Kürzlich ist ein deutscher Spitzenpolitiker von der Tagesschau gefragt worden, warum er von der Kirche abgefallen ist und sich dem Protestantismus zugewendet hat.
Genosse Thorsten Schäfer-Gümbel
(kreuz.net) Genosse Thorsten Schäfer-Gümbel (39) ist Spitzenkandidat der Abtreibungs- und Homo-Sozialisten
im deutschen Bundesland Hessen.
Am 16. Dezember wurde er von der Tagesschau des Ersten Deutschen Fernsehens
gefragt, warum er in der Vergangenheit von der Katholischen Kirche abgefallen und zum deutschen Protestantismus
konvertiert ist.
In seiner Antwort erklärt Schäfer, daß „Religion“ in seinem Leben „eine gewisse Rolle“
spiele.
Sein Wechsel der Religionszugehörigkeit habe im ersten Teil politische und im zweiten Teil religiöse
Gründe:
„Ich habe die Katholische Kirche in den frühen 90er Jahren aufgrund der Reaktion des katholischen
Erzbischofs von München anläßlich des Kruzifix-Urteils verlassen.“
Schäfer ergänzt rätselhaft:
„Also nicht aus theologischen, sondern aus politischen Gründen.“
Bei dem Kruzifix-Urteil handelte es
sich um eine Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichts. Das Gericht erklärte Teile der Bayerischen
Volksschulordnung für verfassungswidrig und nichtig.
Diese Ordnung legte fest, daß in jedem Klassenzimmer
der bayrischen Volksschulen ein Kruzifix oder zumindest ein Kreuz anzubringen war.
Beschwerdeführend
waren die antichristlichen Eltern dreier Schüler, die der anthroposophischen Sekte anhingen.
Schäfer
fügt vor der Tagesschau hinzu, daß er durch seinen Abfall von der Kirche „nicht in einen religions-
oder glaubensfreien Raum“ getreten sei:
„Nach dem Tod meiner Mutter vor einigen Jahren hat bei mir wieder
eine stärkere Auseinandersetzung mit Religion stattgefunden, an deren Ende – vor der Geburt meines dritten
Kindes – die Entscheidung stand, wieder in die Kirche einzutreten.“
Da er in seinem privaten und beruflichen
Umfeld in den vergangenen Jahren sehr stark mit evangelischen Pfarrern und Kirchenvorständen zu tun gehabt
habe, sei er aber Mitglied bei der evangelischen Kirche Hessen-Nassau geworden.
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@ Googler Ganztagsschule ist nicht gleich Ganztagsschule. Wenn unter Ganztagsschule zu verstehen ist,
dass von 8 Uhr bis 16 Uhr weitgehend nonstop Unterricht stattfindet und danach dann noch Hausaufgaben
erledigt werden müssen, dann stimme ich dir zu, dass dies ein falscher Schritt. Wenn unter Ganztagsschule
aber zu verstehen ist, dass in diesem Zeitraum zum einen der normaler Unterricht abgehalten wird, zum
anderen aber auch eine individuelle Förderung in Lerngruppen oder auch eine Ausübung von Tätigkeiten,
die sonst in Vereinen stattfinden, angeboten wird, dann halte ich dies für eine sinnvolle Sache. Das
Element „Hausaufgaben“ sollte an dieser Stelle in einer möglichen längeren Mittagspause oder in den
Lerngruppen erledigt werden. Nach 16 Uhr hätte dann wirklich jeder „frei“ und könnte an sonstigen freizeitlichen
Aktivitäten teilnehmen. Diese Ganztagsschule würde zum einen für ein größeres Gemeinschaftsgefühl
führen, zum anderen aber auch ein wenig die Erziehung der Kinder in die Hände der Schule geben, wodurch
bspw. Kindern von Migranten die Integration vereinfacht würde. Wer mehr Zeit in der Schule unter deutschen
Mitschülern verbringt, dem fällt es auch einfacher Kontakte zu knüpfen und die Sprache zu erlernen.
Ganztagsschule ist ein enormer risikobereich ICh habe sehr viele Hobbys, die ich an den nagel hängen
dürfte…Und gerade Hobbys sind DIE Elemente der sozialen Einführung und Eingliederung junger Menschen
in eine komplexe Gesellschaft. Jugendliche wollen Zeit für sich selbst und ihre Freunde, wo die sich
au mal Prügeln, zu denen die unter sich sind ohne Aufsicht oder so. Die Ganztagsschule ist glaub ich
einee der größten Fehler der Bildungspolitik, die passieren könnten…
@ Googler Ich bin selber mit 18 Jahren in der Stufe 12 eines Gymnasiums in NRW. Kein Kind kann etwas
dafür, wenn seine Eltern – wie du es beschrieben hast – ihre sozialen Hilfen in Alkohol oder Tabak investieren.
Man kann nicht einfach die Schuld für das schulische Versagen nur auf die Mentalität der Eltern schieben,
sondern muss an dieser Stelle eingreifen. Die Ganztagsschule ist ein sinnvoller Schritt an dieser Stelle.
Da wir aber eine Gesellschaft sind, die im Sinne sozialer Gerechtigkeit nicht in eine arme und eine reiche
Kaste aufgeteilt werden darf, ist es zu bekämpfen, dass Arme und Reiche schon in der Schule isoliert
von einander werden. Diese Schere klafft schon zu weit auseinander. Das aktuelle dreigliedrige Schulsystem
(dass BTW nur in Deutschland und Österreich noch existiert) weist wie du erkannt hast eine fast strikte
Unterscheidung in Reich und Arm auf. Ich stimme dir an der Stelle zu, dass man nicht alle Schüler vollkommen
unsortiert gemeinsam in die gleiche Klasse stecken sollte, wo sie den exakt gleichen Stoff gelehrt bekommen.
Deshalb sprach ich ein Kurssystem an, in Rahmen dessen an einer Schule (wie in der Oberstufe) in jeder
Stufe Kurse eines unterschiedlichen Leistungsniveaus bestehen, in die die Schüler nach Wahl und/oder
persönlicher Leistung aufgeteilt werden. Ich bin dennoch überzeugt, dass es nur richtig ist, dass sich
auf dem Schulhof Arm und Reich als eine Schülerschaft begegnen.
Thema Schule da will ich mich doch glatt mal als Schüler einmischen…erwachsene reden gern über das
thema, haben aber wie leider viele Politiker keine Ahnung. Da ich in Hessen auf ein Gymnasium gehe kann
ich also von „vor Ort“ berichten. Man merkt eindeutig, dass es mit dem 3-gliedrigen Schulsystem ein starkes
Gefälle zwischen arm und reich liegt, das liegt aber nunmal nicht daran, dass arme arm und reiche reich
sind, das liegt allein daran, dass es innerhalb dieser Schichten auch verschiedene „Mentalitäten“ gibt.
Sobald ich heute das TV anschalte sehe ich meistens eine sozial schwache Familie – die Mutter raucht,
es stehen Bierflaschen rum, die Kinder sitzen hinter einer Spielekonsole. Ich muss dazusagen, es ist ein
extrem, aber beileibe keine Schwarzmalerei. Ich wachse in einem gutbürgerlichem katholischen Haushalt
auf – Spielekonsolen gabs bei uns nie, dafür PC’s, genausowenig wie zigaretten oder alkohol. (kleine
anm: Wer sich sowas leisten kann soll sich gefälligst nicht arm nennen…). Man kann also diesen Unteerschied
arm reich konkret feststellen. Warum ich aber dafür bin , das system nicht zu verändern, sondern in
isch zu optimieren ist folgender: Man kann Leistungsschwache Kinder mit MIgrationshintergrund (ein extrem)
nicht in Klassen mit Söhnen und Töchtern von irgendwelchen Verwaltungschefs stecken. Das ist für BEIDE
Gruppen suboptimal. Wir müssen (wie es auch der Fall ist) verschiedene Wege anbieten, die auf das Lernleistungsniveau
angepasst sind.
@ vineta (würde gerne mehr schreiben, aber ich hab die maximale Zeichenzahl erreicht) Schau einmal in
eine durchschnittliche deutsche Sexta eines Gymnasiums, wie viele Kinder dort sind, deren Eltern kein
Abitur haben. Bei mir waren es damals zwei von 28 Schülern und Schülerinnen. Du hast Recht damit, dass
besonders Migranten-Kinder oft schulisch weitgehend versagen, allerdings sehe ich an dieser Stelle auch
den Staat mit in der Verantwortung, der bspw. durch vorschulischen Sprachunterricht und auch ein Eingreifen
in die private Erziehung durch das Jugendamt bessere Voraussetzungen schaffen sollte. Man darf nicht vergessen,
dass es ein Teufelskreis ist: Kinder lernen nicht vernünftiges Deutsch von ihren Eltern –> versagen in
der Schule –> hohe Wahrscheinlichkeit von Arbeitslosigkeit –> können wiederum ihren Kindern keine Bildung
vermitteln, teilweise auch keine sprachlichen Kompetenzen –>… Diesen Kreis gilt es zu unterbrechen.
Ich kenne zudem genauso viele deutsch Kinder und Jugendlichen, die von ihren Eltern praktisch „allein“
gelassen werden und eine typische Hauptschullaufbahn durchmachen. Spezielle Förderung an der Grundschule
kann an dieser Stelle ausgesprochen wirksam sein, wie ich es in meinem Umfeld schon erlebt habe. Du sprichst
von Milliardenausgaben für ein Umkrempeln des Schulsystems – was ist mit den Milliardenausgaben zur Rettung
des Bankensystems? Versteh mich nicht falsch, diese Ausgaben waren absolut notwendig, aber sollte nicht
Bildung als Grundstein für die Zukunft (ich glaube da sind wir uns einig) ebenfalls stärker finanziert
werden?
sexychrist, posten Sie da nicht etwas an der Realität vorbei? 1)“ Heute ist Bildung zum großen Teil
vom finanziellen und sozialen Hintergrund eines Kindes abhängig.“ a) Als ob es heute im Vergleich zu
früher nicht sehr viel mehr Kinder aus ärmsten Verhältnissen ( sofern sie begabt und fleißig sind)
nach ganz oben schaffen würden, und das immer öfter sogar ohne Abitur über Fachhochschulen. b) Als
ob heute nicht vor allem jene Kinder schulisch und beruflich auf der ganzen Linie versagen würden, die
aus ( großenteils moslemischen) Elternhäusern kommen, in denen schlecht, kaum oder gar nicht Deutsch
gesprochen wird. 2) Im Kurssystem einer Gemeinschaftsschule könnten die Stärken und Schwächen besser
gefördert werden…und die Bildung wäre nicht gefesselt an den sozialen Hintergrund.“ a) Als ob man
die Milliarden fürs totale Umkrempeln des Schulsystems verpulvern sollte, um dann die kostbare Zeit in
bildungsfeindlicher Weise mit Planungen zu verbringen, wann wer für welche Stunden wielange aus der Klassengemeinschaft
herausgerissen wird, und in welchem Raum bei welchem Lehrer mit welchen Stoffhäppchen bedacht werden
soll. b) Als ob man dann dem Schulbürokratismus nicht die Krone aufsetzen würde mit der ein Drittel
mehr Personalkosten verschlingenden Nachmittagsverplanung, wobei es dann in endlosen Lehrerkonferenzen
um Busfahrzeiten, Beaufsichtigungen, Spiele, Eßgewohnheiten, Elternmithilfe,Hausaufgabenbetreuungen usw.
geht. So setzt man Milliarden ein, um zu verhindern, daß Schülern noch Zeit bleibt für die eigene kreative
Lebensgestaltung.
@ Freddie Eine solche Veränderung kann nicht über Nacht geschehen – sie ist ein langwieriger Prozess,
der bei den Jüngsten beginnen muss in Form von Bildung. Heute ist Bildung zu einem großen Teil vom finanziellen
und sozialen Hintergrund eines Kindes abhängig. Bildungsferne Eltern –> Kind bekommt aus dem Elternhaus
wenig vermittelt –> Kind muss auf Hauptschule Gebildete Eltern –> Kind bekommt im Elternhaus viel vermittelt
–> Kind kommt auf Gymnasium oder Realschule Der Staat sollte an dieser Stelle stärker eingreifen und
eine Unabhängigkeit der Bildung des Kindes von der Bildung der Eltern ermöglichen. Eine längere Grundschulzeit
und eine Abschaffung des intellektuellen Kastensystems in Form des dreigliedrigen Schulsystems wäre dazu
ein sinnvoller Schritt. Eine Gemeinschaftsschule müsste nicht die gleichen Inhalte für alle Schüler
lehren, sondern nach dem Kurssystem könnten die Stärken und Schwächen des Individuums besser gefördert
werden. Die Bildung läge zu einem größeren Teil in der Hand des Einzelnen und wäre nicht gefesselt
an den sozialen Hintergrund. Mit diesem Schritt wäre schon viel in punkto „Gleichverteilung der Zugangsmöglichkeiten
getan“. Bildung spielt hier wie gesagt die größte Rolle. Weitere Schritte sollten deshalb die Abschaffung
der Studiengebühren sein und mehr finanzielle Förderung durch den Staat oder auch die Wirtschaft, die
von einem gut ausgebildeten Nachwuchs mit am meisten profitiert.
@ ignosti Fühlst dich jetzt etwas besser? Sie überschätzen sich maßlos, wenn Sie meinen, Ihre Beiträge
seien in der Lage, irgendeine Gefühlsregung bei mir zu verursachen.
Ich weiß, Amanda Das war ja auch keine abschließende Betrachtung – vielmehr ein anreißender Gedanke.
Differenzierungen fehlen und weitere Ausführungen. Aber vielleicht bringen verschiedene Standpunkte,
die hier gepostet werden können, uns ja gemeinsam weiter (wenn man sich die zu erwartenden Totschlagargumente
forenbekannter „Diskutanten“ von vornherein wegdenkt).
Die Kirche hat unzählige Projekte, die den Armen helfen, auch andere christliche Sekten, in Westeuropa
auch der Staat. Die reichen, verdienenden Staatsbürger finanzieren das.
@ Marcelus Die Armen sind aber Menschen – genauso wie ich und du und alle anderen hier. Geographische
Grenzen sind irdisch, Menschsein ist überirdisch und überstaatlich. Wenn das Kind deines Nachbarn nichts
zu essen bekommt – sagst du dann auch, dass es Sache deines Nachbarn ist es zu ernähren und hältst dich
aus der Sache heraus oder gehst du zum Jugendamt bzw. gibst dem Kind Essen?
@sexychrist Danke für die ehrliche Antwort, den Antwortversuch. Ich würde dir gern meinen Ansatz erklären.
Das scheitert allerdings an den mir fehlenden Worten. Klingt kryptisch, ich weiß. Im Grundsatz stimme
ich zu, dass es einen sozialen Ausgleich geben muss für die, die sich nicht selber helfen können. Nur
habe ich mehr und mehr den eindruck, dass soziale Leistungen verstärkt dazu führen, dass sie – manchmal
ausufernd – in Anspruch genommen werden und seitens der Leistungsemüfänger nicht mal mehr in betracht
gezogen wird, dass sie selbst für ihr Leben verantwortlich sind. Dazu passt, dass auch eine radikale
Umverteilung der Reichtümer von „oben“ nach „unten“ (jeder Mensch bekommt den gleichen Betrag an Geld)
sich schon nach wenigen Wochen wieder von selber ins alte Lot pendeln würde: die Reichen wären wieder
reich und die Armen wieder arm. Nicht, weil es ungerecht zugehen würde, sondern weil die Armen den Fehler
machen und ihr Geld sinnlos ausgeben, es falsch investieren, während die Reichen ihr Geld möglichst
effektiv einsetzen. – Besser kann ichs nicht erklären.
Verbrechern werden wir sicher keine Spenden überweisen, und wenn, dann ist das eine freie Entscheidung.
Es ist Sache der Regierungen das Leben der Armen zu verbessern, und nicht fremder Staatsbürger.
Achsoooo, natürlich… … wir helfen den Armen, indem wir sie von vornherein pauschal aufgrund einiger
Ausnahmen als skrupellose Verbreche abstempeln vor denen wir uns schützen müssen und denen wir gelegentlich
unsere Gunst in Form kleiner Spenden erweisen.
Armen Leuten zu helfen heißt nicht, sich von Dieben und Verbrechern ausplündern zu lassen. Aus diesem
Grund sollte jedes Wohnviertel von einer Zollschranke bewacht werden.
Diese Worte sind gut und richtig … Es gibt nur eine Welt und nur eine Menschheit. Wir als „Oberschicht“
dieser Menschheit haben die Pflicht denen zu helfen, die sich selbst nicht oder kaum helfen können. Du
als überzeugter Christ solltest doch eigentlich verstehen, dass man den Armen helfen muss und nicht darauf
fixiert sein sollte, seinen eigenen Reichtum zu horten und zu vergrößern.
@ freddie schenk Das ist eine sehr interessante und sehr schwierige Frage, auf die es wohl keine einheitliche
Antwort gibt. Für mich ist soziale Gerechtigkeit das Ziel, das jede Gesellschaft anstreben sollte. Die
Friedrich-Ebert-Stiftung hat dies einmal sehr klar definiert und diese Definition trifft auch meine persönliche
Ansicht. Es gibt zwei oberste Prinzipien: 1. die Gleichverteilung der Zugangsmöglichkeiten zu den notwendigen
Grundgütern für die individuell zu entscheidende Entfaltung von Lebenschancen 2. die Stärkung der individuellen
Fähigkeiten (capabilities), die persönliche Autonomie, Würde, Entscheidungsfreiheit, Lebenschancen
und Optionsvielfalt schützen, sichern und erweitern @ Marcelus Es gibt nur eine Welt und nur eine Menschheit.
Wir als „Oberschicht“ dieser Menschheit haben die Pflicht denen zu helfen, die sich selbst nicht oder
kaum helfen können. Du als überzeugter Christ solltest doch eigentlich verstehen, dass man den Armen
helfen muss und nicht darauf fixiert sein sollte, seinen eigenen Reichtum zu horten und zu vergrößern.
Die muß der Osten aber auch ohne den Westen in den Griff kriegen, denn die Voraussetzungen dazu hat jedes
größere Gebiet. Und wir im Westen müssen uns absichern gegen die Diebe aus dem Osten. Es gibt in der
West-EU ein bedeutendes Kriminalitätsproblem und zwar durch mangelnde soziale Gerechtigkeit.
@ Amanda Unsere Meinungen mögen weit auseinander gehen, aber an dieser Stelle kann ich dir nur zustimmen.
@ Marcelus Es gibt in der West-EU ein bedeutendes Kriminalitätsproblem und zwar durch mangelnde soziale
Gerechtigkeit.
@ Marcelus „Ausländische“ Jugendliche (wobei diese Jugendlichen meist in Deutschland geboren und aufgewachsen
sind) werden genauso bestraft wie „deutsche“ Jugendliche. Koch fordert ihre Ausweisung in ein Land, das
sie nicht als ihre Heimat kennen. Diese Jugendlichen werden nicht kriminell, weil sie einen Migrationshintergrund
haben – sie werden kriminell, weil sie ein verdammt noch mal beschissenes (anders kann man es nicht ausdrücken)
soziales Umfeld haben, das der Staat nicht gebührend versucht zu ändern.
Ist Kriminalität besser, nur wenn sie von Ausländern begangen wird? Und warum soll man Kriminalität
massenweise durchgehen lassen, nur weil diese von Ausländern begangen wird. Deutschland müßte flächendeckend
und rund um die Uhr überwacht werden. „Ausländerkriminalität“ sehr rechtspopulistisch angebiedert.
Pack verträgt sich, Pack schlägt sich ! Dieser Mann ist doch nur noch peinlich. Wie gut, dass er niemals
hessischer Ministerpräsident werden wird. Kein Wunder, dass mit dem sozialistischen Verein der Kirche
zu Hessen-Nassau weniger Probleme hat. Die sind nämlich auch nicht einmal mehr christlich im biblischen
Sinne.
mich würde ja mal interessieren… … wie die Fundis hier zu Roland Koch stehen. Der hat sich ja mehr
als unchristlich in punkto „Ausländerkriminalität“ sehr rechtspopulistisch angebiedert.
ach @golfi Du warst doch früher nicht anders – und jetzt stellst Du Dich als 150%iger dar … typisch –
30 Jahre Schlotraucher – und dann Nichtraucher – aber als Radikaler. Diese „wahren“ und „echten“ und „tiefen“
und „überzeugten“ und 100%igen Katholiken liebe ich sehr… :(3 o^/ :(3 o^/ sie sind die echten und
wahren und menschenfreudlichen und überzeugenden Missionare, die wir heute brauchen.
H.Schäfer-Gümbel ist ein Vorbild für sehr viele Taufkatholiken , die schon längst nicht mehr den wahren
kath. Glauben praktizieren und diese sollten auch lieber Farbe bekennen.
#18 Dr. Schlämmer 17:45:58 | Freitag, 2. Januar 2009
@ Vox e luce Ein guter Vorschlag, der zeigt, wie sehr Sie auf der Höhe der Zeit stehen: Statt Gender-Mainstreaming-
und Bioethikkommissionen sollte der Bundestag in Zukunft einfach nur die katholische Bischofskonferenz
befragen. Man darf jedenfalls davon ausgehen, dass die von dieser Instanz gebilligten Entscheidungen nicht
fälscher liegen als die vorangegangenen zur Regulierung des Finanzmarktes.
Diskussionen über die Haltung von Schäfer-Gümbel bräuchte man nicht, wenn die Entscheidungen des Bundestages
vor ihren Verabschiedungen zunächst die Bischofskonferenz passieren müssten und von dieser nötigenfalls
verhindert werden könnten.
#16 Dr. Schlämmer 17:10:59 | Freitag, 2. Januar 2009
Schäfer-Gümbel Ich meinte Schaf-Gumpel, nein, Sie haben natürlich recht: Gümbel. Das „p“ wäre zu
hart und käme nach außen hin nicht gut an, da es eigenständiges Denken verriete. Man sollte sich dennoch
vor Augen halten, dass sich Schaf-Gümbel mit seiner damaligen Linie gegen der Erzbischof vopn München-Freising,
die ihn auch als Hesse offenbar sehr beschäftigt hat, unfreiwillig-komisch auf die Seite der National-Sozialisten
stellte, die ja auch schon mal die Kreuze aus Bayerns Schulen entfernen ließen. Ist Schäfer-Gümbel
etwa ein Wolf im Schafspelz? Weiß er immer, was er will? Oder will er stets nur das, was seine sozialistischen
GesinnungsfreundInnen wollen?
Die Trennung von RELIGIONSBEKENNTNISSEN UND STAAT ist eine der großen Grundfesten der Verfassung der
Vereinigten Staaten von Amerika, die als eine freie demokratische Republik gegründet wurde, in der jeder
Bürger und dort Wohnende das Recht hat, sich zu jener Religion zu bekennen, oder auch nicht, die ihm
richtig erscheint, ohne Vorgabe oder gar Zwang durch die Staatsautorität, wie dies nämlich die europäischen
Untertanen durch ihre Herrscher jahrhundertelang erdulden mußten, sowohl von protestantischen Herrschern,
als auch von katholischen Herrschern. Und es ist natürlich auch die katholische und christliche Lehre,
daß niemand zum Glauben gezwungen werden darf. Auch die Französische Republik basiert auf strikter Trennung
zwischen Religionsbekenntnissen und Staat, alle anderen europäischen Demokratien übernehmen auch immer
mehr dieses Modell des religionsneutralen Staates, der sich zu keiner Religion bekennt, denn zu Glaubensüberzeugungen
können wir niemanden verpflichten, und auch die Römische Kirche Christi kann und will dies nicht, selbst
wenn katholische Herrscher immer wieder gegen dieses völlig logische Gebot des Glaubens gehandelt haben,
zum Schaden Europas.
#14 Ultramontanus 16:49:54 | Freitag, 2. Januar 2009
Marcelus ist bekannt dafür, dass er eine Trennung von Staat und Kirche befürwortet, ignsoti. Da muss
man ihm schon zugestehen, dass er ein eigenständiger Kopf ist (nicht auf FSSPX-Linie in diesem Punkt…).
Die staatlichen Einrichtungen sind nicht Einrichtungen der Kirche, aus diesem Grund sollen dort die Symbole
des Staates hängen, aber nicht die einer der Konfessionen, zu denen sich nicht alle Staatsbürger bekennen.
#10 Dr. Schlämmer 15:16:15 | Freitag, 2. Januar 2009
Stratege Gümpel Nicht alle Sozis sind per se kirchenfeindlich. Einige haben sich mental kritischer mit
der Kirche auseinandergesetzt als konservative oder unpolitische Betbrüder. Bei Gümpel allerdings scheint
die Entscheidung, der Kirche von Nassau beizutreten, strategisches Kalkül: Den sozialistisch gesinnten
Atheisten hat er signalisiert, was der von der kath. Kirche hält, nämlich nichts, das christliche Lager
zugleich beschwichtigt, indem er einer „liberalen“ Christengemeinschaft beigetreten ist. Den Austritt
am Protest des kath. Bischofs gegen das Kruzifixurteil festzumachen, war noch mal ein Signal an die sozialistischen
Atheisten: seht her, ich bin einer von euch. Dass die Sozis gut „strategieren“ können, dah man ja auch
sehr gut an Gümpels Vorgängerin.
Jemand, der aufgrund mancher weltlich-politischer Positionen eines einzelnen Ortsbischofs, oder sogar
aufgrund weltlich-politischer Positionen des Papstes selbst, die Römisch-Katholische Kirche verläßt,
war ohnehin kein über die katholische Lehre informierter und rechtgläubiger Christgläubiger der heiligen
römisch-katholischen Kirche des Christus und des St. Petrus. Die Christgläubigen haben allerdings die
schwere Pflicht, sich über die römisch-katholische Lehre genau zu informieren, und ihr Glaubenswissen
zu vertiefen: Leider sind da die liberalen Katholiken, die der Welt gefallen wollen, und die Dogmen der
Kirche nicht ausdrücklich bekennen, alles andere als eine große Hilfe.
Der unsägliche ignosti: Seinen Wiedereintritt in einen religiösen Gesinngsverein ist mir nur so weit
verständlich: Die religiöse Mutter war gestorben, die Mutter-Sohn-Beziehung unterbrochen, wird nun auf
einer ideellen Ebene fortgesetzt. Dankesehr, Herr ignosti, ich habe die ganze Zeit nur auf Ihre Analyse
des Falles Schäfer-Gümbel gewartet.
gerad’ recht für die Muppet-Show Dieser Thorsten Schäfer-Gümbel (39), Kandidat von Ysilantes Gnaden,
wird niemals Ministerpräsident in Hessen. Er ist so dumm und merkt nicht einmal, welches Spiel da mit
ihm gespielt wird. Hier würde man sagen: Er ist so dumm, dass ihn die Schweine beißen. Er sollte es
einmal bei der Muppet-Show versuchen.
Seinen Austritt kann ich sehr gut verstehen! Seinen Wiedereintritt in einen religiösen Gesinngsverein
ist mir nur so weit verständlich: Die religiöse Mutter war gestorben, die Mutter-Sohn-Beziehung unterbrochen,
wird nun auf einer ideellen Ebene fortgesetzt. Wenn es ihm hilft, soll er! ignosti, verdständnisvoll
lächelnd