Kinderabtreibung
Ist die illegale Abtreibung für Mütter wirklich gefährlich?
Die illegale im Geheimen durchgeführte Abtreibung sei die häufigste Todesursache bei jungen Müttern, sagen die, welche sich für die Legalisierung der Kinderabtreibung stark machen. Gleichzeitig behaupten sie, daß die abscheuliche Abtreibung zum Entscheidungsrecht der Frau über ihren eigenen Körper gehöre. Als ob die Tötung eines Kindes nichts anderes wäre, als wenn man sich eine unerwünschte Warze wegmacht. Ein Kommentar aus Südamerika.
(kreuz.net) Damit die illegale Abtreibung der Grund für den „Tod einer Mutter“ sein kann, muß eine Mutter vorhanden sein. Es ist klar, daß eine Mutter nur existiert, wenn ein Kind vorhanden ist. Dieses Kind muß eine eigenständige Person sein und folglich die Rechte in Anspruch nehmen können, welche die Verfassung eines Staates ihren Bürgern garantiert.

Die Person des ungeborenen Kindes, kann nach der Zivilgesetzgebung verschiedener Länder ein Erbe antreten. Das ist ein Recht, das den Warzen – wenigstens zur Zeit – nicht gewährt wird.

Um eine illegale Abtreibung als Ursache für den Tod einer Mutter zu betrachten, ist es notwendig, zuerst ein existierendes Mutter-Kind-Verhältnis anzuerkennen. Doch wenn man das tut, darf man die Abtreibung nicht legalisieren, weil sie dann die Tötung eines unschuldigen Bürgers wäre.

Man kann ein solches Verhältnis in Abrede stellen und behaupten, daß das ungeborene Kind ein Teil des Körpers der Mutter sei. Diesen Teil könne die Mutter – wie im Falle einer Warze – nach Belieben wegschneiden. In diesem Fall ist der Tod durch eine Hintertreppen-Abtreibung allerdings nicht der „Tod einer Mutter“. Denn wenn das Kind keine eigenständige Person ist, dann gibt es selbstredend auch keine Mutter.

Der von den Verfechtern der Kindstötung beklagte Tod durch illegale Abtreibungen ist somit nicht der Tod „einer Mutter“. Denn der Mörder, der das Kind umbringt und manchmal auch die Frau, die ihr Kind töten wollte, ist die Abtreibung – nicht die Mutterschaft.

Niemand ist die Mutter einer Warze.
      
3 Lesermeinungen
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#3   loewenherz   13:36:09 | Sonntag, 9. Dezember 2007
ich wurde nicht gefragt
wie kann ich etwas in worte fassen
was nicht zu fassen ist
fassungslosigkeit angesichts der tatsache
dass 16 jahre meines lebens eliminiert waren
und ich sie erst langsam wieder zusammensetzen kann
werden lücken bleiben?
sicher werden lücken bleiben…
nicht nur in meinem kopf, sondern auch
in meinem bauch und in meinem herzen
ich war vier
da fuhr ich mit meinem dreirad die kellertreppe runter
damals stolz es überlebt zu haben
ich war sieben
da zwang mein vater mich ihm beim pinkeln zuzusehen
ich war acht
da haute ich das erste mal von zu hause ab
wünschte mir nichts sehnlicher als dass die polizei mich findet
doch wer mich findet ist ER und ER
zeigt mir gleich wie lieb er mich hat…
ich bin zehn
da geh ich zum jugendamt und will mich adoptieren lassen
doch die, die tun es als scherz ab
ich bin zwölf
da „kontrolliert meine mutter meine schamlippen“
ob sie normal entwickelt sind
ich bin zwölf
da beginnt mein vater eine affäre mit einem gynäkologen
er bezahlt ihn und er benutzt mich
ist mein zuhälter und ich seine prostituierte…
der typ vergewaltigt mich über stunden und mein vater sieht zu
keiner hat mir die entscheidung gelassen
wie ich mein erstes mal habe
ab da jeden samstag vatertag…
über stunden erniedrigt gedemütigt beschmutzt vergewaltigt
zwei jahre lang bis…
ich bin 13
da muss meine mutter zur schule
ich habe während der klassenfahrt die wände mit kot beschmiert
keinen blassen schimmer warum?
die antwort weiß alleine ich…hab es nicht anders gelernt
als den kot zum spiele…
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#2   1+1=7   16:21:52 | Mittwoch, 16. März 2005
@Yersinia Stimmt, das ist weniger riskant.
Aber für das Weiterleben des Opfer’s fast egal. Mit fast meine ich, dass die kleine Kinderseele auch nicht will, dass die Mutter bei der eigenen Hinrichtung auch umkommt.
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#1   Yersinia   23:13:32 | Dienstag, 15. März 2005
aber man kann sich schon drauf einigen
dass eine Abtreibung in einem Krankenhaus medzinisch wesentlich weniger risikobehaftet ist als eine Abtreibung durch eine Engelmacherin am Küchentisch?
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