Weihnachten
Todesjahr der Ordensgründer
Im Jahr 2008 führte Papst Benedikt XVI. Schritt für Schritt katholische Elemente in die immer mehr protestantisierte Neue Messe ein. Eine öffentliche Feier der alten Papstliturgie bewahrte er sich für das kommende Jahr auf. Rückblick von Januar bis Juni 2008.
Szenen aus dem Jahr 2008
Szenen aus dem Jahr 2008
Januar

Am 13. Januar zelebriert Papst Benedikt XVI. eine Messe auf dem Hochaltar der Sixtinischen Kapelle.

Zwei Tage später legte der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, sein Amt als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Am selben Tag sagte Papst Benedikt XVI. einen für den 17. Januar an der römischen Universität ‘La Sapienza’ geplanten Besuch ab. Zuvor hatten fanatisierte, kirchenfeindliche Studenten und Professoren die Ausladung des Heiligen Vaters gefordert.

Am 19. Januar wählten die Jesuiten den Spanier, Pater Adolfo Nicolás, zum neuen Generaloberen der Gesellschaft Jesu.

In der Nacht auf den 25. Januar starb der entlassene Jesuit und Gründer der Ordensgemeinschaft ‘Servi Jesu et Mariae’, Pater Andreas Hönisch.

Pater Andreas Hönisch
Im Krankenhaus Amstetten nach seiner letzten Operation an der Hüfte vor knapp 6 Wochen.Auf Fahrt! P. Hönisch biwakierte noch bis ins hohe Alter mit Isomatte und Schlafsack.P. Hönisch mit seinem "ersten Wohnsitz", sein Auto. Abertausende Kilometer im Dienst an der Jugend!

Wenige Tage später, am 30. Januar, verschied der in Ungnade gefallene Gründer der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi, Pater Marcial Maciel.

Februar

Am Faschingsdienstag, dem 5. Februar, veröffentlichte Papst Benedikt XVI. einen neuen Text für die Karfreitagsfürbitte im Alten Ritus. Er wollte damit antikatholische Kräfte besänftigen und bewirkte genau das Gegenteil.

Am 12. Februar wählte die deutsche Bischofskonferenz Mons. Robert Zollitsch von Freiburg zu ihrem neuen Vorsitzenden.

Ausgerechnet in seiner ersten Stellungnahme betonte Mons. Zollitsch, daß der Zölibat theologisch nicht notwendig sei und erntete damit heftige Proteste.

Am 18. Februar veröffentlichte der Heilige Stuhl die Instruktion ‘Sanctorum Mater’. Sie verlangt eine größere Strenge, Nüchternheit und Sorgfalt während der diözesanen Phase der Seligsprechungsverfahren.

Am 28. Februar starb der Gründer der altgläubigen Benediktinerabtei Le Barroux in Südfrankreich, Dom Gerard Calvet, nach langer Krankheit.

Requiem für Dom Gérard

März

Am 13. März starb die Gründerin der Fokolarbewegung, Chiara Lubich, in Rom.

In der Osternacht taufte Papst Benedikt XVI. unter anderem den bisher gottlosen, aus Ägypten stammenden Journalisten Magdi Allam .

Am nächsten Tag benützte der Heilige Vater die zuletzt von Paul VI. († 1978) getragene weiße Oster-Mozetta.

Ende März verschuldete der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, einen internationalen Skandal. Sein Dommuseum stellte blasphemische und obszöne Werke des österreichischen Stalinisten Alfred Hrdlica aus – darunter sein sogenanntes letztes Abendmahl, das Christus mit entblößtem Phallus und die Apostel bei der gegenseitigen Masturbation zeigt .

April

Am 1. April sollte der Religionspädagoge Ulrich Hemel das Amt des Präsidenten der katholischen Universität Eichstätt übernehmen. Daß die vatikanische Bildungskongregation die Ernennung mit ihrem Vetorecht verhinderte, konnte nie bewiesen werden.

Am 12. April wollte der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset, auf dem ‘Kongreß Weltkirche’ des Hilfswerks ‘Kirche in Not’ eine Alte Messe feiern. Doch der Nuntius sagte kurzfristig ab. Gründe wurden nie bekannt.

Mitte April reiste Benedikt XVI. nach Washington und New York. Der Heilige Vater feierte auf der Reise seinen Geburtstag. Eine der Reden hielt er vor den Vereinten Nationen.

Am Tag der Rückkehr des Papstes in Rom wählte Paraguay einen abgefallenen Bischof, Fernando Lugo, zum Staatspräsidenten.

Fernando Lugo
Aus dem FamilienalbumFernando Lugos Bischofsweihe im Jahr 1994.Lugo war im Wahlkampf bei den Kranken…

Mai

Mitte Mai wiederholte der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dário Kardinal Castrillón Hoyos, daß sich die Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht im Schisma befindet.

Ende Mai feierte die deutsche Kirche den Katholikentag in Osnabrück. Beim Abschlußgottesdienst konsekrierten zahlreiche Bischöfe Schalen mit Hostien, die in Weidenkörben vor dem Altar deponiert waren.

Auf dem Katholikentag demonstrierte die Partei ‘Nationaldemokratische Partei Deutschlands’ gegen die Abtreibung. Die Demonstranten wurden von den Sicherheitsbeamten weggewiesen.

Am Fronleichnamsfest benützte Papst Benedikt XVI. erstmals eine Kniebank zur Kommunionspendung.

Juni

Mitte Juni forderte der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dário Kardinal Castrillón Hoyos, bei einer Pressekonferenz in London, daß die Alte Messe in allen Pfarreien gefeiert werde.

Kardinal Castrillon zelebriert in der Kathedrale von Westminster

Der Brief von Kardinal Castrillon
Der Brief von Kardinal Castrillon
Wenige Tage später wurde bekannt, daß Kardinal Castrillón dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. für eine Versöhnung fünf Bedingungen gestellt hatte.

Am 25. Juni produzierte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn den nächsten Skandal: Er ehrte die brutale Wiener Abtreibungspolitikerin, Genosse Renate Brauner, mit dem Päpstlichen Gregoriusorden für angebliche Verdienste um die römisch-katholische Kirche.

Zwei Tage später ernannte Papst Benedikt XVI. den früheren Erzbischof von Saint Louis, Mons. Raymond Burke, zum neuen Präfekten des Obersten Gerichtshofes der Segnatura Apostolica. Erzbischof Burke gehörte in der US-Bischofskonferenz zum kleinen, antimodernistischen Flügel. Er ist ein Freund der Alten Messe.

Am 26. Juni erhielt die bis dahin lefebvristische Gemeinschaft der Transalpinen Redemptoristen in Schottland ein Schreiben aus dem Vatikan, wonach sie mit dem Heiligen Stuhl wieder versöhnt sei.

Seit dem 29. Juni benützt Papst Benedikt XVI. ein neues, nämlich das alte Pallium.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Benedikt   14:24:43 | Donnerstag, 1. Januar 2009
@ ignosti
Danke für Ihre Antwort, aber anfangen kann ich damit leider nicht allzuviel. Zum Beispiel:
Übrigens: Habe ich als agnosti schon geschrieben, dass mir die FSSXP sehr am Herzen liegt. Wenn das die rkKirche wird/ist, dann um so besser. Denn diese Zementierung ins tiefste Mittelalter wird mit Sicherheit in spätestens dreißig Jahren der Bedeutungslosigkeit verfallen sein.
Warum juckt Sie das? Man könnte doch meinen, dass es einem Atheisten egal ist, ob irgendeine klitzekleine Gruppierung nun innerhalb der Kirche reüssiert oder nicht. Mein Freundeskreis besteht zum großen Teil aus nicht kirchlich gebundenen Menschen. Die wissen nicht, dass es eine FSSPX gibt und es ist ihnen auch herzlich wurscht.
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#19   juergen   14:11:50 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
„gottlos“
In der Osternacht taufte Papst Benedikt XVI. unter anderem den bisher gottlosen, aus Ägypten stammenden Journalisten Magdi Allam
Sind nicht alle Taufbewerber bis zum Zeitpunkt der Taufe mehr oder minder „gottlos“.
Im Falle von Magdi Allam ist – anders als bei Kleinkindern – indess davon auszugehen, daß er eine längere Zeit der Vorbereitung und des Katechumenats hinter sich hatte, wie es der Ritus der Erwachsenentaufe vorsieht.
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#18   Marcelus   12:41:27 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Aus dem Kirchensteuerzahlerverein in den Staaten Deutschlands auszutreten,
ist allerdings ein guter Ratschlag, den ja auch mittlerweile der Papst selbst unterstützt.
Der örtlichen Kirchenautorität muß man dann einfach das Schreiben des Papstes vorlegen, daß man lediglich aus dem Kirchensteuerzahlerverein ausgetreten ist, und nicht beabsichtigt, die RKK an sich zu verlassen.
Siehe …atholischedokumente.de.tl/…T-VOR-DER-KIRCHE.htm
Den Untergang der modernistisch und liberal besetzten Diözesen kann man als Katholik nur unterstützen.
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#17   Louis-Louis   12:37:19 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
@ignosti
Danke für Ihre Antwort. Verständlicher wird Ihre Motivation, bei kirchlichen Vorgängen eindeutig Partei zu ergreifen, indes nicht. Denn wiederholt haben Sie doch Sympathisanten der FSSPX aufgefordert, aus der Kirche auszutreten und sich gefälligst außerhalb ihr zu betrachten.
Wie das? Denn wenn ich die Einstellung des Ignostikers richtig verstehe, ist ihm die Existenz einer Gottheit nicht nur an und für sich gleichgültig; selbst wenn es eine gäbe, würde er seine Handlungen nicht auf sie ausrichten.
So ist es keine besondere Leistung, zwischen sich und „dem größten Teil der Schreiberlinge im Forum“ den Unterschied ausgemacht haben zu wollen. Aufgrund der Offenbarung, der Überlieferung und der Lehre wissen Gläubige nämlich sehr wohl, „was Gott will“ – weniger hingegen, wie dies zu erreichen ist. Aber genau das löst, wie Sie u.a. hier feststellen können, sehr wohl „Beschäftigung und Fragen“ aus.
Und so empfinde ich Ihr Engagement hier, spöttisch und sich auf die Spaltung derer ausrichtend, die man prinzipiell nicht versteht und nicht verstehen will, weniger als Denkanstoß sondern eher als grotesk.
Immerhin sind Sie höflich :)3
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#16   Marcelus   12:24:12 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Die Kirche wird großen Drangsalen ausgeliefert sein, nämlich zu allen Zeiten auch durch Irrlehrer
in der Kirche, wie die Hl. Schrift prophezeit,
und die Kirche mußte und muß immer noch auch zu vielen Zeiten wieder in die Katakomben zurück, wie lange Zeit in England und im Kommunismus,
und wird selbst von liberalen Katholiken und modernistischen Pseudokatholiken im Gewand von Kirchenhierarchen oder angemaßten Kirchenhierarchen verfolgt,
nämlich der rechte katholische Glaube und das kanonisierte Römische Meßopfer entsprechend der Tradition und unfehlbaren Lehre des Konzils von Trient,
aber die Pforten der Hölle werden die Kirche nie einnehmen können,
und selbst wenn der Papst Paul VI. oder Johannes Paul II. heißt, zwei gotteslästerliche Liberale, die die Irrlehrer der Kirche wirken ließen, ohne daß man den Päpsten selbst selbst eine Dogmenleugnung präzise nachweisen könnte,
aber die schändlichen Taten Paul VI. und Johannes Paul II. sprechen für sich,
gipfelnd in der Verfolgung der kanonisierten Römischen Messe und der Träger des rechten katholischen Glaubens.
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#15   gunther maria michel   12:16:24 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
@Marcelus.
Der Kirche kann niemand etwas anhaben, und wäre die sichtbare Kirche auch größtenteils zerstört. Die irdische Kirche besteht so lange, bis die Zahl der Auserwählten voll ist, dann kommt das Ende.
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#14   Marcelus   12:11:35 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Wunschprophezeiungen über den Untergang der Römisch-Katholische Kirche hört die Kirche
in Europa schon seit der Reformation, danach im Rationalismuszeitalter,
und jedes Mal ist die Römisch-Katholische Kirche nur noch gestärkt worden, nach der Reformation auf dem Konzil von Trient, und hat sich zur weltgrößten Religionsgemeinschaft ausgebreitet, die die Kirche bis vor einigen Jahren immer noch war, ehe sie zahlenmäßig vom Mohammedanertum überholt wurde.
Aber die Existenz der Kirche ist an keine große Zahlen gebunden, sondern ist bereits mit einigen wenigen Priestern, und am besten einem Bischof, sichergestellt.
Denn diese Zementierung ins tiefste Mittelalter wird mit Sicherheit in spätestens dreißig Jahren der Bedeutungslosigkeit verfallen sein. Ist sie ja jetzt schon, wenn der deutsche Brieftaubenverein die 200fache Anzahl von Niederlassungen aufweist. Und weltweit gerade mal 460 Priester (davon mehr als 380 jenseits der 60): das beeindruckt ungemein.
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#13   ignosti †   00:32:41 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Benedikt und Louis zweifach
Darf man fragen, warum sich ein Atheist für derart innerkirchliche Fragen überhaupt interessiert? Ihrer Meinung nach hat doch die Kirche an sich keine Existenzberechtigung.
Und hier mache ich genau den Unterschied zwischen mir und dem größten Teil der Schreiberlinge im Forum aus. Diese wissen dank göttlicher Eingebung alles, wem Verdammnis droht, wer gerechtfertigt ist, was Gott will, denkt und was er vor hat. Sie brauchen keine Fragen und keine Beschäftigung mit den Dingen, je naiver desto frömmer dünkt es ihnen.
Ich dagegen verurteile niemanden, mache mir meine Gedanken selber! Und wenn ich sehe, wie an sechs Ecken gebrüllt wird: Hier, bei mir ist man Katholisch, hier ist die Kirche!, dann schaue ich mir eben deren Argumente an und belustige mich dabei.
Übrigens: Habe ich als agnosti schon geschrieben, dass mir die FSSXP sehr am Herzen liegt. Wenn das die rkKirche wird/ist, dann um so besser. Denn diese Zementierung ins tiefste Mittelalter wird mit Sicherheit in spätestens dreißig Jahren der Bedeutungslosigkeit verfallen sein. Ist sie ja jetzt schon, wenn der deutsche Brieftaubenverein die 200fache Anzahl von Niederlassungen aufweist. Und weltweit gerade mal 460 Priester (davon mehr als 380 jenseits der 60): das beeindruckt ungemein.
ignosti, beeindruckt lächelnd
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#12   Marcelus   22:33:24 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Einige der von Gott abberufenen Gründer von katholischen Gemeinschaften werden wahrscheinlich einma…
von der irdischen Kirche zur Ehre der Altäre erhoben werden, sofern nicht vorher schon die Wiederkunft Christi stattgefunden hat.
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#11   Louis-Louis   20:21:27 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Benedikt @ignosti
Darf man fragen, warum sich ein Atheist für derart innerkirchliche Fragen überhaupt interessiert? Ihrer Meinung nach hat doch die Kirche an sich keine Existenzberechtigung. Was spielt da die Existenzberechtigung irgendeiner Untergruppe noch für eine Rolle?
Sehr berechtigte Frage!
@B.: Ich nutze die Gelegenheit, Ihnen zu Ihrem stets sachlich-höflichen Stil zu gratulieren; überhaupt sind Ihre gehaltvollen Beiträge hier eine Wohltat – herzlichen Dank dafür.
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#10   Benedikt   19:45:28 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@ ignosti
Oder wie kommst du auf deine Behauptung? Wurden die Exkommunikationen aufgehoben? Sind die Suspensionen der Kleriker aufgehoben?
Nein, aber mit der Schisma-Frage hat das erstmal nichts zu tun. Zumindest sind solche Kirchenstrafen nicht gleichbedeutend mit einem eingetretenen Schisma.
Ganz im Gegenteil! So langsam wird es eng für die Lefebvristen-Sekte! Seid der Petrus-Bruderschaft habt ihr ohnedies kirchlich gesehen – keine Existenzberechtigung!
Darf man fragen, warum sich ein Atheist für derart innerkirchliche Fragen überhaupt interessiert? Ihrer Meinung nach hat doch die Kirche an sich keine Existenzberechtigung. Was spielt da die Existenzberechtigung irgendeiner Untergruppe noch für eine Rolle?
ignosti, verwundert
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#9   Aurelius   18:12:16 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Samurai @Benedikt
@Samurai
Keine Sorge, Sie sind mir nicht zu nahe getreten, ich hatte Ihren Beitrag wohl nicht so verstanden, wie Sie ihn gemeint haben. Eigentlich wollte ich nur betonen, daß die Zelebration am Hochaltar im NOM durchaus vorgesehen ist. Soweit ich weiß, feiert der Papst in seiner Privatkapelle die Messe täglich versus orientem (im NOM). In einer Seitenkapelle von Santa Maria Maggiore in Rom wird täglich die heilie Messe (NOM) versus orientem gefeiert, das ist (oder sollte) nichts besonderes sein.
Denn was ist schlecht daran, wenn man das wahrnimmt, was Jesus sagte:
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen.“
Nichts, aber man kann die Gegewart Christi weder auf die Himmelsrichtung noch auf die Mitte der Gemeinde festlegen. Christus ist auch in Mitten seiner betenden Gemeinde, wenn Priester und Gläubige dieselbe Gebetsrichting haben.
Mehr noch, der Priester ist viel weniger Mittelpunkt wenn die Messe gen Osten zelebriert wird, der Blick aller richtet sich nach Osten, dort wo die Sonne aufgeht, was die Wiederkunft Christi symbolisiert. So schauen alle (symbolisch) auf Christus und sich nicht gegenseitig an. Der innere Blick wird nicht auf den Menschen (versus populum) sondern auf Gott gerichtet. Diese Gebetstradition geht bis in die Antike zurück.
@Benedikt
Danke, Ihnen auch und ein gesegnetes und frohes Neues Jahr.
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#8   ignosti †   18:11:29 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Was? Ruhrpottler, gibt es bei euch Sauerstoffarmut?
Oder wie kommst du auf deine Behauptung? Wurden die Exkommunikationen aufgehoben? Sind die Suspensionen der Kleriker aufgehoben?
Ganz im Gegenteil! So langsam wird es eng für die Lefebvristen-Sekte! Seid der Petrus-Bruderschaft habt ihr ohnedies kirchlich gesehen – keine Existenzberechtigung!
ignosti, verwundert
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#7   r.ruhrgebietler   17:55:55 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Im Marienmonat Mai wurde es bestätigt…
Mitte Mai wiederholte der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dário Kardinal Castrillón Hoyos, daß sich die Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht im Schisma befindet.
Danke liebe Gottesmutter!
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#6   Benedikt   17:22:08 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@ Aurelius
Frohe Weihnachten!
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#5   Samurai   17:20:33 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Lieber Aurelius,…
ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten, aber mein Kommentar war als „Wink mit dem Zaunpfahl“ gedacht, und zwar für die Katholiken, die in der Richtung versus populum grundsätzlich die falsche Form der Zelebrationsrichtung sehen.
Denn was ist schlecht daran, wenn man das wahrnimmt, was Jesus sagte:
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen.“
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#4   Aurelius   17:16:10 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Samurai
Eine Messe in der „ordentlichen Form“ kann durchaus versus orientem zelebriert werden, das hat mit vorkonziliar nichts zu tun. Die Rubriken des Missale Romanum von Paul VI. schreiben meines Wissens keinen Volksaltar und Zelebration versus populum vor. Die Zelebration versus populum ist nur eine Möglichkeit der Zelebration. In der Regel ist es natürlich die Norm geworden.
Leider.
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#3   Samurai   17:08:49 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Eine Messe im ordentlichen Ritus (also dem „NOM“)…
…und das auf einem Hochaltar – also vorkonziliar?
Das ist dann entweder Mischmasch oder, eine gute „Mischung“: das Beste von beidem, sozusagen! ;-)
Aber allein die Tatsache, daß er keine ausserordentliche Liturgie zelebrierte, ist interessant.
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#2   monti   16:52:04 | Dienstag, 30. Dezember 2008
nein…
eine Messe im ordentlichen Ritus
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#1   Der Großinquisitor   16:50:52 | Dienstag, 30. Dezember 2008
in welchem Ritus?
„Am 13. Januar zelebriert Papst Benedikt XVI. eine Messe auf dem Hochaltar der Sixtinischen Kapelle.“
…etwa eine „tridentinische Messe“ ?
:-O
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