(kreuz.net, Wiesbaden) Die Zahl der Kirchenaustritte im Gebiet der evangelischen Propstei Nassau-Süd
bewegt sich nach Angaben der evangelischen Kirche auf relativ niedrigem Niveau. Jährlich wendet sich
rund ein halbes Prozent der Gläubigen ab.
Das erklärt Propst Sigurd Rink nach Angaben der ‘Frankfurter
Allgemeinen Zeitung’ bei der Jahrespressekonferenz der Propstei.
Zu der Propstei gehört die hessische
Landeshauptstadt Wiesbaden und angrenzende Gebiete. Statistisch leben dort rund 350.000 Protestanten.
Innerhalb der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gibt es sechs Propsteien, die sich jeweils aus
mehreren Dekanaten zusammensetzen.
Anfang der neunziger Jahre bewegten sich die Kirchenaustritte – bedingt
durch den seinerzeit neu eingeführten Solidaritätszuschlag – jährlich bei bis zu zwei Prozent.
Gegenwärtig
kommt auf zwei Kirchenaustritte ein Eintritt. In Süd-Nassau hat man mit Taufen von Erwachsenen und Wiedereintritten
rund 1.100 Mitglieder gewonnen.
Die evangelische Kirche verliere nach Rink vor allem in den Ballungsräumen
Mitglieder. Dagegen gibt es in einigen, vor allem ländlichen Teilen des Kirchengebietes, kaum Austritte.
Kritisch sieht der Propst – nach Angaben der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ – die Entwicklung in der
Ausbildung von Pfarrern: Schon heute wird der Beruf von mehr Frauen als Männern ergriffen.
Frauen stellten
mittlerweile zwei Drittel der Studienanfänger.
Die Kirche müsse überlegen, wie sie den Pfarrberuf
für Männer „attraktiv“ halten kann – erklärt Rink.
Möglichkeiten, das Interesse männlicher Jugendlicher
zu wecken, böten sich über die Jugendarbeit oder die im Schuldienst arbeitenden Pfarrer.
Zwar sind
die Männer unter den ausgebildeten Pfarrern noch immer in der Überzahl: „Das wird sich aber rasant angleichen.“
Es sei „positiv“, wenn das Verhältnis ausbalanciert sei – erklärt Rink. Allerdings sei es nicht sinnvoll,
wenn künftig immer weniger Männer den Beruf ergriffen.
Das sähen auch Frauen mit feministischer Einstellung
so. Denn bei sinkendem Männeranteil, drohe die Marginalisierung des Pfarrberufs, wie es etwa in den Sozialberufen
der Fall sei.
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27 Lesermeinungen
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#27 nomen_domini 08:50:49 | Montag, 5. Januar 2009
Soll das Tradition sein? Was uns hier mal wieder als sogenannte Tradition aufgetischt wird, ist eine familiäre
Lebensform, die es innerhalb der gesamten Geschichte der katholischen Gesellschaft für 50-70 Jahre mit
einem Höhepunkt in den 1950er Jahren gegeben hat. Familienmütter haben in der Vergangenheit in den allermeisten
Fällen gearbeitet und waren nur selten die vor „den Gefahren der Welt“ geschützte Hausfrau. In den ärmeren
Gesellschaftsschichten wurden die Kinder von der Großmutter erzogen. In den reicheren Familien wurden
Kindererziehung und Haushalt von Bediensteten übernommen. Die hochgejubelte Kleinfamilie mit der Frau
am Herd ist eine Erfindung des ausgehenden 19. Jahrhunderts und hat mit katholischer Tradition rein garnichts
zu tun.
Ach, Compassion… es geht dabei weder um die „gefährliche Welt“ da draußen, noch um das Seelenheil
der Frauen, sondern um ganz prakmatische Dinge. Versuchen Sie mal als alleinstehende Mutter zwei Kinder
mit einem finaziellen Budget über Wasser zu halten, das knapp über dem Sozialhilfe-Niveau liegt.
Galatea – Josef ist auch ein unverbesserlicher Romantiker Ich selbst bin Mitglied der Organisation Katholischer
Priester und ihrer Frauen, obwohl ich nie Priester war, und glaube da mit reden zu können. Ich kenne
eine Menge Priester, die sich irgendwann verliebt habe und denen ihr geliebten Priesterdienst, allein
der von Jesus so hoch gepriesenen Leibe wegen, genommen wurde. Es sind meist die Besten, die irgendwann
das Wunderbare der Liebe zu einer Frau erfahren und erkennen
Samurai, warum kann man den Gedanken denn nicht ernst nehmen ? Wollen Sie die Frauen lieber einsam zu
Hause sitzen sehen ? Oder den Gefahren der Welt ausgeliefert ? Da ist es doch besser sich um sein Seelenheil
zu kümmern und ein spirituelles Leben zu führen.
Herr Leser, Thinking Joe hat einen neuen Gedanken… …entwickelt und ins Netz gestellt. Frauen sind
Männern ebenbürtig. Sie wollen ihn doch wohl nicht ernsthaft an der Weiterführung seiner Gedankenkette
hindern wollen, Gott bewahre. Lauschen wir doch einfach darauf, was noch komme – hoffentlich recht bald.
Ihr LIeben Was sollen die Träumereien. Vor Gott dürften die Frauen doch nun wirklich nicht minderwertiger
sein als die Männer. Alle Welt strebt nach Gleichberechtigung der Geschlechter. Nur in Rom hat man noch
Probleme damit und versucht händeringend allerlei unmögliche Dinge dagegen zu finden und zu erfinden.
Aber auch da ist die evangelische Kirche uns Katholiken wieder um Längen voraus. Irgendwann wird man
aber auch bei uns, allein schon aus Glaubwürdigkeitsgründen, umdenken müssen. Ich bin davon überzeugt,
daß es irgendwann einen klugen und einsichtigen Papst geben, der den Frauen sogar auch das Priestertum
nicht mehr verwehren wird. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Lieber Herr Gotthard, der oder die Leserin Compassion schlägt als einzige Lebensperspektive für Mädchen,
die nicht heiraten wollen, einen Orden vor. Sie werden das doch wohl nicht etwa ernst nehmen.
@compassion Falls die Mädchen dennoch eine Tätigkeit anstreben können sie ja als Hilfskräfte z.B.
im Altenheim eingesetzt werden… Sie könnten den alten Leuten … beim Gang zur Toilette behilflich
sein. Hurra, wir schicken unsere Mädchen nach der Erstkommunion statt in die Ministrantenstunde ins Altenheim…
damit ist dort der Pflegenotstand behoben … und alle Macho-Katholiken sind zufrieden.
Samurai, die Realität ist mir durchaus bekannt. Und um hier keine falschen Vermutungen aufkommen zu lassen.Ich
war immer berufstätig.Meistens Vollzeit.Mit Kindern.Aber dafür wird man als Frau ja noch schief angeguckt.
Während hier… …www.welt.de/…cht-zu-arbeiten.html nur noch das „zu“ fehlt. Die schlimmen deutschen
Frauen, die trauen sich was, ihre Kinder selber erziehen zu wollen! Die sollen gefälligst arbeiten gehen
und Vater Staat die Erziehung überlassen! Wobei es immer mehr Frauen dämmert, wie sehr sie eigentlich
betrogen werden.
#15 Kunstmaler † 19:03:10 | Sonntag, 4. Januar 2009
Samurai Da gebe ich Ihnen Recht – die Frau muss auch arbeiten und hat somit leider eine Doppelbelastung
zu tragen. Außerdem muss auch sie eine Pensionsvorsorge tragen und kann nicht immer vom Geld vom Mann
abhängig sein. Das ist Realität – da haben Sie recht.
@ Compassion Nur, um einmal die Realität darzustellen: Ich kenne aus dem eigenen Bekanntenkreis Frauen,
die trotz Kind(er) zumindest halbtags arbeiten, und zwar aus folgenden Gründen: – Ohne die Arbeit der
Frau würde das Geld nicht reichen. – Nach drei Jahren Babypause hätte sie keine (!) Chance, wieder in
ihrem Beruf anzufangen und – viele Männer sind leider immer noch nicht bereit, ihrerseits ein Erziehungsjahr
zu nehmen oder gar mehrere- die Karriere könnte ja darunter leiden.
Samurai, wenn sich eine Frau dem Dienst an der Familie verweigern und lieber einer Berufstätigkeit nachgehen
möchte, kann sie dies ja tun.Zum Beispiel im geschützten Kreis einer Ordensgemeinschaft.Dort lebt sie
in Gemeinschaft und ist nicht den Versuchungen der Welt ausgesetzt.
@ Compassion Wissen Sie, in Ordnung, dann führen wir erstmal einen dem Zivi vergleichbaren Dienst für
Mädchen ein, ok.? Aber im Ernst: Sind Sie der Überzeugung, die (!) Bestimmung der Frau wären die drei
K? KInder,Küche,Kirche
#9 Kunstmaler † 18:32:06 | Sonntag, 4. Januar 2009
die Zeit Christus war vor der irdischen Zeit mit Gottvater bereits eins. Christus spricht: Der Teufel
hat keine Zeit mehr! Was sagt uns das – dass der Teufel die Zeit oft als Ausrede für seine Sünden nimmt.
Das ist ja nicht mehr modern usw. Gott ist zeitlos, denn das Paradies ist die EWIGKEIT !
In einer Zeit… …in der durch die Infiltritation des Minstrantendienstes durch Mädchen die Berufungen
zum Priestertum noch weiter zurückgehen werden. Woher kommen wohl die meisten Berufungen? Aus der Schar
der Ministranten natürlich.
Das Ministrantenamt sollte nur Jungen zugänglich sein.Der Dienst am Altar sollte nicht von Mädchen ausgeführt
werden. Falls die Mädchen dennoch eine Tätigkeit anstreben können sie ja als Hilfskräfte z.B. im Altenheim
eingesetzt werden.Es gibt dort genug zu tun.Sie könnten den alten Leuten vorlesen,Essen anreichen,beim
Gang zur Toilette behilflich sein.So werden die sozialen Tätigkeiten gefördert,die im späteren Leben
als Familienmutter gebraucht werden.
@Siegfried in der Kathoischen Kirche vertreiben die Mädchen die Knaben vom Altar als Ministrant und Altardiener;
Wenn das stimmt, sieht man daran den verderblichen kath. Einfluss der Pfa…, äh Priester. Welcher gesunde
und natürliche Knabe würde nicht mehr ministrieren wollen, nur weil auch ein Mädchen das tun darf?
Derartige Spinnereien wurden in die Jungen eingeimpft, von ihnen selbst kommt eine derartige sexistisch-kranke
Einstellung nicht! Im Sport, in der Freizeit, in der Schule – ja selbst in der Familie, Siegfrigd! – sind
sie mit den schlimmen Mädchen zusammen. So was aber auch! ignosti, kopfschüttelnd lächelnd
Wo ist denn das Problem? Nach eigenem Verständnis gibt es doch bei Protestantens kein besonderes Priesteramt,
weshalb sollten dann für einen Laiendienst Männer bevorzugt werden? Von mir aus können das gerne die
Frauen machen, jedenfalls bei den Protestanten.
Verdrängung der männlichen Pastoren in den evgl. Bekenntnissen, in der Katholischen Kirche werden die
männlichen Ministranten verdrängt und dadurch nach und nach die männlichen Bewerber für das Priesteramt.
Beide großen Bekenntnisse haben nun die Erfahrung gemacht mit welche Aktivität die Männer vertrieben
werden. In der christlichen Welt hat die Genedertheorie bereits ihre Ergebnisse hervorgebracht. In Europa
ist es zur politischen und seit 2009 in der europäischen Werbung zum Gesetz geworden. Es gibt keine
Unterschiede nur die Wahrheit: in der Kathoischen Kirche vertreiben die Mädchen die Knaben vom Altar
als Ministrant und Altardiener; bei den Protestanten die weiblichen Pastoren die männlichen Pastoren
aus ihrer Gemeinschaft. Auch unsere Bischöfe wissen, so auch der Hl. Stuhl, wer die Mädchen zum Altardienst
ruft, der muß in absehbarer Zeit die Frauen zum Seelsorgeamt der Kirche weihen, sonst stirbt die Kirche
sofort. Mit der Zulassung zur Weihe stirbt die Kirche auch, nur etwas verzögert, solangfe noch Geld da
ist. Unsere Bischöfe haben diesen Verlauf bereits im Jahre 1988 erkannt und in der Broschüre für den
Ministranten und Ministrantinnen-Dienst der Öffentlichkeit mitgeteilt. Aber nach Gender muß die Handlung
so bleiben. Schade um die Kirche, Der Ungehorsam ist teuflisch und tödlich o^/ die letzte macht bitte
das Licht aus. :(3 Danke