht – dann kan die Ehefrau einpacken gehen und steht mit Null Geld da.
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#2   Compassion   11:58:28 | Montag, 5. Januar 2009
Jeder Katholik der jetzt heiratet
sollte sich verpflichten pro Jahr ein Kind zu bekommen.
Dann wird die christliche Familie wiederauferstehen.Die Kinder lernen untereinander Rücksicht und Nächstenliebe.
Die unselige Berufstätigkeit der Frau hat dann auch endlich ein Ende.Die freiwerdenden Stellen können dann
mit den treusorgenden Familienvätern besetzt werden.
Nach Istanbul braucht auch keiner zu gehen.Hier gibt es genug zu missionieren.
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#1   Pünktchen   11:54:28 | Montag, 5. Januar 2009
Die üblichen feministischen Reflexe
Wer die heiligen Kühe Abtreibung und pharmazeutische Verhütung in Frage stellt, bekommt es mit einer Diffamierungskampagne zu tun: Dir geht es nicht um Frauen und menschenwürdige Verhältnisse in Ehe und Familie, sondern Du willst doch nur „Kinder für den Führer“ … siehe die Kampagne gegen Eva Herman! Diese hat zwar jetzt juristisch gewonnen, aber publizistisch ist sie dennoch gegen dieses Trommelfeuer der kinderlosen Singles in den redaktionsstuben (mit je eigener Verhütungs- und Abtreibungsbiographie !!!) machtlos.
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