Frech, forsch, fordernd, besserwisserisch sowie status- und kritiksüchtig. Das ist das Profil des vom Zweiten Vatikanischen Konzils entdeckten Laien.
Die Jugend der vom Zweiten Vatikanum entdeckten Laien ist schon vorbei.
(kreuz.net) Am 28. Dezember wurde Margret Pernhorst – die Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken
in der Diözese Münster – 65 Jahre alt. Zu diesem Anlaß gab sie der Tageszeitung ‘Westfälische Nachrichten’
ein Interview.
Das Diözesankomitee der Katholiken ist die Vertretung der Amtslaien im Bistum.
Frau
Pernhost benützte das Interview für eine Jammerrunde. Durch die größeren Gremien und zahlreicher werdenden
Sitzungen seien viel ehrenamtliche Laien zeitlich stark belastet: „Das führt zu Frustration.“
Beim Laien-Engagement
in der Kirche fehle oftmals die Anerkennung und Wertschätzung durch die Gesellschaft, so daß sich viele
Christen lieber in anderen sozialen Bereichen einbringen würden.
Der bitterste Moment für Frau Pernhrost
„war und bleibt für mich der Ausstieg der Amtskirche aus der Schwangerschaftskonfliktberatung.“
Dabei
wurden Beratungsscheine ausgestellt, obwohl diese für die Abtreibung eines Kindes verwendet wurden.
Als positives Erlebnis fällt Frau Pernhrost die Gründung des von den Bischöfen ausdrücklich abgelehnten
Laien-Vereins „Donum vitae“, das Diözesanforum 1994/1997 und das Bistumsjubiläum 2005 ein.
Vom neuen
Bischof von Münster, Mons. Felix Genn, fordert Frau Pernhost eine spirituelle und inhaltliche Ausrichtung
und Begleitung des Bistums sowie die Fortsetzung der Umstrukturierung und der „fairen und partnerschaftlichen
Zusammenarbeit zwischen dem Bischof und den Laien“.
Auf ihre Geburtstagswünsche angesprochen ist Frau
Pernhrost nicht verlegen:
„Ganz wichtig bleibt für mich ein gutes, partnerschaftliches Miteinander –
auf gleicher Augenhöhe – zwischen Laien und Amtskirche.“
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Der bitterste Moment der kirchlich beamteten Mordgesellin [klein]Der bitterste Moment für Frau Pernhorst
„war und bleibt für mich der Ausstieg der Amtskirche aus der Schwangerschaftskonfliktberatung.“[klein]
Da wird der päpstliche St. Gregorius-Orden ja nicht lange auf sich warten lassen für die verantwortungsvolle
Verteilung von Zerstückelungs-Lizenzen ungeborener Kinder!
#77 Ultramontanus 03:09:43 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
ignosti, ich habe den zweifelnden gläubigen Agnostiker im Auge, der seinen Mitmenschen nicht auf die
Nerven gehen will mit seiner Glaubensentscheidung (einen „rein innerlich“ Glaubenden, wenn du so willst).
Sowas gibt es! Mit denen hab ich eigentlich kein Problem, die sind oft auch ziemlich sympathisch -ob es
nachvollziehbar ist, ist eine ganz andere Frage. Aber hier müsste man jetzt vielleicht mal näher ansprechen,
was diese Leute unter „Glauben“ verstehen…und da sind wir dann wieder bei den Überschneidungen mit
den „Funktionalisten“ -gerade, was die nicht theologisch/wissenschaftlich Gebildeten angeht. Für manche
von denen ist ihre Religion wohl auch eine Funktion, aber im privaten Sinn, sie ist einfach da, so wie
ihre Familie etc. Und die sind vielleicht manchmal sogar liberaler, als die Gebildeten, eben gerade weil
ihnen die reflexive Ebene abgeht!
#76 ignosti † 02:54:34 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
ultra was Theisten so alles „liberal“ ist… Mit seinem Glauben hat der gläubige Agnostiker schon für
sich eine Festlegung getroffen, daran ändert nichts, dass er den Erkenntnisgrund unbenannt lässt. Nur
letzteres macht ihn noch nicht zum Liberalen! Sonst wären alle theologisch wenig oder nicht gebildete
Gläubige liberal (auch weil sie sich nicht um eine kognitive Begründung bemühen). ignosti, lächelnd
#75 Ultramontanus 02:24:00 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Funktionalistisch und liberal überschneiden sich vielleicht, sind aber nicht zwingend dasselbe. Zum Beispiel:
Ein Atheist kann kein liberaler Katholik sein (er deutet jegliche Religion funktionalistisch -evolutionär).
Ein (fideistisch orientierter) Agnostiker wohl schon! Der agnostische Katholik -oder Protestant- ist aber
liberal, weil er sich in seinem Anspruch selbst nicht sooo ernst nimmt.
#74 ignosti † 02:05:03 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
wandregisel ich habe nach einem einfachen und verständlichen Lexikonartikel gesucht. Für derLeser reicht
es. Der Quelle habe ich keine Beachtung geschenkt, da ich mich nicht zuständig fühle, Poster ihre Wissenslücken
mit Verweisen auf Links schließen zu helfen. Im Übrigen muss eine lexikalische Darstellung nicht falsch
sein, nur weil sie auf einer neuapostolischen Seite zu finden ist. Der Autor hat in evangelischer Theologie
dissertiert. Aber du siehst ja, demLeser wäre es gar nicht aufgefallen, …und höchst wahrscheinlich
weiß er nicht einmal mit Neu-Aposatolisch etwas anzufangen, außer dass es sich um eine „Sekte“ handelt!
ignosti, amüsiert
#73 Wandregisel 02:00:53 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Jetzt verrat ichs doch…es brennt mir in den Fingern Mit Definitionen einer ultra-protestantischen Website
in einem katholischen Forum glänzen zu wollen…nicht so gelungen. Da könnte man auch einen FDPler
und einen Anarchisten über den Begriff „liberal“ streiten lassen. Das war wohl der vorsilvesterliche
Knallfrosch… Guats Nächtle an alle :(3
#71 ignosti † 01:52:06 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
eh, klar, schwätzer ohne hintergrund und weil beides gedacht werden muss, Denken im Hirn stattfindet,
also neuronale Vorgänge maßgebend sind, ist die Unterschiedlichkeit eine neuronal bestimmte, konkreter
eine Abhängigkeitsform aus dem Wechselspiel von synaptischen Verbindungen und Astrocyten. ignosti, belustigt
#70 Wandregisel 01:50:03 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
@i/a-gnosti Dir ist schon klar wo du den Link her hast und wo du ihn postest, oder? Könnte vieleicht
daran liegen, dass du und der Leser aneinander vorbeireden Der Text funktioniert hier nicht und 3x darfst
du raten warum… Wandregisel *sich-totlachend-ins-bett-verzieh*
#69 derLeser 01:38:51 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
genossi jede art von funktionalemReligionsverständnis zur (gesellschftlichen) Nützlichkeit basiert auf
dem Irrtum relativität dogmatischer Satzungen die die liberale Theologie postuliert da man bedacht ist
die Religion der Zeit anzupassen und nicht umgekehrt. Der Zusammenhang sticht sogar dem Einfältigsten
ins Auge.
#68 ignosti † 01:31:44 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
derLeser lese: www.bible-only.org/…erale_Theologie.html und dann kann er uns nochmal den Unterschied
erklären, was funktionalistische und liberale Religionsdeutung beinhalten. ignosti, kopfschüttelnd
#67 derLeser 01:27:59 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
es geht immer um den Glauben an Christus oder besser WER WAR CHRISTUS dieser Graben zwischen Verteidigung
der Wahrheit und Missdeutung zieht sich als Kampf schon seit Beginn der Kirche durch die Jahrhunderte,
der liberasle Katholik sagt nichts anderes als dass Christus nicht das gewesen sein kann war er war.
#66 Ultramontanus 01:23:41 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Der liberale Katholik ist aber auch ein philosophischer Ästhet, oder? Genauso wie der nicht-liberale
Katholik. Nur etwas netter und zurückhaltender! Die wahren Anti-Ästheten sind die Agnostiker, aber nur
auf weltanschaulichem Gebiet!
#64 derLeser 01:16:37 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
der liberale „Katholik“ hat fast immer einen funktionalistischen Religionsbegriff. Er verfehlt also das
Thema was automatisch ein nicht genügend bedingt, auch wenn er sonst sehr kreativ und gutmeinend ist
#63 ignosti † 01:14:09 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
was bitte ist denn da liberaldaran? Eine funktionalistische Religionsdeutung hat mit liberalem Katholizismus
nichts zu tun! Lesen bildet! ignosti, lachend
#62 derLeser 01:05:41 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
„liberale Katholiken“ haben einen falschen Religionsbegriff der von der gesellschftlichen Nützlichkeit
der Religion ausgeht und nicht von der Wahrheit über Gott. Also eine falsche Ausgangsprämisse
#61 Ultramontanus 01:00:52 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Aber „liberale Katholiken“ sind noch Mitglied der Kirche? Apostaten aber nicht? Wenn ich es richtig in
Erinnerung habe, wird aber zwischen geheimen Apostaten und öffentlichen Apostaten unterschieden, wobei
es bei den geheimen Apostaten strittig ist, ob die noch zur Kirche gehören.
#58 Wandregisel 00:41:33 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Auch ihnen eine gute Nacht, Galatea Für mich war mein Dienst als Ministrant überaus lehrreich und wichtig
für das rechte und tiefere Verständniss der heiligen Messe. Eine Erfahrung, die ich jedem Kind wünsche.
Und sagte unser Herr nicht selbst „Lasset die Kindlein zu mir kommen“? Wichtig ist für mich die strikte
Trennung des Laien (also der ungeweihten Person) von den Sakramenten; vor allem bei der Eucharestie. Wer
die Epistel liest (so lang es ein grades Deutsch ist und die Person einen anständigen Lebenswandel hat)
ist mir dagegen ziemlich egal.
Was ist mit den Menschen in Gaza? Sie vergessen sie…! Ihre Religion (bzw. das was sie dafür halten!)
vergisst sie! Dort sterben Menschen?!?!?! Warum wohl?
#56 Galatea 00:26:50 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Lieber Herr Wandregisel, „Gut ausgebildete Laien“, hat denselben Inhalt wie: „eine gut erforschte Theorie“,
oder „ein gut belegter Beweis“ – das ist Zeitungsdeutsch und hat mit der Realität überhaupt nichts zu
tun. Es gibt keine gut ausgebildeten Laien und schon garkeine gut ausgebildeten Ministranten. Es gibt
Damen und auch Herren, die sich Ihre Weisheiten aus dem Internet holen, und diese Sonntags als letzte
Wahrheit verkaufen, und es gibt MinistrantInnen, die nicht einmal wissen, was Sie tun. Und ein Priester,
der dem Einhalt gebieten möchte, der wird dies für die längste Zeit in Alaska tun können. Das ist
die Realität. Schlafen Sie wohl.
#55 Wandregisel 00:17:33 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
@Galatea Vielen dank für die Blumen :(3 Leider bin ich aus beruflichen Gründen (Umzug) nicht mehr so
in ein Gemeindeleben eingebunden wie es sein sollte. Dafür bin ich leider zu viel unterwegs. Neudeutsch
wäre ich wohl ein „Church-Hopper“ Es lohnt sich vor allem die Abtei und die Benediktiner von St Wandrille
zu besuchen. Dort erlebt man wirklich wundervolle Messen im NOM mit wirklich großartig gesungenen Chorälen
:)3 Und ihrem Beitrag würde ich mit einer kleinen Einschränkung zustimmen. Da es mit der faktischen
Abschaffung der niederen Weihen nicht mehr möglich ist einen wirklichen Lektor für eine Gemeinde zu
bestellen, können durchaus gut ausgebildete und unterwiesene Laien diese Aufgabe übernehmen. Und selbstverständlich
die Ministranten! Ansonsten sollte der Dienst am Altar dem Priester vorbehalten bleiben, vor allem der
sakramentale Dienst bei der Austeilung der Eucharestie.
#54 Friedrich Spee 00:16:51 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Galatea: Nein. Aber wenn die 1% der Typen aus solchen wie Marcelus, Elijahu und co bestehen, dann ist
die Wahrscheinlichkeit, dass diese danebenliegen, ziemlich hoch, wie ich finde… Finden Sie nicht? Glauben
Sie, dass jemand, der die „hohle-Welt-Theorie“ für bare Münze hält, ausgerechnet DER Experte ist, wenns
um Wahrheitsfragen geht? Ich nicht jedenfalls.
#53 Galatea 00:11:03 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Herr Friedrich Spee, was Ihr letztes Posting betrifft: Sie werden ja nicht ernsthaft so argumentieren
wollen, dass, wenn 99% der Menschheit etwas falsches annimmt, deswegen der verbleibende Rest der Menschheit
im Irrtum ist, weil er der Mehrheit nicht folgt. Ist denn die Wahrheit nicht absolut? Eine gesegnete Nachtruhe.
#52 Friedrich Spee 00:07:32 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Marcelus: welche Kirche? Welche Kirche denn? Laut Ihnen existiert die doch gar nicht. Wenn jetzt liberale
Katholiken die schlimmsten Feinde des Gebildes in Rom sind, die laut Ihnen ja gar nicht die Kirche ist,
dann müsste Ihnen das doch eigentlich Zupass kommen, oder nicht? Ich finds immer wieder erfrischend,
wie solche Sektierer wie Sie toben und rotieren…
#48 Galatea 00:00:25 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Sehr geehrter Herr Wandregisel, durch Sie habe ich den Hl. Wandregisel kennengelernt, einen wirklich wichtigen
und interessanten Heiligen. Danke deswegen. Sie mögen in Ihrer Gemeindearbeit als Laie sicherlich viele
Sternstunden erleben. Ein Laie hat aber weder zu predigen, noch sich im Altarraum zu produzieren. Auch
nicht die geliebten Kinderchen. Auch keine Laiin. Das ist so. Die Einbeziehung von Laien bedeutet nicht,
dass diese die Aufgaben des Priesters übernehmen. Mitnichten.
#45 Wandregisel 23:50:39 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Marcelus Und wer gibt ihnen das Recht? Ist es nicht grade unkatholisch die Kirche und ihre geweihten
Glieder derart abzulehnen? Wer hat den d Jurisdiktionsprimat? Und wer ist qua der Weihe der Hirte der
Herde Christi mit dem Hirtenstab als Insignie seines Amtes?
#42 Wandregisel 23:44:26 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Und was sind dann die hier rumwütenden Laien? Sich in einem Forum als Laie über die Kirche und ihre
geweihten Amtsträger zu beschweren und gleichzeitig das II. Vaticanum und die dort beschlossene Stärkung
der Mitverantwortung von Laien zu beschweren wirkt nicht grad besonders intelligent Einige hier sollten
sichmal einen gesunden Respekt vor dem geweihten Amt hinter die Ohren schreiben!
Für Marcelus sind Nicht-Katholiken die das Dogma der Hohl-heit leugnen die Hohlheit muss fortwährend
angebetet werden, bis sie sich ganz in Mund und Nase und im ganzen Kopfraum ausgebreitet hat. Auf das
wir alle so hohl werden wie die Erde und die darauf und natürlich darin wohnen.
#40 Galatea 23:37:36 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Ist doch recht einfach, Herr Samurai, Der Herr Friedrich Spee ist die neue und verbesserte Ausgabe des
kurzfristig verhinderten JoBerens, ein Rommersheim2.0. Falls Sie diese meine Aussage böse und verwerflich
finden, dann lesen Sie doch einfach die Zuschriften des Herrn Friedrich Spee nach.
#38 schiacheOide 23:37:00 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Die Kirche ist zu wertvoll für ein demokratisches Mitspracherecht für jeden Sepp. Berufen mitzuwirken
als Laie ist jener der absolut fest im Glauben zur hl Kirche steht. Alle wo die Motivation nicht zweifelsfrei
erwiesen ist sollten nicht mitwirken. Viele Benutzen die hl Kirche als Profilierungsfläche, als angenehmen
Arbeitgeber, als Hobby, als Freizeitbeschäftigung oder als Fortbildungsverein sakrilegisch. Nur die besten
sind gut genug zu dienen; es berät ja auch nicht die Klofrau den Abteilungsleiter zur kommenden Rezession
#37 Friedrich Spee 23:35:27 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Samurai: Laut Marcelus und Co ist jeder, der auch nur ein klein wenig nachdenkt ein Nicht-Katholik. Also
sind in Deutschland von den ca 30 Mio Katholiken ca 29.999.950 nur „Pseudo-Katholiken“. Um diesen „Marcolizismus“
leben zu können muss man sein Gehirn austauschen durch ein nasses Brötchen. Und dazu sind die ganzen
Häretiker die sich katholiken nennen nicht bereit…
#36 Samurai 23:33:14 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Lieber Friedrich Spee… würden Sie mir bitte sagen, worin Sie Lehren der RKK ablehnen und Irrlehren
vertreten, Marcelus hilft mir diesbezüglich nicht wirklich weiter und eine Suchfunktion mit Wortsuchmöglichkeit
fehlt bei kreuz.net leider.
#35 Marcelus 23:28:52 | Dienstag, 30. Dezember 2008
F. Spee hat in der Vergangenheit ganz offen erklärt, nicht mit der katholischen Lehre übereinzu- stimmen,
auf jeden Fall toleriert er die liberalen Katholiken, die die Irrlehrer tolerieren. Ansonsten werde ich
jetzt sicher keine von F. Spee geäußerte Textstelle heraussuchen, in der dieser erklärt, nicht mit
der katholischen Lehre übereinzustimmen. Wer ein Gedächtnis hat, weiß das ohnehin, und er distanciert
sich ja auch gar nicht vor dem Vorwurf, nicht mit der katholischen Lehre übereinzustimmen.
#34 Friedrich Spee 23:28:26 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Samurai: Ist doch logo: Alle. Weil das Vatikanum II pöse ist und der Typ auf dem Papstthron dies anerkennt,
daher nicht Papst ist und ähhh ja… also wenn ich den Möchtegern-Papst anerkenne als papst dann …
ähhh…
#31 Marcelus 23:20:01 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Nichtkatholik ist, wer ein Dogma der Kirche leugnet, und wenn man dann vorgibt, den Papst anzuerkennen,
ist das völlig bedeutungslos, weil ein Nichtkatholik nicht oder nicht mehr zur Kirche gehört, egal ob
er sich zum Papst bekennt oder nicht.
#30 Friedrich Spee 23:18:16 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Samurai: Katholisch ist man für diese Geiferer nur dann, wenn man beispielsweise den Papst nicht anerkennt…
ich jedoch erkenne Benedetto an, also kann ich nach Marcelus nicht katholisch sein… …
#26 Friedrich Spee 23:06:53 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Marcelus, nicht geifern. Ich war schon so nett und habe Ihnen ein Taschentuch gereicht. Jetzt können
Sie den Geifer abwischen und dann freundlicher weitermachen. Eifern ohne geifern! :&)
Der Satan wird überbewertet! Ich hatte einmal das Vergnügen mit diesem Herrn. Er ist ein wenig tyrannisch
und unterhält homosexuelle Beziehungen mit verstorbenen Dikatatoren, aber eigentlich im Grunde seines
Herzens doch auch ein Wesen von gewissem Adel.
#20 Marcelus 22:41:50 | Dienstag, 30. Dezember 2008
F. Spee: Offenbar sind Sie selbst unter den betroffenen Pseudokatholiken, die keine Katholiken mehr sind,
und deren Weg in die ewige Verdammnis führt. Kehren Sie also lieber um, ehe Sie zum Hofgesinde des Teufels
gehören, dem Sie ab der Todesstunde angehören würden.
#19 Samurai 22:41:36 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Schade, bis 20.12 Uhr war es eine Debatte,… die auf Augenhöhe, fair,sachlich und ohne Polemik geführt
wurde. Wie gesagt: Der letzte wirklich sachlich-fundierte Beitrag kam um 20.12 Uhr.
#17 Marcelus 22:06:49 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Modernisten sind Dogmenleugner, und wer ein Doma leugnet, leugnet alle Dogmen der Kirche, weil er damit
die gesamte römisch-katholische Lehre leugnet, und viele dieser Modernisten sind auch noch stolz auf
ihre Apostasie und Leugnung der römisch-katholischen Lehre, und wenn diese Leute vorgeben, Ämter der
Kirche innezuhaben, dann haben diese Ämter der Kirche überhaupt nicht gültig inne, denn ein Nichtkatholik
ist nicht Teil der Kirche, und selbst wenn er als Dogmenleugner nach außen vorgäbe, das Papstamt innezuhaben.
Leider kann man vielen dieser spitzfindig agierenden tatsächlichen Häretiker eine Dogmenleugnung nicht
so einfach nachweisen, man sieht aber an deren Taten, daß diese tatsächliche Häretiker fördern, und
damit sind sie zumindest liberale Katholiken, die den Irrtum tolerieren, und diese verfolgen die rechtgläubigen
Katholiken. Das alte Papsttum hatte vollkommen recht, als es liberale Katholiken und Modernisten als die
beiden größten Feinde der Kirche deklarierte, weil es wußte, daß diese einmal Gehorsam fordern würden,
im Dienste des Irrtums.
#14 Elijahu † 21:53:55 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Oder vielleicht sollte man mal die 68er-Priesterseminare ausmisten… …denn der Priestermangel ist von
den Modernistenpfaffen selbst verursacht worden. Es ist doch keine natürliche Entwicklung dass die Weihezahlen
seit 1968 um 90% eingebrochen sind – da sind teuflische Mächte am Werk die die Kirche von innen zerstören
wollen, indem sie ihre Agenten an strategischen Positionen innerhalb der Bistümer positioneren. Hierzu
empfehle ich jedem das hervorragend recherchierte Buch des amerikanischen Journalisten Michael S. Rose
„Goodbye, Good Men“: www.amazon.de/…95261448/ref=sr_1_10?ie=UTF8&s=book… Written shortly before the
current scandal broke upon the Roman Catholic Church, Rose’s book seems almost prophetic as he documents
the systematic rejection of pious, orthodox seminary applicants in many dioceses and the encouragement
of questionable attitudes and agendas. Rose (Ugly As Sin), who was editor of St. Catherine Review for
seven years, is the author of numerous articles, essays, and books that question the wisdom of contemporary
liberal Catholicism. Here, he discusses the causes of the chronic priest shortage, including the misuse
of psychological screening and what appears to be blatant discrimination against the kind of young men
who were once considered ideal candidates for the vocation. He gives a disturbing glimpse behind the scenes
that may go far in explaining the church’s present difficulties.
Wenn die Anwesenheit des Priesters bei irgendwelchen Sitzungen (PGR oder sonstiges Gremium) angeblich
unbedingt erforderlich ist, aber gleichzeitig laut darüber nachgedacht wird, ob nicht vielleicht auch
Diakone oder gar Laientheologen die hl. Krankensalbung spenden sollten (habe ich selbst mal irgendwo gelesen),
dann läuft was schief. Soll doch der Pastoralreferent zur Sitzung gehen, dann ist der Pfarrer freier
für seine ureigenste Aufgabe, nämlich die Spendung der Sakramente zum Heil des Gottesvolkes – et voilà!
#12 Siegfried 20:45:01 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Auf gleicher Augenhöhe Nun wird mir bekannt, die Laien im außerordentlichem Klerikerstand sind bestrebt
mit den geweihten Personen im ordentlichen Klerikerstand gleichgestellt zu werden. Aus diesem Grunde
dürfen die außerordentlichen Kleriker mit den allgemeinen Laien, die nur das Sakrament der Taufe und
Firmung besitzen, und weder zum ordentlichen, noch zum außerordentlichen Klerikerstand gehören keine
Gemeinsamkeiten, nicht einmal die Möglichkeit zu einem Gespräches eingehen. Durch eine solche Blasphemie
würde nach Auffassung von VK 2 der gesamte Klerikerstand (ordentlicher und außerordentlicher) in seiner
eigenen Heiligkeit entweiht werden :)3 :(3 o^/ Wie schön und angenehm hat die Katholische Kirche vor
VK 2 gewirkt. So kann ich Gott danken, daß ich die Gnade hatte, die Kirche in einem Heiligen Kleid sehen
zu dürfen. Unsere Kinder und alle nachfolgenden Generationen sind zu bedauern
Herr Spee Um ein guter Prediger zu sein muss man nicht die Weihe empfangen haben. Man muss einfach nur
Ahnung von der Materie haben – und reden können. Letzteres bringt auch eine Weihe nicht automatisch mit
sich, leider. Eben, Sie haben zwar dazu eine eigene Meinung, aber verstanden haben Sie damit nichts.
#10 st.georg 20:12:16 | Dienstag, 30. Dezember 2008
lieber samurai ich verstehe sie vollkommen laienpredigten sind untersagt und wortgottesdienstfeiern sind
in meiner gemeinde ein fremdwort… einen guten abend noch!
Lieber St.Georg ich bin übrigens in der DPSG!), ich habe nichts (!) gegen Laien… …ganz im Gegenteil
und ich weiß, daß eine Pastoralreferentin, die ordentliche Arbeit leistet,den Pfarrer genauso entlastet
wie ein guter Küster- aber eben jeder dort, an seinem Platz, eo er – und sie – die Arbeit ausführen
kann(!) Nur, wenn dann die theologisch ungebildete PGR-„Vorsitzende“ meint, predigen zu müssen – im Wortgottesdienst
schon selber erlebt – dann hört es eben auf.
@ St.georg Zugestimmt, die Unterstützung durch Ehrenamtliche soll auch in keiner Weise gering geachtet
sein, wobei es aber auch klar sein muss (wie in jedem anderen Beruf auch), wo Grenzen sind und dass diese
auch geachtet werden. Gerade bei Priestern haben viele Menschen das Gefühl, sagen zu müssen, wie es
denn „richtig“ geht! Da ist in meinen Augen das Gefühl für ein Miteinander verloren gegangen. P.S. es
geht mir nicht um eine wie auch immer geartete Priesterzentrierung und einen Respekt nur um des „Standes“
willen.
#7 st.georg 19:18:49 | Dienstag, 30. Dezember 2008
liebe mitdisskutanten… recht habt ihr bisher, aber wollen wir mal das gemeindeleben aus dem blick eines
goßstadtpriesters sehen : 9 messen in der woche, zzgl. vesper, rosenkranz, andanchten, messe im altenheim,
hl. beichte religionsunterricht mehrerer klassenstufen, kommunionvorbereitung, firmvorbereitung krankensalbung,
beerdigungen, taufen, eheleute-schulung sitzungen im pfarrvorstand, gemeinderat, dekanatsrat, priesterrat
etc. zeit zur persönlichen theologischen vertiefung und zum stundengebet , betrachtung krankenbesuche,
besuche in altenheimen und schulen vorträge, bibelkreise, schlussredaktion der pfarrnachrichten fortbildung,
exerzitien, führung des eigenen haushaltes, pilgerfahrten verwaltungsleitung der gemeinde mit kindergarten
und jugendtreff etc. und…und…und… das ist sicher nur ein kleiner ausschnitt … da ist man für
jeden mithelfenden, stützenden, verlässlichen und aktiven „laien“ in der gemeinde nur zu dankbar ! o^/
@ Samurai Siehe auch die Möchtegernzelebranten, die alles reiner, perfekter, würdiger usw. machen…das
sind diejenigen, die auch bei andren Berufsgruppen auf den „schwarzen Listen“ stehen, für die dann ein
Termin erst wieder in 5 Monaten frei ist…
#5 Friedrich Spee 19:04:38 | Dienstag, 30. Dezember 2008
Samurai: korrekt! Das sehe ich ganz ähnlich. Ein „typischer“ Laie, der bei der katholischen Kirche mitarbeitet,
hat keinerlei Ausbildung – und sollte somit auch nicht predigen. Gegen Predigten von nicht-geweihten Menschen
hätte ich im Prinzip jedoch nichts einzuwenden – wenn jmd beispielsweise katholische Theologie studiert
hat um z.B. Lehrer zu werden. Um ein guter Prediger zu sein muss man nicht die Weihe empfangen haben.
Man muss einfach nur Ahnung von der Materie haben – und reden können. Letzteres bringt auch eine Weihe
nicht automatisch mit sich, leider.
@ prada Genau das meinte ich. Beispiel Predigt: Warum sollen Laien nicht predigen dürfen? Meine Antwort:
Weil dann schnell Unsinn dabei herauskommt, wer mal eine „typische“ Jesus-Freaks-„Ich-sage-euch-jetzt-was-mir-Gott-eingegeben-hat“-Predigt
gehört hat, versteht mich. Predigen heißt – verkündigen – Lehre des Wortes Gottes und dazu sollte man
die Hintergründe kennen um Denkfehler zu vermeiden. Sicher, in der ev.-luth. Kirche gibt es Laienprediger –
die bekommen aber auch eine mehrjährige theologische Ausbildung bevor sie predigen dürfen. Grund: siehe
oben!
@ Samurai Ich stimme dir voll zu! Denn wozu gibt es bestimmte Ausbildungen, verschiedene Kompetenzen,
Fachlichkeit und im Fall von Kirche auch klare Beauftragungen (Weihe). Wenn ich zum Arzt gehe und erstmal
die Diagnose selbst stelle, das Rezept ausfülle und den Arzt nur für die Unterschrift brauche, wird
mir wahrscheinlich die Tür gewiesen. Augenhöhe heisst für mich, eine Kommunikation und Autausch zu
erreichen, auf der es möglich ist, verschiedene Fähigkeiten (Charismen) in den Dienst einer gemeinsamen
Sache zu stellen.
Ich melde mich zu Wort! Allerdings, weil ich mal loswerden möchte, was mich stört. Nämlich die Tatsache,
daß hierzulande manche Laien meinen, sie wären der Mittelpunkt – der Liturgie wie auch der Kirche. Keine
Frage, daß die Laien zu Recht ihren Platz in der Kirche haben und ihre Aufgaben(gebiete), worauf das
Vatikanum II zu recht hinwies. Aber wenn ich erlebe, daß manche „engargierten“ Laien meinen, sie müssten
mal eben selber – enstschuldigt den Ausdruck! – ein Hochgebet „stricken“ oder jede (!) Messe müsse musikalisch
mit E-Guitarre und Baß begleitet werden – auch das kann (!) passen -dann bekomme ich zuviel.