Anglikaner
Vater und Sohn empfingen den Heiligen Geist
Sie waren beide anglikanische Prediger. Dann führte sie Gott in die Kirche. Nun stehen beide gemeinsam am Altar.
Hw. Dominic Cosslett und sein Vater Ron.
Hw. Dominic Cosslett und sein Vater Ron.
© Christ The King Catholic Church
(kreuz.net, Birmingham) In der englischen Erzdiözese Birmingham sind ein Vater und sein Sohn als Priester tätig. Beide waren vorher Anglikaner.

Das berichtete die Londoner Tageszeitung ‘Times’ am 29. Dezember.

Vater Ron Cosslett (70) und sein Sohn Dominic (36) wirkten bis zu ihrer Konversion als anglikanische Prediger.

Hw. Ron Cosslett wurde bereits am 3. Juli 2005 zum Priester geweiht. Er konvertierte vor fünf Jahren gemeinsam mit seiner Frau zum Glauben.

Später folgte ihm sein Sohn nach. Er empfing das Weihesakrament am vergangenen 20. Dezember.

Hw. Dominik Cosslett fühlte sich schon in jungen Jahren zum Zölibat berufen: „Obwohl ich als Anglikaner heiraten durfte, lebte ich mein Leben ganz selbstverständlich ehelos.“

Nach der Priesterweihe seines Sohnes konzelebrierte Vater Cosslett an Weihnachten zum ersten Mal mit ihm.

Vater und Sohn sind Priester
Priesterweihe von Hw. Dominic Cosslett in der Pfarrei des Vaters.Die Priesterweihe war am 20. Dezember.Der Vater, Hw. Ron Cosslett (70), segnet seinen Sohn, Hw. Dominic Cosslett (36).

Es war Zeit

Die Familie Cosslett gehörte zum traditionellen Flügel der Anglikaner – berichtete Hw. Dominik Cosslett der ‘Times’: „Wir fühlten immer, daß die katholische Kirche der Fels ist, aus dem wir gehauen wurden.“

Es sei Teil ihres anglikanischen Glaubens gewesen, die Einheit mit Rom zu suchen.

Bei dieser Suche sei der Augenblick gekommen, wo die Familie ihre Religion nicht mehr innerhalb des Anglikanismus ausüben konnte: „Es war für uns Zeit heimzugehen.“

Auf den Zölibat angesprochen erklärte Hw. Dominic Cosslett, daß ihm ein Urteil über diese Lebensform nicht zustehe. Dazu gebe es das kirchliche Lehramt.

Den Anglikanern will Hw. Cosslett keine Steine nachwerfen. Sein Weg in die Kirche sei keine Reaktion gegen die anglikanische Gemeinschaft.

Er ist nicht konvertiert, weil er mit den Anglikanern unzufrieden war. Vielmehr sei er von einem positiven Engagement für die Kirche getragen gewesen.

Er sei dankbar für seine Zeit als Anglikaner. Aber er habe verstanden, daß es in der Kirche „noch irgend etwas anderes“ gibt.
      
15 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#16   katharina1963   18:27:45 | Freitag, 9. Januar 2009
Zur Überschrift …
… fiel mir nur die Frage ein, wie denn die Kinder heissen…
Redaktion benachrichtigen
#15   Gotthard   19:57:23 | Samstag, 3. Januar 2009
@r.ruhrgebietler
Es lebe Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
im Evangelium heißt es an diesem Sonntag:
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gezeltet!
Von einem Leben in einem Tabernakel ist keine Rede – und war auf dem Trienter Konzil auch nicht die Rede.
Redaktion benachrichtigen
#14   ignosti †   14:41:53 | Samstag, 3. Januar 2009
ruhrpottler
Wenn du schreibst Es lebe Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares! kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass du ihn auch möglichst dort belassen willst. Sagte er aber nicht, wo zwei oder drei …?
ignosti, fragend
Redaktion benachrichtigen
#12   Doriano   12:42:12 | Samstag, 3. Januar 2009
Ich hätt’…
…da mal ‘ne dumme Frage: Seit wann sind diese Möglichkeiten wie im vorliegenden Fall gegeben?
Redaktion benachrichtigen
#11   r.ruhrgebietler   12:27:07 | Samstag, 3. Januar 2009
was für ein ordentlicher Usus ist gemeint?
Der ewig gültige? Oder der nach V-II-Manier „ordentlichen Usus“?? Und zu feiern gibt es vielleicht nach der hlg. Weihezeremonie etwas. Nur dürfte der Neupriester gar keine Zeit haben, da die rechtgläubigen Seelen herbeiströmen um den Primizsegen des Neupriesters zu empfangen!
Dei Art der hier gezeigten „Weihe“ / „Zelebration“ ist der totale Untergang und die Entgottung der Kirche Jesus Christi. Es fällt mir wahrlich schwer zu glauben, daß Jesus Christus sich in diesem MischMasch herunterbitten ließ um den Weihekanditanten eine gültige Priesterweihe zu erteilen!
Wider dem V-II!
Es lebe Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Redaktion benachrichtigen
#10   wachsamer Katholik2   11:59:29 | Samstag, 3. Januar 2009
Sowas …!!!
Das hauts einem doch das Blech weg !!
Kreuz-net zeigt Bilder vom KATHOLISCHEN PRIESTER mit F R A U !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ja Himmel noch mal !!!!
Ich glaub da hat sich doch Teufels Großmutter als Hackerin versucht… :-D
Redaktion benachrichtigen
#9   Mathias Wagener   08:49:20 | Samstag, 3. Januar 2009
Erfreulich
Eine erfreuliche Nachricht, die wir hier vernehmen können. Mögen noch viele diesem Beispiel folgen und nicht nur aus den Reihen der Anglikaner.
Redaktion benachrichtigen
#8   HBR   02:15:19 | Samstag, 3. Januar 2009
+.net, was ist los mit euch?
Die Weihe wird im ordentlichen Usus gefeiert. Es gibt keinen Hochaltar, sondern lediglich den hier sonst immer als Mahlstisch bezeichneten Hochaltar. Und trotzdem wird in der Fotostrecke der Gottesdienst dargestellt, obwohl er im ordentlichen Ritus zelebriert wird?
Was ist los mit euch? Normalerweise ist diese Art der Zelebration für euch doch der Untergang und die Entgottung der Kirche
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#7   ignosti †   00:22:18 | Samstag, 3. Januar 2009
ach Gottchen
was bin ich gerührt…
ignosti, gerührt -nicht geschüttelt
Redaktion benachrichtigen
#6   Marcelus   23:03:44 | Freitag, 2. Januar 2009
Dank sei Gott für die ungezählten Kultdiener der anglochristlichen Sekte Heinrich VIII., die in all
den Jahren mittlerweile zurück zur Kirche des Petrus gefunden haben.
Deo gratias und erbarme sich Gott jener, die im Irrtum und in Sekten, und in der Sünde gefangen sind.
Redaktion benachrichtigen
#5   kritischerbeobachter   20:29:27 | Freitag, 2. Januar 2009
Ein Diakon wird durch Handauflegung und Gebet durch den Bischof zum Priester.
Die Handauflegung der anwesenden Priester ist im Pontifikale Romanum geregelt und ein ausdeutender Ritus:
Postquam Episcopus manus imposuerit, omnes presbyteri adstantes, stolis induti, singulis electis manus imponunt, nihil dicentes.
Redaktion benachrichtigen
#4   Gotthard   20:16:58 | Freitag, 2. Januar 2009
Bild der Zukunft
Das Bild Nummer 7 der Fotozeile stellt ein Bild der Zukunft dar! Ist diese Priester-familie nicht großartig – und auch noch katholisch!
Die Zukunft der Kirche blitzt schon manchmal hervor!
Redaktion benachrichtigen
#3   monti   20:08:18 | Freitag, 2. Januar 2009
hei ei ei ei…
und das alles im bösen,bösen NOM ;-)
Redaktion benachrichtigen
#2   Gotthard   20:07:57 | Freitag, 2. Januar 2009
…Fehler
der Vater legt seinem neugeweihten Sohn als Zeichen des gemeinsamen Dienstes als Priester die Hände auf.
Redaktion benachrichtigen
#1   Müller   19:18:58 | Freitag, 2. Januar 2009
@Fehler…
… bei den Bildunterschriften, der Vater segnet nicht den Sohn, er legt ihm die Hände auf zur Weitergabe des Hl. Geistes!
Dennoch allen ein frohes und gesegnetes Neues Jahr. danke kreuz.net für einen schönen Artikel mit bildern, ohne Tiraden.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
AnglikanerPriesterbruderschaft Sankt Gregor der Große? AnglikanerDie Anglikanische Gemeinschaft ist ein Scherz AnglikanerMassiver Dämpfer AnglikanerBlick in die Zukunft AnglikanerKarrieresprung ins Leere AnglikanerJetzt ist der Anführer bekannt AnglikanerAnglikanische Traditionalisten zerquetscht AnglikanerRückfall in die moralische Barbarei AnglikanerHomo-Bischof entdeckt die Sünde AnglikanerRätselhafter Schritt AnglikanerDer Kasper will nicht AnglikanerDer dritte anglikanische Bischof konvertiert in diesem Jahr AnglikanerDie Anglikaner brechen auseinander KonversionAnglikanischer Bischof wird katholisch AnglikanerDer alles entscheidende Glaubenssatz
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net