Er stammte aus einem jüdischen Elternhaus und wurde später Karmelit. Jetzt soll der heiligmäßige Ordensmann seliggesprochen werden.
Der Karmelitenpater Augustin vom heiligsten Sakrament OCD
(kreuz.net) Die Gebeine des Karmeliten, Pater Augustin vom heiligsten Sakrament OCD († 1871), sind von
Berlin in die Kirche der Karmeliten nach Le Broussey überführt worden.
Das berichtete die Webseite
‘Orden-Online.de’
In Le Broussey – einem winzigen Weiler in der Ortschaft Rions in Südwestfrankreich –
war Pater Augustin ab 1868 Novizenmeister seines Ordens.
Ein Schüler von Franz Liszt
Der Geistliche
wurde im Jahr 1820 als Sohn jüdischer Eltern in Hamburg geboren und hieß in der Welt Hermann Cohen.
Schon früh zeigte er ein ausgeprägtes Talent als Pianist.
Seit 1834 lebte er in Paris und wurde dort
als musikalisches Wunderkind gefeiert. Er war Schüler von Franz Liszt und einer der gefeierten Pianisten
seiner Zeit.
Nach einem Damaskuserlebnis im Mai 1847 ließ sich Cohen taufen. Im Jahr 1849 trat er in
den Karmelitenorden ein.
1851 zum Priester geweiht, wirkte er als Prediger in Südfrankreich. 1863 gründete
er in London die erste Niederlassung seines Ordens. Dort begann er auch die nächtliche Anbetung. Im Jahr
1868 kehrte er nach Frankreich zurück.
Märtyrer der Liebe
In den Jahren 1870 und 1871 kam er in der
Folge des deutsch-französischen Krieges nach Berlin-Spandau. Dort spendete er unter 5000 gefangenen Soldaten
den Sterbenden die Krankensalbung.
Bei diesem Dienst steckte er sich mit einer tödlichen Infektionskrankheit
an und starb als Märtyrer der Liebe am 21. Januar 1871.
Pater Augustin wurde zunächst in der Krypta
der Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin beigesetzt.
Während der Bombardierung und des Einsturzes dieses
Gotteshauses in der Nacht des 2. März 1943 blieb sein Grab unbeschädigt.
Seine sterblichen Überreste
wurden daraufhin auf den Sankt-Hedwigs-Friedhof übertragen.
Die 1961 errichtete Berliner Mauer ging
nur wenige Zentimeter an seinem Grab vorbei. Die Familiaren der Berliner Karmelgemeinschaft kümmerten
sich um seine Grabstätte.
Streit um die sterblichen Überreste
In den 1980er Jahren kaufte Abbé Marcel,
ein französischer Priester, die alte Einsiedelei von Tarasteix, die Pater Augustin im Jahr 1856 gegründet
hatte.
Ohne Zustimmung des Bischofs von Tarbes-Lourdes errichtete der Geistliche dort ein Heiligtum und
unternahm alles, um die sterblichen Überreste von Pater Augustin aus Berlin dorthin zu bringen.
Jetzt
begannen sich die Karmeliten zu wehren.
Während eines Besuches im Noviziat von Jauernick in der damaligen
DDR im April 1982 hatte Karmelitenpater Dámaso Zuazua OCD eine Unterredung mit dem damaligen Bischof
von Berlin, dem heutigen Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner.
Er machte dem Bischof klar,
daß nur die Karmeliten ein Recht hätten, die sterblichen Überreste von Pater Augustin für sich zu
beanspruchen. Der Bischof stimmte zu.
Öffnung des Grabes
Einige Zeit später veröffentlichte Pater
Dámaso einen Artikel zu diesem Thema.
Danach beauftragte ihn die Karmelitenprovinz von Avignon-Aquitanien
im Jahr 2004, alles in die Wege zu leiten, um die sterblichen Überreste von Pater Augustin von Berlin
in die Kirche des Klosters von Le Broussey zu überführen.
Nachdem er alle kirchlichen, zivilen, medizinischen
und administrativen Genehmigungen erhalten hatte, schritt man am 2. Dezember 2008 um 7.00 Uhr morgens
zur Öffnung des Grabes.
Es erfolgte die Rekognition der Überreste. Dabei fiel es leicht, das komplette
Skelett zu identifizieren.
Es wurde sogar das zehn Zentimeter große, gut erhaltene Sterbekreuz aus Holz
gefunden.
Ein Gerichtsmediziner überprüfte die Gebeine auch hinsichtlich von Krankheiten.
Reise nach
Bordeaux
Die Kommission war überrascht, die Gebeine des vor 137 Jahren verstorbenen und zweimal umgebetteten
Karmeliten in einem so guten Zustand vorzufinden.
Der Ordinariatskanzler Manfred Ackermann redigierte
den notariellen Akt, der auch mit Photographien ergänzt wurde.
Der Metallsarg wurde schließlich Pater
Dámaso übergeben. Mit Unterstützung eines Berliner Bestattungsunternehmens transportierte er ihn per
Flugzeug nach Bordeaux.
Inzwischen ruht Pater Augustin in der Krypta der Kirche des Klosters von Le Broussey.
Neben ihm liegt Pater Domingo Arbizu vom Heiligen Josef, der ein enger Mitarbeiter von Pater Augustin
bei der Wiederbelebung des Karmels in Frankreich war.
Die Überführung der sterblichen Überreste geschah
vor allem im Hinblick auf die baldige Eröffnung des kanonischen Prozesses zur Seligsprechung von Pater
Augustin.
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467 Lesermeinungen
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Tiqvah: Christen, die zu Mohammedanern werden, das sind bedauernswerte Einzelfälle, und wer weiß, wie
lange diese im mohammedanischen Irrtum verharren, und geben keinen Grund zur Sorge für das Weiterbestehen
der Römisch-Katholischen Kirche, die geografisch weltweit verbreitet ist, und mehrere Staaten prägt,
zusammen mit nichtkatholischen Christen ganze Kontinente. Die Massen in sämtlichen christlich geprägten
Kulturen und Staaten verabscheuen den Islam aus ganzem Herzen, ob sie nun wenig oder viel praktizierende
Christen sind, und die relativ hohe Quote an Mohammedanern in allen christlich geprägten Staaten verdankt
sich alleine der mohammedanischen Zuwanderung, die ihnen die christliche Kultur überhaupt erst ermöglicht.
…wenn ich bedenke wie viele Christen zu Muslime werden…dass ist etwas mehr um sich zu sorgen… zu
mindest wäre Grund zu sorgen von Christliche Seite… Die Kirchenväter, und ihr Vereinigung wird schon
lange nicht mehr sein, doch wird G“TT immer noch mit SEIN Erwählte Volk – Juden!- sein! Die Römisch-Katholische
Kirche wird immer sein, trotz aller vorhergesagter Verfolgung, und stimmt Ihnen sogar zu, daß das jüdische
Volk bis zum Ende der Zeiten existieren wird, denn es wird sich vor der Wiederkunft des Messias zum Messias
bekehren, aber kulturell wird es bestehen bis zum Ende der Welt.
DieLeugnung der erbsündlichen Verfassung des Menschen führte zu schlimmen Ergebnissen der Neuzeit 407
Die Lehre von der Erbsünde – in Verbindung mit der Lehre von der Erlösung durch Christus – gibt einen
klaren Blick dafür, wie es um den Menschen und sein Handeln in der Welt steht. Durch die Sünde der Stammeltern
hat der Teufel eine gewisse Herrschaft über den Menschen erlangt, obwohl der Mensch frei bleibt. Die
Erbsünde führt zur ,,Knechtschaft unter der Gewalt dessen, der danach ,die Herrschaft des Todes innehatte,
das heißt des Teufels’ (Hebr 2,14)“ (K. v. Trient: DS 1511). Zu übersehen, daß der Mensch eine verwundete,
zum Bösen geneigte Natur hat, führt zu schlimmen Irrtümern im Bereich der Erziehung, der Politik, des
gesellschaftlichen Handelns [Vgl. CA 25.] und der Sittlichkeit 408 Die Folgen der Erbsünde und aller
persönlichen Sünden der Menschen bringen die Welt als Ganze in eine sündige Verfassung, die mit dem
Evangelisten Johannes ,,die Sünde der Welt“ (Joh 1,29) genannt werden kann. Mit diesem Ausdruck bezeichnet
man den negativen Einfluß, den die Gemeinschaftssituationen und Gesellschaftsstrukturen, die aus den
Sünden der Menschen hervorgegangen sind, auf die Menschen ausüben [Vgl. RP 16]
Die jüdischen und aus jüdischem Hintergrund stammenden Deutschen haben Großartiges auf allen Wissenschaftsgebieten
geleistet, ebenso in der Unterhaltungsbranche.
Matt haut auf die Pauke seiner Selbstherrlichkeit Matt: „Euer abschätzig-jammervolles Menschenbild ist
eine Projektion eurer geistigen Unzulänglichkeit!“ Matts Menschenbild ist natürlich von Pelagius und
Rousseau geprägt: Der Mensch ist von Natur aus gut – ohne irgendwelchen bösen Neigungen und kann sich
daher auch selbst erlösen – mit mäßigem Erfolg, wie man in der Franz. Revolution und im Kommunismus
sehen kann. KKK: 406 Die Lehre der Kirche über die Weitergabe der Ursünde ist vor allem im 5. Jahrhundert
geklärt worden, besonders unter dem Anstoß des antipelagianischen Denkens des hl. Augustinus, und im
16. Jahrhundert im Widerstand gegen die Reformation. Pelagius vertrat die Ansicht, der Mensch könne allein
schon durch die natürliche Kraft seines freien Willens, ohne der Gnadenhilfe Gottes zu bedürfen, ein
sittlich gutes Leben führen, und beschränkte so den Einfluß der Sünde Adams auf den eines schlechten
Beispiels. Die ersten Reformatoren dagegen lehrten, der Mensch sei durch die Erbsünde von Grund auf verdorben
und seine Freiheit sei zunichte gemacht worden. Sie identifizierten die von jedem Menschen ererbte Sünde
mit der Neigung zum Bösen, der Konkupiszenz, die unüberwindbar sei. Die Kirche hat sich insbesondere
529 auf der zweiten Synode von Orange [Vgl. DS 371-372.]und 1546 auf dem Konzil von Trient [Vgl. DS 1510-1516.]
über den Sinngehalt der Offenbarung von der Erbsünde ausgesprochen
#467 Kunstmaler † 10:17:45 | Montag, 5. Januar 2009
Ultramontanus Ihr seid doch alle Nazis… Das ist eine böse Unterstellung , lieber Ultra – ich bin ne
Vierteljüdin – stellen Sie sich vor! Philip: eine schönen guten Morgen an Sie.
ob alt oder nicht, dieser Hut passt auf den Kopf der Genesis lieber Freund… wie alt ist denn eure Erbsündeideologie?
Sprechen wir nicht von Alter. Die Wahrheit ist ja bekanntlich und unbestritten zeitlos. Für mich ist
erwiesen, dass euer abschätzig-jammervolles Menschenbild eine Projektion eurer geistigen Unzulänglichkeit
ist, die sich besonders gut dann gefällt, wenn sie entweder unterwürfig oder unterdrückerisch agieren
kann. Dieses sklavische Dasein der Selbstverleugnung ist mir noch mehr zuwider als wenn jemand ein offener
Sünder ist.
Matt verliebt sich in die Sündenfallgeschichte als Erkenntnisbeginn der Menschheit Matt verrennt sich
bei der biblischen Sündenfallgeschichte in seine fixe Idee, die Verführung und der Ursündenfall sei
der Beginn der menschlich-moralischen Vernunftentwicklung – ein alter Hut der selbstherrlichen Aufklärungsphilosophie.
Tatsächlich ist die Folge der stammelterlichen Ursünde, dass „die menschliche Natur zwar nicht durch
und durch verdorben ist, wie Luther meint, wohl aber in ihren natürlichen Kräften verletzt. Sie ist
der Verstandesschwäche, dem Leiden und der Herrschaft des Todes unterworfen und zur Sünde geneigt.“
So der KKK von 1994 405 Obwohl ,,einem jeden eigen“ [Vgl. K. v. Trient: DS 1513.], hat die Erbsünde bei
keinem Nachkommen Adams den Charakter einer persönlichen Schuld. Der Mensch ermangelt der ursprünglichen
Heiligkeit und Gerechtigkeit, aber die menschliche Natur ist nicht durch und durch verdorben, wohl aber
in ihren natürlichen Kräften verletzt. Sie ist der Verstandesschwäche, dem Leiden und der Herrschaft
des Todes unterworfen und zur Sünde geneigt; diese Neigung zum Bösen wird ,,Konkupiszenz“ genannt. Indem
die Taufe das Gnadenleben Christi spendet, tilgt sie die Erbsünde und richtet den Menschen wieder auf
Gott aus, aber die Folgen für die Natur, die geschwächt und zum Bösen geneigt ist, verbleiben im Menschen
und verpflichten ihn zum geistlichen Kampf
Wenn Adam und Eva etwas weitergaben dann die Erkenntnis… bzw. die war von nun an allen Menschen aufgeschlossen
die nach ihnen kamen. Aber die Erkenntnis schließt eben das Gute und das Böse ein und viele Menschen
wandten sich danach dem Bösen zu, weil sie es nicht beherrschen konnten und so von ihm beherrscht wurden,
so, wie bereits Kain davon beherrscht wurde. Aber es gibt ebenso auch einzelne Rechtschaffene, wie ganz
früh z.B. den Henoch, der gar von Gott entrückt wird und hernach natürlich die ganzen gottesfürchtigen
und erleuchteten Personen der Heilsgeschichte im Volk Israel. Die neurotische Angst vor der Selbsterkenntnis
des Menschen sitzt der Kirche tief im Nacken. Es gefällt ihr sehr die Menschen naiv zu halten. Das ist
auch für sie das bequemste und sie kommt nicht in Erklärungsnotstände. In dem Sinn: alles Erkennen
über die Vorgabe kirchlicher Dogmen hinaus ist eine Folge von Selbstüberschätzung und Erbsünde. Die
Erbsünde wird so zur willkommenen Macht- und Unterdrückervorrichtung. Dass sich die Kirche damit selbst
gegen Gott verkehrt, weil sie den Kindern den Weg zu ihm versperrt, weil sie sich als Bremsklotz zwischen
ihre Füße wirft. Ja, weil sie ist, wie die Mücke, die das Kamel verschlingt, weil sie ihrerseits damit
diesem Schema der Selbstüberschätzung und -überhebung verfallen ist indem sie meint andere niederdrücken
und bevormunden zu können, und dass sie damit letztlich auch beitrug für die Kriege und Fehlentwicklungen
der Menschheit, das scheint ihr garnicht bewußt.
Merkwürdig…!!! Die Themen die tatsächlich Kirchen, Katholizismus , Christentum usw. befasst, also
Themen die ja hier Beheimatet sein sollten, werden kaum beachtet! Wenn aber d Wort „Jude“ oder Israel
erscheint, da stürzen die Massen herauf… wie kommt es denn? Was ist zu verdanken? an solches wie in
d NEWS udn Buch auf d Seite www.israel-shalom.net steht???? Jedenfalls müsste wohl vielen aufgefallen
sein, dass keinen Thema ist so besucht und keinen ist so heftig „behandelt“ wie Themen über Juden und
Israel! Tiqvah Bat Shalom
Die Erde stirbt – dank der „modernen“ Wissenschaft Die „moderne“ Wissenschaft gab es immer schon in der
Geschichte der Menschheit. Laut Tradition der Kirche haben sich einige Engel von Gott abgewandt, sich
mit menschlichen Frauen gepaart und den Menschen zusätzlich dazu noch Dinge wie die Schrift, die Waffenkunst,
die Alchemie beigebracht – gegen den Willen Gottes. Diese ganzen technischen Neuerungen haben aus der
ehemals blühenden Erde eine Schutthalde gemacht. Die Umwelt ist völlig zerstört, die Wälder in den
„industrialisierten“ Ländern sind verschwunden, und selbst in den knapp 30 Jahren meines Lebens habe
ich miterleben können wie die Natur um mich rum in immer rasanterem Tempo verfällt. Das ist der Fortschritt
von dem sie hier so schwärmen, ein Fortschritt an dessen Endpunkt kein Paradies auf Erden stehen wird,
sondern eine Hölle auf Erden. Der ganze Wohlstand der westlichen Welt basiert einzig und allein auf einem
(noch) leicht verfügbaren Rohstoff, dem Erdöl. Wenn das Erdöl verschwindet, ist es mit dem Wohlstand
den wir heute gewohnt sind auf einen Schlag vorbei und die Masse der Menschen wird zurückfallen ins Mittelalter,
komplett mit Hungersnöten. Aber die Gentechnik wirds richten, nicht wahr. Pfuschen wir doch noch ein
bischen am Innersten der Natur rum und richten irreversible, unvorhersehbare Schäden an! Aber der Allmächtige
wird sich diesen Wahnsinn nicht mehr lange untätig mitansehen. Dann wird die Erde von den „Wissenschaftlern“
mit ihrer selbstzerstörerischen „Wissenschaft“ kuriert werden.
Entschuldigung Danke für die Affirmation und für die Info, Leblhuber. Das ist in der Tat ein Euphemismus,
der nicht dem Sachverhalt gerecht wird. Ich würde es gerne ändern, vielleicht in „Grausamkeiten“ oder
„Schreckenstaten“, aber das geht jetzt nicht mehr. Leider lasse ich mich immer öfter dazu hinreißen,
zu salopp zu werden… aber das fällt zum Glück nur den wenigen, kritischen Geistern hier auf.
@Tyrus: Daran, dass Terroristen mit moderner Technologie Schabernack anstellen können, ist nicht die
Wissenschaft schuld, sondern die wahnhaften (oft religiösen) Ideologien der Terroristen. Ich habe gerade
Ihre heutigen Postings gelesen. D’accord! Aber das Wort Schabernack in Bezug auf Terroristen ist doch
wohl etwas zu euphemistisch! Meinen Sie nicht auch? Selbstmordattentäter/ -innen sind keine Schabernacktreibenden.
Lesen Sie keine Nachrichten?
Romantisiertes Mittelalter @Doriano: Wo werden Menschen denn elementare Entscheidungsmöglichkeiten genommen?
Dank dem Liberalismus haben wir heute mehr individuelle Freiheit als jede Generation vor uns. Ich kenne
keinen Wissenschaftler, der irgendwem etwas aufzwingen will, schon gar nicht mit Gewalt. Die Agrarwissenschaft
dient auch heute noch in erster Linie dazu, mehr Nahrung mit den vorhandenen Ressourcen zu schaffen. Theoretisch
haben wir dank ihr heute genug Getreide, um die ganze Welt zu ernähren. Es scheitert an den Gesetzen
des Marktes und westlicher Dekadenz. Ich habe noch nie ein Auto gehabt, aber mein erstes wird ganz sicher
ein Hypbrid-Wagen oder ähnliches sein. Es ist imperativ, vom Öl loszukommen, allein schon um dem Islamismus
den Geldhahn zuzudrehen. In der Medizin geht es nach wie vor um die Heilung von Krankheiten. Zufällig
wird das Leben dadurch verlängert. Ersetzen Sie Gott in Ihren Ausführungen zur Rechtswissenschaft durch
Allah und Sie wären ein hervorragender Islamist. Sie scheinen sich wirklich den Barbarismus, Aberglauben,
die Logistik, Medizin, Willkürherrschaft und Lebenserwartung des 14. Jahrhunderts zurückzuwünschen…
Tipp: Besuchen Sie mal eine Geschichtsvorlesung zu dem Thema oder lesen Sie ein Buch von einem Historiker!
@Tyrus Ich will den wissenschaftlichen Tätigkeiten nicht ihren Sinn absprechen. Aber es werden den Menschen
langsam aber sicher elementare Entscheidungsmöglichkeiten aus der Hand genommen. Und bevor ich es vergesse –
auch Wissenschaftler sind Menschen und DIE sind es mittlerweile, die uns ihr Diktat aufzwingen wollen.
Siehe die ganze Ethik-und Moraldiskussion, Zum Obigen: Agrarwissenschaften – wozu glaube ich mittlerweile
die „grüne“ Gentechnologie gehört; siehe Monsanto – Stichwort LifeScience – Patente auf gentechnisch
verändertes Saatgut. Fahrzeuge: Wie lange wird es wohl noch dauern, bis der Markt so übersättigt ist,
bis das auch der Letzte seinen Drittwagen hat? Von den Abhängigkeiten mal abgesehen- z.B. in Bezug auf
die erdölexportierenden Länder. Medizin: Mittlerweile nur noch ein Ausdruck dessen, daß der Mensch
mit seiner Vergänglichkeit und Hinfälligkeit nicht zurecht kommt. Es geht nicht mehr um die Heilung
von Krankheiten, sondern darum, das Leben des Menschen möglichst zum derzeit möglichen Maximum zu verlängern.
Rechtswissenschaft: Wird irgendwann mal daruf hinauslaufen, das Religion z.B. den sog. Menschenrechten
zuwider läuft. Absehbar ist es und Ansätz sind bereits vorhanden. Eine Rechtswissenschaft, die das Primat
Gottes und seine Gebote verleugnet, ist eine Pseudowissenschaft. Und das gilt für alle Wissenschaften.
Nur unter diesem Blickwinkel ist Wissenschaft zu betrachten und zu beurteilen. Führt sie von Gott weg –
negiert sie Ihn ist sie keinen Pfifferling wert.
Gesunder Menschenverstand Ich brauche kein Proportionalitätsgesetz, sondern nur den gesunden Menschenverstand
und ein gewisses Maß an Empathie. Jeder Nicht-Psychopath spürt intuitiv, wenn es einem Mit-Lebewesen
gut geht.
@kunstmaler Warum wird dem Menschen ein intrinsischer Wert zugesprochen, nur weil er ein Mensch ist? Ich
bewerte und behandle Lebewesen immer unter Berücksichtigung ihrer Fähigkeit, Freude und Leid zu empfinden.
So richte ich mein Handeln konsequent darauf aus, dass unterm Strich möglichst maximales Glück und minimales
Leid für alle Betroffenen herauskommt. Ich würde daher auch niemals ein empfindsames Tier verletzen
oder töten (lassen), außer aus Notwehr.
Kulturelle Evolution @doriano Hat die Wissenschaft oder das, was Sie hervorgebracht hat, die Menschheit
glücklicher gemacht? Hat menschliche Weisheit die Probleme, die uns belasten, lösbarer gemacht? Ja und
Ja. Einige Beispiele: Medizin, Agrarwissenschaft, Rechtswissenschaft, Ingenieurswissenschaft. Konkrete
Beispiele aus diesen Disziplinen: Antibiotika, Dreifelderwirtschaft, Menschenrechte, Fahrzeuge. Kann die
Religion diesen Fortschritten, die die Lebenswirklichkeit von Milliarden Menschen verbessert haben und
weiter verbessern irgendetwas entgegensetzen? Daran, dass Terroristen mit moderner Technologie Schabernack
anstellen können, ist nicht die Wissenschaft schuld, sondern die wahnhaften (oft religiösen) Ideologien
der Terroristen. @Martin: Ich kenne D’Souza, habe viele Debatten mit ihm angeschaut. Er ist ein guter
Redner, aber ein sehr schlechter Wissenschaftler. Seine Thesen sind meistens inkonsistent und er verwendet
fast immer ad-hominem-Argumente, um das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Die Promiskuität und Homosexualität
der Bonobos wurde sehr wohl in freier Wildbahn beobachtet. Lesen Sie z.B.: Wider die Natur? Homosexualität
und Evolution und Die großen Menschenaffen von Volker Sommer.
Die Sünde Adams/Evas waren persönliche Sünden, aber die Folgen der nun gefallenen Natur des Mensche…
KKK: 404 Wieso ist die Sünde Adams zur Sünde aller seiner Nachkommen geworden? Das ganze Menschengeschlecht
ist in Adam ,,wie der eine Leib eines einzelnen Menschen“ (Thomas v. A., mal. 4,1). Wegen dieser ,,Einheit
des Menschengeschlechtes“ sind alle Menschen in die Sünde Adams verstrickt, so wie alle in die Gerechtigkeit
Christi einbezogen sind. Die Weitergabe der Erbsünde ist jedoch ein Geheimnis, das wir nicht völlig
verstehen können. Durch die Offenbarung wissen wir aber, daß Adam die ursprüngliche Heiligkeit und
Gerechtigkeit nicht für sich allein erhalten hatte, sondern für die ganze Menschennatur. Indem Adam
und Eva dem Versucher nachgeben, begehen sie eine persönliche Sünde, aber diese Sünde trifft die Menschennatur,
die sie in der Folge im gefallenen Zustand weitergeben [Vgl. K. v. Trient: DS 1511-1512.]. Sie ist eine
Sünde, die durch Fortpflanzung an die ganze Menschheit weitergegeben wird, nämlich durch die Weitergabe
einer menschlichen Natur, die der ursprünglichen Heiligkeit und Gerechtigkeit ermangelt. Deswegen ist
die Erbsünde ,,Sünde“ in einem übertragenen Sinn: Sie ist eine Sünde, die man ,,miterhalten“, nicht
aber begangen hat, ein Zustand, keine Tat
der gute Paulus neigt in seiner emotionalen Hinwendung zu Jesus zu Pauschalurteilen… durch einen einzigen
Menschen kam die Sünde in die Welt… das ist insofern schon mal kein Kunststück, da es ausser Adam
(und Eva, die ja zunächst sündigte) keine anderen Menschen gab damals. Aber die Möglichkeit zur Sünde
war ja ohnedies bereits da in Gegenwart der Schlange. Aber alles Gerede, Fakt ist: Adam und Eva erlangten
durch den Verzehr des Apfels die Erkenntnis. Denn darum geht es ja: sie aßen vom Baum der Erkenntnis…
ich kann das jetzt nicht weiter ausführen muss vorerst Schluß machen.
Es ist gut dass Gott die Bösen bestraft und die Guten belohnt Die hl. Theresia von Lisieux aber sagte:
„Ich begreife so gut, daß nur die Liebe uns dem lieben Gott wohlgefällig macht…“ Die hl. Theresia
ist von dem Orden, dessen Vater der hl. Prophet Elias ist, dessen Namen Sie, „Elijahu“, durch Ihr Auftreten
schänden. Kehren Sie um! Wie? Aber ich habe mich doch gerade heute erst bekehrt und vertrete jetzt die
Feindesliebe und Nächstenliebe statt staatliche Strafen für Homosünder. Sie sind mal wieder nicht auf
dem neuesten Stand mein Bester. Natürlich bin ich froh dass unbussfertige Sünder in die Hölle kommen,
Gott hat das so eingerichtet und das ist auch gut so. Er könnte diese Leute ja auch einfach in den Himmel
lassen, aber er lässt die Tür zu wenn die Verdammten anklopfen und sagt stattdessen: „Geht weg! Ich
kenne euch nicht.“ Ich bejahe die Schöpfung Gottes und dazu gehört auch die Hölle. Es hört sich für
mich eher danach an als ob sie Gott vorwerfen wollten dass er unbussfertigen Sündern nicht automatisch
vergibt und sie ins Paradies lässt, wo kämen wir da denn hin wenn das so wäre.
Warum sind alle Menschen durch die Erbsünde infiziert? KKK: 402 Alle Menschen sind in die Sünde Adams
verwickelt. Der hl. Paulus sagt: ,,Durch den Ungehorsam des einen Menschen“ wurden ,,die vielen (das heißt
alle Menschen] zu Sündern“ (Röm 5,19). ,,Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und
durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten“
(Röm 5,12). Der Universalität der Sünde und des Todes setzt der Apostel die Universalität des Heils
in Christus entgegen: ,,Wie es durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur Verurteilung
kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen (die Tat Christi] für alle Menschen zur Gerechtsprechung
kommen, die Leben gibt“ (Röm 5,18) 403 Im Anschluß an den hl. Paulus lehrte die Kirche stets, daß das
unermeßliche Elend, das auf den Menschen lastet, und ihr Hang zum Bösen und zum Tode nicht verständlich
sind ohne den Zusammenhang mit der Sünde Adams und mit dem Umstand, daß dieser uns eine Sünde weitergegeben
hat, von der wir alle schon bei der Geburt betroffen sind und ,,die der Tod der Seele“ ist [Vgl. K. v.
Trient: DS 1512.]. Wegen dieser Glaubensgewißheit spendet die Kirche die Taufe zur Vergebung der Sünden
selbst kleinen Kindern, die keine persönliche Sünde begangen haben [Vgl. K. v. Trient: DS 1514].
Der sogenannte Elijahu ist m. E. ein Provokateur – ohne Respekt für den wahren katholischen Glauben,
wie die Diskussion um die Gültigkeit der Kindertaufe erwiesen hat, und mit noch weniger Liebe. Ich erinnere
nur an seinen Satz vom 1. Januar 2009 13:28: „Wenn ich einen Atheisten in die Grube fahren sehe kann ich
mir ein böses Grinsen weiss Gott nicht verkneifen.“ Die hl. Theresia von Lisieux aber sagte: „Ich begreife
so gut, daß nur die Liebe uns dem lieben Gott wohlgefällig macht…“ Die hl. Theresia ist von dem Orden,
dessen Vater der hl. Prophet Elias ist, dessen Namen Sie, „Elijahu“, durch Ihr Auftreten schänden. Kehren
Sie um! karmelblume.wordpress.com/…theresia-von-lisieux/
@ Leblhuber: Nachtrag (Teil 2) Es sollte Ihnen auch nicht unbekannt sein, daß die überwältigende Mehrheit…
Wenn auch eine Vielzahl der getauften Katholiken meinen Glauben nicht teilt, so sieht dies bei den vollwertigen
Gliedern des mystischen Leibes Jesu Christi schon ganz anders aus. Das ist das Entscheidende! Im übrigen
haben so wie Sie jetzt („heutzutage“, „Mehrheit“) auch schon die Vertreter der Deutschen Christen argumentiert.
Richtiger wurde es dadurch nicht. Mein Jesusbild… Ihr Jesusbild eine lachhafte Wunschvorstellung, die
so nie existiert hat. Ungefähr so bedeutsam wie Mickey Maus. Mein Glaube…ist nicht mehr mit kirchl.
Dogmatik erzwingbar Dogmatik hat mit Zwang nichts zu tun, sondern ist wie bereits dargelegt schlicht und
ergreifend die [kursiv]wissenschaftl. [kursiv] Darstellung und Auslegung der christl. Glaubenslehre. Daraus
zieht sie ihren Wert. Wenn Sie dagegen Ihren naiven und selber zusammengebastelten Gedanken zu Papier
bringen würden, dann wäre dies vom wissenschaftl. Wert her vielleicht gerade noch gut genug, um sich
damit den Allerwertesten zu säubern. Hiermit werfe ich Ihnen keine mangelnde Intelligenz vor, sondern
schlicht & einfach Dummheit bzw. Stolz, weil Sie glauben, den Glauben ganz alleine deuten zu können und
nicht auf die Worte Christi vertrauen: Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand
geben, der für immer bei euch bleiben soll. Jo 14, 16 Durch ihn haben wir empfangen Gnade & Apostelamt,
in seinem Namen den Gehorsam des Glaubens aufz…
Lieber Herr Friedrich Spee. Was ich, wenn z.B. der Herr Doriano fragte bzgl. Ihrer wahren Intention, anworten
würde, das wäre: „Der Herr Friedrich Spee – ringt weder um den Wahren Glauben noch um die Suche nach
einem wirklich guten Beichtvater. Den hätte er jederzeit finden können, wenn er ihn gesucht hätte,
denn es gibt nicht gerade wenige. Auch wenn sie nicht im Telefonbuch stehen. Das Sakrament der Beichte
ist ihm allerdings genauso unbekannt und uninteressant wie alle anderen Sakramente. Nicht zuletzt hat
er in der Leserzeitung – man liest es ja erst einmal vorurteilslos – seine Suche nach Gott verbalisiert.
Aber, lesen Sie selber. Dem Herrn Doriano würde ich, Herr Spee, raten, sich um Ihre Befindlichkeiten
zumindest nicht mehr zu kümmern.“ Herr Spee, der Herr Ultramontanus wird Ihnen in Ihrer Blitzwandlung
vom Katholiken zum Antikatholiken sicherlich Trost und Ansprache spenden. Sie kommen schon auch ohne Papst
und die kath. Kirche zurecht.
Verminderung der Weltbevölkerung um 2/3 geplant? Ich bitte den derLeser freundlich um Mitteilung der
Quelle, wo steht, dass diese die Weltbevölkerung um 2/3 reduzieren wollen
#432 Ultramontanus 21:23:45 | Sonntag, 4. Januar 2009
Ich glaube aber nicht an diese lächerlichen Verschwörungstheorien. Und Homosexuelle behindern auch nicht
die Evolution, weil sie nicht zu Heterosexuellen „umgestellt“ werden können, sie sind vielmehr einfach
ein Faktor im Evolutionsprozess unter vielen (zum Beispiel tragen sie überdurchschnittlich zur Volkswirtschaft
bei, weil Kindererziehung wegfällt).
@WM-- Die Homosexuellen sind die nützlichen Idioten der herrschenden Kapitalistenklasse. diese Herrschften
wollen ja auch eine Reduktion der Bevölkerung um 2/3. Da passt das gut ins Konzept
an Ultramontanus: Die Homosexuellen sind die nützlichen Idioten der herrschenden Kapitalistenklasse…
Wenn ein evolutiv nützliches Verhalten zu einem evolutiv unnützen, nachteiligen Verhalten degeneriert –
ich spreche jetzt aus der Sicht der Evolutionstheorie – dann ist das zugleich dekadent, was laut Wahrigs
Deutsches Wörterbuch bedeutet: „angekränkelt, heruntergekommen,entartet.“ Das Wort passt hier genau
richtig. Dass die Evolutionisten nicht ihre Wertungen mit den Worten gut und böse bezeichnn, da sie einen
normgebenden Gott ablehnen, ist in diesem Zusammenhang nicht erheblich. Sie sagen lieber, dass ein bestimmtes
Verhalten die Evolution fördere oder hemme. Das erstere befürworten sie, das letztere lehnen sie ab
und bekämpfen sie. Da die Homosexuellen massiv gefördert werden von den Rockefellers, Kissinger und
ihren Genossen, um selbst im Kampf ums Dasein ganz obenauf zu sein, werden sie natürlich nicht die Homosexualität
moralisch verdammen. Tatsache bleibt: Die Homosexuellen sind die nützlichen Idioten der herrschenden
Kapitalistenklasse.
Jeder römisch-katholische Gläubige ist frei, aus dem KIRCHENSTEUERZAHLERVEREIN auszutreten, und sich
vor dem Staat ohne Bekenntnis registrieren zu lassen, und er bleibt dennoch voller römisch-katholischer
Gläubiger: siehe das päpstliche Dokument auf www.KatholischeDokumente.de.tl. Man kann dann jene Kirchengemeinde
oder -organisation freiwillig unterstützen, die man für förderungswürdig erachtet, aber ohne Zwang
durch den Staat.
#428 Ultramontanus 21:01:36 | Sonntag, 4. Januar 2009
Martin, du bist ein Quatschkopf… Die Evolutionstheorie bewertet nichts als „dekadent“, weil sie mit
irgendwelchen moralischen/ethischen Lehren nichts zu tun hat. Genausowenig wie die Quantenphysik.
@ Leblhuber Auch Sie sollten endlich kapieren, dass wir im 21. Jhdt. leben. Ob gerade Sie mich für katholisch
halten, oder auch nicht, interessiert mich nicht. In welchem Jh. wir leben, ist mir ziemlich wurscht,
weil Gott unveränderlich ist. Er ist jetzt der gleiche wie vor 2000 Jahren und wird auch in aller Zukunft
kein anderer sein. Daran werden auch solch armselige Gruppen wir „Kirche von unten“ nichts ändern. Entweder
Sie nehmen diesen Gott so an wie er ist oder Sie lassen es bleiben! Ob gerade Sie mich für katholisch
halten, oder auch nicht, interessiert mich nicht. Was katholisch ist und was nicht, das entscheidet alleine
die Kirche. Wenn Sie diese Dinge nicht glauben wollen, sondern beharrlich leugnen, dann schließen Sie
sich selber aus der Kirche aus. Da muß man gar nicht drüber diskutieren. Ebenso wie ein SPD-ler, der
auf die Arbeiterbewegung scheißt und stattdessen ungezügelten Kapitalismus fordert. Abschließend noch
ein Tip: Wenn Sie sich nicht täglich aufs neue in die Tasche lügen möchten, indem Sie von sich behaupten
katholisch zu sein, dann treten Sie doch einfach offiziell aus der Kirche aus. Keiner zwingt Sie nämlich
dort „Mitglied“ zu sein. Es gibt etliche Gruppen, die Ihre Meinung vertreten; die protestantischen Glaubensgemeinschaften
beispielsweise. Wer Tennis scheiße findet und eigentlich viel lieber Fußball spielt, der geht ja auch
in einen Fußballclub und verharrt nicht nörgelnd im Tennisclub mit dem Wunsch, daß dieser seinen Vereinszweck
endlich ändert.
Tyrus: Echter Homosex wie bei Schwulen (freiwillige Bevorzugung eines Mannes gegenüber einer Frau) gibt
es in der freien Natur nicht, und schon gar nicht einen vollständigen Analakt, wie ihn die Schwulen praktizieren.
Auch nicht bei den Bonobos, gemäß folgendem Artikel:„Hohmann’s work shows that de Waal got it mostly
wrong. Yes, bonobos act a bit weird in captivity, but what would you do if you were stuck in a cage? What
else is there to do except look for unoccupied orifices? Just as people in prisons engage in all kinds
of strange behavior, so too bonobos that are locked up behave in unnatural ways. „Unnatural“ here means
anti-Darwinian. Hohman’s suspicions about de Waal’s work were aroused by his recognition that the peace-loving
promiscuous bonobo would not make sense under Darwin’s theory of evolution. Darwin posits a struggle for
existence and throughout nature this means a struggle for survival, reproduction and power. So how could
bonobos be different? Turns out they aren’t. Observe bonobos in the wild for long periods of time, and
they don’t act much different from other kinds of apes.“ Quelle news.aol.com/…yth-bites-the-dust/. Auf
Deutsch: Die Bonobo-Homosexualität wurde von einem de Waal nur in Käfighaltung beobachtet. Im Käfigen
verhalten sich Tiere und auch Menschen mitunter abnormal. Homosexuelles Verhalten sei aufgrund der Evolutionstheorie
nicht zu erwarten, da es antievolutionistisch sei: Es bringe im Kampf ums Dasein, um die Durchsetzung
der eigenen Spezies keinen Vorteil. Fazit: Homosexueller Geschlechtsverkehr ist auch aus Sicht der Evolutionstheorie
antievolutionistisch, dekadent.
@Friedrich Spee Was sollte das bringen? Ja, wollen Sie denn Ihren Glauben verlieren? Und, wo finde ich
den „guten“ Priester? Berechtigte Frage. Ein guter Priester ist auf jeden Fall ein Geistlicher, der den
katholischen Glauben ohne Abstriche und unverkürzt lehrt, sich um seine Gemeinde kümmert und bei Glaubenszweifeln
eines Gläubigen nicht vergisst, für diesen ganz besonders zu beten. Ich weiß ja nicht, aus welcher
Gegend Sie sind – aber ein guter Priester muß zu finden sein. Machen Sie sich Gedanken über die Kriterien,
die Ihnen wichtig erscheinen – und gehen Sie beichten. Das sind Sie Gott in jedem Fall schuldig. @Ultra:
Es tut mir leid – ich habe Ott nicht gelesen. Aber es geht nicht um Wissen oder Nichtwissen – sondern
um das, was dem Sohn vom Vater mitgeteilt wurde. @Tyrus: Doch – das meine ich sogar sehr ernst. Hat die
Wissenschaft oder das, was Sie hervorgebracht hat, die Menschheit glücklicher gemacht? Hat menschliche
Weisheit die Probleme, die uns belasten, lösbarer gemacht? Mitnichten – und Tanten. Es ist zwar gut,
über’s Internet z.B. miteinander kommunizieren zu können – aber wissen wir denn, welche Probleme uns
noch daraus erwachsen können? Es läßt sich leicht ausmahlen. Oder haben die Bemühungen von Hr. unf
Fr. Curie oder anderen die Welt etwa sicherer oder lebenswerter gemacht? Heute müssen wir sogar Angst
haben, daß irgendwelche durchgeknallten Terroristen die Möglichkeit haben könnten, an atomare oder
biologische Kampfstoffe herankommen.
Nachtrag @Doriano: Ein (guter) Katholik hat keine Angst vor dem Tod. Ich habe es nicht explizit gesagt,
aber ich wollte darauf hinaus, dass diese Geborgenheit durch den Betrug an der eigenen Rationalität gekauft
wird. Und was wäre daran so dramatisch, wenn die Wissenschaft stagnieren würde? Das meinen Sie nicht
ernst, oder?
#422 Ultramontanus 20:19:42 | Sonntag, 4. Januar 2009
Der Sohn ist doch Gott, „aus dem Vater geboren vor aller Zeit“ und mit ihm den heiligen Geist hauchend.
Wie soll er das nicht wissen? Allen drei Personen sind alle Tätigkeiten nach außen gemeinsam.
Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch und kennt deshalb natürlich den Tag Seiner Wiederkunft auf
Erden. Wenn Christus in der Heiligen Schrift erklärt, nur der Vater wisse den Tag Seiner Wiederkunft,
nicht der Sohn, so hat das einen anderen Grund, der in einer katholischen mit katholischen Kommentaren
versehenen Bibel auch erklärt wird: der Sohn weiß den Tag lediglich nicht als von Gott Vater gesandter
Kundebringender (Joh 1,18), der den Menschen die Offenbarung Gottes bringt.
Doriano: was sollte das bringen? Sie sollten mal mit einem guten Priester sprechen. Was sollte das bringen?
Und, wo finde ich den „guten“ Priester? Im Telefonbuch unter „G“ oder was?
@Friedrich Spee Sie sollten mal mit einem guten Priester sprechen. Und vielleicht ein wenig +.net-Abstinenz
einlegen – hier herrscht zu viel Verwirrung für jemanden, der im Glauben wankt. @Ultra: Vielleicht liegt
das Problem auch darin begraben, daß wir viel zu sehr in menschlichen Kategorien denken. Das ist mir
gestern auch wieder passiert – wg. der „Armut im Geiste“. Galatea hat die Dinge dann zurecht gerückt.
Ich habe gerade noch die Stelle im Johannesevangelium gefunden, die ich vorhin schon im Kopf hatte: Ich
vermag nichts zu tun aus mir selbst; so wie ich höre, richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn
ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Wenn ich Zeugnis gebe
über mich selbst, ist mein Zeugnis nicht wahr; ein anderer gibt Zeugnis über mich, und ich weiß: wahr
ist das Zeugnis, das er ablegt über mich. Joh.5,30-32
#417 Ultramontanus 19:39:28 | Sonntag, 4. Januar 2009
Doriano, aber nach der katholischen Lehre über die „hypostatische Union“ in Christus ist die menschliche
Natur ganz in die göttliche Natur in der Einheit der Person hineingenommen. Nach Ott schließt das zum
Beispiel Irrtümer oder Unkenntnis bei Jesus aus. Das passt irgendwie nicht zu solch einer Stelle.
Doriano: Eine gute Frage Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob Sie von sich selber sagen, Sie seien „Katholik“
oder in der katholischen Kirche. Noch vor einer Woche hätte ich sicher JA gesagt – heute weiss ich keine
Antwort. Sicher, bin in der katholischen Kirche Mitglied – aber ob ich „Katholik“ im eigentlichen Sinne
bin? Ich weiss es nicht.
Abwegige Verirrungen zeigen die Sinnlosigkeit der kirchenkritischen Selbst- und Verstandesvergottun…
Das Ergebnis dieser drei Gott- und Selbstsucher Jo, Matt und Lebl ist allerdings völlig divergierend
und offenbart die Sinnlosigkeit der kirchenkritischen Selbst- und Verstandesvergottung: Joberens träumt
von einer lustorientierten Synkretionsreligion, einer synagogalen Christenmoschee mit gemischter Sauna
und Lustbrunnen. Leblhuber jammert seine Jerimiaden von einem judaisierten Christentum in die Luft – und
keiner hört zu, Matt spinnt sich in immer neue Spekulationsfäden in seine gnostische Gott-Welt-Metaphysik
ein.
@Ultra Jesus redet zum Beispiel einemal davon, dass der Vater die Stunde des Gerichts kennt, er aber nicht.
Denn nur was der Vater dem Sohn gesagt hat, hat dieser auch weitergegeben. Wenn es im Prolog zum Johannesevangelium
heißt: „Und das Wort ist Fleisch geworden“, dann bedeutet es auch, daß dieses fleischgewordene Wort
aus Gottes Ewigkeit in die irdische Endlichkeit eingetreten ist. Christus war ganz Mensch – hätte der
Teufel Ihn sonst versucht? Genauso hat der Sohn auch immer als Mensch gehandelt und gefühlt. Das einzige,
was Ihn von den Menschen unterschieden hat, war die Sünde. Paulus schrieb:„Er war uns(den Menschen) in
allem gleich – ausser der Sünde.“ Wie kann also ein Mensch den Tag des Gerichts wissen? By the way –
den „schlagenden“ Beweis hat Paulus selbst geliefert – „den Heiden ist es Torheit“. Das ist was schon
so etwas wie ein Universal-Pattern. Deswegen war das Gelächter von Spee ja auch Balsam für meine Seele.
Ist schon „witzig“ – je mehr -desto fester wird mein Glaube.
#412 Ultramontanus 19:19:02 | Sonntag, 4. Januar 2009
schon wieder dieser komische „Beweis“: „Die drei Kirchenkritiker sind in ihrer abwegigen Verirrung ein
schlagender Beweis dafür, dass die Kirche mit dem Kern ihrer verpflichtenden Lehrtradition (depositum
fidei) auf dem richtigen Weg ist und die entscheidende Orientierung für alle Katholiken ist.“ Wieso?
Worin liegt der „schlagende Beweis“? Versteh ich nicht.
Unterschied zw. Joberens, Matt und Leblhuber? Was ist der Unterschied im Standpunkt von Joberens, Matt
und Leblhuber? Nichts! Alle drei Genannten haben den gleichen Stand- und Ausgangspunkt, wenn auch auf
deutlich unterschiedlichem intellektuellen Niveau: der „selbstdenkende Mensch“ (Jo), der „auf seinen Verstand
und seine redliche Suche nach „Wahrheit“ zurückgeworfen“ ist (Lebl) oder der nur sein eignes Wesen als
universelle Wahrheit reflektieren muss (Matt). Auch in ihrer Ablehnung der kirchlichen Lehrtradition sind
sich diese Verstandesgläubigen des 21. Jahrhunderts einig: Alles, was Konzilien und Päpste, Kirchenlehrer
und Theologen in 2 Jahrtausenden als kirchliche Lehraussagen herauskristallisiert haben, ist nach den
drei Weltüberklugen alles Unsinn. Alle drei haben die gleiche Methode zur Bibel, indem sie sich einen
Begründungsstrauch an passenden Zitaten zurechtpflücken. Das Ergebnis dieser drei Gott- und Selbstsucher
ist allerdings völlig divergierend: Joberens träumt von einer lustorientierten Synkretionsreligion,
einer synagogalen Christenmoschee mit gemischter Sauna und Lustbrunnen. Leblhuber jammert seine Jerimiaden
von einem judaisierten Christentum in die Luft, Matt spinnt immer neue Spekulationsfäden um seine gnostische
Gott-Welt-Metaphysik. Die drei Kirchenkritiker sind in ihrer abwegigen Verirrung ein schlagender Beweis
dafür, dass die Kirche mit dem Kern ihrer verpflichtenden Lehrtradition (depositum fidei) auf dem richtigen
Weg ist und die entscheidende Orientierung für alle Katholiken ist.
#410 Ultramontanus 19:09:57 | Sonntag, 4. Januar 2009
Vielleicht hat aber auch ein Jesus oder ein Vefasser der Evangelien nur „aus eigenen Gnaden“ gehandelt
oder ein Papst tut genau das -auch wenn er natürlich was anderes glaubt. Jesus redet zum Beispiel einemal
davon, dass der Vater die Stunde des Gerichts kennt, er aber nicht. Ich sehe deshalb Jesus als einen gläubigen
Juden an, der sich in ene Messiasrolle „hineingeglaubt“ hat -oder von den Evangelisten mehr oder weniger
dazu gemacht wurde. Aber objektiv gesehen denke ich: „aus eigenen Gnaden“…
@Hr. Spee Ihr Lachen ist Balsam für meine Seele. Sie bestätigen damit, was Paulus geschreiben hat. Ich
bin mir übrigens nicht sicher, ob Sie von sich selber sagen, Sie seien „Katholik“ oder in der katholischen
Kirche. Anhand Ihrer Postings gehe ich aber eher vom Gegenteil aus.
#408 Kunstmaler † 19:06:02 | Sonntag, 4. Januar 2009
Doriano Nur möchte ICH NICHT in der Haut von jemandem stecken, der für den Glaubensverlust eines anderen
Menschen (mit)verantwortlich ist. Genau so ist es – und wer aber dafür absichtlich noch etwas dazutut,
ist nicht nett und will auch nicht helfen.
Hr. Spee Mission ist, was uns Christus mit auf unseren Pilgerweg mit auf den Weg gegeben hat:„Gehet hin
in alle Welt…“ – Sie wissen schon. Tyrus handelt aus eigenen Gnaden – das ist Selbstüberhebung. Er
meint, eine Sendung erfüllen zu müssen – das ist Vermessenheit. Und er ist auch noch stolz darauf. @Ultra:
die Konsequenzen muss doch am Ende jeder selbst ziehen, das kann einem keiner abnehmen. Genau. Nur möchte
ICH NICHT in der Haut von jemandem stecken, der für den Glaubensverlust eines anderen Menschen (mit)verantwortlich
ist. Wie viele Gläubige gibt es, die schwach im Glauben sind, vielleicht Kinder – und da kommt dann jemand
wie Tyrus daher und öffnet ihnen den Weg in’s Verderben.
#404 Kunstmaler † 18:51:45 | Sonntag, 4. Januar 2009
Doriano Christus sprach: „Wischt euch noch den Staub von den Füßen…“ Das sollten wir nun tun – es
hat keinen Sinn. Leute, die Christus mit einer derartigen Verachtung entgegentreten und noch meinen etwas
Gutes zu verbreiten, sind keine netten Leute, auch wenn sie sich so darstellen.
#403 Ultramontanus 18:48:51 | Sonntag, 4. Januar 2009
zu „Stolz“/„Hochmut“ usw.: Aus ihrer Überzeugung heraus ist das natürlich so. Nach seiner Überzeugung
eben gerade nicht. Gut, man könnte jetzt davon abstrahieren und darüber nachdenken, ob es schlecht ist,
Menschen von einem Glauben abzubringen, weil sie sich damit sicherer/geborgener fühlen etc. Ich selbst
wurde ja auch vom Glauben „abgebracht“, wenn man so will. Aber eigentlich ist das falsch ausgedrückt,
denn ich habe nur Anregungen bekommen, z.B. was Kreationismus oder Geschichte/Philosophie angeht -die
Konsequenzen muss doch am Ende jeder selbst ziehen, das kann einem keiner abnehmen. Das ist dann eine
ganz persönliche Entscheidung, in der man alle Faktoren mal in die Abwägung einbezieht und versucht,
sie ein bisschen im Kopf zu ordnen.
Mission Aber andere Menschen von Ihrem Glauben abbringen zu wollen – mit Vorsatz und Vorankündigung…
Was ist denn Mission anderes? Das Evangelium verkünden kann man auch anders als durch Zwang und Zwangsindoktrinierung.
Jesus hat seinen Jüngern genaue Anweisungen gegeben als er sie aussandte – vor allem sollten sie die
Häuser und Dörfer wo man sie nicht hören wollte wieder verlassen und nicht mit aller Gewalt ihre Ansichten
durchsetzen.
Hochmut? Verachtung? Das war eine einfache (nicht-rhetorische) Frage, wie sie jedes Kind stellen könnte.
Wo ist da die Verachtung? Ich stelle übrigens viel lieber Fragen, als Thesen aufzustellen, weil ich wirklich
verstehen möchte, wie Gläubige ticken. Ich kann es nicht mehr nachvollziehen, warum Menschen ihre angeborene
Vernunft so betrügen.
#399 Kunstmaler † 18:45:04 | Sonntag, 4. Januar 2009
Tyrus Sie haben eine heimliche Form des Hochmutes. Eine sich einschleichendes geistiges Gift, welches
Christus herabwürdigt. In dem Satz, den Sier von sich gegeben haben, zeigt es sich im vollen Ausmaß:
Was ist denn so besonders daran, dass Jesus ans Kreuz genagelt wurde. Verachtender geht es wohl nicht
!
@Ultra Überzeugung – schön und gut. Aber andere Menschen von Ihrem Glauben abbringen zu wollen – mit
Vorsatz und Vorankündigung… Wenn er das in seinem Umfeld so macht(und wahrscheinlich schon in seiner
Zeit als Messdienstleiter), dann lädt er schwere Schuld auf sich. Sie wissen, was ich meine. Mal angenommen,
wir hätten es mit einer Regierung zu tun, die aus solchen Leuten besteht? Ich möchte mir das lieber
nicht so detailiert ausmahlen. P.: Ich bin noch immer auf der Suche nach einem besseren Wort für „Stolz“.
Mir ist dieser Begriff in dem Zusammenhang zu allgemein und irreführend.
Wann und wo wären die Säugetiere denn sonst entstanden, abgesehen davon, daß bereits richtig angemerkt
wurde, daß Ihre Meinung auch nicht die Meinung der offiziellen darwinistischen Fakultäten wiedergibt:
[…] „Weiterhin wurden Sie immer in sehr tiefen und alten Erdschichten gefunden und niemals(!) zusammen
mit Säugetierfossilien. Jeder Evolutionsbiologe weiß, das ein Säugersklett in so einer alten Erdschicht
tatsächlich ein eindeutiges Indiz gegen die Evolutionstheorie wäre.“ […]
#392 Kunstmaler † 18:25:05 | Sonntag, 4. Januar 2009
Tyrus Ich will Ent-Missionieren, Leuten von (frühkindlich) indoktriniertem Aberglauben befreien Nur weil
Ihnen das Mysterium Christi verschlossen geblieben ist, heißt es nicht, dass Sie hier recht haben. Der
Glaube an Christus ist kein Märchen und Sie provozieren hier – das brauchen Sie gar nicht schönreden.
Solche Burschen wie Sie gibt es überall, sogar in der Kirche – die ach so Weisen unserer modernen Gesellschaft.
Tyrus „Momentan bin ich auf der Arbeit und habe keine Kundschaft. Ich nutze die Zeit, um hier ein wenig
Aufklärung zu betreiben. Ich möchte anderen Menschen helfen, zu einem rationalen Weltbild zu kommen,
um vernünftigere, ethischer Menschen zu werden.“ Ich finde das sehr nobel von Ihnen.
@Tyrus Leuten von (frühkindlich) indoktriniertem Aberglauben befreien, das ist alles. Na -dann bin ich
ja beruhigt. Ich hab’ mich nämlich erst mit 18 1/2 katholisch taufen lassen. Ansonsten sind Sie an Vermessenheit
und Stolz kaum noch zu toppen…
Tyrus: Sie sind also ein Apostat, und haben die Dogmen der Kirche gegen die Dogmen der Natur- wissenschaftlichen
Fakultäten eingetauscht, die Sie nun ebenso glauben wie Sie früher die Dogmen der Kirche geglaubt haben.
Für Ihr ewiges Seelenheil, in den Himmel zu kommen, ist es aber nur notwendig, die Dogmen der Kirche
zu glauben: und die kann Ihnen auch kein Mensch widerlegen.
@HTH-Heidnisch Da haben sie nicht aufgepasst in der Schule! Bewegung, Ruhe, Beschleunigung und Verzögerung
sind immer zu unterscheiden! Man brauch nur ein Bezugssystem! Lernen Sie lesen und lernen Sie denken.
Dass Beschleunigung und Verzögerung detektiertbar sind, sagte ich bereits. Man brauch nur ein Bezugssystem!
Man bräuchte genau ein ausgezeichnetes Bezugssystem. Das hat man aber nicht. Daher sind Bewegung und
Ruhe nicht zu unterscheiden.
Ich bin – natürlich – kein Missionar. Ich will niemanden von einer Ideologie oder Religion überzeugen.
Ich will Ent-Missionieren, Leuten von (frühkindlich) indoktriniertem Aberglauben befreien, das ist alles.
Als ich Messdienerleiter war, habe ich – selbstredend – noch an die Auferstehung geglaubt. Spätestens
seit dem ich über die grausame Kriminalgeschichte der Kirche, die schockierende Unethik biblischer Moral
(im Gegensatz zu philosophischer Ethik) und die Unplausibilität des Christengottes, die genauen Prinzipien
der Evolution und die Methodik der Naturwissenschaft gelernt und geforscht habe, kann ich daran beim besten
Willen nicht mehr glauben. Ent-Missionieren ist aber nur ein Hobby von mir, weit mehr Zeit verbringe ich
mit Arbeiten, Freunde treffen, Lesen, Filme schauen und Sport.
@Tyrus: […] „Weiterhin wurden Sie immer in sehr tiefen und alten Erdschichten gefunden und niemals(!)
zusammen mit Säugetierfossilien. Jeder Evolutionsbiologe weiß, das ein Säugersklett in so einer alten
Erdschicht tatsächlich ein eindeutiges Indiz gegen die Evolutionstheorie wäre.“ […] Sie scheinen nicht
gut informiert zu sein, Herr Tyrus: Zur Zeit, als der Tyrannosaurus Rex auf der Erde (noch) umherwandelte,
GAB ES BEREITS erste (Ur-)Säugetiere! Diese überlebten das große Artensterben vor ca. 65 Mio. Jahren
und füllten anschließend die freigewordenen ökologischen Nischen, die zuvor noch von den Dinosauriern
besetzt gewesen waren, aus. Auch die Vögel entstanden bereits zur Zeit der Dinosaurier.
@Ultramontanus Ja Vieira, das kann man wohl tatsächlich ausschließen, dass dazu eine andere Erklärung
gefunden wird. In Ihrem Geiste können Sie sicher vieles ausschließen. Wenn Sie aber irgendwen überzeugen
wollen, sollten Sie sich an Logik und anerkannte Methode halten.
Eine andere Antwort ist von einem Weltbilddogmatiker auch nicht zu erwarten Ihre Annahme, daß Menschen
und Dinosaurier nie koexistiert haben, beruht auf Dogmen, die[…] usw. Wollen Sie sich und andere hier
lächerlich machen? In der Wissenschaft zählen Fakten.
@vieira: Da haben sie nicht aufgepasst in der Schule! Bewegung, Ruhe, Beschleunigung und Verzögerung
sind immer zu unterscheiden! Man brauch nur ein Bezugssystem!
@Marcelus Ihre Annahme, daß Menschen und Dinosaurier nie koexistiert haben, beruht auf Dogmen, die[…]
usw. Wollen Sie sich und andere hier lächerlich machen?
Über die früheren Hochtechnologiezivilisationen, mit denen wir z.B. die versunkenen Kontinente Atlantis
und Mu verbinden, sind bereits ungezählte Bücher erschienen, eines der neuesten und bestrecherchiertesten
ist zur Zeit Geheimsache Zukunft. Von Atlantis zur Hohlen Erde von Viktor Farkas, erschienen im Michael-Verlag.
#378 Kunstmaler † 18:14:17 | Sonntag, 4. Januar 2009
Ultra Nein – der Teufel leitet Sie sicher nicht, denn Sie suchen eigentlich Christus (zumindest nehme
ich es an) Schlimm ist es, dass es solche Leute wie Tyrus viele in der RKK gibt – Leute, die nur gut dastehen
wollen in der Kirche, aber von Christus keine Ahnung hatten. Darunter sind auch viele Priester, die sich
selbst so gerne in der Soutane dastehen sehen und in Wirklichkeit…aber was soll’s – irgendwann können
sie ihre eigene Lüge eh nimmer fressen und fallen dann wie ein Eitergeschwür von der RKK ab und wenden
sich dem Unglauben zu. Besonderes Kennzeichen – Stolz!
@Tyrus Materie ist niemals absolut passiv, sondern in ständiger Bewegung. Sie haben Galileo, Newton und
Einstein nicht verstanden! Bewegung und Ruhe sind ununterscheidbar. Lediglich Bewegungsänderung ist detektierbar.
Materie ist nach Galileo, Newton und Einstein passiv. Siehe Newtons „lex prima“.
#375 Ultramontanus 18:09:24 | Sonntag, 4. Januar 2009
Also ich muss ehrlicherweise zugeben, sind da nicht so wanhsinnig edel. Klar möchte man als Mensch immer
andere irgendwie überzeugen von dem was man selbst meint, erkannt zu haben, das steckt so im Menschen
drin -oder warum missionieren Religionen? Aber ich bin hier eigentlich nur zum Zeitvertreib und um mir
selbst etwas Anregungen zu holen. Einfach ein gut besuchtes Forum hier, indem man seinen Gedanken freien
Lauf lassen kann! Aber ich weiß schon, in Wahrheit leitet der Teufel mich -oder alternativ: Engel verleiten
mich immer wieder dazu, auf eine chrsitliche Seite zu klicken, weil ich in Wahrheit nur bekehrt werden
will
Es macht keinen Sinn, an Entitäten zu glauben, für die es nicht den geringsten empirischen Beleg gi…
Einstein hat die Evolutionstheorie nie bestritten und sah seine Theorien zur Physik (die mit der Quanten-/Stringtheorie
auch teilweise widerlegt wurden) nie im Widerspruch mit ihr. Materie ist niemals absolut passiv, sondern
in ständiger Bewegung, wobei sich selten – und von ganz allein – Ordnung im Chaos einstellt (z.B. bei
der Entstehung von Sonnen). Die Evolutionstheorie geht von einer Kette von – für unser Auge – glücklichen
Zufällen aus, aber niemals von einem Bruch der Naturgesetze. Die Geschichtswissenschaft funktioniert
übrigens ebenso: Wenn wir uns nicht sicher sein können, dass es in der Welt mit „rechten Dingen“ zugeht,
wäre es ein sinnloses Unterfangen, aus der Geschichte lernen zu wollen, weil wir uns nie auf unsere Erfahrungen
verlassen könnten.