1. Es ist erstaunlich: Da versucht eine Schar wackerer Katholiken, den Bischof von Würzburg in seinem
Kampf für eine rubrikengemäße Liturgie zu unterstützen. Kurz danach sieht sich die Gruppe mit dem
Vorwurf von „Bespitzelung“ und „Denunziantentum“ konfrontiert. Selbst Nazi-Vergleiche werden zum Zweck
der Einschüchterung bemüht.
2. Was ist geschehen? Im Grunde bedient man sich eines archaischen Mechanismus.
Denn bereits in der Antike wurden die Überbringer schlechter Nachrichten oftmals mit dem Tode bestraft.
3. Faktum ist: Die Gläubigen werden mittels eines Kirchengebotes – der Sonntagspflicht – aufgefordert,
sonntags an einer „Veranstaltung“ – Heilige Messe – teilzunehmen, die sie mit Kirchensteuergeldern auch
finanzieren müssen. Ist es da verwerflich, wenn der Liborius-Wagner-Kreis im Sinne eines „Verbraucherschutzes
für Katholiken“ darüber wacht, daß die Liturgie auch ordnungsgemäß gefeiert wird?
4. Zwei Beispiele
hierzu: Wer würde sich in ein Flugzeug setzen, wenn er nicht die Gewähr hätte, daß im Cockpit ein
Pilot sitzt, der sich an die Regeln des Luftfahrtverkehrs hält? Oder: Ist der Patient im Krankenhaus
vor der Verabreichung einer Spritze nicht berechtigt zu fragen: „Was geben Sie mir da?“
5. Der Fall Würzburg
wird somit zu einem Indiz für die innerkirchlichen Zustände im disziplinären Bereich: Heute muß der
Katholik leider Experte in liturgischen Fragen sein, weil er nicht mehr mit Sicherheit davon ausgehen
kann, daß ihm die Sakramente ordnungsgemäß und damit gültig gespendet werden.
6. Trotz aller bischöflichen
Beschwichtigungsversuche, die dem Gläubigen einreden wollen, es handele sich um „bedauerliche Einzelfälle“,
ist jedem aufmerksamen Beobachter klar, daß die Disziplinlosigkeit im liturgischen Bereich längst Methode
geworden ist.
7. Daß diese Einsicht auch die römischen Dikasterien erreicht hat, bestätigt die Instruktion
„Redemptionis sacramentum“ auf traurige Weise. Hier wird das Recht aller Gläubigen – die Klage über
einen Mißstand beim Ortsordinarius oder auch beim Heiligen Stuhl anzumelden – in einer Weise herausgestrichen,
die den einfachen Gläubigen aufhorchen läßt und die bei seinem Oberhirten Verstimmung auslöst.
8.
Längst hat man in Rom nämlich Kunde davon erhalten, daß die Bischöfe ihrer Aufsichtspflicht nicht
nachkommen, so daß an der „Basis“ längst vielfältige Fakten geschaffen wurden, die mit dem universalen
Kirchenrecht nicht kompatibel sind (z.B. Interkommunion, Laienpredigt etc.).
9. Es kann auch als Bankrotterklärung
des römischen Kirchenregiments angesehen werden, wenn die Basis aufgerufen wird, die eigenen Hirten in
Rom zu verpetzen. Offenbar scheut man sich in Rom, jene zur Ordnung zu rufen, die für eine ordnungsgemäße
Liturgie in ihren Diözesen verantwortlich sind. Vielleicht hat man in der Vergangenheit auch die Erfahrung
gemacht, daß solches Zur-Ordnung-Rufen meistens von Erfolglosigkeit gekrönt ist. Man vergleiche dazu
den Brief des Heiligen Vaters an die deutschen Kardinäle vom Februar 2001 mit den entsprechenden Nicht-Folgen.
10. Der Ärger der Oberhirten gegen kirchentreue Intitiativkreise, Netzwerke und Seilschaften ist menschlich
gesehen verständlich. Sinnvoller und angemessener wäre es jedoch, einmal zu fragen, wie desolat die
Lage eigentlich sein muß, daß Selbsthilfegruppen zu solchen Notwehrmaßnahmen greifen.
11. In diesem
Sinne wird der Liborius-Wagner-Kreis ein weiteres Opfer des innerkirchlichen Desasters. Mit Sicherheit
nicht das letzte.
Der Priester Hendrick Jolie ist Pfarrer im Bistum Mainz und Initiator im NETZWERK KATHOLISCHER
PRIESTER, einer Vereinigung glaubenstreuer katholischer Geistlicher. Im Mai 2003 wurde er vom Priesterrat
der Diözese Mainz offiziell gerügt, weil er im Hinblick auf die Instruktion „Redemptionis sacramentum“
in einem Leserbrief vom „katastrophalen Zustand des Kultes“ gesprochen hatte.
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36 Lesermeinungen
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@GerdEric ich habe auf sttn’s Antwort die Bergpredigt nochmal gelesen er hat Recht. Vielleicht sollten
Sie andere Stellen auch nochmal lesen, scheint bei Ihnen zu helfen )) ! mfg
Lieber Müller ich habe auf sttn’s Antwort die Bergpredigt nochmal gelesen er hat Recht. jedoch gilt die
Bergpredigt in erster Linie für Christen, doch die kümmert es am wenigsten vor allem die die sich ach
so strikt daran halten wolle aber dann doch nciht an die Bergpredigt sondern an alles andere…
@STN von GERDEric „Priester, Pfarrer, Popen, Bischöfe und von mir aus der Papst haben das Leben demonstrativ
so vorzuleben wie es gottgefällig ist… doch das tuen sie nicht haben die nie getan.“ von STN Bitte
lese die Bergpredigt …speziell die Stelle mit dem Spliter und dem Balken. Ich versteh Dich nicht. Warum
regst Du Dich über andere auf, dabei bist gerade Du alles andere als auch nur einen Deut besser. Im Gegenteil,
fortwährend beweist Du wie wenig Dir das Wort von Jesus bedeutet. <<< Lieber STN da ist Ihnen ein kleiner
Fehler unterlaufen. Der von Ihnen kommentierte Text ist von GerdEric. Irgendwas muss Ihnen da durcheinandergeraten
sein )) . GerdEric wirds wohl wissen und sich für die Antwort auf seinen Text gefreut haben. Also, Sie
haben annehmend, dass es sich um einen Text vom mir handelte, – Ihrem alten Kumpel GerdEric ordentlich
die Meinung gegeigt )) und ihm empfohlen einmal die Bergpredigt zu lesen. Sie sind mir so eine Pfeife.
mfg
@ Sulpicius Deine verkürzte Wiedergabe: …dass mir kein Mensch erklären kann, was Gott mir sagt. Eigenzitat:
Eben nicht! denn ich habe die Menschen zwischen Gott und mir zur Seite getan, und ich weiss, dass mir
kein Mensch erklären kann, was Gott mir sagt. Zitatende Sie haben insofern richtig gehandelt, als daß
Sie sich vom Christentum abgewendet haben, da Sie ein Gottesbild vertreten (in sich spüren?), daß nicht
das christlich-katholische ist. Was soll da falsch sein? denn auch Jesus hatte kein christlich-katholisches
Gottesbild. Ihr Gott entspringt in Ihnen aus Ihrem Unterbewußtsein. Überhaupt nicht mein Gott ist der
Gott Abrahams der Gott Isaaks der Gott Jakobs, und der Gott Jesu Die Christen aber glauben an Gott, der
sich den Menschen von außen geoffenbart hat. Nein der Gott der Christen wird durch die Kirche geoffenbart.
So befinden Sie sich mit Ihrem Gottesbild heute in der Gesellschaft der meisten Menschen, die nicht begriffen
haben, daß der Subjektivismus der Tod des Gottes-Glaubens ist. Kannst Du das auch auf Deutsch? Ich versuche
die Gebote zu erfüllen und halte mich zurück etwas für mich zu erbitten. Nicht ich habe mir Gott durch
eine Institution zurecht biegen lassen sondern ich nehme Ihn so wie Er ist.
@GerdEric >>> dass mir kein Mensch erklären kann, was Gott mir sagt. Sie haben insofern richtig gehandelt,
als daß Sie sich vom Christentum abgewendet haben, da Sie ein Gottesbild vertreten (in sich spüren?),
daß nicht das christlich-katholische ist. Ihr Gott entspringt in Ihnen aus Ihrem Unterbewußtsein. Die
Christen aber glauben an Gott, der sich den Menschen von außen geoffenbart hat. So befinden Sie sich
mit Ihrem Gottesbild heute in der Gesellschaft der meisten Menschen, die nicht begriffen haben, daß der
Subjektivismus der Tod des Gottes-Glaubens ist.
@uli „Empfehlen Sie solche Links Ihrem lästerlichen Kumpel GerdEric, der Sie und Ihren Glauben versucht,
verzweifelt Gift und Galle spuckend in den Dreck zu ziehen.“ Deine Wortwahl hört sich eher nach Gift
und Galle an… „Priester, Pfarrer, Popen, Bischöfe und von mir aus der Papst haben das Leben demonstrativ
so vorzuleben wie es gottgefällig ist… doch das tuen sie nicht haben die nie getan.“ Bitte lese die
Bergpredigt …speziell die Stelle mit dem Spliter und dem Balken. Ich versteh Dich nicht. Warum regst
Du Dich über andere auf, dabei bist gerade Du alles andere als auch nur einen Deut besser. Im Gegenteil,
fortwährend beweist Du wie wenig Dir das Wort von Jesus bedeutet.
@ Ulrich Müller Nein, nicht wirklich. Ein Kindheitstrauma. Der Traum ist zerplatz, weshalb ich mich auch
vom Christetum abgewandt habe, denn mir liegt auch nicht viel an deren „Sprache“… und natürlich lasse
ich zwischen Gott und mir keinen Menschen zu, das mag bei Dir anders sein. Sie haben nur den Fehler gemacht, …
Eben nicht! denn ich habe die Menschen zwischen Gott und mir zur Seite getan, und ich weiss, dass mir
kein Mensch erklären kann, was Gott mir sagt. Das führt zweifelsfrei in die geistige Irre und ist bedauerlich.
Ein Maultier erkennt auch nicht, dass es ewig im Kreise geht. Es braucht Bewegung, deshalb lässt es sich
ausnutzen. Aber in Freiheit Gottes Gebote erkennen, kann man mit kirchlichen Scheuklappen nicht, vorallem
wenn sich eine Institution erdreist, Gottes Gebote willkürlich ausser Kraft zu setzen und willkürlich
neue zu erlassen, eben menschliche, nicht aber gottgegebene. Ich entnehme Ihre Zeilen, … Tja, so war
das, als ich Kind war. Aber dann bin ich doch erwachsen geworden, und habe mir gesagt: „So Jesus, das
war ein netter Versuch, aber dein Personal ist einfach die Erklärung für das Misslingen deiner Botschaft.“
Und das hat er verstanden. Er ging zu Judas und bat ihn um Verzeihung, dass er ihn da mit hinein gezogen
hatte…
@GerdEric Nein nicht wirklich von „Christen“ habe ich das frühermal als Kind gedacht dass man als Christmenschen
zur Seite springt wenn sie beleidigt werde ungerechtfertigt angegriffen werden aber das Gegenteil ist
der Fall… Ein Kindheitstrauma. Nicht leicht zu therapieren, vor allem dann nicht, wenn man zwischen
sich und GOTT keinen Menschen zulässt. Sie haben nur den Fehler gemacht, das Versagen der menschlich
christlichen ? Umgebung in Ihrer Kindheit GOTT anzulasten. Das führt zweifelsfrei in die geistige Irre
und ist bedauerlich. Ich entnehme Ihre Zeilen, dass Sie sich als Kind durchaus zum Christentum hingezogen
gefühlt haben und auch eine kindliche Zuneigung zu unserem HERRN Jesus Christus empfunden haben. mfg
@ Ulrich Müller Was Sie sich nicht so alles beibringen lassen. nun, das scheint hier gängige Leere zu
sein… Und ich hätte Sie auch noch davor schützen sollen :- ))) Nein nicht wirklich von „Christen“
habe ich das frühermal als Kind gedacht dass man als Christmenschen zur Seite springt wenn sie beleidigt
werde ungerechtfertigt angegriffen werden aber das Gegenteil ist der Fall… (sicher gibt es Ausnahmen
aber die gibt es selbst unter Atheisten…) Hier sind anders Denkende Freiwild. Nein von Dir erwarte ich
Gutes nicht nicht mal Normales. Ziemlich verwirrt heute, – wie ? Gehen Sie woanders hin, wo es weniger
zu lernen gibt ! ) mfg – der Tag wird immer besser ! Da mag was wahres dran sein aber Jesus suchte auch
das Verlorene Schaf also begebe ich mich unter die „(zahnlosen) reissenden Wölfe“… Von Jesu Botschaft
habe ich hier nicht viel gelesen davon wie man Jesu missbraucht sehr viel. [v.d.Redaktion gelöscht]
@GerdEric faselte verwirrt das habe ich erst hier gelernt und Deine beherzte Abwehr habe ich da vermisst…
Was Sie sich nicht so alles beibringen lassen. Und ich hätte Sie auch noch davor schützen sollen :-
))) Ziemlich verwirrt heute, – wie ? Gehen Sie woanders hin, wo es weniger zu lernen gibt ! ) mfg – der
Tag wird immer besser !
@ Ulrich Müller verzweifelt Gift und Galle spuckend in den Dreck zu ziehen. das habe ich erst hier gelernt
und Deine beherzte Abwehr habe ich da vermisst… @GerdEric selbst Zitat: Priester, Pfarrer, Popen, Bischöfe
und von mir aus der Papst haben das Leben …Zitatende Stimmt ich hätte Päpste schreiben müssen denn
JP2 ist nicht der Schlechteste. Es ist ja nun nicht so als wären die katholischen Priester Lämmergottes
und wenn auf dieser Sited von den Verfehlungen anderer berichtet wird so könnte man dies als Ablenkung
auffassen was es auch ist. Was GerdEric nicht so alles denkt und die Selbstbeherrschung verlierend so
alles mitteilt Selbstbeherrschung verlieren? ach ja Gift und Gülle überandere schütten ist in Deinen
Augen Selbstbeherrschung? Ein Tag ist ein Tag…
@STN und GerdEric Na Uli, nun eine Wortglauberei… Wenn Du so sehr auf den Begriff Kirche stehst, kann
ich folgenden Beitrag empfehlen: de.wikipedia.org/wiki/Kirche Empfehlen Sie solche Links Ihrem lästerlichen
Kumpel GerdEric, der Sie und Ihren Glauben versucht, verzweifelt Gift und Galle spuckend in den Dreck
zu ziehen. Nun ernsthaft: Wenn man mehr über die einzelnen Zusammenhänger erfahren möchte, dann bieten
sich auch die verschiedenen Christlichen Glaubensgemeinschaften (Siehste so bin ich zu Dir … schon formuliere
ich es so das auch Du es magst) an. Brav @GerdEric @zur Kenntnisnahme STN Priester, Pfarrer, Popen, Bischöfe
und von mir aus der Papst haben das Leben demonstrativ so vorzuleben wie es gottgefällig ist… doch
das tuen sie nicht haben die nie getan. Hoffentlich liest STN diese Zeilen, besonders das Fettgedruckte,
besonders aufmerksam. Dann weiss STN endlich wem er sich bemüht nachzufolgen und anzugehören, denen
die es noch nie getan haben, dass auch nie tun werden usw… Was GerdEric nicht so alles denkt und die
Selbstbeherrschung verlierend so alles mitteilt ) ! mfg – es ist ein guter Tag !
@ Ulrich MüllerEs gibt keine anderen christlichen Kirchen, bestenfalls christliche Gemeinschaften. Na
wenn denn die katholische Kirche die einzige Gemeinschaft mit Gott sein sollte da frage ich mich ob sich
Gott da überhaupt wohl fühlen kann denn mit der Nächstenliebe oder gar Feindesliebe iss ja wohl nix…
Die jammern ihm doch immer nur die Ohren voll dass es ihnen so schlecht ginge dass sie verfolgt würden
aber dass es anderen schlechter geht dass sie andere verfolgen dass erzählen die nicht… Kirche gibt
es immer nur EINE, so wie es nur EINEN GOTT und EINEN GLAUBEN gibt. Gott verlangt mehr als einfache, stupide
Rechthaberei… oder habe ich das mit der vorgeblichen Kritik an den wenigen rechthaberischen Pharisäern
falsch verstanden? »Dies ist die einzige Kirche Christi… Wo hat Jesus das gesagt!? Die Gemeinschaft
mit Gott erfordert keine „Kirche“ keine Institution. Es genügt der Glaube das Wissen um Gott und der
Weg zu Ihm. Ein Glaube an eine Kirche schliesst Gott aus denn Gott lässt sich nicht per Kirchenrecht
in Eisen schlagen. Wer an eine Kirche (die Gemeinschaft der Glaubenden), auf der gleichen Stufe wie Gott
stehend glaubt der hat sich verführen lassen denn auch die Gemeinschaft der Gläubigen ist vor Gott ein
Nichts.
Die Diskussionen hier… … ermüden und erinnern mich an meine Seminaristenzeit. Jeder hatte seine eigene
„Kirche“, aber keiner wollte ordentlich kath. Theologie und vor allem Philosophie studieren. Dieser Subjektivismus
bei den meisten angeblich „modernen“ Menschen kotzt einen immer noch an…
@Ulrich Müller Na Uli, nun eine Wortglauberei… Wenn Du so sehr auf den Begriff Kirche stehst, kann
ich folgenden Beitrag empfehlen: de.wikipedia.org/wiki/Kirche (Kannste auch ohne Knoblauchzehen lesen,
ist nichts böses) Nun ernsthaft: Wenn man mehr über die einzelnen Zusammenhänger erfahren möchte,
dann bieten sich auch die verschiedenen Christlichen Glaubensgemeinschaften (Siehste so bin ich zu Dir …
schon formuliere ich es so das auch Du es magst) an. Ist nicht uninteressant und zudem auch oftmals sehr
katholisch, denn viele der ursprünglihcen Glaubensgemeinschaften sind Bestandteil der katholischen Kirche.
Siehe auch: de.wikipedia.org/…i/Katholische_Kirche So wird zum Beispiel in der Chaldäisch-Katholische
Kirche armäisch Gesprochen, der Sprache von Jesus. Aber nicht nur hier. Ich denke auch bei den nicht
mit der katholischen Kirchen unierten Kirchen kann man sehr viel interessantes kennenlernen. Die nicht
mit der katholischen Kirche unierten Othodoxen Kirchen zum Beispiel haben noch viel von der Ursprünglichkeit
bewahrt…
#20 Ulrich Müller 21:48:42 | Donnerstag, 17. März 2005
@STN und Kirchenbegriff und wenn man sich anschaut welche Traditionen es bei anderen christlichen Kirchen
gibt … Es gibt keine anderen christlichen Kirchen, bestenfalls christliche Gemeinschaften. Kirche gibt
es immer nur EINE, so wie es nur EINEN GOTT und EINEN GLAUBEN gibt. Die Gläubigen sind angehalten zu
bekennen, dass es eine geschichtliche, in der apostolischen Sukzession verwurzelte Kontinuität zwischen
der von Christus gestifteten und der katholischen Kirche gibt: »Dies ist die einzige Kirche Christi…
www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html Sollten Sie einmal lesen STN mfg
Traditionen @1+1=7 Ich gebe Dir doch recht. Ich finde es auch nicht umbedingt notwendig immer alles neu
zu erfinden, aber man muß es doch erklären können. Und genau das ist meine Frage und der Hinweis auf
die Urchristen sollte eine „Brücke“ sein und wenn man sich anschaut welche Traditionen es bei anderen
christlichen Kirchen gibt ist sogar davon auszugehen das das eine oder andere seine Wurzeln bei den Urchristen
hat. Und es mag ja durchaus sein das das eine oder andere erst 1000 Jahre später entstanden sein, aber
das bedeutet doch nicht das es deshalb falsch oder nicht erklärbar ist. Ich will einfach das Warum und
Weshalb wissen und ich fände es super mehr darüber zu erfahren. Das ist doch nicht verkehrt, oder? @Athanasius
Der Kulturschock mag für manche Katholiken sicher recht groß sein, wobei gerade die Frage nach dem „Warum“
dazu beitragen könnten das die Katze den nächsten Kirchenbesuch überlebt.
#18 Ulrich Müller 18:44:49 | Donnerstag, 17. März 2005
STN – brabbelte unnötigerweise Entschuldigung Es tut es mir leider, wenn Du festgestellt hast das es
bei mir – im Gegensatz zu Dir – Menschen gibt die mich mögen. Das braucht Ihnen nicht leid zu tun. GOTT
allein genügt und wenn dann noch ein paar Menschen dazukommen, denen GOTT allein auch genügt, wirds
eine genügsame Gesellschaft, die auf gegenseitige Liebesbezeugungen gut verzichten kann. Aber in irgendeines
Namen behalten Sie Ihre Menschen die Sie mögen und betonen Sie es in jedem zweiten Satz, wenn Ihnen danach
ist, Sie aufrechter Katholik! mfg
Grüsz Gott @sttn Die Tradition sagen wir Überlieferung spricht doch für sich selbst. Ein Beispiel:
Wenn du schon einmal von einem Tiger gebissen worden bist, dann wirst du deine Nächsten warnen, um Sie
zu schonen. Oder wenn es im Sommer Eiskrem gratis gibt, wirst du deine Nächsten davon unterrichten damit
sie teilhaben. Nicht jede Generation muss/soll das Rad neu erfinden. Daran arbeiten es besser umzusetzen?
Ja. Was verschwunden ist, kann nicht enthallen sein, das hast du schon beantwortet oder solltest du präzisieren.
Es ist nicht wichtig, das alles bis zu den Urchristen zurückgeht: -Die Eucharistie, die AufnWeiheweitergabe,
Vergebung der Sünden, das Gebet und v.m. gehen auf die Urchtristen zurück – Wie oben erwähnt können
auch Dinge im Lauf der Zeit besser umgesetzt werden. – grosse Gefahr steckt in Kirchen die neu beginnen,
weil sie die Last von 2000 Jahren Menschheitsgeschichte(Der Mensch als Bestie) nicht mittragen wollen.
Wer nicht mitträgt baut einfach eine neue Kirche. mit erhobener Faust rufend „Spalter!“ Naja ich bin
etwas aufgeregt. mfg 1+1=7
#16 Athanasius 18:30:42 | Donnerstag, 17. März 2005
Manche hier übertreiben HERMAN FINKERS – DAS MODERNE KIRCHENLIED. „Mein Vater war schon Jahre nicht mehr
zur Kirche gegang’n. Er wusste fast den Unterschied nicht mehr zwischen Papst und dem Kaplan. Das Stabat
Mater Dolorosa hatte er so lang nit gehabt Und Dies Irae Lacrimosa sang er nur noch in sei’m Bad. Also
ging mein Vater an einem Morgen wieder zur heil’gen Mess’. Und da klangen neue Lieder so jugendlich und
so frisch: „Rings um den Altar tanzen wir froh, Cool man, Jesus lebt! Ich liebe Dich, ja genauso wie Er
auch mich geliebt hat“ Falderie, Falderei Ja wir singen und wir springen und wir sind so froh. Falderieë,
Falderei. Nimm die Hand doch ja vom Andern, komm zu uns und sag nun: Ja! Denn Du darfst dabei sein von
Jesus, sei lieb, Hallelujah! Lieb sein für Ihn und lieb sein für sie, auch Er war lieb, echt wirklich!
Also kuschele den Frieden zu einand’, Kirche-sein ist ein Kuschelband. Und Er starb auf Golgotha.“ Falderieë,
Faldera. Wie komplett verändert kam Papa dann aus der Kirche zu Hause gekommen warf der Papa den Sofa
mit einem Höllenschlag durchs Fenster. Er rief da zur Nachbarin: „Nutte, Prostituée“, nahm sich die
Korn-Flasche. Suchte einen Karate-Film im Fernsehen, warf ein Messer der Katze zu Er fluchte seine Kinder
zu ihrer Mutter Rock’, da hörten wir: „Kinder, Kinder, fürchtet euch, fürchtet euch doch, euer Vater
ist wieder zur Kirche gewest!“
… @Ulrich Müller: Ich habe leider keinen Dackel… Es tut es mir leider, wenn Du festgestellt hast
das es bei mir – im Gegensatz zu Dir – Menschen gibt die mich mögen. Sei einfach zu Deiner Umgebung nett,
dann ist Dein Dackel nicht der einzige der Dich mag. @Paul Mayer: Wenn ich was bewahren möchte, dann
würde ich darum kämpfen und nach Möglichkeit nicht gleich durch meine Wortwahl den Beleg dafür liefern
das Yersinia Recht hat und es doch nur um Machtspiele geht. Warum versuchst Du es nicht mit einer verbindlicheren
Sprache und mit Argumenten. So würde mich (und sicher auch andere) es Beispielsweise brennend interessieren
was das Gute an den Traditionen ist. Was ist in den Riten enthalten was nun verschwunden ist? Was geht
wirklich auf die Urchristen zurück und was findet sich beispielsweise noch in anderen christlichen Kirchen?
etc…
#14 Ulrich Müller 17:56:38 | Donnerstag, 17. März 2005
@STN – hauchte nach weltlicher Zuneigung lechzend Ich freue mich wenn mir meine Frau sagt das sie mich
lieb hat, wenn meine Mutter sagt das Sie froh ist mich als Sohn zu haben, ich freu mich wenn ein Freund
sagt das er mich mag, wenn ein Kollege oder ein Kunde sagt „das ist gut so“ etc… Bei diesem honigsüssen
Gesülze haben Sie Ihren Dackel vergessen, der sich schwanzwedelnd freut, wenn Herrchen nach Hause kommt.
mfg
Was positives … @Ulrich Müller:Oh ja, ich bekenne mich dazu das ich gerne positves von den Menschen
in meiner Umgebung höre. Ich freue mich wenn mir meine Frau sagt das sie mich lieb hat, wenn meine Mutter
sagt das Sie froh ist mich als Sohn zu haben, ich freu mich wenn ein Freund sagt das er mich mag, wenn
ein Kollege oder ein Kunde sagt „das ist gut so“ etc… Das sind alles positives Zeichen die ich – wie
auch andere Menschen sehr gerne hören. Und von GerdEric hat mich sein Beitrag natürlich auch sehr gefreut
und ich bin mir sicher das auch Du Dich freust wenn jemand etwas positives über Dich sagt, oder?
#12 Paul Mayer 17:32:47 | Donnerstag, 17. März 2005
@ Yersinia: Hauptsache, Sie bekommen von manchen Diskutanten genug Futter für Ihre Vorteile; das ist
praktisch, weil Sie diese dann nicht hinterfragen müssen. Im Multikultizeitalter mag für Zeitgeistanhänger
kein Unterschied zwischen dem Hl. Opfer Christi und Rock-Nebelschwaden-Kokain-Nikotin-Jugend-„Messen“
sein, tatsächlich besteht dieser Unterschied. Tatsächlich ist der NOM aufgrund des Trid. Konzils und
Quo Primum des Hl. Papstes Pius V. illegitim und aufgrund der Falschübersetzung von „pro multis“ mit
„für alle“ sowie der fehlenden Intention der NOM-Priester i.d.R. auch ungültig. Was die „Machtfrage“
(welche Bezeichnung sowieso völlig verfehlt ist, wo es um die Wahrheit geht) betrifft, so ist diese eindeutig
entschieden, nach menschlichem Ermessen endgültig: Nicht ein einziger der zukünftigen Papstwähler unter
den Kardinälen pflegt den alten Ritus. Die Traditionalisten kämpfen einen reinen Überlebenskampf für
die Form der Sakramente, wie sie von Christus eingesetzt wurden und von der Tradition durch viele Jahrhunderte
bestätigt wurde. Es ist theologisch und für das Heil der Seelen unentbehrlich, dass das Hl. Meßopfer
Christi überlebt und nicht die Karikatur, das Zerrbild, welches Modernisten, Freimaurer und Protestanten
daraus gemacht haben. Dass dies auf die Ebene von „Machtspielen“ hinuntergezerrt wird, belegt die Kleingeisterei
Yersinias, die sie aus ihrer marxistischen Dialektik heraus – verständlich – genau den anderen vorhält.
So kann man die Wahrheit auf den Kopf stellen.
#11 Ulrich Müller 16:44:02 | Donnerstag, 17. März 2005
@GerdEric schmeichelte STN Danke für das Kompliment … es freut mich sehr. Geben Sie ihm mehr davon
GerdEric. STN braucht das für seinen Glauben, sonst klappt das nicht ) mfg
#9 spectator † 13:25:15 | Donnerstag, 17. März 2005
@ Ulrich Solange sich hier im Impressum keiner zu erkennen gibt… hallo Ulrich In einer Zeit, in der
Marienfanatkier, Heilig-Geist-Spezialisten und andere berauschte Möchtegern-Katholiken die Stimmungsmacher
sind, ist es auch nicht notwendig. Bei diesen allen verblödeten Nächstenliebefanatiker findet der ganze
antikatholische Abschaum eh immer Zustimmung.
#8 Ulrich Müller 12:01:48 | Donnerstag, 17. März 2005
@Pelagius Das ist schade und zum Schaden dieser kostbaren Seite. Solange sich hier im Impressum keiner
zu erkennen gibt, ist es nicht mehr als eine Spielwiese für Feiglinge oder ein meinungsbildendes Experiment
der deutschen Bischofskonferenz. mfg
kreuz.net und die bischöfliche Amtsausübung „Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine
faire und freundliche Diskussionsatmosphäre.“ So fordert die kreuz.net-Redaktion alle Verfasser von Lesermeinungen
auf. Und das ist auch gut so. Versteht sich von selbst, daß man unter Sachlichkeit, Fairness und Freundlichkeit
einen gewissen Toleranzraum gestatten kann. Aber irgendwo sind dann doch Grenzen: Ein bestimmtes menschliches
und religiöses Niveau müßte vorauszusetzen sein; pöbelhafte und vulgäre Äußerungen lassen sich
auch durch die Kampfsituation in der besetzten Stadt Gottes nicht rechtfertigen. Deshalb hat die Redaktion
die Aufgabe der Aufsicht. Offensichtlich folgt sie darin nun aber dem Kurs der allermeisten Bischöfe
(den sie ansonsten recht deutlich kritisiert). Die Redaktion gibt die Anweisung, sachlich und fair zu
bleiben, wacht aber nicht über deren Einhaltung. Das ist schade und zum Schaden dieser kostbaren Seite.
#5 spectator † 09:24:04 | Donnerstag, 17. März 2005
@ sttn Denn die ach so korrekten Ankläger beweisen gerade mit der Art und Weise Ihrer Kampangen das sie
nicht einmal im Ansatz verstanden haben was Jesus meinte… was hast du denn von Seinen Worten verstanden,
du eingbildeter Hosenscheißer?
@Yersinia Leider ist es wohl so. Man muß auch nur die Kampgne von Kath.net mal anschauen, wo seit Monaten
hinweg üble Kampagnen gegen die Diözese Linz betrieben werden – zuletzt Heute. Dabei ist das ganze so
unsinnig, und oftmals auch verlogen. Denn die ach so korrekten Ankläger beweisen gerade mit der Art und
Weise Ihrer Kampangen das sie nicht einmal im Ansatz verstanden haben was Jesus meinte als er gesagt hat:
„Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei
steckt in deinem Auge ein Balken?“ Ich möchte jetzt niemanden kritisieren der eine strengen Einhaltung
der Liturgie für gut und richtig findet, sondern ich möchte die kritisieren denen alle Mittel Recht
sind Andersdenkende zu bekämpfen.
ob dieser ganze Kampf um die Liturgie nichts anderes als Machtpolitik ist? – deren Wurzeln wohl psychologisch
am besten erklärt werden können? (auf die Art: „ein Zipfelchen von der Macht erwischen, um die eigene
mangelnde Wertschätzung ein bißchen aufzupolieren“). Mit „Zeugnis geben“ , mit der Suche nach Gott und
der Feier des Gedächtnisses, der „memoria“ hat das ganze jedenfalls nix zu tun. Schockierend ist auch
diese geradezu unheimliche Rechthaberei und die Gehässigkeit, mit der dieser Kirchenkampf von konservativer
Seite her ausgetragen wird. Wie sagte Kardinal Schönborn: … „von Methoden begleitet, die den Geboten
des Evangeliums widersprechen“ …
Rotte den Wurzel dieses „Desasters“ aus: den Novus Ordo Missae. Und zelebriere ausschliesslich dem Missale
Romanum 1962 – Tridentinische Messe – nach. Lass dich nicht abschrecken. Die hl. Messe unserer Vorfahren
und mit direkter Linie zur Römischen Sktn. Petri und Paulsliturgie ist niemals verboten gewesen, so Kardinal
Stickler noch am 27.November 2004 in „Renaissance Catholique“ als Vorwort der Neu-Ausgabe der „Kurzen
Kritischen Untersuchung des Novus Ordo Missae“ von Kardinälen Ottaviani und Bacci. Schlüßeldokument:
„der Novus Ordo ist ein Bruch mit der katholischen Messopfertheologie“. Wieso möchte man einen Ritus
der an sich schon Missbrauch ist und das hl. Messopfer in offizieller Römische Institutio Generalis „Mahlzeit
des Herren, die heilige Versammlung des Volkes Gottes, vorgesessen vom Priester“ nennt, „säubern“. Ich
respektiere wirklich all diese „konservativen“ Priester sehr, sehr, weil sie in Pfarren oft geistliche
Märtyrer sind, aber weshalb noch länger den menschlich-erschafften Kunstritus von Bugnini und sechs
protestantischen Beratern zelebrieren, sei’s auch in offizieller Form?
Ausnahme von der Regel Allerdings betrachten es die bischöflichen Oberhirten für gewöhnlich nicht als
Denunziantentum, wenn sie darauf aufmerksam gemacht werden, daß ein Priester der Diözese nach dem MR
1962 zelebriert. In solchen Fällen pflegen sie sogar einzugreifen.