Weihnachten
Jahr der Jubiläen
In der zweiten Hälfte des ausklingendes Jahres gab es im Vatikan liturgische Verbesserungen und in Wien noch mehr Skandale. Papst Benedikt XVI. besuchte Australien und Frankreich. Jahresrückblick von Juli bis Dezember.
Szenen aus dem Jahr 2008
Szenen aus dem Jahr 2008
Juli

Aus dem altgläubigen Benediktinerkloster von Le Barroux entflohene Mönche und bezogen am 2. Juli ihr neues Kloster in Villatalla in Norditalien. Es heißt, sie hätten angesichts des im Mutterkloster aufkommenden Biritualismus das Weite gesucht.

Der Gründungsmönch der neuen Gemeinschaft führte auch den in Italien gegründeten Orden der Franziskaner der Immaculata zur Alten Messe.

Am 7. Juli jährte sich die Veröffentlichung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’. Die Anzahl der Meßorte in Deutschland verdreifachte sich in diesem Jahr – trotz immer noch heftiger Widerstände der Bischöfe – von 35 auf 119.

Am selben Tag entschied die anglikanische Gemeinschaft von England mit großer Mehrheit, Frauenbischöfe zu ernennen.

Am 8. Juli gab die altgläubige Ordensgemeinschaft ‘Servi Jesu et Mariä’ bekannt, daß Pater Anton Bentlage zum neuen Generaloberen gewählt wurde.

Vom 15. bis 20. Juli nahm der Papst in Sydney am Weltjugendtag teil.

Zur Abschlußmesse kam eine halbe Million Besucher. Es handelte sich um die größte internationale Menschenmenge, die sich je in Australien versammelte.

Abschlußmesse am Weltjugendtag
Der Papst kommt.Die Abschlußmesse beginnt.Konzelebrierende Kardinäle und Bischöfe

Am 25. Juli jährte sich die Veröffentlichung der prophetischen Enzyklika ‘Humanae Vitae’ von Papst Paul VI. († 1978) zum vierzigsten Mal.

August

Es entbrennt ein Krieg zwischen Georgien und Rußland. Letztere suchten und fanden auf georgischem Gebiet Waffen aus Israel, die für einen Krieg gegen den Iran bestimmt waren.

Am 6. August jährte sich der Tod von Papst Paul VI. zum dreißigsten Mal.

Mitte August wurde in Wien eine führende Figur der europäischen Abtreibungsindustrie, der skrupellose Kinderschlächter Peter Safar, katholisch begraben.

Ende August gab Bischof Ratko Perić von Mostar bekannt, daß die vatikanische Glaubenskongregation einen Medjugorje-Guru – Franziskanerpater Tomislav Vlašić – mit dem Interdikt belegt hat.

September

Vom 12. bis 15. September reiste Papst Benedikt XVI. nach Paris und Lourdes. Der Heilige Vater feierte das 150jährige Jubiläum der Marienerscheinungen.

In Lourdes kam es bei der Papstmesse zu schweren Sakrilegien: Gottesdienstbesucher stopften sich nach der Messe herumliegende, konsekrierte Hostien in die Taschen.

Schwere Sakrilegien bei der Papstmesse
'Spiegel online' zeigt, wie die konsekrierten Hostien nach der Papstmesse achtlos in einem Silberpokal herumliegen.Manche Pilger "stopfen sich" - so 'Spiegel' - die Taschen mit den Hostien voll.Junge Spanierinnen lassen sich auf dem Thron des Papstes photographieren.

Am 15. September meldete die US-Pleite-Bank Lehman Insolvenz an. Das Bistum Aachen soll dabei Millionenbeträge verloren haben.

Am 26. September lobte sich die Deutsche Bischofskonferenz nach ihrer Herbstvollversammlung, ein ausreichendes Angebot an Alten Messen geschaffen zu haben.

Die Laienvereinigung ‘Pro Missa Tridentina’ strafte die Bischöfe Lügen. Sie veröffentlichte eine Liste mit sechzig Orten, wo Gruppen von Gläubigen immer noch auf die Alte Messe warten.

Oktober

Im Oktober tagte im Vatikan die Bischofssynode. Während der Synode wurden drei vom Papst approbierte neue Schlußvarianten für die Neue Messe bekanntgegeben.

Am 6. Oktober referierte erstmals ein Rabbiner, Shear-Yashuv Cohen, vor der Synode.

Am 2. Oktober feierte der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, sein Silbernes Bischofsjubiläum.

Am 19. Oktober konsekrierte Kardinal Lehmann den Altar der verwüsteten und entgotteten Bonifatius-Kapelle im Mainzer Priesterseminar.

Altarweihe im Priesterseminar

Am Fest unserer Lieben Frau vom Rosenkranz – dem 7. Oktober – anerkannte Papst Benedikt XVI. das altgläubige „Institut Christus König und Hoherpriester“ sowie die angeschlossene Nonnengemeinschaft „Anbetungsschwestern des königlichen Herzens Jesu Christi“ als Gemeinschaften Päpstlichem Rechts.

Zwei Tage später feierte der Vatikan den fünfzigsten Todestag von Pius XII. Die Wahl seines Nachfolgers, Johannes XXIII., jährte sich am 28. Oktober ebenfalls zum fünfzigsten Mal.

Am 23. Oktober suspendierte Papst Benedikt XVI. den Bischof von Kochi in Südindien, Mons. John Thattunkal (58). Er hatte eine orthodoxe Frau mit dubiosen Visionen adoptiert.

Ende Oktober wurden in Moskau zwei Jesuiten von einem später geständigen Homo-Stricher brutal ermordet.

Am 30. Oktober ließ Papst Benedikt XVI. den Mahltisch aus den 70er Jahren vor der Kathedra Petri in der Apsis des Petersdoms durch einen angemesseneren, rechteckigen Volksaltar ersetzen.

Der neue Volksaltar
Der Kathedra-Altar aus Marmor stand jahrhundertelang in der Apsis des Petersdoms.In den 70er Jahren wurde der Altar außer Dienst gestellt und dann einfach abgerissen und zertrümmert.An die Stelle des Marmoraltars kam ein Mahltisch aus Bronze.

November

Im November gab es mehrere Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag des Holodomor in der Ukraine – dem größten Völkermord, der je auf europäischem Boden verübt wurde.

Im November verdichteten sich römische Gerüchte, wonach die Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischofe der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. bevorsteht .

Mitte November wurde bekannt, daß der suspendierte Priester der Diözese Sankt Pölten, Hw. Wolfgang Rothe, kirchenrechtlich rehabilitiert und in der Erzdiözese München seelsorglich tätig wurde.

Am 16. November feierte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn eine Diskomesse unter dem Motto „Eisbrecher“. Der Kirchenfürst konsekrierte dabei mit CO2 getriebenes Fladenbrot.

Die für den November geforderte Korrektur der Übersetzung des ‘pro multis’ – für viele – in den Wandlungsworten der Neuen Messe wurde fast weltweit ignoriert.

Am Fest der Darstellung Mariens im Tempel – dem 21. November – erhielt die deutsche Trappistenabtei Mariawald von Rom die Erlaubnis für eine Rückkehr zum Alten Ritus und zur ursprünglichen Ordensdisziplin.

Dezember

Am 9. Dezember gab Papst Benedikt XVI. die seit Monaten bekannte Ernennung des Erzbischofs von Toledo, Antonio Kardinal Cañizares Llovera (63), zum neuen Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, bekannt.

Kardinal Cañizares weiht im Alten Ritus
Kardinal Cañizares weiht Priester des Instituts Christus König und Hoherpriester.

Am 22. Dezember kritisierte Papst Benedikt XVI. in seinem Jahresrückblick vor der römischen Kurie die Gender-Ideologie und die Homo-Unzucht. Homo-ideologische Verbände auf der ganzen Welt schäumten.

Januar bis Juni im Überblick
      
14 Lesermeinungen
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#14   biomilch   22:25:01 | Freitag, 2. Januar 2009
Dann sollen die vorbildlichen …
… US Bürger mal eine Regierung wählen, die nicht plündernde und mordende Soldaten über die Erde hetzt.
Und da sie das nicht können, muß bald das Gesellschaftssystem in den Orkus geblasen werden.
Dann haben die USA vielleicht nicht nur religiöse Einwohner, sondern auch eine Regierung, die andere Völker respektiert – manche der US-Opfer sind schließlich sogar Christen.
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#13   Marcelus   21:49:45 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Die US-amerikanische Gesellschaft ist nicht perfekt,
und hat Regierungen, die das Volk belügen, und dem Mammon dienen,
aber dennoch gibt es Millionen vorbildhafte römisch-katholische US-Bürger, und auch Millionen vorbildhafte gottesfürchtige, aber häretisch-protestantische Christen,
die nichts dafür können, daß die US-Regierungen aus Betrügern und Lügnern bestehen, und verantwortlich für die Ermordung von Millionen Altamerikanern sind, und verantwortlich sind an den Bombenvernichtungskriegen gegen Zivilbevölkerungen weltweit, von Deutschland, Italien, Japan bishin nach Vietnam.
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#12   biomilch   21:44:49 | Donnerstag, 1. Januar 2009
@Marcelus
Man kann nur entweder dem Mammon oder Gott dienen.
Nicht beiden!
Die US-Gesellschaft dient dem Mammon.
Man schau sich nur die Gebäude der Investmenbanken im Vergleich zu den Kirchen an. Diese Gesellschaft wird zugrunde gehen, weil sie verlogen ist.
Außerdme glaube ich kaum, daß Jesus solche Lügen gerne hört, mit denen man sein Volk in völkerrechtswidrige Angriffskriege führt.
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#11   Marcelus   20:57:50 | Donnerstag, 1. Januar 2009
biomilch: In den USA gibt es Millionen streng nach Gottes Geboten lebende Christen,
und Gott sei Dank nicht Millionen mohammedanische Immigranten, sondern Millionen römisch-katholische Immigranten aus den römisch-katholisch dominierten lateinamerikanischen Staaten, teilweise auch aus den römisch-katholischen Philippinen,
im Gegensatz zur EU, in denen es nur mehr eine schwache, verstreute Herde nach Gottes Geboten lebender Christen gibt,
und Millionen mohammedanische Immigranten – anstatt Millionen römisch-katholischer Immigranten aus Lateinamerika oder aus den Philippinen.
Heute schwächelt ein anderes Weltreich, nur werden es wohl leider eher die Muselmanen sein, die den Pfad der Tugend wiederherstellen.
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#10   biomilch   20:51:25 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Hermar
Vor 2000 Jahren fand die Hermannschlacht (auch: Schlacht im Teuteburger Wald, heute am Wiehengebirge lokalisiert) statt. Durch den Sieg über die Legionen des Kriegsverbrechers und Kriegstreibers Varus, der die germanischen Völker überfallen hatte, blieb dieser Landstich frei und die Germanen konnten später das der Dekadenz verfallene röm. Weltreich auf den Pfad der Tugend zurückbringen.
Heute schwächelt ein anderes Weltreich, nur werden es wohl leider eher die Muselmanen sein, die den Pfad der Tugend wiederherstellen.
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#9   franziskus   13:04:10 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Franziskaniosches PAX et BONUM
wünsche ich Euch allen von Herzen!
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#8   Gotthard   12:42:01 | Donnerstag, 1. Januar 2009
@r.ruhrgebietler
Hat denn die ewig gültige trid. Liturgie etwa Jubiläum?
sie kann doch kein Jubiläum haben – sie spannt sich von Anfang bis Ende – und wird nur für eine kurze Zeitspanne in der Endlichkeit sichtbar.
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#7   r.ruhrgebietler   06:42:38 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Ein gesegnetes Jahr 2009.
Es ist das Jahr der Jubiläen?
Hat denn die ewig gültige trid. Liturgie etwa Jubiläum?
Und zu einer solchen werde ich jetzt zur Begrüßung des neuen Jahres mich aufmachen und mich dem Segen Jesus Christi für 2009 anheimstellen.
Allen Seelen guten Willens ein gutes Jahr unter dem Segen Jesu Christi!
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#6   ignosti †   01:02:08 | Donnerstag, 1. Januar 2009
An alle Nutzer des Forums
ein gutes und in jeder Hinsicht erfolgreiches Jahr 2009!
Einen Gedanken von Pietro Corelie möchte ich anschließen, verbunden mit dem Wunsch, dass uns das letztere besser gelingen möge:
Es gibt viele, die uns etwas einreden wollen, und wenige, die uns ausreden lassen.
ignosti, grüßend
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#5   Biene Maja   21:30:57 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
an alle
Gesegnetes gutes neues Jahr :-@ wünscht die Biene
danke für alles :(3
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#4   Rüdesheim   20:13:05 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Genau…
auf ein gutes neues Jahr 2009 :-)
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#3   Wandregisel   20:07:49 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Na denn mam einen guten Rutsch
und ein schönes und vor allem gesundes 2009 an alle!!!
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#2   Gotthard   19:25:01 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Leer-Kopf
Am 19. Oktober konsekrierte Kardinal Lehmann den Altar der verwüsteten und entgotteten Bonifatius-Kapelle im Mainzer Priesterseminar.
dieser Satz kann nur einem leeren Kopf entspringen.
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#1   Rüdesheim   18:37:20 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
Typisch…
Kurz vor Jahresschluß hat kreuz.net nochmal die Keule geschwungen, und dem Mainzer Priesterseminar bzw. dessen Kapelle Gottlosigkeit und Verwüstung unterstellt!
Und danach der neue Kardinalpräfekt, ein Bild wie aus dem vergangenen Jahrhundert…aus seiner Kleidung spricht Einfachheit und Bescheidenheit!! Glückwunsch der Gottesdienstkongregation;-)
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