Gähnende Leere: Die in Deutschland sterbende katholische Kirche baut Gotteshäuser, die, passend zur Situation, wie Grabmäler Gottes aussehen.
Ein Bericht über das Dominikuszentrum im ‘Bayerischen Rundfunk’.
(kreuz.net) Jüngst wurden im Münchner Raum zwei neue angeblich katholische Sakralbauten eingeweiht –
die Sankt Nikolaus Kirche in der Gemeinde Neuried südwestlich von München und das Dominikuszentrum an
der Nordheide im Norden der Stadt.
Beide Bauten stammen von Architekt Andreas Meck. Das berichtete die
Münchner ‘Abendzeitung’ am 28. November.
Nach Angaben der erzbischöflichen Pressestelle plant das Erzbistum
zum Glück keine weiteren „Sakralbauten“ mehr.
Leere Ziegelwände
Neuried ist eine Gemeinde im Südwesten
Münchens. Sie hat durch einen dortigen Hightech-Campus einen großen Zuzug erlebt. Damit wurde die mittelalterliche
Kirche mit hundert Plätzen zu klein.
Architekt Meck hat nach Angaben der in dieser Angelegenheit völlig
unkompetenten ‘Abendzeitung’ in Neuried „erneut Gespür“ für angeblich „zeitgemäße Andachtsräume“
bewiesen.
Seine Architektur verkörpere die Corporate Identity der Kirche.
Dann wird es öde: „Mit der
quadratischen Kubatur und den dunkelrot Fassaden aus Torfbrandklinker sehen die Bauten nur auf den ersten
Blick ähnlich aus“ – erklärt die Zeitung mit Bezug auf Sankt Nikolaus und das Dominikuszentrum.
Klinker sind Ziegel, die unter so hohen Temperaturen gebrannt werden, daß sie kaum Wasser
aufnehmen und sehr widerstandsfähig werden.
St. Nikolaus spreche eine „schnörkellose Sprache“ mit klaren
Formen, gegensätzlichen Materialien und einer raffinierten Lichtinszenierung – mystifiziert die ‘Abendzeitung’.
Kleben an den Sechziger-Jahren
Der sogenannte Andachtsraum ist weiß gekalkt. Der Architekt habe ihn
angeblich nach dem Prinzip „barocker Zweischaligkeit“ in den backsteinumhüllten Baukörper eingesetzt.
Doch „barock“ ist darin nichts.
Die Lichtwirkung des Gotteshauses ist – so die ‘Abendzeitung’ – „überirdisch“,
andere würden sagen: banal und klinikhaft.
Das Dominikuszentrum in einem Bericht der Erzdiözese München
Abgesehen von der Eingangsfront dringt nur indirektes Licht
von Osten und oben ein. Eine Membran vor den Fenstern macht es diffus und weich.
Der Komplex von Kirche,
Pfarrhaus und Jugendheim sei „ganz auf seine Mitte konzentriert“ und stehe zwischen Gewerbe- und Wohnbauten
„mit beiden Beinen“ auf dem Acker.
Ausdruck eines entleerten Glaubens
Das Gebäude erinnert die Zeitung
an eine „Burg des Glaubens“.
Das Blatt ist begeistert: „Hier hat Meck einen Nerv getroffen, wie ein Haus
des Glaubens im 21. Jahrhundert aussehen kann.“
Wesentlich „profaner“ wirkt – nach Angaben der Zeitung –
das Dominikuszentrum an der Nordheide: „Der schmale, steile Andachtsraum ruft nicht nur in den Proportionen
ein Gefühl der Unbehaustheit hervor.“
Eine Kirche, die sich versteckt
Auch das „an sich eindrucksvoll“
dunkel leuchtende Ultramarinblau auf den Ziegeln im Innenraum erzeuge „keine Geborgenheit“.
Fazit: „Hier
scheint die kleine Kirche auszudrücken, was im Münchner Norden Wirklichkeit ist – eine christliche Kirche
ist in der Multikulti-Gegend an der ehemaligen Panzerwiese weniger gefragt als im durch das nahegelegene
Martinsried bürgerlichen Neuried.“
Die Kapelle des Dominikuszentrums wirkt – so die Zeitung – „imposant
ohne einzuschüchtern“.
Daß der Glaube angeblich im Mittelpunkt steht, sieht die Zeitung nicht nur im
liturgischen Blau der Wände des Andachtsraums: „Die Scheiben des großen Fensters im Turm sind mit dem
Glaubensbekenntnis in lateinischer Sprache bedruckt.“
Wenig Sinn
Öde beherrscht den Raum: „Eine Marienfigur
und ein Kreuz aus geschichtetem Alabaster sind die einzigen schmückenden und gleichzeitig sinnstiftenden
Elemente in der Kapelle“.
Dagegen sind Altar, Ambo und Sitzbänke aus hellem Eichenholz „und auf die
reinen Grundformen reduziert“.
Die Mitte des Raums sei „dem Göttlichen“ – oder eher dem Nichts – „vorbehalten“ –
das heißt: „Hier gibt es nichts, was das Auge vom Blick nach innen ablenken würde.“
Arme Kirche der
Reichen
Dann beginnt die Zeitung zu moralisieren: „Jede Form zur Schau gestellten Reichtums wäre im
Stadtteil München-Nordheide auch eine Beleidigung der 7.500 Einwohner“ – predigt sie.
Denn: „Hier, wo
die Armutsdichte in München am höchsten ist, leben sieben Prozent der Menschen von Hartz IV.“
Daß
häßliche, entleerte Kirchen ein Phänomen der Reichen – und gerade nicht der Armen sind – hat sich in
der Zeitungsredaktion offensichtlich noch nicht herumgesprochen.
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77 Lesermeinungen
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mein Gott, bin ich halt exkommuniziert von eurem Verein… für mich ist das keine großartige Angelegenheit.
Ein Wahrheitsuchender muss sich dem göttlichen Mysterium ohnehin alleine stellen. Die Institution hilft
einem nur bis zu einem gewissen Punkt, bis zu dem man sie auch erträgt. Aber mir ist diese geistige Bevormundung
und Ehrabschneidung unerträglich. Sollen die Schafsköpfe ihrem Schafshirten gehorchen. Ich zähle mich
nicht in diese Reihen und ich bin stolz darauf!
Defendor – Sie haben keinerlei Vollmacht, andere zu exkommunizieren! Wann begreifen solche anmaßenden
Typen wie Sie, dass das Evangelium Jesu Christi keine Drohbotschaft ist? Jesus, auf den Sie sich doch
berufen, hat Verzeihung und Liebe gepredigt. Er hat mit den Pharisäern und ihren Lehren kurzen Prozess
gemacht und sich um unsinnige Formen und Regeln nicht gekümmert. Wenn Sie ihm nachfolgen wollen, dann
müssen Sie aufhören mit dem Verdammen und dem ganzen schwulstigen Gerede, sondern mal hinhören, was
andere Ihnen sagen möchten. Ihr Verhalten ist in meinen Augen haeretisch, weil es nicht den Normen entspricht,
die Jesus gesetzt hat.
@samurai Der Name „Gotik“ wurde erst in der Renaissance von dem italienischen Baumeister, Maler und Kunstschriftsteller
Giorgio Vasari (1511 bis 1574) geprägt und hatte zunächst eine abwertende Bedeutung. Das Gotische wurde
mit dem Barbarischen gleichgesetzt im Gegensatz zur klassischen antiken Kunst, der man den höchsten Stellenwert
einräumte. Die „barbarischen (West-)Goten“ hatten nach Auffassung Vasaris das Römische Reich gestürzt.
Und noch bis zum Jahr 1800 galt die Gotik als Inbegriff schlechten Stils. Heute spielt der Begriff hauptsächlich
in der Architektur eine große Rolle, denn die bedeutendsten Sakralbauten wurden in der Gotik errichtet.
Doch auch in der Tafel-, Wand-, Glas- und Buchmalerei, Plastik, Holzschnitz- und Goldschmiedekunst, Musik,
Schrift, Sprache, Mode und bei den Möbeln haben sich gotische Stilmerkmale ausgeprägt, oder nahmen begrifflichen
Bezug.
@matt3…hüten Sie sich… weiter in den Sumpf der schlimmsten HÄRESIE zu sinken ! Sie sind getrieben
von einem offenbar unbändigen Verlangen, die GOTTHEIT unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS zu verleugnen
und scheinen nicht zu begreifen, dass aus Ihnen nicht mehr Sie selber sprechen sondern jener, der diese
Verleugnung der GOTTHEIT CHRISTI dazu benötigt, um Seelen ins Verderben zu ziehen…der Vater der Lüge,
Satan ! Wachen Sie auf, matt3…auch Gloria Polo war so „selbstherrlich“, dass sie ihren wahren Glauben
von sich stiess… bis…bis sie VOR DER GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI erscheinen musste…und beinahe
ins ewige Verderben fiel ! www.gloriapolo.net/ Zur Erinnerung noch einmal, dass sich jeder, der die reine
Lehre der heiligen Mutter Kirche bewusst verleugnet und sie verdreht und verfälscht weitergibt… sich
SELBST EXKOMMUNIZIERT…und dies alleine durch eine ehrliche, demütige reuebereite HEILIGE BEICHTE wieder
ändern kann !
Da schimmert ja wieder der alte matt durch. Das dürfte wohl in Ihrem Sinne sein: Ganz anders hingegen
Eckhart: Anders als sonst zwischen Urbild und Abbild bildet sich Gott im Intellekt vollständig ab, weil
Gott in einem permanenten Schöpfungsakt ohne Unterlass seinen Sohn im Menschen gebiert. Die zentrale
Frage Anselms von Canterbury: „Cur Deus homo? / Warum wurde Gott Mensch?“ beantwortet Eckhart so: „Darum,
dass ich als derselbe Gott geboren werde.“ Klingt sehr bedenklich…
Anmerkung zum Thema:Gotik Weil hier regelmäßig über die Schönheit gotischer Kirchen und die so häßlichen
modernen Kirchen geschrieben wird, habe ich eine Frage. Hat sich hier mal jemand Gedanken gemacht, woher
der Begriff Gotik stammt?
Wäre ich nicht göttliche Potenz, wäre Gott auch nicht mein Vater… und die Lehre von der Gotteskindschaft
ist eine nichtige. In Gegensatz zu euch reicht es mir nämlich nicht von der Gottessohnschaft Jesu zu
lobhudeln. Ich will mich selbst als Gottes Sohn begreifen und diesen Ruhm für mich. Ich habe keine Befriedigung
mit einer Gottessohnschaft die exklusiv für Jesus zu gelten hätte und zu der ich unterwürfig aufblicken
darf. Darauf pfeif ich. Da muss ich freimütig sagen: wer ist er, dass er denkt sich über mich erheben
zu können. Ja, dann soll er herabsteigen von seinem hohen Throne und mit mir rechten. Wir wollen das
ausfechten vor dem Vater. Ich habe davor keine Angst.
es ist hin und wieder unglaublich… …wie hässlich Kirchen gebaut werden können Dass Architekten
ohne Sinn und Verstand für das Sakrale und Allerheiligste Verständnis an die Aufgabe heranrücken. Prachtbauten
die allenfalls als Psychokrieg gelten könnten und damit sich in die Öffentlichkeit drängen. Ob Nervenheilanstalten
als kirchliche Gebäude heralten können bleibt fraglich!
@matt3 und Theolgicus Haereticus …Ihre „geistreichen“ (?) Beiträge… sind schlicht… HÄRETIK pur !
SIE – @matt3 – verleugnen die GOTTHEIT JESU CHRISTI ! Sie propagieren die wahnwitzige Idee unseren HERRN
und GOTT JESUS CHRISTUS die abschätzige Rolle eines „Vordenkers“ zukommen zu lassen und erdreisten sich
dazu sich selbst als CHRISTUS „ebenbürtig“ zu sehen ! Mit dieser Ihrer Aussage… Jesus ist nicht per
se Gott, auch wenn er das Potential dazu besitzt. …haben Sie sich – falls Sie überhaupt römisch katholische
sein sollten oder gewesen sein sollten – SELBST EXKOMMUNIZIERT ! Sie verbreiten hier die teuflische Esoterik-Masche,
die unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS aufs Uebelste verleugnet ! Sie stehen in einer Reihe mit den
„joberensen“ und merken offenbar gar nicht mehr, dass Sie sich Schritt für Schritt dem Abgrund nähern !
Dem Abgrund, in den Frau Gloria Polo beinahe auf ewig gefallen ist ! www.gloriapolo.net/ Sie, @Theologicus
Haereticus, ereifern sich darüber, dass es noch Gläubige der heiligen Mutter Kirche gibt, die unerschrocken
und unentwegt die reine, unverfälschte Lehre der heiligen Mutter Kirche lehren ! Für Sie „darf nicht
sein“, was nicht in Ihr – klägliches – „Vernunftsgebahren“ passt ! Auch wenn sie sich beide gleichsam
die Finger wund schreiben sollten… es wird nichts daran ändern, dass jeder, der bewusst die reine Lehre
der heiligen Mutter Kirche verfälscht, verdreht, verleugnet… gegen die Erkenntnis der alleinigen Wahrheit
JESUS CHRISTUS handelt… und somit DIE SÜNDE GEGEN DEN HEILIGEN GEIST begeht !
Matt ist ein new-age-Jünger Herr Matt, vor einigen Tagen hatten Sie bezgl. Des Studiums von Theorien
und Philosophen geäußert, dass Sie „lieber darauf warten, dass spezielle Theorien nach Möglichkeit
so an mich herangetragen werden, dass ich sie leicht aufnehmen kann.“ Jetzt protzen Sie: „Dazu muss man
einmal die alten Philosophen studieren: Die Entwicklung eines Wesens ist die Verwirklichung dessen was
es der Möglichkeit nach schon ist.“ Es scheint, dass Sie mit dem Studium der alten Philosphen die Akt-Potenz-Philosophie
des Thomas von Aquin meinen – oder? Allerdings verwenden Sie diese Theorie im Sinne der alten, unchristlichen
Gnosis oder der neuheidnischen New-age-Bewegung: Jeder Mensch habe in sich das Göttliche als Wesen in
Potenz. „Denn Gott ist die Absolutheit des Wesens, der Mensch das in der Entwicklung befindliche (göttliche)Wesen.“
In gleicher Weise sei Jesus Christus auch nur ein Mensch mit göttlichen Potenzen gewesen, der – wie jeder
Mensch – „eine Entwicklung vom bloßen (göttlichen) Wesen zum göttlichen bewusstsein“ hätte durchmachen
müssen. „Und diese Entwicklung schließt die Möglichkeit eines fehlerhaften Handelns und auch eines
Scheiterns mit ein“ – Christus also als sündbarer und wahrscheinlich sündiger Mensch. Volle Menschwerdung
als Vergöttlichung bestehe also darin, sein eigenes Wesen zur Entfaltung zu bringen. Diese verhegelte
Anthroposophie steht im strikten Gegensatz zu Evangelium und Kirche, deren Grundsatz für Christus und
Christen heißt: „Vater, Dein Wille geschehe!“
Mathilde, Sie liegen ganz richtig! Es gibt ja längst eine Abstimmung mit den Füssen in München (und
anderswo ganz genauso). In dieser …sches-jugendsozialwerk.de/…ES/PICTURE120766.jpg Kirche in der Stadtmitte
gibt es jeden Tag (!!!) mindestens fünf (!!!) Hl. Messen, in den Betonkirchen der Peripherie dagegen,
die von Nicht-Kirchenbesuchern (der Journaille in der kirchenfeindlichen Abendzeitung z.B.) für Nicht-Kirchenbesucher
(regelmäßige Leser der Abendzeitung) als großer ästhetischer Wurf gefeiert werden, gähnt sie der
leere Raum an!
In diesen kahlen Betonkirchen fühlt sich niemand wohl, und das in Zeiten, wo die Menschen Geborgenheit
suchen, da sie überall bereits von einer seelenlosen Architektur umgeben sind. Man denke nur an die kalte
Pracht der Glasfassaden der Banken oder an die normierten Wohnsilos. Geschäftsleute haben dieses längst
erkannt, so dass die Ferienhäuser bei den großen Vergnügungsparks bewusst gemütlich, ja fast puppig
gestaltet sind. Im übrigen sind die schwarzen kubischen Gebäude ein Zeichen der Freimaurer, dazu gehören
auch die schwarzen Altarsteine, die in den vergangenen Jahren vielerorts auch nachträglich in altehrwürdige
Kirchen eingebaut wurden, auch wenn sie wie die Faust aufs Auge passten. In ihrer martialischen Ausstrahlung
sollen sie durch die Hintertür heidnische Opferaltäre einführen. Die katholische Kirche möchte offensichtlich
auf kaltem Wege ihren eigenen Untergang beschleunigen, denn diese Kirchen können sie bald wieder dichtmachen.
Das ist eine kontraproduktive Verwendung der Kirchensteuern, besser, es werden dafür Priester eingestellt
und zwar einwandfreie, fromme und edle Priester, die sich für das Reich Christi auch einsetzen, stattdessen
werden diese herausgemobbt.
@Rocky: Sie hätten Sich die Mühe machen können etwas genauer zu lesen… Mit Verlaub, ich schrieb doch
ausdrücklich: …Die Entwicklung hat beim Menschen aufgrund seiner göttlichen Veranlagung natürlich
eine andere Qualität. Sie ist nicht determiniert, sondern dem Willen des Wesens unterworfen.Somit: der
Mensch selbst steuert aufgrund seiner göttlichen Herkunft seine Entwicklung selbst. Aber welche Argumente
stellen Sie nun zur Disk.? Sie sagen die Kirche hat ein Lehramt (aus Basta), so als ob ihr das von Gott
von einer Minute zur anderen in den Schoß gefallen wäre. So ist es aber nicht. Dieses Lehramt wurde
eben auch entwickelt, aufgrund dessen, was man als wesentlich erkannt hat bzw. erkannt zu haben meinte
auf Basis der Ereignisse rund um Jesus. Es geht ja um die Wahrheit als eine lebendig-geistige Verwirklichung
des Wesens und Kirche hat ja den Anspruch Wahrheit zu lehren und widerzuspiegeln. Im Sinne dieses Anspruchs
kann man nicht irgendwelche Dogmen aufstellen und bastamäßig und unreflektiert in den Raum stellen,
nur weil man sich dabei auf die Heiliggeistigkeit beruht. Und jeder, der das anzweifelt wird als Feind
der Wahrheit hingestellt. Und das ist ja das Ärgerliche daran. Denn die Wahrheit ist entweder, was sie
zu sein vorgibt, oder sie ist ein Betrüger, der den Menschen besseres vorenthält aus Eigensinn und Eigennutz,
genauso eben, wie es damals die geistlichen Juden mit den Menschen machten zur Zeit Jesu. Ich glaube eben
nicht, dass die Kirche die Wahrheit gepachtet hat, wie sie glaubt, aber jetzt geb ich mal Ruh…
arm und dicht Hier, wo die Armutsdichte in München am höchsten ist, leben sieben Prozent der Menschen
von Hartz IV Naja, wenn man schon die Rezension von Artikeln von Provinzblättern braucht, um wenigstens
zwischen jeden zweiten Gaza-Artikel ein anderes Thema einstreuen zu können, dann muss schon einmal damit
rechnen, dass man sich mit Journalismus auseinandersetzen muss, der beinahe auch so schlecht ist wie der
eigene. – Also kein Mitleid! Mit so etwas muss man umgehen können. Die Armutsdichte ist dort offenkundig
so groß, dass die Bildungsferne schon bis in die Redaktionen der Zeitungen reicht. (Allerdings wäre
ich mit dem Umkehrschluss vorsichtig, denn demnach müsste angesichts der österreichischen Medienlandschaft
das pro-Kopf-Einkommen dort bei 500 im Jahr liegen. Schilling. OK, der kreuz.net server wäre eine ausrangierte
nintendo-konsole, die nach Mc-Gyver-Manier mit einer 3,5 Zoll Diskette verdrahtet ist – aber das ist nun
wirklich nicht das Thema, lenken sie nicht ab.
Betonbunker und Geisterhebung „Die Entwicklung eines Wesens ist so die Verwirklichung dessen was es der
Möglichkeit nach schon ist“. So is es! Und auch nicht! Denn eine Entwicklung ist nie linienförmig –
das garantiert unser freiue Wille und der viele Irrsinn, den dieser hervorgebracht hat! Also Zick-zackEntwicklung?
So is es! Und doch nicht! Denn in der Kirche gibt es ein geradliniges Lehramt, und eine Weiterausfaltung
(NICHT ENTWICKLUNG – kirchliche Lehre ist kein Labor!) der Glaubensthesen, die im Glaubensbekenntnis grundgelegt
sind. „Entwicklung“ in der Kirche kann nur marginal mitlaufen, so z.B. in den Bauten aller Zeiten. Doch
auch diese haben etwas verräterisches an sich: Sie zeigen nämlich inmitten des damals wie jetzt herrschenden
Zeitgeistes, wie nahe man oder wie weit man dem Göttlichen stand. Nicht als ob eine triste Betonwand
nicht auch die Nähe Gottes repräsentieren könnte, sondern eher deshalb, weil über diese triste Wand
in den Arbeitervierteln geschimnpft, in den Kirchen den Menschen zum Erheben des Geistes zu Gott angeboten
wird… Hmmm? Und wnen die Arbeiter sich nach freier Luft sehnen , gehen sie eben aus ihren Beton- und
Mondänbunkern hinaus…
Reformeifer 2008 Das antikatholische Blatt aus dem Herder-Verlag (CHRIST in der GEGENWART) lobte die Bauten
und bemerkte, dass die Tradition im Münchner Erzbistum weiter getragen werde. Das Bistum sei schon immer
sehr experementierfreudig gewesen. Der von Ihnen als „antikatholisch“ bezeichnete „Christ in der Gegenwart“
des Verlages Herder, Freiburg, hat für Christentum und Glauben schon mehr bewirkt, als Sie mit Ihrem
verkehrt verstandenen Reformeifer versuchen zu gilfen und geifern. Haben Sie wenigstens einmal eine Ausgabe
von Christ in der Gegenwartgelesen, um überhaupt ein solches blasphemes Urteil abgeben zu können…
Ich denke mal, dass die Texte für Sie bestimmt zu anspruchsvoll sind und die Kapazität bei weitem übersteigen…
Sonst könnten Sie einen solchen Schwachsinn nicht verbreiten…
@Samurai: die Entwicklung ist eine Bewegung vom Möglichen zum Wirklichen… dazu muss man einmal die
alten Philosophen studieren und sich nicht immer das abstruse Zeug von den Darwinisten aufschwatzen lassen.
Die Entwicklung eines Wesens ist so die Verwirklichung dessen was es der Möglichkeit nach schon ist.
Sehen Sie, das ist wie mit dem Baumsamen. Jesus hat davon ja auch gesprochen. Das ist so ein kleines Körnderl,
oder eben jetzt im übertragen Sinn das kleine hilflose Menschwesen in der Krippe. Aber aus diesem Korn
wächst ein gewaltiger Baum hervor. Das dauert aber viele Jahre und kann auch schief gehen. Allerhand
kann passieren. Er kann ja faulig werden, Schädlinge können ihn befallen, etc… Auch im Menschen schlummert
ein gewaltiges Potential, ein Potential, dass das des Baumes bei weitem übertrifft. Durch Jesus ist den
Menschen vermittelt, dass der Mensch das Kind Gottes ist, oder eben Samenkorn des göttlichen Bewußtseins.
Das wahre Potential des Menschen ist also Gott selbst. Deshalb sagt Jesus auch zu den Menschen sie sollen
niemanden sonst ihren Vater nennen als Gott. Die Entwicklung ist aber von entscheidender Bedeutung hat
beim Menschen aufgrund seiner göttlichen Veranlagung natürlich eine andere Qualität. Sie ist nicht
determiniert, sondern dem Willen des Wesens unterworfen. Somit: der Mensch selbst steuert aufgrund seiner
göttlichen Herkunft seine Entwicklung selbst. man kommt da vom 100sten ins 1000ste. Ich brech das hier
mal ab, sonst geht das zuweit, aber Sie können Ihre Fragestellung ja spezifischer machen.
@Samurai: keine Einwände hinzufügen will ich, dass der tradierte Katholizismus schon diese Entwicklungsmomente
leugnet, die sie hier aus dem Evangelium erfassen, jedenfalls aber dann, dass die Entwicklung sich fortsetzte
auch nach dem Tod und der Auferstehung Jesu. Sie setzt sich auch nachvollziehbar fort im geistigen Werdegang
seiner Kirche und ihren theologischen Ansichten. Man soll nicht davon ausgehen, dass Jesus um so vieles
klüger war, als bspw. Paulus, oder auch die Philosophen des Altertums.
Werter matt3 Ich habe nicht vor, Ihnen so etwas zu unterstellen- Gott behüte. Ich möchte nur wissen,
wie Sie über Jesus denken -und warum. Zustimmen kann ich Ihnen sofort darin, daß Jesus „der“Mensch war-
im umfassenden Sinne der wahre Mensch. Eine Entwicklung hat er sicherlich mitgemacht, denn sonst ständ
in der Hl. Schrift nicht, daß Jesus (in seinen jungen Jahren) „an Weisheit zunahm“. Und es sicher auch
richtig, daß Jesus sich seiner Sendung durch Gott bewusst werden musste und z.B. nicht locker zum Kreuz
ging, sonst hätte er nicht gebetet, der Kelch möge an ihm vorübergehen, wenn es Gottes Wille sei, aber
es kam noch etwas sehr wesentliches: „Aber dein (Gottes) Wille geschehe!“ Jesus wollte letztlich in aller
Konsequenz den Willen des Vaters erfüllen – und nahm das Kreuz auf sich.
@Samurai: nein, es starb nicht nur ein Mensch… es starb DER Mensch, der bestimmt war den Willen des
Vaters zu verkünden und die Menschen aufzuklären über die Gotteskindschaft und den Wert des hingebungsvollen
Opfers als zentrales Mysterium der Liebe. Ich habe nie versucht Jesus zu bagatellisieren, wie sie es mir
unterstellen wollen. Aber ebensowenig würde ich das Leid anderer Menschen als Bagatelle betrachten, die
in ähnlicher Weise ihr Leben opfern.
Konsequent weitergedacht starb nur ein Mensch am Kreuz von Golgatha,… womit Jesus einfach gegenüber
den mächtigeren Römer unterlag und sein Leben am Kreuz aushauchte. Richtig? Weitergedacht: War das damit
endgültig, Ende im Gelände, Schluß mit lustig, Jesus war einige tragische Randgeschichte in Nah-Ost –
ähnlich wie die Menschen auf dem Felsen von Massada oder Bar Kochbar?
@Samurai: sie vergotten Jesus in der Weise, dass sie ihn für unfehlbar halten… und sich gleich mit
dazu. Unfehlbar ist aber nur Gott der Vater und nicht seine Söhne (ich benutze hier bewußt den Plural,
weil ich mich ja ebenso für Gottes Sohn halte) Die Söhne müssen sich ebenso mühen der Vollkommenheit
des Vaters gerecht zu werden und in seinem Geist zu wahrer Vollmacht zu erwachsen. Diese Tatsache wird
leider anhand der Jesus-Geschichte totgeschwiegen. Dabei steht es ja schon im Evangelim: der Knabe wuchs
heran im Geist und Gottes Wohlgefallen ruhte auf ihm, oder so ähnlich. Es ist also eine Entwicklung vom
bloßen (göttlichen) Wesen zum göttlichen Bewußtsein. Und diese Entwicklung schließt die Möglichkeit
eines fehlerhaften Handelns und auch eines Scheiterns mit ein. Jesus ist nicht per se Gott, auch wenn
er das Potential dazu besitzt.
Matt3, bleiben wir doch einfach bei dem Thema Sie meinen, die Christen würden Jesus „vergotten“! Wer
ist Jesus Christus denn aus Ihrer Sicht? Die Ur-Kunde, die wir bezüglich des Lebens,Handelns und Redens
Jesu haben, ist und bleibt die Bibel. Sie können Ihre Meinung also auch ruhig mit der Bibel begründen,
wenn Sie mögen.
Defendor – Danke für Ihre Bestätigung! Obwohl ich absolut nichts auf Ihre seltsamen Ergüsse erwidert
habe, fahren Sie mit Ihrer Schwulstsprache fort. Theologisch gesehen ist jeglicher Beitrag von Ihnen absoluter
Nonsens. Den Kathechismus kann doch schließlich jeder zitieren, der des Lesens fähig ist. Aber der theologischen
Diskussion sollten sich Typen wie Sie besser enthalten, denn dazu braucht’s Fachwissen und kein Kopfnicken.
Aber blamieren Sie sich ruhig weiter mit Ihren saublöden Beiträgen. Wir lachen gerne über so viel dümmliche
Arroganz.
@Samurai: wieso sollte er nicht verantwortlich sein… Er ist doch der Kopf seiner Kirche, obwohl man
bei der kath. Kirche eher den Eindruck hat sie trägt den Kopf unterm Arm. Eigentlich sollte ja die Kirche
sein verlängerter Arm sein, oder etwa nicht? So oder so, er ist verantwortlich für die Menschenunterdrückung
und -vernichtungen ausgelöst durch die Ideologie seiner Kirche. Aber warum hält man das für unmöglich.
Weil man ihn per Kirche schon totalvergottet und für unantastbar erklärt hat genauso wie sie sich selbst.
Und das ist eigentlich die zentrale Lüge. Denn vollkommen, unfehlbar und allmächtig ist nur Gott der
Vater, der Schöpfergott. Man darf dem Jesus keine Fehler nachsagen, nein, das darf man bei Gott nicht
tun, denn Jesus ist ja wahrer Gott und ein Gott irrt sich nicht. Seine Versagereien und Irrtümer sind
aber das eigentlich Ohrengellende und Himmelschreiende der Geschichte, dass es schwer fällt sie totzuschweigen.
@Theologicus Haereticus…auch Sie… sind der beste Beleg dafür, wie tief verwurzelt die Abneigung gegenüber
der alleinigen Wahrheit JESUS CHRISTUS und gegenüber Seinen mystischen Leib, die heilige Mutter Kirchesein
kann… Ihre Worte drücken aus, was Ihr Herz „vorgibt“… Vergessen wir niemals, was unser HERR und GOTT
JESUS CHRISTUS mahnend gesprochen hat: „Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund“! www.gloriapolo.net/
@matt3…Mit Ihrem Beitrag… bestätigen Sie nur, dass Ihnen die reine Lehre der heiligen Mutter ein
Dorn im Auge ist ! Nicht nur Sie gefallen sich lieber in der dümpelhaften „coolen Zeit-geistmenschrolle“
und schlagen auf den MYSTISCHEN LEIB CHRISTI, die heilige Mutter Kirche, die römisch kahtolische Kirche…
bedenkenlos ein ! Ihnen scheint es zu gefallen, wenn möglichst Viele in DER KIRCHE CHRISTI eine „Belästigung“
sehen…eine „Belästigung“ ihrer debilen, zügellosen Genuss- und Vergnügunsleidenschaften, die auch
nicht vor dem bestialischen Mord an ungeborenen Kindern haltmacht ! Eine „Belästigung“, die es „wagt“
darauf hinzuweisen, dass es nicht der Mensch sei, der die Regeln des Menschen aufzustellen habe sondern
GOTT in Seiner HEILGSTEN DREIFALIGKEIT alleine ! Die GEBOTE GOTTES kennen weder einen „Zeitgeist“ noch
sind sie „überholbar“ ! Sie sind unveränderlich ! Die alleinige Wahrheit JESUS CHRISTUS, der Mensch
gewordene Sohn Gottes…GOTT selbst…ist U N V E R Ä N D E R L I C H ! Der Heilige Geist, der im Herzen
CHRISTI wohnt „spricht“ alleine durch dessen mystischen Leib, der heiligen Mutter Kirche und wirkt sichtbar
und wirksam durch die Gnadenfülle der heiligen Sakramente ! All jene also, die dies nicht ertragen wollen,
sehen im Beharren auf die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche ein „Aergernis“ und bekämpft sie – und
somit die BARMHERZIGKEIT CHRISTI – verstockt und unbussfertig…bis die Gerechtigkeit des Vaters sie erfassen
wird ! Daher die besonder Empfehlung: www.gloriapolo.net…
@ matt3 Was lehnen Sie an der röm.-katholischen Dogmatik (ich schätze, die meinen Sie) denn ab und –
warum? Und noch ein Punkt. Warum ist Jesus an den Kriegen mitschuldig, die Menschen „in Jesu Namen“ führ(t)en?
defendors ohrengellende Heuchelei… Es hebt einen ja jedesmal aus, wenn man ein Posting von diesem Herrn
liest, der sich garnicht mehr einkriegt die Superlativen der Suprigen „da oben“ hervorzuheben. Er gefällt
sich ganz gut in der Rolle eines heroldischen Schreihalses, donnernden Glaubensverteidigers. Für mich
eine schrullige Person ohne echtes geistiges Niveau. Ich frage mich, ob Gott solche Menschen notwendig
hat, die ihr Selbstwertgefühl an der Abgehobenheit ihres Gottesbildes steigern. Aber das tut diese Kirche
ja seit jeher. Man beschwört seit jeher diesen Zwiespalt von Gott und Menschen. Nicht die Ureltern haben
das getan sondern diese unselige Kirche hat das über die Jahrhunderte getan mit ihrer selbstgerechten
Dogmatik, die sie dann noch als selbstlos ausgibt. Man versteigert also das Göttliche, hebt es ab vom
Menschen, setzt sich aber als göttliche Institution damit gleich. Das Menschliche ist gleichsam das Laienhafte.
Man schwebt selbst drüber, beherrscht den Menschen. Dank der Dogmatik hat man die Institution und ihre
Träger ja mitvergottet und somit über die kümmerliche Kreatur erhoben. Das ganze ist nichts anderes
als eine Überheblichkeit, die sich als Heiligkeit ausgibt. Es ist ein einziger Betrug am Menschen und
Christus hat das aus meiner Sicht auch mitzuverschulden. Auch die dadurch entstandenen Kriege hat er mitzuverschulden.
Da kann es sich nicht damit rausreden der Art: „Ja, das muss halt alles so sein ehe ich wiederkehre“.
@ flascher Name ich muss, sagen, da musst ich jetzt tatsächlich lachen. Der Gedanke ist wirklich lustig,
was der Unqualifiziertheit ihrer Äußerung natürlich keinen Abbruch tut.
#42 hildegardfan 16:59:25 | Freitag, 9. Januar 2009
Genau… vom Disibodenberg kann man gut sehen wo die Glan in die Nahe mündet. Von den Klosterruinen sieht
man leider nicht mehr viel. Das alles hat eine wechselvolle Geschichte, ist dann an Privat verkauft worden,
und man hat zwar die Ruinen angefangen auszugraben und zu sanieren bzw. zu erhalten, aber es war vor über
100 Jahren der Zeitgeist, überall englische Gärten anzulegen. Und das ist da oben passiert. Einerseits
schön, andererseits… naja… Aber es hat eine ganz besondere Atmosphäre, trotz Bäumen…*gg* Der
Altar an dem die Messe gelesen wird ist sogar, meines Wissens, der Originalaltar. Also, wirklich alt…
Hach, da ist es sooooooo schön… Wenn man in Odernheim ist muß man, ich glaube links hoch schauen.
Auf einem der Berge / Hügel, kann man ein kleines, weißes Gebäude erkennen, das gehört zu dem Gut
unterhalb der Klosterruine. Immer eine Fahrt wert.
@ hildegardfan Ich bin öfter in der Gegend, wo der Glan in die Nahe mündet. Da ist doch der Disibodenberg,
bei Odernheim oder wo. Kann ich mir gut vorstellen, wenn die mal rausgehen und in freier frischer Luft
mal Gottesdienst feiern wollen, in der wunderbaren Landschaft…! und nicht immer im alten Gemäuer!
Teurer Tand und Tineff was hier an Ausstattungsnotwendigkeiten einer Kirche Nichts von alledem aufgeführt
wird, ist anbetungswürdig, außer G*tt und der ist kein Austattungsgegenstand. Also kann eine Kirche
auch völlig leer sein, um den Anwesenden das Evangelium von der Fülle der Leerenahezubringen. Alles
andere ist blanke Ablenkung und priesterliche Selbstvergötzung… ist fahnenflüchtiges Geiere, Nebensache,
Tand und Tineff…
CHRIST in der GEGENWART Das antikatholische Blatt aus dem Herder-Verlag (CHRIST in der GEGENWART) lobte
die Bauten und bemerkte, dass die Tradition im Münchner Erzbistum weiter getragen werde. Das Bistum sei
schon immer sehr experementierfreudig gewesen. Soviel ich mal mitbekommen habe, war Kardinal Wetter sichtlich
erschrocken als er eine Kirche einweihen musste, die den Tabernakel im Nebenzimmer platziert hatten. Erzbischof
Marx wird den Mumm nicht haben auch mal durchzukehren.
Die Anbetung der allerheilgsten Dreifaltigkeit !!!! Die Verunstaltung der römisch katholischen Kirchen
begann – basiernd auf dem Ungehorsam – nach dem Vaticanum II. Im Soge der modernistischen Zersetzungs-Lehre
schwand jegliche Erkenntnis, dass das HAUS GOTTES in erster Linie ZU SEINER ANBETUNG dienen solle ! SEINER
ANBETUNG IN SEINEM HOCHHEILIGEN KREUZESOPFER im ALLERHEILIGSTEN ALTARSSAKRAMENT ! Die Anbetung der hochheilgsten
GEGENWART CHRISTI in der heiligen Eucharistie und im Tabernakel !!!! Die modernistische Zersetzung hat
daraus ein lau-gleichgültiges „Mahl halten“ gemacht und – unter Verdrängung des KREUZESOFPER CHRISTI –
zu einem oft belanglosen „Mahl-Happening“ in Gebäuden werden lassen, die nicht einmal eines Bettlers
würdig sind… Die Anbetung der GÖTTLICHEN MAJESTÄT erfordert auch einen dementsprechenden Rahmen,
der dieser unermesslichen MAJESTÄT GOTTES würdig ist ! Eine geweihte römisch katholische Kirche ist
kein Ort der Selbstdarstellung … sondern in erster Linie ein HAUS DER ANBETUNG DER GEGENWART GOTTES
durch, mit und in Seinem Mensch gewordenen Sohn Gottes…JESUS CHRISTUS…! www.gloriapolo.net/
Es ist derselbe Versuch, das Göttliche ins Menschliche „hinabzuziehen“, wie er schon allzuoft in der
Liturgie betrieben wird. Aufgabe der heiligen Liturgie und des sakralen Raumes sollte es aber sein, die
menschliche Seele hinauf in die göttliche Sphäre zu erheben.
Kirchen Gott kann in der Einfachheit verherrlicht werden, ebenso wie in reich geschmückten Kirchen, auch
unter freiem Himmel in seiner schönen Natur. Aber seit wann wird Gott verherrlicht durch Ikeamöbel und
Räume im Stile einer Müllverbrennungsanalage? Eines haben alle Kirchen der letzten fast 2000 Jahren
bis Mitte 20. Jh. gemeinsam: Es waren besondere Räume, die in ihrer Gestaltung betont anders waren, als
profane Bauten. Solche Gebäude wie hier sind schon von vorneherein „profaniert“.
Wenn derjenige entsprechend mobil ist, dann schon. Und selbst wenn, ich würde nicht dauernd ausweichen
wollen. Kann man wirklich keinen Mittelweg finden zwischen barock-überladen und dem Fabrikhallenstil?
#30 hildegardfan 14:26:36 | Freitag, 9. Januar 2009
Ich empfehle… wirklich jedem mal eine Kirche der Zisterzienser zu besuchen. DAS ist Einfachheit in Reinkultur.
Aber ist es nicht so, das sich jeder die Kirche suchen kann, die Er/Sie schön findet.
Kirchen können durchaus schlicht wirken – deshalb müssen sie nicht kahl sein, so wie diese sakral bestenfalls
angehauchten Zweckbauten. Barock ist auch nicht so mein Ding. Ich war mal in St. Paulin in Trier, da bin
ich fast rückwärts wieder raus, weil mich all die Schnörkel regelrecht erdrückten.
@ Fischer Ihre überaus richtigen Ausführung dringen leider nicht durch die Wand an Vorurteilen und Lächerlichkeiten
zu den Hirnen von solchen Leuten wie HBR. Diese leben in einer Welt voller Spinnerei, die mit der Realität
nichts zu tun hat. Beim nächsten Artikel dieser Thematik werden wieder die Geshcichten von den „schlichten
romanischen und gotischen Kirchen“ aufgetischt. Immer nur die selben Märchen.
HBR – Bild und Kirche Sehr geehrter HBR, schon seit langem weiß man, daß Katakomben Bestattungsorte
sind, an denen eher selten Messe gefeiert wurde. Und außerdem sind die christlichen Katakomben – es gibt
ebenso jüdische und heidnische – über und über mit Bildern geschmückt. Auch die romanischen Kirchen
wirken nur heute einfach, ursprünglich waren sie ganz und gar mit Wandbildern versehen, wie sie auch
oft erhalten sind, etwa in Prüfening bei Regensburg, in der Regensburger Allerheiligenkapelle oder auf
der Reichenau. Bereits die Kirche von Dura-Europos, eine der ältesten christlichen Kirchen überhaupt,
besitzt einen reichen Bildschmuck.
Womit wir wieder bei er Erfahrung wären: Auf den Glauben kommt es an, nicht auf die Äußerlichkeiten.
Ich werde in „schön“ ausgestatteten Barockkirchen mit Putten etc. immer abgelenkt vom Gebet- mir sind
die Kirchen zu überladen.
@ Samurai Ich antworte mal als Traditionalist, der aber keine besondere Neigung zu barocken Kirchen gegenüber
solchen anderer Stilrichtungen hat. (Eure ganzen blöden Klischees sind, wären sie auf Papier geschrieben,
nicht mal eben dieses Wert. Sie sind bloß wertvoll als Zeichen eurer eigenen Eingeschränktheit und Intoleranz)
Da müssten Sie mir erstmal erklären, was für eine Kirche das dort sein will? Katholisch? Evangelisch?
Freikirche? Oder will es nicht vielleicht nur ein Versammlungsraum sein für die, die dort sind?
Das, was die Zeitung als „ablenkend“ bezeichnet, nämlich der „Schnörkel“, den man in alten Kirchen findet,
war ja nicht dazu gedacht. abzulenken. Es sollte im Gegenteil zur tieferen Andacht verhelfen. Sakralbauten
sollten nun mal sakrale wirken und sich dazu der sakralen Formensprache bedienen. Wenn ich in einem Betonbaukasten
beten möchte, gehe ich in ein Parkhaus, da brauche ich dann wirklich keine Kirche mehr.
#23 hildegardfan 14:06:10 | Freitag, 9. Januar 2009
Na ja, die Ökumene… auf dem Gelände des Disibodenberg, dem Heimatkloster Hildegard von Bingen, wo
Sie in der Inkluse lebte, werden öfters Ökumenische Gottesdienste abgehalten. Und erfreuen sich eines
regen Zuspruches. Und das ganze unter freiem Himmel, nur mit Bäumen und den Resten der Klostermauern.
Kann ich eigentlich nur jedem Empfehlen. Deshalb sollte man sich vielelicht weniger über die Gebäude
aufregen. Auf den Glauben kommt es an. Was hat man von einem Glaubensbekenntnis, das keines ist in aller
Pracht?
BAROCK Es handelt sich wohl um einen Schreibfehler: Es müßte eher „Barack“ statt barock heißen! Das
Klinikähnliche dieser Bauten weist signifikant auf die nachkonziliare Gehirnerweichung ihrer freimaurerischen
Auftraggeber hin, die in der Tat nur noch im nahen Haar behandelt werden könnte. Rotariererzbischof Marx
wird sich in diesen Meisterbauten sicher zuhause fühlen. Was der Dreck dem Kirchensteuerzahler kostet,
verschweigt man lieber. Die Mohammedaner werden in absehbarer Zeit auch im Münchner Norden zeigen, wie
man Sakralbauten errichtet. Sterbende Kulturen bauen indes so, wie es ihnen gebührt. Das Grab, das Döpfner
und seine Rotte dem altbairischem Katholizismus geschaufelt haben, findet in den geschilderten Krematorien
seinen sichtbaren Ausdruck. Gott sei Dank, daß die Konzilssekte in einer Generation biologisch gelöst
sein wird – ein Wort, das diese Leute vor dreißig Jahren übrigens uns Katholiken ins Stammbuch schrieben,
und das nunmehr auf sie selbst zurückfällt. Deo gratias!
@ HBR Ich weiß, ich weiß, ich glaube, soetwas nennt man gelebte Ökumene. Auf die jetzt evtl. einsetzende
Argumentation: „Die Mönche da geben doch jedem die Kommunion!“ kann ich schon mal antworten: Nein, tun
sie nicht- und wenn doch, dann nur, weil sie bei mehreren Tausend Besuchern in der Kirche nicht erst jeden
fragen können. Sie argumentieren damit, daß, wer zur Kommunion kommt, auch aus entsprechender Intention
und Überzeugung kommt.
@ HBR Sind Sie wieder bei Ihrem Lieblingsthema gelandet? Sonst machen Sie sich ja rar – aber sobald es
um die Tradition geht – zack, ist der HBR da. Nur mit den Kenntnissen – da haperts doch gewaltig.
@ HBR Da habe ich doch glad mal ganz ehrlich gemeint eine Frage an die Liebhaber der vorkomzuiliaren Liturgie
und besonders der barocken Kirchen: Handelt es sich bei der Versöhnungskirche in Taize (die Hallenkirche
auf dem Gelände der Communaute) um eine Kirche oder nicht?
Ja ja Erstmal möchte ich wissen, wie der Autor darauf kommt, dass die Kirche sterben würde. Sterben
tun höchstens die Vorkonziliaren. Eines zeigt dieser Artikel. Den „Altgläubigen“ geht es gar nicht um
den Glauben. Es geht ihnen nur um Äußerlichkeiten. Wenn kein Hochaltar mit reichlich Goldplunder in
der Kirche steht, ist es eine Glaubensleere. So schaut es also aus. Was halten dann aber Altgläubige
von den schlichten romanischen Kirchen? Oder gar von den Katakomben? Das muss ja totale Glaubensleere
gewesen sein, als die Urchristen in den Katakomben ohne den ganzen mittelalterlichen Plunder die Messe
gefeiert haben Das erinnert an die Pharisäer. Auch sie achteten nur auf die Äußerlichkeiten. Der Glaube
war nicht so wichtig. Sind also die Altgläubigen in letzter Konsequenz etwa nur „übertünchte Gräber“;
wie Jesus die Pharisäer einst bezeichnete?
@noch ein Landorganist Wenn Sie das 2. Foto des Architekten genau anschauen, werden Sie sehen, daß da
durchaus Rückenlehnen und Kniebänke vorhanden sind. Augen auf!
Auch so n Punkt Viele romanische und gotische Kirchen waren und sind keineswegs schlicht. Oder sie sind
es nur für die Ahnungslosen und Blinden. Macht mal die Augen auf! Einmal gab’s natürlich die Fresken
an allen Ecken und Enden, heute meist nicht mehr erhalten. In der Gotik kamen die Buntglasfenster dazu.
Und sowohl in Gotik als auch Romanik war der Bauschmuck überaus wichtig. Was da alles gemeißelt wurde,
an Kapitälen, Friesen, Maßwerk und Fialen. Außerdem waren diese Kirchen mit Altarretabeln und Figuren
ausgestattet. Die ornamentale Ausmalung, wie sie der Historismus des 19. Jh. wieder aufgegriffen hat,
war keine Neuerfindung sondern eine Weiterentwicklung. Typischerweise sind viele gotische und romanische
Kirchen erst seit den 1950/60erjahren schlicht, als man damals modernisiert hat. @ Hildegardfan: Ist doch
nicht etwa verboten Stilelemente zu mischen, oder wie?
@ katharina1963 Wann kapiert ihr denn, dass es nicht um die Hülle geht. Sagt jemand was gegen Schlichtheit?
Nur Schmarrhansel wie Confi versuchen immer unterzuschieben, dass Traditionalisten Nippes wollen und diesen
noch über Gott setzen. Alle schlichten romanischen oder gotischen Kirchen waren würdige Orte des Gebets,
weil sie dafür gebaut wurden, dass man in ihnen Gott begegnet. Wofür sind die Kirchenbeispiele hier
gebaut? Für menschlichen Götzendienst taugen sie, aber nicht zur Gottessuche! Ihr Schlichtheitsargument
ist so faul, dass es stinkt!
#10 hildegardfan 13:05:51 | Freitag, 9. Januar 2009
@ noch ein Landorganist: Mit dem Baustil einer Kirche ist das so eine Sache… Die meisten Kirchen sind
alt, aber es wurden in den meisten Fällen in den laufen der Jahrhunderte Erweiterungen und Veränderungen
vorgenommen. Da findet man dann Barock mit Neugotik, wo die Neuen und die Alten Stilelemente vermischt
werden. Ich finde die neue Anordnung sehr, na ja, gewöhnungsbedürftig. Mir sagt die, persönlich, nicht
zu. Aber mit der Schlichtheit geht man damit auf eine sehr alte Tradition zurück.
Warum … lieben die Menschen die Nüchternheit der Romanik und der frühen Gotik, die auf das wesentliche
reduzierte Ausstattung der Zisterzienser, wie man sie heute noch in Maria Laach, Marienstatt, Heiligenkreuz
(und der Abtei Benedictusberg bei Vaals als moderner Entsprechung) erleben und erschauern kann? Schon
damals hat jede Zeit ihre eigenen Bauformen gefunden und finden dürfen. Warum sollte dass heute plötzlich
anders sein?
@ 12:51 Uhr Die Einrichtungsgegenstände, Altar, Ambo, Sedilien, etc. ersetzen nicht den von G*tt gewirkten
Glauben. Aber im modernen Neuheidentum ersetzt der Mensch Gott, bzw. sich an dessen Stelle. Ausdruck dieser
Einstellung sind diese Art der Kirchenbauten. Ich rede garnicht von der Hülle, sondern von der Anordnung
des Heidenmobiliars. Außerdem könntet ihr Kirchenfeinde euch doch mal einigen, was den nun „pagans most
hated art style“ ist. Mal Barock, mal Neugotik, ein hin und her … Bloß damit ihr über was herziehen
könnt. Übrigens: „blutbrünstig“???
Als wenn Glauben durch schwindsüchtige Alabastermadonnen, knuffigen Putten, theatralischen Auferstehungsbildern,
blutbrünstigen Kreuzwegen und pseudobarocker Innenausstattung griffiger gemacht werden könnte. Das ist
auch ein Köhlerglaube Glauben ist immer Gnade, die von G*tt gewirkt ist; Glauben ist immer ein Wagnis
auf dem Weg zu G*tt; Glauben hat man nicht im Abstellraum für Weihnachten, Ostern und Pfingsten, um ihn
dann wieder dorthin zu verfrachten… Wer zum Glauben eine vollgestopfte Kirche braucht, muss sich nicht
damit brüsten, über Glauben zu verfügen, weil er in seiner Wohnstube genau so eine Kitschansammlung
aufbewahrt. Er hat entweder noch nie geglaubt oder sich noch nie mit dem Glauben und seiner Leere auseinander
gesetzt und dass der Mensch immer auf die Gnade Gottes angewiesen ist. Das kommt in einer „leeren“ auch
so zum Ausdruck. Deshalb ist es gut, wenn die Kirchen leerer geworden sind. Die Einrichtungsgegenstände,
Altar, Ambo, Sedilien, etc. ersetzen nicht den von G*tt gewirkten Glauben.
@Zweitorgler Der Besucher soll wohl einfach nur noch stur und dämlich sein menschliches Gegenüber anglotzen.
Wie ist es doch da bei der Familie der Tradition besser. Da soll der besucher den geschmacklosen Gipsnippes
und das hinterteil des Priesters anglotzen. Das ist natürlich viiiiel heiliger
Wie schön, dass schon feststeht, dass die Kirche an diesem Ort überhaupt nicht gebraucht wird. Daß
häßliche, entleerte Kirchen ein Phänomen der Reichen – und gerade nicht der Armen sind – hat sich in
der Zeitungsredaktion offensichtlich noch nicht herumgesprochen. Ein bemerkenswert wahrer Satz, der jedoch
erst seit dem 20. Jh. in dieser Krassheit stimmt. zu den Bildern: Werden nicht nur Kniebänke, sondern
auch Rückenlehnen eingespart? Nicht mal mehr eine vernünftige Ablagemöglichkeit fürs GL wird somit
gegönnt! Der Besucher soll wohl einfach nur noch stur und dämlich sein menschliches Gegenüber anglotzen.
#3 hildegardfan 12:14:56 | Freitag, 9. Januar 2009
Man kann ja… zu den Bauten stehen wie man möchte… Aber wem die nicht gefallen weil zu Schmucklos,
empfehle ich mal, eine Kirche der Zisterzienser zu besuchen. Schnörckellos, ohne Schnick Schnack, weil
nichts von dem Glauben und der Andacht an Gott ablenken sollte. Und die Kirchen sind ALT!
Danke! Klinker sind Ziegel, die unter so hohen Temperaturen gebrannt werden, daß sie kaum Wasser aufnehmen
und sehr widerstandsfähig werden. …für diese Erkenntnis hat sich der Besuch auf der Seite schon gelohnt!
völlig unkompetent Architekt Meck hat nach Angaben der in dieser Angelegenheit völlig unkompetenten
‘Abendzeitung’ in Neuried „erneut Gespür“ für angeblich „zeitgemäße Andachtsräume“ bewiesen. Was
genau macht kreuz.net jetzt kompetenter?