Kultur
Schneckenhaus oder Kirche?
Vier deutsche Künstler bauen in Italien eine Kirche. Wenn sie sich dabei aber nur von neugläubigen Prälaten beraten lassen, wird die Sache in die Hose gehen. Der Ausweg – noch ein Künstler.
Die Kapelle von Ronchamp
Die Kapelle von Ronchamp
(kreuz.net) Der sogenannte Künstler Carsten Nicolai (43) stammt aus der gottlosen ehemaligen Karl-Marx-Stadt in der DDR. Zusammen mit dem Maler Matthias Weischer, dem Bildhauer Stefan Mauck und dem Architekten Rudolf Finsterwalder will er eine Kirche bauen.

Über das jüngste Projekt berichtete der Kunstkritiker Niklas Maak (36) in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 24. Dezember.

Weischer wird die Kirchenmalereien übernehmen, Mauck die Holzreliefs und Nicolai die Lichtführung und Akustik.

Die neue Kirche soll in der 7000-Seelen-Ortschaft Olevano – fünfzig Kilometer nördlich von Rom – entstehen.

Sie soll für das 21. Jahrhundert das werden, was die berüchtigte Kapelle von Ronchamp – von der niemand weiß, wie sie im Inneren aussieht – für das dekadente Vorgängerjahrhundert war.

Diese Kapelle wurde von dem protestantischen Schweizer Architekt Le Corbusiers († 1965) im Jahr 1955 in den Vogesen konstruiert.

‘Youtube’: La Chapelle de Ronchamps by Le Corbusier

Das Projekt von Olevano ist nach Maak eine Ausnahme, weil es nicht von Architekten, sondern von jüngeren, zwischen 1965 und 1973 geborenen sogenannten Gegenwartskünstlern vorangetrieben wird – „denen man alles, aber keine religiösen Sensibilitäten zugetraut hatte.“

Die vier waren im Jahr 2007 Stipendiaten der deutschen Akademie „Villa Massimo“ in Rom. Diese steht unter der Leitung des Kunstgeschichtlers Joachim Blüher (55).

Dort diskutierten die Stipendiaten über Formstrenge, ästhetischen Reichtum, das Heilige, Profane, über zweckbefreite Räume.

Davon, eine Kirche zu bauen, war keine Rede. Dann wurde Blüher aktiv.

Die Villa Massimo hat nämlich eine Zweigstelle in Olevano. Der dortige ehemalige Bürgermeister Guido Milana ist mittlerweile Parlamentspräsident von Latium.

Blüher sprach mit ihm. Er begeisterte auch den Bischof von Palestrina, Monsignore Domenico Sigalini (66), für den Entwurf.

Plötzlich wurde das abstrakt-formale Spiel konkret.

Die vier Künstler, die nach Maak „mit einer dezidiert antiklerikalen Avantgarde aufgewachsen waren“, wurden zu Repräsentanten einer Erneuerung der Bande von Kunst und Religion.

Die italienische Wirtschaft signalisiert trotz Krise Spendenbereitschaft. Vier Millionen Euro werden gebraucht.

Die Grundidee des Architekten Rudolf Finsterwalder läßt nichts Gutes erahnen. Sie basiert auf der Form einer „Schneckenwindung“.

Man betritt die Kirche wie ein gigantisches Muschelhaus durch einen gebogenen Gang, in dem das von außen hereinscheinende Licht immer mehr abnimmt und teils durch künstliches, teils durch kanalisiertes Tageslicht ersetzt wird.

Zwischendurch zweigt eine kleine Seitenkapelle ab, die den Blick auf den Fels freigibt.

Damit kommt die zweifelhafte Idee eines „architektonischen Spazierganges“ zum Ausdruck.

Zu Besorgnis Anlaß gibt auch die Tatsache, daß sich die deutschen Kirchenbauer bisher schon viermal zur liturgischen Belehrung mit dem deutschen Benediktiner-Abtprimas Notker Wolf getroffen haben.

Dieser ist nicht für seine liturgische, spirituelle oder katholische Feinfühligkeit bekannt.

Maak hofft, daß das Projekt von Olevano vielleicht für eine Wende im Verhältnis von Kirche und Kunst stehen könnte:

„Denn in den vergangenen Jahrzehnten war von dem Anspruch der Kirche, auch mit den Mitteln der Architektur eine andere Welt, ein denkbares anderes Leben – metaphysisch als jenseitiges Heilsversprechen, ethisch als Handlungsanleitung für ein besseres Diesseits – vor Augen zu führen, nicht mehr allzuviel übriggeblieben“.

Maak fährt weiter: „Kirchen sahen aus wie Sporthallen mit Turm und Altar, das Mobiliar konnte man wegräumen, und dieser übergroße Hang zum Praktischen und zur Alltagsnähe machte sich auch akustisch unschön bemerkbar.“

Bei Gottesdiensten, Hochzeiten und Konfirmationen sei den Anwesenden ein verschämt um religiöse Mitteilungen ergänzter, gefühliger Pop in die Ohren geblasen worden, „der die ganze Misere offenbarte, den Denkfehler einer Kirche, die sich so alltagsnah gab, daß man sie zum Schluß gar nicht mehr erkennen konnte.“

Immerhin haben die „neuen Kirchenbauten“ nach Maak einen Vorteil:

Sie beweisen, „daß dem Sakralen alltagsweltferne Räume deutlich besser bekommen als der Mehrzweckhallenpop, durch den die Kirche mit einer Welt identisch werden wollte, die sich nach nichts so sehnte wie nach ihrem Gegenteil.“

Allerdings sind die Zeiten immer noch vorbei, als kirchliche Kunstbeauftragte einen sicheren Instinkt für Sakralkunst besassen.

So erkannten Vertreter der Erzdiözese Paderborn im Jahr 1955 mit sicherem Blick, daß die Kapelle von Ronchamp „ein nicht zu überbietendes Beispiel von Neuerungssucht, Willkür und Unordnung ist und den sakralen Charakter völlig vermissen“ läßt.

Die vier Künstler von Olevano werden darum gut daran tun, den deutschen Schriftsteller Martin Mosebach in ihr Beraterteam aufzunehmen.

Mosebach hat sich in der Vergangenheit immer wieder geistreich und kompetent zum Phänomen des Sakralen geäußert.

Denn die Le-Corbusiers-Zeiten sind vorbei, da man die – noch übriggebliebenen – Katholiken mit jeder dummen Neuerung an der Nase herumführen kann.
      
62 Lesermeinungen
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#62   clarissa colonia   00:44:07 | Dienstag, 20. Januar 2009
Das, werter Bär,
heißt doch nur, daß weder die Schriftleitung noch der Autor den (beeindruckenden und zum Gebet einladenden) Innenraum von Notre Dame du Haut kennen. Unkenntnis (hier oft fälschlicherweise als gottgegebener Vorzug mißverstanden) wird hier ganz gerne zur vierten Kardinaltugend stilisiert (neben Glaube, Liebe und Hoffnung).
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#61   balu68at   00:30:34 | Dienstag, 20. Januar 2009
Innenraum der Kapelle von Ronchamp
berüchtigte Kapelle von Ronchamp – von der niemand weiß, wie sie im Inneren aussieht
Wie kommt man bitte auf die Behauptung? Wohl schlechte Recherche.
Beschreibung innenraum und Ausstattung de.wikipedia.org/…i/Notre_Dame_du_Haut
Englische Beschreibung mit Bilder von Innen www.galinsky.com/buildings/ronchamp/
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#60   Friedrich Spee   15:14:42 | Sonntag, 18. Januar 2009
Kunstmaler: Lesen Sie
Hildegardfans Beitrag, besonders diesen Absatz:
Was diese Kinder dann ertragen müssen, sind Menschen wie Sie, die diesen KInder sagen, das Sie schlecht sind, das IHre Eltern böse sind. Die Mutter eine Hure, der Vater ein Hurenbock. Menschen wie SIE verstümmeln diese Kinder, Menschen wie SIE veletzen diese Kinder.
Da kann ich nur sagen: BINGO!
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#59   hildegardfan   14:54:56 | Sonntag, 18. Januar 2009
Super…
wieder das gleiche Thema.
Ok, werte kunstmaler, ganz ehrlich: haben Sie Kinder?
Unter Morallehre versteht man aber auch das sozioale Miteinander. Davon lese ich bei Ihnen leider wieder Bedauernswert wenig.
Ich kenne nichteheliche Kinder wie auch eheliche.
Ich kann nicht sagen, das ich in den Kindern einen Unterschied sehe.
Die Kinder müssen es dann ausbaden: FALSCH!
Für ein Kind ist es unerheblich, ob Mama und Papa verheiratet sind. Die merken keinen Unterschied.
Was diese Kinder dann ertragen müssen, sind Menschen wie Sie, die diesen KInder sagen, das Sie schlecht sind, das IHre Eltern böse sind. Die Mutter eine Hure, der Vater ein Hurenbock. Menschen wie SIE verstümmeln diese Kinder, Menschen wie SIE veletzen diese Kinder.
Sie können niemanden vorschreiben wie Er/Wie zu leben haben. Und Sie haben auch keinerlei Recht, diese Menschen oder Ihre Kinder zu beschimpfen.
Und Sie wissen ja: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.
Ich bin froh, das ich glückklich aufwachsen konnte, und nicht in einem Elternhaus, wo die Eltern sich nichts zu sage’n haben, wo Streit herscht.
Denn auch das ist eine Verstümmelung der Kinderseele.
Man liest es oft genug, das die Eltern wegen der Kinder zusammenbleiben, und die Kinder unter diesen Verhältnissen leiden.
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#58   Vox e luce   14:26:00 | Sonntag, 18. Januar 2009
@Spee
Sie auch mal auf meinen Post von 02:19 Uhr antworten, statt abzulenken auf die Definition von Glück.
Wozu? :-S
Sie sind in Ihrer verbohrten Haltung („Mülltonne“) sowieso nicht an einem Dialog interessiert. Ich dagegen habe wichtigere Dinge zu tun, als meine Zeit und Energie zu vergeuden, indem ich mit einem hochmütigen Ignoranten „diskutiere“. :-@
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#57   Kunstmaler †   13:59:02 | Sonntag, 18. Januar 2009
Hr.Spee
Sie wollen jene Information, die ich Ihnen übermittle nicht begreifen oder Sie verarschen mich – ja, so blööööd kann doch wirklich niemand sein. Tschüß.
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#56   Friedrich Spee   13:57:46 | Sonntag, 18. Januar 2009
So ist das und die Kinder müssen es dann ausbaden.
So ist das und die Kinder müssen es dann ausbaden.
Sie müssen „es“ ausbaden aufgrund von was? Wieso wurden Kinder benachteiligt, wenn ihre Mütter nicht verheiratet waren (ist zum Glück fast vorbei)?
Na, warum??
Konkret bitte!
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#55   vonHerzmanovsky-Orlando   13:56:28 | Sonntag, 18. Januar 2009
@frieder
Als Bastard bezeichnet man den Nachkommen zweier Rassen oder Unterarten, d.h. von solchen Populationen, die zwar grundsätzlich voneinander isoliert leben (sei es geographisch, ökologisch oder sonstwie), aber noch keine neuen Arten gebildet haben und sich deshalb noch immer fruchtbar fortpflanzen können.
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#54   Kunstmaler †   13:55:07 | Sonntag, 18. Januar 2009
Hr.Spee
Sie haben ja recht – ich rede auch von den Kindern.
Deshalb sollen sich Frauen ja nach der Morallehre halten und vor allem einmal wieder lernen was „Ehre“ bedeutet.
Die künftigen Generationen sollten klüger werden und nicht die 68er Fehler nach machen. Und hierfür kann die Kirche sehr wohl wegweisend sein für die nächsten Generationen und ich kenne einige Paare, die treu zueinander stehen und ihre Kinder in Verantwortung aufziehen und dieses Glück sollten alle Kinder haben können – und keine frustrierte Schlampen als Mutter, die meckernd ständig auf Männersuche ist und dem Kind so ihre Moralvorstellung weitergibt. Wissen Sie welche Frauen am meisten über Männer schimpfen – das sind diejenigen, die sich gleich mit jedem Mann in die Horizontale begeben. So ist das und die Kinder müssen es dann ausbaden.
Orlando – ich habe keine Ahnung was Sie mir ständig vorgaukeln wollen.
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#53   vonHerzmanovsky-Orlando   13:47:30 | Sonntag, 18. Januar 2009
@Kunstmaler
Du brauchtst dich ja nur mal in deinem Bekanntenkreis umsehen und die unvoreingenommen beurteilen. Du wirst es genau so vorfinden wie ich gesagt habe.
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#52   Friedrich Spee   13:46:50 | Sonntag, 18. Januar 2009
Kunstmaler: Sie reden von den Frauen
Aber da kann die Kirche nichts dafür – die ledigen Mütter haben sich mit ihrer Hurerei das schon selber eingebrockt.
Sie reden von den Frauen (Huren – aha, na da sieht man, was Religion anrichtet, danke!) und ich redete von den KINDERN (in Ihrer Terminologie „Bastarde“).
Und die können definitiv nichts dafür, welchen Weg deren Mütter eingeschlagen haben. Dass diese diskriminiert wurden und werden ist Schuld von wem? Na?
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#51   Kunstmaler †   13:45:04 | Sonntag, 18. Januar 2009
orlando
Jedenfalls wirst du zugeben, dass alle Gläubigen unglücklich sind
Das hätten Sie wohl gerne. :-D
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#50   vonHerzmanovsky-Orlando   13:43:42 | Sonntag, 18. Januar 2009
@Kunstmaler
Jedenfalls wirst du zugeben, dass alle Gläubigen unglücklich sind und dass es nur glückliche Atheisten gibt. Das sollte dir zu denken geben.
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#49   Kunstmaler †   13:39:00 | Sonntag, 18. Januar 2009
Philip, Spee
Auch Ihnen einen gesegneten Sonntag – ja, aber viel Neues werden wir vom Lieben glaube ich nicht erfahren. :-D
Hr.Spee:
Das Glück vieler mit dem Unglück einiger zu erkaufen ist halt…
Damit haben Sie sich wieder selbst übertroffen – auf so etwas Blödes (Sie müssen schon verzeihen :-[ ) fällt mir keine Antwort ein.
Das ist keine Verbesserung der Lebensbedingungen aller.
Jeder Mensch ist selbst für sein Leben verantwortlich, arm sind die Kinder von ledigen Müttern, die so die Last zu tragen haben. Aber da kann die Kirche nichts dafür – die ledigen Mütter haben sich mit ihrer Hurerei das schon selber eingebrockt. Deshalb sollte man sich ja mal die katholische Morallehre durchlesen.
Und deshalb ist der Firmunterricht sehr wohl wegweisend, wenn der Priester so viel Mut hat, sich gegen das Schlampentum zu stellen und den Kindern noch einen Moralbegriff beizubringen – damit diese in ihrem Leben solche Fehler nicht begehen.
Ich nehme jedoch an, dass Sie auch diese Antwort nicht begreifen werden und vor allem Sie sind ja gar nicht gewillt dazu.
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#48   Friedrich Spee   12:36:45 | Sonntag, 18. Januar 2009
Vox e luce: Es wäre mir eine Freude, wenn
Sie auch mal auf meinen Post von 02:19 Uhr antworten, statt abzulenken auf die Definition von Glück.
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#47   Vox e luce   12:32:21 | Sonntag, 18. Januar 2009
Spee und das Glück der Vielen
Das Glück vieler mit dem Unglück einiger zu erkaufen ist halt schlecht – und genau das tut die Kirche in diesem Fall.
definieren Sie „Glück“, Spee. :-S
Vielleicht halten wir die „Einigen“ ja vom Glück ab, indem wir ihre „Freiheit“ über die Freiheit der Vielen erheben. :-#
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#46   Friedrich Spee   12:01:47 | Sonntag, 18. Januar 2009
Kunstmaler – das reicht nicht!
Wenn man den Kindern diese Art von Liebe, also die Ehegemeinschaft, als eine von Gott gewollt und auch für die Menschen selbst als erstrebenswert übermitteln kann
Sehen Sie, ich bin für mich selber auch von der Ehe als Lebensgemeinschaft überzeugt – ich finde es ist eine wunderbare Vorstellung, mit meiner Frau zusammen alt zu werden.
Aber das was Sie hier angeben hat ja nun leider auch eine Kehrseite – damit wären dann nämlich alle Lebensformen die eben keine Ehe zwischen Mann und Frau sind, nicht „gottgefällig“. Das verbessert also nicht die Lebensbedingungen ALLER, sondern nur von denen, die in der Lage und willens sind, eine solche Ehe einzugehen. Die anderen würden diskriminiert, und genau das passiert, obwohl es in letzter Zeit besser geworden ist, aber nicht wegen der Religion, sondern (mal wieder :'( ) trotz der Religion und gegen die Kirche.
Ergebnis ist: Kinder, die aus einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft stammen, wurden lange Zeit schlecht behandelt, von schwul/lesbischen Lebensgemeinschaften mal ganz zu schweigen.
Das Glück vieler mit dem Unglück einiger zu erkaufen ist halt schlecht – und genau das tut die Kirche in diesem Fall.
die katholische Morrallehre näherbringt.
Das ist keine Verbesserung der Lebensbedingungen aller. Sondern eben wie gesagt: Nur mancher. Und einiges ist einfach Blödsinn und hat keinerlei Nutzen. Und daher –-> Mülltonne.
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#45   Phillip   11:37:05 | Sonntag, 18. Januar 2009
@Kunstmaler
Morgen Kunstmaler! Ich wollte Ihnen nur mal schnell einen gesegneten Sonntag wünschen!! :-)
Werd leider erst Dienstagabend oder Mittwoch wieder Zeit haben, hier reinzuschauen und bin mal gespannt, ob es dann wieder heißt: „Ihr Lieben, denkt doch einmal nach…“ :-#
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#44   Kunstmaler †   10:48:08 | Sonntag, 18. Januar 2009
Hr.Spee
Kirchen / Glaubensgemeinschaften sind nur dann gut, wenn sie das Leben der Menschen verbessern. Real, meine ich.
Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht.
Ein Priester, der z.B. nur die Messe liest und sich einen Schmarrn um die Gläubigen kümmert, hat seinen Beruf verfehlt. Helfen soll der Priester auch, indem er den Kindern z.B. im Firmunterricht die katholische Morrallehre näherbringt. Wichtig ist hier vor allem den Kindern eine emotionale Stütze zu sein, in dem Sinne, dass sie sich nicht dafür schämen, an Gott zu glauben und indem ihnen der Priester auch kar machen kann, dass Liebe zwischen Mann und Frau eine große Sache ist und kein Spielzeug für momentan, sondern ein Leben lang halten kann. Eltern versäumen dies oft ihren Kindern ans Herz zu legen. Wenn man den Kindern diese Art von Liebe, also die Ehegemeinschaft, als eine von Gott gewollt und auch für die Menschen selbst als erstrebenswert übermitteln kann, dann ist der Gesellschaft schon viel geholfen.
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#43   Friedrich Spee   02:19:06 | Sonntag, 18. Januar 2009
Vox e luce:
Jetzt hatte ich angenommen, Sie wollten noch was schreiben. Nicht? Gut, dann nicht.
Und wozu ist sie Ihre Meinung gut? Haben Sie eine – Bestimmt, nehme ich an.
Natürlich! ;-)
Kirchen / Glaubensgemeinschaften sind nur dann gut, wenn sie das Leben der Menschen verbessern. Real, meine ich. Also von der reinen Anbetung eines Gottes hat niemand was – nichtmal Gott (was sollte Ihn das auch jucken, ob Ihn wer anbetet oder nicht). Bringt die Religion Menschen dazu, anderen zu helfen und die allgemeinen Lebensbedingungen zu verbessern – gut. Wenn nicht – Mülltonne! Und da es keine Religion gibt, die ersteres für alle tut – alle Mülltonne!
Ich kann auf gewisse Erfahrungswerte zurückgreifen.
Aha. Genauer gehts nicht, was? Nebenbei: erfahrungswerte hab ich auch – hier direkt in diesem Forum: Na, welche „Fraktion“ beschimpft hier die Menschen? Ich geb mal nen Tip: Der User fängt mit Eli an … und der hat noch einige Kumpane, nicht ganz so widerliche, aber derselben „Fraktion“ angehörend.
Das geht schon deshalb nicht, weil sie immer wieder zu aktuellen Themen Stellung nehmen muss. Z.B. die Stammzellenforschung.
Ach? Nennen Sie mal eine Neuerung, bei der die Kirche freudig gesagt hat: Gut! Weiter so!
Die Kirche ist mal eines: Dagegen www.acbc.de/…%20Stein/dagegen.jpg.
Und das ist genau das was ich meine: „Wir haben es schon immer so und so gemacht!“ Und das war bei jeder Neuerung so – Medizin, Demokratie, Menschenrechte, Religionsfreiheit, Freiheitsrechte, Mitbestimmung, Technik, Wissenschaft…
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#42   JMX   01:18:31 | Sonntag, 18. Januar 2009
Beispiele?
Wenn Sie mich fragen, dann ermöglicht sie (sc. die Kirche) in vielerlei Hinsicht Fortschritt und Entwicklung der Zivilisation. Atheistische Primitivismen, wie man sie nicht nur von Ihnen, sondern auch an jedem Stammtisch hört, bringen die Menschheit dagegen nicht weiter.
Nennen sie mal Beispiele. Ihr Christen bleibt bei solchen Aussagen immer so schön diffus und ausweichend.
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#41   Friedrich Spee   23:55:21 | Samstag, 17. Januar 2009
Vox e luce: Treppchen
Bitte sehr.
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#40   Vox e luce   23:53:54 | Samstag, 17. Januar 2009
@Spee
ist die Kirche anscheinend dazu da, Gott zu huldigen – und zu nichts sonst.
Und wozu ist sie Ihre Meinung gut? Haben Sie eine – Bestimmt, nehme ich an. :-S Wenn Sie mich fragen, dann ermöglicht sie (sc. die Kirche) in vielerlei Hinsicht Fortschritt und Entwicklung der Zivilisation. Atheistische Primitivismen, wie man sie nicht nur von Ihnen, sondern auch an jedem Stammtisch hört, bringen die Menschheit dagegen nicht weiter.
Aha, naja, Sie scheinen da bescheid zu wissen. Nun, wenn Sie meinen…
Ich kann auf gewisse Erfahrungswerte zurückgreifen. :-|
Ja, DAS werden sie. Wie die heutige Generation denen dankt, die (manchmal) ihr Leben gegeben haben, um die kirchliche Macht zurückzudrängen.
Die heutige Generation ist leider so sehr kirchenfeindlich verblendet, dass sie sicher nicht für Aids und soziale Desintegration danken wird.
Menschen wie mir […]
:-S
Der Glaube und besonders die Kirche(n) behindern den Fortschritt, schon immer und alle. Sowohl in wissenschaftlicher als auch in moralischer Hinsicht. Kirche ist das zementierte „So haben wir das immer schon gemacht!“ Und das bringt nicht weiter.
Sie haben Recht, wenn die Kirche darauf achtet, dass die Lehre Christi nicht verdreht wird. Aber es ist weltfremd, wenn Sie behaupten, dass sie irgendetwas zementiere. Das geht schon deshalb nicht, weil sie immer wieder zu aktuellen Themen Stellung nehmen muss. Z.B. die Stammzellenforschung. Die Kirche muss hier etwas zu sagen. Sie kann das nur, weil sie sich mit der Materie besc…
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#39   matt3   23:47:36 | Samstag, 17. Januar 2009
meine Vorstellung von sakralen Räumen ist ohnehin sehr liberal…
für mich ist die Tiefe der Empfindungen dabei ausschlaggebend, denn die Gefühle spiegeln den Geist wieder den man darin atmen kann. Ich finde manche alten Kirchen schön, aber dann wiederum finde ich alte Gemäuer generell romantisch, einfach weil sie die Zeit überdauert haben und den Geist der Vergangenheit in einer stillen Intensität ausstrahlen. Romantisch ist für mich aber auch ein Streifzug durch eine märchenhafte Naturkulisse. Entscheidend sind wie gesagt die Gefühle, denn dadurch erschließt sich mir das Leben aus dem Inneren. Mein besonderer Hang zur Populärkultur was das künstlerische betrifft habe ich ja schon oft betont. Ich empfinde dabei eben mehr, als bei Kirchenmusik. Kirchenmusik ist mir oftmals zu lobhudelnd.
Populärmusik steht nicht unter dem Zwang Gott verherrlichen zu müssen, sondern zeugt oft nur von den Empfindungen des Menschen. Sie tut es darin aber aus meiner Sicht besser und inspirierter als jene Musik, die es vordergründig beabsichtigt.
Ein sakraler Raum ist woimmer sich mein Herz auftut und ich tief in mein Inneres hineinfühlen kann um die verborgenen Schätze der Seele zutage zu fördern.
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#38   Biene Maja   23:36:44 | Samstag, 17. Januar 2009
an alle
und das ist keine Phantasie ich gehe schlafen bin noch nicht ganz gesund Also eine Angenehme Nachtruhe allseits
Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit Amen.
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#37   JMX   23:23:53 | Samstag, 17. Januar 2009
Tja, nur blöd, daß dieser Herr
nur in eurer Phantasie existiert…
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#36   Friedrich Spee   23:23:48 | Samstag, 17. Januar 2009
Vox e luce: An andere denken…
was denkst Du wohl, wozu es eine Kirche gibt?
Wie mir schon der eine oder andere User hier nahegelegt hat, ist die Kirche anscheinend dazu da, Gott zu huldigen – und zu nichts sonst. Da wird über die Gemeinschaft hergezogen (die m.E.n. das einzig sinnvolle an der Kirche ist).
Leute, die so reden haben nur ihre Kleingeistigen Luxusbedürfnisse im Kopf, an andere zu denken, die wichtigere Probleme haben, das liegt ihnen fern.
Aha, naja, Sie scheinen da bescheid zu wissen. Nun, wenn Sie meinen…
Mach nur weiter so, Folgegenerationen werden zu schätzen wissen, was Leute wie Du für sie getan haben.
Ja, DAS werden sie. Wie die heutige Generation denen dankt, die (manchmal) ihr Leben gegeben haben, um die kirchliche Macht zurückzudrängen. Hätte die RKK noch die Macht die sie einst hatte, dann würden wir uns heute in nichts von den muslimischen, mittelalterlichen Barbaren-Staaten unterscheiden.
Menschen wie mir (ohne mich jetzt mit den großen Vordenkern der atheistischen Bewegung vergleichen zu wollen) ist es zu verdanken, dass Frauen heute (größtenteils) gleichberechtigt sind, wir die Religionsfreiheit haben, die Medizin solche Fortschritte gemacht hat, usw usf.
Der Glaube und besonders die Kirche(n) behindern den Fortschritt, schon immer und alle. Sowohl in wissenschaftlicher als auch in moralischer Hinsicht. Kirche ist das zementierte „So haben wir das immer schon gemacht!“ Und das bringt nicht weiter.
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#35   Biene Maja   22:45:32 | Samstag, 17. Januar 2009
an alle
1.Gebot du sollst Gott lieben aus ganzen Herzen aus ganzer Seele und mit allen was du bist und geworden bist
das ist das höchste Gebot und dann kommt der Mensch
ALLES ZUR EHRE GOTTES mir hat einmal ein Priester
gesagt wenn man Gott verwirklicht dann verwirklicht man sich selber Gott ist der Geber allen Guten und seine
Kirche soll schön sein voller Glaubenszeugnisse soetwas wächst nicht von heut auf morgen.
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#34   Galatea   22:21:31 | Samstag, 17. Januar 2009
Herr Gotthard,
waren wir nicht beim Thema: Herr Gotthard erklärt, warum Gott nicht verherrlich werden möchte?
Und nicht:
was soll denn dieser ach so fromm klingende Scheiß bedeuten?
Haben Sie es einmal in den letzten Jahren schon einmal wieder mit der Ohrenbeichte versucht oder sind Sie der Ansicht, eine Kelchkommunion in Taizé – (französich, rufts den Spee!) werde sämtlichen Unsinn, den Sie jemals auf kreuz.net geschrieben haben bereits im voraus getilgt haben?
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#33   Vox e luce   22:19:18 | Samstag, 17. Januar 2009
@Gotthard, @Spee
was soll denn dieser ach so fromm klingende Scheiß bedeuten?
o.O
…wieso behauptest Du eigentlich, ein Katholik zu sein?
Und Spee […] (persönliche Wertung behalte ich für mich)… was denkst Du wohl, wozu es eine Kirche gibt? Leute, die so reden haben nur ihre Kleingeistigen Luxusbedürfnisse im Kopf, an andere zu denken, die wichtigere Probleme haben, das liegt ihnen fern. Mach nur weiter so, Folgegenerationen werden zu schätzen wissen, was Leute wie Du für sie getan haben. :-S
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#32   JMX   22:18:15 | Samstag, 17. Januar 2009
So könnte man es nennen
Nachhilfe haben hier einige schon nötig. Ihr seid Stichwortgeber, so wie ich wahrscheinlich bei euch potentielles Missionierungsziel bin. ;-)
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#31   Biene Maja   22:14:45 | Samstag, 17. Januar 2009
Galatea
Sie sprechen mir aus dem Herzen ich bin sehr traurig darüber MAN SOLL GOTT VERHERRLICHEN ALLES ZUR EHRE GOTTES DER UNS GESCHAFFEN HAT.
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#30   Galatea   22:13:45 | Samstag, 17. Januar 2009
Kein Mensch hat sich beklagt, Herr JMX.
Wir sind nicht Ihre Stichwortgeber für anglophile Zitate Ihrerseits, die Sie griffbereit in der Schublade liegen haben.
Leiten Sie ein Nachhilfeinstitut? Die Frage ist ernstgemeint.
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#29   Gotthard   22:12:10 | Samstag, 17. Januar 2009
@galatea
Schaurig und seltsam, wie die Braut Christi, die apostolische Sukzession, sich selbst und freiwillig abgeschafft hat und dadurch Künstlern die Möglichkeit genommen, von Gott inspiriert zu werden.
was soll denn dieser ach so fromm klingende Scheiß bedeuten?
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#28   JMX   22:09:26 | Samstag, 17. Januar 2009
Bienlein
wir zahlen ja Kirchensteuer die Kirchen werden immer leerer
Kirchenaustritte ich beklage mich nicht ich stelle nur fest
LOL- das ist wie bei der Redewendung „ich möchte sie ja nicht beleidigen/stören/kritisieren…“ :-D Man sagt, man wolle etwas nicht tun, um es dann erst recht zu tun.
Wenn es etwas gibt, was (abrahamitische) Religiöse können, dann ist es sich (oder etwas) zu beklagen. To turn water into whining, um mit den Worten Jon Stewarts zu sprechen.
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#27   Galatea   22:08:55 | Samstag, 17. Januar 2009
Ganz einfach, Herr Vox et luce,
weil es keine christlichen Architekten mehr gibt.
Schaurig und seltsam, wie die Braut Christi, die apostolische Sukzession, sich selbst und freiwillig abgeschafft hat und dadurch Künstlern die Möglichkeit genommen, von Gott inspiriert zu werden.
Es ist so, leider.
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#26   Vox e luce   22:08:10 | Samstag, 17. Januar 2009
@Gotthard…
…was ist an dem unförmigen Ding schön?
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#25   Biene Maja   22:06:28 | Samstag, 17. Januar 2009
Die Kirchen…
sollen Glaubenszeugnis darstellen Glaube der sich
ausdrücken kann da wurden Jahrzehnte gebaut
heute ist eine Kirche in zwei Jahren fertig schnelllebige Zeit
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#24   Gotthard   22:06:12 | Samstag, 17. Januar 2009
@vox et luce
Atheisten mit dem Bau von Kirchen beauftragen?
in Ronchamp kannst Du doch sehen, welch tolle Ergebnisse das bringen kann.
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#23   Friedrich Spee   22:04:28 | Samstag, 17. Januar 2009
Biene: Na wie wohl?
In der modernen Welt ist halt einfach kein Platz mehr für Blödsinn wie Adam+Eva, auf denen das ganze Cristen-Gebäude aufgebaut ist, es ist kein Platz mehr für Frauenverachtung (die sich in vielem in der RKK zeigt, nicht nur im Verbot von Priesterinnen), es ist kein Platz mehr für Schwulen-Feindlichkeit, es ist kein Platz mehr für überkommene Moralvorstellungen ala „keine Verhütung“ und „keinen Sex ausserhalb einer Ehe“, usw usf.
DAS ist der Grund für leere Kirchenbänke – nicht die Architektur, nicht das VII und auch nicht „die Freimaurer“…
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#22   HBR   22:00:28 | Samstag, 17. Januar 2009
Mir gefällt…
Mir gefällt dieser Kirchenbau. Hat was.
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#21   Vox e luce   21:59:38 | Samstag, 17. Januar 2009
Wie kann man nur…
Atheisten mit dem Bau von Kirchen beauftragen? o.O
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#20   Galatea   21:56:04 | Samstag, 17. Januar 2009
Genau, Herr Friedrich Spee,
Sie bringen es auf den Punkt. Sans en savoir être un maître – das können nur Sie.
Liebe Frau Kunstmaler, ein weiterer Aspekt: wenn ich mein liebevoll restauriertes Barockkirchlein besuche, dann nehme ich teil an dem, was unsere Vorfahren geleistet haben, an ihrer Gedankenwelt, an ihrer Kunst und an ihrem Schweiß, mit dem sie – unbekannt und ohne jeden Dank der Nachgeborenen- ohne technische Hilfsmittel, ohne Elektrizität und ohne Gewerkschaft das mitaufgebaut haben, was wir heute Zivilisation nennen. Eine vollkommen unterschätze und verachtete Leistung.
Wenn ich für die Verstorbenen bete, und mir die Malerei an den Seitenaltären ansehe, dann verspüre ich, was mit dem Begriff: „Gemeinschaft der Lebenden und der Toten“ gemeint ist.
Wie froh bin ich, Konzilsgaragen nur von außen sehen zu müssen. Wie der Herr Friedrich Spee bereits bemerkte, die Lehre ist Scheiße.
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#19   Biene Maja   21:44:24 | Samstag, 17. Januar 2009
Friedrich Spee
Sie werden leerer weil die Lehre scheisse ist
wie meinen Sie das????
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#18   Friedrich Spee   21:38:39 | Samstag, 17. Januar 2009
Die Kirchen, liebe Biene
werden aber nicht leerer wegen der Architektur – denn wie gesagt, es gibt genug alte Kirchen.
Sie werden leerer weil die Lehre scheisse ist.
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#17   Biene Maja   21:36:39 | Samstag, 17. Januar 2009
Friedrich Spee
wir zahlen ja Kirchensteuer die Kirchen werden immer leerer
Kirchenaustritte ich beklage mich nicht ich stelle nur fest
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#16   Gotthard   21:35:45 | Samstag, 17. Januar 2009
@biene maja
die heutigen Kirchen sind nur das Spiegelbild unseres
so oberflächlichen Glaubens Sinnentleert kahl keine Seele
stimmt, die Seele findest du in der Gips-Putten-Barock-Pracht von Vierzehnheiligen …
das ist mir Ronchamp viel viel näher und lieber – und Viel Viel sakraler, weil konzentrierter auf den Altar!
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#15   Friedrich Spee   21:25:00 | Samstag, 17. Januar 2009
@ Biene und alle anderen
Immer nur am meckern, so kennt man das.
Ihr werdet ja nicht gezwungen, in diese neueren Kirchen zu gehen, was soll also das ewige gemotze und gemecker? Es gibt weiss der Geier wie viele alte Kirchen – geht da hin und gudd is.
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#14   vonHerzmanovsky-Orlando   21:05:46 | Samstag, 17. Januar 2009
@großinquisitor
Du meinst diese Hochregallager für Menschen?
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#13   Biene Maja   21:03:31 | Samstag, 17. Januar 2009
an alle
früher hat man sich mehr Mühe gegeben um den Sakralen
Raum das die Kirche ist schön auszuschmücken
die heutigen Kirchen sind nur das Spiegelbild unseres
so oberflächlichen Glaubens Sinnentleert kahl keine Seele
ist da zu finden nichts zur Erbauung
Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Lande aus
Gottesstein erbauet von Gottesmeisterhand…
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#12   Gotthard   21:03:22 | Samstag, 17. Januar 2009
@großinquisitor
bitte noch mehr solch fundierter Argumente gegen eine tolle Kirche.
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#11   Der Großinquisitor   20:43:18 | Samstag, 17. Januar 2009
Der Teufel mit der dicken Brille?
Ronchamps ein Werk von Le Corbusier, dem Teufel mit der dicken Brille www.baunetz.de/…netzwoche_7_2006.pdf, ein Protagonist der menschenverachtenden Hochhausarchitektur…
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#10   Gotthard   20:31:44 | Samstag, 17. Januar 2009
@matt3
bist Du schon einmal in dieser tollen Kirchen gewesen? Schon als Jugendlicher ergreifende Eucharistiefeiern erlebt – mit der ersten Kelchkommunion meines Lebens! … Unvergeßlich …
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#9   matt3   17:12:49 | Samstag, 17. Januar 2009
meinen Geschmack trifft es auch nicht…
schaut mehr aus wie modernistische Scheune + Getreidesilo als wie Kirche.
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#8   Dr. Schlämmer   16:54:25 | Samstag, 17. Januar 2009
Preisfrage
Antwort: Schneckenhaus.
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#7   Gotthard   16:47:57 | Samstag, 17. Januar 2009
Ronchamp
So erkannten Vertreter der Erzdiözese Paderborn im Jahr 1955 mit sicherem Blick, daß die Kapelle von Ronchamp „ein nicht zu überbietendes Beispiel von Neuerungssucht, Willkür und Unordnung ist und den sakralen Charakter völlig vermissen“ läßt.
schon 1955 hatten selbsternannte Experten keine Ahnung.
Die Kirche in Ronchamp ist einfach wunderbar – außen wie INNEN!!!!!
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#6   Kunstmaler †   15:27:16 | Samstag, 17. Januar 2009
ja, und sakrale Gemälde
sollten auch wieder den Herrn preisen und sich den Richtlinien der alten Meister zuwenden und nicht der Selbstdarstellung des modernen Kunstfritzen verfallen, wo manches Gemälde in einem Farbpatzen endet.
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#5   Vox e luce   15:20:14 | Samstag, 17. Januar 2009
nachkonziliare Kirchenbauten…
…sind – so kommt es mir manchmal vor – Denkmäler, die sich von sich selbst überzeugte Architekten gesetzt haben. Ich finde, es zeigt sich, dass es einheitliche Bauformen für den Kirchenbau geben muss, allein schon deswegen, damit sich Gläubige in jederKirche bald zuhause fühlen können.
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#4   Kunstmaler †   15:08:55 | Samstag, 17. Januar 2009
Vox – Kirchen
Es geht doch nichts über alte Kirchen.
Wenn man sich vorstellt, wieviele Leute voriger Jahrhunderte dort gebetet haben, ist das Betreten eines so alten Gebäudes doch immer wieder ein Erlebnis.
Das habe ich bei modernen Kirchen noch nicht erlebt.
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#3   Vox e luce   15:05:55 | Samstag, 17. Januar 2009
@Kunstmaler
und wir sind sogar die Ersten unterhalb dieses Artikels! :-] :)3
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#2   Kunstmaler †   15:00:41 | Samstag, 17. Januar 2009
Vox e luce
wie Sie sehen, schreibe ich doch weiter – man hat mich dazu gezwungen. :-D
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#1   Vox e luce   14:57:02 | Samstag, 17. Januar 2009
Vier Millionen Euro werden gebraucht.
…schade drum. :-#
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