Kultur
Die Kirche stellt sich selber ins Abseits
Gähnende Leere: Die in Deutschland sterbende katholische Kirche baut Gotteshäuser, die, passend zur Situation, wie Grabmäler Gottes aussehen.
Ein Bericht über das Dominikuszentrum im 'Bayerischen Rundfunk'.
Ein Bericht über das Dominikuszentrum im ‘Bayerischen Rundfunk’.
(kreuz.net) Jüngst wurden im Münchner Raum zwei neue angeblich katholische Sakralbauten eingeweiht – die Sankt Nikolaus Kirche in der Gemeinde Neuried südwestlich von München und das Dominikuszentrum an der Nordheide im Norden der Stadt.

Beide Bauten stammen von Architekt Andreas Meck. Das berichtete die Münchner ‘Abendzeitung’ am 28. November.

Nach Angaben der erzbischöflichen Pressestelle plant das Erzbistum zum Glück keine weiteren „Sakralbauten“ mehr.

Leere Ziegelwände

Neuried ist eine Gemeinde im Südwesten Münchens. Sie hat durch einen dortigen Hightech-Campus einen großen Zuzug erlebt. Damit wurde die mittelalterliche Kirche mit hundert Plätzen zu klein.

Architekt Meck hat nach Angaben der in dieser Angelegenheit völlig unkompetenten ‘Abendzeitung’ in Neuried „erneut Gespür“ für angeblich „zeitgemäße Andachtsräume“ bewiesen.

Seine Architektur verkörpere die Corporate Identity der Kirche.

Dann wird es öde: „Mit der quadratischen Kubatur und den dunkelrot Fassaden aus Torfbrandklinker sehen die Bauten nur auf den ersten Blick ähnlich aus“ – erklärt die Zeitung mit Bezug auf Sankt Nikolaus und das Dominikuszentrum.

Pfarrzentrum St. Nikolaus
Die Webseite des Architekten Andreas Meck zeigt Bilder des Pfarrzentrums St. Nikolaus.

Klinker sind Ziegel, die unter so hohen Temperaturen gebrannt werden, daß sie kaum Wasser aufnehmen und sehr widerstandsfähig werden.

St. Nikolaus spreche eine „schnörkellose Sprache“ mit klaren Formen, gegensätzlichen Materialien und einer raffinierten Lichtinszenierung – mystifiziert die ‘Abendzeitung’.

Kleben an den Sechziger-Jahren

Der sogenannte Andachtsraum ist weiß gekalkt. Der Architekt habe ihn angeblich nach dem Prinzip „barocker Zweischaligkeit“ in den backsteinumhüllten Baukörper eingesetzt. Doch „barock“ ist darin nichts.

Die Lichtwirkung des Gotteshauses ist – so die ‘Abendzeitung’ – „überirdisch“, andere würden sagen: banal und klinikhaft.

Das Dominikuszentrum in einem Bericht der Erzdiözese München
Das Dominikuszentrum in einem Bericht der Erzdiözese München
Abgesehen von der Eingangsfront dringt nur indirektes Licht von Osten und oben ein. Eine Membran vor den Fenstern macht es diffus und weich.

Der Komplex von Kirche, Pfarrhaus und Jugendheim sei „ganz auf seine Mitte konzentriert“ und stehe zwischen Gewerbe- und Wohnbauten „mit beiden Beinen“ auf dem Acker.

Ausdruck eines entleerten Glaubens

Das Gebäude erinnert die Zeitung an eine „Burg des Glaubens“.

Das Blatt ist begeistert: „Hier hat Meck einen Nerv getroffen, wie ein Haus des Glaubens im 21. Jahrhundert aussehen kann.“

Wesentlich „profaner“ wirkt – nach Angaben der Zeitung – das Dominikuszentrum an der Nordheide: „Der schmale, steile Andachtsraum ruft nicht nur in den Proportionen ein Gefühl der Unbehaustheit hervor.“

Eine Kirche, die sich versteckt

Auch das „an sich eindrucksvoll“ dunkel leuchtende Ultramarinblau auf den Ziegeln im Innenraum erzeuge „keine Geborgenheit“.

Fazit: „Hier scheint die kleine Kirche auszudrücken, was im Münchner Norden Wirklichkeit ist – eine christliche Kirche ist in der Multikulti-Gegend an der ehemaligen Panzerwiese weniger gefragt als im durch das nahegelegene Martinsried bürgerlichen Neuried.“

Die Kapelle des Dominikuszentrums wirkt – so die Zeitung – „imposant ohne einzuschüchtern“.

Daß der Glaube angeblich im Mittelpunkt steht, sieht die Zeitung nicht nur im liturgischen Blau der Wände des Andachtsraums: „Die Scheiben des großen Fensters im Turm sind mit dem Glaubensbekenntnis in lateinischer Sprache bedruckt.“

Wenig Sinn

Öde beherrscht den Raum: „Eine Marienfigur und ein Kreuz aus geschichtetem Alabaster sind die einzigen schmückenden und gleichzeitig sinnstiftenden Elemente in der Kapelle“.

Dagegen sind Altar, Ambo und Sitzbänke aus hellem Eichenholz „und auf die reinen Grundformen reduziert“.

Die Mitte des Raums sei „dem Göttlichen“ – oder eher dem Nichts – „vorbehalten“ – das heißt: „Hier gibt es nichts, was das Auge vom Blick nach innen ablenken würde.“

Arme Kirche der Reichen

Dann beginnt die Zeitung zu moralisieren: „Jede Form zur Schau gestellten Reichtums wäre im Stadtteil München-Nordheide auch eine Beleidigung der 7.500 Einwohner“ – predigt sie.

Denn: „Hier, wo die Armutsdichte in München am höchsten ist, leben sieben Prozent der Menschen von Hartz IV.“

Daß häßliche, entleerte Kirchen ein Phänomen der Reichen – und gerade nicht der Armen sind – hat sich in der Zeitungsredaktion offensichtlich noch nicht herumgesprochen.
      
77 Lesermeinungen
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#77   matt3   21:52:13 | Samstag, 10. Januar 2009
mein Gott, bin ich halt exkommuniziert von eurem Verein…
für mich ist das keine großartige Angelegenheit. Ein Wahrheitsuchender muss sich dem göttlichen Mysterium ohnehin alleine stellen. Die Institution hilft einem nur bis zu einem gewissen Punkt, bis zu dem man sie auch erträgt. Aber mir ist diese geistige Bevormundung und Ehrabschneidung unerträglich. Sollen die Schafsköpfe ihrem Schafshirten gehorchen. Ich zähle mich nicht in diese Reihen und ich bin stolz darauf!
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#76   Marcelus   19:16:03 | Samstag, 10. Januar 2009
Theologicus Haereticus: Was in den Augen eines Häretikers häretisch ist, das ist doch uns
Katholiken egal …
Du bist als Dogmenleugner exkommuniziert …
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#75   Theologicus Haereticus   19:14:08 | Samstag, 10. Januar 2009
Defendor – Sie haben keinerlei Vollmacht, andere zu exkommunizieren!
Wann begreifen solche anmaßenden Typen wie Sie, dass das Evangelium Jesu Christi keine Drohbotschaft ist?
Jesus, auf den Sie sich doch berufen, hat Verzeihung und Liebe gepredigt. Er hat mit den Pharisäern und ihren Lehren kurzen Prozess gemacht und sich um unsinnige Formen und Regeln nicht gekümmert. Wenn Sie ihm nachfolgen wollen, dann müssen Sie aufhören mit dem Verdammen und dem ganzen schwulstigen Gerede, sondern mal hinhören, was andere Ihnen sagen möchten. Ihr Verhalten ist in meinen Augen haeretisch, weil es nicht den Normen entspricht, die Jesus gesetzt hat.
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#74   Doriano   14:13:22 | Samstag, 10. Januar 2009
@samurai
Der Name „Gotik“ wurde erst in der Renaissance von dem italienischen Baumeister, Maler und Kunstschriftsteller Giorgio Vasari (1511 bis 1574) geprägt und hatte zunächst eine abwertende Bedeutung. Das Gotische wurde mit dem Barbarischen gleichgesetzt im Gegensatz zur klassischen antiken Kunst, der man den höchsten Stellenwert einräumte. Die „barbarischen (West-)Goten“ hatten nach Auffassung Vasaris das Römische Reich gestürzt. Und noch bis zum Jahr 1800 galt die Gotik als Inbegriff schlechten Stils. Heute spielt der Begriff hauptsächlich in der Architektur eine große Rolle, denn die bedeutendsten Sakralbauten wurden in der Gotik errichtet. Doch auch in der Tafel-, Wand-, Glas- und Buchmalerei, Plastik, Holzschnitz- und Goldschmiedekunst, Musik, Schrift, Sprache, Mode und bei den Möbeln haben sich gotische Stilmerkmale ausgeprägt, oder nahmen begrifflichen Bezug.
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#73   defendor   14:10:17 | Samstag, 10. Januar 2009
@matt3…hüten Sie sich…
weiter in den Sumpf der
schlimmsten HÄRESIE zu sinken !
Sie sind getrieben von einem offenbar unbändigen Verlangen, die GOTTHEIT unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS zu verleugnen und scheinen nicht zu begreifen, dass aus Ihnen nicht mehr Sie selber sprechen sondern jener, der diese Verleugnung der GOTTHEIT CHRISTI dazu benötigt, um Seelen ins Verderben zu ziehen…der Vater der Lüge, Satan !
Wachen Sie auf, matt3…auch Gloria Polo war so „selbstherrlich“, dass sie ihren wahren Glauben von sich stiess…
bis…bis sie VOR DER GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI erscheinen musste…und beinahe ins ewige Verderben fiel !
www.gloriapolo.net/
Zur Erinnerung noch einmal, dass sich jeder, der die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche bewusst verleugnet und sie verdreht und verfälscht weitergibt…
sich SELBST EXKOMMUNIZIERT…und dies alleine durch eine ehrliche, demütige reuebereite HEILIGE BEICHTE wieder ändern kann !
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#72   Doriano   13:52:11 | Samstag, 10. Januar 2009
Da schimmert ja wieder
der alte matt durch. Das dürfte wohl in Ihrem Sinne sein:
Ganz anders hingegen Eckhart: Anders als sonst zwischen Urbild und Abbild bildet sich Gott im Intellekt vollständig ab, weil Gott in einem permanenten Schöpfungsakt ohne Unterlass seinen Sohn im Menschen gebiert. Die zentrale Frage Anselms von Canterbury: „Cur Deus homo? / Warum wurde Gott Mensch?“ beantwortet Eckhart so: „Darum, dass ich als derselbe Gott geboren werde.“
Klingt sehr bedenklich…
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#71   Samurai   13:46:38 | Samstag, 10. Januar 2009
Anmerkung zum Thema:Gotik
Weil hier regelmäßig über die Schönheit gotischer Kirchen und die so häßlichen modernen Kirchen geschrieben wird, habe ich eine Frage.
Hat sich hier mal jemand Gedanken gemacht, woher der Begriff Gotik stammt?
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#70   matt3   13:44:53 | Samstag, 10. Januar 2009
Wäre ich nicht göttliche Potenz, wäre Gott auch nicht mein Vater…
und die Lehre von der Gotteskindschaft ist eine nichtige. In Gegensatz zu euch reicht es mir nämlich nicht von der Gottessohnschaft Jesu zu lobhudeln. Ich will mich selbst als Gottes Sohn begreifen und diesen Ruhm für mich. Ich habe keine Befriedigung mit einer Gottessohnschaft die exklusiv für Jesus zu gelten hätte und zu der ich unterwürfig aufblicken darf. Darauf pfeif ich. Da muss ich freimütig sagen: wer ist er, dass er denkt sich über mich erheben zu können. Ja, dann soll er herabsteigen von seinem hohen Throne und mit mir rechten. Wir wollen das ausfechten vor dem Vater. Ich habe davor keine Angst.
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#69   Beatus Theophilus_89   12:29:59 | Samstag, 10. Januar 2009
es ist hin und wieder unglaublich…
…wie hässlich Kirchen gebaut werden können :-(
Dass Architekten ohne Sinn und Verstand für das Sakrale und Allerheiligste Verständnis an die Aufgabe heranrücken. Prachtbauten die allenfalls als Psychokrieg gelten könnten und damit sich in die Öffentlichkeit drängen. Ob Nervenheilanstalten als kirchliche Gebäude heralten können bleibt fraglich!
;-)
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#68   defendor   12:05:30 | Samstag, 10. Januar 2009
@matt3 und Theolgicus Haereticus …Ihre „geistreichen“ (?) Beiträge…
sind schlicht…
HÄRETIK pur !
SIE – @matt3 – verleugnen die GOTTHEIT JESU CHRISTI !
Sie propagieren die wahnwitzige Idee unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS die abschätzige Rolle eines „Vordenkers“ zukommen zu lassen und erdreisten sich dazu sich selbst als CHRISTUS „ebenbürtig“ zu sehen !
Mit dieser Ihrer Aussage…
Jesus ist nicht per se Gott, auch wenn er das Potential dazu besitzt.
…haben Sie sich – falls Sie überhaupt römisch katholische sein sollten oder gewesen sein sollten –
SELBST EXKOMMUNIZIERT !
Sie verbreiten hier die teuflische Esoterik-Masche, die unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS aufs Uebelste verleugnet !
Sie stehen in einer Reihe mit den „joberensen“ und merken offenbar gar nicht mehr, dass Sie sich Schritt für Schritt dem Abgrund nähern !
Dem Abgrund, in den Frau Gloria Polo beinahe auf ewig gefallen ist !
www.gloriapolo.net/
Sie, @Theologicus Haereticus,
ereifern sich darüber, dass es noch Gläubige der heiligen Mutter Kirche gibt, die unerschrocken und unentwegt die reine, unverfälschte Lehre der heiligen Mutter Kirche lehren !
Für Sie „darf nicht sein“, was nicht in Ihr – klägliches – „Vernunftsgebahren“ passt !
Auch wenn sie sich beide gleichsam die Finger wund schreiben sollten…
es wird nichts daran ändern, dass jeder, der bewusst die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche verfälscht, verdreht, verleugnet…
gegen die Erkenntnis der alleinigen Wahrheit JESUS CHRISTUS handelt…
und somit
DIE SÜNDE GEGEN DEN HEILIGEN GEIST begeht !
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#67   Jubärens   11:30:17 | Samstag, 10. Januar 2009
Matt ist ein new-age-Jünger
Herr Matt, vor einigen Tagen hatten Sie bezgl. Des Studiums von Theorien und Philosophen geäußert, dass Sie „lieber darauf warten, dass spezielle Theorien nach Möglichkeit so an mich herangetragen werden, dass ich sie leicht aufnehmen kann.“
Jetzt protzen Sie: „Dazu muss man einmal die alten Philosophen studieren: Die Entwicklung eines Wesens ist die Verwirklichung dessen was es der Möglichkeit nach schon ist.“
Es scheint, dass Sie mit dem Studium der alten Philosphen die Akt-Potenz-Philosophie des Thomas von Aquin meinen – oder?
Allerdings verwenden Sie diese Theorie im Sinne der alten, unchristlichen Gnosis oder der neuheidnischen New-age-Bewegung:
Jeder Mensch habe in sich das Göttliche als Wesen in Potenz. „Denn Gott ist die Absolutheit des Wesens, der Mensch das in der Entwicklung befindliche (göttliche)Wesen.“
In gleicher Weise sei Jesus Christus auch nur ein Mensch mit göttlichen Potenzen gewesen, der – wie jeder Mensch – „eine Entwicklung vom bloßen (göttlichen) Wesen zum göttlichen bewusstsein“ hätte durchmachen müssen. „Und diese Entwicklung schließt die Möglichkeit eines fehlerhaften Handelns und auch eines Scheiterns mit ein“ – Christus also als sündbarer und wahrscheinlich sündiger Mensch.
Volle Menschwerdung als Vergöttlichung bestehe also darin, sein eigenes Wesen zur Entfaltung zu bringen.
Diese verhegelte Anthroposophie steht im strikten Gegensatz zu Evangelium und Kirche, deren Grundsatz für Christus und Christen heißt: „Vater, Dein Wille geschehe!“
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#66   Hódmezövósàrhelykutasipuszta   09:37:16 | Samstag, 10. Januar 2009
Mathilde, Sie liegen ganz richtig!
Es gibt ja längst eine Abstimmung mit den Füssen in München (und anderswo ganz genauso). In dieser …sches-jugendsozialwerk.de/…ES/PICTURE120766.jpg Kirche in der Stadtmitte gibt es jeden Tag (!!!) mindestens fünf (!!!) Hl. Messen, in den Betonkirchen der Peripherie dagegen, die von Nicht-Kirchenbesuchern (der Journaille in der kirchenfeindlichen Abendzeitung z.B.) für Nicht-Kirchenbesucher (regelmäßige Leser der Abendzeitung) als großer ästhetischer Wurf gefeiert werden, gähnt sie der leere Raum an!
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#65   Mathilde   07:55:34 | Samstag, 10. Januar 2009
In diesen kahlen Betonkirchen fühlt sich niemand wohl,
und das in Zeiten, wo die Menschen Geborgenheit suchen, da sie überall bereits von einer seelenlosen Architektur umgeben sind. Man denke nur an die kalte Pracht der Glasfassaden der Banken oder an die normierten Wohnsilos. Geschäftsleute haben dieses längst erkannt, so dass die Ferienhäuser bei den großen Vergnügungsparks bewusst gemütlich, ja fast puppig gestaltet sind. Im übrigen sind die schwarzen kubischen Gebäude ein Zeichen der Freimaurer, dazu gehören auch die schwarzen Altarsteine, die in den vergangenen Jahren vielerorts auch nachträglich in altehrwürdige Kirchen eingebaut wurden, auch wenn sie wie die Faust aufs Auge passten. In ihrer martialischen Ausstrahlung sollen sie durch die Hintertür heidnische Opferaltäre einführen. Die katholische Kirche möchte offensichtlich auf kaltem Wege ihren eigenen Untergang beschleunigen, denn diese Kirchen können sie bald wieder dichtmachen. Das ist eine kontraproduktive Verwendung der Kirchensteuern, besser, es werden dafür Priester eingestellt und zwar einwandfreie, fromme und edle Priester, die sich für das Reich Christi auch einsetzen, stattdessen werden diese herausgemobbt.
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#64   matt3   00:43:24 | Samstag, 10. Januar 2009
@Rocky: Sie hätten Sich die Mühe machen können etwas genauer zu lesen…
Mit Verlaub, ich schrieb doch ausdrücklich:
…Die Entwicklung hat beim Menschen aufgrund seiner göttlichen Veranlagung natürlich eine andere Qualität. Sie ist nicht determiniert, sondern dem Willen des Wesens unterworfen.Somit: der Mensch selbst steuert aufgrund seiner göttlichen Herkunft seine Entwicklung selbst.
Aber welche Argumente stellen Sie nun zur Disk.? Sie sagen die Kirche hat ein Lehramt (aus Basta), so als ob ihr das von Gott von einer Minute zur anderen in den Schoß gefallen wäre. So ist es aber nicht. Dieses Lehramt wurde eben auch entwickelt, aufgrund dessen, was man als wesentlich erkannt hat bzw. erkannt zu haben meinte auf Basis der Ereignisse rund um Jesus.
Es geht ja um die Wahrheit als eine lebendig-geistige Verwirklichung des Wesens und Kirche hat ja den Anspruch Wahrheit zu lehren und widerzuspiegeln.
Im Sinne dieses Anspruchs kann man nicht irgendwelche Dogmen aufstellen und bastamäßig und unreflektiert in den Raum stellen, nur weil man sich dabei auf die Heiliggeistigkeit beruht.
Und jeder, der das anzweifelt wird als Feind der Wahrheit hingestellt. Und das ist ja das Ärgerliche daran. Denn die Wahrheit ist entweder, was sie zu sein vorgibt, oder sie ist ein Betrüger, der den Menschen besseres vorenthält aus Eigensinn und Eigennutz, genauso eben, wie es damals die geistlichen Juden mit den Menschen machten zur Zeit Jesu.
Ich glaube eben nicht, dass die Kirche die Wahrheit gepachtet hat, wie sie glaubt, aber jetzt geb ich mal Ruh…
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#63   Hódmezövásárhelykutasipuszta   00:03:34 | Samstag, 10. Januar 2009
arm und dicht
Hier, wo die Armutsdichte in München am höchsten ist, leben sieben Prozent der Menschen von Hartz IV
Naja, wenn man schon die Rezension von Artikeln von Provinzblättern braucht, um wenigstens zwischen jeden zweiten Gaza-Artikel ein anderes Thema einstreuen zu können, dann muss schon einmal damit rechnen, dass man sich mit Journalismus auseinandersetzen muss, der beinahe auch so schlecht ist wie der eigene. – Also kein Mitleid!
Mit so etwas muss man umgehen können. Die Armutsdichte ist dort offenkundig so groß, dass die Bildungsferne schon bis in die Redaktionen der Zeitungen reicht. (Allerdings wäre ich mit dem Umkehrschluss vorsichtig, denn demnach müsste angesichts der österreichischen Medienlandschaft das pro-Kopf-Einkommen dort bei 500 im Jahr liegen. Schilling.
OK, der kreuz.net server wäre eine ausrangierte nintendo-konsole, die nach Mc-Gyver-Manier mit einer 3,5 Zoll Diskette verdrahtet ist – aber das ist nun wirklich nicht das Thema, lenken sie nicht ab.
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#62   Rocky   23:47:56 | Freitag, 9. Januar 2009
Betonbunker und Geisterhebung
„Die Entwicklung eines Wesens ist so die Verwirklichung dessen was es der Möglichkeit nach schon ist“.
So is es!
Und auch nicht!
Denn eine Entwicklung ist nie linienförmig – das garantiert unser freiue Wille und der viele Irrsinn, den dieser hervorgebracht hat!
Also Zick-zackEntwicklung?
So is es!
Und doch nicht!
Denn in der Kirche gibt es ein geradliniges Lehramt, und eine Weiterausfaltung (NICHT ENTWICKLUNG – kirchliche Lehre ist kein Labor!) der Glaubensthesen, die im Glaubensbekenntnis grundgelegt sind.
„Entwicklung“ in der Kirche kann nur marginal mitlaufen, so z.B. in den Bauten aller Zeiten.
Doch auch diese haben etwas verräterisches an sich: Sie zeigen nämlich inmitten des damals wie jetzt herrschenden Zeitgeistes, wie nahe man oder wie weit man dem Göttlichen stand. Nicht als ob eine triste Betonwand nicht auch die Nähe Gottes repräsentieren könnte, sondern eher deshalb, weil über diese triste Wand in den Arbeitervierteln geschimnpft, in den Kirchen den Menschen zum Erheben des Geistes zu Gott angeboten wird…
Hmmm?
Und wnen die Arbeiter sich nach freier Luft sehnen , gehen sie eben aus ihren Beton- und Mondänbunkern hinaus…
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#61   Confiteor   23:42:47 | Freitag, 9. Januar 2009
Reformeifer 2008
Das antikatholische Blatt aus dem Herder-Verlag (CHRIST in der GEGENWART) lobte die Bauten und bemerkte, dass die Tradition im Münchner Erzbistum weiter getragen werde. Das Bistum sei schon immer sehr experementierfreudig gewesen.
Der von Ihnen als „antikatholisch“ bezeichnete „Christ in der Gegenwart“ des Verlages Herder, Freiburg, hat für Christentum und Glauben schon mehr bewirkt, als Sie mit Ihrem verkehrt verstandenen Reformeifer versuchen zu gilfen und geifern.
Haben Sie wenigstens einmal eine Ausgabe von Christ in der Gegenwartgelesen, um überhaupt ein solches blasphemes Urteil abgeben zu können…
Ich denke mal, dass die Texte für Sie bestimmt zu anspruchsvoll sind und die Kapazität bei weitem übersteigen…
Sonst könnten Sie einen solchen Schwachsinn nicht verbreiten… :-|
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#60   matt3   19:38:06 | Freitag, 9. Januar 2009
@Samurai: die Entwicklung ist eine Bewegung vom Möglichen zum Wirklichen…
dazu muss man einmal die alten Philosophen studieren und sich nicht immer das abstruse Zeug von den Darwinisten aufschwatzen lassen. Die Entwicklung eines Wesens ist so die Verwirklichung dessen was es der Möglichkeit nach schon ist.
Sehen Sie, das ist wie mit dem Baumsamen. Jesus hat davon ja auch gesprochen. Das ist so ein kleines Körnderl, oder eben jetzt im übertragen Sinn das kleine hilflose Menschwesen in der Krippe. Aber aus diesem Korn wächst ein gewaltiger Baum hervor. Das dauert aber viele Jahre und kann auch schief gehen. Allerhand kann passieren. Er kann ja faulig werden, Schädlinge können ihn befallen, etc… Auch im Menschen schlummert ein gewaltiges Potential, ein Potential, dass das des Baumes bei weitem übertrifft.
Durch Jesus ist den Menschen vermittelt, dass der Mensch das Kind Gottes ist, oder eben Samenkorn des göttlichen Bewußtseins. Das wahre Potential des Menschen ist also Gott selbst. Deshalb sagt Jesus auch zu den Menschen sie sollen niemanden sonst ihren Vater nennen als Gott.
Die Entwicklung ist aber von entscheidender Bedeutung hat beim Menschen aufgrund seiner göttlichen Veranlagung natürlich eine andere Qualität. Sie ist nicht determiniert, sondern dem Willen des Wesens unterworfen. Somit: der Mensch selbst steuert aufgrund seiner göttlichen Herkunft seine Entwicklung selbst.
man kommt da vom 100sten ins 1000ste. Ich brech das hier mal ab, sonst geht das zuweit, aber Sie können Ihre Fragestellung ja spezifischer machen.
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#59   Samurai   19:13:02 | Freitag, 9. Januar 2009
Wie meinen Sie das jetzt mit der Entwicklung?
Irgendwie verstehe ich nicht ganz, was Sie aussagen möchten.
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#58   matt3   19:11:14 | Freitag, 9. Januar 2009
@Samurai: keine Einwände
hinzufügen will ich, dass der tradierte Katholizismus schon diese Entwicklungsmomente leugnet, die sie hier aus dem Evangelium erfassen, jedenfalls aber dann, dass die Entwicklung sich fortsetzte auch nach dem Tod und der Auferstehung Jesu. Sie setzt sich auch nachvollziehbar fort im geistigen Werdegang seiner Kirche und ihren theologischen Ansichten. Man soll nicht davon ausgehen, dass Jesus um so vieles klüger war, als bspw. Paulus, oder auch die Philosophen des Altertums.
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#57   Samurai   19:00:36 | Freitag, 9. Januar 2009
Werter matt3
Ich habe nicht vor, Ihnen so etwas zu unterstellen- Gott behüte.
Ich möchte nur wissen, wie Sie über Jesus denken -und warum.
Zustimmen kann ich Ihnen sofort darin, daß Jesus „der“Mensch war- im umfassenden Sinne der wahre Mensch.
Eine Entwicklung hat er sicherlich mitgemacht, denn sonst ständ in der Hl. Schrift nicht, daß Jesus (in seinen jungen Jahren) „an Weisheit zunahm“.
Und es sicher auch richtig, daß Jesus sich seiner Sendung durch Gott bewusst werden musste und z.B. nicht locker zum Kreuz ging, sonst hätte er nicht gebetet, der Kelch möge an ihm vorübergehen, wenn es Gottes Wille sei, aber es kam noch etwas sehr wesentliches:
„Aber dein (Gottes) Wille geschehe!“
Jesus wollte letztlich in aller Konsequenz den Willen des Vaters erfüllen – und nahm das Kreuz auf sich.
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#56   matt3   18:50:45 | Freitag, 9. Januar 2009
@Samurai: nein, es starb nicht nur ein Mensch…
es starb DER Mensch, der bestimmt war den Willen des Vaters zu verkünden und die Menschen aufzuklären über die Gotteskindschaft und den Wert des hingebungsvollen Opfers als zentrales Mysterium der Liebe.
Ich habe nie versucht Jesus zu bagatellisieren, wie sie es mir unterstellen wollen. Aber ebensowenig würde ich das Leid anderer Menschen als Bagatelle betrachten, die in ähnlicher Weise ihr Leben opfern.
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#55   Samurai   18:43:14 | Freitag, 9. Januar 2009
Konsequent weitergedacht starb nur ein Mensch am Kreuz von Golgatha,…
womit Jesus einfach gegenüber den mächtigeren Römer unterlag und sein Leben am Kreuz aushauchte.
Richtig?
Weitergedacht:
War das damit endgültig, Ende im Gelände, Schluß mit lustig, Jesus war einige tragische Randgeschichte in Nah-Ost – ähnlich wie die Menschen auf dem Felsen von Massada oder Bar Kochbar?
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#54   matt3   18:37:56 | Freitag, 9. Januar 2009
@Samurai: sie vergotten Jesus in der Weise, dass sie ihn für unfehlbar halten…
und sich gleich mit dazu. Unfehlbar ist aber nur Gott der Vater und nicht seine Söhne (ich benutze hier bewußt den Plural, weil ich mich ja ebenso für Gottes Sohn halte) Die Söhne müssen sich ebenso mühen der Vollkommenheit des Vaters gerecht zu werden und in seinem Geist zu wahrer Vollmacht zu erwachsen. Diese Tatsache wird leider anhand der Jesus-Geschichte totgeschwiegen. Dabei steht es ja schon im Evangelim: der Knabe wuchs heran im Geist und Gottes Wohlgefallen ruhte auf ihm, oder so ähnlich. Es ist also eine Entwicklung vom bloßen (göttlichen) Wesen zum göttlichen Bewußtsein. Und diese Entwicklung schließt die Möglichkeit eines fehlerhaften Handelns und auch eines Scheiterns mit ein. Jesus ist nicht per se Gott, auch wenn er das Potential dazu besitzt.
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#53   Samurai   18:30:48 | Freitag, 9. Januar 2009
Matt3, bleiben wir doch einfach bei dem Thema
Sie meinen, die Christen würden Jesus „vergotten“!
Wer ist Jesus Christus denn aus Ihrer Sicht? Die Ur-Kunde, die wir bezüglich des Lebens,Handelns und Redens Jesu haben, ist und bleibt die Bibel. Sie können Ihre Meinung also auch ruhig mit der Bibel begründen, wenn Sie mögen.
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#52   Theologicus Haereticus   18:23:06 | Freitag, 9. Januar 2009
Defendor – Danke für Ihre Bestätigung!
Obwohl ich absolut nichts auf Ihre seltsamen Ergüsse erwidert habe, fahren Sie mit Ihrer Schwulstsprache fort.
Theologisch gesehen ist jeglicher Beitrag von Ihnen absoluter Nonsens. Den Kathechismus kann doch schließlich jeder zitieren, der des Lesens fähig ist. Aber der theologischen Diskussion sollten sich Typen wie Sie besser enthalten, denn dazu braucht’s Fachwissen und kein Kopfnicken.
Aber blamieren Sie sich ruhig weiter mit Ihren saublöden Beiträgen. Wir lachen gerne über so viel dümmliche Arroganz.
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#51   matt3   18:04:30 | Freitag, 9. Januar 2009
@Samurai: wieso sollte er nicht verantwortlich sein…
Er ist doch der Kopf seiner Kirche, obwohl man bei der kath. Kirche eher den Eindruck hat sie trägt den Kopf unterm Arm. Eigentlich sollte ja die Kirche sein verlängerter Arm sein, oder etwa nicht? So oder so, er ist verantwortlich für die Menschenunterdrückung und -vernichtungen ausgelöst durch die Ideologie seiner Kirche. Aber warum hält man das für unmöglich. Weil man ihn per Kirche schon totalvergottet und für unantastbar erklärt hat genauso wie sie sich selbst. Und das ist eigentlich die zentrale Lüge. Denn vollkommen, unfehlbar und allmächtig ist nur Gott der Vater, der Schöpfergott.
Man darf dem Jesus keine Fehler nachsagen, nein, das darf man bei Gott nicht tun, denn Jesus ist ja wahrer Gott und ein Gott irrt sich nicht. Seine Versagereien und Irrtümer sind aber das eigentlich Ohrengellende und Himmelschreiende der Geschichte, dass es schwer fällt sie totzuschweigen.
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#50   Amanda   18:02:32 | Freitag, 9. Januar 2009
Irgendjemand brachte hier mal den Begriff
„bräsige Schleimsprache“; allerdings bezogen auf die sagenhaften Ergüsse des Josef Berens.
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#49   defendor   18:02:02 | Freitag, 9. Januar 2009
@Theologicus Haereticus…auch Sie…
sind der beste Beleg dafür, wie tief verwurzelt die Abneigung gegenüber der alleinigen Wahrheit JESUS CHRISTUS und gegenüber Seinen mystischen Leib, die heilige Mutter Kirchesein kann…
Ihre Worte drücken aus, was Ihr Herz „vorgibt“…
Vergessen wir niemals, was unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS mahnend gesprochen hat:
„Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund“!
www.gloriapolo.net/
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#48   Theologicus Haereticus   17:58:45 | Freitag, 9. Januar 2009
Defendors Ergüsse…
sind nichts als pharisäerhafte Heuchelei und kaum zu übertreffen in ihrer salbungsvollen, absolut nichts sagenden Schwulstsprache.
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#47   defendor   17:57:38 | Freitag, 9. Januar 2009
@matt3…Mit Ihrem Beitrag…
bestätigen Sie nur, dass Ihnen die reine Lehre der heiligen Mutter ein Dorn im Auge ist !
Nicht nur Sie gefallen sich lieber in der dümpelhaften „coolen Zeit-geistmenschrolle“ und schlagen auf den MYSTISCHEN LEIB CHRISTI, die heilige Mutter Kirche, die römisch kahtolische Kirche…
bedenkenlos ein !
Ihnen scheint es zu gefallen, wenn möglichst Viele in DER KIRCHE CHRISTI eine „Belästigung“ sehen…eine „Belästigung“ ihrer debilen, zügellosen Genuss- und Vergnügunsleidenschaften, die auch nicht vor dem bestialischen Mord an ungeborenen Kindern haltmacht !
Eine „Belästigung“, die es „wagt“ darauf hinzuweisen, dass es nicht der Mensch sei, der die Regeln des Menschen aufzustellen habe sondern GOTT in Seiner HEILGSTEN DREIFALIGKEIT alleine !
Die GEBOTE GOTTES kennen weder einen „Zeitgeist“ noch sind sie „überholbar“ !
Sie sind unveränderlich !
Die alleinige Wahrheit JESUS CHRISTUS, der Mensch gewordene Sohn Gottes…GOTT selbst…ist
U N V E R Ä N D E R L I C H !
Der Heilige Geist, der im Herzen CHRISTI wohnt „spricht“ alleine durch dessen mystischen Leib, der heiligen Mutter Kirche und wirkt sichtbar und wirksam durch die Gnadenfülle der heiligen Sakramente !
All jene also, die dies nicht ertragen wollen, sehen im Beharren auf die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche ein „Aergernis“ und bekämpft sie – und somit die BARMHERZIGKEIT CHRISTI – verstockt und unbussfertig…bis die Gerechtigkeit des Vaters sie erfassen wird !
Daher die besonder Empfehlung:
www.gloriapolo.net…
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#46   Samurai   17:48:12 | Freitag, 9. Januar 2009
@ matt3
Was lehnen Sie an der röm.-katholischen Dogmatik (ich schätze, die meinen Sie) denn ab und – warum?
Und noch ein Punkt.
Warum ist Jesus an den Kriegen mitschuldig, die Menschen „in Jesu Namen“ führ(t)en?
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#45   matt3   17:43:38 | Freitag, 9. Januar 2009
defendors ohrengellende Heuchelei…
Es hebt einen ja jedesmal aus, wenn man ein Posting von diesem Herrn liest, der sich garnicht mehr einkriegt die Superlativen der Suprigen „da oben“ hervorzuheben. Er gefällt sich ganz gut in der Rolle eines heroldischen Schreihalses, donnernden Glaubensverteidigers. Für mich eine schrullige Person ohne echtes geistiges Niveau. Ich frage mich, ob Gott solche Menschen notwendig hat, die ihr Selbstwertgefühl an der Abgehobenheit ihres Gottesbildes steigern. Aber das tut diese Kirche ja seit jeher.
Man beschwört seit jeher diesen Zwiespalt von Gott und Menschen. Nicht die Ureltern haben das getan sondern diese unselige Kirche hat das über die Jahrhunderte getan mit ihrer selbstgerechten Dogmatik, die sie dann noch als selbstlos ausgibt. Man versteigert also das Göttliche, hebt es ab vom Menschen, setzt sich aber als göttliche Institution damit gleich. Das Menschliche ist gleichsam das Laienhafte. Man schwebt selbst drüber, beherrscht den Menschen. Dank der Dogmatik hat man die Institution und ihre Träger ja mitvergottet und somit über die kümmerliche Kreatur erhoben.
Das ganze ist nichts anderes als eine Überheblichkeit, die sich als Heiligkeit ausgibt. Es ist ein einziger Betrug am Menschen und Christus hat das aus meiner Sicht auch mitzuverschulden. Auch die dadurch entstandenen Kriege hat er mitzuverschulden. Da kann es sich nicht damit rausreden der Art: „Ja, das muss halt alles so sein ehe ich wiederkehre“.
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#44   noch ein Landorganist   17:31:05 | Freitag, 9. Januar 2009
@ flascher Name
ich muss, sagen, da musst ich jetzt tatsächlich lachen. Der Gedanke ist wirklich lustig, was der Unqualifiziertheit ihrer Äußerung natürlich keinen Abbruch tut.
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#43   Vox e luce   17:08:22 | Freitag, 9. Januar 2009
…und wenn sie dann alle aus der Kirche vertrieben haben
…kann man die Gebäude noch prima als Mehrzweckhalle nutzen.
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#42   hildegardfan   16:59:25 | Freitag, 9. Januar 2009
Genau…
vom Disibodenberg kann man gut sehen wo die Glan in die Nahe mündet.
Von den Klosterruinen sieht man leider nicht mehr viel.
Das alles hat eine wechselvolle Geschichte, ist dann an Privat verkauft worden, und man hat zwar die Ruinen angefangen auszugraben und zu sanieren bzw. zu erhalten, aber es war vor über 100 Jahren der Zeitgeist, überall englische Gärten anzulegen.
Und das ist da oben passiert.
Einerseits schön, andererseits… naja…
Aber es hat eine ganz besondere Atmosphäre, trotz Bäumen…*gg*
Der Altar an dem die Messe gelesen wird ist sogar, meines Wissens, der Originalaltar.
Also, wirklich alt…
Hach, da ist es sooooooo schön…
Wenn man in Odernheim ist muß man, ich glaube links hoch schauen. Auf einem der Berge / Hügel, kann man ein kleines, weißes Gebäude erkennen, das gehört zu dem Gut unterhalb der Klosterruine.
Immer eine Fahrt wert.
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#41   Confiteor   16:44:59 | Freitag, 9. Januar 2009
@ hildegardfan
Ich bin öfter in der Gegend, wo der Glan in die Nahe mündet. Da ist doch der Disibodenberg, bei Odernheim oder wo.
Kann ich mir gut vorstellen, wenn die mal rausgehen und in freier frischer Luft mal Gottesdienst feiern wollen, in der wunderbaren Landschaft…!
:-) :-)
und nicht immer im alten Gemäuer!
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#40   Vox e luce   16:40:29 | Freitag, 9. Januar 2009

die Corporate Identity der Kirche.
Die ham nen Schaden.
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#39   nomen_domini   16:35:53 | Freitag, 9. Januar 2009
@noch ein Landorganist
Ist das nicht eine etwas aufwändige Verzierung für einen Papierhandtuchspender? Aber insgesamt eher kitschig und hässlich.
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#38   Confiteor   16:35:33 | Freitag, 9. Januar 2009
Teurer Tand und Tineff
was hier an Ausstattungsnotwendigkeiten einer Kirche Nichts von alledem aufgeführt wird, ist anbetungswürdig, außer G*tt und der ist kein Austattungsgegenstand.
Also kann eine Kirche auch völlig leer sein, um den Anwesenden das Evangelium von der Fülle der Leerenahezubringen.
Alles andere ist blanke Ablenkung und priesterliche Selbstvergötzung… ist fahnenflüchtiges Geiere, Nebensache, Tand und Tineff…
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#37   Reformeifer2008   16:29:49 | Freitag, 9. Januar 2009
CHRIST in der GEGENWART
Das antikatholische Blatt aus dem Herder-Verlag (CHRIST in der GEGENWART) lobte die Bauten und bemerkte, dass die Tradition im Münchner Erzbistum weiter getragen werde. Das Bistum sei schon immer sehr experementierfreudig gewesen.
Soviel ich mal mitbekommen habe, war Kardinal Wetter sichtlich erschrocken als er eine Kirche einweihen musste, die den Tabernakel im Nebenzimmer platziert hatten. Erzbischof Marx wird den Mumm nicht haben auch mal durchzukehren.
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#36   Amanda   15:20:10 | Freitag, 9. Januar 2009
@noch ein Landorganist
Eben drum O:)
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#35   defendor   14:54:36 | Freitag, 9. Januar 2009
Die Anbetung der allerheilgsten Dreifaltigkeit !!!!
Die Verunstaltung der römisch katholischen Kirchen begann – basiernd auf dem Ungehorsam – nach dem Vaticanum II.
Im Soge der modernistischen Zersetzungs-Lehre schwand jegliche Erkenntnis, dass das HAUS GOTTES in erster Linie ZU SEINER ANBETUNG dienen solle !
SEINER ANBETUNG IN SEINEM HOCHHEILIGEN KREUZESOPFER im ALLERHEILIGSTEN ALTARSSAKRAMENT !
Die Anbetung der hochheilgsten GEGENWART CHRISTI in der heiligen Eucharistie und im Tabernakel !!!!
Die modernistische Zersetzung hat daraus ein lau-gleichgültiges „Mahl halten“ gemacht und – unter Verdrängung des KREUZESOFPER CHRISTI – zu einem oft belanglosen „Mahl-Happening“ in Gebäuden werden lassen, die nicht einmal eines Bettlers würdig sind…
Die Anbetung der GÖTTLICHEN MAJESTÄT erfordert auch einen dementsprechenden Rahmen, der dieser unermesslichen MAJESTÄT GOTTES würdig ist !
Eine geweihte römisch katholische Kirche ist kein Ort der Selbstdarstellung …
sondern in erster Linie ein HAUS DER ANBETUNG DER GEGENWART GOTTES durch, mit und in Seinem Mensch gewordenen Sohn Gottes…JESUS CHRISTUS…!
www.gloriapolo.net/
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#34   noch ein Landorganist   14:54:09 | Freitag, 9. Januar 2009
Sursum Corda
Was zieht empor?
Stilrichtung „Öffentliche Toilette“ 3.bp.blogspot.com/…h/lateran+palace.JPG,
Plastik-Beistelltisch 3.bp.blogspot.com/…0-h/trevi+parish.JPG
oder
Usus antiquior 3.bp.blogspot.com/…/s1600-h/2008+iv.JPG
???
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#33   Amanda   14:46:54 | Freitag, 9. Januar 2009
Es ist derselbe Versuch,
das Göttliche ins Menschliche „hinabzuziehen“, wie er schon allzuoft in der Liturgie betrieben wird. Aufgabe der heiligen Liturgie und des sakralen Raumes sollte es aber sein, die menschliche Seele hinauf in die göttliche Sphäre zu erheben.
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#32   noch ein Landorganist   14:35:03 | Freitag, 9. Januar 2009
Kirchen
Gott kann in der Einfachheit verherrlicht werden, ebenso wie in reich geschmückten Kirchen, auch unter freiem Himmel in seiner schönen Natur.
Aber seit wann wird Gott verherrlicht durch Ikeamöbel und Räume im Stile einer Müllverbrennungsanalage?
Eines haben alle Kirchen der letzten fast 2000 Jahren bis Mitte 20. Jh. gemeinsam: Es waren besondere Räume, die in ihrer Gestaltung betont anders waren, als profane Bauten.
Solche Gebäude wie hier sind schon von vorneherein „profaniert“.
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#31   Amanda   14:27:59 | Freitag, 9. Januar 2009
Wenn derjenige entsprechend mobil ist,
dann schon. Und selbst wenn, ich würde nicht dauernd ausweichen wollen.
Kann man wirklich keinen Mittelweg finden zwischen barock-überladen und dem Fabrikhallenstil?
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#30   hildegardfan   14:26:36 | Freitag, 9. Januar 2009
Ich empfehle…
wirklich jedem mal eine Kirche der Zisterzienser zu besuchen.
DAS ist Einfachheit in Reinkultur.
Aber ist es nicht so, das sich jeder die Kirche suchen kann, die Er/Sie schön findet.
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#29   Amanda   14:22:20 | Freitag, 9. Januar 2009
Kirchen können durchaus schlicht wirken –
deshalb müssen sie nicht kahl sein, so wie diese sakral bestenfalls angehauchten Zweckbauten.
Barock ist auch nicht so mein Ding. Ich war mal in St. Paulin in Trier, da bin ich fast rückwärts wieder raus, weil mich all die Schnörkel regelrecht erdrückten.
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#28   noch ein Landorganist   14:17:39 | Freitag, 9. Januar 2009
@ Fischer
Ihre überaus richtigen Ausführung dringen leider nicht durch die Wand an Vorurteilen und Lächerlichkeiten zu den Hirnen von solchen Leuten wie HBR. Diese leben in einer Welt voller Spinnerei, die mit der Realität nichts zu tun hat.
Beim nächsten Artikel dieser Thematik werden wieder die Geshcichten von den „schlichten romanischen und gotischen Kirchen“ aufgetischt. Immer nur die selben Märchen.
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#27   Fischer   14:13:06 | Freitag, 9. Januar 2009
HBR – Bild und Kirche
Sehr geehrter HBR,
schon seit langem weiß man, daß Katakomben Bestattungsorte sind, an denen eher selten Messe gefeiert wurde. Und außerdem sind die christlichen Katakomben – es gibt ebenso jüdische und heidnische – über und über mit Bildern geschmückt. Auch die romanischen Kirchen wirken nur heute einfach, ursprünglich waren sie ganz und gar mit Wandbildern versehen, wie sie auch oft erhalten sind, etwa in Prüfening bei Regensburg, in der Regensburger Allerheiligenkapelle oder auf der Reichenau. Bereits die Kirche von Dura-Europos, eine der ältesten christlichen Kirchen überhaupt, besitzt einen reichen Bildschmuck.
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#26   Samurai   14:11:03 | Freitag, 9. Januar 2009
Womit wir wieder bei er Erfahrung wären:
Auf den Glauben kommt es an, nicht auf die Äußerlichkeiten.
Ich werde in „schön“ ausgestatteten Barockkirchen mit Putten etc. immer abgelenkt vom Gebet- mir sind die Kirchen zu überladen.
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#25   noch ein Landorganist   14:09:05 | Freitag, 9. Januar 2009
@ Samurai
Ich antworte mal als Traditionalist, der aber keine besondere Neigung zu barocken Kirchen gegenüber solchen anderer Stilrichtungen hat. (Eure ganzen blöden Klischees sind, wären sie auf Papier geschrieben, nicht mal eben dieses Wert. Sie sind bloß wertvoll als Zeichen eurer eigenen Eingeschränktheit und Intoleranz)
Da müssten Sie mir erstmal erklären, was für eine Kirche das dort sein will? Katholisch? Evangelisch? Freikirche? Oder will es nicht vielleicht nur ein Versammlungsraum sein für die, die dort sind?
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#24   Amanda   14:08:58 | Freitag, 9. Januar 2009
Das, was die Zeitung als „ablenkend“ bezeichnet,
nämlich der „Schnörkel“, den man in alten Kirchen findet, war ja nicht dazu gedacht. abzulenken. Es sollte im Gegenteil zur tieferen Andacht verhelfen.
Sakralbauten sollten nun mal sakrale wirken und sich dazu der sakralen Formensprache bedienen. Wenn ich in einem Betonbaukasten beten möchte, gehe ich in ein Parkhaus, da brauche ich dann wirklich keine Kirche mehr.
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#23   hildegardfan   14:06:10 | Freitag, 9. Januar 2009
Na ja, die Ökumene…
auf dem Gelände des Disibodenberg, dem Heimatkloster Hildegard von Bingen, wo Sie in der Inkluse lebte, werden öfters Ökumenische Gottesdienste abgehalten.
Und erfreuen sich eines regen Zuspruches.
Und das ganze unter freiem Himmel, nur mit Bäumen und den Resten der Klostermauern.
Kann ich eigentlich nur jedem Empfehlen.
Deshalb sollte man sich vielelicht weniger über die Gebäude aufregen. Auf den Glauben kommt es an.
Was hat man von einem Glaubensbekenntnis, das keines ist in aller Pracht?
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#22   Prof Rempremmerding   14:04:39 | Freitag, 9. Januar 2009
BAROCK
Es handelt sich wohl um einen Schreibfehler: Es müßte eher „Barack“ statt barock heißen! Das Klinikähnliche dieser Bauten weist signifikant auf die nachkonziliare Gehirnerweichung ihrer freimaurerischen Auftraggeber hin, die in der Tat nur noch im nahen Haar behandelt werden könnte. Rotariererzbischof Marx wird sich in diesen Meisterbauten sicher zuhause fühlen. Was der Dreck dem Kirchensteuerzahler kostet, verschweigt man lieber. Die Mohammedaner werden in absehbarer Zeit auch im Münchner Norden zeigen, wie man Sakralbauten errichtet. Sterbende Kulturen bauen indes so, wie es ihnen gebührt. Das Grab, das Döpfner und seine Rotte dem altbairischem Katholizismus geschaufelt haben, findet in den geschilderten Krematorien seinen sichtbaren Ausdruck. Gott sei Dank, daß die Konzilssekte in einer Generation biologisch gelöst sein wird – ein Wort, das diese Leute vor dreißig Jahren übrigens uns Katholiken ins Stammbuch schrieben, und das nunmehr auf sie selbst zurückfällt. Deo gratias!
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#21   Samurai   14:02:07 | Freitag, 9. Januar 2009
@ HBR
Ich weiß, ich weiß, ich glaube, soetwas nennt man gelebte Ökumene.
Auf die jetzt evtl. einsetzende Argumentation:
„Die Mönche da geben doch jedem die Kommunion!“
kann ich schon mal antworten:
Nein, tun sie nicht- und wenn doch, dann nur, weil sie bei mehreren Tausend Besuchern in der Kirche nicht erst jeden fragen können.
Sie argumentieren damit, daß, wer zur Kommunion kommt, auch aus entsprechender Intention und Überzeugung kommt.
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#20   HBR   13:56:46 | Freitag, 9. Januar 2009
@Sumurai
Pfui…Taize ist eine Ausgeburt des Antichristen…dort sind Protestanten und Katholiken zusammen. Das geht doch nicht… >:)
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#19   Doriano   13:55:43 | Freitag, 9. Januar 2009
@ HBR
Sind Sie wieder bei Ihrem Lieblingsthema gelandet? Sonst machen Sie sich ja rar – aber sobald es um die Tradition geht – zack, ist der HBR da. Nur mit den Kenntnissen – da haperts doch gewaltig.
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#18   Samurai   13:53:55 | Freitag, 9. Januar 2009
@ HBR
Da habe ich doch glad mal ganz ehrlich gemeint eine Frage an die Liebhaber der vorkomzuiliaren Liturgie und besonders der barocken Kirchen:
Handelt es sich bei der Versöhnungskirche in Taize (die Hallenkirche auf dem Gelände der Communaute) um eine Kirche oder nicht?
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#17   noch ein Landorganist   13:53:02 | Freitag, 9. Januar 2009
Ja ja
der liebe HBR, der Meister im sich selbst ins Bein schießen.
Er ist halt ein echter Witzbold :-D
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#16   HBR   13:49:38 | Freitag, 9. Januar 2009
Ja ja
Erstmal möchte ich wissen, wie der Autor darauf kommt, dass die Kirche sterben würde. Sterben tun höchstens die Vorkonziliaren.
Eines zeigt dieser Artikel. Den „Altgläubigen“ geht es gar nicht um den Glauben. Es geht ihnen nur um Äußerlichkeiten. Wenn kein Hochaltar mit reichlich Goldplunder in der Kirche steht, ist es eine Glaubensleere. So schaut es also aus. Was halten dann aber Altgläubige von den schlichten romanischen Kirchen? Oder gar von den Katakomben? Das muss ja totale Glaubensleere gewesen sein, als die Urchristen in den Katakomben ohne den ganzen mittelalterlichen Plunder die Messe gefeiert haben
:-D
Das erinnert an die Pharisäer. Auch sie achteten nur auf die Äußerlichkeiten. Der Glaube war nicht so wichtig. Sind also die Altgläubigen in letzter Konsequenz etwa nur „übertünchte Gräber“; wie Jesus die Pharisäer einst bezeichnete? O:)
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#15   noch ein Landorganist   13:41:07 | Freitag, 9. Januar 2009
Sirilo
Es handelt sich um zwei verschiedene Kirchengebäude, und auf das eine scheinen meine Beobachtungen zuzutreffen. Selber Augen auf!
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#14   Sirilo   13:36:26 | Freitag, 9. Januar 2009
@noch ein Landorganist
Wenn Sie das 2. Foto des Architekten genau anschauen, werden Sie sehen, daß da durchaus Rückenlehnen und Kniebänke vorhanden sind. Augen auf!
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#13   noch ein Landorganist   13:21:42 | Freitag, 9. Januar 2009
Auch so n Punkt
Viele romanische und gotische Kirchen waren und sind keineswegs schlicht. Oder sie sind es nur für die Ahnungslosen und Blinden. Macht mal die Augen auf!
Einmal gab’s natürlich die Fresken an allen Ecken und Enden, heute meist nicht mehr erhalten.
In der Gotik kamen die Buntglasfenster dazu.
Und sowohl in Gotik als auch Romanik war der Bauschmuck überaus wichtig. Was da alles gemeißelt wurde, an Kapitälen, Friesen, Maßwerk und Fialen. Außerdem waren diese Kirchen mit Altarretabeln und Figuren ausgestattet.
Die ornamentale Ausmalung, wie sie der Historismus des 19. Jh. wieder aufgegriffen hat, war keine Neuerfindung sondern eine Weiterentwicklung.
Typischerweise sind viele gotische und romanische Kirchen erst seit den 1950/60erjahren schlicht, als man damals modernisiert hat.
@ Hildegardfan: Ist doch nicht etwa verboten Stilelemente zu mischen, oder wie?
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#12   oleander75   13:13:21 | Freitag, 9. Januar 2009
na wenigstens
sind romanische Kirchen auch so prunkvoll ausgestattet. Vermitlich gefallen die hier auch niemandem.
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#11   noch ein Landorganist   13:07:40 | Freitag, 9. Januar 2009
@ katharina1963
Wann kapiert ihr denn, dass es nicht um die Hülle geht. Sagt jemand was gegen Schlichtheit? Nur Schmarrhansel wie Confi versuchen immer unterzuschieben, dass Traditionalisten Nippes wollen und diesen noch über Gott setzen.
Alle schlichten romanischen oder gotischen Kirchen waren würdige Orte des Gebets, weil sie dafür gebaut wurden, dass man in ihnen Gott begegnet.
Wofür sind die Kirchenbeispiele hier gebaut? Für menschlichen Götzendienst taugen sie, aber nicht zur Gottessuche!
Ihr Schlichtheitsargument ist so faul, dass es stinkt!
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#10   hildegardfan   13:05:51 | Freitag, 9. Januar 2009
@ noch ein Landorganist:
Mit dem Baustil einer Kirche ist das so eine Sache…
Die meisten Kirchen sind alt, aber es wurden in den meisten Fällen in den laufen der Jahrhunderte Erweiterungen und Veränderungen vorgenommen.
Da findet man dann Barock mit Neugotik, wo die Neuen und die Alten Stilelemente vermischt werden.
Ich finde die neue Anordnung sehr, na ja, gewöhnungsbedürftig.
Mir sagt die, persönlich, nicht zu.
Aber mit der Schlichtheit geht man damit auf eine sehr alte Tradition zurück.
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#9   katharina1963   13:02:42 | Freitag, 9. Januar 2009
Warum …
lieben die Menschen die Nüchternheit der Romanik und der frühen Gotik, die auf das wesentliche reduzierte Ausstattung der Zisterzienser, wie man sie heute noch in Maria Laach, Marienstatt, Heiligenkreuz (und der Abtei Benedictusberg bei Vaals als moderner Entsprechung) erleben und erschauern kann? Schon damals hat jede Zeit ihre eigenen Bauformen gefunden und finden dürfen. Warum sollte dass heute plötzlich anders sein?
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#8   noch ein Landorganist   13:00:58 | Freitag, 9. Januar 2009
@ 12:51 Uhr
Die Einrichtungsgegenstände, Altar, Ambo, Sedilien, etc. ersetzen nicht den von G*tt gewirkten Glauben.
Aber im modernen Neuheidentum ersetzt der Mensch Gott, bzw. sich an dessen Stelle. Ausdruck dieser Einstellung sind diese Art der Kirchenbauten. Ich rede garnicht von der Hülle, sondern von der Anordnung des Heidenmobiliars.
Außerdem könntet ihr Kirchenfeinde euch doch mal einigen, was den nun „pagans most hated art style“ ist. Mal Barock, mal Neugotik, ein hin und her … Bloß damit ihr über was herziehen könnt.
Übrigens: „blutbrünstig“??? :-D
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#7   Confiteor   12:51:09 | Freitag, 9. Januar 2009
Als wenn Glauben durch schwindsüchtige Alabastermadonnen,
knuffigen Putten, theatralischen Auferstehungsbildern, blutbrünstigen Kreuzwegen und pseudobarocker Innenausstattung griffiger gemacht werden könnte.
Das ist auch ein Köhlerglaube
Glauben ist immer Gnade, die von G*tt gewirkt ist;
Glauben ist immer ein Wagnis auf dem Weg zu G*tt;
Glauben hat man nicht im Abstellraum für Weihnachten, Ostern und Pfingsten, um ihn dann wieder dorthin zu verfrachten…
Wer zum Glauben eine vollgestopfte Kirche braucht, muss sich nicht damit brüsten, über Glauben zu verfügen, weil er in seiner Wohnstube genau so eine Kitschansammlung aufbewahrt.
Er hat entweder noch nie geglaubt oder sich noch nie mit dem Glauben und seiner Leere auseinander gesetzt und dass der Mensch immer auf die Gnade Gottes angewiesen ist.
Das kommt in einer „leeren“ auch so zum Ausdruck.
Deshalb ist es gut, wenn die Kirchen leerer geworden sind. Die Einrichtungsgegenstände, Altar, Ambo, Sedilien, etc. ersetzen nicht den von G*tt gewirkten Glauben.
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#6   Doriano   12:42:00 | Freitag, 9. Januar 2009
@S.d.V.
Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal die Klappe halten…
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#5   stimme der vernunft †   12:36:35 | Freitag, 9. Januar 2009
@Zweitorgler
Der Besucher soll wohl einfach nur noch stur und dämlich sein menschliches Gegenüber anglotzen.
Wie ist es doch da bei der Familie der Tradition besser. Da soll der besucher den geschmacklosen Gipsnippes und das hinterteil des Priesters anglotzen. Das ist natürlich viiiiel heiliger O:)
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#4   noch ein Landorganist   12:14:58 | Freitag, 9. Januar 2009
Wie schön, dass schon feststeht, dass die Kirche an diesem Ort überhaupt nicht gebraucht wird.
Daß häßliche, entleerte Kirchen ein Phänomen der Reichen – und gerade nicht der Armen sind – hat sich in der Zeitungsredaktion offensichtlich noch nicht herumgesprochen.
Ein bemerkenswert wahrer Satz, der jedoch erst seit dem 20. Jh. in dieser Krassheit stimmt.
zu den Bildern: Werden nicht nur Kniebänke, sondern auch Rückenlehnen eingespart? Nicht mal mehr eine vernünftige Ablagemöglichkeit fürs GL wird somit gegönnt! Der Besucher soll wohl einfach nur noch stur und dämlich sein menschliches Gegenüber anglotzen.
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#3   hildegardfan   12:14:56 | Freitag, 9. Januar 2009
Man kann ja…
zu den Bauten stehen wie man möchte…
Aber wem die nicht gefallen weil zu Schmucklos, empfehle ich mal, eine Kirche der Zisterzienser zu besuchen.
Schnörckellos, ohne Schnick Schnack, weil nichts von dem Glauben und der Andacht an Gott ablenken sollte.
Und die Kirchen sind ALT!
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#2   Gotthard   12:07:40 | Freitag, 9. Januar 2009
Danke!
Klinker sind Ziegel, die unter so hohen Temperaturen gebrannt werden, daß sie kaum Wasser aufnehmen und sehr widerstandsfähig werden.
…für diese Erkenntnis hat sich der Besuch auf der Seite schon gelohnt!
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#1   wolfgang e.   12:06:34 | Freitag, 9. Januar 2009
völlig unkompetent
Architekt Meck hat nach Angaben der in dieser Angelegenheit völlig unkompetenten ‘Abendzeitung’ in Neuried „erneut Gespür“ für angeblich „zeitgemäße Andachtsräume“ bewiesen.
Was genau macht kreuz.net jetzt kompetenter?
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