16:53:16 | Donnerstag, 1. Januar 2009
Ein früherer Pressesprecher des Kardinals von Wien hat diesen kürzlich über die Medien angegriffen. Danach zeigte sich der Kardinal gefügig wie ein Lamm.
(kreuz.net, Wien) Am 4. Dezember richtete sich Wolfgang Bergmann (45) in der kirchenfeindlichen Tageszeitung
‘Der Standard’ in einem Haßkommentar an Christoph Kardinal Schönborn von Wien.
Bergmann ist Diplomtheologe.
Er war Gründungsmitglied der umstrittenen Aktion ‘Geborene für Ungeborene’, die heute „Österreichische
Lebensbewegung“ heißt.
Von 1988 bis 1996 amtete er als Pressereferent der Caritas. Von 1996 bis 1999
leitete er die Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien und war Geschäftsführer von Radio Stephansdom.
Seit 2000 ist er Geschäftsführer der antikatholischen Tageszeitung ‘Standard’.
Abrechnung mit dem
KardinalBergmanns Kommentar im ‘Standard’ beginnt mit „Sehr geehrter Herr Kardinal“ und endete mit besten
Grüßen: „Darf ich auf Antwort hoffen?“
Darin bezieht er sich auf Kardinal Schönborns
Jerusalemer Predigt
gegen die ‘Mariatroster Erklärung’.
Der Journalist erklärt, daß der Kardinal die Bischöfe von damals
nicht anklagen und der Sünde bezichtigen dürfe.
In der Zwischenzeit hat der Kardinal seine diesbezügliche
Aussage bereits
zurückgenommen.
Ist Kardinal Schönborn ein Rassist?Bergmann erklärt dem Kardinal
brühwarm, daß die europäische Bevölkerung nicht sterbe, sondern durch Immigration angeblich gehalten
werde:
„Gehen Sie als Kardinal der Weltkirche (!) von einem Vorrang oder singulären Wert des ‘alten
Kontinents’ aus?“ – fragt er dazu unterstellend und versteigt sich: „Hier lugt ein Gedankengut durch,
gegen das ich Sie bis dato als immun vermutete.“
Das angebliche Gejammere vom sterbenden Europa führe
in eine Gasse, in die der Kardinal „hoffentlich“ nicht wolle.
Mehr Privilegien, mehr Homos, weniger Familien,
weniger KinderZum Thema Homo-Unzucht kann Bergmann „intellektuell“ nicht verstehen, warum die Privilegierung
von Sodomisten der Kinderzahl abträglich sein sollte.
Homos würden sich so oder anders nicht weniger
fortpflanzen – erkennt er scharf und bemerkt nicht, daß das auch der Grund ist, warum Homo-Privilegien
sinnlos sind.
Bergmann eilt von Unterstellung zu Unterstellung: „Ich möchte Sie nicht in jene sektiererisch
engen Kreise einordnen, die in Homosexualität einen Untergang des Abendlandes vermuten.“
Im weiteren
leugnet der frühere erzdiözesane Pressesprecher, daß die Kinderverhütung eine schwere Sünde ist.
Dem Kardinal wirft er „Enge“ vor.
Der Kardinal läßt das Pamphlet beantwortenAm 10. Dezember schrieb
Franz Eckert (52) – Integrationsbeauftragter im Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz –
im Auftrag des Kardinals dem ‘Standard’ eine Antwort.
Eckert ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.
Er hat mit Bergmann lange Zeit gemeinsam für die Erzdiözese Wien gearbeitet.
Der Integrationsbeauftragte
richtet aus, daß der Kardinal eine Stellungnahme aus dritter, juristisch-gesellschaftspolitischer Sicht
einen Klärungsprozeß besser garantiert hätte.
Entsprechend wird Eckert vom ‘Standard’ als „Schönborn-Vertrauter“
tituliert. Als solcher befürwortet er die Einführung von Homo-Privilegien:
„Gegen einen Homosexuellen-Partnerschaftsvertrag,
der die Rechtsbeziehungen gleichgeschlechtlicher Partner angemessen regelt und ihnen die notwendige Rechtssicherheit
einräumt, ohne zu einem Abklatsch der Ehe zu werden, ist redlicherweise kein Einwand zu erheben.“
Der
‘Standard’ pfeifft – die Kirche tanztEckert gibt Bergmann recht, daß diese Homo-Privilegien angeblich
keinen Einfluß auf die demographische Situation hätten.
Nur eine „Ehe“ für Homo-Paarungen wirke sich
auf die Kinderzahl aus.
Da die Kinderzahl mit der Förderung von Ehe und Familie zusammenhänge, entstehe
auch eine Verbindung zwischen Homo-Konkubinat und Kinderarmut.
Zur Anti-Kinder-Pille erklärt Eckert
etwas allgemein, daß dieses Hormonpräparat „eine tiefgreifende Neuregelung des gesamten Partnerverhaltens
mit sich gebracht und zu gesellschaftlichen Umwälzungen geführt“ habe, an die vor vierzig Jahren niemand
gedacht habe.
Zum Abschluß rechtfertigt er noch die umstrittene ‘Maria Troster Erklärung’.
Diese sei
„keineswegs leichthin abgegeben“ worden, sondern es habe „gute Gründe“ gegeben:
„Die in der ‘Maria Troster
Erklärung’ vorrangig betonte Gewissensentscheidung wird auch weiterhin oberste und letzte Instanz bleiben.“
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Heggi 22:45:29 | Donnerstag, 1. Januar 2009
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Heggi 22:28:18 | Donnerstag, 1. Januar 2009
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Heggi 22:05:32 | Donnerstag, 1. Januar 2009
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matt3 21:34:49 | Donnerstag, 1. Januar 2009
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turk 20:07:09 | Donnerstag, 1. Januar 2009