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Reise-Ausblick + Vatikanische Unabhängigkeit + Philippinen mit der Nase vorn + Die Umstellung schreitet voran + Sie sterben Seite an Seite
Reise-Ausblick

Vatikan. Im nächsten Jahr sind drei Auslandsreisen des Papstes geplant. Die Reise nach Afrika vom 17. bis 23. März ist als einzige bestätigt. Im Mai könnte Papst Benedikt XVI. – abhängig vom israelischen Überfall auf das Palästinenser-Ghetto im Gazastreifen – das Heilige Land besuchen. Probleme gibt es in Jerusalem auch mit einem eventuellen Besuch des kirchenfeindlichen Holocaust-Gedenkzentrums Yad Vashem. Im Herbst wird eine dritte kürzere Reise den Papst nach Angaben der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ in ein mitteleuropäisches Land führen. Als mögliche Ziele gelten die Slowakei, Rumänien oder die Tschechische Republik.

Vatikanische Unabhängigkeit

Vatikan. Ab heute gelten die neuen italienische Gesetze nicht mehr automatisch für den Vatikan. Die alte Praxis bestand seit den Lateranverträgen des Jahres 1929. Die Rechtssprechung des Vatikan orientiert sich künftig am allgemeinen internationalen Recht und an den internationalen Verträgen des Heiligen Stuhls. Quelle und Bezugspunkt für die Interpretation sämtlicher Normen ist das Kirchenrecht.

Philippinen mit der Nase vorn

Philippinen. Am Heiligen Abend strahlte das philippinische Fernsehen
‘National Broadcasting Network 4’ eine Alte Messe aus. Das berichtete die Nachrichtenseite ‘kathnews.de’. Die Übertragung begann mit einführenden Erklärungen. Die Messe zelebrierte der italienische Somasker-Pater Grato Germanetto CRS. ‘National Broadcasting Network 4’ ist ein öffentlich rechtlicher Sender. Die alljährliche Ausstrahlung einer Neuen Messe entfiel.

Die Umstellung schreitet voran

Deutschland. Am übernächsten Sonntag feiern die Trappisten in Mariawald ihr erstes öffentliches Hochamt im Alten Ritus. Das gab die Abtei auf ihrer Webseite bekannt. Bei der Messe singt eine Choralschola unter der Leitung des bekannten Kirchenmusikers Gabriel Maria Steinschulte. Vor der Messe wird die Terz gesungen.

Sie sterben Seite an Seite

Katholische Nachrichtenagentur: Im Gaza-Streifen leben unter 1,5 Millionen Muslimen etwa 3.000 Christen. Wie geht es der christlichen Minderheit?

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal: „Die Christen sind ein integraler Bestandteil der Bevölkerung Gazas, es gibt dort kein christliches Ghetto. Die Bomben unterscheiden nicht zwischen Muslimen und Christen, insofern leiden alle gemeinsam unter den Angriffen. Auch wenn Israel sagt, daß nur genau definierte Ziele angegriffen werden, kann ich das nicht wirklich erkennen – es sind viele getötet worden, die völlig unschuldig sind und mit Hamas nichts zu tun haben.“

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, im Gespräch mit der Journalistin Gabi Fröhlich, für die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’.
      
13 Lesermeinungen
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#14   joberens   22:30:36 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Galatea
Zur Klarstellung Deines Vorwurfs mit den KOndomen hier die Begründung
www.spiegel-forum.de/forum/showthread.php?id=30
Josef Berens
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#13   Galatea   21:54:52 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Herr JoBerens,
Umkehr, Buße und die Anbetung unseres ewigen Gottes, nicht die Kondompropaganda –
das wünsche ich Ihnen von ganzen Herzen, auch dann, wenn Sie wieder gesperrt sind.
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#12   Marcelus   21:51:17 | Donnerstag, 1. Januar 2009
joberens ist ein Apostat und Lügner,
der sich zur Römisch-Katholischen Kirche erst bekehren muß, wenn er sein ewiges Leben retten will.
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#11   Dr. Guillotin   21:46:24 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Josef Berens
Oh , Sie sind treu. Wie schön. Ist es Ihre Frau auch?
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#10   joberens   21:43:35 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Galatea
Liebe Galatea, Sollen wir nicht im neuen Jahr versuchen fair miteinander umzugehen. Ich weiß ja nicht ob Du KOndome brauchst. Ich brauche jedenfalls keine denn ich bin meiner Frau treu und meine Sturm- und Drangzeit ist ohnehin vorbei.
Dennoch fühle ich eine hohe Verantwortung für meine Mitmenschen, die vielleicht doch hin und wieder welche zum Schutz gegen Aids benötigen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#9   Marcelus   21:25:49 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Die Tschechische Republik wünscht im Deutschen mit der Kurzbezeichnung Tschechien
benannt zu werden,
angesichts der tschechischen Völkermorde an der deutschen und ungarischen Nation seit 1918 ist uns das einerlei.
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#8   Galatea   21:23:38 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Herr TAM: Beide Bezeichungen…
…sowohl Tschechien als auch Tschechei sind korrekt.
Informieren Sie sich einmal.
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#7   Marcelus   21:23:30 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Die Tschechoslowakei existiert nicht mehr,
die Tschechei sehr wohl. Ihr Staatsname lautet Tschechische Republik, oder kurz Tschechien.
Tschechien, Tschechei, das ist alles einerlei bei einem Staat, der sich zur Vernichtung des deutschen und ungarischen Volkes bekennt.
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#6   Toter Alter Mann   21:20:30 | Donnerstag, 1. Januar 2009
@Marcelus:
Die Tschechei existiert nicht mehr.
Willkommen im heute.
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#5   Galatea   21:19:34 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Herr Joberens, hoffen wir,
dass der Papst bei den wenigen noch verbliebenen Katholiken in Afrika mit seiner Lehre ein fruchtbares, gottgewolltes Familienleben bewirkt. – und vor allem ein Sünden- und AIDS-freies.
Und Ihnen wünsche ich ein gutes Neues Jahr und vor allem ein von allen religiösen Hemmnissen befreites Sexualleben, vergessens die Kondome nicht.
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#4   Marcelus   21:17:13 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Solange sich die Tschechei noch zu Völkermordgesetzen bekennt, und diese in kraft hält,
ist deren EU-Aufnahme ohnehin rechtswidrig.
Und auch die Republik Polen muß sich von seiner deutschen- und minderheitenfeindlichen Politik distancieren.
Eine Schande, daß die Regierungen der BRD und Österreichs diese Staaten so einfach in die EU hineingelassen haben.
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#2   Confiteor   15:11:01 | Donnerstag, 1. Januar 2009
So dtreng urteilt
Marcelus, ob sich aber Benedikt XVI. dran hält…? :-$
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#1   Marcelus   12:08:11 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Solange die tschechischen Genozidgesetze noch aufrecht sind, sollte der Papst dieses Land
boycottieren, und dieses Land hat auch in der EU nichts verloren.
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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