17:14:13 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
In der zweiten Hälfte des ausklingendes Jahres gab es im Vatikan liturgische Verbesserungen und in Wien noch mehr Skandale. Papst Benedikt XVI. besuchte Australien und Frankreich. Jahresrückblick von Juli bis Dezember.
JuliAus dem altgläubigen Benediktinerkloster von Le Barroux entflohene Mönche und bezogen am 2. Juli
ihr neues Kloster in Villatalla in Norditalien. Es heißt, sie hätten angesichts des im Mutterkloster
aufkommenden Biritualismus
das Weite gesucht.
Der Gründungsmönch der neuen Gemeinschaft führte auch
den in Italien gegründeten Orden der
Franziskaner der Immaculata zur Alten Messe.
Am 7. Juli jährte
sich die Veröffentlichung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’. Die Anzahl der Meßorte in Deutschland
verdreifachte sich in diesem Jahr – trotz immer noch heftiger Widerstände der Bischöfe – von 35 auf
119.
Am selben Tag entschied die anglikanische Gemeinschaft von England mit großer Mehrheit,
Frauenbischöfe
zu ernennen.
Am 8. Juli gab die altgläubige Ordensgemeinschaft ‘Servi Jesu et Mariä’ bekannt, daß
Pater
Anton Bentlage zum neuen Generaloberen gewählt wurde.
Vom 15. bis 20. Juli nahm der Papst in Sydney
am Weltjugendtag teil.
Zur Abschlußmesse kam eine halbe Million Besucher. Es handelte sich um die größte
internationale Menschenmenge, die sich je in Australien versammelte.
Abschlußmesse am Weltjugendtag

©
WYD 2008

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Am 25. Juli jährte
sich die Veröffentlichung der
prophetischen Enzyklika ‘Humanae Vitae’ von Papst Paul VI. († 1978) zum
vierzigsten Mal.
AugustEs entbrennt ein Krieg zwischen Georgien und Rußland. Letztere suchten und
fanden auf georgischem Gebiet Waffen aus Israel, die für einen Krieg gegen den Iran bestimmt waren.
Am 6. August jährte sich der Tod von Papst Paul VI. zum dreißigsten Mal.
Mitte August wurde in Wien
eine führende Figur der europäischen Abtreibungsindustrie, der skrupellose Kinderschlächter
Peter Safar,
katholisch begraben.
Ende August gab Bischof Ratko Perić von Mostar bekannt, daß die vatikanische Glaubenskongregation
einen Medjugorje-Guru – Franziskanerpater
Tomislav Vlašić – mit dem Interdikt belegt hat.
September
Vom 12. bis 15. September reiste Papst Benedikt XVI. nach Paris und Lourdes. Der Heilige Vater feierte
das 150jährige Jubiläum der Marienerscheinungen.
In Lourdes kam es bei der Papstmesse zu schweren
Sakrilegien:
Gottesdienstbesucher stopften sich nach der Messe herumliegende, konsekrierte Hostien in die Taschen.
Am 15. September meldete die US-Pleite-Bank Lehman Insolvenz an.
Das Bistum Aachen soll dabei Millionenbeträge
verloren haben.
Am 26. September
lobte sich die Deutsche
Bischofskonferenz nach ihrer Herbstvollversammlung, ein ausreichendes Angebot an Alten Messen geschaffen
zu haben.
Die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ strafte die Bischöfe Lügen. Sie veröffentlichte
eine Liste mit
sechzig Orten, wo Gruppen von Gläubigen immer noch auf die Alte Messe warten.
Oktober
Im Oktober tagte im Vatikan die Bischofssynode. Während der Synode wurden drei vom Papst approbierte
neue Schlußvarianten für die Neue Messe bekanntgegeben.
Am 6. Oktober referierte erstmals ein Rabbiner,
Shear-Yashuv Cohen, vor der Synode.
Am 2. Oktober feierte der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann,
sein Silbernes
Bischofsjubiläum.
Am 19. Oktober konsekrierte Kardinal Lehmann den Altar der verwüsteten
und
entgotteten Bonifatius-Kapelle im Mainzer Priesterseminar.
Altarweihe im Priesterseminar

© Bistum
Mainz / Blum

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Am
Fest unserer Lieben Frau vom Rosenkranz – dem 7. Oktober – anerkannte Papst Benedikt XVI. das altgläubige
„Institut Christus König und Hoherpriester“ sowie die angeschlossene Nonnengemeinschaft „Anbetungsschwestern
des königlichen Herzens Jesu Christi“ als Gemeinschaften
Päpstlichem Rechts.
Zwei Tage später feierte
der Vatikan den fünfzigsten Todestag von Pius XII. Die Wahl seines Nachfolgers, Johannes XXIII., jährte
sich am 28. Oktober ebenfalls zum fünfzigsten Mal.
Am 23. Oktober
suspendierte Papst Benedikt XVI. den
Bischof von Kochi in Südindien, Mons. John Thattunkal (58). Er hatte eine orthodoxe Frau mit dubiosen
Visionen adoptiert.
Ende Oktober wurden in Moskau zwei Jesuiten von einem später geständigen
Homo-Stricher
brutal
ermordet.
Am 30. Oktober ließ Papst Benedikt XVI. den Mahltisch aus den 70er Jahren vor der Kathedra
Petri in der Apsis des Petersdoms durch einen angemesseneren, rechteckigen Volksaltar ersetzen.
Der neue
Volksaltar

© rinascimentosacro.com

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rinascimentosacro.com
NovemberIm November gab es mehrere Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag des
Holodomor in der Ukraine – dem größten Völkermord, der je auf europäischem Boden verübt wurde.
Im
November verdichteten sich römische Gerüchte, wonach die Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischofe
der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.
bevorsteht .
Mitte November wurde bekannt, daß der suspendierte
Priester der Diözese Sankt Pölten, Hw. Wolfgang Rothe, kirchenrechtlich rehabilitiert und in der Erzdiözese
München seelsorglich
tätig wurde.
Am 16. November feierte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn
eine Diskomesse unter dem Motto „Eisbrecher“. Der Kirchenfürst konsekrierte dabei mit CO2 getriebenes
Fladenbrot.
Die für den November geforderte
Korrektur der Übersetzung des ‘pro multis’ – für viele –
in den Wandlungsworten der Neuen Messe wurde fast weltweit
ignoriert.
Am Fest der Darstellung Mariens
im Tempel – dem 21. November – erhielt die deutsche Trappistenabtei Mariawald von Rom die Erlaubnis für
eine
Rückkehr zum Alten Ritus und zur ursprünglichen Ordensdisziplin.
DezemberAm 9. Dezember gab
Papst Benedikt XVI. die seit Monaten bekannte Ernennung des Erzbischofs von Toledo, Antonio Kardinal Cañizares
Llovera (63), zum neuen Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung,
bekannt.
Kardinal Cañizares weiht im Alten Ritus

© icrsp.org

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Am 22. Dezember kritisierte Papst
Benedikt XVI. in seinem Jahresrückblick vor der römischen Kurie die Gender-Ideologie und die Homo-Unzucht.
Homo-ideologische Verbände auf der ganzen Welt
schäumten.
Januar bis Juni im Überblick
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