Vier deutsche Künstler bauen in Italien eine Kirche. Wenn sie sich dabei aber nur von neugläubigen Prälaten beraten lassen, wird die Sache in die Hose gehen. Der Ausweg – noch ein Künstler.
Die Kapelle von Ronchamp
(kreuz.net) Der sogenannte Künstler Carsten Nicolai (43) stammt aus der gottlosen ehemaligen Karl-Marx-Stadt
in der DDR. Zusammen mit dem Maler Matthias Weischer, dem Bildhauer Stefan Mauck und dem Architekten Rudolf
Finsterwalder will er eine Kirche bauen.
Über das jüngste Projekt berichtete der Kunstkritiker Niklas
Maak (36) in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 24. Dezember.
Weischer wird die Kirchenmalereien
übernehmen, Mauck die Holzreliefs und Nicolai die Lichtführung und Akustik.
Die neue Kirche soll in
der 7000-Seelen-Ortschaft Olevano – fünfzig Kilometer nördlich von Rom – entstehen.
Sie soll für das
21. Jahrhundert das werden, was die berüchtigte Kapelle von Ronchamp – von der niemand weiß, wie sie
im Inneren aussieht – für das dekadente Vorgängerjahrhundert war.
Diese Kapelle wurde von dem protestantischen
Schweizer Architekt Le Corbusiers († 1965) im Jahr 1955 in den Vogesen konstruiert.
Das Projekt von Olevano ist nach Maak eine Ausnahme, weil es nicht von Architekten,
sondern von jüngeren, zwischen 1965 und 1973 geborenen sogenannten Gegenwartskünstlern vorangetrieben
wird – „denen man alles, aber keine religiösen Sensibilitäten zugetraut hatte.“
Die vier waren im Jahr
2007 Stipendiaten der deutschen Akademie „Villa Massimo“ in Rom. Diese steht unter der Leitung des Kunstgeschichtlers
Joachim Blüher (55).
Dort diskutierten die Stipendiaten über Formstrenge, ästhetischen Reichtum, das
Heilige, Profane, über zweckbefreite Räume.
Davon, eine Kirche zu bauen, war keine Rede. Dann wurde
Blüher aktiv.
Die Villa Massimo hat nämlich eine Zweigstelle in Olevano. Der dortige ehemalige Bürgermeister
Guido Milana ist mittlerweile Parlamentspräsident von Latium.
Blüher sprach mit ihm. Er begeisterte
auch den Bischof von Palestrina, Monsignore Domenico Sigalini (66), für den Entwurf.
Plötzlich wurde
das abstrakt-formale Spiel konkret.
Die vier Künstler, die nach Maak „mit einer dezidiert antiklerikalen
Avantgarde aufgewachsen waren“, wurden zu Repräsentanten einer Erneuerung der Bande von Kunst und Religion.
Die italienische Wirtschaft signalisiert trotz Krise Spendenbereitschaft. Vier Millionen Euro werden
gebraucht.
Die Grundidee des Architekten Rudolf Finsterwalder läßt nichts Gutes erahnen. Sie basiert
auf der Form einer „Schneckenwindung“.
Man betritt die Kirche wie ein gigantisches Muschelhaus durch
einen gebogenen Gang, in dem das von außen hereinscheinende Licht immer mehr abnimmt und teils durch
künstliches, teils durch kanalisiertes Tageslicht ersetzt wird.
Zwischendurch zweigt eine kleine Seitenkapelle
ab, die den Blick auf den Fels freigibt.
Damit kommt die zweifelhafte Idee eines „architektonischen Spazierganges“
zum Ausdruck.
Zu Besorgnis Anlaß gibt auch die Tatsache, daß sich die deutschen Kirchenbauer bisher
schon viermal zur liturgischen Belehrung mit dem deutschen Benediktiner-Abtprimas Notker Wolf getroffen
haben.
Dieser ist nicht für seine liturgische, spirituelle oder katholische Feinfühligkeit bekannt.
Maak hofft, daß das Projekt von Olevano vielleicht für eine Wende im Verhältnis von Kirche und Kunst
stehen könnte:
„Denn in den vergangenen Jahrzehnten war von dem Anspruch der Kirche, auch mit den Mitteln
der Architektur eine andere Welt, ein denkbares anderes Leben – metaphysisch als jenseitiges Heilsversprechen,
ethisch als Handlungsanleitung für ein besseres Diesseits – vor Augen zu führen, nicht mehr allzuviel
übriggeblieben“.
Maak fährt weiter: „Kirchen sahen aus wie Sporthallen mit Turm und Altar, das Mobiliar
konnte man wegräumen, und dieser übergroße Hang zum Praktischen und zur Alltagsnähe machte sich auch
akustisch unschön bemerkbar.“
Bei Gottesdiensten, Hochzeiten und Konfirmationen sei den Anwesenden ein
verschämt um religiöse Mitteilungen ergänzter, gefühliger Pop in die Ohren geblasen worden, „der die
ganze Misere offenbarte, den Denkfehler einer Kirche, die sich so alltagsnah gab, daß man sie zum Schluß
gar nicht mehr erkennen konnte.“
Immerhin haben die „neuen Kirchenbauten“ nach Maak einen Vorteil:
Sie
beweisen, „daß dem Sakralen alltagsweltferne Räume deutlich besser bekommen als der Mehrzweckhallenpop,
durch den die Kirche mit einer Welt identisch werden wollte, die sich nach nichts so sehnte wie nach ihrem
Gegenteil.“
Allerdings sind die Zeiten immer noch vorbei, als kirchliche Kunstbeauftragte einen sicheren
Instinkt für Sakralkunst besassen.
So erkannten Vertreter der Erzdiözese Paderborn im Jahr 1955 mit
sicherem Blick, daß die Kapelle von Ronchamp „ein nicht zu überbietendes Beispiel von Neuerungssucht,
Willkür und Unordnung ist und den sakralen Charakter völlig vermissen“ läßt.
Die vier Künstler von
Olevano werden darum gut daran tun, den deutschen Schriftsteller Martin Mosebach in ihr Beraterteam aufzunehmen.
Mosebach hat sich in der Vergangenheit immer wieder geistreich und kompetent zum Phänomen des Sakralen
geäußert.
Denn die Le-Corbusiers-Zeiten sind vorbei, da man die – noch übriggebliebenen – Katholiken
mit jeder dummen Neuerung an der Nase herumführen kann.
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Das, werter Bär, heißt doch nur, daß weder die Schriftleitung noch der Autor den (beeindruckenden und
zum Gebet einladenden) Innenraum von Notre Dame du Haut kennen. Unkenntnis (hier oft fälschlicherweise
als gottgegebener Vorzug mißverstanden) wird hier ganz gerne zur vierten Kardinaltugend stilisiert (neben
Glaube, Liebe und Hoffnung).
Innenraum der Kapelle von Ronchamp berüchtigte Kapelle von Ronchamp – von der niemand weiß, wie sie
im Inneren aussieht Wie kommt man bitte auf die Behauptung? Wohl schlechte Recherche. Beschreibung innenraum
und Ausstattung de.wikipedia.org/…i/Notre_Dame_du_Haut Englische Beschreibung mit Bilder von Innen www.galinsky.com/buildings/ronchamp/
Kunstmaler: Lesen Sie Hildegardfans Beitrag, besonders diesen Absatz: Was diese Kinder dann ertragen müssen,
sind Menschen wie Sie, die diesen KInder sagen, das Sie schlecht sind, das IHre Eltern böse sind. Die
Mutter eine Hure, der Vater ein Hurenbock. Menschen wie SIE verstümmeln diese Kinder, Menschen wie SIE
veletzen diese Kinder. Da kann ich nur sagen: BINGO!
#59 hildegardfan 14:54:56 | Sonntag, 18. Januar 2009
Super… wieder das gleiche Thema. Ok, werte kunstmaler, ganz ehrlich: haben Sie Kinder? Unter Morallehre
versteht man aber auch das sozioale Miteinander. Davon lese ich bei Ihnen leider wieder Bedauernswert
wenig. Ich kenne nichteheliche Kinder wie auch eheliche. Ich kann nicht sagen, das ich in den Kindern
einen Unterschied sehe. Die Kinder müssen es dann ausbaden: FALSCH! Für ein Kind ist es unerheblich,
ob Mama und Papa verheiratet sind. Die merken keinen Unterschied. Was diese Kinder dann ertragen müssen,
sind Menschen wie Sie, die diesen KInder sagen, das Sie schlecht sind, das IHre Eltern böse sind. Die
Mutter eine Hure, der Vater ein Hurenbock. Menschen wie SIE verstümmeln diese Kinder, Menschen wie SIE
veletzen diese Kinder. Sie können niemanden vorschreiben wie Er/Wie zu leben haben. Und Sie haben auch
keinerlei Recht, diese Menschen oder Ihre Kinder zu beschimpfen. Und Sie wissen ja: Wer ohne Sünde ist,
der werfe den ersten Stein. Ich bin froh, das ich glückklich aufwachsen konnte, und nicht in einem Elternhaus,
wo die Eltern sich nichts zu sage’n haben, wo Streit herscht. Denn auch das ist eine Verstümmelung der
Kinderseele. Man liest es oft genug, das die Eltern wegen der Kinder zusammenbleiben, und die Kinder unter
diesen Verhältnissen leiden.
#58 Vox e luce 14:26:00 | Sonntag, 18. Januar 2009
@Spee Sie auch mal auf meinen Post von 02:19 Uhr antworten, statt abzulenken auf die Definition von Glück.
Wozu? Sie sind in Ihrer verbohrten Haltung („Mülltonne“) sowieso nicht an einem Dialog interessiert.
Ich dagegen habe wichtigere Dinge zu tun, als meine Zeit und Energie zu vergeuden, indem ich mit einem
hochmütigen Ignoranten „diskutiere“.
#57 Kunstmaler † 13:59:02 | Sonntag, 18. Januar 2009
Hr.Spee Sie wollen jene Information, die ich Ihnen übermittle nicht begreifen oder Sie verarschen mich –
ja, so blööööd kann doch wirklich niemand sein. Tschüß.
So ist das und die Kinder müssen es dann ausbaden. So ist das und die Kinder müssen es dann ausbaden.
Sie müssen „es“ ausbaden aufgrund von was? Wieso wurden Kinder benachteiligt, wenn ihre Mütter nicht
verheiratet waren (ist zum Glück fast vorbei)? Na, warum?? Konkret bitte!
@frieder Als Bastard bezeichnet man den Nachkommen zweier Rassen oder Unterarten, d.h. von solchen Populationen,
die zwar grundsätzlich voneinander isoliert leben (sei es geographisch, ökologisch oder sonstwie), aber
noch keine neuen Arten gebildet haben und sich deshalb noch immer fruchtbar fortpflanzen können.
#54 Kunstmaler † 13:55:07 | Sonntag, 18. Januar 2009
Hr.Spee Sie haben ja recht – ich rede auch von den Kindern. Deshalb sollen sich Frauen ja nach der Morallehre
halten und vor allem einmal wieder lernen was „Ehre“ bedeutet. Die künftigen Generationen sollten klüger
werden und nicht die 68er Fehler nach machen. Und hierfür kann die Kirche sehr wohl wegweisend sein für
die nächsten Generationen und ich kenne einige Paare, die treu zueinander stehen und ihre Kinder in Verantwortung
aufziehen und dieses Glück sollten alle Kinder haben können – und keine frustrierte Schlampen als Mutter,
die meckernd ständig auf Männersuche ist und dem Kind so ihre Moralvorstellung weitergibt. Wissen Sie
welche Frauen am meisten über Männer schimpfen – das sind diejenigen, die sich gleich mit jedem Mann
in die Horizontale begeben. So ist das und die Kinder müssen es dann ausbaden. Orlando – ich habe keine
Ahnung was Sie mir ständig vorgaukeln wollen.
@Kunstmaler Du brauchtst dich ja nur mal in deinem Bekanntenkreis umsehen und die unvoreingenommen beurteilen.
Du wirst es genau so vorfinden wie ich gesagt habe.
Kunstmaler: Sie reden von den Frauen Aber da kann die Kirche nichts dafür – die ledigen Mütter haben
sich mit ihrer Hurerei das schon selber eingebrockt. Sie reden von den Frauen (Huren – aha, na da sieht
man, was Religion anrichtet, danke!) und ich redete von den KINDERN (in Ihrer Terminologie „Bastarde“).
Und die können definitiv nichts dafür, welchen Weg deren Mütter eingeschlagen haben. Dass diese diskriminiert
wurden und werden ist Schuld von wem? Na?
@Kunstmaler Jedenfalls wirst du zugeben, dass alle Gläubigen unglücklich sind und dass es nur glückliche
Atheisten gibt. Das sollte dir zu denken geben.
#49 Kunstmaler † 13:39:00 | Sonntag, 18. Januar 2009
Philip, Spee Auch Ihnen einen gesegneten Sonntag – ja, aber viel Neues werden wir vom Lieben glaube ich
nicht erfahren. Hr.Spee: Das Glück vieler mit dem Unglück einiger zu erkaufen ist halt… Damit haben
Sie sich wieder selbst übertroffen – auf so etwas Blödes (Sie müssen schon verzeihen ) fällt mir
keine Antwort ein. Das ist keine Verbesserung der Lebensbedingungen aller. Jeder Mensch ist selbst für
sein Leben verantwortlich, arm sind die Kinder von ledigen Müttern, die so die Last zu tragen haben.
Aber da kann die Kirche nichts dafür – die ledigen Mütter haben sich mit ihrer Hurerei das schon selber
eingebrockt. Deshalb sollte man sich ja mal die katholische Morallehre durchlesen. Und deshalb ist der
Firmunterricht sehr wohl wegweisend, wenn der Priester so viel Mut hat, sich gegen das Schlampentum zu
stellen und den Kindern noch einen Moralbegriff beizubringen – damit diese in ihrem Leben solche Fehler
nicht begehen. Ich nehme jedoch an, dass Sie auch diese Antwort nicht begreifen werden und vor allem Sie
sind ja gar nicht gewillt dazu.
#47 Vox e luce 12:32:21 | Sonntag, 18. Januar 2009
Spee und das Glück der Vielen Das Glück vieler mit dem Unglück einiger zu erkaufen ist halt schlecht –
und genau das tut die Kirche in diesem Fall. definieren Sie „Glück“, Spee. Vielleicht halten wir die
„Einigen“ ja vom Glück ab, indem wir ihre „Freiheit“ über die Freiheit der Vielen erheben.
Kunstmaler – das reicht nicht! Wenn man den Kindern diese Art von Liebe, also die Ehegemeinschaft, als
eine von Gott gewollt und auch für die Menschen selbst als erstrebenswert übermitteln kann Sehen Sie,
ich bin für mich selber auch von der Ehe als Lebensgemeinschaft überzeugt – ich finde es ist eine wunderbare
Vorstellung, mit meiner Frau zusammen alt zu werden. Aber das was Sie hier angeben hat ja nun leider auch
eine Kehrseite – damit wären dann nämlich alle Lebensformen die eben keine Ehe zwischen Mann und Frau
sind, nicht „gottgefällig“. Das verbessert also nicht die Lebensbedingungen ALLER, sondern nur von denen,
die in der Lage und willens sind, eine solche Ehe einzugehen. Die anderen würden diskriminiert, und genau
das passiert, obwohl es in letzter Zeit besser geworden ist, aber nicht wegen der Religion, sondern (mal
wieder ) trotz der Religion und gegen die Kirche. Ergebnis ist: Kinder, die aus einer nichtehelichen
Lebensgemeinschaft stammen, wurden lange Zeit schlecht behandelt, von schwul/lesbischen Lebensgemeinschaften
mal ganz zu schweigen. Das Glück vieler mit dem Unglück einiger zu erkaufen ist halt schlecht – und
genau das tut die Kirche in diesem Fall. die katholische Morrallehre näherbringt. Das ist keine Verbesserung
der Lebensbedingungen aller. Sondern eben wie gesagt: Nur mancher. Und einiges ist einfach Blödsinn und
hat keinerlei Nutzen. Und daher –-> Mülltonne.
@Kunstmaler Morgen Kunstmaler! Ich wollte Ihnen nur mal schnell einen gesegneten Sonntag wünschen!!
Werd leider erst Dienstagabend oder Mittwoch wieder Zeit haben, hier reinzuschauen und bin mal gespannt,
ob es dann wieder heißt: „Ihr Lieben, denkt doch einmal nach…“
#44 Kunstmaler † 10:48:08 | Sonntag, 18. Januar 2009
Hr.Spee Kirchen / Glaubensgemeinschaften sind nur dann gut, wenn sie das Leben der Menschen verbessern.
Real, meine ich. Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Ein Priester, der z.B. nur die Messe liest und sich
einen Schmarrn um die Gläubigen kümmert, hat seinen Beruf verfehlt. Helfen soll der Priester auch, indem
er den Kindern z.B. im Firmunterricht die katholische Morrallehre näherbringt. Wichtig ist hier vor allem
den Kindern eine emotionale Stütze zu sein, in dem Sinne, dass sie sich nicht dafür schämen, an Gott
zu glauben und indem ihnen der Priester auch kar machen kann, dass Liebe zwischen Mann und Frau eine große
Sache ist und kein Spielzeug für momentan, sondern ein Leben lang halten kann. Eltern versäumen dies
oft ihren Kindern ans Herz zu legen. Wenn man den Kindern diese Art von Liebe, also die Ehegemeinschaft,
als eine von Gott gewollt und auch für die Menschen selbst als erstrebenswert übermitteln kann, dann
ist der Gesellschaft schon viel geholfen.
Vox e luce: Jetzt hatte ich angenommen, Sie wollten noch was schreiben. Nicht? Gut, dann nicht. Und wozu
ist sie Ihre Meinung gut? Haben Sie eine – Bestimmt, nehme ich an. Natürlich! Kirchen / Glaubensgemeinschaften
sind nur dann gut, wenn sie das Leben der Menschen verbessern. Real, meine ich. Also von der reinen Anbetung
eines Gottes hat niemand was – nichtmal Gott (was sollte Ihn das auch jucken, ob Ihn wer anbetet oder
nicht). Bringt die Religion Menschen dazu, anderen zu helfen und die allgemeinen Lebensbedingungen zu
verbessern – gut. Wenn nicht – Mülltonne! Und da es keine Religion gibt, die ersteres für alle tut –
alle Mülltonne! Ich kann auf gewisse Erfahrungswerte zurückgreifen. Aha. Genauer gehts nicht, was? Nebenbei:
erfahrungswerte hab ich auch – hier direkt in diesem Forum: Na, welche „Fraktion“ beschimpft hier die
Menschen? Ich geb mal nen Tip: Der User fängt mit Eli an … und der hat noch einige Kumpane, nicht ganz
so widerliche, aber derselben „Fraktion“ angehörend. Das geht schon deshalb nicht, weil sie immer wieder
zu aktuellen Themen Stellung nehmen muss. Z.B. die Stammzellenforschung. Ach? Nennen Sie mal eine Neuerung,
bei der die Kirche freudig gesagt hat: Gut! Weiter so! Die Kirche ist mal eines: Dagegen www.acbc.de/…%20Stein/dagegen.jpg.
Und das ist genau das was ich meine: „Wir haben es schon immer so und so gemacht!“ Und das war bei jeder
Neuerung so – Medizin, Demokratie, Menschenrechte, Religionsfreiheit, Freiheitsrechte, Mitbestimmung,
Technik, Wissenschaft…
Beispiele? Wenn Sie mich fragen, dann ermöglicht sie (sc. die Kirche) in vielerlei Hinsicht Fortschritt
und Entwicklung der Zivilisation. Atheistische Primitivismen, wie man sie nicht nur von Ihnen, sondern
auch an jedem Stammtisch hört, bringen die Menschheit dagegen nicht weiter. Nennen sie mal Beispiele.
Ihr Christen bleibt bei solchen Aussagen immer so schön diffus und ausweichend.
#40 Vox e luce 23:53:54 | Samstag, 17. Januar 2009
@Spee ist die Kirche anscheinend dazu da, Gott zu huldigen – und zu nichts sonst. Und wozu ist sie Ihre
Meinung gut? Haben Sie eine – Bestimmt, nehme ich an. Wenn Sie mich fragen, dann ermöglicht sie (sc.
die Kirche) in vielerlei Hinsicht Fortschritt und Entwicklung der Zivilisation. Atheistische Primitivismen,
wie man sie nicht nur von Ihnen, sondern auch an jedem Stammtisch hört, bringen die Menschheit dagegen
nicht weiter. Aha, naja, Sie scheinen da bescheid zu wissen. Nun, wenn Sie meinen… Ich kann auf gewisse
Erfahrungswerte zurückgreifen. Ja, DAS werden sie. Wie die heutige Generation denen dankt, die (manchmal)
ihr Leben gegeben haben, um die kirchliche Macht zurückzudrängen. Die heutige Generation ist leider
so sehr kirchenfeindlich verblendet, dass sie sicher nicht für Aids und soziale Desintegration danken
wird. Menschen wie mir […] Der Glaube und besonders die Kirche(n) behindern den Fortschritt, schon
immer und alle. Sowohl in wissenschaftlicher als auch in moralischer Hinsicht. Kirche ist das zementierte
„So haben wir das immer schon gemacht!“ Und das bringt nicht weiter. Sie haben Recht, wenn die Kirche
darauf achtet, dass die Lehre Christi nicht verdreht wird. Aber es ist weltfremd, wenn Sie behaupten,
dass sie irgendetwas zementiere. Das geht schon deshalb nicht, weil sie immer wieder zu aktuellen Themen
Stellung nehmen muss. Z.B. die Stammzellenforschung. Die Kirche muss hier etwas zu sagen. Sie kann das
nur, weil sie sich mit der Materie besc…
meine Vorstellung von sakralen Räumen ist ohnehin sehr liberal… für mich ist die Tiefe der Empfindungen
dabei ausschlaggebend, denn die Gefühle spiegeln den Geist wieder den man darin atmen kann. Ich finde
manche alten Kirchen schön, aber dann wiederum finde ich alte Gemäuer generell romantisch, einfach weil
sie die Zeit überdauert haben und den Geist der Vergangenheit in einer stillen Intensität ausstrahlen.
Romantisch ist für mich aber auch ein Streifzug durch eine märchenhafte Naturkulisse. Entscheidend sind
wie gesagt die Gefühle, denn dadurch erschließt sich mir das Leben aus dem Inneren. Mein besonderer
Hang zur Populärkultur was das künstlerische betrifft habe ich ja schon oft betont. Ich empfinde dabei
eben mehr, als bei Kirchenmusik. Kirchenmusik ist mir oftmals zu lobhudelnd. Populärmusik steht nicht
unter dem Zwang Gott verherrlichen zu müssen, sondern zeugt oft nur von den Empfindungen des Menschen.
Sie tut es darin aber aus meiner Sicht besser und inspirierter als jene Musik, die es vordergründig beabsichtigt.
Ein sakraler Raum ist woimmer sich mein Herz auftut und ich tief in mein Inneres hineinfühlen kann um
die verborgenen Schätze der Seele zutage zu fördern.
#38 Biene Maja 23:36:44 | Samstag, 17. Januar 2009
an alle und das ist keine Phantasie ich gehe schlafen bin noch nicht ganz gesund Also eine Angenehme Nachtruhe
allseits Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit Amen.
Vox e luce: An andere denken… was denkst Du wohl, wozu es eine Kirche gibt? Wie mir schon der eine oder
andere User hier nahegelegt hat, ist die Kirche anscheinend dazu da, Gott zu huldigen – und zu nichts
sonst. Da wird über die Gemeinschaft hergezogen (die m.E.n. das einzig sinnvolle an der Kirche ist).
Leute, die so reden haben nur ihre Kleingeistigen Luxusbedürfnisse im Kopf, an andere zu denken, die
wichtigere Probleme haben, das liegt ihnen fern. Aha, naja, Sie scheinen da bescheid zu wissen. Nun, wenn
Sie meinen… Mach nur weiter so, Folgegenerationen werden zu schätzen wissen, was Leute wie Du für
sie getan haben. Ja, DAS werden sie. Wie die heutige Generation denen dankt, die (manchmal) ihr Leben
gegeben haben, um die kirchliche Macht zurückzudrängen. Hätte die RKK noch die Macht die sie einst
hatte, dann würden wir uns heute in nichts von den muslimischen, mittelalterlichen Barbaren-Staaten unterscheiden.
Menschen wie mir (ohne mich jetzt mit den großen Vordenkern der atheistischen Bewegung vergleichen zu
wollen) ist es zu verdanken, dass Frauen heute (größtenteils) gleichberechtigt sind, wir die Religionsfreiheit
haben, die Medizin solche Fortschritte gemacht hat, usw usf. Der Glaube und besonders die Kirche(n) behindern
den Fortschritt, schon immer und alle. Sowohl in wissenschaftlicher als auch in moralischer Hinsicht.
Kirche ist das zementierte „So haben wir das immer schon gemacht!“ Und das bringt nicht weiter.
#35 Biene Maja 22:45:32 | Samstag, 17. Januar 2009
an alle 1.Gebot du sollst Gott lieben aus ganzen Herzen aus ganzer Seele und mit allen was du bist und
geworden bist das ist das höchste Gebot und dann kommt der Mensch ALLES ZUR EHRE GOTTES mir hat einmal
ein Priester gesagt wenn man Gott verwirklicht dann verwirklicht man sich selber Gott ist der Geber allen
Guten und seine Kirche soll schön sein voller Glaubenszeugnisse soetwas wächst nicht von heut auf morgen.
Herr Gotthard, waren wir nicht beim Thema: Herr Gotthard erklärt, warum Gott nicht verherrlich werden
möchte? Und nicht: was soll denn dieser ach so fromm klingende Scheiß bedeuten? Haben Sie es einmal
in den letzten Jahren schon einmal wieder mit der Ohrenbeichte versucht oder sind Sie der Ansicht, eine
Kelchkommunion in Taizé – (französich, rufts den Spee!) werde sämtlichen Unsinn, den Sie jemals auf
kreuz.net geschrieben haben bereits im voraus getilgt haben?
#33 Vox e luce 22:19:18 | Samstag, 17. Januar 2009
@Gotthard, @Spee was soll denn dieser ach so fromm klingende Scheiß bedeuten? …wieso behauptest Du
eigentlich, ein Katholik zu sein? Und Spee […] (persönliche Wertung behalte ich für mich)… was denkst
Du wohl, wozu es eine Kirche gibt? Leute, die so reden haben nur ihre Kleingeistigen Luxusbedürfnisse
im Kopf, an andere zu denken, die wichtigere Probleme haben, das liegt ihnen fern. Mach nur weiter so,
Folgegenerationen werden zu schätzen wissen, was Leute wie Du für sie getan haben.
So könnte man es nennen Nachhilfe haben hier einige schon nötig. Ihr seid Stichwortgeber, so wie ich
wahrscheinlich bei euch potentielles Missionierungsziel bin.
Kein Mensch hat sich beklagt, Herr JMX. Wir sind nicht Ihre Stichwortgeber für anglophile Zitate Ihrerseits,
die Sie griffbereit in der Schublade liegen haben. Leiten Sie ein Nachhilfeinstitut? Die Frage ist ernstgemeint.
@galatea Schaurig und seltsam, wie die Braut Christi, die apostolische Sukzession, sich selbst und freiwillig
abgeschafft hat und dadurch Künstlern die Möglichkeit genommen, von Gott inspiriert zu werden. was soll
denn dieser ach so fromm klingende Scheiß bedeuten?
Bienlein wir zahlen ja Kirchensteuer die Kirchen werden immer leerer Kirchenaustritte ich beklage mich
nicht ich stelle nur fest LOL- das ist wie bei der Redewendung „ich möchte sie ja nicht beleidigen/stören/kritisieren…“
Man sagt, man wolle etwas nicht tun, um es dann erst recht zu tun. Wenn es etwas gibt, was (abrahamitische)
Religiöse können, dann ist es sich (oder etwas) zu beklagen. To turn water into whining, um mit den
Worten Jon Stewarts zu sprechen.
Ganz einfach, Herr Vox et luce, weil es keine christlichen Architekten mehr gibt. Schaurig und seltsam,
wie die Braut Christi, die apostolische Sukzession, sich selbst und freiwillig abgeschafft hat und dadurch
Künstlern die Möglichkeit genommen, von Gott inspiriert zu werden. Es ist so, leider.
#25 Biene Maja 22:06:28 | Samstag, 17. Januar 2009
Die Kirchen… sollen Glaubenszeugnis darstellen Glaube der sich ausdrücken kann da wurden Jahrzehnte
gebaut heute ist eine Kirche in zwei Jahren fertig schnelllebige Zeit
Biene: Na wie wohl? In der modernen Welt ist halt einfach kein Platz mehr für Blödsinn wie Adam+Eva,
auf denen das ganze Cristen-Gebäude aufgebaut ist, es ist kein Platz mehr für Frauenverachtung (die
sich in vielem in der RKK zeigt, nicht nur im Verbot von Priesterinnen), es ist kein Platz mehr für Schwulen-Feindlichkeit,
es ist kein Platz mehr für überkommene Moralvorstellungen ala „keine Verhütung“ und „keinen Sex ausserhalb
einer Ehe“, usw usf. DAS ist der Grund für leere Kirchenbänke – nicht die Architektur, nicht das VII
und auch nicht „die Freimaurer“…
Genau, Herr Friedrich Spee, Sie bringen es auf den Punkt. Sans en savoir être un maître – das können
nur Sie. Liebe Frau Kunstmaler, ein weiterer Aspekt: wenn ich mein liebevoll restauriertes Barockkirchlein
besuche, dann nehme ich teil an dem, was unsere Vorfahren geleistet haben, an ihrer Gedankenwelt, an ihrer
Kunst und an ihrem Schweiß, mit dem sie – unbekannt und ohne jeden Dank der Nachgeborenen- ohne technische
Hilfsmittel, ohne Elektrizität und ohne Gewerkschaft das mitaufgebaut haben, was wir heute Zivilisation
nennen. Eine vollkommen unterschätze und verachtete Leistung. Wenn ich für die Verstorbenen bete, und
mir die Malerei an den Seitenaltären ansehe, dann verspüre ich, was mit dem Begriff: „Gemeinschaft der
Lebenden und der Toten“ gemeint ist. Wie froh bin ich, Konzilsgaragen nur von außen sehen zu müssen.
Wie der Herr Friedrich Spee bereits bemerkte, die Lehre ist Scheiße.
Die Kirchen, liebe Biene werden aber nicht leerer wegen der Architektur – denn wie gesagt, es gibt genug
alte Kirchen. Sie werden leerer weil die Lehre scheisse ist.
@biene maja die heutigen Kirchen sind nur das Spiegelbild unseres so oberflächlichen Glaubens Sinnentleert
kahl keine Seele stimmt, die Seele findest du in der Gips-Putten-Barock-Pracht von Vierzehnheiligen …
das ist mir Ronchamp viel viel näher und lieber – und Viel Viel sakraler, weil konzentrierter auf den
Altar!
@ Biene und alle anderen Immer nur am meckern, so kennt man das. Ihr werdet ja nicht gezwungen, in diese
neueren Kirchen zu gehen, was soll also das ewige gemotze und gemecker? Es gibt weiss der Geier wie viele
alte Kirchen – geht da hin und gudd is.
#13 Biene Maja 21:03:31 | Samstag, 17. Januar 2009
an alle früher hat man sich mehr Mühe gegeben um den Sakralen Raum das die Kirche ist schön auszuschmücken
die heutigen Kirchen sind nur das Spiegelbild unseres so oberflächlichen Glaubens Sinnentleert kahl keine
Seele ist da zu finden nichts zur Erbauung Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Lande aus Gottesstein
erbauet von Gottesmeisterhand…
Der Teufel mit der dicken Brille? Ronchamps ein Werk von Le Corbusier, dem Teufel mit der dicken Brille
www.baunetz.de/…netzwoche_7_2006.pdf, ein Protagonist der menschenverachtenden Hochhausarchitektur…
@matt3 bist Du schon einmal in dieser tollen Kirchen gewesen? Schon als Jugendlicher ergreifende Eucharistiefeiern
erlebt – mit der ersten Kelchkommunion meines Lebens! … Unvergeßlich …
Ronchamp So erkannten Vertreter der Erzdiözese Paderborn im Jahr 1955 mit sicherem Blick, daß die Kapelle
von Ronchamp „ein nicht zu überbietendes Beispiel von Neuerungssucht, Willkür und Unordnung ist und
den sakralen Charakter völlig vermissen“ läßt. schon 1955 hatten selbsternannte Experten keine Ahnung.
Die Kirche in Ronchamp ist einfach wunderbar – außen wie INNEN!!!!!
#6 Kunstmaler † 15:27:16 | Samstag, 17. Januar 2009
ja, und sakrale Gemälde sollten auch wieder den Herrn preisen und sich den Richtlinien der alten Meister
zuwenden und nicht der Selbstdarstellung des modernen Kunstfritzen verfallen, wo manches Gemälde in einem
Farbpatzen endet.
nachkonziliare Kirchenbauten… …sind – so kommt es mir manchmal vor – Denkmäler, die sich von sich
selbst überzeugte Architekten gesetzt haben. Ich finde, es zeigt sich, dass es einheitliche Bauformen
für den Kirchenbau geben muss, allein schon deswegen, damit sich Gläubige in jederKirche bald zuhause
fühlen können.
#4 Kunstmaler † 15:08:55 | Samstag, 17. Januar 2009
Vox – Kirchen Es geht doch nichts über alte Kirchen. Wenn man sich vorstellt, wieviele Leute voriger
Jahrhunderte dort gebetet haben, ist das Betreten eines so alten Gebäudes doch immer wieder ein Erlebnis.
Das habe ich bei modernen Kirchen noch nicht erlebt.