Es war keine Überraschung, als ein katholischer Theologe – rund hundert Jahre zu spät – den Versuch wagte, auf einen längst abgefahrenen Zug zu springen. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Seit dem letzten Konzil ist der Tabernakel in zahllosen Kirchen in eine vergessene Ecke abgestellt
worden. Gesten der Ehrfurcht vor dem Tabernakel sind mehr und mehr verschwunden.
Erstkommunionkindern
und Firmlingen wird die Bedeutung von Knien und Kniebeugen vor dem Tabernakel gar nicht erst beigebracht .
Auf vatikanische Ermahnungen zur eucharistischen Anbetung und Frömmigkeit reagieren deutsche Bischöfe
kaum.
Verflüchtigte Gegenwart
Die reale Gegenwart Christi in der Hostie hat sich in Deutschland zu
einer Gedächtnispräsenz verflüchtigt.
In modernen Kirchenbauten schauen sich die Menschen von Bank
zu Bank an, um im menschlichen Gegenüber „Gottesbegegnung“ zu erfahren.
Der zeitgeistige Kirchenbau
sucht diese neue Art der angeblichen Gotteserfahrung architektonisch umzusetzen.
An dem dünnen Süppchen
eines theologischen Panhumanismus kochen Zeitgeisttheologen seit Jahrzehnten.
Er prägte die Formel: Gott ereignet sich in der menschlichen
Liebe, er geht darin vollständig auf.
Atheist warnt vor Gotteslästerung
Hw. Hasenhüttl glaubt, daß
die Menschen Gott hervorbringen können, wenn sie „anderen Menschen göttliche Liebe schenken“. Somit
ist Gott das Ergebnis menschlicher Beziehungsgüte.
Den transzendenten Gott außerhalb dieser Beziehungen
anzubeten sei gotteslästerlich.
Diese anthropologische Wende hat man bei den Atheisten und Religionskritikern
des 19. Jahrhunderts abgekupfert.
In seinem Werk „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland“
schreibt der deutsche Dichter Heinrich Heine († 1856):
„Gott offenbart sich in der gesamten belebten
Welt. Aber am herrlichsten manifestiert sich Gott im fühlenden und denkenden Menschen.“
Der deutsche
Philosoph Ludwig Feuerbach († 1872) glaubte, in Gott eine Projektion des menschlichen Wesens zu erkennen.
Der Mensch würde in Gott nur sich selbst verehren.
Daraus folgerte er, daß „der einzige Gott des Menschen
der Mensch selbst“ sein müsse.
Der Ideologe Karl Marx († 1883) baute seine Lehre darauf auf, „daß der
Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei“.
Doppeldeutige Ideologie
Alle deutschen Religionskritiker
in der Mitte des 19. Jahrhunderts waren von der Dialektik des Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel
(† 1831) betäubt.
Er erklärte, daß der ursprünglich transzendente Geist/Gott in der materiellen Welt –
doppeldeutig – „aufgehoben“ sei: Gottes Existenz „an und für sich“ sei beendet.
Doch zugleich existiere
Geist/Gott in seiner weltlichen Manifestation und menschlichen Inkarnation weiter.
Aus dieser zwiespältigen
Theorie resultierte sowohl der Atheismus wie die messianische Überheblichkeit des Kommunismus.
Das Übriggebliebene
sammelt die Kirche ein
Es war zu erwarten, daß ein katholischer Theologe – ungefähr hundert Jahre zu
spät – Hegels Philosophie benützte, um daraus auch eine pantheistische Welttheologie zu zimmern.
Es
handelte sich um den Jesuitenpater Karl Rahner († 1984).
In seinem Spätwerk „Grundkurs des Glaubens“
erklärt er auf Seite 197:
„Wir dürfen uns Schöpfung und Menschwerdung in der wirklichen Welt […]
als zwei Momente und zwei Phasen eines […] Vorgangs der Selbstentäußerung und Selbstäußerung Gottes
denken.“
Damit behauptete Pater Rahner eine evolutive Menschwerdung Gottes, die sowohl die göttliche
Selbstentäußerung als auch eine göttliche Selbsteinholung enthält.
Für den Jesuiten sind Menschwerdung
des Menschen und die Inkarnation Gottes dem Wesen nach gleich.
Dünne christliche Patina
Wir Menschen
hätten damit die gleiche Göttlichkeit in uns, die Jesus als göttliche Inspiration erfahren hätte.
Damit kommt Pater Rahner zur Erkenntnis, daß jeder Mensch, der ernsthaft sein Dasein betreibt, ein anonymer
Christ sei, weil sich in jedem Menschen das Göttliche manifestiere.
In der Schaumsprache des Jesuiten
lautet das so: „Der Gottmensch ist der erste Anfang des endgültigen Gelungenseins, der Bewegung der Selbsttranszendenz
von Welt und Menschen in das Geheimnis Gottes hinein.“
Diese hundert Jahre zu spät gekommene verhegelte
Theologie hat über die Rahner-Schüler Kardinal Karl Lehmann und andere die deutsche Kirche befallen
und sie in eine oberflächliche, humanistische Kultgemeinschaft mit dünner christlicher Patina verwandelt.
Die Anbetung Gottes ist an den Rand gedrängt. Es grassiert das Bemühen, im Gegenüber eines beliebigen
Banknachbarn Gottesbegegnung zu spielen.
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201 Lesermeinungen
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Gott von Menschen gemacht ? So weit kommt man, wenn der Glauben fehlt: Gott wird von Menschen gemacht.
Da lob ich mir noch die Atheisten, die alles verleugnen.
#211 ProChrist 07:35:28 | Mittwoch, 7. Januar 2009
Erbsünde Ein im engeren Sinne unschuldiger Mensch sündigt, da sein Leben unweigerlich anderes Leben
verdrängt oder sogar beendet – sozusagen kein Werden ohne Vergehen. Dies ist ein ererbter Fluch, der
auf unserer Existenz lastet. Die Erbsünde ist daher eine Urschuld. Sie wird erst aufgelöst mit der zweiten
Schöpfung und der Auferstehung. Das Neue Leben wird sein ohne den Tod zu schmecken.
Ich bin da Ich bin da Nichts kann entgottetwerden. Den Gott, den es in den Köpfen gibt, gibt es nicht.
Gott ist ganz anders. Ein Stein liegt 2000 Jahre im Wasser und bleibt innerlich trocken. 2000 Jahre Evangelium
und nix dringt in uns ein ? Und doch ER ist da, durch und durch …
Die Chuzpe des Herrn Matt aus Kirchenknüppelhausen Ihre Einstellung zur Bildungsaneingnung hat eine gewisse
Charme, Herr Matt: „Wer hätte keine Bildung nötig? Allein es fehlt mir am Willen dazu. Es ist einfach
nicht meine Methode der Wissensaneignung, dass ich spezifische Dinge allzu genau studiere ausser es ist
mir wirklich sehr wichtig. Ich warte lieber darauf, dass sie nach Möglichkeit so an mich herangetragen
werden, dass ich sie leicht aufnehmen kann.“ Es ist ja auch keine Schande, von den Verdrehungsphilosophen
Rahner, Marx und Hegel wenig zu wissen oder nichts gelesen zu haben. Mich wundert nur bei dieser epikureischen
Einstellung zur Bildung, mit welcher großen Geste und Sicherheit Sie die ganze Lehrtradition der 2000jährigen
Kirche beiseitewischen und in den Sack hauen – ohne einen Schimmer Ahnung davon zu haben. Das ist christliche
Chuzpe! Leider haben wir so viele von dieser Warte, die sich nie die Mühe des genauen Studiums von kirchlicher
Lehre und Kirchengeschichte machen, aber mit großer Selbstverständlichkeit ein Hauen und Stechen auf
Kirche und kirchliche Lehrgeschichte veranstalten.
@Jubärens: ich habe weder Rahner noch Hegel noch Marx annähernd studiert… also fällt es mir schwer
mir vorzustellen ich stünde auf ihren Schultern. Ausser vielleicht Sie dächten diese – aus Ihrer Sicht
offenbar Ungeister – hätten sich gleich Dämonen bei mir eingenistet. Wenn es hier gewisse Parallelen
gibt, dann erscheint mir das rein zufällig, weil das Denken der Herren und meines vielleicht tendentielle
Ähnlichkeiten aufweist. Aber ich kenne die Herren viel zu wenig um mich in Vergleiche mit ihnen einspannen
zu lassen. Ja und Sie waren ja auch nicht zimperlig, also sehe ich nicht ein, wieso ich Ihnen was schuldig
bleiben sollte. Wer hätte keine Bildung nötig? Allein es fehlt mir am Willen dazu. Es ist einfach nicht
meine Methode der Wissensaneignung, dass ich spezifische Dinge allzu genau studiere ausser es ist mir
wirklich sehr wichtig. Ich warte lieber darauf, dass sie nach Möglichkeit so an mich herangetragen werden,
dass ich sie leicht aufnehmen kann. Sie mögen das als Vorwand für weitere Kritik an mir nehmen, aber
so bin ich eben und für mich funktioniert das ganz gut.
Matt wird aggressiv und persönlich Wer wird den gleich so aggressiv und persönlich, Herr Matt, wenn
ich Ihre Philosophie mit Kategorien der Philosophiegeschichte formulieren. Tun Sie doch nicht so, als
wenn Sie der Erstdenker in der menschlichen Denkgeschichte wären! Auch Sie stehen auf den Schultern großer
Vordenker, auch wenn Sie das nicht wahr haben wollen. Wenn es um die angeblichen Fehler der Kirche geht,
dann gehen Sie im großen Wurf voran und scheinen genau zu wissen, dass die Kirche ein „erklärtes Programm“
gegen „die Wahrheit“ hätte. Das göttliche Selbst würde von der Kirche verachtet, verachtet um ihrer
Selbst willen. Große Worte, die Sie da hervorprusten. Mein Tip: Beschäftigen Sie sich mal mit dem tiefgreifenden
Kampf zwischen Gnosis und Kirche in der Frühzeit! Das wird sich einiges an Ihrer Position relativieren.
Habe ich recht, dass Sie die Beschäftigungen mit solchen geistesgeschichtlichen Prozessen und Auseinandersetzungen
nicht nötig haben?
was heisst D.h.? fangen Sie schon wieder an mit dem Schubladisieren, oder lehnen Sie Sich einfach gerne
aus dem Fenster mit ihren Querverweisen auf die Aussagen anderer? Ich habe das nie so formuliert, mit
„aufgehoben“ und will mich dazu auch jetzt garnicht äußern. Was den letzten Absatz angeht, so habe ich
Ihnen doch bereits vorgehalten, dass Gott selbst so über den Menschen spricht. Wieso gehen Sie denn darauf
nicht ein was er zum Menschen sagt bei dessen Verstoßung: „Seht nun ist der Mensch geworden wie wir,
sodass er erkennt was gut und böse ist.“ Das hat Gott gesagt. Äußern sie sich doch einmal dazu oder
ist ihnen das unangenehm wenn man sie ausnahmsweise mal auf die Bibel festlegt? Ich glaube vielmehr, dass
die unentwegte Unterdrückung des menschlichen Selbst und damit ja – nach meinem Denken – des göttlichen
im Menschen, das erklärte Programm der Kirche war. Die Kirche offenbart sich mir damit als zumindest
partieller Widersacher der Wahrheit. Dieses Selbst was die Kirche nämlich verachtet, verachtet sie um
ihrer Selbst willen und nicht um Gottes Willen. Und das führte nach meiner Überzeugung zu vielen Exzessen
der Geschichte.
Die Vergottung des Menschen führt historisch zu schrecklichen Exzessen Ich fasse Ihre Philosophie zusammen,
Matt: ‘Es gibt kein höheres Wesen gibt als meines. Daher kann es für mich auch keine höhere Wahrheit
geben als die Wahrheit meines Wesens, meiner Selbst. Der Gott des Menschen kann für mich auch nur die
Absolutheit des menschlichen Wesens sein.’ D. h., die Wahrheit, Wesenheit und Absolutheit Gottes ist im
menschlichen Wesen „aufgehoben“ – der jenseitige Gott ist tot, im Wesen des Menschen wirkt er fort. –
Wie gesagt: verhegelte Dialektik des 19. Jahrhunderts. Daraus resultiert dann auch Ihre aggressive Kirchenfeindlichkeit.
Letztlich ist diese Haltung, den Menschen selbst als göttlich-absolut hochzustilisieren, genau die Hybris
der Ursünde: Ihr werdet sein wie Gott, indem ihr selbst euch Maßstab seid für alles Gute und Wahre!
Tatsächlich ist dieses „Selbst“ des Menschen nur ein fehlbares und egoistisches Wesen, das in der Selbstüberschätzung
als göttlich-absolut zu schlimmsten historischen Exzessen führt.
@Jubärens: also ich bin in der Tat bereit zu folgendem Bekenntnis… ich glaube nicht daran, dass es
ein höheres Wesen gibt als meines. Daher kann es für mich auch keine höhere Wahrheit geben als die
Wahrheit meines Wesens, meiner Selbst. Der Gott des Menschen (und es ist ja unser Gott, unser Vater) kann
für mich auch nur die Absolutheit des menschlichen Wesens sein, denn ansonsten ist er aus ontologischem
Grund für den Menschen nicht relevant. Das ist eine ganz pragmatische Erkenntnis, die man einsehen muss
ohne irgendwelche emotionalen Einflüsse. Ich habe das eingesehen und das setzt mich in Gegensatz zu den
Lehren der Kirche aber nicht in Gegensatz zur Wahrheit wie ich sie eben kenne.
matt robbt sich denkerisch an den verhegelten Rahner ran Matt arbeitet sich an die verhegelte Theologie
von Rahner heran, wenn spricht: „Weil Gott kein eigenes Wesen ausser dem Menschen ha, ist der Mensch das
göttliche Wesen und Gott ist die Absolutheit, die Vollkommenheit dieses Wesens. Es gibt also keine Wesensdiffernz
zwischen Gott und Mensch. Ihr Wesen ist dasselbe, der Unterschied ist das Bewußtsein. Denn Gott ist die
Absolutheit des Wesens, der Mensch das in der Entwicklung befindliche Wesen. Bei Rahner hört sich das
so an: „Menschwerdung des Menschen und die Inkarnation Gottes dem Wesen nach gleich.“ Wir Menschen hätten
damit die gleiche Göttlichkeit in uns, die Jesus als göttliche Inspiration erfahren hätte. Damit kommt
Pater Rahner zur Erkenntnis, daß jeder Mensch, der ernsthaft sein Dasein betreibt, ein anonymer Christ
sei, weil sich in jedem Menschen das Göttliche manifestiere. In der Schaumsprache des Jesuiten lautet
das so: „Der Gottmensch ist der erste Anfang des endgültigen Gelungenseins, der Bewegung der Selbsttranszendenz
von Welt und Menschen in das Geheimnis Gottes hinein.“
bzgl. Berens Wieder mal ein Beitrag des Rommersheimers gelöscht! Es ist glaube ich der 5. oder 6. binnen
weniger Tage und ich bin optimistisch, daß schon bald wieder eine joberensfreie Zeit vor uns liegt!
Matt ist ein moderner, verhegelter Gnostiker ,Matt, keineswegs schubladisiere ich Sie als Atheist: Sie
kritisieren zwar den transzendenten Gott in seiner – wie Sie sagen – dualistischen Gegenüberstellung
zum Menschen, Sie glauben aber an das Göttliche – im Menschen: „in diesem Sinn: Wahres Menschsein = göttlich,
Gott = wahrer Mensch“ – so Ihre Worte. Das aber ist genau die verhegelte Philosophie und Theologie, die
im 19. Jahrhundert so viele Denker betäubt hat – auch wenn Sie die nicht kennen und sich nicht darauf
beziehen – Ihr Denken, Matt, ist historisch gesehen wenig originell. Schauen Sie doch mal in den untenstehenden
Artikel: Heine: Gott offenbart sich im denkenden Menschen! Feuerbach: „Der einzige Gott des Menschen ist
der Mensch selbst.“ Marx behauptet, „daß der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei“. Ihre Theologie,
Matt, ist nichts als moderne Gnosis – fromm und gläubig waren die Gnostiker auch – eben so wie Sie!
kleine Korr. des letzten Satzes… dieser sollte logischer und einfacher lauten „Gott ist die Absolutheit
des Wesens, der Mensch das in der Entwicklung befindliche Wesen“. Also dasselbe Wesen eben einmal im Stadium
seiner Absolutheit und dann im Stadium seiner Unvollkommenheit und Entwicklung.
Vieira: Weil Gott kein eigenes Wesen ausser dem Menschen hat… vielmehr ist der Mensch das göttliche
Wesen und Gott ist die Absolutheit, die Vollkommenheit dieses Wesens. Es gibt also keine Wesensdiffernz
zwischen Gott und Mensch. Ihr Wesen ist dasselbe, der Unterschied ist das Bewußtsein. Denn Gott ist (schon)
absolutes Wesen, der Mensch hingegen ist es potentiell und in der Entwicklung stehend.
@matt3 Was bedeutet denn es denn, wenn Sie sagen, wahres Menschsein sei göttlich. Was ist das denn anderes
als Sprachverdrehung? Wahres Menschsein müsste eigentlich wahrhaft menschlich sein. Göttlich bedeutet
ja nun gerade eben nicht menschlich. Was also wollen Sie damit sagen, dass wahres Menschsein göttlich
sei?
@Vieira: in dem Zusammenhang berief ich mich nicht auf das Evangelium… sondern darin, dass Gott sich
durch einen Menschen offenbart. Für mich ist der Gottesohn eben kein merkwürdiger Spagat zwischen einem
angeblichen Dualismus von göttlichem und menschlichem, sondern er ist DER Mensch schlechthin, wahrer
Mensch und DARIN (schon) göttlich. in diesem Sinn: Wahres Menschsein = göttlich Gott = wahrer Mensch
@matt3 Sie berufen sich auf das Evangelium und das Zeugnis Jesu. Wo finden Sie denn da eine Lehre vom
eigenständigen Denken? Ruft Jesus nicht vielmehr zum Glauben auf?
Vieira: insofern man davon ausgehen kann… das 99% der Menschen nicht eigenständig zu denken gelernt
haben und Opfer einer Indoktrination sind, ist es wohl kein Wunder, wenn man mit seinem Denken alleine
dasteht. Aber ich schaue mich auch nicht großartig um um Gefolgschaft, wenn Sie das meinen.
Das hat mt Info kaum etwas zu tun. Diese Art der Frömmigkeit, war mir schon immer äußerst zuwider,
obwohl ich gern mit Fronleichprozessionen gehe…Amanda!
@Jubärens: nein, da haben Sie mich wiederum (bewußt?) falsch verstanden… eines können Sie mir bestimmt
nicht vorwerfen: nämlich, dass ich nicht an Gott glaube. Sie versuchen hier auf billige Art mich als
Atheist zu schubladisieren wie diese anderen Leute, die Sie da aufführen, auf die ich mich wiederum garnicht
bezog. Offenbar können Sie nur so abschweifend an mir vorbeiargumentieren und mich derart diffamieren.
Das ist für mich ein Armutszeugnis. Ich glaube an Gott, an den biblischen Gott, aber dieser Gott ist
kein vom Menschen abgehobenes, exklusives, ja förmlich anti-menschliches Wesen wie sie und die katholische
Lehre es in ihrer Unwissenheit darstellen wollen, sondern er ist als Absolutes, Absolutheit des Menschen
und nur so überhaupt für den Menschen relevant. Und das ist die Lehre die ich aus dem Evangelium und
dem Zeugnis Jesu ziehe.
@ Liebe Amanda Ich gestehe jedem Menschen seine Frömmigkeit zu. Bei der Tabernakelfrömmigkeit lasse
ich meine Jalousien abrupt runter. Das ist eine für mich eine völlig ungenießbare Frömmigkeit, an
der ich nie und nimmer Wohlgefallen finden werde…
Matt berauscht sich am intellektuellen Opiat der gedanklichen Selbsterlösung Matts berauschende Selbsterlösung:
„Ich glaube an mein eigenes Werk, das Werk eines „Menschensohnes“. Meine Erlösung erwirke ich selbst
durch die Güte meiner Person.“ Diese Philosophie der Selbsterlösung ist ein Produkt der Aufklärung
bis ins 19. Jahrhundert hinein, ein spätes Echo auch der pathetischen Befreiungsbewegung des Marxismus:
„Es rettet uns kein höheres Wesen, kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen
müssen wir schon selber tun …“ Matt, Sie sind ein billiger Abschreiber, ein Zuspätgekommener, den
das Leben bestrafen wird, einer, der sich an seinen eigenen Gedanken berauscht und betäubt aus seinem
Sumpf zu ziehen meint: Die Selbsterlösungslehre ist das Opium der vermeintlich Intellektuellen.
@Confi Du weißt, ich schätze Dich sehr – aber komm doch bitte nicht mit diesem unerträglichen Schlagwort
von der „Tabernakelfrömmigkeit“… Mehr davon täte unserer heutigen Zeit wohl doch ganz gut.
Jesus hat ja die Welt auch garnicht von der Sünde befreit… diese Ansicht geht ja zusammen mit dem Erbsündekonstrukt.
Er selbst soll also meinetwegen ohne die geringst Sünde gewesen sein (darauf käme es mir bei seinem
Zeugnis ja garnicht an). Aber Jesus kann nicht die Sünde wegnehmen vom Menschen. Das kann der Mensch
nur selbst indem er aufhört zu sündigen und sich eines gottgefälligen Daseins befleißigt. Der Wille
hiezu kann aber natürlich inspiriert sein durch den Glauben an das Zeugnis Jesu und die Beziehung in
der christlichen Gemeinschaft. Das ist keine Frage. Wenn man meint ein Katholik wäre allein durch die
Taufe von der Sünde erlöst, dann ist das in etwa so, wie wenn man früher annahm die Juden wären allein
durch die Beschneidung gerechtfertigt ohne die rechte Gesinnung im Herzen zu befolgen. Das haben die Propheten
bis Johannes und dann natürlich Jesus selbst ja getadelt. In diesem Sinn: ich glaube an mein eigenes
Werk, das Werk eines „Menschensohnes“. Meine Erlösung erwirke ich selbst durch die Güte meiner Person,
oder Gott soll mich verwerfen. Aber kein anderer soll glauben er müsse für meine Erlösung einspringen.
Diese Bevormundung wäre mir unerträglich.
Joberens offenbart sich in seinen Beiträge als völlig unglaubwürdig Herr Berens, Sie offenbaren in
Ihren Beiträgen eine große Unglaubwürdigkeit, an persönliche Schizophrenie grenzend, wenn Sie einerseits
Struktur und Lehre der katholischen Kirche komplett ablehnen, andererseits sich immer wieder anbiedernd
für „unsere katholische Kirche“ einzusetzen vorgeben. Sie betonen wiederholend und pathetisch, wie wichtig
Ihnen das Evangelium sei, andererseits blenden Sie die wesentlichen Lehren und Lehrstücke des Evangeliums
Jesu Christi bewusst aus, weil es Ihnen nicht in Ihr Konzept passt. Mit jedem Ihrer widersprüchlichen
Beiträge vergrößern Sie Ihre Unglaubwürdigkeit. Herr Berens, erkennen Sie Ihre Doppelmoral, bringen
Sie Ordnung in Ihr Veröffentlichungsleben. Lassen Sie den „alten Menschen“ ‘Jobrerens’ sterben und –
inspiriert vom Evangelium – einen neuen, glaubwürdigen, weil kirchlich orientierten ‘Berens’ auferstehen.
Versuchen Sie’s doch mal – es ist gar nicht so schwer!
@ Mathias Wagener Er ist eine periphere Sache und kommt nicht mehr in den von Ihnen gewünschten Mittelpunkt.
Das ist auch ganz gut so… Private Frömmigkeit ist nicht identisch mit Gemeindefömmigkeit…
joberens leugnet jedes Dogma und jede andere ordentlich gelehrte Lehre der göttlichen Kirche, und könnte
deshalb ferner vom Gottesreich nicht sein. Dagegen ist jener, der die katholische Lehre nicht als die
wahre Lehre kennt, aber zumindest sucht, Gottes Willen zu tun, dem Gottesreich nahe, vielleicht der Römisch-Katholischen
Kirche kraft der Begierdetaufe bereits eingegliedert.
Es ist kein Zeichen der Evangeliumstreue, Berens, wenn man nur das zur Kenntnis nimmt, was die eigene
Position untermauert, und alles andere gefällig ausblendet. Wiederum tun Sie exakt das, was Sie anderen –
der bösen Amtskirche – vorwerfen. Ist sowas zwanghaft??
Erkennen Sie, Herr Berens, im Spiegel des Evangeliums Ihre sündige Doppelmoral! Herr Berens, Sie werden
sich für Ihr sündiges Verhalten hier vor Gott verantworten müssen, wenn Sie ständig lügenhaft und
in Doppelmoral behaupten, Sie würden sich an das ganze Evangelium und die Lehre Jesu halten, andererseits
die entscheidenden Lehren Christi und Lehrstücke des Evangeliums bewusst ausblenden: So Christi Lehre
zu Ehe, Ehebruch und sexuellen Begehrlichkeiten, Christi vielfache Warnungen vor Sünde und sündigem
VErhalten sowie Christi Passion und Kreuz, die nur in der Erlösung von der Sünde der Welt ihren Sinn
haben. Erkennen Sie, Herr Berens, im Spiegel des Evangeliums Ihre sündige Doppelmoral!
#176 Kunstmaler † 12:04:59 | Montag, 5. Januar 2009
Amanda Ja, genau – das will er – damit er und seinesgleichen brav weitersündigen können und auf uns
mit einem ironischem Lächeln der Selbstgefälligkeit herblicken können.
Jubärens Unsere kaht. Kirche hatte schon immer einen besonderen Drang dazu, die Menschen möglichst immer
in Sündenschuld zu halten. Ich sagte es bereits, für mich ist Jesus und das Evangelium maßgebend und
Jesus hat weder eine Erbsünde noch Ursünden erwähnt. Daran werde ich mich persönlich auch ein Leben
lang halten. Die Lehren der Kirche sind menschliche Meinungen und Ansichten ohne die geringste Garantie
von oben, die auch der kritischen Durchleuchtung bedürfen. Diese mögen zwar gut gemeint sein, entbehren
aber jegliche Garantie von oben. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Joberens: Lt. Evangelium erlöst das Lamm Gottes von der Sünde der Welt Herr Berens, versuchen Sie nicht
abzulenken von der Realität von Sünden und Ursünde: Lesen Sie im Evangelium von Jesu Christi oftmaliger
Warnung vor der Sünde sowie seiner Passion zur Erlösung von der Sünde. KKK:402 Alle Menschen sind in
die Sünde Adams verwickelt. Der hl. Paulus sagt: ,,Durch den Ungehorsam des einen Menschen“ wurden ,,die
vielen (das heißt alle Menschen] zu Sündern“ (Röm 5,19). ,,Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde
in die Welt und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil
alle sündigten“ (Röm 5,12). Der Universalität der Sünde und des Todes setzt der Apostel die Universalität
des Heils in Christus entgegen: ,,Wie es durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur
Verurteilung kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen (die Tat Christi] für alle Menschen
zur Gerechtsprechung kommen, die Leben gibt“ (Röm 5,18) 403 Im Anschluß an den hl. Paulus lehrte die
Kirche stets, daß das unermeßliche Elend, das auf den Menschen lastet, und ihr Hang zum Bösen und zum
Tode nicht verständlich sind ohne den Zusammenhang mit der Sünde Adams und mit dem Umstand, daß dieser
uns eine Sünde weitergegeben hat, von der wir alle schon bei der Geburt betroffen sind und ,,die der
Tod der Seele“ ist [Vgl. K. v. Trient: DS 1512.]. Wegen dieser Glaubensgewißheit spendet die Kirche die
Taufe zur Vergebung der Sünden selbst kleinen Kindern, die keine persönliche Sünde begangen haben [Vgl.
K. v. Trient: DS 151…
Jubärens LIeber Jubärens. Wir sollten uns doch lieber mehr an Jesus und am Evangelium orientieren anstatt
uns, ohne eigenes Denken, zu viel auf die doch immer noch fehlbaren, menschlichen Lehren der Kirche zu
verlassen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Herr Berens, versuchen Sie doch mal, den untenstehenden Text zu verstehen. Es geht – auch bei Ihnen Joberens
ins Stammbuch geschrieben mit seinen eigenen Worten: „Mit nur Einlullenlassen von immer gleichen Wort-
und Satzhülsen geht da leider nichts. Vielleicht solltest Du einmal darüber nachzudenken versuchen“,
was die Katholische Kirche lehrt: KKK: 401 Seit dieser ersten Sünde überschwemmt eine wahre Sündenflut
die Welt: Kam ermordet seinen Bruder Abel [Vgl. Gen 4,3-15.]; infolge der Sünde werden die Menschen ganz
allgemein verdorben [Vgl. Gen 6,5.12; Röm 1,18-32.]in der Geschichte Israels äußert sich die Sünde
oft – vor allem als Untreue gegenüber dem Gott des Bundes und als Übertretung des mosaischen Gesetzes;
und selbst nach der Erlösung durch Christus sündigen auch die Christen auf vielerlei Weisen [Vgl. 1
Kor 1-6; Offb 2-3.]. Die Schrift und die Überlieferung der Kirche erinnern immer wieder daran, daß es
Sünde gibt und daß sie in der Geschichte des Menschen allgemein verbreitet ist. ,,Was uns aufgrund der
göttlichen Offenbarung bekannt wird, stimmt mit der Erfahrung selbst überein. Denn der Mensch erfährt
sich, wenn er in sein Herz schaut, auch zum Bösen geneigt und in vielfältige Übel verstrickt, die nicht
von seinem guten Schöpfer herkommen können. Oft weigert er sich, Gott als seinen Ursprung anzuerkennen;
er durchbricht dadurch auch die gebührende Ausrichtung auf sein letztes Ziel, zugleich aber auch seine
ganze Ordnung gegenüber sich selbst wie gegenüber den anderen Menschen und allen geschaffenen Dingen“
(GS 13,1).
Galatea Nur durch eigenes Denken kann man Sinn und Unsinn unterscheiden und trennen. Mit nur Einlullen
lassen geht da leider nichts. Vielleicht solltest Du einmal darüber nachzudenken versuchen. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
#167 Kunstmaler † 22:48:00 | Sonntag, 4. Januar 2009
Galatea, Doriano Tja lachen oder weinen oder sich krümmen oder was Gutes essen gehen (Schokolade zur
Beruhigung). Ich habe mich fürs Lachen und für die Schokolade entschieden.
Dem Herrn JoBerens wurden mehr oder weniger geduldig bereits sämtliche Grundlagen des kath. Glaubens
dargelegt. Er vermag keine anzunehmen, keine, sondern benimmt sich immer noch, nach Monaten wie ein perfides,
böses, trotziges Kind, das aufstampft und immer noch nichts lernen will. So diffizil, wie er es behauptet,
ist weder die Erbsünde noch das Sakrament der Beichte, noch… …es verstehen sogar Kinder! Der Herr
aus Rommersheim, für ihn ist dies alles nur Unsinn. Was kann man da noch tun?
KUnstmaler Das ist doch ziemlicher Unsinn, da von Gnade des Verstehens zu reden. So kann man Unsinn doch
nun wirklich nicht glaubhaft begründen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#162 Kunstmaler † 22:23:23 | Sonntag, 4. Januar 2009
Joberens Nur weil Sie etwas nicht verstehen, heißt das nicht, dass die Erbsünde, nicht gibt. Sie verstehen
es einfach nicht, aber das ist allein Ihr Problem oder jener Menschen, die es nicht verstehen. Entweder
man besitzt die Gnade gewisse Dinge zu begreifen, oder die Sünde, welche man sich aufgeladen hat, hält
einem davon ab.
Jubärens Wie willst Du damit die Existens der „Erbsünde“ begründen? Es gibt doch einfach keine Begründung
dafür. Sie ist so unsinnig, was man doch endlich einzusehen versuchen sollte. Sie ist doch, denkenden
Menschen einfach nicht mehr glaubhaft zu vermitteln und fördert nur noch den Glaubwürdigkeitsschwund
unserer kath. Kirche. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Matts „Glück der Erbsünde“ und Joberens Irrelevanz Matt hält die Katastrophe der Ursünde für einen
der Menschheit bestimmten Glücksfall, durch den der Mensch „die Erkenntnis erlangt und dadurch ins volle
Bewußtsein seiner Gottebenbildlichkeit tritt“. So haben es auch Marx und alle Bibelverdreher des 19.
Jahrhunderts hingedreht. Was „unsere katholische Kirche“ ist und lehrt, Herr Berens, das steht im Katechismus
der Kath. Kirche. Ihre religiöse Privatmeinung ist für die kath. Kirche irrelevant bzw. Irrlehre, die
Sie selbst im Vergleich zu den Texten erkennen können: KKK: 400 Die Harmonie, die sie der ursprünglichen
Gerechtigkeit verdankten, ist zerstört; die Herrschaft der geistigen Fähigkeiten der Seele über den
Körper ist gebrochen [Vgl. Gen 3,7.]die Einheit zwischen Mann und Frau ist Spannungen unterworfen [Vgl.
Gen 3,11-13.]ihre Beziehungen sind gezeichnet durch Begierde und Herrschsucht. Auch die Harmonie mit der
Schöpfung ist zerbrochen: die sichtbare Schöpfung ist dem Menschen fremd und feindlich geworden [Vgl.
Gen 3,17.19.]. Wegen des Menschen ist die Schöpfung der Knechtschaft ,,der Vergänglichkeit unterworfen“
(Röm 8,20). Schließlich wird es zu der Folge kommen, die für den Fall des Ungehorsams ausdrücklich
vorhergesagt worden war: der Mensch ,,wird zum Erdboden zurückkehren, von dem er genommen ist“ (Gen 3,19).
Der Tod hält Einzug in die Menschheitsgeschichte [Vgl. Röm 5,12.]
Dieser Ungehorsam war ein schicksalhaftes Ereignis… warum wohl hat Gott den Baum der Erkenntnis dem
Menschen vor die Nase gesetzt? Warum wohl ließ er die Schlange gewähren um ihn zu versuchen? Weil es
eben die Bestimmung des Menschen ist, dass er die Erkenntnis erlangt und dadurch ins volle Bewußtsein
seiner Gottebenbildlichkeit tritt. Und es ist auch Gottes Wille. Dadurch bekommt er es jetzt auch mit
seinen unvernünftigen Trieben zutun, gegen die er sich durchsetzen muss um ihnen nicht zu verfallen.
Aber alleine durch diesen Prozess erlangt er wahre Herrschaft über sich selbst, alleine dadurch ist es
ihm möglich nach Gottes Vollkommenheit zu streben. In der Naivität seines Urdaseins war das nicht möglich.
#157 Kunstmaler † 19:33:17 | Sonntag, 4. Januar 2009
Jubärens Die Ursünde war und ist die Selbstvergottung, wie Sie und die Pharisäer sie betreiben. Genau
so ist es – und unter Selbstvergottung versteht man, dass der Mensch den Willen Gottes mißachtet und
nach eigenem egoistischem Willen handelt und so meint keinen Gott mehr zu brauchen und somit alle Verantwortung
abschiebt – damit der Weg Richtung Egoismus endlich frei ist.
Joberens Sünden Die kirchliche Lehre von Sünde und Ursünde sind wesentliche Fragen, auch bei Jesus –
aber von Sünde wollen Sie, Herr Berens, ja prinzipiell nichts wissen, auch die entsprechenden Evangelienstellen
nicht. Die Ursünde war und ist die Selbstvergottung, wie Sie und die Pharisäer sie betreiben. – Lesen
bildet – auch im Glauben: KKK: 398 In dieser Sünde zog der Mensch sich selbst Gott vor und mißachtete
damit Gott: er entschied sich für sich selbst gegen Gott, gegen die Erfordernisse seines eigenen Geschöpfseins
und damit gegen sein eigenes Wohl. In einem Zustand der Heiligkeit erschaffen, war der Mensch dazu bestimmt,
von Gott in der Herrlichkeit völlig ,,vergöttlicht“ zu werden. Vom Teufel versucht, wollte er ,,wie
Gott sein“ [Vgl. Gen 3,5.], aber ,,ohne Gott und vor Gott und nicht Gott gemäß“ (Maximus der Bekenner,
ambig.) 399 Die Schrift zeigt die verhängnisvollen Folgen dieses ersten Ungehorsams. Adam und Eva verlieren
sogleich die Gnade der ursprünglichen Heiligkeit [Vgl. Röm 3,23]. Sie fürchten sich vor Gott [Vgl.
Gen 3,9-10], von dem sie sich das Zerrbild eines Gottes gemacht haben, der auf seine Vorrechte eifersüchtig
bedacht ist [Vgl. Gen 3,5.]
KUnstmaler Man sollte sich amtskirchlich wieder auf das Wesentliche zu besinnen versuchen und sich von
unsinnigen Dingen, die mit nichts zu begründen sind und die Menschen nur noch abstoßen und verkraulen,
endlich verabschieden. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Joberens – der denkende Spekulatius, nichts mehr und nichts weniger Joberens spekuliert: „Alle Spekulationen
über die Erbsünde sind reine Spekulationen!“ Da sollte man sich doch besser an den grundsoliden Katechismus
der katholischen Kirche halten: 396 Gott hat den Menschen nach seinem Bilde geschaffen und in seine Freundschaft
aufgenommen. Als geistbeseeltes Wesen kann der Mensch diese Freundschaft nur in freier Unterordnung unter
Gott leben. Das kommt darin zum Ausdruck, daß den Menschen verboten wird, vom Baum der Erkenntnis von
Gut und Böse zu essen, ,,denn sobald du davon ißt, wirst du sterben“ (Gen 2,17). Dieser ,,Baum der Erkenntnis
von Gut und Böse“ erinnert sinnbildlich an die unüberschreitbare Grenze, die der Mensch als Geschöpf
freiwillig anerkennen und vertrauensvoll achten soll. Der Mensch hängt vom Schöpfer ab, er untersteht
den Gesetzen der Schöpfung und den sittlichen Normen, die den Gebrauch der Freiheit regeln 397 Vom Teufel
versucht, ließ der Mensch in seinem Herzen das Vertrauen zu seinem Schöpfer sterben [Vgl. Gen 3,1.],
mißbrauchte seine Freiheit und gehorchte dem Gebot Gottes nicht. Darin bestand die erste Sünde des Menschen
[Vgl. Röm 5,19.]. Danach wird jede Sünde Ungehorsam gegen Gott und Mangel an Vertrauen auf seine Güte
sein
Die Wirklichkeit der Erbsünde tritt im Lichte des Todes und der Auferstehung Christi zutage: KKK: 388
Mit dem Fortschreiten der Offenbarung wird auch die Wirklichkeit der Sünde erhellt. Obwohl das Gottesvolk
des Alten Bundes im Licht der im Buche Genesis erzählten Geschichte vom Sündenfall die menschliche Daseinsverfassung
irgendwie erkannte, konnte es den letzten Sinn dieser Geschichte nicht erfassen; dieser tritt erst im
Licht des Todes und der Auferstehung Jesu Christi zutage [Vgl. Röm 5, 12-21.]. Man muß Christus als
den Quell der Gnade kennen, um Adam als den Quell der Sünde zu erkennen. Der Heilige Geist, den der auferstandene
Christus uns sendet, ist gekommen, um ,,die Welt der Sünde zu überführen“ (Joh 16,8), indem er den
offenbart, der von der Sünde erlöst 389 Die Lehre von der Erbsünde [oder Ursünde] ist gewissermaßen
die ,,Kehrseite“ der frohen Botschaft, daß Jesus der Retter aller Menschen ist, daß alle des Heils bedürfen
und daß das Heil dank Christus allen angeboten wird. Die Kirche, die den ,,Sinn Christi“ [Vgl. 1 Kor
2,16.] hat, ist sich klar bewußt, daß man nicht an der Offenbarung der Erbsünde rühren kann, ohne
das Mysterium Christi anzutasten.
#147 Biene Maja 06:03:54 | Sonntag, 4. Januar 2009
an alle Ihr habt mich gründlich missverstanden z.B. es kommt auf die Lebenshaltung an und was man weitergibt.
Der Mensch vertreibt sich selber aus dem Paradies @ ignosti ich bin etwas verwundert über Ihre Aussagen:
zu dem ich hole dich daraus und gebe dir Wasser auf dem Kopf durch die Taufe wird der Mensch geheiligt
(Jesus lies sich auch taufen ) was der Mensch mit dieser Gnade der Taufe anfängt ist seine freie Entscheidung
der Mensch kann sich auch gegen Gott richten das ist seine Sache Himmel oder Hölle sein freier Wille.
@ Spee Wie wär’s, wenn Sie aufhören, Dinge in Aussagen krampfhaft hineinzulesen? Es ging um die Kirchensteuer.
Wäre es um den Zehnten gegangen, hätte man Satz notwendigerweise im Präteritum stehen müssen. Regen
Sie sich also ab.
Benedikt: L O L Ja und? Der Gläubige bezahlt halt für den Kult und auch für den Kultdiener. Er tut
dies ja freiwillig. Klar – in den Zeiten in denen es den Zehnt noch gab hatte jeder die Wahl: entweder
zahlen oder nicht zahlen – und sterben / im Knast darben. Aber die Wahl hatte er…
@ ignosti oft hört man auch nur das, was man hören will. Und das die Kirchensteuer (früher der Zehnte)
nur eine Form der Geldeintreiberei ist, weißt du auch. Ja und? Der Gläubige bezahlt halt für den Kult
und auch für den Kultdiener. Er tut dies ja freiwillig. Im Religionsunterricht (gleich den Umerziehungslagern
der Roten Khmer, Russen und Chinesen) wird ihnen die Wahrheit infiltriert Ach ignosti, lesen Sie doch
mal ein Geschichtsbuch, oder besuchen Sie einen solchen Unterricht, dann würden Sie nicht dauernd so
einen Quatsch dahererzählen. Nochmals zur Firmung kommt ein Festigungsritual, um den nun Jugendlichen
nochmals zu binden Wenn er will! zur Ehe – im Schnitt zehn Jahre später Wenn Mann und Frau wollen! Mit
der Taufe des Kindes setzt wieder eine neue Knechtung von Leben ein. Demnach ist jede Erziehung Knechtung.
Auch Sie sind ein Geknechteter, denn sie leben auch nur aus den Erfahrungen, die Sie selbst gemacht haben.
Anders könnten Sie gar nicht leben. Eltern erziehen ihre Kinder nun mal, wie sie es für richtig halten
und nicht, wie Sie es gerne hätten. Warum keine Erwachsenentraufe (wie bei den Ur- und frühen Christen):
Weil sich niemand mehr taufen ließe! Eben erwähnten Sie noch die Firmung – man geht also dorthin, aber
zur Taufe ginge man nicht? Haben Sie dafür auch eine logische Erklärung oder lächeln Sie die Schwächen
Ihrer Ausführungen lieber gekonnt weg? Auf Dauer werden Sie um Selbst-Information nicht herumkommen.
benedikt oft hört man auch nur das, was man hören will. Und das die Kirchensteuer (früher der Zehnte)
nur eine Form der Geldeintreiberei ist, weißt du auch. Aber mit der Taufe setzt sich die Zwangsmaßnahme
fort: Im Religionsunterricht (gleich den Umerziehungslagern der Roten Khmer, Russen und Chinesen) wird
ihnen die Wahrheit infiltriert. Nochmals zur Firmung kommt ein Festigungsritual, um den nun Jugendlichen
nochmals zu binden, zur Ehe – im Schnitt zehn Jahre später – und zur Taufe des Kindes setzt sich diese
Bindung fort. Mit der Taufe des Kindes setzt wieder eine neue Knechtung von Leben ein. Warum keine Erwachsenentraufe
(wie bei den Ur- und frühen Christen): Weil sich niemand mehr taufen ließe! Der Kirche gingen die Schäfchen
aus und mit denen die Wolle! ignosti, lächelnd
das ist ja das lächerliche… wie kann man sagen Jesus hat von der Sünde erlöst, wenn es doch nachwievor
vom Menschen selbst abhängt, was er glaubt und tut. Und wenn er fortfährt zu sündigen, so ist er ein
Sünder und wohl kaum erlöst. Wird jemand etwa durch die jesuanische Einwirkung wider seinen Willen gerettet?
Wohl kaum. Es werden also nur die erlöst, die glauben und ein entsprechend gottgefälliges Leben führen.
Aber die rechtfertigen sich dann eben dadurch und werden nicht von aussen her erlöst, so als müssten
sie dafür nichts tun. Das Zeugnis Jesu ist bedeutsam, aber man hat sich in dieser Kirche total seine
Person Jesu fixiert, so als ob der Mensch aus sich nicht die Kraft besäße sich zu vor Gott zu verherrlichen.
Überall muss der Jesus da als Mittler reinkommen. Alles wird nur mehr dem Herrn Jesus zugeschrieben,
der Mensch für sich ist nichts. Nur in Hinblick auf Jesus ist er was. In diesem Sinne ja auch die Totalvergottung
Jesu in dem Trinitätsverständnis der Kirche. Aber so ist das nicht wie ihr das darstellt. Und aufgrund
solcher Fehlstellungen hat das Christentum mehr in ein Zeitalter der Dunkelheit geführt als in eines
des Lichtes. Es ist die totale Vergötzung Jesu unter Herabwürdigung des Menschen ansich, die ihr betrieben
habt und dabei habt ihr dem Teufel in die Hände gespielt.
@ ignosti Hat halt nur einen Haken: Sie müssen die Steuer gar nicht zahlen. Selbst wenn Sie Kirchenmitglied
bleiben wollen nicht. Uberhaupt wird von der Erbsünde eigentlich zu wenig gesprochen um den von Ihnen
genannten Zweck zu erreichen. Ich jedenfalls habe das Wort noch nie in der Kirche gehört.
Ur- oder Erbsünde ist notwendig für die Kirche. Wie sollte sie sonst sich ihre Mitglieder rekrutieren
und bei der Stange halten? So kann ich dem Neugeborenen (bildlich) sagen: Du bist ein dreckiger Sünder
und auf dem Weg zur Hölle. Ich hole dich da raus! Ich geben dir etwas Wasser auf den Kopf und taufe dich.
Jetzt bist du gerettet! Halt, noch nicht ganz. Du bist jetzt zwar Mitglied und wirst braaaav deine Steuer
verrichten, wenn du Geld verdienen wirst, aber du solltest uns auch immer deine inneren Gedanken und äußeren
Taten erzählen. Damit befreien wir dich von deinen Sünden und wissen dich an der Leine zu halten. Denn
bedenke: Ohne uns bist du verdammt, in alle Ewigkeit. Halte dich also an unsere Gebote, Gesetze und Empfehlungen.
Zahle deine Kirchesteuer und spende uns immer wieder etwas, damit wir andere beglücken konnen, … so
wie dich! ignosti, verärgert
Erbsünde nach der Lehre der katholischen Kirche Für Joberens ist seine von „Wir sind die wahre Kirche“
fehlgeleitete Verstandeseinsicht das einzige Filter für akzeptable christliche Offenbarungswahrheite;
die angebliche „Unvermittelbarkeit“ der Offenbarungswahrheiten sowie Joberens’ selektive Evangeliumsberufung
sind nur vorgeschobene Kriterien. Joberens vertritt eine Privatkonfession zivilreligiöser Art von Selbstzentriertheit.
Letztlich kommt darin die Überheblichkeit der Ursünde zum Ausdruck: Ich brauche nicht auf Gott, seine
Offenbarung und Regeln zu hören; ich baue mit meinen Verstandesregeln mein eigenes Weltbild zusammen.
Für gläubige Katholiken sind die Aussagen des Katechismus der Katholischen Kirche die Leitlinien der
Kirche, an denen er sein Glaubenswissen orientiert und sein Glaubensgewissen schult. Der KKK sagt zum
Komplex ‘Erbsünde oder Ursünde’ folgendes: 387 Was die Sünde, im besonderen die Erbsünde, ist, sieht
man nur im Licht der göttlichen Offenbarung. Diese schenkt uns eine Erkenntnis Gottes, ohne die man die
Sünde nicht klar wahrnehmen kann und ohne die man versucht ist, Sünde lediglich als eine Wachstumsstörung,
eine psychische Schwäche, einen Fehler oder als die notwendige Folge einer unrichtigen Gesellschaftsstruktur
zu erklären. Nur in Kenntnis dessen, wozu Gott den Menschen bestimmt hat, erfaßt man, daß die Sünde
ein Mißbrauch der Freiheit ist, die Gott seinen vernunftbegabten Geschöpfen gibt, damit sie ihn und
einander lieben können
#137 Biene Maja 22:12:07 | Samstag, 3. Januar 2009
an alle Israel ist einmaschiert in den Gazastreifen von Ben Segensreich schrecklich für beide Seiten.
die Hamas feuert noch immer Raketen auf Israel. Krieg total.
Danke Bienchen! Ultra , hast Du echt geglaubt ich hätte ein Date mit Herrn von Eich? Der Hochadel hat
sich bei mir noch nicht gemeldet! Dabei bekam er doch sooooo schöne Fotos von mir! Aber er hat eventuell
eine Federallergie
#130 Kunstmaler † 21:49:37 | Samstag, 3. Januar 2009
Danke, Galatea Sie haben es doch der Biene schon sehr schön erläutert für diesen Satz – das war sehr
wichtig für mich. Da liege ich also nicht daneben.
Hallo Amanda Ich wünsche Dir und all Deinen Lieben ein glückliches, gesegnetes , neues Jahr! :(3 :(3
:(3 o^/ Den anderen Usern hier natürlich auch!!! :(3
#121 Biene Maja 21:35:42 | Samstag, 3. Januar 2009
an alle ich habe jetzt mit einen Theologen und Psychiater gesprochen ER hat mir erklärt der Mensch wollte
sein wie Gott und hat seine Begrenztheit nicht anerkannt er hat gesündigt und diese Sünde weitergegeben
schlechtes Vorbild. weil er nicht umgekehrt ist die Sünde gebiert wieder die Sünde man muss diesen Teufelskreis
durchbrechen und da brauchen wir die Hilfe Gottes und seine Sakramente und einen festen Willen und die
Gnade Gottes dazu.
@ Marrannenjäger Kann das ungetaufte Kind dafür, dass es nicht getauft wurde? Würde mancher Priester
nicht nur 1/4 jährlich Tauiftermine bei Massentaufen anbieten, sähe das doch ganz anders aus! Ich findes
von diesen Priestern verantwortungdlos! Marrannenjäger, Sie sind ein unmöglicher Mensch, kein Herz und
keinen Verstand!!!!
Galatea Es ist doch ziemlicher Unsinn, daß man vor Gott schuldig werden kann ohne etwas getan zu haben.
Wem will man eine derartige unsinnige Theorie heute noch glaubhaft vermitteln? Früher würde doch die,
meiner Meinung nach irrige Meinung vertreten, daß ein Kind, daß ungetauft gestorben ist, niemals zu
Gott kommen könne. Das muß doch kompletter Unsinn sein. Ja es war doch sogar so, daß man diese Kinder
nicht einmal auf dem normalen Friedhof sonder außerhalb der Friedhofsmauern unwürdig vescharrt hat.
Ist das nicht ein hervorragender Beweis für die Fehlbarkeit unserer Amtskirche? Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik
Guten Abend, lieber Kunstmaler, Sie haben es doch der Biene schon sehr schön erläutert. Anmerken möchte
ich, dass die Tatsache, dass wir Menschen ohne eigene subjektive Untat bei der Geburt bereits schuldig
sind, keine leichte Abendkost ist. Jeder ist schon einmal schuldig geworden, ohne es selbst zu wollen
(siehe z.B. Ödipus) – man wird in etwas hineingezogen, das man weder beabsichtigt noch im Voraus gewusst
hat, und muss dennoch die Konsequenzen tragen, auch wenn diese objektiv noch so ungerecht sind. Analog
erkläre ich – für mich selber – die Tatsache der Erbsünde. Mein vorheriges Posting war freilich eine
Weiterführung der Rommersheimer Gedanken und keine Antwort auf Bienes Frage.
Erbsünde Es kann doch aber nicht sein, daß, wenn Adam und Eva sich versündigt haben sollten, diese
Sünde von jedem, auch noch so wirklich unschuldigen KInd und Menschen geerbt wird. Das ist doch nun wirklich
heute keinem selbst denkenden Menschen mehr glaubhaft zu vermitteln. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik
Jesus Christus hat ja auch… …sich bekanntermaßen nie zur Sünde geäußert, und wenn, dann wurde
dies amtskirchlich nachträglich in die Bibel hineingeschrieben. Überhaupt ist letztere ja bekanntlich
von Menschen geschrieben worden. Daher sollten wir doch nicht mehr in der Bibel lesen, einem reinen Menschenwerk,
sondern uns mehr und wieder auf das Evangelium besinnen. (Verzeihung, ist mir so rausgerutscht.)