Protestantismus
Das Drama hält an
Das größte Wunder ist die persönliche Rechtschaffenheit – Heilungen und Erweckungspredigten können dann dazukommen oder auch nicht.
Der kanadische Sektenprediger Todd Bentley
Der kanadische Sektenprediger Todd Bentley
(kreuz.net) Der kanadische Sektenprediger und angebliche Heiler Todd Bentley (32) lebt bereits seit vier Monaten im Ehebruch.

Das berichtete der Vorstand seines Missionswerks ‘Fresh Fire Ministries’ – Missionswerk Frisches Feuer – nach Angaben des protestantischen deutschen Nachrichtendienstes ‘idea’.

Bentley ist – für protestantische Erweckungsprediger eher untypisch – tätowiert und mit Ohrringen behängt. Er wurde vor allem durch seine brüllenden, groben und gewalttätigen Auftritte bekannt.

Im August lief er seiner Ehefrau Shonnah und seinen drei Kindern davon. Seither haust er mit einer Dame, die früher als Kindermädchen in seiner Familie tätig war. Seine Familie hat er seit Juli nicht mehr gesehen.

Jetzt will er sich scheiden lassen. Für seinen Schritt hat er die „volle Verantwortung“ übernommen. Die Ehe sei aufgrund seines großen Engagements ohnehin kaputt gewesen sei. In gewisser Weise sei das Missionswerk seine „Geliebte“ gewesen.

Der Vorstand von ‘Fresh Fire Ministries’ kann keine biblischen Gründe für Bentley erkennen, seine Familie zu verlassen.

Das Werk teilte auch mit, daß Bentley während seiner letzten Erweckung im US-Bundesstaat Florida auch einige Male mehr Alkohol getrunken habe, als es für eine christliche Führungsperson schicklich sei.

Bentleys Fehlverhalten führt der Vorstand auf die übermäßige Belastung während seines Auftrittes zurück. Dabei trat er von April bis August ohne Ruhetag auf der Bühne vor Tausenden von Menschen auf.

Diese Massenveranstaltungen lockten wöchentlich bis zu 30.000 Besucher aus dem In- und Ausland an. Weitere Hunderttausende verfolgten die Übertragungen im Internet und im Fernsehkanal ‘God TV’.

Der Vorstand des Werkes bekannte sich schuldig, Bentley keine Ruhe verordnet zu haben.

Ansonsten ist das Missionswerk von Bentleys Aktivitäten immer noch überzeugt: Mit Bezug auf seine letzte Erweckungspredigt erklärte er, daß man niemals eine größere Demonstration von Wundertaten Gottes erlebt habe.

In den zehn Jahren, die Bentley als Evangelist tätig war, hätten mehr als eine Million Menschen „Entscheidungen für den Glauben an Christus getroffen“. Zehntausende seien durch Bentley geheilt worden.

Der ehebrecherische Sektenprediger will sich in den ersten Monaten des kommenden Jahres bei einem protestantischen Evangelisten einer Lebensberatung unterziehen.

Bentley widersprach dem Vorwurf, keinen Kontakt zu seiner Familie in Kanada zu haben. Er könne zwar wegen Visa-Problemen nicht ins Land einreisen, halte aber per Telefon und Email Verbindung.
      
49 Lesermeinungen
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#51   franziskus   08:57:24 | Montag, 5. Januar 2009
Pater Leppich
Interessant zu sehen, wie man von Erweckungspredigern gern ins sexuelle Fahrwasser kommen kann.
Prophetische Gaben, Heilungen oder Erweckungen sind gratiae gratis datae und nicht unbedingt von persönlicher Integrität abhängig.
Die amerikanischen religiösen Massenevents und -Predigerauftritte sind bei uns nicht so vorstellbar.
Aber ein persönlich integrer Pater LEPPICH hat nach dem Krieg auch viele tausend Menschen bewegt und motiviert. Heute haben die Jesuiten unter anderen einen Georg Sporschill, der wie zweiter Don Bosco in Rumänien die Straßenkinder betreut.
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#50   Amanda   23:17:04 | Sonntag, 4. Januar 2009
@joberens
Ich glaube, alle hier kennen sich so oder so mit Liebe aus. Danke der Nachfrage und Belehrung.
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#49   Kunstmaler †   22:55:29 | Sonntag, 4. Januar 2009
Joberens
Sie haben hier über die Liebe aber schon ganz andere Dinge von sich gegeben – aber vielleicht leidet ja schon Ihr Erinnerungsvermögen – also sich net rausreden.
Wir wissen übrigens alle hier was „Liebe“ ist und was diese bedeutet. Sie sind hier nicht der „weise Mann“.
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#48   joberens   22:52:22 | Sonntag, 4. Januar 2009
compassion
Entweder Du kannst mich nicht verstehen oder Du willst es einfach nicht. Du hast da Beispiele an den Haaren herbei gezogen.
Ich weiß ja nicht, inwieweit Du Dich mit Liebe und Verlieben auskennst. Es ist doch so daß zwei Menschen sich treffen und kennen lernen. Das geht dann weiter mit verliebten Blicken, Händchenhalten, Streicheln und so weiter. Irgendwann kommt es dann ganz normal auch zu einem sexuellen Verlangen und ganz normal auch irgendwann dazu, daß man in Liebe ineinander verschmilzt.
Wer so etwas noch nicht erlebt hat, kann da auch nicht mit reden und hat zudem etwas unendlich Schönes im Leben versäumt. Da etwas Sündiges hinein dichten zu wollen, dürfte doch nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun haben.
Das habe ich gemeint mit, was aus Liebe geschieht und nicht mehr und nicht weniger und so hat der besagte Priester es gemeint und so will ich es auch verstanden wissen und nicht anders.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
PS.
Sexualität
Als hohes Gut ist sie von Gott gegeben
sie gibt Ausgleich und so viel Freud und Lust am Leben
doch wer meint, Sexualität sei Sündenfalle
hat der sie noch alle????????
Josef Berens
(als einfacher ,denkender Katholik)
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#47   Compassion   22:39:16 | Sonntag, 4. Januar 2009
joberens
Ein kluger Priester hat einmal gesagt, daß alles, was aus wirklicher und ehrlicher Liebe geschieht, niemals Sünde sein kann.
Ein Beispiel:ein Mann verliebt sich in eine verheiratete Frau.Die Liebe wird erwidert.Damit die Frau frei wird,erschlägt der Mann den Ehemann.Da der Mord ja aus Liebe geschah,ist er keine Sünde.
Die Liste ließe sich noch erweitern…Da könnten umter dem Deckmantel der sogenannten Liebe die größten Verbrecher begangen werden.
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#46   joberens   22:25:42 | Sonntag, 4. Januar 2009
Galatea
Jesus hat doch nun wirklich nichts negatives zu Sexualität gesagt. Das brauche ich doch nicht zu begründen. Wenn Du mir eine Stelle des Evangelium nennen kannst, wo er sich eindeutig negativ dazu geäußert hat, nenne mir die doch bitte. Es gibt bei Jesus keine und da beißt auch keine Maus einen Faden ab.
Die amtskirchliche Sexualfeindlichkeit ist ganz allein menschliche Erfindung und ein unsinniger Versuch der Menschseinsbeschneidung.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#45   Galatea   22:14:57 | Sonntag, 4. Januar 2009
Der Herr aus Rommersheim:
bitte um Quellen hierfür:
Du solltest vielleicht zu bedenken versuchen, daß die kath. Sexualeinstellung nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat
In Rommersheim sollte man freilich anfangen nachzudenken, ob die letzten vierzig Jahre Glaubensverweigerung zu nicht mehr als diesen Posting führen. Das wäre ja katastrophal.
Das Lesen des Evangeliums hat sicherlich noch keinem geschadet, sei er aus der Eifel oder sonstwo.
P.S.: Um Quellen für diese Behauptungen werden Sie seit Monaten gebeten.
Bitte um Nachlieferung.
Dringend.
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#44   joberens   22:09:14 | Sonntag, 4. Januar 2009
Gotthard
Das dürfte ziemlicher Unsinn und mit nichts zu begründen und belegen sein. Sexualität hat es vor der Ehe und auch außerhalb der Ehe immer gegeben, auch schon zu Jesuzeiten und wird es unter normalen, gesunden Menschen auch immer geben.
Du solltest vielleicht zu bedenken versuchen, daß die kath. Sexualeinstellung nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat.
Bekanntlich hat Jesus auch zu allem, was ihm wichtig erschien etwas gesagt. Zur menschlichen Sexualität hat er sich nie geäußert, was doch beweisen müßte, daß er ein ganz normales Verhältnis dazu hatte, ja sie als Mensch vielleicht sogar selbst gelebt hat. Das Gegenteil ist jedenfalls nicht zu bewiesen.
Ein kluger Priester hat einmal gesagt, daß alles, was aus wirklicher und ehrlicher Liebe geschieht, niemals Sünde sein kann. Dem dürfte jeder, auch nur halbwegs gesunde Mensch, der einen Schimmer von Ahnung von Liebe hat, auch problemlos zustimmen können.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#43   Gotthard   21:15:44 | Sonntag, 4. Januar 2009
@compassion
Sex außerhalb der Ehe ist Sünde.
… und wird nach strengem Scharia-Recht mit Steinigung bestraft… jawohl!
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#42   Amanda   18:54:52 | Sonntag, 4. Januar 2009
@ignosti
Vieles kann geschehen, es haben sich schon Menschen, ob jung oder alt, sozusagen „Knall auf Fall“ bekehrt. Und falls das eines Tages bei einer ihrer Töchter eintreten sollte, werden Sie, der so große Stücke auf Liberalität hält, hoffentlich so liberal sein, ihrem Nachwuchs seinen Glauben zu belassen…
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#41   Friedrich Spee   18:51:45 | Sonntag, 4. Januar 2009
Korrekt, Compassion…
…falls…
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#40   Compassion   18:49:44 | Sonntag, 4. Januar 2009
Friedrich Spee
dann müssen Sie eben die Konsequenzen tragen.Falls es Gott eben nicht …egal sein sollte,was die Kirche in seinem Auftrag verkündet.
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#38   Compassion   18:36:10 | Sonntag, 4. Januar 2009
Friedrich Spee
wo habe ich denn das Wort Ehebruch erwähnt ?
Und egal was Sie glauben: Sex gehört nur in die Ehe.
Alles andere ist Sünde.Steht alles genau im Katechismus.
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#37   Friedrich Spee   18:10:51 | Sonntag, 4. Januar 2009
Compi: Aha.
Ehebruch ist Sünde – meine Tochter ist aber nicht verheiratet.
Sex ist m.E.n. keine Sünde, ganz egal ob mit sich alleine oder mit einem Partner. Nur bei Ehebruch ists was anderes, weil einer der Partner den anderen verletzt – dazu müssen die beiden nichtmal verheiratet sein, es geht hierbei einfach um „Seitensprünge“.
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#36   Compassion   18:03:54 | Sonntag, 4. Januar 2009
Fritz
Sex außerhalb der Ehe ist Sünde.Das sollten Sie ja wohl wissen.
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#35   Kunstmaler †   18:03:39 | Sonntag, 4. Januar 2009
Compassion
nicht ärgern lassen, wenn der Teufel noch stolz darauf ist, dass er Jugendliche durch ihre Eltern verderben lassen kann.
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#34   Friedrich Spee   18:02:17 | Sonntag, 4. Januar 2009
Compi
Welche Sünde?
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#33   Compassion   18:00:38 | Sonntag, 4. Januar 2009
Friedrich Spee
so tief ist die Gesellschaft schon gesunken,daß man sich der Sünde rühmt.
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#32   Friedrich Spee   17:57:45 | Sonntag, 4. Januar 2009
Hee Ignosti!
[…] sie ist keine Jungfrau mehr, zählt zwei Homosexuelle zu ihren besten Freunden, hat keine Vorurteile und Komplexe.
Woher kennen Sie meine Toch…? oh, es geht um die Ihre… ;-)
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#31   Kunstmaler †   17:56:02 | Sonntag, 4. Januar 2009
ignosti
vor allem, wenn sie vorher schon feste rumv…, kann sie sich den Papillonvirus einfangen und sich bald ganz ausräumen lassen – ja, wirklich – ganz tolle Erziehung.
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#30   Doriano   17:54:23 | Sonntag, 4. Januar 2009
@Ignosti
Sie werden sich noch wundern…
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#29   Compassion   17:53:02 | Sonntag, 4. Januar 2009
ignosti,was ist denn so
toll daran wenn die Tochter schon Unzucht treibt ?
Es wäre doch viel schöner, wenn sie sich für ihren zukünftigen Ehemann rein gehalten hätte.Dann könnte sie ihm sagen,daß er der einzige ist dem sie sich ganz schenkt.Und nicht,daß vor ihm schon einige das Vergnügen hatten.Wo ist denn da noch die Exklusivität ?
Das gilt natürlich auch für den Mann.
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#28   Croustades   17:15:43 | Sonntag, 4. Januar 2009
Och , ignosti
DAS hat mein Vater auch mal gehofft ^-^
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#27   ignosti †   17:11:05 | Sonntag, 4. Januar 2009
Richtigstellung
@Louis-Louis: Gemeint waren der Pfarrer und sein Religionslehrer, die zwecks Pastoralbesuche die Gegend unsicher machten. Jetzt schicken sie Leute aus dem Pfarrgemeinderat. Und wie mir mitgeteilt wurde, haben sie jetzt für jede Straße und weiter unten für jeden Wohnblock eine/n Verantwortliche/n. Der muss dann zum Geburtstag gratulieren, Krankenbesuche vornehmen und ähnliches. Ja, Schäfchen müssen behütet werden, will man sie scheren.
@Doriano: Meine Tochter ist zur Selbständigkeit erzogen. Sie hat ein gesundes Selbstbewusstsein, flüchtet sich nicht in irgendeine Scheinwelt, seien es Drogen oder Ideologien. Ich vertraue ihr (und unserer Erziehung). Bisher hat sie absolut kein Bedürfnis nach Religion, nach dem, was die rkKirche darstellt schon zweimal nicht.
Und sollte sie – ich würde alles verwetten, dass das nicht geschieht! – sich der Religion zuwenden, dann wäre es mit Sicherheit der Buddhismus. Aber niemals einen widervernünftigen, frauenverachtenden, das Mittelalter zum Ideal stilisierenden und sexualität verteufelnden Verein. Was sollte sie bei dem auch, sie ist keine Jungfrau mehr, zählt zwei Homosexuelle zu ihren besten Freunden, hat keine Vorurteile und Komplexe.
Unsere Tochter eben (und die Kleinere wird genau so).
ignosti, stolz strahlend
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#26   Doriano   13:21:56 | Sonntag, 4. Januar 2009
Tja, Ignosti,
Was machen Sie eigentlich, wenn Ihre Tochter auf die Idee kommen sollte, sich zu bekehren? Dann raschelt’s gewiß auch im Busch, oder? Und sagen Sie nicht, das würde nie passieren…es sind schon ganz andere Dinge geschehen.
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#25   Marcelus   13:16:22 | Sonntag, 4. Januar 2009
Jeder Ehebruch, insbesonders das Verlassen seiner Ehegattin, ist bei einem Christen, auch bei einem
häretischen Sektiererchristen, ein eindeutiges Ärgernis, denn die Gebote Christi in der Hl. Schrift kennt auch ein häretischer Christ, der somit nicht einmal eine gute Intention besitzt, den Willen Gottes zu tun, selbst wenn er nicht mehr der göttlichen Kirche des Christus und des Petrus angehört, der er durch seine Taufe zumindest eine Zeitlang einverleibt wurde, bis er sich ausdrücklich zu einer häretischen Sekte bekannte.
Der häretische Prediger ist also eindeutig auf dem Weg in die ewige Verdammnis, denn damit jemand kraft und durch die göttliche Kirche des Christus gerettet wird, bedarf es der klaren Intention, den Willen Christus’ tun zu wollen.
Beten wir also für diese häretische Christenseele auf dem Weg zur ewigen Verdammnis, daß diese zur göttlichen Römisch-Katholischen Kirche zurückkehrt, und den Geboten Gottes folgt!
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#24   Louis-Louis   13:05:11 | Sonntag, 4. Januar 2009
@Sohn der Witwe
Sehr gut ausgedrückt!
Ja, wir stehen auf den Schultern von Menschenwerk, denn die wahre Lehre des Nazareners wurde geschickt manipuliert und ist wirklich reformbedürftig, indem sich die Gläubigen auf die ursprüngliche Spiritualität besinnen und das schmückende, nachträglich hinzugefügte Beiwerk, verzichten.
So wie Sie das verstanden haben, scheinen Sie indes voll auf der Linie desjenigen zu liegen, an den Gotthard sich – widersprechend – gewendet hatte.
Aber so vielfältig kann Sprache eben wirken. Für mich hatte Gotthard in anderen – sehr schönen Worten – das Gleichnis des Säens und Erntens im Johannesevangelium wiedergegeben: Andere haben ihre Arbeit getan, wir sind in ihre Arbeit eingetreten.
@ignosti
Meine Frau bat sie schließlich ins Haus, drückte ihnen dann den Müllsack in die Hand und sagte, was ihnen gefällt dürfen sie behalten und den Rest sollten sie in den Mülleimer neben dem Haus entsorgen.
Sich so gegenüber Kindern zu verhalten, spricht auch Bände.
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#23   Horst Metzker   12:54:49 | Sonntag, 4. Januar 2009
Warum nur, sind viele Christen so blöd?
Unser Religionsgründer Paulus sagt schon: „Wisset ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes sein?“ Das spätere Christentum aber hängt Gott als Bild oder Statue an einen Nagel, und braucht dazu noch Hilftsgötter in Form von Heiligen, die bis zum heutigen Tag auch noch verehrt werden. Mit der Personifizierung Gottes, beginnt der Abstieg Gottes in die Scheinwelt des menschlich Machbaren. Die Auflösung der Heiligkeit. Dabei sagte selbst Jesus: „Ihr sollt nur einen heiligen, das ist euer Vater im Himmel.“ Wenn Neptun, Poseidon und der Hl. Nepomuk fürs Wasser verantwortlich sind, zu wem bete ich? Ist es da verwunderlich, dass der Profangestrickte, auch an die Wundertätigkeit eines Scharlatans glauben kann?
Nein, Schwestern und Brüder, Gott lässt sich nicht einfach an x-y Personen festmachen, und sich auch nicht durch Esotherik ersetzen, er ist heilig und wir haben ihn in unseren Herzen zu pflegen und zu huldigen wie es die Aufgabe und Demut des Tempel in unserem Herzen verlangt.
„Viele werden sagen: Herr, Herr. Doch ich muss sagen: Ich kenne dich nicht.“
Es wäre gerade die Aufgabe der Kirchen in heutiger Zeit, den Menschen Gott ins Herz zu pflanzen, doch mit immer mehr Heiligen und Wundern dienen sie der Rodung der Pflanzungen des Herrn.
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#22   solideo   12:40:48 | Sonntag, 4. Januar 2009
An Amanda
Kann es sein,daß Sie sympathisch sein mit gut sein verwechseln?
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#21   Amanda   12:28:02 | Sonntag, 4. Januar 2009
Im Ernst, ich halte den Elijahu
für sehr viel böser, obwohl – seiner Meinung nach – „frömmer“ als Sie, lieber ignosti…
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#20   ignosti †   12:11:58 | Sonntag, 4. Januar 2009
Amanda: DANKE!
Ach, mein Leben hat wieder Sinn!
Danke, Amanda :(3
ignosti, dankbar lächelnd
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#19   Amanda   12:10:31 | Sonntag, 4. Januar 2009
@Berti
Für einen bösen Menschen halte ich ignosti eher nicht…
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#18   ignosti †   12:05:57 | Sonntag, 4. Januar 2009
Berti! Du! Also jetzt
habe ich Angst!
Und ein böser Mensch bin ich auch?
Ach, oh weh, was bin ich nur ein böser Mensch :-[
Ein böser, böser Mensch!
Da bin ich jetzt traurig! :'(
ignosti, traurig lächelnd
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#17   Berti †   11:51:44 | Sonntag, 4. Januar 2009
@ ignosti
Ich bin mir sicher, dir wird das Lachen noch vergehen.
Vielleicht spätestens dann, wenn das Leben deiner Tochter nicht gelingt.
Warum entscheidest du dich jeden Tag aufs Neue für das Böse? Warum willst Du ein böser Mensch sein???
Was ist dein (Kern-) Problem?
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#16   ignosti †   11:38:49 | Sonntag, 4. Januar 2009
Berti
Da kennst du den Pfarrer und seinen Gemeinderat nicht, mit dem unser Stadtteil gesegnet ist.
Jetzt kommen sie seit Jahren nicht mehr und auch die Sternsinger betteln woanders. Aber diese Typen konnten eine höfliche Absage an ihren Schwachsinn nicht akzeptieren, immer und immer wieder haben sie es versucht. Meine Frau bat sie schließlich ins Haus, drückte ihnen dann den Müllsack in die Hand und sagte, was ihnen gefällt dürfen sie behalten und den Rest sollten sie in den Mülleimer neben dem Haus entsorgen.
Seitdem ist Ruhe! :-D
Bis dann meine Tochter zwangsverpflichtet hätte werden sollen, die kirchlichen Indoktrinierungsstunden in der Schule beizuwohnen. Da hat es aber geraschelt im Busch! Gefreut hat mich, dass sich aufgrund dieses Vorfalls einige Eltern entschlossen haben, ihr Kind herauszunehmen. Seitdem sind sie sehr kleinlaut, der Herr Religionslehrer und Pastorassistent und sein Pfarrer.
ignosti, amüsiert lachend
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#15   Amanda   11:06:47 | Sonntag, 4. Januar 2009
Ja ja, Todd Bentley…
Da war ich schon immer skeptisch. Dieselben Evangelikalen, welche die Katholiken für deren angebliche Papstverherrlichung kritisieren, jubeln im selben Atemzug irgendwelchen „gesalbten, vollmächtigen Predigern“ zu. Irgendwie schizophren, das Ganze…
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#14   Berti †   10:56:20 | Sonntag, 4. Januar 2009
Das eigentliche Drama ist
doch, daß es keinerlei katholische Missionierungsversuche gibt, in Deutschland. Obwohl man sagt, das Volk oder die Bevölkerung sei mittlerweile Neuheidnisch. Die Menschen auf Jesus hin anzusprechen, das überläßt man den ganzen Sekten oder Abspaltungen, von den Pfingstlern, Zeugen J., Adventisten oder wie sie alle heißen mögen. 90 Prozent oder mehr der Katholiken schämen sich doch ihres Glaubens, sind froh deswegen nicht in Gespräche verwickelt zu werden. Na, ohnehin glauben die Kath.-Leut ja nur das, was gerade noch gefällt und annehmbar scheint von der Bibel.
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#13   Biene Maja   06:11:31 | Sonntag, 4. Januar 2009
Karl Heine
man soll nicht seine kostbaren Perlen den Säuen vorwerfen
wir haben einen Verstand bekommen Prüfe alles und das Gute behalte so ist es in allen Dingen so Oder?
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#12   Karl Heine   05:44:40 | Sonntag, 4. Januar 2009
Der sündhafte Erwecker
Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein.
Doch wirf eine Spende, nicht in den Abgrund hinein.
Todd Bentley – Der Erwecker zwischen Himmel, Hölle und Spendenbüchse www.medrum.de/?q=node/748
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#11   Amanda   21:32:51 | Samstag, 3. Januar 2009
Guten Abend, liebe Galatea!
Auch Ihnen ein gesegnetes Neues Jahr! :(3
„Murmeltiergefühl“ vielleicht, aber mit Sicherheit kein tröstliches. Eher das Empfinden eines Sisyphos…
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#10   Galatea   21:29:25 | Samstag, 3. Januar 2009
Guten Abend, Amanda:
Kommt bei Ihnen auch dieses tröstliche „Und ewig grüßt das Murmeltier“-Gefühl auf?
Himmel und Erde mögen vergehen, uneingelullte Selbstdenker, die bleiben bestehen.
Ein frohes Neues Jahr, falls ich es Ihnen noch nicht gewünscht habe.
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#9   Sohn der Witwe †   21:27:35 | Samstag, 3. Januar 2009
Gotthard, das haben Sie sehr gut beschrieben:
„ich freue mich immer, wenn ich mich auf die Erfahrung so vieler gläubiger Menschen über die Jahrhunderte berufen kann – sie sind in die Lehre der Kirche eingeflossen – die Antworten gibt aus dem Evangelium auf die Fragen der Menschen.
Ich vertraue fest darauf, dass es auch schon vor mir Menschen gegeben hat, die an mein Denkvermögen heranreichten – und somit vernünftige Antworten gegeben haben.
Ich vertraue darauf, dass vorher schon Menschen Fragen bedacht haben, auf die ich noch nicht gekommen bin – auf deren Antworten ich mich stützen kann.
In Kirche und Theologie ist es wie in den Naturwissenschenschaften, in denen ich mich etwas auskenne: wir alle stehen auf den Schultern der Erkenntnisse so vieler Menschen vor uns. Gut dass ich nicht alles neu erforschen muss – gut, dass es schon Antworten gab, bevor ich fragte!“
Sehr gut ausgedrückt!
Ja, wir stehen auf den Schultern von Menschenwerk, denn die wahre Lehre des Nazareners wurde geschickt manipuliert und ist wirklich reformbedürftig, indem sich die Gläubigen auf die ursprüngliche Spiritualität besinnen und das schmückende, nachträglich hinzugefügte Beiwerk, verzichten.
Sohn der Witwe
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#8   Amanda   21:22:01 | Samstag, 3. Januar 2009
Kommt Berens vor lauter Hinterfragen
überhaupt noch dazu, ganz einfach mal zu glauben? O:)
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#7   Gotthard   21:16:39 | Samstag, 3. Januar 2009
@joberen
Aber von Menschen vor mir erfundene Antworten auf fragliche Dinge müssen hinterfragt werden können und dürfen.
Antworten vor mir wurden GEfunden und nicht ERfunden.
Du darfst alles hinterfragen … niemand verbietet es Dir.
Denke aber bitte nicht, Du hättest diese Fragen als Erster gestellt … lange vor Dir gab es viele selbstdenkende Menschen … alle Deine Frage gab es schon – und alle Deine Antworte gab es schon – und wurden in der Kirche diskutiert – und bestätigt oder verworfen.
Ich muss Dir also eine negative Nachricht übermitteln: ALLES SCHON DAGEWESEN!
Dennoch darfst und sollst du weiterhin denken, und denken und fragen – und Antworten versuchen.
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#6   joberens   20:22:55 | Samstag, 3. Januar 2009
Gotthard
Aber von Menschen vor mir erfundene Antworten auf fragliche Dinge müssen hinterfragt werden können und dürfen.
Wir haben doch das Talent des eigenen Denkens sicherlich von Gott bekommen, um damit zu wirken und dürfte sogar dazu verpflichtet sein, wenn man dem Gleichnis Jesu von den Talenten glauben kann.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#5   matt3   20:20:27 | Samstag, 3. Januar 2009
@joberens: wenn Sie Sich auf Jesus besinnen wollen…
dann sollten Sie aber nicht so irrige Thesen verbreiten Jesus habe keine Kirche gründen wollen, wenn er Petrus ausdrücklich als Felsen dieser bestimmt. Genau mit derlei Aussagen machen Sie Sich dann unmöglich. Auch sollten Sie doch wissen, dass sich Jesus mit den damaligen Juden überworfen hat aufgrund ihres Unglaubens. Er hat ihnen nachgewiesen, dass sie nicht das sind was sie zu sein vorgeben. Und das ist mit ihren Nachkommen bis heute so. Man sollte diese theologischen Dinge schon richtig begreifen. Und da fehlt ihnen offenbar doch der Verstand.
Redaktion benachrichtigen
#4   Gotthard   20:15:17 | Samstag, 3. Januar 2009
@joberens
ich freue mich immer, wenn ich mich auf die Erfahrung so vieler gläubiger Menschen über die Jahrhunderte berufen kann – sie sind in die Lehre der Kirche eingeflossen – die Antworten gibt aus dem Evangelium auf die Fragen der Menschen.
Ich vertraue fest darauf, dass es auch schon vor mir Menschen gegeben hat, die an mein Denkvermögen heranreichten – und somit vernünftige Antworten gegeben haben.
Ich vertraue darauf, dass vorher schon Menschen Fragen bedacht haben, auf die ich noch nicht gekommen bin – auf deren Antworten ich mich stützen kann.
In Kirche und Theologie ist es wie in den Naturwissenschenschaften, in denen ich mich etwas auskenne: wir alle stehen auf den Schultern der Erkenntnisse so vieler Menschen vor uns. Gut dass ich nicht alles neu erforschen muss – gut, dass es schon Antworten gab, bevor ich fragte!
Redaktion benachrichtigen
#2   Gotthard   19:43:57 | Samstag, 3. Januar 2009
Lehre der Kirche
katholische Lehre war schon immer, ist es und wird es auch bleiben: nicht die Rechtschaffenheit eines Priesters oder Predigers oder Evangelisten bewirkt die Bekehrung – sondern Gott selbst.
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#1   adlimina   18:34:19 | Samstag, 3. Januar 2009
Katholische Nachricht
Und was will der unentschieden verschwommen dahin wabernde Artikel dem interessierten Leser nun vermitteln:
– Hätten wir nur Glauben UND Rechtschaffenheit mit solch erweckerischer Energie: der Kirche ginge es besser?
– Wir wollen uns daran weiden, wie einer, dem viele auf den Leim gehen, vom hohen Ross geholt wird?
– Es darf gebetet werden, daß die in solcher Mission und solchem persönlichen Verhalten liegende Verantwortung wahrgenommen und den Betroffenen geholfen werde?
– Oder soll nur eine heiße Meinungsbildungsschlacht im Anhang initiiert und inszeniert werden?
Fragen über Fragen … – Das Christkind reibt sich die Augen.
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