Kommentar
Verbraucherschutz für Katholiken
Die Diözese Würzburg hat den Liborius-Wagner-Kreis angegriffen, weil dieser auf die zahlreichen liturgischen Mißbräuche im Bistum hingewiesen hat. Ein Kommentar von Pfarrer Hendrick Jolie.
1. Es ist erstaunlich: Da versucht eine Schar wackerer Katholiken, den Bischof von Würzburg in seinem Kampf für eine rubrikengemäße Liturgie zu unterstützen. Kurz danach sieht sich die Gruppe mit dem Vorwurf von „Bespitzelung“ und „Denunziantentum“ konfrontiert. Selbst Nazi-Vergleiche werden zum Zweck der Einschüchterung bemüht.

2. Was ist geschehen? Im Grunde bedient man sich eines archaischen Mechanismus. Denn bereits in der Antike wurden die Überbringer schlechter Nachrichten oftmals mit dem Tode bestraft.

3. Faktum ist: Die Gläubigen werden mittels eines Kirchengebotes – der Sonntagspflicht – aufgefordert, sonntags an einer „Veranstaltung“ – Heilige Messe – teilzunehmen, die sie mit Kirchensteuergeldern auch finanzieren müssen. Ist es da verwerflich, wenn der Liborius-Wagner-Kreis im Sinne eines „Verbraucherschutzes für Katholiken“ darüber wacht, daß die Liturgie auch ordnungsgemäß gefeiert wird?

4. Zwei Beispiele hierzu: Wer würde sich in ein Flugzeug setzen, wenn er nicht die Gewähr hätte, daß im Cockpit ein Pilot sitzt, der sich an die Regeln des Luftfahrtverkehrs hält? Oder: Ist der Patient im Krankenhaus vor der Verabreichung einer Spritze nicht berechtigt zu fragen: „Was geben Sie mir da?“

5. Der Fall Würzburg wird somit zu einem Indiz für die innerkirchlichen Zustände im disziplinären Bereich: Heute muß der Katholik leider Experte in liturgischen Fragen sein, weil er nicht mehr mit Sicherheit davon ausgehen kann, daß ihm die Sakramente ordnungsgemäß und damit gültig gespendet werden.

6. Trotz aller bischöflichen Beschwichtigungsversuche, die dem Gläubigen einreden wollen, es handele sich um „bedauerliche Einzelfälle“, ist jedem aufmerksamen Beobachter klar, daß die Disziplinlosigkeit im liturgischen Bereich längst Methode geworden ist.

7. Daß diese Einsicht auch die römischen Dikasterien erreicht hat, bestätigt die Instruktion „Redemptionis sacramentum“ auf traurige Weise. Hier wird das Recht aller Gläubigen – die Klage über einen Mißstand beim Ortsordinarius oder auch beim Heiligen Stuhl anzumelden – in einer Weise herausgestrichen, die den einfachen Gläubigen aufhorchen läßt und die bei seinem Oberhirten Verstimmung auslöst.

8. Längst hat man in Rom nämlich Kunde davon erhalten, daß die Bischöfe ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen, so daß an der „Basis“ längst vielfältige Fakten geschaffen wurden, die mit dem universalen Kirchenrecht nicht kompatibel sind (z.B. Interkommunion, Laienpredigt etc.).

9. Es kann auch als Bankrotterklärung des römischen Kirchenregiments angesehen werden, wenn die Basis aufgerufen wird, die eigenen Hirten in Rom zu verpetzen. Offenbar scheut man sich in Rom, jene zur Ordnung zu rufen, die für eine ordnungsgemäße Liturgie in ihren Diözesen verantwortlich sind. Vielleicht hat man in der Vergangenheit auch die Erfahrung gemacht, daß solches Zur-Ordnung-Rufen meistens von Erfolglosigkeit gekrönt ist. Man vergleiche dazu den Brief des Heiligen Vaters an die deutschen Kardinäle vom Februar 2001 mit den entsprechenden Nicht-Folgen.

10. Der Ärger der Oberhirten gegen kirchentreue Intitiativkreise, Netzwerke und Seilschaften ist menschlich gesehen verständlich. Sinnvoller und angemessener wäre es jedoch, einmal zu fragen, wie desolat die Lage eigentlich sein muß, daß Selbsthilfegruppen zu solchen Notwehrmaßnahmen greifen.

11. In diesem Sinne wird der Liborius-Wagner-Kreis ein weiteres Opfer des innerkirchlichen Desasters. Mit Sicherheit nicht das letzte.

Der Priester Hendrick Jolie ist Pfarrer im Bistum Mainz und Initiator im NETZWERK KATHOLISCHER PRIESTER, einer Vereinigung glaubenstreuer katholischer Geistlicher. Im Mai 2003 wurde er vom Priesterrat der Diözese Mainz offiziell gerügt, weil er im Hinblick auf die Instruktion „Redemptionis sacramentum“ in einem Leserbrief vom „katastrophalen Zustand des Kultes“ gesprochen hatte.
      
36 Lesermeinungen
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#36   Ulrich Müller   16:18:46 | Montag, 21. März 2005
@GerdEric
ich habe auf sttn’s Antwort
die Bergpredigt nochmal gelesen
er hat Recht.
Vielleicht sollten Sie andere Stellen auch nochmal lesen, scheint bei Ihnen zu helfen :-))) !
mfg
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#35   GerdEric   15:14:19 | Montag, 21. März 2005
Lieber Müller
ich habe auf sttn’s Antwort
die Bergpredigt nochmal gelesen
er hat Recht.
jedoch gilt die Bergpredigt in erster Linie für Christen, doch die kümmert es am wenigsten
vor allem die
die sich ach so strikt daran halten wolle
aber dann doch nciht an die Bergpredigt
sondern an alles andere…
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#34   Ulrich Müller   14:40:50 | Montag, 21. März 2005
@STN
von GERDEric
„Priester, Pfarrer, Popen, Bischöfe und von mir aus der Papst haben das Leben demonstrativ so vorzuleben wie es gottgefällig ist…
doch das tuen sie nicht haben die nie getan.“
von STN
Bitte lese die Bergpredigt …speziell die Stelle mit dem Spliter und dem Balken.
Ich versteh Dich nicht. Warum regst Du Dich über andere auf, dabei bist gerade Du alles andere als auch nur einen Deut besser. Im Gegenteil, fortwährend beweist Du wie wenig Dir das Wort von Jesus bedeutet. <<<
Lieber STN
da ist Ihnen ein kleiner Fehler unterlaufen. Der von Ihnen kommentierte Text ist von GerdEric. Irgendwas muss Ihnen da durcheinandergeraten sein :-))) . GerdEric wirds wohl wissen und sich für die Antwort auf seinen Text gefreut haben.
Also, Sie haben annehmend, dass es sich um einen Text vom mir handelte, – Ihrem alten Kumpel GerdEric ordentlich die Meinung gegeigt :-))) und ihm empfohlen einmal die Bergpredigt zu lesen.
Sie sind mir so eine Pfeife.
mfg
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#33   spectator †   00:53:14 | Samstag, 19. März 2005
@GerdEric
Nein
der Gott der Christen wird durch die Kirche geoffenbart.
Hättest du gerne, […].
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#32   GerdEric   19:33:02 | Freitag, 18. März 2005
@ Sulpicius
Deine verkürzte Wiedergabe: …dass mir kein Mensch erklären kann, was Gott mir sagt.
Eigenzitat: Eben nicht! denn ich habe die Menschen zwischen Gott und mir zur Seite getan, und ich weiss, dass mir kein Mensch erklären kann, was Gott mir sagt. Zitatende
Sie haben insofern richtig gehandelt, als daß Sie sich vom Christentum abgewendet haben, da Sie ein Gottesbild vertreten (in sich spüren?), daß nicht das christlich-katholische ist.
Was soll da falsch sein?
denn auch Jesus hatte kein christlich-katholisches Gottesbild.
Ihr Gott entspringt in Ihnen aus Ihrem Unterbewußtsein.
Überhaupt nicht
mein Gott ist der Gott Abrahams
der Gott Isaaks
der Gott Jakobs, und
der Gott Jesu
Die Christen aber glauben an Gott, der sich den Menschen von außen geoffenbart hat.
Nein
der Gott der Christen wird durch die Kirche geoffenbart.
So befinden Sie sich mit Ihrem Gottesbild heute in der Gesellschaft der meisten Menschen, die nicht begriffen haben, daß der Subjektivismus der Tod des Gottes-Glaubens ist.
Kannst Du das auch auf Deutsch?
Ich versuche die Gebote zu erfüllen und halte mich zurück
etwas für mich zu erbitten.
Nicht ich habe mir Gott durch eine Institution zurecht biegen lassen
sondern ich nehme Ihn so
wie Er ist.
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#31   Sulpicius   17:19:33 | Freitag, 18. März 2005
@GerdEric
>>> dass mir kein Mensch erklären kann, was Gott mir sagt.
Sie haben insofern richtig gehandelt, als daß Sie sich vom Christentum abgewendet haben, da Sie ein Gottesbild vertreten (in sich spüren?), daß nicht das christlich-katholische ist. Ihr Gott entspringt in Ihnen aus Ihrem Unterbewußtsein. Die Christen aber glauben an Gott, der sich den Menschen von außen geoffenbart hat. So befinden Sie sich mit Ihrem Gottesbild heute in der Gesellschaft der meisten Menschen, die nicht begriffen haben, daß der Subjektivismus der Tod des Gottes-Glaubens ist.
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#30   sttn   13:41:32 | Freitag, 18. März 2005
@uli
„Empfehlen Sie solche Links Ihrem lästerlichen Kumpel GerdEric, der Sie und Ihren Glauben versucht, verzweifelt Gift und Galle spuckend in den Dreck zu ziehen.“
Deine Wortwahl hört sich eher nach Gift und Galle an…
„Priester, Pfarrer, Popen, Bischöfe und von mir aus der Papst haben das Leben demonstrativ so vorzuleben wie es gottgefällig ist…
doch das tuen sie nicht haben die nie getan.“
Bitte lese die Bergpredigt …speziell die Stelle mit dem Spliter und dem Balken.
Ich versteh Dich nicht. Warum regst Du Dich über andere auf, dabei bist gerade Du alles andere als auch nur einen Deut besser. Im Gegenteil, fortwährend beweist Du wie wenig Dir das Wort von Jesus bedeutet.
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#29   GerdEric   12:14:25 | Freitag, 18. März 2005
@ Ulrich Müller
Nein, nicht wirklich.
Ein Kindheitstrauma.
Der Traum ist zerplatz, weshalb ich mich auch vom Christetum abgewandt habe, denn mir liegt auch nicht viel an deren „Sprache“…
und natürlich lasse ich zwischen Gott und mir keinen Menschen zu, das mag bei Dir anders sein.
Sie haben nur den Fehler gemacht, …
Eben nicht! denn ich habe die Menschen zwischen Gott und mir zur Seite getan, und ich weiss, dass mir kein Mensch erklären kann, was Gott mir sagt.
Das führt zweifelsfrei in die geistige Irre und ist bedauerlich.
Ein Maultier erkennt auch nicht, dass es ewig im Kreise geht. Es braucht Bewegung, deshalb lässt es sich ausnutzen. Aber in Freiheit Gottes Gebote erkennen, kann man mit kirchlichen Scheuklappen nicht, vorallem
wenn sich eine Institution erdreist, Gottes Gebote willkürlich ausser Kraft zu setzen und willkürlich neue zu erlassen, eben menschliche, nicht aber gottgegebene.
Ich entnehme Ihre Zeilen, …
Tja, so war das, als ich Kind war.
Aber dann bin ich doch erwachsen geworden, und habe mir gesagt:
„So Jesus, das war ein netter Versuch, aber dein Personal ist einfach die Erklärung für das Misslingen deiner Botschaft.“
Und das hat er verstanden.
Er ging zu Judas und bat ihn um Verzeihung, dass er ihn da mit hinein gezogen hatte…
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#28   Ulrich Müller   11:51:06 | Freitag, 18. März 2005
@GerdEric
Nein
nicht wirklich
von „Christen“ habe ich das frühermal
als Kind gedacht
dass man als Christmenschen zur Seite springt
wenn sie beleidigt werde
ungerechtfertigt angegriffen werden
aber das Gegenteil ist der Fall…
Ein Kindheitstrauma. Nicht leicht zu therapieren, vor allem dann nicht, wenn man zwischen sich und GOTT keinen Menschen zulässt.
Sie haben nur den Fehler gemacht, das Versagen der menschlich christlichen ? Umgebung in Ihrer Kindheit GOTT anzulasten. Das führt zweifelsfrei in die geistige Irre und ist bedauerlich.
Ich entnehme Ihre Zeilen, dass Sie sich als Kind durchaus zum Christentum hingezogen gefühlt haben und auch eine kindliche Zuneigung zu unserem HERRN Jesus Christus empfunden haben.
mfg
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#27   GerdEric   11:21:44 | Freitag, 18. März 2005
@ Ulrich Müller
Was Sie sich nicht so alles beibringen lassen.
nun, das scheint hier gängige Leere zu sein…
Und ich hätte Sie auch noch davor schützen sollen :- )))
Nein
nicht wirklich
von „Christen“ habe ich das frühermal
als Kind gedacht
dass man als Christmenschen zur Seite springt
wenn sie beleidigt werde
ungerechtfertigt angegriffen werden
aber das Gegenteil ist der Fall…
(sicher gibt es Ausnahmen
aber die gibt es selbst unter Atheisten…)
Hier sind anders Denkende Freiwild.
Nein
von Dir erwarte ich Gutes nicht
nicht mal Normales.
Ziemlich verwirrt heute, – wie ?
Gehen Sie woanders hin, wo es weniger zu lernen gibt ! :-))
mfg – der Tag wird immer besser !
Da mag was wahres dran sein
aber Jesus suchte auch das Verlorene Schaf
also begebe ich mich unter die „(zahnlosen) reissenden Wölfe“…
Von Jesu Botschaft habe ich hier nicht viel gelesen
davon
wie man Jesu missbraucht
sehr viel.
[v.d.Redaktion gelöscht]
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#26   Ulrich Müller   11:05:54 | Freitag, 18. März 2005
@GerdEric faselte verwirrt
das habe ich erst hier gelernt
und Deine beherzte Abwehr habe ich da vermisst…
Was Sie sich nicht so alles beibringen lassen.
Und ich hätte Sie auch noch davor schützen sollen :- )))
Ziemlich verwirrt heute, – wie ?
Gehen Sie woanders hin, wo es weniger zu lernen gibt ! :-))
mfg – der Tag wird immer besser !
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#25   GerdEric   10:55:52 | Freitag, 18. März 2005
@ Ulrich Müller
verzweifelt Gift und Galle spuckend in den Dreck zu ziehen.
das habe ich erst hier gelernt
und Deine beherzte Abwehr habe ich da vermisst…
@GerdEric
selbst Zitat: Priester, Pfarrer, Popen, Bischöfe und von mir aus der Papst haben das Leben …Zitatende
Stimmt ich hätte Päpste schreiben müssen
denn JP2 ist nicht der Schlechteste.
Es ist ja nun nicht so
als wären die katholischen Priester Lämmergottes
und wenn auf dieser Sited von den Verfehlungen anderer berichtet wird
so könnte man dies als Ablenkung auffassen
was es auch ist.
Was GerdEric nicht so alles denkt und die Selbstbeherrschung verlierend so alles mitteilt
Selbstbeherrschung verlieren?
ach ja
Gift und Gülle überandere schütten ist in Deinen Augen Selbstbeherrschung?
Ein Tag ist ein Tag…
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#24   Ulrich Müller   09:59:27 | Freitag, 18. März 2005
@STN und GerdEric
Na Uli, nun eine Wortglauberei…
Wenn Du so sehr auf den Begriff Kirche stehst, kann ich folgenden Beitrag empfehlen: de.wikipedia.org/wiki/Kirche
Empfehlen Sie solche Links Ihrem lästerlichen Kumpel GerdEric, der Sie und Ihren Glauben versucht, verzweifelt Gift und Galle spuckend in den Dreck zu ziehen.
Nun ernsthaft: Wenn man mehr über die einzelnen Zusammenhänger erfahren möchte, dann bieten sich auch die verschiedenen Christlichen Glaubensgemeinschaften (Siehste so bin ich zu Dir … schon formuliere ich es so das auch Du es magst) an.
Brav
@GerdEric
@zur Kenntnisnahme STN
Priester, Pfarrer, Popen, Bischöfe und von mir aus der Papst haben das Leben demonstrativ so vorzuleben wie es gottgefällig ist…
doch das tuen sie nicht
haben die nie getan.
Hoffentlich liest STN diese Zeilen, besonders das Fettgedruckte, besonders aufmerksam. Dann weiss STN endlich wem er sich bemüht nachzufolgen und anzugehören, denen die es noch nie getan haben, dass auch nie tun werden usw…
Was GerdEric nicht so alles denkt und die Selbstbeherrschung verlierend so alles mitteilt :-)) !
mfg – es ist ein guter Tag !
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#23   GerdEric   08:04:42 | Freitag, 18. März 2005
@ Ulrich MüllerEs
gibt keine anderen christlichen Kirchen, bestenfalls christliche Gemeinschaften.
Na
wenn denn die katholische Kirche die einzige Gemeinschaft mit Gott sein sollte
da frage ich mich
ob sich Gott da überhaupt wohl fühlen kann
denn mit der Nächstenliebe oder gar Feindesliebe
iss ja wohl nix…
Die jammern ihm doch immer nur die Ohren voll
dass es ihnen so schlecht ginge
dass sie verfolgt würden
aber dass es anderen schlechter geht
dass sie andere verfolgen
dass erzählen die nicht…
Kirche gibt es immer nur EINE, so wie es nur EINEN GOTT und EINEN GLAUBEN gibt.
Gott verlangt mehr
als einfache, stupide Rechthaberei…
oder habe ich das mit der vorgeblichen Kritik an den wenigen rechthaberischen Pharisäern falsch verstanden?
»Dies ist die einzige Kirche Christi…
Wo hat Jesus das gesagt!?
Die Gemeinschaft mit Gott erfordert keine „Kirche“
keine Institution.
Es genügt der Glaube
das Wissen um Gott und der Weg zu Ihm.
Ein Glaube an eine Kirche schliesst Gott aus
denn Gott lässt sich nicht per Kirchenrecht in Eisen schlagen.
Wer an eine Kirche (die Gemeinschaft der Glaubenden), auf der gleichen Stufe wie Gott stehend
glaubt
der hat sich verführen lassen
denn auch die Gemeinschaft der Gläubigen ist vor Gott ein Nichts.
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#22   Sulpicius   01:53:21 | Freitag, 18. März 2005
Die Diskussionen hier…
… ermüden und erinnern mich an meine Seminaristenzeit. Jeder hatte seine eigene „Kirche“, aber keiner wollte ordentlich kath. Theologie und vor allem Philosophie studieren. Dieser Subjektivismus bei den meisten angeblich „modernen“ Menschen kotzt einen immer noch an…
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#21   sttn   23:56:21 | Donnerstag, 17. März 2005
@Ulrich Müller
Na Uli, nun eine Wortglauberei…
Wenn Du so sehr auf den Begriff Kirche stehst, kann ich folgenden Beitrag empfehlen: de.wikipedia.org/wiki/Kirche
(Kannste auch ohne Knoblauchzehen lesen, ist nichts böses)
Nun ernsthaft: Wenn man mehr über die einzelnen Zusammenhänger erfahren möchte, dann bieten sich auch die verschiedenen Christlichen Glaubensgemeinschaften (Siehste so bin ich zu Dir … schon formuliere ich es so das auch Du es magst) an. Ist nicht uninteressant und zudem auch oftmals sehr katholisch, denn viele der ursprünglihcen Glaubensgemeinschaften sind Bestandteil der katholischen Kirche.
Siehe auch: de.wikipedia.org/…i/Katholische_Kirche
So wird zum Beispiel in der Chaldäisch-Katholische Kirche armäisch Gesprochen, der Sprache von Jesus.
Aber nicht nur hier. Ich denke auch bei den nicht mit der katholischen Kirchen unierten Kirchen kann man sehr viel interessantes kennenlernen. Die nicht mit der katholischen Kirche unierten Othodoxen Kirchen zum Beispiel haben noch viel von der Ursprünglichkeit bewahrt…
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#20   Ulrich Müller   21:48:42 | Donnerstag, 17. März 2005
@STN und Kirchenbegriff
und wenn man sich anschaut welche Traditionen es bei anderen christlichen Kirchen gibt …
Es gibt keine anderen christlichen Kirchen, bestenfalls christliche Gemeinschaften.
Kirche gibt es immer nur EINE, so wie es nur EINEN GOTT und EINEN GLAUBEN gibt.
Die Gläubigen sind angehalten zu bekennen, dass es eine geschichtliche, in der apostolischen Sukzession verwurzelte Kontinuität zwischen der von Christus gestifteten und der katholischen Kirche gibt: »Dies ist die einzige Kirche Christi… www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html
Sollten Sie einmal lesen STN
mfg
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#19   sttn   19:35:16 | Donnerstag, 17. März 2005
Traditionen
@1+1=7
Ich gebe Dir doch recht. Ich finde es auch nicht umbedingt notwendig immer alles neu zu erfinden, aber man muß es doch erklären können.
Und genau das ist meine Frage und der Hinweis auf die Urchristen sollte eine „Brücke“ sein und wenn man sich anschaut welche Traditionen es bei anderen christlichen Kirchen gibt ist sogar davon auszugehen das das eine oder andere seine Wurzeln bei den Urchristen hat.
Und es mag ja durchaus sein das das eine oder andere erst 1000 Jahre später entstanden sein, aber das bedeutet doch nicht das es deshalb falsch oder nicht erklärbar ist.
Ich will einfach das Warum und Weshalb wissen und ich fände es super mehr darüber zu erfahren. Das ist doch nicht verkehrt, oder?
@Athanasius
Der Kulturschock mag für manche Katholiken sicher recht groß sein, wobei gerade die Frage nach dem „Warum“ dazu beitragen könnten das die Katze den nächsten Kirchenbesuch überlebt.
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#18   Ulrich Müller   18:44:49 | Donnerstag, 17. März 2005
STN – brabbelte unnötigerweise Entschuldigung
Es tut es mir leider, wenn Du festgestellt hast das es bei mir – im Gegensatz zu Dir – Menschen gibt die mich mögen.
Das braucht Ihnen nicht leid zu tun.
GOTT allein genügt und wenn dann noch ein paar Menschen dazukommen, denen GOTT allein auch genügt, wirds eine genügsame Gesellschaft, die auf gegenseitige Liebesbezeugungen gut verzichten kann.
Aber in irgendeines Namen behalten Sie Ihre Menschen die Sie mögen und betonen Sie es in jedem zweiten Satz, wenn Ihnen danach ist, Sie aufrechter Katholik!
mfg
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#17   1+1=7   18:39:31 | Donnerstag, 17. März 2005
Grüsz Gott @sttn Die Tradition
sagen wir Überlieferung spricht doch für sich selbst.
Ein Beispiel:
Wenn du schon einmal von einem Tiger gebissen worden bist, dann wirst du deine Nächsten warnen, um Sie zu schonen.
Oder wenn es im Sommer Eiskrem gratis gibt, wirst du deine Nächsten davon unterrichten damit sie teilhaben.
Nicht jede Generation muss/soll das Rad neu erfinden.
Daran arbeiten es besser umzusetzen? Ja.
Was verschwunden ist, kann nicht enthallen sein, das hast du schon beantwortet oder solltest du präzisieren.
Es ist nicht wichtig, das alles bis zu den Urchristen zurückgeht:
-Die Eucharistie, die AufnWeiheweitergabe, Vergebung der Sünden, das Gebet und v.m. gehen auf die Urchtristen zurück
– Wie oben erwähnt können auch Dinge im Lauf der Zeit besser umgesetzt werden.
– grosse Gefahr steckt in Kirchen die neu beginnen, weil sie die Last von 2000 Jahren Menschheitsgeschichte(Der Mensch als Bestie) nicht mittragen wollen.
Wer nicht mitträgt baut einfach eine neue Kirche.
mit erhobener Faust rufend „Spalter!“
Naja ich bin etwas aufgeregt.
mfg 1+1=7
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#16   Athanasius   18:30:42 | Donnerstag, 17. März 2005
Manche hier übertreiben
HERMAN FINKERS – DAS MODERNE KIRCHENLIED.
„Mein Vater war schon Jahre nicht mehr zur Kirche gegang’n.
Er wusste fast den Unterschied nicht mehr zwischen Papst und dem Kaplan.
Das Stabat Mater Dolorosa hatte er so lang nit gehabt
Und Dies Irae Lacrimosa sang er nur noch in sei’m Bad.
Also ging mein Vater an einem Morgen wieder zur heil’gen Mess’.
Und da klangen neue Lieder so jugendlich und so frisch:
„Rings um den Altar tanzen wir froh, Cool man, Jesus lebt!
Ich liebe Dich, ja genauso wie Er auch mich geliebt hat“
Falderie, Falderei
Ja wir singen und wir springen und wir sind so froh.
Falderieë, Falderei.
Nimm die Hand doch ja vom Andern, komm zu uns und sag nun: Ja!
Denn Du darfst dabei sein von Jesus, sei lieb, Hallelujah!
Lieb sein für Ihn und lieb sein für sie, auch Er war lieb, echt wirklich!
Also kuschele den Frieden zu einand’, Kirche-sein ist ein Kuschelband.
Und Er starb auf Golgotha.“
Falderieë, Faldera.
Wie komplett verändert kam Papa dann aus der Kirche
zu Hause gekommen warf der Papa den Sofa mit einem Höllenschlag durchs Fenster.
Er rief da zur Nachbarin: „Nutte, Prostituée“, nahm sich die Korn-Flasche.
Suchte einen Karate-Film im Fernsehen, warf ein Messer der Katze zu
Er fluchte seine Kinder zu ihrer Mutter Rock’, da hörten wir: „Kinder, Kinder, fürchtet euch, fürchtet euch doch, euer Vater ist wieder zur Kirche gewest!“
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#15   sttn   18:21:09 | Donnerstag, 17. März 2005

@Ulrich Müller: Ich habe leider keinen Dackel…
Es tut es mir leider, wenn Du festgestellt hast das es bei mir – im Gegensatz zu Dir – Menschen gibt die mich mögen. Sei einfach zu Deiner Umgebung nett, dann ist Dein Dackel nicht der einzige der Dich mag.
@Paul Mayer:
Wenn ich was bewahren möchte, dann würde ich darum kämpfen und nach Möglichkeit nicht gleich durch meine Wortwahl den Beleg dafür liefern das Yersinia Recht hat und es doch nur um Machtspiele geht.
Warum versuchst Du es nicht mit einer verbindlicheren Sprache und mit Argumenten. So würde mich (und sicher auch andere) es Beispielsweise brennend interessieren was das Gute an den Traditionen ist. Was ist in den Riten enthalten was nun verschwunden ist?
Was geht wirklich auf die Urchristen zurück und was findet sich beispielsweise noch in anderen christlichen Kirchen? etc…
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#14   Ulrich Müller   17:56:38 | Donnerstag, 17. März 2005
@STN – hauchte nach weltlicher Zuneigung lechzend
Ich freue mich wenn mir meine Frau sagt das sie mich lieb hat, wenn meine Mutter sagt das Sie froh ist mich als Sohn zu haben, ich freu mich wenn ein Freund sagt das er mich mag, wenn ein Kollege oder ein Kunde sagt „das ist gut so“ etc…
Bei diesem honigsüssen Gesülze haben Sie Ihren Dackel vergessen, der sich schwanzwedelnd freut, wenn Herrchen nach Hause kommt.
mfg
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#13   sttn   17:38:17 | Donnerstag, 17. März 2005
Was positives …
@Ulrich Müller:Oh ja, ich bekenne mich dazu das ich gerne positves von den Menschen in meiner Umgebung höre.
Ich freue mich wenn mir meine Frau sagt das sie mich lieb hat, wenn meine Mutter sagt das Sie froh ist mich als Sohn zu haben, ich freu mich wenn ein Freund sagt das er mich mag, wenn ein Kollege oder ein Kunde sagt „das ist gut so“ etc…
Das sind alles positives Zeichen die ich – wie auch andere Menschen sehr gerne hören.
Und von GerdEric hat mich sein Beitrag natürlich auch sehr gefreut und ich bin mir sicher das auch Du Dich freust wenn jemand etwas positives über Dich sagt, oder?
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#12   Paul Mayer   17:32:47 | Donnerstag, 17. März 2005
@ Yersinia: Hauptsache, Sie bekommen von
manchen Diskutanten genug Futter für Ihre Vorteile; das ist praktisch, weil Sie diese dann nicht hinterfragen müssen. Im Multikultizeitalter mag für Zeitgeistanhänger kein Unterschied zwischen dem Hl. Opfer Christi und Rock-Nebelschwaden-Kokain-Nikotin-Jugend-„Messen“ sein, tatsächlich besteht dieser Unterschied.
Tatsächlich ist der NOM aufgrund des Trid. Konzils und Quo Primum des Hl. Papstes Pius V. illegitim und aufgrund der Falschübersetzung von „pro multis“ mit „für alle“ sowie der fehlenden Intention der NOM-Priester i.d.R. auch ungültig. Was die „Machtfrage“ (welche Bezeichnung sowieso völlig verfehlt ist, wo es um die Wahrheit geht) betrifft, so ist diese eindeutig entschieden, nach menschlichem Ermessen endgültig:
Nicht ein einziger der zukünftigen Papstwähler unter den Kardinälen pflegt den alten Ritus. Die Traditionalisten kämpfen einen reinen Überlebenskampf für die Form der Sakramente, wie sie von Christus eingesetzt wurden und von der Tradition durch viele Jahrhunderte bestätigt wurde.
Es ist theologisch und für das Heil der Seelen unentbehrlich, dass das Hl. Meßopfer Christi überlebt und nicht die Karikatur, das Zerrbild, welches Modernisten, Freimaurer und Protestanten daraus gemacht haben. Dass dies auf die Ebene von „Machtspielen“ hinuntergezerrt wird, belegt die Kleingeisterei Yersinias, die sie aus ihrer marxistischen Dialektik heraus – verständlich – genau den anderen vorhält. So kann man die Wahrheit auf den Kopf stellen.
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#11   Ulrich Müller   16:44:02 | Donnerstag, 17. März 2005
@GerdEric schmeichelte STN
Danke für das Kompliment … es freut mich sehr.
Geben Sie ihm mehr davon GerdEric. STN braucht das für seinen Glauben, sonst klappt das nicht :-))
mfg
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#10   sttn   14:18:05 | Donnerstag, 17. März 2005
@GerdEric
Danke für das Kompliment … es freut mich sehr.
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#9   spectator †   13:25:15 | Donnerstag, 17. März 2005
@ Ulrich
Solange sich hier im Impressum keiner zu erkennen gibt…
hallo Ulrich
In einer Zeit, in der Marienfanatkier, Heilig-Geist-Spezialisten und andere berauschte Möchtegern-Katholiken die Stimmungsmacher sind, ist es auch nicht notwendig. Bei diesen allen verblödeten Nächstenliebefanatiker findet der ganze antikatholische Abschaum eh immer Zustimmung. ;-)
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#8   Ulrich Müller   12:01:48 | Donnerstag, 17. März 2005
@Pelagius
Das ist schade und zum Schaden dieser kostbaren Seite.
Solange sich hier im Impressum keiner zu erkennen gibt, ist es nicht mehr als eine Spielwiese für Feiglinge oder ein meinungsbildendes Experiment der deutschen Bischofskonferenz.
mfg
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#7   Pelagius   11:15:24 | Donnerstag, 17. März 2005
kreuz.net und die bischöfliche Amtsausübung
„Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine faire und freundliche Diskussionsatmosphäre.“
So fordert die kreuz.net-Redaktion alle Verfasser von Lesermeinungen auf. Und das ist auch gut so.
Versteht sich von selbst, daß man unter Sachlichkeit, Fairness und Freundlichkeit einen gewissen Toleranzraum gestatten kann. Aber irgendwo sind dann doch Grenzen: Ein bestimmtes menschliches und religiöses Niveau müßte vorauszusetzen sein; pöbelhafte und vulgäre Äußerungen lassen sich auch durch die Kampfsituation in der besetzten Stadt Gottes nicht rechtfertigen. Deshalb hat die Redaktion die Aufgabe der Aufsicht.
Offensichtlich folgt sie darin nun aber dem Kurs der allermeisten Bischöfe (den sie ansonsten recht deutlich kritisiert). Die Redaktion gibt die Anweisung, sachlich und fair zu bleiben, wacht aber nicht über deren Einhaltung.
Das ist schade und zum Schaden dieser kostbaren Seite.
Redaktion benachrichtigen
#6   GerdEric   09:37:35 | Donnerstag, 17. März 2005
sttn
hat weit mehr verstanden,
als Leute,
die meinen,
das Evangelium mit ihrer Gossensprache verbreiten zu dürfen…
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#5   spectator †   09:24:04 | Donnerstag, 17. März 2005
@ sttn
Denn die ach so korrekten Ankläger beweisen gerade mit der Art und Weise Ihrer Kampangen das sie nicht einmal im Ansatz verstanden haben was Jesus meinte…
was hast du denn von Seinen Worten verstanden, du eingbildeter Hosenscheißer?
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#4   sttn   23:44:03 | Mittwoch, 16. März 2005
@Yersinia
Leider ist es wohl so. Man muß auch nur die Kampgne von Kath.net mal anschauen, wo seit Monaten hinweg üble Kampagnen gegen die Diözese Linz betrieben werden – zuletzt Heute.
Dabei ist das ganze so unsinnig, und oftmals auch verlogen. Denn die ach so korrekten Ankläger beweisen gerade mit der Art und Weise Ihrer Kampangen das sie nicht einmal im Ansatz verstanden haben was Jesus meinte als er gesagt hat: „Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?“
Ich möchte jetzt niemanden kritisieren der eine strengen Einhaltung der Liturgie für gut und richtig findet, sondern ich möchte die kritisieren denen alle Mittel Recht sind Andersdenkende zu bekämpfen.
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#3   Yersinia   22:55:46 | Mittwoch, 16. März 2005
ob dieser ganze Kampf um die Liturgie
nichts anderes als Machtpolitik ist? – deren Wurzeln wohl psychologisch am besten erklärt werden können? (auf die Art: „ein Zipfelchen von der Macht erwischen, um die eigene mangelnde Wertschätzung ein bißchen aufzupolieren“). Mit „Zeugnis geben“ , mit der Suche nach Gott und der Feier des Gedächtnisses, der „memoria“ hat das ganze jedenfalls nix zu tun. Schockierend ist auch diese geradezu unheimliche Rechthaberei und die Gehässigkeit, mit der dieser Kirchenkampf von konservativer Seite her ausgetragen wird. Wie sagte Kardinal Schönborn: … „von Methoden begleitet, die den Geboten des Evangeliums widersprechen“ …
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#2   Athanasius   12:14:17 | Mittwoch, 16. März 2005
Rotte den Wurzel dieses „Desasters“ aus:
den Novus Ordo Missae.
Und zelebriere ausschliesslich dem Missale Romanum 1962 – Tridentinische Messe – nach.
Lass dich nicht abschrecken.
Die hl. Messe unserer Vorfahren und mit direkter Linie zur Römischen Sktn. Petri und Paulsliturgie ist niemals verboten gewesen, so Kardinal Stickler noch am 27.November 2004 in „Renaissance Catholique“ als Vorwort der Neu-Ausgabe der „Kurzen Kritischen Untersuchung des Novus Ordo Missae“ von Kardinälen Ottaviani und Bacci.
Schlüßeldokument: „der Novus Ordo ist ein Bruch mit der katholischen Messopfertheologie“.
Wieso möchte man einen Ritus der an sich schon Missbrauch ist und das hl. Messopfer in offizieller Römische Institutio Generalis „Mahlzeit des Herren, die heilige Versammlung des Volkes Gottes, vorgesessen vom Priester“ nennt, „säubern“.
Ich respektiere wirklich all diese „konservativen“ Priester sehr, sehr, weil sie in Pfarren oft geistliche Märtyrer sind, aber weshalb noch länger den menschlich-erschafften Kunstritus von Bugnini und sechs protestantischen Beratern zelebrieren, sei’s auch in offizieller Form?
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#1   Pelagius   09:30:13 | Mittwoch, 16. März 2005
Ausnahme von der Regel
Allerdings betrachten es die bischöflichen Oberhirten für gewöhnlich nicht als Denunziantentum, wenn sie darauf aufmerksam gemacht werden, daß ein Priester der Diözese nach dem MR 1962 zelebriert. In solchen Fällen pflegen sie sogar einzugreifen.
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