Nicht der Papst ist unfehlbar – sondern die Kondome
Es gab in Deutschland nicht nur einen millionenfach gesühnten millionenfachen Judenmord – sondern auch einen antikatholischen Kulturkampf. Dieser ist – mit den entsprechenden Konsequenzen – bis heute nicht aufgearbeitet und bereut.
Der ‘Spiegel’ schäumt gegen die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
(kreuz.net) „Wer stoppt diese Frau?“ – schäumte das deutsche Boulevardmagazin ‘Spiegel-Online’ kürzlich
in einer Bildunterschrift für einen TV-Jahresrückblick.
Die Aussage bezog sich auf die katholische
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis von Regensburg.
Das Magazin nahm es der Fürstin übel, daß sie
im vergangenen September bei einer Quassel-Sendung der Journalistin Sandra Maischberger nicht die ‘Spiegel’-Dogmen
abgearbeitet hatte.
Die Empörung bei dem Online-Magazin ist darum groß- um so mehr als die freigeistige
Fürstin nach der Maischberger-Sendung noch ein weiteres Mal im Deutschen Fernsehen auftreten konnte:
Im November erschien sie in der ARD-Sendung ‘Beckmann’ – und wieder hatte niemand den ‘Spiegel’ um Erlaubnis
gefragt.
Wie konnte es geschehen, daß die freche Fürstin letztes Jahr gleich zweimal an der ‘Spiegel’-Zensur
vorbeikam?
Bei Beckmann war Fürstin Gloria nach Angaben von ‘Spiegel-Online’, „um ihren Krypto-Katholizismus
zu verbreiten.“
Krypto-Katholizismus? Was meint ‘Spiegel-Online’ mit diesem Ausdruck?
Das Wort bezeichnet
einen meist in Verfolgungszeiten insgeheim praktizierten römisch-katholischen Glauben.
Will der antikatholische
‘Spiegel’ der katholischen Regensburger Fürstin – welche die Öffentlichkeit gewiß nicht scheut – wirklich
vorwerfen, ihren Glauben versteckt zu praktizieren?
Oder glaubt ‘Spiegel-Online’, daß dem so sein sollte?
Es ist eher wahrscheinlich, daß ein ‘Spiegel’-Redakteur in einem antiklerikalen Anfall beim Stichwort
„katholisch“ einfach losgeschossen hat, ohne vorher seinen Restverstand anzukurbeln.
Bei der katholischen
Berichterstattung des ‘Spiegel’ liegt das Problem auch darin, daß ‘Spiegel’-Redakteure ihren Kopf nicht
auf dem Hals, sondern in der Unterhose tragen. Dort ist die Aussicht bekanntermaßen beschränkt und die
Luft stickig.
Wer den ganzen Tag nur an Sex denkt und alle Dinge dieser Welt unter diesem einen Aspekt
interpretiert, dem fällt zu jedem Thema nur noch ein Wort ein: Sex.
Darum kann die ‘Spiegel’-Redaktion
den Namen der Regensburger Fürstin nicht hören, ohne sogleich an ihre Unterhose und das damit verbundene
schlechte Gewissen erinnert zu werden.
Mag sein, daß der Afrikaner – wie ‘Spiegel-Online’ andeutet –
gerne „schnackselt“.
Doch er ist nicht der einzige: Der ‘Schnacksel’-Kult ist auch die Religion des Boulevardmagazins.
Jeder Schnacksler muß sich bedroht fühlen, wenn Fürstin Gloria das Dogma von der Unfehlbarkeit der
Kondome in Frage stellt.
Angesichts dieser kecken Kondom-Ketzerei weiß der an sich selber verzweifelnde
‘Spiegel’ nur noch einen Rat: „Ein Auftrittsverbot für die Fürstin wäre für alle das Beste.“
Für
alle ‘Spiegel’-Redakteure?
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218 Lesermeinungen
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An den lieben Bruder Marcelus Carissime Frater Marcelus – meine Verehrung, wenn das Dein echter Name ist
und kein Versteck. Von Jugend an, seit meinem 8. Lebensjahr als Ministrant, diene ich Gott, meinem Meister
Jeschua (Jesus Christus) und meiner geistigen Mutter der Römisch Katholischen Kirche. Wer ist Kirche?
Gemeinschaft der Heiligen, der von Christus am Kreuz erlösten Sünder. Ich bin also ein Sünder und ein
von IHM geheiligter Mensch. Bei Gott bin ich geborgen wie ein Kind. So gut ichs kann, halte ich mich an
SEINE Gebote. Jeder Mensch ist für mich Geschöpf Gottes und somit gleichberechtigt eine Schwester, ein
Bruder, Du. Mein Vorbild ist Francesco. Ein Satz des Heiligen Augustinus ist für mich wichtig: Ecclesia
semper reformanda est … die Kirche ist immer zu erneuern. Dabei muss ich bei mir selbst täglich anfangen.
Natürlich bin ich kritikfähig, sonst wäre ich nicht theologisch gebildet, in europäischer Geschichte,
in Kirchengeschichte und Religionsgeschichte kenn ich mich vielleicht ein bisserl aus. Im übrigen bin
ich ein Bergsteiger und lebe in einer katholischen Gegend, im Berchtesgadener Land. Die Bischöfe von
Bamberg, Salzburg (Karl Berg), München (Josef Ratzinger)waren meine Chefs. Sie hatten mich an Brennpunkten
eingesetzt. Viele Nebensächlichkeiten im Katholizismus und anderswo kann ich tolerieren. Ich wurde im
Sinne der Humanitas Christiana geistlich erzogen. Katholisch sein, heißt ganzheitlich (griech. katholos) ,
weit, vital. Mein Herzensgebet:Kyrie Jesu Christe eleison d*hz
David Ho Zehnter: Sie haben von der römisch-katholischen Lehre und von der europäischen Gesichte keine
Ahnung. Wir müssen doch sehr dankbar sein für unseren vielge-liebten Confrater „Defendor“ und ähnlicher
Gestalten, die uns an die stets unfehlbare Lehre unserer Großen Mutter gemahnen ( Die Erde ist eine Scheibe!).
Das europäische Mittelalter hat an keine Scheibenwelt geglaubt. Bekehren Sie sich zur römisch-katholischen
Kirche, wenn Sie Ihre Seele retten wollen, und nicht ewig verdammt werden wollen …
Dankbar Carissimi, geliebte Freunde der Heiligen Lanze, der echten 120 Kreuznägel und der sieben Vorhäute
von der Beschneidung des göttlichen Knaben – alle echt und absolut wichtig für Euern reinen Glauben.
Wir müssen doch sehr dankbar sein für unseren vielge-liebten Confrater „Defendor“ und ähnlicher Gestalten,
die uns an die stets unfehlbare Lehre unserer Großen Mutter gemahnen ( Die Erde ist eine Scheibe!). Dazu
ist besonders empfehlenswert: Die Reinkarnation der Heiligen Inquisition, Die Krönung der Fürstin Gloria
zur Kaiserin des Katholischen Abendlandes durch Papst Benedikt ( er wir sich weigern) im Regensburger
Dom, die Vertreibung der Protestanten, die Zwangstaufen der neuen Bundesländer und das atheistische Berlin,
die rechtgläubigen Totenmessen vor Kerzenleuchtern und Blumenstöcken in Lingua Latina, die Übergabe
des Vatikan an die beste aller Bruderschaften und die wöchentliche Beichtpflicht für Frau Merkel und
die Grünen bei unserem weisen Erzbischof Meisner, nebenbei Errichtung des päpstlichen Bordells Sixtus
4. Eines klappt ja ganz erfreulich, die Selbstbeweihräucherung unseres Heiligen Restes von Edelkatholiken
und ihre Alterserscheinungen. Möge Euch der Herr bald in Seinen Himmel entrücken (Residenzia Latina).
Es lebe der Papst. – Wo ist denn der junge Jude Jeschua ( griech. Jesus) geblieben? – Der Auferstandene
lebt …Lasset die Toten ihre Totenmessen lesen. SEIN Evangelium ist gefragt und keine fanatische Kampfgruppe.
Gruss frater david
David Ho Zehnter: Wie steht es mit Ihrem katholischen Glaubensleben? Leben Sie nach Gottes Geboten, oder
lehnen Sie Gottes Gebote ab, obwohl Sie im Auftrag der Kirche lehren? Wenn Sie dem Auftrag der Kirche
nicht entsprechen, können Sie nicht in den Himmel kommen, sondern marschieren direkt in die ewige Verdammnis.
Qualifizierte Verhütung: Zwangszölibat Geliebte im Herrn Unsere Heilige Römisch Katholische und Apostolische
Kirche hat ja seit etwa tausend Jahren, ein bewährtes Mittel der Kinderverhütung: Die Zölibatspflicht
für Priester, die Keuschheit für Laien und die Verkehrsüberwachung für Ehepaare … Übrigens die
verheirateten Apostel, wie der katholische 1.Papst Petrus ( bürgerlich Schimon Kafas griech.Simon) hat
keine Kondome benutzt, auch nicht die Kirche des 1. Jahrtausends, weils keine auf dem Markt gegeben hat.-
Heute sollen ( so behaupten die Feinde unserer Heiligen Mutter Kirche) sogar Pfarrer und Kapläne diese
Gummis benützen und ihre Zöibatessen sogar Pillen einnehmen. Es ist schon ein Kreuz mit der Lust. Wer
die wohl erschaffen haben könnte? Leider hat es bei der Erschaffung der Menschen (Mann und Frau) noch
kein Kirchliches Lehramt gegeben, sonst könnte man heute sein Kind vielleicht im Vatikan bestellen, eindeutig
geprägt und in der Kappelle des Papstes Sixtus 4. getauft. Übrigens benutzte dieser unfehlbare Heilige
Vater auch kein Kondom, wie seine drei Kardinalssöhne (sprich „Neffen“) beweisen. Er war ein hervorragender
Verehrer der Allerheiligsten Jungfrau. Mit keuschen Grüssen, Religionspädagoge David*Ho Zehnter, Vater
von vier Kindern
#222 hildegardfan 13:52:56 | Dienstag, 6. Januar 2009
Die Fürstin… sollte manchmal wirklich den Mund halten… Unvergessen Ihre Aussage, warum es in Afrika
soviele Aidskranke gibt: Der Schwarze schnackselt halt gerne. Der Gipfel der Unverschämtheit, und zum
Schutze der Doppelmoral!!! Die Europäer, bestimmt auch viele „bibeltreue Christen“ fahren nach Kenia
etc. in den Urlaub. SEXurlaub machen. Ohne Kondom. Damit schleppen die die Seuche durch Afrika und hier
zu uns. Perfekt. Die Menschen dort verkaufen sich, weil Sie nichts haben. Die blanke Not. Und Sie baut
ein: Der Schwarze schnackselt halt gerne’draus. Unglaublich. Man bedenke: Die gute Fürstin wurde damals
geheiratet, weil Sie SCHWANGER war. Der Fürst konnte es sich nicht leisten, und eine Frau in seinem damaligen
Alter kam nicht in Frage, weil die schon lange in der Menopause gewesen wäre. Es ging ja auch um den
Stammhalter. Ergo: die ach so Katholische, Bibeltreue, über alle Zweifel erhabene Fürstin hatte vorehelichen
Sex und wurde nur geheiratet, weil Sie schwanger war. Soviel dazu…
Interessante Dame Die Fürstin ist eine sehr interessante und wagemutige Dame, an der sich manche Opportunisten
ein Beispiel nehmen könnten. Man muss ja nicht unbedingt alles unterschreiben, was die Fürstin meint.
Ihre klare (katholische) Haltung ist uns indes Vorbild.
Vieira: Halten Sie dagegen? Mit welcher wissenschaftlichen Erklärung, warum Vögel Nester bauen, halten
Sie dagegen? P.S. es muss eine falsifizierbare sein. Das nur am Rande…
@Ultramontanus, @Friedrich Spee Aber ernsthaft: Wissenschaft muss in der Tat atheistisch sein – also insofern,
dass sie das Wirken Gottes aussen vor lässt. Wenn auch oftmals vom „methodischen Atheismus“ die Rede
ist, so gilt in den modernen Naturwissenschaften doch noch allgemeiner ein „methodischer Materialismus“.
Dieser schließt in dogmatischer Weise jegliche immaterielle Ursachen aus. Nicht nur den Willen Gottes,
nein auch den Willen des Menschen, anderer Affen und des Vogels. Das führt den modernen Biologen dazu,
jegliche willentliche Ursache abzulehnen und hinwegzureden. Wir alle wissen, wozu Vögel Nester bauen.
Die moderne Biologie behauptet aber: nein, so ist es nicht. Die Vögel bauen zwar Nester und ihre Art
bleibt auf diese Weise erhalten, aber das sei ungewollt. Das erschiene halt nur so, weil alle eventuellen
Vögel, die keine Nester bauen, aussterben. Die Evolutionsbiologie behauptet, die Materie bringe durch
„Selbstorganisation“ Vögel hervor, die Nester bauen. Ihre Erklärung lautet: ein Ausgangszustand bewegter
Materie habe sich den physikalischen Naturgesetzen folgend halt so entwickelt, dass nun schließlich Vögel
Nester bauen. Es handelt sich aber nicht um eine Erklärung. „Es ist halt so und so und nicht anders gekommen“
ist keine Erklärung sondern vielmehr eine Nicht-Erklärung. Es wird kein Wissen geschaffen! Die moderne
Biologie verkauft uns eine Nicht-Erklärung als Erklärung. Damit behindert sie die Suche nach einer echten
Erklärung und betreibt dogmatisches Nicht-Wissen-Wollen.
#217 Kunstmaler † 19:12:15 | Samstag, 3. Januar 2009
Doriano Einige Wissenschaftler (da war ich jetzt ungerecht – verzeihung) glauben aber sehr wohl an Gott
und sprechen auch oft von einem Sinn, der im Kosmos zu finden ist. Ich sehe mir gerne Dokus an über die
neuesten Erkenntnisse. In zehn Jahren gibt es sicher viele weitere neue Erkenntnisse.
Ultramontanus / Vieira Was wäre das denn für eine Wissenschaft, die auftretende Erklärungslücken mit
„es war Gott“ beantworten würde? Eine, die Vieira gefallen würde… Aber ernsthaft: Wissenschaft muss
in der Tat atheistisch sein – also insofern, dass sie das Wirken Gottes aussen vor lässt. Wenn man jedesmal,
wenn man meint, nicht weiter zu kommen, ausruft: HIER ist Gott!, dann macht man sich und Gott nur lächerlich.
Meiner Meinung nach hat Gott die Naturgesetze gemacht – und wir haben die Fähigkeit bekommmen, diese
zu enträtseln. Das ist nicht gegen Gott. Was die aktuelle Forschung in dieser Super-Duper-Winzigkeit
angeht (Quantenmechanik, Strings, Superstrings etc etc pp) da hab ich einfach nicht genug Ahnung davon,
um darüber urteilen zu können. Sie etwa, Vieira, Ultramontanus? Dieses „keine-ahnung-haben“ ist auch
ein Problem heute, auch und gerade für Wisseschafts-Skeptiker. Kaum jemand versteht noch genau, wie der
PC funktioniert, aber meckern über die Quantenphysik und evolutionäre Genetik und Astrophysik, das geht
dann plötzlich wieder. Leute, wir sind eine Gesellschaft von Spezialisten. der Genetiker hat dafür
vielleicht keinen Schimmer, wie sein Auto funktioniert. Ich muss meinem KFZ-Mechaniker genauso vertrauen
wie dem Quantenmechaniker – beiden würde ich keine Vorschriften machen wollen, wie sie ihren Job zu erledigen
haben.
@Kunstmaler diesen Geist kann die Wissenschaft in all seinen Ausprägungen nie ganz erfassen Und das soll
sie auch nicht – oder nicht beanspruchen. Es gibt wenige Wissenschaftler, die so denken.
#214 Kunstmaler † 18:59:18 | Samstag, 3. Januar 2009
Doriano Und zu Gottes Werken gehören das Ausüben seiner Machtfülle in dem was Geist ist Genau das habe
ich gemient – Gott ist Geist und diesen Geist kann die Wissenschaft in all seinen Ausprägungen nie ganz
erfassen – und wahrscheinlich ist das von Gott auch gar nicht gewollt. Der Mensch richtet genug Schaden
an – man kann froh sein, wenn der Mensch eben nicht alles weiß, denn Verantwortung hat der Mensch ja
selten übernommen mit dem Wissen, auf das der Mensch ja so stolz ist.
@Vieira Ich habe ausschließlich von der besagten Wissenschaftlergruppe gesprochen. Daß Wissenschaft
und Glaube einander nicht ausschließen, sollte mittlerweile bekannt sein. Bei den Leuten will niemand
das Wirken geistiger Ursachen bestreiten – sie setzen es implizit voraus.
#212 Ultramontanus 18:53:44 | Samstag, 3. Januar 2009
@Vieira: Auch das: „Wenn die moderne Naturwissenschaft per selbstauferlegtem Dogma postuliert, dass keine
immateriellen, geistigen Ursachen in der Schöpfung Wirkungen hervorbringen…“ würde ich bestreiten.
Wo wird so etwas gelehrt? Die Naturwissenschaft beschäftigt sich einfach nicht mit Realitäten (Gott,
Götter) , die sie nicht erkennen kann und worauf es keine Hinweise gibt. Was wäre das denn für eine
Wissenschaft, die auftretende Erklärungslücken mit „es war Gott“ beantworten würde?
@Doriano Die Kirche lehrt beginnend mit Paulus, dass der Mensch mithilfe seines Verstandes Gott in der
Schöpfung erkennen kann. (Betonung ggf. auf ‘kann’) Wenn die moderne Naturwissenschaft per selbstauferlegtem
Dogma postuliert, dass keine immateriellen, geistigen Ursachen in der Schöpfung Wirkungen hervorbringen,
dann landet sie dort, wo wir sie sehen: bei der Abdankung des Verstandes (JPII). Beim Obskurantismus.
Die moderne Biologie behauptet, der Vogel baue ein Nest, weil es gemäß der elementaren zugrundeliegenden
Naturgesetze halt einfach so gekommen sei. Und sie verkauft uns solcherlei Aussage als Erklärung = Erhellung.
Sie verdunkelt aber die wahre Ursache. Dass geistige Ursachen materielle Wirkung zeitigen, mag ein jeder
bestätigen, indem er auf diesen Kommentar reagiert, sei es durch Lächeln, den Kopf schütteln, oder
wie auch immer.
#210 Ultramontanus 18:39:26 | Samstag, 3. Januar 2009
Bei der Quantenphysik ist „Zufall“ nur für das gemessene Einzelereignis eine Erklärung, bei der Masse
der gemessenen Ereignisse im selben Versuch nährt sich dann aber alles einem Mittelwert an, habe ich
eben gelesen. Nur: Sie werfen der Wissenschaft vor, sie würde an „Wunderkräfte“ glauben, die auf die
Materie wirken? (was ich abstreite, weil für die Wissenschaft nur die Beobachtungen relevant sind…)
Aber Gott, den Sie beweisen wollen, wäre doch eben genau so eine „Wunderkraft“. Die Beweisführung ist
also irgendwie ein bisschen zirkelschlüssig, oder? Aber ich habe den Verdacht, Vieira, das Problem „Kreativität“
hat eher etwas mit der -auch hier immer wieder angesprochenen- Frage zu tun: Wie entstand Leben und wie
hat es sich entwickelt? Auf die zweite Frage gibt es halt die Evolutionstheorie, auf die erste Frage gibt
es verschiedene Hypothesen (z.B. frühe RNA-Welt).
@Kunstmaler Sie dürfen diese Aussage nicht falsch verstehen. Es geht nicht darum, Gottes Existenz zu
leugnen – sondern zu verhindern, daß falsch verstandene z.B. biblische Aussagen(s. Genesis) den Blick
bei der wissenschaftlichen Arbeit verschleiern. Das würde dann zum Beispiel bedeuten, daß irgendwann
mal die Frage auftaucht:„Wie being ich das denn jetzt mit Adam und Eva in Verbindung…?“ – stark vereinfacht.
Nur das neue Erkenntnisse für einen gläubigen Wissenschaftler genau das gilt, was Sie geschrieben haben:
Die Wissenschaft muss Gott erkennen können in seinen Werken Und zu Gottes Werken gehören das Ausüben
seiner Machtfülle in dem was Geist ist – und in der Materie. Und die Naturwissenschaftler sind nun mal
für die Materie zuständig – was das Erkennen anbelangt. Übrigens war der Hl.Albert der Große, der
ja in Köln gelebt und gewirkt hat, ein hervorragender Wissenschaftler. Die Kölner Uni ist aus dem damaligen
Generalstudienhaus der Dominikaner hervorgegangen.
@Ultramontanus Der Begriff Zufall wird in der Naturwissenschaft in wohldefiniertem Sinne verwendet: man
spricht dann von Zufall, wenn es aus praktischen oder auch aus prinzipiellen Gründen unmöglich ist,
einzelne Ereignisse vorherzusagen. Die mathematischen Werkzeuge erlauben es dann u.U. wenigstens Vorhersahen
bezüglich eines Ensembles von Ereignissen zu treffen. Ein „zufälliges Ereignis“ ist in diesem Sinne
lediglich ein Ereignis, über dessen Ausgang Aussagen zu treffen wir uns enthalten oder enthalten müssen.
Dem „Zufall“ kreative Fähigkeiten zuzusprechen, ist nicht einmal unwissenschaftlich, es ist antiwissenschaftlich,
Obskurantismus. Es ist nichts anderes als „wundersame Kräfte“ beschwören.
die morbide Pseudowiss. und ihre Fixierung auf tote Materie… sie hat sich in ihrer gottlosen Sturheit
ganz darin verbissen alles Leben auf tote Dinge zurückzuführen und scheitert darin natürlich kläglich.
Denn ohne das lebendige und bewußte Sein als Voraussetzung gibt es kein Seiendes. Die Wiss. stößt immer
wieder an die Grenzen ihrer kindischen Gottesleugnung. Man kann sie nicht ernstnehmen. Wird Zeit das wieder
echte Philosophengeister erzogen werden die dieses stupide, irrationale Lügenmonster verscheuchen
#206 Ultramontanus 18:17:42 | Samstag, 3. Januar 2009
@Vieira: Aber der Zustand lässt sich eben nicht exakt messen/vorhersagen, deshalb gibt es doch die Sache
mit der Quantenphysik. Und da spricht man dann vom „quantenmechanischen Zufall“?!
@Ultramontanus Was kommt Ihnen komisch vor? Ich verstehe ihr Problem nicht. Die Elektronen im (überholten)
Bohrschen Modell kreisen auf diskreten konzentrischen Bahnen, nehmen immer einen aus einer vorgegebenen
Auswahl von Zuständen ein. Ohne äußere Einwirkung bleibt der jeweilige Zustand erhalten.
#204 Ultramontanus 18:13:42 | Samstag, 3. Januar 2009
@Kunstmaler: „Es wundert mich immer wieder, dass man Gott und Wissenschaft trennt!“ Und welche Rolle sollte
ihrer Meinung nach Gott in der Wissenschaft genau spielen?
#203 Kunstmaler † 18:10:50 | Samstag, 3. Januar 2009
Doriano Es wundert mich immer wieder, dass man Gott und Wissenschaft trennt! Gott ist der größte Wissenschaftler –
nur weil Wissenschaftler noch nicht auf sein Schöpfungsgeheimnis gekommen sind, heißt das nicht, dass
es Gott nicht gibt. Die Wissenschaft muss Gott erkennen können in seinen Werken – die Wissenschaft kann
Gott ja gerne weiterhin leugnen – aber auf Gottes Schöpfungsgeheimnis wird es in seinem Unglauben nicht
kommen.
#202 Ultramontanus 18:08:23 | Samstag, 3. Januar 2009
Also Vieira, gerade das: „Nein, wie gesagt, auch kleinste Teilchen verharren passiv in ihrem Zustand.
Die Quantenphysik wurde entwickelt, weil man festgestellt hat, dass Wirkungen diskrete Werte annehmen“
kommt mir jetzt etwas „komisch“ vor. Ich kann dabei nur auf das zurückgreifen, was ich z.B. in der Schule
über Atome gelernt habe und was damit so abläuft (Elektronen „kreisen“ um den Kern usw.) und von daher
scheint mir das etwas merkwürdig jetzt.
@Ultra Aber diese Dinge finde ich nur als Möglichkeiten und Denkmodelle interessant, ich denke nicht,
dass daraus irgendwas in religiöser Hinsicht gefolgert werden kann/sollte. Ich bin vor Jahren mal auf
eine Gruppe von gläubigen Wissenschaftlern aus Deutschland gestoßen. Erst über die Zeitung und dann
im Netz. Der Vorsitzende dieser Gruppe hat sinngemäß folgendes gesagt:„Wissenschaft muß atheistisch
sein.“ Uups! denkt da mancher. Damit ist aber gemeint, daß es nicht Aufgabe der Wissenschaft sein kann,
Gott zu verifizieren, sondern zu erklären, wie gewisse Dinge funktionieren und was in ihnen vorgeht –
oder es zumindestens versuchen.
@Ultramontanus Und wie wollen Sie eigentlich im Hinblick auf die kleinsten Teilchen davon sprechen, die
wären „absolut passiv“? Nun, wie gesagt, im Sinne von Newtons lex prima, das die absolute Passivität
der Materie beschreibt. Die Materie verharrt von sich aus immer in dem Zustand, in dem sie sich gerade
befindet. Gerade weil die so brutal aktiv sind, hat sich doch die Quantenphysik erst entwickelt Nein,
wie gesagt, auch kleinste Teilchen verharren passiv in ihrem Zustand. Die Quantenphysik wurde entwickelt,
weil man festgestellt hat, dass Wirkungen diskrete Werte annehmen. Ich habe noch nie was von „wundersamen
Kräften“ gelesen. Nun. Die moderne Wissenschaft drückt sich anders aus. Sie formuliert es z.B. so: „Die
Vielfalt der Welt hat sich im Laufe der kosmischen Evolution gebildet, sie ist ein Ergebnis der Selbstorganisation
der Materie.“ Die moderne Wissenschaft erfindet Begriffe, mit denen sie der Materie aktive Fähigkeiten
zuspricht. Der Begriff „Selbstorganisation der Materie“ will aussagen, dass die Materie sich selbst organisiere,
dass ihr kreative Kräfte innewohnten, die sie letzendlich dazu befähige, alles hervorzubringen bis hin
zu Menschen, die in kreuz.net-Tröts merkwürdige Buchstabenfolgen absondern. Die Materie bringe alles,
die gesamte Schöpfung, aktiv hervor. Mit Newtons „lex prima“, das anerkanntermaßen alle Bewegung (mutatio)
aller Materie im gesamten All betrifft, müssen wir aber bemerken, dass alle Materie absolut passiv ist.
#198 Ultramontanus 17:52:36 | Samstag, 3. Januar 2009
Die Frage ist ja: Was kommt der „Notwendigkeit“ einer Beeinflussung von außen eher zugute: Ein streng
deterministisches Weltbild (wie es vor der Entdeckung der Quantenvorgänge vorherrschte) oder einens in
dem manches „offen“ nd wo hinter dem quantenmechanischen „Zufall“ vielleicht irgendwelche Paramter stecken,
wovon man noch gar nichts weiß? Mit dem früheren streng deterministischen Weltbild hätte man einen
Schöpfer vereinbaren könne, der sozusagen den Urknall auslöst und dann alles sich selbst überlässt.
Mit der Quantenphysik wäre vielleicht wieder etwas „offen“ für Eingriffe. Aber diese Dinge finde ich
nur als Möglichkeiten und Denkmodelle interessant, ich denke nicht, dass daraus irgendwas in religiöser
Hinsicht gefolgert werden kann/sollte.
@Ultra „Halbwissen ist besser als gar kein Wissen“ – habe ich gerade beim Überfliegen gedacht. Klicken
Sie mal unten auf den Link zur Stanford-University. Diese (In)sti(tui)tion ist auch sehr gut bei YouTube
vertreten.
#196 Ultramontanus 17:29:24 | Samstag, 3. Januar 2009
Doriano, da kenn ich mich nicht aus und habe darüber auch nichts gelesen. zum Thema „Quantenverschränkung“
kann ich nur nachlesen de.wikipedia.org/…enverschr%C3%A4nkung.
@Ultra Helfen Sie mir bitte mal auf die Sprünge – ist es zutreffend, daß Quantenteilchen über so etwas
wie ein „Gedächtnis“, also eine Speicherfähigkeit verfügen? Ich erinnere mich da an ein Experiment,
das vor ein paar Jehren in Wien stattgefunden hat. Es ging glaube ich um das Versenden von geschützten
Informationen und um ein neuartiges Sicherungsverfahren, daß sich der „Verschränkung“ von besagten Probanten
bzw. um Zwillingsteilchen bedient.
#194 Ultramontanus 17:11:55 | Samstag, 3. Januar 2009
Nun ja, Vieira, da mögen Sie recht haben, aber ihre Worte: „Allein die moderne Wissenschaft behauptet,
der Materie wohnten wundersame kreative Kräfte inne…“ sind wohl nicht zutreffend. Ich habe noch nie
was von „wundersamen Kräften“ gelesen. Und wie wollen Sie eigentlich im Hinblick auf die kleinsten Teilchen
davon sprechen, die wären „absolut passiv“? Gerade weil die so brutal aktiv sind, hat sich doch die Quantenphysik
erst entwickelt…und soweit ich das verstehe sind sie deshalb so „aktiv“, weil sie sich gegenseitig beeinflussen
–-> also wohl nichts mit „wundersamen Kräften“.
@Ultramontanus Bei dem Axiom geht es doch wohl nicht um Atome/kleinste Teilchen, also Fragen, wie sie
die Quantenphysik behandelt, sondern um Körper im Sinne von Gegenständen. Also darauf kann man auch
als Laie -der ich ducrhaus bin- kommen. Sie irren, Ultramontanus. In der Quantenmechanik gilt das Hamiltonsche
Prinzip (Prinzip der kleinsten Wirkung). Newtons lex prima ist darin implizit. Auch Teilchen, von denen
sich nur mehr eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit angeben lässt, unterliegen Newtons lex prima.
#192 Ultramontanus 16:29:36 | Samstag, 3. Januar 2009
Bei dem Axiom geht es doch wohl nicht um Atome/kleinste Teilchen, also Fragen, wie sie die Quantenphysik
behandelt, sondern um Körper im Sinne von Gegenständen. Also darauf kann man auch als Laie -der ich
ducrhaus bin- kommen.
@Ultramontanus Wie kommen Sie darauf, Ultramontanus? Wollen Sie etwa behaupten, die Quantenmechanik stehe
im Widerspruch gegen das 1. Newtonsche Axiom?
@Friedrich Spee Ich glaube sowieso nicht an irgendwelche „magischen kräfte“, die materiellen Dingen innewohnen
sollen. Danke für die Vorlage zum Thema! Das sehe ich genau so wie Sie, Friedrich Spee. Ich glaube, dass
die Materie gemäß Newtons erstem Axiom absolut passiv ist. Allein die moderne Wissenschaft behauptet,
der Materie wohnten wundersame kreative Kräfte inne, so dass sie von selbst die gesamte Schöpfung hervorbringe.
Vieira: Ok Meinetwegen. Da ich mir den Namen von dem Metallurgen in der Doku nicht gemerkt habe, kann
ich keine genaueren Angaben machen. Ist mir aber auch jetzt in diesem Einzelfall nicht soo wichtig, denn
wie schon gesagt: Ich glaube sowieso nicht an irgendwelche „magischen kräfte“, die materiellen Dingen
innewohnen sollen. Selbst wenn der „Stift“ tatsächlich irgendeine Verbindung zu Jesus Kreuz hätte, wäre
er trotzdem nur ein Stück Eisen für mich. Und wie schon gesagt: Bei vielen „Reliquien“ ist die Herkunft
zumindest zweifelhaft – bei den massenweisen Fälschungen im späten Mittelalter…
#185 MartinBieger 15:57:55 | Samstag, 3. Januar 2009
@Defendor Haben sie sich den schonmal gefragt ob diese Fürstein das auch glaubt was sie immer wieder
zum Besten gibt. Wer sagt und denn das sie die Lehre der RKK nicht dazu benutzt um Aufmerksamkeit zu erregen.
@MartinBieger Daß die Fürstin einen stark ausgeprägten Geltungsdrang hat ist schon richtig. An der
Richtigkeit ihrer Aussagen zu den Themen Homosexualität, Kondomen und Aids ändert das aber nichts, auch
wenn ihre Wortwahl manchmal etwas eigentümlich ist. Das Nervt Damit müssen Sie sich wohl abfinden. Mich
nerven die dümmlichen Zusätze von ignosti (schmunzelnd, debil grinsend oder wasweissich, die Ausfälle
von Elijahu, das infantile Getue der Kindergartenclique um Großwildjäger, sämtliche Beiträge des Rommersheimers,
die rechte Soße, die hier viel zu oft verkippt wird und vieles mehr. Dagegen empfinde ich den stets gleichen
link von defendor als wahre Wohltat.
@MartinBieger… Was eine – mehrheitlich glaubens- und kirchenfeindlich geformte – „Bevölkerung“ von
einem Menschen hält, der die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche verkündet… IST VÖLLIG EINERLEI !
denn die alleinige Wahrheit hat sich nie und wird sich nie einer angeblichen „Mehrheitsmeinung“ anpassen !
Wer den Weg der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche beschreiten will, der wird wenige (Schein-)„Freunde“
haben…aber so seine Seele niemals verkaufen ! Wer unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS nachfolgen will,
der weiss, dass der Weg zur Auferstehung in die HERRLICHKEIT der Anteilhabe am Göttlichen, dreifaltigen
Leben alleine über Golgotha führen kann…mit dem damit verbundenen Leiden und der damit verbundenen
menschlicher Verlassenheit…aber gerade dadurch auch mit DER besonderen NÄHE unseres HERRN und GOTTES
JESUS CHRISTUS ! Somit sind vergnügungsgesellschaftlich gefärbte „Mehrheitsumfragen“ bezüglich der
reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche…belanglos und lediglich Schall und Rauch ! Hierzu – erneut –
die besondere Empfehlung: www.gloriapolo.net/ Sehr lesenswert !
@Friedrich Spee Die neueren metallurgischen Unteruchungen der heiligen Lanze wurden von Prof. Dr. Szameit
durchgeführt. E. Szameit, Die Heilige Lanze der Wiener Schatzkammer. Bemerkungen zu Form und Verwendung
von Flügellanzen aus dem Blickwinkel der Archäologie und der Waffenkunde. In : F. Kirchweger (Hg.) Die
Heilige Lanze in Wien. Schriften des Kunsthistorischen Museums 9, 2005, 145 ff. Zu den Kreuznägeln wurde
folgendes gefunden: Nagelstift und Lanze bestehen aus demselben Metall. Partikel von irgendwelchen Kreuznägeln
Jesu sind nicht nachweisbar. Was man heute sagen kann, ist: die Lanze war eine einfache Schmiedearbeit
aus karolingischer Zeit. Religiöse Bedeutung erhielt sie erst durch das Einsetzen des Stifts, von dem
nicht nachweisbar ist, ob er etwas mit der Kreuzigung Jesu zu tun hat.
#181 MartinBieger 15:40:07 | Samstag, 3. Januar 2009
@defendor Was ich unerträglich finde ist das Geltungsbedürfnis dieser Fürstin und das ihr in den Medien
auch eine Plattform geboten wird. Bitte tun sie mir und dem Rest der geneigten Leserschaft den Gefallen
und verschonen sie uns mit ihrem Verweis auf diese Gloriapolo Webseite Das Nervt Hier noch nein Beispiel
dafür was man in der Bevölkerung von ihr so hält. www.youtube.com/watch?v=eQ_HNrqnRGg
@MartinBieger… Und mir fällt zu Ihrem „Beitrag“ nur noch ein, dass… auf Sie wohl eben dies… 2 Tim
4,3 Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen
Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; 2 Tim 4,4 und man wird der Wahrheit nicht
mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. zutrifft ! Dazu auch die besondere Empfehlung: www.gloriapolo.net/ Sehr lesenswert !
defendor identifiziert sich wohl auch mit dem Frosch… den die Fürstin so lieb hat. Seine entschiedene
Glaubensverteidigung würde ich allerdings keineswegs als Froschgequake abtun. Nein, das wäre nicht rechtens.
Es gelt mir jetzt noch in den Ohren.
Eine in ihrer Mehrheit seelen-erkankte Genuss- und Vergügungsgesellschaft… Auch wenn es einer in ihrer
Mehrheit in ihrer Genuss- und Vergnügungssucht debil gewordenen Gesellschaft nicht mehr passen sollte…
Die alleinige Wahrheit JESUS CHRISTUS passt sich keinem „Zeitgeist“ an ! Die Mahnung unseres HERRN und
GOTTES JESUS CHRISTUS, dem Mensch gewordenen Sohn Gottes, Gottes selbst: Mk 13,31 Himmel und Erde werden
vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Somit ist „selbstredend“, dass eine in ihrer Mehrheit
sich selbstvergötternde Gesellschaft die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche nicht mehr erträgt :
2 Tim 4,3 Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach
eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; 2 Tim 4,4 und man wird der Wahrheit
nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. …und weiterhin selbstredend, dass all jene,
die treu und unerschütterlich zur reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche stehen verhöhnt und verspottet
werden – so wie die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ! – , denn die Wahrheit schmerzt die sich selbstvergötternden
Zeitgeist-Menschen gerade dort, wo das Uebel ihre Wurzeln hat…in ihrem – luziferischen – hochmütigen
Ego, der aus der Sündhaftigkeit eine „psychologische Diagnose“ vorgaukeln will, um dann – satanischen
Einflüsterungen folgend – ungehemmt den ungezügelten – seelentötenden – vergänglichen Leidenschaften
„frönen“ zu können. Dazu auch die besondere Empfehlung: www.gloriapolo.net/ Sehr lesenswert !
Kunstmaler Nicht Gott ist der Kleingeist, sondern die, die hier hocken und lauern, dass ihnen nur ja keine
zu outende Häresie oder wer weiß was durch die Lappen geht. Es war, glaube ich, Adolph kolping, der
(sinngemäß) sagte, dass Taten zählen und bloße Worte nur den Schmerz mehren. Also, lassen wir sie
reden, während wir uns redlich bemühen und Gottes Wort tun!
#174 Kunstmaler † 23:21:29 | Freitag, 2. Januar 2009
freddie schön, dass noch jemand hier für Liebe ist und man nicht gleich Häretiker oder unkatholisch
genannt wird, nur weil man nicht will, dass Mitmenschen eine elendige Prüfung über sich ergehen lassen
müssen, um zu Gott zu gelangen. Gute Nacht, lieber Freddie und liebe Amanda.
@Kunstmaler Ja, so ist das wohl. Würden doch nur sehr viel mehr Menschen begreifen, dass die Liebe der
Schlüssel zu Gott ist und, dass die Liebe jeden von uns so unendlich viel weiter bringt. Liebe, die nicht
in erster Linie an sich selber denkt, verstärkt und vermehrt sich, weil sie gespiegelt, zurückgegeben
wird -tausendfach!
Leider kann man der liberalen Kirchenautorität nicht vorwerfen, daß sich diese darum bemüht, den Christgläubigen
in Pfarrei und sonstwo den römisch-katholischen Glauben beizubringen, sondern im Gegenteil, dort haben
Häretiker das Sagen: und die Schuld liegt bei der liberalen Kirchenautorität. Aus diesem Grund schickt
man jene, die den römisch-katholischen Glauben lernen wollen, auch nicht zur liberalen Kirchenautorität,
die von den Häretikern umgeben ist, und deren Ratschläge sie befolgt, sondern zur rechtgläubig römisch-katholischen
Priesterlichen Bruderschaft St. Pius X., die weltkirchlich der einzige Garant der Glaubensverbreitung
ist, einer liberalen Kirchenautorität zum Trotz, die in hochmütiger Selbstvergötzung meint, sie stünde
höher als die Verbreitung des Evangeliums, und man müsse die Lehre verschweigen, für die die Märtyrer
gestorben sind.
#171 Kunstmaler † 23:13:26 | Freitag, 2. Januar 2009
danke, liebe Amanda also ich glaube schon, dass ich katholisch bin – denn der Hl.Vater hat sogar dazu
aufgerufen, sich über den Glauben Gedanken zu machen. In seinem Buch „Jesus von Nazareth“ hat er sogar
dazu aufgerufen. Ich habe übrigens Ihre Sorge um Columbe mitverfolgt. Dazu nur eines: Sie sind so lieb,
weil Sie sich um einen Mitmenschen sorgen und das zeigt mir schon, wieviel Liebe Sie in sich tragen. Und
jetzt muss man sich erst vorstellen, wieviel Liebe Gott für uns übrig hat. Deshalb glaube ich auch nicht,
dass Gott uns prüft. Gott ist die Liebe und diese Liebe geben wir unseren Mitmenschen weiter. So wie
Sie mir eben – vielen Dank dafür, liebe Amanda :(3
Kunstmaler, das werden Sie jetzt nicht gern hören – aber damit sind Sie in der Tat nicht mehr katholisch…
Macht aber nichts, gegen Joberens sind Sie geradezu Gold. Ich mag Sie! :(3
Kunstmaler: Ihre Meinung ist häretisch und antichristlich und warum sagte uns Christus: Glaubt an mich –
nur durch mich kommt ihr zum Vater. War das jetzt alles ein Witz oder was? Er hatte nie uns geraten uns
an Verstorbene zu wenden. NEIN – Christus sagte: LASST DIE TOTEN RUHEN ! Komisch, dass hier kein Mensch
die Bibel versteht. Natürlich versteht kein Mensch die Bibel – am wenigsten die Juden und die Protestanten.
Aus diesem Grund überlassen wir die Deutung der hl. Bibel auch Christus alleine, und dem Lehramt der
Kirche, das Christus eingesetzt hat. Und dieses sagt nicht: Laßt die Toten ruhen. Sondern: Helft den
Seelen der Toten im Fegefeuer und betet für sie! Und verbindet euch mit den Seelen der Toten im Himmel,
um schneller zu Gott zu gelangen!
Wandregisel: Gebete Spalten Sie bitte keine Haare – ich meinte selbstverständlich nicht Anbeten so wie
das nur Gott dem Herrn zusteht. Aber eine Bitte an jemanden zu richten ist eine Art Gebet. Als meine Frau
unsere Kinder zur Welt brachte, betete ich zu Gott um eine glückliche Geburt – ich hätte das Gebet auch
an die hl. Margareta richten können. Aber ich sehe eigentlich keinen Sinn darin, denn ich habe kein besonderes
Verhältnis zu ihr. Ansonsten stimmt Ihre Interpretation meines Posts aber: Heilige sind für mich in
der Tat Vorbilder. Aber anrufen (falls Sie das lieber hören ) tue ich sie nicht.
#167 Kunstmaler † 23:02:13 | Freitag, 2. Januar 2009
Marcelus und warum sagte uns Christus: Glaubt an mich – nur durch mich kommt ihr zum Vater. War das jetzt
alles ein Witz oder was? Er hatte nie uns geraten uns an Verstorbene zu wenden. NEIN – Christus sagte:
LASST DIE TOTEN RUHEN ! Komisch, dass hier kein Mensch die Bibel versteht.
Die verstorbenen Seelen sind seit dem Tag nicht mehr im Totenreich der Vorhölle, seit dem Christus nach
Seinem Opfertod in die Hölle hinabgestiegen ist, und den dort wartenden Seelen den Zugang zum Himmel
wieder geöffnet hat. Seit dieser Zeit kommen die im Herrn Verstorbenen direkt in den Himmel, oder zumindest
indirekt in den Himmel durch die Läuterung im Fegefeuer. Auch die Seelen im Fegefeuer kann man um Fürsprache
an rufen, diese können nach einhelliger Aussage der Mystik vor Gott viel erreichen, können aber nicht
für sich selbst beten, sondern nur wir für sie.
#165 Kunstmaler † 22:52:17 | Freitag, 2. Januar 2009
Doriano Heilige waren auch nur Menschen. Ich glaube nur an Christus und an sonst niemanden und wenn ich
sterbe werde ich nur an Ihn denken und an sonst niemanden.
Genauso wie ich einen Mitchristen hier auf Erden um sein Gebet für mich bitten kann, genauso darf ich
auch jene um ihre Fürbitte anrufen, die mir in die himmlischer Herrlichkeit vorausgegangen sind. Sie
sind ja nicht tot, sondern leben.
@Kunstmaler Und die Heiligen, die schon jetzt das Angesicht Gottes schauen, sind unsere Fürsprecher vor
dem Allmächtigen. Wir dürfen sie getrost anrufen – Gott hat schon in ihrem irdischen Dasein Wunder durch
sie wirken lassen – warum sollte es in ihrem Ewigen Leben anders sein?
An jemanden ein Gebet zu richten, das ist noch keine Anbetung, die Anbetung ist nicht das Gebet alleine,
sondern ist der höchste Kult in der Darbringung von Opfern und Gaben, dem dem die Anbetung gilt, zusammen
mit der Anrufung im Gebet. Die Anrufung von anderen Himmelsbewohnern im Gebet mit dem Anbetungskult Gottes
zu verwechseln, das ist einer der größten Irrtümer der häretischen Christen, insbesonders der Protestanten.
#161 Kunstmaler † 22:45:57 | Freitag, 2. Januar 2009
also, ich würde mich nie zu einem verstorbenen Menschen hinwenden. Meine Gebete gehen direkt zu Christus.
Er ist unser Erlöser und nur Er ist unser Heil.
#160 Wandregisel 22:42:14 | Freitag, 2. Januar 2009
@Spee Um Gebete geht es auch nicht. Dies wäre wohl auch nicht das rechte Verständnis der Heiligen. Die
Anbetung ist etwas, dass nur Gott allein zusteht. Es geht um die Fürbitte des Heiligen. Aber ich kann
ihre Meinung durchaus verstehen. Wichtig ist vor allem das Glaubenszeugnis, dass die Heiligen abgelegt
haben. Von daher sollten die Leben dieser Menschen und das Wirken Gottes in der Welt durch sie für uns
Inspiration sein ihrem Beispiel zu folgen. Auch wenn dies für einen „normalen Menschen“ zuviel verlangt
sein dürfte. Vorbilder halt…
Wandregisel: Nunja… Bedeuten ihne die Leben der Heiligen nichts? Nunja – das, was sie symbolisieren
natürlich schon. Die Heiligen als Personen bedeuten mir nicht viel. Ich kann mich nicht erinnern, jemals
ein Gebet an einen Heiligen gerichtet zu haben. Ich habe dazu einfach keine Beziehung. Mein „Adressat“
ist eigentlich nur Gott selbst. Nichts gegen Heilige wohlgemerkt!
#158 Wandregisel 21:41:58 | Freitag, 2. Januar 2009
Danke, sehr großzügig und wers braucht, bitte sehr. Jetzt werde ich mich bei den nächsten Andacht wesentlich
wohler fühlen Bedeuten ihne die Leben der Heiligen nichts?
Der Herr Ewin scheint einen Kreuzzug zu führen. Sich flugs monatealte Zitate von Mitpostern, i.e. meiner
Wenigkeit, hervorholen, ohne jeden Zusammenhang aneinanerreihen, und ab geht die Post. Da grusel ich mich
fast. Die muss er ja gespeichert haben. Herr Erwin, das ist mir noch nicht vorgekommen. Ich wusste nicht,
dass ich so wichtig für Sie bin. Kennen wir uns?
Wandregisel / Vieira Wandregisel: Und ehrlichgesagt empfinde ich die Gegenwart von Reliquien in einer
Kirche als äußerst erhebend. Tja… also ich nicht. Eben zum teil wegen der massenweisen Fälschungen
und zum anderen, weil ich eben nicht an diese Art „Magie“ glaube. Aber stören tuts mich auch nicht wirklich.
Für mich ist das eher so was folkloristisches, so wie in einem Museum etwa DAS Schwert Karls des Grossen
oder so – und wers braucht, bitte sehr. Vieira: Nur weil Sie jetzt auf die Schnelle nichts zum nagel im
Netz finden, heisst das nicht, dass es nichts gibt. In dieser Doku wurde die Metallurgische Untersuchung
des Nagels gezeigt. Aber Sie interessieren ja Fakten sowieso nicht, außer, sie werden von einem echten
Papst bestätigt – der allerings nur solange „echt“ ist, wie er solche wissenschaftlichen Fakten nicht
bestätigt…
#155 Wandregisel 21:19:46 | Freitag, 2. Januar 2009
@Spee: Da gebe ich ihne recht Es kommt doch bitte sehr auf den Glauben an und nicht darauf, ob der Bittende
da irgendein leichenteil zur Verfügung hat oder nicht. Trotzdem halte ich die Fürbitten der Heiligen
für einen sehr mächtigen Beistand und ihr Leben als Beispielhaft für jeden Menschen. Ihre Reliqien
sind eine Hilfe und ein Hilfsangebot im Leben und eine zusätzliche Möglichkeit für uns arme Sünder
am Gnadenschatz der Kirche teilzuhaben. Es spricht daher nichts dagegen ihnen Verehrung entgegen zu bringen;
ich sehe es eher als ein zusätzliches Plus. Und ehrlichgesagt empfinde ich die Gegenwart von Reliquien
in einer Kirche als äußerst erhebend. Ein Verbindung mit einem Teil der erhabenen Geschichte der Kirche
und immer eine Inspiration zur Andacht.
Wandregisel: Ja… Also die Lanze an sich ist keine Flügellanze – die Flügel sind nur angesetzt. Dennoch
ist die Klingenform nicht römisch. Aber darum gehts ja auch nicht – es ging um den Nagel, der in der
Mitte eingefügt ist. Was dir „Wirksamkeit“ dieses teils angeht: Selbst wenn eine Reliquie „echt“ ist,
also beispielsweise ein echter Fingerknöchel eines Heiligen: Warum sollte das dann irgendwie „wirksamer“
sein, eine Fürbitte in Gegenwart dieses Leichenteils zu sprechen als ohne dieses Teil? Es kommt doch
bitte sehr auf den Glauben an und nicht darauf, ob der Bittende da irgendein leichenteil zur Verfügung
hat oder nicht.
@Friedrich Spee Habe mich gerade mal informiert. Die Lanze soll aus dem 8. oder 9.JH stammen (und nicht
etwa aus dem 1.). Von einem Nachweis, dass der eingearbeitete Nagel nicht vom Kreuz des Herrn stammt,
bzw. dass keinerlei Metallreste von einem Nagel vom Kreuz des Herrn eingearbeitet sind, ist keine Rede.
#152 Wandregisel 21:00:08 | Freitag, 2. Januar 2009
Reliquien Reliquien sind immer ein zweischneidiges Schwert. Natürlich wurde damit in der Vergangenheit
(vor allem im Spätmittelalter) viel Schindluder getrieben und Reliquien schlicht und einfach gefälscht.
Eine karolingische Flügellanze des 10. Jahrhunderts kann einfach nicht mit dem römischen Wurfspeer eines
Longinus sein. Dazu braucht es nicht mal „Untersuchungen“. Trotzdem halte ich es für nicht unmöglich,
dass Reliquien wundervollbringen können, da sie mystisch mit dem Heiligen und seiner Fürbitte verbunden
bleiben.
Vieira: Falsch Seite? Der Nagel in der Lanze ist Teil des Zeugnisses, das uns die Kirche von der Kreuzigung
überbringt. Ist er eben nicht. Er ist nicht echt. Die Lanze wurde aus politischen Gründen erschaffen –
ebenso, wie viele „Reliquien“ einzig aus monetären Gründen erschaffen wurden, etwa um Pilger in die
Stadt zu locken, die die jeweilige Reliquie barg. Bei dieser Doku wurde auch das „Fest der heiligen Lanze“
erwähnt, bei dem die Lanze durch Berührung andere Gegenstände in „Berührungs-Reliquien“ verwandelt
hat – gegen Geld…
@Friedrich Spee Sie gehen von der falschen Seite an die Sache heran. Der Nagel in der Lanze ist Teil des
Zeugnisses, das uns die Kirche von der Kreuzigung überbringt. Die Frage muss lauten: was soll eine Doku,
die behauptet, es sei nachgewiesen, dass der Nagel nicht von der Kreuzigung des Herrn stammt? Was sollen
Untersuchungen, wie sie hier angestellt werden? Warum stellen Sie nicht solche Fragen, Herr Spee? Wollen
die etwa ermitteln, ob vielleicht jemand den echten Nagel geklaut und durch einen falschen ersetzt hat?
Und wenn ja, wozu?
Grabtücher und Co… Ich habe erst kurz vor Weihnachten eine Doku gesehen, in der es um die „Heilige
Lanze“ ging… der in die Lanzenklinge (heisst das so?) eingeschmiedete Nagel ist rund 800 Jahre zu jung,
um einer der Nägel aus dem Kreuz Jesu sein zu können. Wen juckts? Nur Kleingeister brauchen solche „heiligen“
Gegenstände. Und nebenbei: Geholfen hat der „falsche Nagel“ trotzdem – indem das Heer des Kaisers, der
das Teil bei sich trug, mehr Zuversicht hatte beispielsweise. Und letztlich: Was genau sollte der Nagel
„tun“, wäre er echt? Wir sind doch keine Magier-Vereinigung! Selbiges gilt für das Grabtuch und andere
„heilige“ Gegenstände wie die Körperteile von gewissen Heiligen oder dgl.
#148 Wandregisel 20:31:07 | Freitag, 2. Januar 2009
Oder… von Neu-Apostolischen Homepages wenn er etwas über die Katholische Kirche wissen will, da er
den Unterschied nicht kennt. Wandregisel, sich immernoch totlachend
ignosti bezieht sein Wissen aus dem Fernsehen, die Folgerung daraus und Ihr erkennt :“ Wessen geistes
Kind er ist“. Ein Segensreiches 2009 wünsche ich allen
#146 Gallowglas 14:57:18 | Freitag, 2. Januar 2009
@marcelus Das Grabtuch von Turin stammt aus dem 1. Jahrhundert, wie zahlreiche Wissenschaftspublikationen
belegen, und ist menschlich nicht erklärbar. Seltsam nur, daß diese „Wissenschaftspublikantionen“ recht
einheitlich das Produktionsjahr des Tuches mit dem Zeitraum von 1260-1360 n. Chr. bestimmen, was ja auch
mit dem ersten, geschichtlich überlieferten Auftauchen des Tuches (1357) zusammenfällt. OK, Verschwörungstheorien
von christlicher Seite gibt es viele, aber bewiesen konnte noch keine werden …
ignosti, der Wissenschaftsirrende: Das Grabtuch von Turin und der Irrtum der Naturwissenschaftler im Jahre
1988 u.Zr. Die Wissenschaft kann Ihnen das Alter eines bestimmten Fossils nennen und dass das Grabtuch
von Turin eine mittelalterliche Fälschung ist. Die Naturwissenschaft kann das Alter von Fossilien nur
ungefähr bestimmen, und genau diese Wissenschaft hat geirrt, als sie das Grabtuch von Turin als mittelalterliche
Fälschung einstufte: Dieser große Irrtum ist schon lange bekannt. Das Grabtuch von Turin stammt aus
dem 1. Jahrhundert, wie zahlreiche Wissenschaftspublikationen belegen, und ist menschlich nicht erklärbar.
Die Geschichte der Wissenschaft ist eine Geschichte der korrigierten Irrtümer, und das gilt insbesonders
für den Irrtum der Wissenschaftler des Jahres 1988 u.Zr. in bezug auf das Grabtuch von Turin. Aber da
sind die Naturwissenschaftler nicht die einzigen, die ständig irren, auch Päpste irren in naturwissenschaftlichen
Fragen.
#144 MartinBieger 13:27:43 | Freitag, 2. Januar 2009
@Gloria von Thurn und Dingsbums Wenn sie noch keinen guten Vorsartz für das neue Jahr haben wüsste ich
einen. Verschonen sie mich und den Rst der Nation mit ihren peinlichen Fernsehauftritten. Vielen Dank
im Vorraus.
…auch gut Wenn es dir beliebt zu Naturgesetzen Gott zu sagen… Offen bleibt auch trotzdem die Frage
nach Grund und Ursache dieser Naturgeschehen selbst. Das Naturgesetz (bei dir Gott) bewirkt das Naturgeschehen
ebensowenig wie die Flugpläne den Luftverkehr bewirken oder wie die Regeln der Buchführung den Umsatz
einer Firma. Das war der große Irrtum Newtons. Und von der heutigen Wissenschaft verstehst du offensichtlich
nichts oder nicht viel: Wie wissen heute, dass Materie nicht ist, sondern geschieht, ist also indeterminiert!
Wird dir der Unterschied deutlich zu deimen Gesuddere über Wissenschaft heute? Dein Kausalprinzip ist
nicht anwendbar, damit fällt deine Gottvorstellung, auch wenn du es/ihn/sie als ein Naturgesetz begreifen
willst. P.S. @aloah: www.lyricsmode.com/…hoa_he_sansibar.html idonisti, lächelnd
@ignosti Hör doch auf Sowas lese ich gerne. Zeigt es doch, dass ich den Nerv treffe. Im übrigen verstehen
Sie offenbar gar nicht, was ich sage. Daher dies: Die Wissenschaft (von Leuten wie Galilei und Newton –
nicht die moderne materialistisch enggeführte Wissenschaft) weiß, dass die Rede von Gott unbedingt zur
Naturphilosophie gehört, dass die Rede von Gott auf der sinnlichen Erfahrung gründet, weil hinter den
meßbaren, detektierbaren Wirkungen in der Natur, die geometrischen Gesetzen folgen, immaterielle Ursachen
stehen, die uns schließen lassen, dass Gott dauernd und überall (selbst jedes einzelne Atom eines jeden
einzelnen AIDS-Virus) lenkt.
Hör doch auf, es ist die Wissenschaft und nur die Wissenschaft, welche uns Wissen gibt und sie gibt es
uns in faszinierenden und sich gegenseitig bestätigenden Details, auf allen Gebieten. Zu jeder dieser
Fragen hat der religiöse Glaube eine Position vertreten, die nach und nach widerlegt wurde. Die Wissenschaft
hat die Pocken ausgerottet, der Gottesglaube hat nichts getan, außer von Pestilenz als die Strafe für
Sünden zu sprechen, wie es der gläubige Elijahu eindrucksvoll vermittelt. Die Wissenschaft kann Ihnen
das Alter eines bestimmten Fossils nennen und dass das Grabtuch von Turin eine mittelalterliche Fälschung
ist. Die Wissenschaft kennt die genauen DNA-Baupläne von mehreren Viren und wird, noch in der Lebenszeit
mancher Poster, auch gegen HIV etwas gefunden haben. Was hat der religiöse Glaube jemals von sich gegeben,
das für irgendjemanden auch nur von allerkleinstem Nutzen wäre? Wann hat er jemals etwas festgestellt,
das nachweisbar korrekt und nicht ohnehin offensichtlich ist? Wenn all die Errungenschaften von Gläubigen
morgen ausgelöscht wären, könnte irgendjemand auch nur den allerkleinsten Unterschied feststellen?
Glauben leistet nichts, verändert nichts, bedeutet nichts. ignosit, milde lächelnd
@ignosti Der Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ist inhärent und das eine verdrängt fast das
andere. Korrekt muss es lauten: Der Konflikt zwischen dem wahren Glauben und einer Pseudo-Wissenschaft,
die der toten Materie schöpferische Kräfte andichtet, ist inhärent und die Dummheit verdrängt fast
die Wahrheit.
Unglaublich gequirlte Kacke, was einige da verzapfen! Der Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft
ist inhärent und das eine verdrängt fast das andere. Die Durchsetzung der Wissenschaft geht auf Kosten
religiöser Dogmen; die Beibehaltung religiöser Dogmen geht immer auf Kosten der Wissenschaft. Entweder
es gibt gute Gründe, das zu glauben, was geglaubt wird, oder nicht. Es gibt offensichtlich sehr gute
Gründe dafür zu glauben, dass es in Frankreich 1789 zum Aufstand gegen den feudalabsolutistischen Ständesstaat
kam. Logischerweise fehlt es der Annahme, dass Lenin einer der Anführer war, an Glaubwürdigkeit. Jeder
Mensch, der bei Verstand ist, erkennt an, dass es sowohl idiotisch als auch grotesk ist, sich nur auf
„Glauben“ zu verlassen, wenn es darum geht, bestimmte Fragen um historische Fakten zu beantworten. Leid,
Schmerz, Freiheit usw. ereignen sich in der Geschichte, sind Historie! Der Glaube ist nichts weiter als
die Lizenz, die sich religiöse Menschen gegenseitig geben, um solche Annahmen zu glauben, wenn Gründe
versagen. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion ist der Unterschied zwischen einer Bereitschaft,
ohne Aufregung neue Beweise und Argumente zu akzeptieren, und einer aufgeregten Weigerung, dies zu tun.
Man sieht es hier! agnosti, lächelnd
@Ultramontanus Sie wiederholen, ich sei voreingenommen. Das lehne ich -mit Newton- ab: Als Freund der
Wissenschaft werden Sie sicherlich das erste Newtonsche Axiom anerkennen, das da lautet: Corpus omne perseverare
in statu suo quiescendi vel movendi uniformiter in directum, nisi quatenus illud a viribus impressis cogitur
statum suum mutare. Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern
er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird. Was sagt uns das? Es
sagt uns, dass die Materie absolut passiv ist. Sie verharrt immer in dem Zustand, in dem sie sich gerade
befindet. Was lehrt uns das? Innerweltliche Schöpfung (der Vogel baut ein Nest, Vieira schreibt einen
Kommentar, Evolution, … ) ist nur dann möglich, wenn irgendetwas die Materie dazu zwingt. Was ist das
zwingende etwas? Nun – grübeln Sie darüber nach – jedenfalls ist es nicht Materie. Denn die ist absolut
passiv, laut 1. Newtonschem Axiom. Und das 1. Newtonsche Axiom ist keine Hypothese und kein Postulat.
Es formuliert eine wahre Erkenntnis auf der Grundlage streng hypothesenfreier Naturforschung (hypotheses
non fingo). Lesen Sie mehr dazu in einem beißenden Brief des Philosophen und Physikers Ed Dellian an
die evangelikalen Autoren des Buches „Evolution – ein kritisches Lehrbuch“, in dem er den Materialismus =
Naturalismus, dem selbst diese aufgesessen sind, als unwissenschaftlich entlarvt. Rundbrief …ww.neutonus-reformatus.de/…dbrief_evolution.pdf
neutonus-reformatus.de …ww.neutonus-reformatus.de/
#135 Ultramontanus 03:20:46 | Freitag, 2. Januar 2009
@Vieira: Da haben sie mich wohl nicht richtig verstanden. Ich brauche aus dieser Haltung heraus überhaupt
nicht so viel „Innbrunst“, um irgend einen Glauben zu widerlegen. Ihr „Fehler“ ist, dass Sie -als Gläubiger-
von vorn herein voreingenommen sind indem Sie die Relevanz einer bestimmten Geschichte (Adam und Eva)
annehmen. Mir reicht hingegen eine gewisse Evidenz aus, um die Geschichte zu widerlegen und „abzuhaken“.
Und dazu passt das begrenzte Verständnis von Wissenschaft ja gerade! Ich brauche nicht mehr.
@Ultramontanus, @Alexander von Eich @Ultramontanus Auch die Evolutionstheorie kann widerlegt werden, wenn
man plötzlich ein Huhn oder einen Menschen neben einem Dinosaurier finden würde. Der Gläubige muss
einen „Sprung“ vollziehen, um zu glauben. Warum jemand das tut, muss er selbst wissen. Für mich ist es
nicht nachvollziehbar. Das passt nicht zusammen, Ultramontanus, mit der Inbrunst mit der Sie behaupten,
die „Erkenntnisse“ der Biologie widerlegten den Glauben. Sie selbst vollziehen (auch) einen „Sprung“,
indem Sie glauben, die Evolutionstheorie werde in keiner Zukunft widerlegt oder gaubenskonform modifiziert
werden. @Alexander von Eich Sie haben denLeser nicht verstanden. Er hat schon völlig recht: Man kann
nicht eine Methode verabsolutieren und dann kritisieren, dass ein Gegenstand mit der verabsolutierten
Methode nicht erfassbar ist.
#133 Ultramontanus 03:02:19 | Freitag, 2. Januar 2009
Elijahu. Das ist gerade kein Glaubenssystem. Ich schreibe doch ausdrücklich, dass Wissenschaft für mich
nur eine mehr oder weniger nützliche Sache ist mit der man Dinge gut vorhersagen kann oder in der Praxis
umsetzen kann. Was soll das mit Glauben zu tun haben? Das ist kein Glaube, sondern einfach ein Arbeiten
mit dem was gegeben ist. Auch die Evolutionstheorie kann widerlegt werden, wenn man plötzlich ein Huhn
oder einen Menschen neben einem Dinosaurier finden würde. Aber solange das nicht geschieht (und offensichtlich
noch nie geschehen ist), untermaueren die Fossilien die Theorie. Der Gläubige muss einen „Sprung“ vollziehen,
um zu glauben. Warum jemand das tut, muss er selbst wissen. Für mich ist es nicht nachvollziehbar.
Das moderne vorherrschende Wissenschaftsverständnis ist unvereinbar mit dem katholischen Glauben Wissenschaft
ist eben das, was gesehen und bewiesen werden kann bzw. durch Logik erschlossen. Sehen sie, sie sind eben
kein nur „logisch“ denkender Mensch, sondern haben sich ihr Weltbild zusammengekramt aus der Mottenkiste
des Empirismus und Rationalismus, zwei Weltanschauungen die beide philosophisch längst selbst als Glaubensysteme
entlarvt sind. Ich empfehle ihnen einfach mal eine Philosophiegeschichte in die Hand zu nehmen und die
ab dem 16. Jahrhundert systematisch durchzuarbeiten. Empirismus, Rationalismus und jede nur erdenkliche
Spielart die auf diese beiden Positionen zurückgeht basieren ebenso auf Prämissen die unhinterfragt
geglaubt werden müssen wie jede andere Religion auch. Es sind somit keine den Religionen „überlegenen“
Weltanschauungen, sondern Glaubensysteme. Und an solchen Kommentaren sieht man deutlich, dass der gesunde
Glaube an Gott mit der Weltanschauung des „modernen“ Menschen schlicht unvereinbar ist. Glaube und Vernunft
sind zwar keine Gegensätze, aber Glaube und das heutige Wissenschaftsverständnis sind auf jeden Fall
unvereinbare Gegensätze. Das ist auch der Grund warum die Evolutionstheorie komplett verworfen werden
muss was ihre pseudowissenschaftlichen Mutmassungen über den Ursprung der Menschheit und des Lebens überhaupt
und der Menschheit betrifft: denn sie geht von vornherein davon auss dass es keinen Schöpfergott gegeben
hat.
derLeser, Sie haben es nicht verstanden: Dieser „Gegenstand“ hat bei dieser Methode einfach keine Relevanz,
weil sich die Methdode -bescheiden- auf des Mess- und Beweisbare beschränkt. Mit einem „Zirkelschluss“
hat das nichts zu tun. Und ansonsten wieder nur primitive persönliche Attacken . Aber es war so zu erwarten.
#130 Ultramontanus 02:39:29 | Freitag, 2. Januar 2009
@Gunter Maria „Sie haben eine reduzierte, reduktionistische, simplizistische Vorstellung von Wissenschaft.“
Was soll denn das nun wieder bedeuten? „Sie sind ein Realitätsverweigerer“ Sorry, will nicht unhöflich
sein, aber bei dem was Sie da so liefern: Sie sind ein Schwätzer!