Wenn sie von der Ehelosigkeit des Priesters schreibt, scheint bei ihr der Verstand auszusetzen. Oder ist es nur der Altersstarrsinn?
Priesterehe am Strand
(kreuz.net) Bei der Einführung des Pflichtzölibats – angeblich im Jahr 1139 – ist die katholische Kirche
dem Teufel auf den Leim gekrochen.
Mit dieser traurigen Botschaft meldete sich die bayrische Autorin
Ilse Sixt (72) am 18. Oktober unter dem Titel „Dem Widersacher auf den Leim gegangen“ auf ihrer Webseite
zu Wort.
Schon seit längerem bemüht sich Frau Sixt um die Erlösung des Klerus von den Schrecken der
Ehelosigkeit.
Ihre Denkmuster sind primitiv: Der Zölibat ist teuflisch schwarz – und die Ehe licht-
und freudenvoll.
Seit der Einführung des Zölibats muß „gelogen werden“ – hat Frau Sixt erschüttert
herausgefunden. Wer zölibatär leben wolle, brauche kein Gesetz.
Es sei auch eine „Tatsache, daß sich
hinter einem zölibatär lebenden Priester auch ein Mensch mit Herz, Leib und Seele verbirgt“ – hausiert
sie mit Binsenwahrheiten.
Dann fällt ihr ein Bild aus der Botanik ein: „Eine Blume braucht Sonne, um
Blume zu werden. Ein Mensch braucht Liebe, um Mensch zu werden.“
Dabei scheint sie Liebe grobschlächtig
mit Sex zu identifizieren.
Frau Sixt beruft sich auch auf namentlich nicht genannte „namhafte Theologen“,
die auf ihrer Seite stünden:
„Die Erkenntnis, daß bei der Einführung des Pflichtzölibats die katholische
Kirche dem Widersacher auf den Leim gegangen ist, ist richtig und kann biblisch begründet werden“ – versteigert
sie sich und deklamiert:
„Die Ehe ist heilig und gottgewollt“ – als ob der Zölibat ein Angriff darauf
wäre.
Gott habe im „ersten Buch der Schrift“ die Worte „Wachset und mehret euch“ gesprochen. Und: „Es
ist nicht gut, daß der Mensch allein sei“.
Das treffe auch auf die Priester zu. Aber was tut Frau Sixt
mit Unverheirateten, Verwitweten, Unfruchtbaren, sonst alleine Lebenden oder mit dem Worte Jesu, um des
Himmelreiches willen die Familie zu verlassen?
In den Orden hätten die Mönche eine Gemeinschaft und
seien „nicht allein“. Die meisten zölibatären Priester hätten auch – so Frau Sixt – die dafür notwendige
Gabe der Ehelosigkeit.
Doch dann verlegt sie sich auf krude Unterstellungen: Mit der Einführung des
Pflichtzölibats für alle Weltpriester habe die Kirche aber alle Priester zu Mönchen machen wollen und
habe ihnen einfach die Ehe „verboten“.
Das werde von Paulus – „oder seinem Schüler“ – im ersten Timotheusbrief
scharf verurteilt.
„Der Geist sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen;
sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen
Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. Sie verbieten die Heirat (1 Tim 4,1-3 ).“
Doch die Frage bleibt:
Wann hat die Kirche die Ehe – die nach katholischer Lehre ein Sakrament ist – verboten?
Ihre Teufelsthese
verteidigt Frau Sixt durch alle Böden: Das von ihr erfundene Eheverbot sei eine „Eingebung von Dämonen
und nicht vom Heiligen Geist“ – wiederholt sie sich und kommt dem Altersstarrsinn dabei verdächtig nahe.
Einen krönenden Abschluß findet Frau Sixt in der dämonologischen Begründung, warum der Satan den
Zölibat erfunden haben soll:
Der rein geistige Teufel könne es nicht ertragen, daß Gott Menschen geschaffen
hat, die Freude an der leiblichen Zeugung neuen Lebens haben sollen und dürfen, wie alle Geschöpfe auf
Erden.
Ob der Leibhaftige ihr das direkt eingeflüstert hat?
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433 Lesermeinungen
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nochmal@anirac- „Es gibt keinen Teufel, nur böse Menschen!!“ Das Kalender-Blatt vom 19.1. ist gewidmet
„Ist’s erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses, Leben zu erhalten oder zu vernichten?„Lk 6,9 Aus dem
erklärenden Text entnehme ich: Ist es nicht genau so schlimm, Gutes zu unterlassen wie Böses zu tun?
Jesus gibt mit seinem Tun eine klare Antwort. Seine Widersacher schweigen und legen ihr ganzes Augenmerk
darauf, wie Jesus sich zwischen religiösem Gebot und der Heilung eines Kranken entscheidet. Die wiederhergestellte
Hand aber ist ein Zeichen für den Auftrag Jesu, Gott und seiner Herrschaft in der Welt Raum zu schaffen.
(…) Nicht das förmliche Festhalten an einer religiösen Theorie [~Zölibat], sondern das lebendige
Zeugnis von Gott (…) bringt seine Verheißung zur vollen Entfaltung.
@cc (clarissa dingsbums) Cara Carina, Datt hört sich wie ne x-beliebge Arie aus ner unbekannten Paisiellooper
an. Erschienen auf nuovoera oder wie der italienische Label immer heissen mag. War wirklich n guter Witz –
für Inseider!
Cara Carina, leider, so muß ich Ihnen sagen, dürfte Ihr Wunsch in den Bereich des Irrealis gehören,
denn: Sie haben (mit großer Wahrscheinlichkeit) auch solche DenkerInnen in „Ihrer“ Gemeinde, weil das
hiesige Forum wohl einen mehr oder minder repräsentativen Querschnitt bietet. Und, ähnlich wie in der
Gemeinde, haben Sie es auch hier mehrheitlich mit Menschen zu tun, die einem recontre mit „offenem Visier“
nur wenig abzugewinnen vermögen. Der einzige Unterschied besteht wohl darin, daß man sich Ihnen hier
zu „sagen“ traut, was man Ihnen dort nur nachredet.
#431 Anirac 22:27:42 | Donnerstag, 22. Januar 2009
clarissa colonia Schön, wenn man hier noch vernünftige Menschen trifft, die nicht über einen herfallen,
und vorverurteilen. Aber sollen sie doch herfallen ist ja nur virtuell Die Menschen können gegen meinen
Lebensstil sein, aber sie sollen wissen, daß es uns „Priesterfrauen“ gibt, nur die meisten gehen nicht
an die Öffentlichkeit, da hab ich mir gedacht, jetzt wirds mal Zeit dazu :)3 Aber ganz ehrlich – in meiner
Gemeinde möchte ich diese „Christen“ nicht haben, da muß man ja Angst um Leib und Leben haben.
Cara Carina, Ihr heroisches Geständnis in hiesiger Schlangengrube ehrt Sie; die Meute ist ja auch schon
teilweise über Sie hergefallen. Die Reaktionen, die Sie da erfahren durften, waren wohl teils der Ignoranz,
teils der Beschränktheit, teils der Arroganz der Zuschreiber geschuldet, weil diese drei den (übrigens
auch für das Bußsakrament eigentlich unerläßlichen) kritischen Blick auf die eigene Hoffart verstellen.
Doch: Trösten Sie sich, denn der Allmächtige läßt auch deren Kastanien nicht in den Himmel wachsen.
In entschiedener Sympathie, Ihre cc.
#426 Anirac 22:05:53 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Jotef Schön, daß wir einer Meinung sind, dachte schon hier wären nur „erzkonservative“ am Werk. Der
Großteil der Katholiken hat keine Ahnung, wie sehr Priester unter der Einsamkeit leiden, die der Zölibat
mit sich bringt. Und es wird aufs Schärfste verurteilt, wenn ein Priester mit einer Frau zusammenlebt.
Wenn ein Priester mit einem Mann zusammenlebt, dann heißt es, es ist ein Mitbruder, das ist die Doppelmoral,
was jetzt nicht heißen soll, daß ich etwas gegen Homosexualität habe, ganz im Gegenteil, es sind liebe
und wertvolle Menschen, auf die man sich hundertprozentig verlassen kann. Ich wünsche mir, daß sich
die Menschen mal mit Priestern nicht nur über die eigenen Probleme unterhalten, sondern daß sie mal
ein offenes Ohr für die Priester haben, wer ständig zuhören muß und Trost spenden muß der braucht
auch Menschen um sich, die sich für ihn interessieren und nicht nur über die Predigt reden. Ilse Sixt
werde ich demnächst besuchen, mit meinem Freund zusammen, er ist Katholischer Priester. Weswegen wird
hier bei Kreuz.net eigentlich so offen gegen Homosexualität vorgegangen, das verstehe ich nicht so recht,
vor Gott sind doch alle Menschen gleich.
@aniraC – es gibt keinen Teufel, nur böse Menschen!! Mit der selben Ernsthaftigkeit trete ich ein für
die Behauptung „Die einzige Hölle ist die, nicht an Gott zu glauben und an seiner Allmacht zu zweifeln!“
Aber noch schöner ist, dass Du den Ball wieder weiter kickst mit ‘Ilse Sixt ihrem Zölibat’. Ich finde
auch, dass sie recht hat. Die durch ihren unermüdlichen Einsatz begünstigten Priester und die von ihnen
seelsorgerlich betreuten Gläubigen sollten ihr ‘eine Sixtinische Kapelle’ widmen, meinte ich schon mal
unlängst. Die Macht der Liebe Gottes reicht erheblich weiter als zum mittelalterlichen Horizont damaliger
Geistigkeit, als ‘der Zölibat’ als seelsorgerliche Reinheitsgarantie „erfunden wurde“. Ich habe eben
unter ‘Gedichte & Gebete’ einen Beitrag gelandet, der über ES WERDE LICHT einen anderen Ansatz versucht,
das Wunder der Liebe als Gottesgabe verdaulicher zu machen. Zugegeben, es ist (vermutlich) eine ziemliche
Kunst, daraus richtig schlau zu werden ! Dein Aufgreifen von Einsamkeit – als kontraproduktiv zur erfolgreichen
professionell-priesterlichen Seelsorge – ist da wohl pragmatischer und einfacher. Es gibt da eine nette
Gegenüberstellung: Es ist wunderbar, einsam sein zu dürfen, aber furchtbar, einsam sein zu müssen.
:(3
Ilse Sixt hat recht Sie versteht es die Zeichen der Zeit für die Kirche richtig zu deuten. Diese Frau
hat sich mit vielen Priestern über den Zölibat und dessen Folgen unterhalten, haben SIE das auch schon
getan, oder sind Sie glücklich verheiratet. Wissen Sie was Einsamkeit bei den Menschen anrichten kann,
ich hoffe, daß es genügend Christen gibt, die sich die Zeit nehmen sich mit einem Priester zu unterhalten
über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens, wie es dem Priester geht und nicht nur über die eigenen
Interessen reden. Und es gibt keinen Teufel, nur böse Menschen!!
@Heinz-J.Vogels – „passt, wackelt und hat Luft“ – pflegten wir früher zu sagen. Jetzt sagen wir Adieu
zum Zölibat – & Protestanten-Latein „Der Mensch ist Sünder“- Das heißt: Sein Leben ist zerrissen. Das
erlebt er als Opfer und als Täter. Die Beziehung zu Gott, zum Mitgeschöpf und zu sich selbst ist durch
die Sünde in der Tiefe gestört durch das Misstrauen gegenüber Gott und durch Rücksichtslosigkeit gegenüber
dem Mitmenschen, den Mitkreaturen und gegenüber sich selbst. „Der Mensch wird gerechtfertigt durch den
Glauben“ – Das heißt: Er bleibt bestimmt zur Gemeinschaft mit Gott. Die Macht der Sünde kann die Gemeinschaftstreue
Gottes nicht aufheben. Jesus Christus verbürgt mit seiner Verkündigung, seinem Leben, seinem Tod und
seiner Auferweckung die vergebende, zurechtbringende Liebe Gottes. Im Glauben wird sie für den Menschen
als Einzelnen und in Gemeinschaft wirksam. „Der Mensch ist berufen zum Tun des Guten“ – Das heißt: Er
ist für seine Lebensführung verantwortlich. Er kann erkennen, was gut ist. Aber er muss sich durch das
Tun dessen, was er als gut erkannt hat, nicht selbst rechtfertigen. Durch den Glauben an Gottes vergebende
Liebe wird er frei, seine Gaben und Fähigkeiten in den Dienst des Gemeinwohls und des hilfsbedürftigen
Nächsten zu stellen. „Der Mensch hat eine Hoffnung über den Tod hinaus“ – Das heißt: Sein Leben soll
vollendet werden in Gottes ewigem Leben. Das hebt seine Sterblichkeit nicht auf. Aber es begründet seine
Zuversicht, durch den Tod und durch Gottes gnädiges Gericht hindurch verwandelt zu werden, um an Gottes
ewigem Reich Anteil zu haben…
@jotef: weitere Argumente 5.Der enorme Exodus von katholischen Priestern, die wegen Dispens vom Gesetz
gezwungen wurden, ihren Dienst aufzugeben (seit 1964 bis 1991 etwa 60.000 Dispensen nach vatikanischen
Statistiken, dazu etwa 40.000 nur zivil verheiratete Priester) bestätigt sowohl, dass der Zölibat eine
unerträgliche Last ist für diejenigen, die das Charisma der Ehelosigkeit nicht empfangen haben, wie
auch, dass die neue Begründung des Gesetzes mit der „Angemessenheit“ ungenügend ist. Eine Grundregel
des Kirchenrechts und der Moral sagt: „Zu etwas Unmöglichem kann niemand verpflichtet werden.“ Es sind
daher nicht die „ausgeschiedenen“ Priester als „treulos“ zu tadeln, vielmehr die kirchliche Autorität,
weil sie ein unhaltbares Gesetz aufrecht erhält. 6.Die Bedürfnisse der Gemeinden haben Vorrang vor den
disziplinarischen Regeln der Kirche: „Das Heil der Seelen muss immer das oberste Gesetz sein“ (can. 1752
des CIC von 1983, letzter Canon des kirchlichen Gesetzbuches). Wenn die Verkündigung der Frohen Botschaft
und die Spendung der Sakramente, vor allem der Eucharistie, die ja „Höhepunkt und Quelle allen Tuns der
Kirche ist“ (Liturgiekonstitution des II. Vatika num, SC 10), den Christen nicht mehr gewährleistet werden
können, aus Mangel an zölibatären Priestern, so verlangt diese Situation gebieterisch danach, die ungerecht-
fertigten Barrieren fallen zu lassen.
Joh.8,32 –- „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Dieses ‘Vermächtnis’
gilt für Getaufte und Ungetaufte. Ja sogar für Protestanten und erst recht für +.net-Leser. Am Ende
auch für Dr.S. BESCHLUSS der 9. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Schwerpunktthema Was
ist der Mensch? „Der Mensch ist Gottes Geschöpf“ – Das heißt: Sein Leben ist ihm gegeben. Er existiert
in leib-seelischer Einheit. Er ist als Mann und Frau geschaffen. Er ist gewollt und bejaht. Er ist endlich
und begrenzt. Er ist mehr, als er aus sich machen kann. Er soll nicht sein wollen wie Gott. „Der Mensch
ist zum Bild Gottes geschaffen“ – Das heißt: Er hat eine Bestimmung: Er ist von Gott angeredet und soll
ihm antworten. Er ist berufen zur Gemeinschaft mit Gott in Freiheit. Das verleiht ihm seine unverlierbare
Würde. Ihm ist die Welt zu verantwortlicher Gestaltung anvertraut. Er soll am ewigen Leben in Gottes
Reich teilhaben. „Der Mensch ist ein Beziehungswesen“ – Das heißt: Menschsein ist In-Beziehung-Sein.
Niemand ist eine Insel. Mensch ist, wer von Menschen abstammt. Jeder Mensch existiert in der dreifachen
Beziehung: zu seinen Mitgeschöpfen, zu sich selbst und zu Gott. Jeder braucht die Gemeinschaft mit anderen
und sie brauchen ihn. „Der Mensch ist ein unverwechselbares Individuum“- Das heißt: Er ist einmalig und
einzigartig. Dafür steht sein Gesicht, seine Gestalt, sein Name. Seine besonderen Gaben und Grenzen,
sein Charakter und seine Lebensgeschichte machen seine Individualität aus, die Achtung und Respekt verdient.
(Fortsetzung folgt…
@mat3: Gynaika heißt Ehefrau In 1 Kor 9,5 steht: Gynaika, das ist bei einem Mann die Ehefrau, so wie
der Engel zu Josef sagte: „Scheue dich nicht, Maria als deine Ehefrau zu dir zu nehmen’“ (Mt 1,20). –
Weitere Argumente der Internat. Föderation verh. Priester: 4. Das II. Vatikanische Konzil hat den Zölibat
der Priester neu zu begründen versucht mit der „Angemessenheit“ des Zölibats für die Priester im Hinblick
auf das Himmelreich. Aber dasselbe Konzil hat auch erklärt, dass „die vollkommene Enthaltsamkeit um des
Himmelreiches willen nicht vom Wesen des Priestertums gefordert ist“ (Presb. Ord. 16). Daher die Antwort:
Was angemessen ist, aber nicht notwendig, kann nicht den Priestern als Gesetz „auferlegt“ werden, was
das Konzil und das Kirchenrecht widersprüchlicher Weise tun (Can. 277 CIC: „Verpflichtung“), denn „ein
Gesetz muss notwendig sein“, lautet ein kirchenrechtlicher Grundsatz. Die Angemessenheit kann höchstens
einen Rat legitimieren, aber nicht ein zwingendes Gesetz, das alle Priester verpflichtet, ihm zu gehorchen,
bei Strafe der Suspension. Eine Notwendigkeit für ein Gesetz ist nicht gegeben, wie das Konzil selbst
sagt.
@Heinz… In der von Ihnen aufgeführten Stelle ist nicht von „Ehefrau“ die Rede – zumindest nicht in
meiner Bibelausgabe – sondern von „Gehilfin“. Ich verstehe das angesichts der Ehelosigkeit des Paulus
in ähnlicher Weise etwa, wie auch heutzutage Ordensschwestern einer höhergestellten geistlichen Person
Dienste leisten gänzlich unsexueller Art versteht sich.
Weitere Argumente der verheir. Priester 2.Das „Recht“ der Apostel, „eine (gläubige) Schwester als Ehefrau
bei sich zu haben“ (1 Kor 9,5), ist göttlichen Rechts, eine vom Herrn garantierte „Vollmacht“ (1 Kor
9,1-14). Es ist daher unaufhebbar und kann nicht abgeschafft werden, auch nicht durch ein kirchliches
Gesetz . Gegenargument der Autorität: Es handelt sich in 1 Kor 9,5 nur um die Tatsache, dass die meisten
Apostel verheiratet waren, nicht um ein Recht. Antwort: Paulus gebraucht hier den Ausdruck „exousia“,
Vollmacht, den er sonst ausschließlich für die Rechte der Apostel benutzt, die sie „vom Herrn“ empfangen
haben, um die Gemeinden aufzubauen“ (2 Kor 10,8; 13,10). Wenn die Bischöfe ihre Autorität auf diese
Vollmacht gründen, die sie von Christus empfangen haben, müssen sie auch das vom Herrn empfangene Recht
der Apostel, Ehefrauen bei sich zu haben, respektieren. Diese Rechte sind selbstverständlich auch für
die Nachfolger der Apostel gültig: „Das Amt der Bischöfe mit den dazugehörigen Vollmachten ist göttlichen
Rechts“ (Vorwort zum Codex Iuris Canonici von 1983). 3.Die Gründe, die zur Einführung des Zölibatsgesetzes
im 4. und im 12. Jahrhundert geführt haben, nämlich die Anordnung, sich der ehelichen Akte zu enthalten
in Elvira und bei Papst Siricius im 4. Jahrhundert, und sich der Ehe ganz zu enthalten im 12. Jahrhundert
beim II. Laterankonzil, waren alttestamentlich oder heidnisch inspiriert. Die Gesetze verlangten von den
Priestern die kultische „Reinheit“, was eine Verdammung der Ehe als unrein beinhalte…
@alle Zölibateure und Zölibatessen und an die +.net-Redaktion Mir fiel auf, dass in der Auflistung (rechts)
unter „Meistgelesene Artikel“ der Titel ‘Zölibat’ nicht mehr erscheint. Ist das ein Versehen oder Absicht
?
Argumente zum Zölibat Argumente der Internat. Föderation verh. Priester: Ja zur Gabe Gottes, Nein zum
Gesetz der Kirche 1.Das Hauptargument, zugleich das einzige, das die kirchliche Autorität gezwungen hat,
ihre Position zu revidieren, ist das Argument des Charismas: Die Gabe des Zölibats ist nicht allen Priestern
von Gott gegeben. Biblisches Fundament: Jesus sagt: „Nicht alle fassen dies, sondern nur die, denen es
gegeben ist“ (Mt 19,11). Der hl. Paulus sagt: „Ich möchte zwar, dass alle so seien wie ich (ehelos),
aber (das ist nicht möglich, denn) jeder hat von Gott seine eigene Gnadengabe von Gott her, der eine
so, der andere anders“ (1 Kor 7,7). Man kann diese Gabe nicht einmal durch Gebet erlangen, denn der Herr
sagt: „Es ist ihnen gegeben“, nicht: „Es wird ihnen gegeben“, und Paulus sagt: „Jeder hat seine eigene
Gnadengabe, entweder so (Ehe) oder so (Zölibat)“, nicht: „er wird seine Gnadengabe empfangen“, wie es
in Jak 1,5 heißt: „Er wird Weisheit durch Gebet empfangen.“ Gegenargument der Autorität seit neuestem:
Die Kirche nimmt nur die zum Priesterdienst an, die das Charisma der Ehelosigkeit empfangen haben. Antwort:
Gott erwählt sowohl Verheiratete wie Ehelose zum Priesterdienst, das beweist das Neue Testament in 1
Tim 3,2; Tit 1,6: „Der Priester soll sein (und kann sein) der Ehemann einer einzigen Frau“, wie auch die
Tradition der Ostkirchen, auch der katholischen, „wo es neben den ehelosen auch hochverdiente Priester
im Ehestand gibt“ (II. Vatikanum, PO.16)
@vonHerzmanovsky-Orlando Die Idee, dass auch Frauen zu Priestern ordiniert werden, ist nun so schlecht
auch wieder nicht, nachdem sich herumgesprochen hat, dass Frauen auch eine Seele haben. Ich war auf dem
Katholikentag in Ulm (und davor auf dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin). In Ulm war sogar die Bischöfin
Käßmann beim Abschlussgottesdienst sehr erfolgreich dabei. Und die Dynamik in der weltweiten katholischen
Kirche erschöpft sich ja keineswegs darin, dass die Papst-Tiara in die Vitrine verbannt wurde. Die Zölibats-Doktrin
(alias Zwangs-Zölibat für Priester) wird wohl ihren musealen Ehrenplatz neben der Tiara erhalten. Wenn
hier etliche der ‘lebenden Fossile’ glauben, mit altbacken-schneidigem Unflat den Prozess aufhalten zu
können, dann ist das wie virtuelles Kino. Diese Saurier sterben sowieso aus. Die Lücke, die sie hinterlassen,
ersetzt sie vollständig. o^/ Friede ihrer Asche.
@Jotef ich glaube du hast da etwas falsch verstanden. Die wollen doch nur dass die Priester eine Frau
haben, nicht, dass die Frauen selber Priester werden.
aus meinem Leserbrief von 2006 Das Zölibatgesetz erlebt seine Götterdämmerung. Viele Katholiken verneinen
dieses Gesetz. Sie haben sich entschieden, nicht Priester werden zu wollen. Diese Ehrlichkeit erzwingt
von katholischer Obrigkeit, was sie ohne Zwang nicht wollte. Hier zum Weitersagen: Ein „knallharter Gegensatz“
ist der zwischen Mann und Frau. Dieser Gegensatz ist Bestandteil Gottes, der sich (s)ein Ebenbild schuf: „ …
und schuf sie ( = sich) als Mann und als Frau.“ – Das liegt „überkreuz“ mit der Botschaft des Evangeliums,
wo Gott sich uns darstellte in Jesus, der dem Vernehmen nach „nur“ als Mann gesehen wird. Der knallharte
Gegensatz Gottes wurde „knallhart demonstriert“, indem ER IHN ( = SICH) kreuzigen ließ und wieder belebte.
–- Ja, wozu eigentlich ? Klarer Fall: Zum Nach-Denken. Gegensatz steckt auch in „Sein & Werden“, solange
es als Nacheinander gilt – statt als gleichzeitig. Die Überwindung dieses Gegensatzes erzeugt Ewigkeit,
Glücksgefühle, schreibt Geschichte und Gedichte. FRAU & MANN … Die Frau als solche kam ins Leben,
als sie dem Adam ward gegeben, damit die beiden mit gleichem Recht gründeten endlich das Menschengeschlecht.
Der Mensch als solcher, nimmt man’s genau, ist weder nur Mann, noch ist er nur Frau, und sieht man sich’s
noch genauer an, so fehlt an der Frau bis zum Mensch der Mann. Der Mann als solcher, das ist jetzt klar,
von jeher „halbe Portion“ nur war. Beide zusammen und keiner allein, das soll die Krone der Schöpfung
sein. Gruß Jürgen Friedrich
#410 hildegardfan 11:10:22 | Dienstag, 13. Januar 2009
@ Galatea: Ich sage es nur ungern, aber der erste Papst war Petrus. Und der war verheiratet. Hinzu kommen
Notizen von Kirchenvätern, wonach Petrus erster Bischof von Antiochia sowie Gründer und Haupt der Gemeinde
von Rom gewesen und dort als Märtyrer hingerichtet worden sein soll. Die Historizität dieser Notizen
ist umstritten. Der Katholizismus führt den Primatsanspruch des römischen Bischofs und damit das Papsttum
auf Petrus zurück („petrinisches Prinzip“). In der orthodoxen und römisch-katholischen Kirche wird Petrus
als Heiliger verehrt Was also an der Bibel ist Ihnen genehm und was nicht? Man kann es hier in mancher
hinsicht vereinfacht sagen: Manche hier sehen sich als die wahren Katholiken, als die Bewahrer der Heiligen,
römisch-katholischen Kirche. Wenn man das Kirchenverständniss des Mittelalters zugrunde legt und das
Menschenbild stimmt das sogar. Und zum Thema Verhütung: Ich gebe vonHermanovsky-Orlando absolut Recht:
Wie kann es denn sein, das Frauen einer bestimmten Sozialen Schicht ständig kinder kriegen, die sie sich
in der Regel nicht leisten können? Die „Super“-Katholiken helfen ja nicht sondern beschimpfen nur, also
nichts mit christlicher Nächstenliebe bzw. tätiger Nächstenliebe. Andere kümmern sich wenigstens um
die Frauen.
Oooooh und schon verlassen sie mich wieder! Et tu, Orlando? Da hat man gerade geglaubt man hätte jemanden
gefunden der gut zu einem passt, und dann verlassen sie mich schon wieder! Es gibt doch keine Treue unter
den Menschen mehr. Ich glaub ich kauf mir einen Schäferhund und nenn ihn dann Orlando.
Genau das mein ich doch Orlando: Nazis, das sind immer die anderen! Ich sehe wir liegen voll auf einer
Wellenlänge, sie und ich. Wer hätte gedacht, was?
@Elijahu abstossend wie du die Arbeit von pro familia für die Selbstbestimmung der Frauen in den Dreck
ziehst. Aber von dir ist man ja nichts anderes gewöhnt. Es geht eher um die Unterschichtfrauen, die mit
den verhütungsmitteln nicht klar kommen, weil deren Anwendung auch eine gewisse Disziplin und Einsichtsfähigkeit
verlangt.
Pro Familia hat auch kein Hakenkreuz im Wappen, sind das etwa auch Nazis für sie? Sind die etwa Nazis
weil die sich darum bemühen dass genetisch minderwertige Exemplare aus der Unterschicht sich möglichst
nicht fortpflanzen? Natürlich nicht, Pro Familia steht mitten in der Gesellschaft, genau wie ich. Nur
weil ich nicht will dass die genetisch minderwertigen Gestalten in den Priesterseminaren nicht auch noch
den Genpool versiffen? Deshalb bin ich noch lange kein Nazi. Ich bin halt nur etwas ehrlicher als der
Rest, müssen sie mich darum gleich ans virtuelle (Haken-)Kreuz schlagen? Nazis, das sind immer die andern.
Ja wenn die katholischen Pfaffen den Genpool AUCH noch verseuchen dürfen dann wars das bald Ach was,
die meißten Pfarrer bringen doch gar nix zustande. Wie kommste drauf, dass die es schaffen würden Kinder
zu kriegen? Die sind doch noch dafür zu dumm. Ganz meine Rede. Die unfähigen Trottel soll man mal schön
aus dem Genpool raushalten, Rassenhygiene und so. Die sollen froh sein dass die überhaupt ein Gnadenbrot
bekommen als Pfaffen, wenns die Kirche nicht gäbe die hätte man doch schon längst vor die Hunde gehen
lassen diese Pfeifen. Solche Nichtskönner und dann noch Kinder machen wollen?
@elijahu Ach was, die meißten Pfarrer bringen doch gar nix zustande. Wie kommste drauf, dass die es schaffen
würden Kinder zu kriegen? Die sind doch noch dafür zu dumm. Und das mit den reichen Bischöfen ist doch
auch ein Schmarrn. Bei mir im Haus sollen einige Wohnungen einem Kardinal oder so was gehören, der läßt
freilich alles von einer Firma verwalten und bleibt im Hintergrund. Aber Ärzte haben auch eine Menge
Wohnungen und ich verstehe nicht, wieso die mit so viel Geld ausstaffiert werden.
Ja sagens einmal, Frau Hildegard, ohne erst nachlesen zu müssen, meine ich, Sie haben vor wenigen Tagen
behauptet, Ihr und unser aller Heiland habe – entgegen den Überlieferungen, die ja alle erst dann stimmen,
wenn sie mit der „Bibel in Gerechter Sprache“ übereinstimmen – auch die angetrauten Ehefrauen in die
Welt hinausgeschickt, ohne den geringsten Hinweis darauf jemals irgendwo hinterlassen zu haben (außer,
wenn ich es recht verstehe, bei soziologisch – „lächel“ – gebildeten Akademikerinnen). Nun aber müsste
ausgerechnet der Hl. Petrus, gekreuzigt in Rom (er, nicht seine Frau) herhalten, um – hier verweisen Sie
auf die Bibel, Frau hildegard – für verheiratete Priester herzuhalten. Sie müssen sich schon einmal
überlegen – „freundlich lach“ – wann Ihnen die Bibel wie zupass kommt. Erfrischend ist hierbei Ihre fröhliche
Unbefangenheit. p.s. Sie dürfen auch Jesus sagen ohne das „Joshua“ davor. So wie ich jetzt: „Pax“ schreibe,
ohne „Shalom“. Das ist erlaubt.
Soweit kommts noch dass Priester auf einmal heiraten dürfen, das ist doch hier kein Saustall Dann müsste
man den verheirateten Priestern mehr Geld zahlen damit die ihre Familien mitversorgen könnten. Dann könnte
man die nicht 24 Stunden am Tag wie orwellsche Arbeitsdrohnen um den Globus hetzen als perfekte Vollzeitsklaven.
Ist doch viel besser wenn die Bischöfe und der Papst stattdessen so weitermachen wie bisher und unvorstellbare
Reichtümer anhäufen können, auch persönliche. Ja wo kämen wir da denn hin wenn jeder Priester plötzlich
heiraten könnte. Soll der Bischof etwa auf seinen dicken Luxusschlitten verzichten nur weil son lausiger
kleiner Pfaffe abends nicht allein vorm Fernseher hocken will? Geld, geld geld geld. Geld geld geld geld.
Geld geld geld geld geld geld! Geld?
#397 hildegardfan 22:05:52 | Montag, 12. Januar 2009
So ei Quatsch… Bringen wir es schlicht auf den Nenner: Zölibat freiwillig JA. Zölibat gezwungen NEIN.
Ihr Lieben, Joshua, JESUS ernannte einen verheirateten Mann zum felsen auf.dem seine Kirche gebaut würde.
petrus. Der erste Papst war verheiratet. Also, wo liegt das Problem?
Hallo Amanda – da bist Du ja wieder ! … und dann noch mit einem so netten Waffel-Gruß: Montag, 12.
Januar 2009 11:01 Amanda: Wer den „Zwangszölibat“ als dämonisch bezeichnet, hat meines bescheidenen
Erachtens ganz gehörig einen an der Waffel. Der Autor dieses ganzen Themen-Titels heißt vermutlich Dr.
Schlämmer. Wo ist er übrigens geblieben, der Gute? Sonnt er sich im Erfolg so zahlreicher Lesermeinungen?
Oder kühlt er seine Wunden ? ? Auch wenn die Eingebung von Dämonen nicht von ihm sein sollte, hat er
sich ‘um die Waffel’ vielfältig verdient gemacht. Im übrigens verstehe ich ‘Deine Waffel’ als willkommene
Verstärkung dessen, was ich mit dem b in der GmbH mitzuteilen das Vergnügen hatte. –- Danke für die
Unterstützung. Wie dämonisch-beschränkt die ‘zwangszölibatäre Waffel’ zusätzliche „Beiträge leistet“
zugunsten ‘Biblischer Blindheit’, geht aus einem anderen Ansatz hervor. Dieser Ansatz koppelt zurück
auf die (vor-christlichen) so genannten 10 Gebote, deren eines die Nr SEX trägt und DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN
lautet. Was meinst Du wohl, wieviele klassische Ehebrüche aufs Konto ‘Zwangszölibat’ gehen? Das Zwangszölibat
selbst ist schon ein Bruch dieses Gebotes – für den Priester verordnet ‘von oben’ und nur wegen der ‘dämonischen
Waffel’ … Wohlgemerkt: das freiwillige Zölibat-Gelöbnis will ich niemandem absprechen oder etwa madig
machen.
#394 Kunstmaler † 17:43:16 | Montag, 12. Januar 2009
defendor Einzig Ihre Spitzfindigkeit ist gefährlicher und wird daher von vielen fälschlicherweise als
„löblicher Einsatz für das Wohl der Kirche“ angesehen, ist aber schlicht verschleierte Häresie ! :)3
:)3 :)3 Ist mir auch schon aufgfallen. Aber leider gibt es labile Persönlichkeiten, die in ihrer eigenen
Unwissenheit die Worte eines Berens oder Davids nur allzu gerne annehmen.
@David Ho Zehnter Ihre umtriebige Art und Weise hier stets den Heiligen Vater für Ihre zersetzerischen
Ansichten zu bemühen ist mehr als augenscheinlich ! Offenbar muss wohl allen entgangen sein , dass SIE
„der engste Mitarbeiter“ des Papstes sind… wohl eher gerne wären…aber GOTT SEI DANK wird dies niemals
der Fall sein ! Ihre umtriebige „Werbung“ für „verheiratete Priester“ – und natürlich…wie könnte
es bei Ihnen auch anders sein für die „Frauenordination“ – steht derjenigen eines – mittlerweile gesperrten –
„joberens“ nichts nach. Einzig Ihre Spitzfindigkeit ist gefährlicher und wird daher von vielen fälschlicherweise
als „löblicher Einsatz für das Wohl der Kirche“ angesehen, ist aber schlicht verschleierte Häresie !
Auch wenn sie noch so oft darauf hinweisen, dass sie „gut mit Priestern und Laien“ harmonieren würden,
ändert dies nichts an Ihrer grundlegend kirchenfeindlichen Haltung ! Ihre „Schamanismus-Manie“ trübt
Ihr Erkenntnisvermögen darüber, dass es über die alleinige Wahrheit JESUS CHRISTUS keine Diskussionen
geben kann und darf…schon gar nicht umtriebig „verpackt“ im Lügen-Sumpf des Synkretismus ! Her Zehnter…sie
mögen wohl von sich selbst überzeugt sein…und womöglich viele auch verblenden…allerdings zieht
Ihre Masche mit Sicherheit nicht bei jenen, die es „wagen“ Ihre Masken-Fassade anzukratzen und dahinter
Ihre wahren Absichten zu enthüllen ! Vielleicht auch gerade für Sie dieser empfehlenswerte Link ! www.gloriapolo.net/
An den Herrn unter Decknamen Defendor Komisch, ich arbeite Jahr und Tag mit prima Priestern und Laien
zusammen und die haben bis jetzt noch nicht gemerkt, dass ich ein „Zersetzer der Kirche“ sein sollte.
Nun ja, Sie kennen meine Arbeit nicht und leider hat auch der kräuterkundige Alpenschamane kein Kraut
gegen die Unwissenheit. Auf jeden Fall habe ich keinen Auftrag von Ihnen. Wenn die Bezeichnung nicht so
verstaubt wäre, würde ich mich als „erzkatholisch“ bezeichnen. Meine Tradition reicht bis zum ersten
römisch katholischen verheirateten Papst Simon Petrus I., eingesetzt von einem jungen Mann namens Jeschua
(Jesus). Nach dem jetzigen Kirchenrecht könnte Petrus höchsten verheirateter Diakom werden. Bitte bleiben
sie mit Anstand in der Kirche, wir haben ja jetzt die Erlaubnis, die Historische Heilige Messe mit Andacht
zu hören. Es gibt gute zölibatäre Priester und ebenso gute (wenn auch noch zu wenige) verheiratete.
Rom machts langsam möglich. Nur zu schnell darf der Papst nicht, sonst bricht ein „Krieg der Katholibans“
aus. Der Papst ist sehr klug. Er kennt die Lage. Übrigens habe ich gern bei ihm in der Diözese München
gearbeitet. Natürlich erkennen nur Sie aus der Ferne, was ich für einer bin. Ich habe einen Bibeltext
ohne Quellenangabe hier reingestellt, und einige haben es für meinen Schwachsinn gehalten. O Sancte Simpicissimus
ora pro vobis. Grüße aus Salzburg Ihr David
@David Ho Zehnter Ihre verblümte „Synktretismus-Sprache“ vermag dennoch nicht Ihre wahre Absichten zu
verbergen ! Sie arbeiten verbissen daran die heilige Mutter Kirche Schritt für Schritt in den synkretischen
Lügen-Sumpf zu ziehen ( was Ihnen selbstredend niemals gelingen wird !) ! Die mittlerweile bekannte Leier;
die angeblich „armen Priester“, die derart „unmenschlich zölibatar“ leben müssten, dass es notwenidig
wäre, ihnen dies auch so lange einzubläuen bis sie es endlich – ganz modernistisch gemäss – „auch so
sehen“ würden ! Oder anders ausgedrückt; das Gefasel um das Zölibat ist ein von aussen – VON LAIEN –
herangetragenes Uebel, dessen Verbreitung in der mittlerweile oft diözesan flächendeckenden Laien-Diktatur
ihre Nahrung findet ! Solange die Laien sich weiterhin erdreisten die Priester lediglich als „Mitarbeiter“
in ihrer Laien-Diktatur zu sehen, solange wird dieses künstliche erzeugte „Zölibat-Problem“ auch noch
künstlicher hochgespielt ! Leute wie Sie sind nichts anderes als Helfershelfer der Zersetzer der heiligen
Mutter Kirche… Ihre Schamanismus-Manie zeugt von einer – gelinde gesagt – seltsamen Auffassung von „römisch
kahtolisch sein wollen“ und Ihre steten Seitenhiebe auf das Zölibat deutet einzig darauf hin, dass Sie
vom Wesen der WÜRDE EINES PRIESTERS so gut wie keine Ahnung haben und diese verbissen auf das angeblich
körperlich-sinnliche „Manko“ relativieren wollen ! Das HERZ eines PRIESTERS kann niemals zweigeteilt
sein !!!! www.gloriapolo.net/
Zölibatspflicht, eine Wurzel zur Sünde? Ilse Sixt + Durch den Zölibat wird in der katholischen Kirche
wesentlich mehr gesündigt, als es ohne diesen und menschlichen und widernatürlichen Zwang der Fall wäre.
Die Kirche als Männerdomäne läßt ein ganz gewaltiges Potential brach liegen, nämlich DIE FRAUEN !
Den Frauen soll in der katholischen Kirche die Möglichkeit gegeben werden, ihre von Gott gegebenen Anlagen
einbringen zu können. „Männer können ein Haus bauen, zu einem Heim brauchte es eine Frau.“ Gott hat
seinem Sohn eine Mutter gegeben – also eine Frau … Wer in der Nachfolge Christi so stark und gefestigt
ist, soll zölibatär leben… Wenn aber ein Priester merkt, dass nach Jahren des Alleinseins seine Reserven
an Liebe, Güte und Opferbereitschaft aufgebraucht sind, soll er sich freiwillig entscheiden können,
um zu wählen zwischen Zölibat und Ehe. Er wird sich diesen Schritt reiflich überlegen. (Beispiel mit
25 Jahren Priesterweihe, mit 32 Jahren seine Ehefrau kennengelernt.) – Anmerkung DHZ hat in einem Praktikum
mit einem Priesterpsycholgen und einer Ärztin zusammen gearbeitet. Beide behandelten im Auftrag der Diözese
durch Vereinsamung psychisch erkrankte Priester im Dienst. DieGläubigen wissen oft nicht, was hinter
den Fassaden für Kirchentragödien geschehen. Deshalb gibt es Therapieeinrichtungen z.B. Recollectio-Haus,
Abtei Münsterschwarzach. Das Buch von Ilse Sixt bringt viel Licht ins Dunkel. Was sagt der Apostel Paulus
über das Bischofsamt ? Bitte diskutieren Sie zölibatsbezogen aus Ihren Erfahrungen. Danke DHZ
@David Ho Zehnter Sie irren. Ich kenne viele Priester, denen der Zölibat geglückt ist. Ehelosigkeit
bedeutet nämlich nicht automatisch Einsamkeit. Natürlich muss der Priester in ein stabiles Netz aus
Beziehungen eingebunden sein, wobei aber die Beziehung zu Christus Vorrang hat.
@ Herzmanowsky-Orlando Mit eurer Auffassung von der Unauflöslichkeit der Ehe ist es das gleiche, kirchliches
recht, das sich konsequent gegen menschliche Lebensvollzüge richtet, solange es Pflicht ist. Da sind
die Protestanten schon weiter. Ihr Beitrag enthält für mich keine Botschaft. Befremdend ist der Anfang
„Mit eurer Auffassung“. Wen meinen Sie mit euer? Die Unauflöslichkeit der Ehe ist eine schöne Idee und
die Idee sollte auch als solche erhalten bleiben als Orientierungsmaßstab aber doch nicht als Knebelinstrument.
Ich muss doch schon bitten…!
Warum soll nur in einem Kloster Zölibat vorstellbar sein, David Ho Zehnter? Wenn Sie schreiben, „Was
aber macht ein Pfarrer? Entweder er macht seine Haushälterin zu seiner Lebensgefährtin und ist dadurch
gezwungen am Altar zu heucheln oder er ertränkt seine seelischen Qualen in Alkohol“ unterstellen Sie,
dass kein Priester außerhalb einer Ordensgemeinschaft in der Lage wäre, ohne Sex oder Suff auszukommen.
Das halte ich für eine grobe Verallgemeinerung. Und wie sollte ein Priester tatsächlich einsam sein,
wenn er Gott hat? Auch Mutter Theresa, die lange Zeit unter dem Gefühl der Verlassenheit von Gott gelebt
hat, hat sich keinen Liebhaber gesucht oder sich dem Alkohol hingegeben. Oder sind Männer hier gefährdeter,
bzw. labiler? M.
Straff am Thema: Ilse Sixt und Zölibat + In einer Klostergemeinschaft ist der Zölibat vorstellbar. Die
Priester und Brüder sind aneinander Halt und Stütze. Sie haben jederzeit die Möglichkei zu einem Gespräch,
das im Leben eines jeden Menschen“lebens-notwenig“ ist. Was aber macht ein Pfarrer? Entweder er macht
seine Haushälterin zu seiner Lebensgefährtin und ist dadurch gezwungen am Altar zu heucheln oder er
ertränkt seine seelischen Qualen in Alkohol. Sie (an Joh.Paul II.) haben keine Ahnung davon, was die
Gläubigen, noch dazu, wenn sie ihren Priester schätzen und unzählige Male Erbarmen walten lassen, an
Ängsten auszuhalten haben. „Die schlimmste Armut ist die Einsamkeit“ MUTTER TERESA. PS: Ich bedanke mich
bei allen, die am Thema Zölibat sachlich und realistisch teilnehmen. Es geht nicht darum, „Kirche zu
zerstören“, sondern möglichst global das Evangeliun zu verkünden. Der Menschensohn Jesus Christus (Hebräisch
Jeschua Maschiach) hat das erkannt und keine Zölibatspflicht von seinen verheirateten Aposteln verlangt.
Daran hält die Orthodoxie und Rom in Ausnahmen heute noch fest. Wer es verstehen kann, der verstehe es.
„Eunuchen um des Himmelreiches“ sagt Jesus. Es gab frühe Christen, die haben sich tatsächlich um de
Himmelreiches willen entmannen (kastrieren) lassen. Die Ekklesisia Katholika (Ganzheitliche Kirche) hat
diese Zölibatspraxis verabscheut und zur Irrlehre erklärt.
#385 Kunstmaler † 11:05:48 | Montag, 12. Januar 2009
Amanda Genau so ist es. Außerdem gibt es ja auch kein „Zwangspriestertum“ Schönen Tag noch, Amanda
und Galatea und Rotti. Heute muss ich mal wieder malen.
@confitebor Der Zölibat hat nie Anspruch darauf gehabt, G*ttliches Recht zu sein. Es ist kirchliches
Recht, das sich konsequent gegen menschliche Lebensvollzüge richtet, so lange der Zölibat Pflicht ist.
Mit eurer Auffassung von der Unauflöslichkeit der Ehe ist es das gleiche, kirchliches recht, das sich
konsequent gegen menschliche Lebensvollzüge richtet, solange es Pflicht ist. Da sind die Protestanten
schon weiter.
#382 Kunstmaler † 10:40:38 | Montag, 12. Januar 2009
Galatea P.S. es gibt eine bestimmte Art von Frauen, die können von Priestern nicht lassen, bis sie einen
„besitzen“, ähnlich, wie es Frauen gibt, die unbedingt einen Arzt haben möchten. Dies ist nicht als
Verallgemeinerung gemeint, sondern nur als kleiner Hinweis. :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 Sie dürfen nicht vergessen,
dass viele Frauen das gar nicht verstehen wollen. Weil diese so blöd sind, dass diese an Dornenvögel
Gefallen finden und das finden diese Weiber ja so romantisch in ihrer Einfalt. Abgesehen davon – zieht
es manche Frauen zur Sünde hin, weil diese dem falschen Herrn dienen.
Clarissa Colonia Der Zölibat hat nie Anspruch darauf gehabt, G*ttliches Recht zu sein. Es ist kirchliches
Recht, das sich konsequent gegen menschliche Lebensvollzüge richtet, so lange der Zölibat Pflicht ist.
Interessant, interessant … … daß der apostolische Stuhl (auch schon früher) für Weihebewerber in
der lateinischen Kirche immer wieder einmal Dispens von der Zölibatsverpflichtung erteilt hat … … wenn
er das kann (und tut), kann der Zölibat in der lateinischen Kirche nicht göttlichen Rechtes sein …
@Galatea „P.S. es gibt eine bestimmte Art von Frauen, die können von Priestern nicht lassen, bis sie
einen „besitzen“, ähnlich, wie es Frauen gibt, die unbedingt einen Arzt haben möchten. Dies ist nicht
als Verallgemeinerung gemeint, sondern nur als kleiner Hinweis.“ Es gibt Frauen, die unbedingt einen Arzt
wollen??? Woher nehmen Sie die Erkenntnis? Haben Sie da Erfahrungswerte? Wieso sollte die Fixierung auf
einen Beruf so wichtig sein? Okay, okay, natürlich gibt es da eine Ausnahme: Rechtsanwälte! Anwälte
sind toll. Anwälte sind das Gegenteil von Polizisten. Egal wie schuldig man im Sinne der Anklage ist,
Anwälte verurteilen nicht, sondern boxen einen raus. Anwälte braucht man gar nicht erst anlügen. Anwälte
durchschauen einen sowieso. Anwälte hören sich auch die haarsträubendsten Storys mit einem charmanten
Grinsen an, legen vor Gericht aber ein Pokerface auf und lassen ihre Klientin als Engelchen dastehen.
Anwälte sind Vertrauensperson Nummer 1. Fast so wie der schwule Freund. Anwälte können zuhören und
haben (fast) immer Verständnis. Anwälte sind Verbündete und Komplizen! Anwälte haben fast ein bisschen
was von einer Vaterfigur: Daddy, Beichtvater, Heldenfigur und Beschützer in einer Person. Anwälte sind
cool! Dornenvögel war herrlich romantisch und bei Priestern lockt ja der Reiz des Verbotenen. Aber einen
Anwalt würde ich jederzeit vorziehen.
@David Ho Zehnter Sie benutzen viele „Geschenkpapier“-Worte, um den Kern Ihrer Gesinnung – die Aushöhlung
der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche – zu umhüllen ! FAKT ist, dass Sie sich „Denkmustern“ hingeben,
die niemals im Einklang mit der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche stehen ! Schamanismus egal welcher
Couleur widerspricht diametral der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche und gleitet in die Häeresie
ab ! Ich zitiere SIE : Wir sind keine konfessionelle Organisation. Es arbeiten auch aktive Katholiken
mit uns. Zu uns gehören auffallend helfende Berufe: Heilpraktiker, Sozialpädagogen, Akademiker, Künstler.
D.H.Z ist religionspädagogischer Begleiter. Und Sie wollen immer noch behaupten, ein treues Glied des
mystischen Leibes JESU CHRISTI, der heiligen römischen kahtolischen Kirche zu sein ???? Ihre „Denkmuster“
basieren auf dem zersetzenden Synkretismus, der den Glauben an die alleinige Wahrheit JESUS CHRISTUS und
an Seinen mystischen Leib, die heilige Mutter Kirche…zu unterminieren oder „wegzutolerieren“ ! Zudem
reden Sie stets von „Priesterehe“ ( wohl sicherlich auch bald von „Ordination von Frauen““ also alles
Vorboten einer in einigen Hirnen geisternden angeblich „dingend benötigten Kirchen-erneuerung“ ! FAKT
ist, dass gerade Leute wie Sie den Priestermangel verbissen herbeireden, um dem Laien-Diktat „Machtpositonen“
nicht zu gefährden ! ES SIND ZAHLREICHE PRIESTER OHNE FESTE GEMEINDE, weil sie treu zur heiligen Mutter
Kirche stehen ! www.gloriapolo.net/
Fakten für die Akten –- @ Galatea Deine gut-saulinische Auffassung … Die Überwindung des Fleisches
führt uns zum Herrn; das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern. Nicht umsonst heißt es:
Der Geistige Weg… … hat die Chance zu einer gut-paulinischen Auffassung zu werden. Der von Dir dargestellte
Zusammenhang von ‘Fleischüberwindung’ und ‘Geistigem Weg’ (von mir wortgleich in klein wieder-gegeben)
ist der Hebelarm. Allerdings „andersrum“ angesetzt als wie von den dämonischen Zwangs-Zölibatären.
Nämlich: Um (möglichst regelmäßig) zu vernünftigen Orgasmen zu kommen, braucht es immer wieder richtige
geistige Klimmzüge. Dabei steht der Orgasmus nicht für Fleischeslust, sondern ist – im Gegenteil – ihre
Erlösung. Übrigens auch gleichzeitig ein geistiges Hoch-Erlebnis, das das Himmelreich auf Erden Realität
sein läßt … wie gesagt bei vernüntigen Orgasmen. Die Freude darüber stachelt nicht „die Fleischeslust“
neu an –- DAS ERLEDIGEN DIE BIOLOGISCHEN TRIEBKRÄFTE. Angestachelt werden hingegen die geistigen Ressourcen,
sich neue Methoden auszudenken, auch bei wirtschaftlich-sozial-politischem Gegenwind ‘die Erlösung’ zu
gewährleisten. Das Ergebnis ist das menschliche Gemeinwesen mit Verantwortlichkeiten von Jeder/m für
Jede/n. Im vorderen Teil von Psalm 8 steht etwas ähnlich-Merk-würdiges: Der (nicht-katholische) Psalmist
singt Gott an: „Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du dir eine Kraft zugerichtet um deiner
Feinde willen, dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen.“ Gruß JF
Klarisse aus Köln ? Wieder so eine Tarnkappe Heiliger sind die verheirateten Priester der Heiligen Orthoxie
nicht als die echten römisch katholischen … nur haben die orthodoxen keinen Priestermangel. Aber bei
uns erstickt die Amtskirche noch am Fetisch der Zölibatspflicht.Vom jungen Jesus stammt diese Zölibatverkrampfung
nicht, denn er hat keine Probleme mit verheirateten Apostel, nur die ganz sicher unfehlbare Altmännerwirtschaft
hat welche. Bei uns gibts leider welche, die nur so tun als würden sie zölibatär in Reinheit leben.
Das kauft ja nicht einmal meine 90 jährige Mutter ab. Für wie dumm, werden denn die meisten Katholiken
gehalten. Gnädige Frau, obe es Ihnen schmeckt oder nicht, die Zeit kommt und Rom weiht dann nicht nur
übergetretene anglikanische und evangelische Ehemänner, sondern auch römisch katholische. – Warum,
weil sonst noch mehr zusammenbricht. Wir wollen doch nicht nur zu einem historischen Tridentinerverein
abschmelzen, sondern Universalkirche bleiben. Amen. Laudetur Jesus Christus
noch mal@Kunstmaler Die quantitative Fülle Deiner Absonderungen ist umgekehrt proportional zu ihrer Qualität.
Statt mir ‘mal eben’ Dein Kunst-Stück-Kauderwelsch zu Zölibat zu entzerren, forderst Du mich sehr imperativ
auf, die Summe Deiner (unendlich vielen) Texte selber zu durchsuchen. Bei feinfühligen Lesern kommt das
an als „Leck mich … „ Dir fehlt diese Feinfühligkeit. Oder Du hast „es“ mit Absicht „so“ an den Mann
gebracht. Noch habe ich zwar keine Lust zum Lecken, aber eingedenk des Jesus-Wortes aus der Bergpredigt
„Schlägt Dich jemand auf die rechte Wange, so halte auch die linke hin“, kriegst Du hier ‘Deine zweite
Chance’. Ich habe mit großem Ernst Deine ‘gesammelten Werke’ studiert und ordne Dich deshalb ohne Schadenfreude
der GmbH zu. Sicherheitshalber erkläre ich Dir hier noch die Bedeutung für das ‘b’. es steht für ‘B
E S C H R Ä N K T E (Haftung)’ Du kannst also schreiben, was Du willst, ohne befürchten zu müssen,
dafür haftbar gemacht zu werden… egal ob Du selbst verstehst, was Du geschrieben hast. Viel Spaß weiterhin
beim Verbreiten solcher Steilvorlagen für wortspielerischen Frohsinn. Und wenn Du schön mitspielst,
komme ich dann vielleicht doch noch vorbei zum Lecken … okay? So? :&) Oder so? Auf jeden Fall gehe
ich jetzt ohne dämonisches Zwangszölibat ins Bett zu meiner nicht-zwangzölibatären Frau. Dort gebe
ich mich ganz freiwillig und ohne pi-pa-po dem Zölibat hin: Ich rühre sie nicht an. Da würde sie nämlich
aufwachen. Und schimpfen! Sie schläft lieber mit mir.
Interessant, interessant … … das Recht der lateinischen katholischen Kirche gebietet den Priesten
die Ehelosigkeit. … das Recht der orientalischen katholischen Kirchen gestattet den Priestern die Eheschließung.
Sicher sind jene heiliger als diese, … oder nicht?
Harte Fälle sind keine Romanzen -zölibat + Der Mensch ist die Medizin des Menschen.“ Nigeria Der Priester
wird von den wenigen, die noch zum Gottesdienst gehen als Brunnen gesehen, aus dem sie ein Leben lang
schöpfen können und dessen Quelle nie versiegt.Sie sehen ihn als Priester und nicht als Mensch. Sie
erwarten von ihm immer ein strahlendes Lächeln und ein offenes Ohr. Nie darf er zeigen, wenn ihm hundeelend
zumute ist. Die katholische Kirche ist vorwiegend eine Kirche von alten Frauen geworden, eine sterbende
Kirche, deren größte Sorge der Mammon ist. Von der Nachfolge Jesu hat sie sich im Laufe der Jahrhunderte
weit entfernt. Es wird höchste Zeit, über den Zölibat ernsthaft und mit Hilfe des Heiligen Geistes
nachzudenken. – Ich bitte die wachsamen und nüchternen Teilnehmer an der Zölibatsdiskussion sich von
niemand einschüchtern zu lassen. („Halt den Mund, ist kein Anstand“, gleich ob man das zu einem Älteren
oder Jüngeren sagt) david
Da gibt es, sehr geehrter Herr Zehntner, duzendweise weitere Romanzen, mit denen man aufwarten kann. Leider
lassen solche Beispiele nicht erkennen, dass die Berufung zum Priester oder die Berufung zum Ordensleben,
die Hingabe an unseren Heiland oder ein gottgefälliges Leben nun einmal mit Reinheit zu tun haben. Die
Überwindung des Fleisches führt uns zum Herrn; das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern.
Nicht umsonst heißt es: Der Geistige Weg.. Herr Zehntner, Priester wird man nicht wie Bäcker oder Dachdecker,
sondern ist ein besonderer Lebensweg, der besondere Gnaden, aber auch besondere Verantwortung bedeutet.
Man kann nicht beides haben, das wäre zu schön, um wahr zu sein. Das geht nicht einmal bei den Protestanten.
P.S. es gibt eine bestimmte Art von Frauen, die können von Priestern nicht lassen, bis sie einen „besitzen“,
ähnlich, wie es Frauen gibt, die unbedingt einen Arzt haben möchten. Dies ist nicht als Verallgemeinerung
gemeint, sondern nur als kleiner Hinweis. P.P.S: Sie haben doch heute nicht ernsthaft hier Ihre Telefonnummer
hinterlassen? – Ich muss mich verlesen haben.
David Ho Zehnter: Lesen Sie die Hl. Schrift, was Christus über die Ehelosigkeit sagt. Ist denn die „Heilige
Familie“, in der der Menschensohn Christus herangewachsen ist, für den Papst nicht Vorbild genug, um
endlich auch für katholische Priester das Familienleben zuzulassen?
Bitte am Thema bleiben- Zölibat+Ilse Sixt +Im Wartezimmer eines Arztes blätterte ich gelangweilt in
einer Illustrierten. Dabei fiel mein Blick auf das Bild eines jungen Priesters, der mit abgewandten Gesicht
am Altar stand. Darunter war seine erschütternde Geschichte zu lesen: Seit einem Jahr arbeitet er mit
einer Pastoralassistentin zusammen. In ihm wuchs die Liebe zu ihr, die er tunlichst zu verbergen suchte.
Nächtelang quälte er sich mit Sehnsüchten, die seine Nerven arg strapazierten. Dann kam die schicksalschwere
Stunde. Völlig in Tränen aufgelöst, dem Zusammenbruch nahe, stand er des Nachts vor ihrer Tür und
bekannte: „Ich kann nicht mehr.“ Können Sie sich in einen jungen Priester hineindenken, der allein in
einem Pfarrhof wohnt und ohne Ansprache seine Abende stumpfsinnig vor dem Fernseher verbringt? … ?
@Doriano/Kunstmaler Guten Abend zusammen! Ich bin noch nicht dazu gekommen, viele Beiträge dieses Herrn
zu lesen und bin nach den beiden letzten zum Thema Zölibat auch nicht sicher, ob das notwendig ist. Das
ist schon alles eine ziemliche Joberenserei…
Guten Abend, Phillip! Sie haben nicht zufällig vor kurzem in der Eifel Urlaub gemacht? Der hat mich gleich
an den Heimleiter aus Rommersheim erinnert – in seiner Potenzierung…
@Zehnter Frau Ilse Sixt schrieb einen Brief an den Papst. Wer Interesse hat, kann ihn lesen: www. ilsesixt.
com Aus gutem Grund sind mir Menschen, die einen Brief an den Papst schreiben, erstmal suspekt. Apropos…
Ihr Beitrag erinnert mich offen gesagt sehr an die ungezählten eines momentan gesperrten Users. Sie haben
nicht zufällig vor kurzem in der Eifel Urlaub gemacht?
Retour zum Thema:Zölibat + Ilse Sixt +Da ist die Frage erlaubt: Ist denn die „Heilige Familie“, in der
der Menschensohn Christus herangewachsen ist, für den Papst nicht Vorbild genug, um endlich auch für
katholische Priester das Familienleben zuzulassen? „Glücklich machen ist das höchste Glück.“ Th.Fontane-
Die Institution Kirche ist als Männerdomäne im Laufe der Jahrhunderte „verkopft“. Ihr ist das Herz,
also Gottes Barmherzigkeit weitgehend abhanden gekommen.- Eine Vorsitzende, die jahrelang, die Geschicke
des Frauenbundes lenkte, machte folgende Erfahrung:„Unser Pfarrer hat den Zölibat gelebt, dabei ist er
unmenschlich geworden.“ Welche Tragik. + Frau Ilse Sixt schrieb einen Brief an den Papst. Wer Interesse
hat, kann ihn lesen: www. ilsesixt. com Mit freundlichen Grüßen für das Wohlergehen aller in unserer
Kirche – Gelobt sei Jesus Christus! David
@Kunstmaler Deine Bemerkung von 13h42 ist trotz der Kürze nebulös und merhschichtig-diffus (für mich):
genau – Zitat Ende – Ende der Dummheit das Zölibat als nichtig abzulehnen. Ein wahres Kunst-Stück !
Das ist künstlerisch umso wertvoller, je mehr man heraus lesen kann. Erst recht das Gegenteil. Bist
Du für das Ende der Dummheit namens Zölibat? Wieso eigentlich? Es würde der RKK helfen, wenn Du ‘nur’
das Ende der Dummheit namens Zwangs-Zölibat bist. Äußere Dich doch noch mal, bitte verständlich.
Fakten ums Zölibat + Thema Ilse Sixt „Die Liebe will nichts vom dem anderen, sie will alles für den
anderen“ Dietrich Bonhöfer.* Im Zusammenhang mit dem Zölibat sind Unwahrhaftigkeit, Doppelbödigkeit
und Heuchelei in die Herzen vieler Priester eingezogen. Therapieeinrichtungen für psychisch ausgebrannte
Priester geben davon Zeugnis. Auch die Praxis, mit der die Kirche mit Väter ihrer Priesterschaft umgeht,
ist vielen Gläubigen immer weniger vermittelbar. Hier erwächst der Kirche in Zukunft ein großes Problem.-
Der Priester, der zu der Frau, die er liebt, und zum gemeinsamen Kind bekennt, wird aus dem Amt entfernt,
weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Er kann mit „Würde“ nur dann im Amt bleiben, wenn
er mit allen seelenfressenden Folgen die Sahe verheimlicht. Der hohe Preis dafür heißt allerdings: Sich
selbst und andere verleugnen.“ – (Einfach zum Nachdenken!“
#361 Kunstmaler † 13:42:52 | Sonntag, 11. Januar 2009
David genau – Zitat Ende – Ende der Dummheit das Zölibat als nichtig abzulehnen. Werter Weihbischof hatte
anscheinend auch keine Ahnung über Reinheit, aber Gottlob haben es andere Geistliche in der RKK.
Thema Zölibat -Ilse Sixt +Reich ist, wer ein Du hat zum Austausch und Miteinander, das den Geist beflügelt
und den Lebensmut stärkt.+ Am Anfang der Bibel ist zu lesen:„Es ist nicht gut für den Menschen, wenn
er allein ist.“ Ein Weihbischof erklärte in seinem Vortrag:… besonders darüber, dass der Zölibat
nicht aufgrund der Heiligen Schrift gefordert ist, sondern dass es im Laufe der geschichte unserer Kirche
dazu kam, dass der Zölibat für die Priester bei uns eingeführt wurde… Früher sei er eine Sache des
Geldes gewesen, weil die jeweilige Gemeinde, die meist arm war, für den Unterhalt des Priesters aufzukommen
hatte. Zweitens sagten die Gläubigen: „Der ist verheiratet, den wollen wir nicht, der hat mit Sex zu
tun.“ Weiß der Weihbischof, was er da gesagt hat? Sicher nicht? Denn wie sollen es er und seine Mitbrüder
wissen, wenn sie in der Kirche zwar viel von Liebe reden, die wahre Liebe aber nicht kennen und aufgrund
falscher Unterweisung im Priesterseminar -Liebe ist nur gleichzusetzen mit Sex -später auch selten erleben
werden. Gott hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen und ihnen den Auftrag gegeben:„Seid fruchtbar
und mehret euch!“ Zitat Ende
#359 Elijahu † 12:32:52 | Sonntag, 11. Januar 2009
Sagen sie’s doch gleich laut, David „Ho“ Zehnter Ich komm aus so und so mache das und das bin „voll aktiv“
in RKK dabei und ausserdem noch ein typischer Alt-68er-Furz der meint er müsse die jüngere Christengeneration
mit seinem ewiggleichen Dummgeschwätz zum Alt-68er-Glaubensabfall überreden. Das ist doch alles was
wir über sie wissen müssen, David „Ho“ Zehnter. Kriechen sie mal ganz schnell in ihr Alt-68er-Loch zurück,
in ein paar Jahren stellen wir da einen Grabstein neben (ohne Kreuz natürlich, aber wir können ja „Gott
ist die Liebe meinte David „Ho“ Zehnter, jetzt ist er tot“ draufschreiben), und gut is.
Lieber Leser, ich musste laut lachen … Ja, einer meiner Vorfahren war ein katholischer „Zöllner“ ein
„Zehnter“ des Fürsterzbischofs von Würzburg. Alle andern waren fränkische und bairische Bauern und
Handwerker. Übrigens, mein Herr und Meister ist von Geburt Jude aus dem jüdischen Königshaus Davids
und wurde in der Stadt Davids als Heiland geboren. Seine jüdische Mutter legte ihn in eine Krippe. Auch
die Hirten auf dem Feld waren Juden. Der Sohn des jüdischen Bauhandwerkers Josef aus dem Geschlechte
Davids rettete die Familie vor dem Idumäer König Herodes nach Ägypten. Dieser Fremdherrscher Herodes
ließ jüdischen Knaben von Bethlehem ermorden. Der jüdische Zöllner (Steuereintreiber) Levi Matthäus
änderte durch Jesus (hebr.Jeschua) seinen Beruf und wurde Apostel und Evangelist. Lesen sie bitte auch
im Neuen Testament den Satz: „Das Heil kommt von den Juden“. Noch ein paar jüdische Sachen: Zehn Gebote,Siebentagewoche,
Ostern (Pas-cha), Siebenarmiger Leuchter in manchen christlichen Domen und christlichen Familien, Kippa
auch bei Papst und Bischöfen, viele unserer Namen wie Josef, Miriam, Johannes, Simon. Hoffentlich ist
der Krieg im Heiligen Land bald aus, beten wir um Frieden für die Palästinenser und Israeli. Du darfst
als Christ als Gast auch an einem Synagogen- Gottesdienst teilnehmen, denn der GOTT der Juden ist der
GOTT der Christen. In der Kirche gibt es auch Judenchristen, die ihre Schabbat- und Osterbräuche pflegen.
Die Famile Jesu hat das auch getan. Schalom David Ho Zehnter , Oberbayer aus Berchtesgaden
#356 Kunstmaler † 10:27:15 | Sonntag, 11. Januar 2009
Namensgebung – David Ich bin auch Künstler, arbeite aber unter meinem richtigen Namen. Warum brauchen
Künstler einen selbstgegebenen Namen? Ist dies nicht Selbstherrlichkeit? Sich selbst durch einen Namen
zu „erhöhen“ Sinds mir net böse, wenn ich Ihnen diesen Vorwurf mache, aber ich kann an Ihrem Geist nichts
christliches erkennen, außer den Geist der Selbstüberschätzung, welche schon in Ihrem selbsterwählten
Namen liegt. Wer sich selbst einen Namen geben muss, der hat schon auch Probleme mit sich selbst – also,
brauchen Sie hier nicht für den Schamanismus zu werben – der wahre Christ, der sich mit seinem eigenen
Namen zufrieden gibt, hat solche Spielchen nicht nötig.
David Der Name Zehnter ist fränkisch und kommt von Zehnt. Der „Zehnter“ war Steuereintreiber des Fürsterzbischofs
von Würzburg. David ist ein jüdischer Name( König Dawid) bedeutet „Liebling Gottes“ Ho ist mein Künstlername
na wenistens wissen wir jetzt alle aus welchen Stall Sie kommen
Für Bruder Leblhuber Der Name Zehnter ist fränkisch und kommt von Zehnt. Der „Zehnter“ war Steuereintreiber
des Fürsterzbischofs von Würzburg. David ist ein jüdischer Name( König Dawid) bedeutet „Liebling Gottes“
Ho ist mein Künstlername Es ist ein Kampfruf oder Weckruf. Ruf mal ganz laut kurz Ho. Damit hab ich schlafende
Schüler aufgeweckt. Wenn Du noch weitere Fragen hast, dann bitte david-ho-zehnter@gmx.de , damit ich
andere hier nicht aufhalte. Nebenbei unterstütz ich den „Vogelschutzbund“ Viele vorchristliche Bräuche
werden bei uns in den Alpen von der Katholischen Kirche akzeptiert. Nur die Sekten haben was dagegen.
Von Priestern bei uns wurde der Alpenschamanismus noch nie angegriffen, wohl aber von Sektierern und unwissenden
intoleranten Leuten. Wir schaden weder einem Menschen noch der Natur. Wir haben viele katholische Freunde,
das bringt die Heiden bei uns Jesus Christus näher und baut Vorurteile gegen die Kirche ab. Leider muss
ich bald meine Pastoralarbeit im Kreuz-net beenden. Einiges hier ist schon ganz „schön“ schockierend.
Von den ersten Christen galt: Seht wie sie einander lieben. – Ich könnte vieleicht manches besser verstehen,
wenn ich das Alter und das Bundesland der Schreiber wüßte. Manches scheint „theologie-studentisch“ oder
Kirche rechts außen sein? – Da gehts bei den Alpenschamanen gepflegter zu. herzliche Grüße David
#353 Leblhuber 02:22:48 | Sonntag, 11. Januar 2009
@David Ho Zehnter: Das habe ich dich gefragt: „Erklär mir doch bitte deinen Namen. Was heißt „David*Ho
Zehnter“?“ Hättest du dich informiert, wüsstest du, dass du mich nicht zum Gegner hast. Deinen Sermon
hättest du dir ersparen können. Leider hast du auf meine Frage nicht geantwortet. Warum nicht?
Lieber Bruder Leblhuber Der Alpenschamanismus eher ist eine Lebenspraxis, zu der eine Religion dazukommen
kann. Was ist Synkretismus? Beispiel: Keltische Fruchtbarkeitsbuschen werden zu katholischen Palmbuschen
und wie bei den Kelten jetzt von Katholiken in die Felder gesteckt. In der Kirche gibt es religionsgeschichtlich
nachweislich sehr viel Synkretismus.Bischöfe tragen persische Satrapenhüte … war den Apostel unbekannt.-
Jesus ist Jude. Sein jüdischer Name Jeschua (GOTT rettet) wurde von den Griechen Jäsus gesprochen, weil
die Griechen nicht den Zischlaut sch kennen. So wurde aus Schimon Simon, aus Schabbat Sabbat, aus Maschiah
Messias, aus Miriam Maria, aus Jochanan Johannes usw.Ich liebe die hebräische Aussprache und auch die
Griechische, auch das Lateinische. Im Gottesdienst sag ich freilich römisch Jesus, weil es bei uns so
eingeführt ist. Wenn der Papst italienisch redet sagt er Gesu (Dschäsu) Wichtig ist dass, wir uns von
den süßlichen unrealistischen Jesusbilder verabschieden. Darum sag ich oft der junge Jude Jesus. Jesus
praktizierte seine jüdischen Glauben, er ging in die Synagoge und in Tem-pel. Neu ist sein Evangelium,
aber auch darin ist wesentliches aus dem Alten Testament. Wichtig ist aber über alledem die Nachfolge
Jesu und der Glaube an das Evangelium. Ich wünsch Dir viel Freude amkatholischen Glauben. Ich bin darin
glücklich aufgewachsen. Paulus: Prüft alles, das Gute behaltet. So kann ich als Katholik auf dem Berggipfel
auch Weihrauch aufsteigen lassen. Dabei sing ich Psalmen.
#351 Leblhuber 01:23:29 | Sonntag, 11. Januar 2009
@David*Ho Zehnter: Ich habe etwas gegoogelt. Was ich gefunden habe, lässt dich zwar durchaus sympathisch
erscheinen, aber NICHT katholisch. Dein Synkretismus ist mit katholischem Verständnis unvereinbar. Was
mich besonders befremdet, ist dein Jeschu’a. Dieser hebräisierende Duktus bringt bei mir immer ein Warnsignal
zum Klingeln. Hier stimmt etwas nicht. Der christliche Glaube ist mit dem jüdischen unvereinbar. Das
sollte auch die Wortwahl klar und deutlich ausdrücken. Wer das verwischen will, hat nichts Redliches
im Sinn. Versteh mich nicht falsch. Ich bin ein Förderer des Naturschutzes und des Tierschutzes. Aber
zur religiösen Vereinnahmung und zur ideologischen Doktrin taugen beide nicht. Erklär mir doch bitte
deinen Namen. Was heißt „David*Ho Zehnter“?
Galatea, Du irrst leider sehr Ich halte nichts von den Walpurgisnächten angepritschter Esoterik-Weiber,
die ihren Hexenklamauk veranstalten. Dort triffts Du keinen von den Alpen-schamanen. In der Nacht zum
ersten Mai ( bei uns Philippi-Nacht, Apostel Philipp) feiern wir auf einem Burgberg bei Bad Reichenhall
oder auf dem Untersberg. Wir trommeln im Untergang der Sonne. Wenn die Sonne versunken ist, schweigen
wir. Später gibt es einen Tanz um das Mai-Feuer und ein Loblied auf DAS GROSSE HERZ (GOTT). Es erinnert
an den Sonnengesang des Heiligen Franziskus. Wir singen Lustiges und Besinnliches Musizieren mit alpenländischen
Instrumenten, teilen die mitgebrachten Speisen. Manche streuen Heilkräuter vom Frauentag vom Vorjahr
hinein und springen über die Glut ( Ich kenn einen Franziskaner, der geht unbeschadet barfuß über die
Glut). Zu Schluß singe ich das „Salve Regina“. Manche gehen heim, andere bleiben im Schlafsack die ganze
Nacht.- Wir haben auch schon in Kirchen übernachten dürfen. Die Heiden bei uns, sind da sehr tief berührt.
Mission ist eine sehr feinfühlige Angelegenheit. Hexenclubs kenn ich nicht. Wenn Du in die Gegend von
Salzburg kommst, bist Du willkommen und ich zeig Dir ein paar wunderbare Kraftorte des Katholischen Glaubens.
Sonst geh bitte Deinen Weg, er ist bestimmt richtig. Ich bin Pfadfinder und suche den Pfad zum Herzen
des Menschen … Ich habe Schamanen/inen aus anderen Ländern kennen gelernt, die haben die Kirchen mit
einer Ehrfurcht betreten und in Gasthaus ihr Tischgebet verrichtet. +
Herr David Ho, vielen Dank für Ihre Ausführungen. Es genügt uns Katholiken die Messe aller Zeiten.
Viel Freude beim Herumschwingen der Gebetsbändern um die Alpen, auch mit jungen Menschen. Gott offenbart
sich freilich in der Natur. Er ist sie aber nicht, sondern er steht als deren und unser Schöpfer weit
darüber. Ist das soweit zu verstehen von Ihrer Seite? Es gibt da übrigens einen Herrn aus Rommersheim,
den würden Sie restlos begeistern. Im Übrigen würde ich einmal darauf tippen, dass Sie in der Walpurgisnacht
mit der ortsansässigen „Hexenvereinigung“ ein lokal gesponsortes nächtliches Event mitveranstalten.
Da müsste ich mich sehr irren.
Einladung für Bruder Herzmanowsky-Orlando Die Alpen brauchen auch keine Touristen, die ihren Müll hinterlassen,
der von Alpenschamanen dann eingesammelt wird. Wir haben ein gutes Ansehen im Berchtesgadener Land und
müüsen uns nicht anonym halten. Ich lade Sie gern ein. Was Sie mitbringen müssen ist eine gute Kondition,
Bergwanderkleidung, Brotzeit und einen Plastikmüllbeutel. Dazu gibt es Schweigen, Gebet zu Gott, Singen
und auf einem Felsen ein Weihrauchopfer zur Ehre Gottes ( War kürzlich im Bayerischen Fernsehen zu sehen).
NATURZAUBER = NATUR SAUBER Bitte werfen Sie in das „Wohnzimmer Gottes“ ( SEINE Schöpfung, in der ER allgegenwertig
ist) auch keine Papiertaschentücher, keine Bonbonpapierchen und keine Zigarettenkippen. Danke Kommen
Sie an ein Wegkreuz, ziehen Sie vor dem Erlöser den Hut und verweilen Sie in stiller Einkehr. Außerdem:
Der Alpenschamanismus ist hier gar nicht wichtig, sondern eher der Umgangston. Da muß ich mich auch an
der Nase nehmen. Danke für den Herz-Wink. Sollte ich jemand verletzt haben, will ich das wieder gut machen,
so sie/er es erlaubt. Mit freundlichen Grüßen Dein / Ihr David*Ho Zehnter
Frau Galatee verzapft Schmarrn, ich kenne keinen Alpenschamanen, der die Natur anbetet. Hat Galatee einen
Meisenkasten?- Wohl aber bete ich Gott auch auf den Bergen an und in Wäldern. Ich habe schon den Eindruck,
dass hier einige, die sich gar so „katholisch“ hinstellen, einem das Wort verdrehen. Sie bauen sich redliche
Menschen zu Feindbildern auf. Ich habe es mit jungen Menschen zu tun und die dürfen beim Te Deum wohl
bunte Bänder auf dem Berggipfel schwingen. Gewiß habe ich Verständnis, wenn das manchen alten frommen
Helenen ungewohnt ist. Ein Gottesdienst im Seniorenheim wird auch Senioren gerecht gestaltet. Ach, was
sind das doch für kleinkarrierte Geister, die glauben sie hätten Christus für sich allein gepachtet.
Nicht Eure selbstgerechte Nörgelei bringt Euch auch nur einen Zentimeter in den Himmel, sondern allein
Jesu Barmherzigkeit. Ich habe Mitleid mit Dir. Ich mag auch Ziegen. Du bist keine. Die sind netter. Auf
jeden Fall habe ich Kirchen gefüllt und nicht durch bigotte Verbiesterung geleert. Jeder Heide in der
Wildnis (ich habe deren Freundlichkeit erfahren dürfen) kommt leichter ins Reich Gottes als ihr Nachfahren
von Schleichpharisäern. Wenn Du den wirklichen jungen Juden Jeschua sehen könntest, (nicht als den süßen
Papier-Seelenfreund altbackener Jungfern) Du würdest wahrscheinlich den Kopf schütteln und entsetzt
sein. So jetzt hast Du Deine Schabbatpredigt vom David*
Sehr geehrter Herr David Ho Zehnter, Vielen Dank für Ihren Hinweis: Auf Einladung hält er in Gemeinden
einen „Alpenschamanischen Abend“. Wer noch Fragen hat, kann schreiben:david-ho-zehnter@gmx.de Ich darf
ergänzen, dass weder die Älpler noch die Alpen der Schamanen, auch nicht der Alpen- bedürfen. Der alpenschamanische
Ansatz mag interessant sein, jede Volkshochschule zwischen Pfronten und Garmisch sich die Finger lecken
nach einem derart originellen Vortrag. Was Sie jedoch ausführen in Ihren Postings, das hat mit der kath.
Lehre nicht mehr viel zu tun. Dort gibt es keine Schamanen. Muss es auch nicht; es gibt den Hl. Geist,
der mit alpenländischem Aberglaube und mit der Anbetung von Mutter Natur nicht das geringste zu tun hat.
Frau Kunstmaler: :(3 Sie haben sich zu Unrecht angegriffen gefühlt. Ihre Empathie für den Angesprochenen
hat mich, nachdem ich die verlinkten Fotos angesehen hatte, allerdings verängstigt. Gebetsbänder etc. –
als würde nicht reichen, was wir bereits haben. Nehmen Sie es mir also bitte nicht übel!
Thema Zölibat -Ilse Sixt Zurück zum Thema PFLICHTZÖLIBAT Was die vorliegende Aufzeichnung über den
Zölibat von Frau Ilse Sixt in besonderer Weise auszeichnet, ist, dass hier eine Frau ihr Herz sprechen
lässt.Es gelingt ihr dadurch neben den spirituellen und theologischen Reflexionen über den Zölibat
das zutiefst Menschliche zum Ausdruck zu bringen, was im Leben zölibatär lebender Menschen als Segen,
aber auch als Abwesenheit von Segen erlebt wird. Das erinnert mich an eine Erkenntnis von Joseph Ratzinger,
dem jetzigen Papst Benedikt XVI, der in einem Beitrag zu dem Buch“Theologie und Ethos“ schreibt:„In seinem
Intimum berührt sich das Christliche durchaus mit dem Menschlichen, und es ist vielleicht doch nicht
so falsch zu sagen, das Allerchristlichste sei das Allermenschlichste“ Vorwort zum Sixtbuch von Dr.Wunibald
Müller, Recollectio.Haus Münsterschwarzach
#342 Wandregisel 21:15:44 | Samstag, 10. Januar 2009
@David Vielen Dank für ihre Antwort. Aber irgendwie bleibe ich skeptisch was das betrifft. Da bin ich
wohl wirklich zu sehr Kopfmensch oder eine halt ein stumpfsinniger „Preisse“ Ich hoffe sie nehmen mir
meine Skepsis nicht krumm. Ich habe tiefen Respekt vor dem was sie in der Seelsorge tun, aber ich glaube
nicht das dies ein Weg für mich wäre. Aber ich glaube schon, dass man so Menschen, die sich von Gott
entfernt haben so langsam wieder in den Schoß seiner Kirche zurückführen könnte. Und den Witz mit
der Petrusbruderschaft finde ich einfach Großartig – das beste Mittel pubertierende Rebellen zu erreichen,
im Gegensatz zu Zwang und mahnenden Worten. Jedenfalls sollten sie sich von den teilweise doch sehr schnellen
und harten Urteilen hier nicht ärgern lassen!
Für meinen Bruder Defendor ALPENSCHAMANEN Statt „Großer Großer Geist“ würde ich für Dich GOTT den
„Schöpfer und Vater aller Menschen“ bezeichnen. DIE ALPENSCHAMANEN setzen Zeichen für den Schutz der
Alpen, für die Mutter Erde und ihre Lebewesen, für eine wirksame Spiritualität und Frieden mit der
Schöpfung, als das Werk Gottes, für heimatliche Geschichte und Kultur, für Ursprünge, Wurzeln des
Brauchtums und der Religion,für die Muttersprachen der Landschaften, für die Vielfalt des natürlichen
gesunden Lebens … Wir arbeiten nach Möglichkeit mit Naturschützern, Bergfeunden und spirituellen Menschen
zusammen. Wir sind keine“Lexikonschamanen“.Alkoholische und psychodelische Drogen sind bei uns nicht erlaubt.
Wir sind Gegner der Schwarzen Magie, der Dämonen Habgier, Hass und Naturzerstörung … Unsere Hilfsgeister
sind die Engel Gottes, unsere Helfer die Heiligen und die Kräfte der Natur,die der Schöpfer geschaffen.
Wir sind keine konfessionelle Organisation. Es arbeiten auch aktive Katholiken mit uns. Zu uns gehören
auffallend helfende Berufe: Heilpraktiker, Sozialpädagogen, Akademiker, Künstler. D.H.Z ist religionspädagogischer
Begleiter. Auf Einladung hält er in Gemeinden einen „Alpenschamanischen Abend“. Wer noch Fragen hat,
kann schreiben:david-ho-zehnter@gmx.de Ich wünsche Defendor und allen Lebewesen den Frieden unseres gemeinsamen
Herrn Jesus Christus JHS
Die Frohe Botschaft … ist eine ernste Sache. Dass unter ‘Gebete & Gedichte’ niemand wagte, auf mein
‘Oster-Ei’ zu reagieren, spricht Bände für einen reichlich vorhandenen Mngel an Lust zur Freude. Wegen
genügender Distanz zur kreuz.net-Gemeinde drängen sich mir Fragen auf: Sind das Christen ? Ist das katholischer
Normal-Ton ? Was ist eigentlich mehr als „gut-menschelnd“ am Dialog ? Dazu erläutere ich hier sicherheitshalber
den Sinn der Gänsefüße: „gut-menschelnder“ Dialog ist die Spielwiese für Dämonen. Noch etwas genauer:
Für dämonische Eingebungen –- womit wenigstens ich wieder Verbindung suche zum originalen Thema. Jesus
besiegte sämtliche Dämonen. –- Dialog = Lernprozess über sich und andere –- Wahrheitssuche wird zur
zwischenmenchlichen Suchbewegung, verbunden mit Zeugnis ablegen + und Differenzen aushalten ~ „Der Mensch
wird am DU zum ICH“ (M.Buber) ‘Identität’ ist stetem Wandel unterworfen ein Monotheismus –- was wäre
er ohne Polytheismen ? Was wäre heutiger Katholizismus ohne die vielen Protestantismen ? Theologische
Debatte + Sensibilisierung + Einigung + friedl. Umgang + kooperatives Problemhandeln + Chancen/Grenzen
RELIGION IST EINE SOZIALE KRAFT –- sie greift ein in die Bildung und Ausbildung zur Identität –- Empowerment =
gegenseitig Unterstützung leisten → Bedeutung von Religion in der Gesellschaft stärken (es bildet
sich in D zur Zeit eine frauenzentrierte Forschungsgruppe für mehr Rechte muslimischer Frauen) –- internationlae
Gebetskreise ~ wollen Spiritualität stärke…
Das ist völlig richtig So gibt es sehr höfliche freundliche Leute die in die Hölle kommen, und sehr
freche andere vor den Kopf stossende die später heilig gesprochen werden. Es gibt unzählige Beispiele
dafür in der Heiligengeschichte, und in der Geschichte der heiligen Beichtväter.
#338 hildegardfan 17:26:55 | Samstag, 10. Januar 2009
derLeser: Wissen Sie, was schön ist? Wenn man nichts vergeben muss. Die Dinge sind wie sie sind. Ich
muss niemanden etwas vergeben, auch meinem Vater nicht. In der Hinsicht Ruhe ich in mir.