Papst in Prag? + Was ist das Ziel? + Abgeordnete als Beta-Tester für Nackt-Scanner + Auf welcher Seite steht Radio Vatikan? + In zwanzig Jahren verdreißigfacht
Benedikt XVI. in den USA
Papst in Prag?
Tschechien. Diesen Herbst könnte Papst Benedikt XVI. nach Tschechien reisen. Das wünscht
sich der Erzbischof von Prag, Miroslav Kardinal Vlk, laut ‘Radio Vatikan’. Pläne für eine Reise sind
bereits in Arbeit.
Was ist das Ziel?
Heiliges Land. Der israelische Überfall auf den Gazastreifen könnte
zu einem „Massaker“ führen. Das erklärte der Pfarrer von Gaza, Hw. Manuel Musallam, vor dem Nachrichtendienst
‘Misna’. Wenn es den Israelis um die Vernichtung der Palästinenser-Vereinigung ‘Hamas’ gehe, werde gegenwärtig
genau das Gegenteil erreicht. Die Toten und Verletzten ermutigten die Jugendlichen, sich der Hamas anzuschließen
und zu den Waffen zu greifen. Im Gazastreifen fehle es an allem. Die Bevölkerung sei nach der monatelangen
Belagerung und den Angriffen erschöpft.
Abgeordnete als Beta-Tester für Nackt-Scanner
Deutschland.
Deutsche Bundestagsabgeordnete und ihre Besucher sollten als Beta-Tester für neue Überwachungstechnik
herhalten. Das forderten Vertreter des ‘Chaos Computer Clubs’ am 30. Dezember in Berlin nach Angaben der
Technologie-Webseite ‘heise.de’. Damit würden die Abgeordneten die Auswirkungen der von ihnen beschlossenen
Kontroll-Maßnahmen am eigenen Leibe erfahren. Ein Mitglied des Clubs machte auch den Vorschlag, eine
„öffentliche Vorratsdatenspeicherung für alle Abgeordneten einzuführen“. Es gehe darum, die Politiker
direkt in die Produktion der von ihnen vorangetriebenen Überwachungsgesellschaft einzubeziehen.
Auf
welcher Seite steht Radio Vatikan?
Österreich. Der umstrittene emeritierte Pastoraltheologe von Wien,
Hw. Paul Michael Zulehner, wird regelmäßig bei ‘Radio Vatikan’ referieren. Hw. Zulehner wird zweiwöchig
am Sonntagabend einen drei bis vierminütigen Impuls geben. Die Beiträge werden von den österreichischen
Sendern ‘Radio Maria’ und ‘Radio Stephansdom’ übernommen.
In zwanzig Jahren verdreißigfacht
USA. In
den Vereinigten Staaten sind die regemäßigen Sonntagsmessen im Alten Ritus von einem knappen Dutzend
im Jahr 1988 auf rund 300 im Jahr 2008 gestiegen. Das berichtete die Webseite ‘ecclesiadei.org’ kürzlich
in einem Diagramm.
Regelmäßige Sonntagsmessen
Email-Adressen der Empfänger
20 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ethik ist kein Diktat israelischer Kriegsrhetorik, christliche Ethik schon gar nicht! „Wenn man ohne Angst
leben will, dann muss man Frieden schließen, muss man die Besatzung beenden, muss man die Unterdrückung
beenden, muss man diese schreckliche Blockade des Gaza beenden, die eineinhalb Millionen Menschen stranguliert.
Erst dann kann man in Frieden leben. Man kann nicht in Frieden leben, wenn die anderen nicht einmal die
Luft zum Atmen haben. Jedes Land hat das Recht auf Frieden. Alles, was sich gegen Zivilisten richtet,
ist rechtswidrig, auch diese Raketen aus dem Gaza; das sage ich auch. Aber wenn man Menschen in solch
einem Käfig hält, in einem kolossalen Gefängnis, in einem kolossalen Ghetto, für Monate und länger,
total blockiert, ohne geeignete medizinische Hilfe – noch vor den Bomben sind 260 Menschen gestorben,
weil sie keine adäquate medizinische Hilfe bekommen haben – muss man sich nicht wundern. Denn die Menschen
im Gaza wollen etwas tun, auch wenn es kontraproduktiv ist und für mich sind jene Raketen aus dem Gaza
auch nicht legitim. Aber hierbei muss man verstehen, das Israel die Kontrolle hat, dass Israel die kolossale
Militärmacht ist. Israel hat diesen Waffenstillstand gebrochen, mindestens seit November, hat angefangen
zu töten, einen nach dem anderen, sechs Palästinenser, und hat die Palästinenser provoziert. Hamas
war doch bereit zu dem Waffenstillstand, aber eine Bedingung war doch auch, dass man die Übergänge öffnet.“
Auszug aus lesenswertem Interview von Felicia Langer mit dem muslim-markt. Diese Jüdin hat ein christliches
Ethos! www.muslim-markt.de/…view/2008/langer.htm
Wer was will… Feststeht aber, daß nicht die Hamas, sondern Israel diesen Krieg will. Die Hamas will
doch „nur“ weiter und ungestört bombardieren dürfen!
Die Zukunft und der Fortbestand der Kirche Gottes ist damit gesichert, und die Päpste Paul VI. und Johannes
Paul II. danken vielleicht vom Fegefeuer aus Erzbischof Lefebvre im Himmel, daß dieser ihnen nicht gefolgt
ist.
orthourundreinkathole …für eine prosberierende „Kirche“ recht mager sind 300 Kultverantsaltungen oder
im Schnitt 6 pro Bundesstaat. Das klingt auch nicht gerade nach einem „Bedürfnis“, das sich da widerspiegeln
würde. Wurde nicht großmundig noch vor wenigen Tagen geradezu eine Gier der Mensche zurück zum alten
Kult festgestellt? ignosit, lächelnd
#14 orthokathole 20:29:11 | Samstag, 3. Januar 2009
@Doriano Es gibt in den USA zweifelsohne weit mehr als rund 300 Messen sonntäglich. Hinnehmbar wäre
die Formulierung aus dem Text gewesen: «Regelmäßige Sonntagsmessen im Alten Ritus» (auch wenn es dort
«regemäßigen Sonntagsmessen iAR» heißt).
@adlima Ich danke Ihnen für Ihre korrigierende Anmerkung. In der Tat, so habe ich nach kurzer Nachforschung
in Erfahrung gebracht, sprach Pater Pio von der hl Eucharistie.
@Doriano Gegen Islamisten (und genau das ist die Hamas) kann man gar nicht gut genug gerüstet sein. Es
ist dies die einzige Sprache, die die Hamas noch versteht. Und im Unterschied zu 2006 liegt dieses Mal
ein handfester Casus Beli vor. Die Hamas wurde oft genug gewarnt. Was jetzt geschieht, haben sich die
Terroristen selbst zuzuschreiben
@ HBR Ich möchte weder das, was die Hamas anstellt, noch irgendwelchen anderen Terror schönreden. Aber –
seit wann verfügen die Palästinenser denn über eine gut ausgerüstete Luftwaffe? 750 Luftangriffe in
einer Woche – geht’s noch? Die Schäden, die von diesen Angriffen angerichtet wurden, übersteigen bei
weitem das Potential der Hamas. Hier ist noch nicht einmal so etwas wie Verhältnismässigkeit auch nur
ansatzweise erkennbar. Und nebenbei – damit treibt Israel der Hamas nur noch mehr Leute in die Arme –
der Hass, der jetzt dort gesät wird, kann sich eines Tages bitter rächen.
Was heißt Überfall auf den Gaza Streifen? Heiliges Land. Der israelische Überfall auf den Gazastreifen
könnte zu einem „Massaker“ führen. Das erklärte der Pfarrer von Gaza, Hw. Manuel Musallam, vor dem
Nachrichtendienst ‘Misna’. Wenn es den Israelis um die Vernichtung der Palästinenser-Vereinigung ‘Hamas’
gehe, werde gegenwärtig genau das Gegenteil erreicht. Die Toten und Verletzten ermutigten die Jugendlichen,
sich der Hamas anzuschließen und zu den Waffen zu greifen. Im Gazastreifen fehle es an allem. Die Bevölkerung
sei nach der monatelangen Belagerung und den Angriffen erschöpft. Israel hat den Gaza – Streifen nicht
überfallen. Es war die Hamas, die wahllos Raketen nach Israel auf verschiedene zivile Ziele (= Wohnhäuser)
regnen lässt. Dass nun Israel diese Terrorangriffe nicht ohne Reaktion hinnehmen kann, nicht hinnehmen
darf, versteht sich von selbst. Daher ist die Offensive der Israelis gegen den Gaza-Streifen mehr als
gerechtfertigt. Hoffen wir mal, dass die Hamas entscheidend geschwächt wird.
Die Zahlen beziehen sich eindeutig auf jene Gemeinschaften, die unter der rechtlichen Aufsicht der päpstlichen
Kommission ‘Ecclesia Dei’ stehen. So wie die FSSP oder ‘Institut Christ König’. Wie Sie dazu kommen,
den Begriff „regelmäßige Sonntagsmessen“ als Unverschämtheit zu bezeichnen, ist mir ein Rätsel. Was
der einzelne Gläubige denkt oder fühlt, ist seine eigene – und vor allem Gottes Angelegenheit. Die Priester,
die in ‘Ecclesia Dei’ – Gemeinschaften tätig sind, werden sehr dazu angehalten, Hl.Messen auch im Neuen
Ritus zu feiern – ich glaube in der Karzeit sogar verpflichtet. Und letztendlich ist der Priester bzw.
sind seine Oberen die Endverantwortlichen. Benediktinisch ausgedrückt: Die Hirten sind für dir Schafe
verantwortlich und müssen vor ihrem Herrn einmal Rechenschaft abgeben.
#7 orthokathole 11:13:53 | Samstag, 3. Januar 2009
Sonntagsmessen Die Grafiküberschrift «Regelmäßige Sonntagsmessen» ist eine Unverschämtheit. Selbst
der, der nur rk Messen als Sonntagsmessen akzeptiert, muss die Messen im Ordentlichen Ritus als solche
anerkennen – und nicht nur jene im Außerrodentlichen, also tridentinischen Ritus.
Tendenz: ansteigend! Die Zahlen in dem Diagramm betrachten nur die Messen in Bistümern und Ecclesia Dei-Gruppen.
Hinzu kommen noch etwa 90 (tw. unregelmässige) Sonntagsmessen im überlieferten Ritus der FSSPX in den
USA: www.sspx.org/chapels.htm
Im Gazastreifen fehle es an allem, meldet uns der Dhimmi-Pfarrer aus Hamastan. Laut BBC hat die Welthungerhilfe
der UNO den israelischen Streitkräften mitgeteilt sie bräuchten vorerst keine Lebensmittel mehr schicken,
da die Lager für die nächsten zwei Wochen voll seien. Die Israelis zeigen trotzdem ihren guten Willen
und lassen täglich bis zu hundert LKWs mit Hilfsgütern passieren. Diese geraten daraufhin permanent
unter Mörserbeschuß. Nach Hamas-Logik müßte man nun erklären, daß Israel eigene Opfer nur deswegen
provoziere, um sich in der Weltpresse besser verkaufen zu können. Aber das erklärt uns der Dhimmi-Pfarrer
vielleicht beim nächsten Mal.
#3 Kunstmaler † 10:46:21 | Samstag, 3. Januar 2009
baron Die Erde hat ohne Sonne nicht die geringste Chance zu überleben. Pater Pio – hat er sich die Wunden
nicht selber beigebracht? Gebete sind natürlich wichtig.
Pater Pio ernst nehmen So schön sich fromme Gedanken anhören, wenn sie in den Mund von Pater Pio gelegt
werden können bzw. dürfen – trotzdem wird ihm nur angemessen begegnet und wird seine Sendung sinnvoll
gefördert erst, wenn er korrekt zitiert wird. Das vom Herrn Baron angeführte Zitat stimmt mit der heiligen
Messe, ohne die unsere Erde nicht bestehen könnte.
Problemlösung Das Beten ist unsere persönliche Beziehung zu Gott, der Austausch zwischen Himmel und
Erde. Wenn wir beten, festigen wir nicht unsere Bindung zu Gott, sondern wir tun auch immer etwas sehr
Gutes. Mit jedem Gebet wird der Frieden auf der Welt gestärkt und die Liebe vermehrt, die Gnaden fließen
und die so elementare Bindung zwischen Gott und Menschen wächst mit jedem Wort. Mit jedem noch so kurzen
Gebet bringen wir der göttlichen Dreifaltigkeit, den Engelschören, den Heiligen und der Jungfrau Maria
eine große Ehre dar. „Eher kann die Erde ohne Sonne überleben, als ohne Gebet.“ – Pater Pio –