Narrenmesse in Leverkusen: Die Heiligen Drei Könige waren die ersten drei Politiker: „Sie legten die Arbeit nieder, zogen schöne Gewänder an und gingen auf Reisen.“
Der ‘Kölner Stadtanzeiger’ zeigt Bilder der „Rejimentsmess“ am letzten Wochenende.
(kreuz.net, Leverkusen) „Kardinal Meisner zum Trotz“ fand am 4. Januar in Leverkusen eine Narren-Messe
statt.
Das erklärte Ana Ostric in der Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’.
Es handelte sich um die
„Rejimentsmess“ der Karnevalsgesellschaft „Opladener Altstadtfunken“. Sie fand am Wochenende in der Remigius-Kirche
statt.
Leverkusen ist die nördliche Nachbargemeinde von Köln.
Der Narrenmesse stand Hw. Heinz-Peter
Teller – katholischer Stadtdechant und Pfarrer an St. Remigius – vor. In seiner Predigt verwendete er
den kölschen Dialekt.
Dabei erzählte er, festgestellt zu haben, daß die Heiligen Drei Könige die
ersten drei Politiker gewesen seien: „Sie legten die Arbeit nieder, zogen schöne Gewänder an und gingen
auf Reisen.“
Natürlich trug Hw. Teller eine Narrenkappe.
Nach Angaben des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’
amüsierten sich die Gläubigen in der voll besetzten Remigius-Kirche bestens.
Für die Narrenmesse wurde
ein eigenes Heftchen mit den Liedern und Gebeten angefertigt.
Zur Melodie des Bläck-Fööss-Hits „Mer
losse dr Dom en Kölle“ wurde der „Herrjott“ geehrt und das Vaterunser auf Platt gebetet.
Pfarrer Teller
mahnte in seiner Predigt auch an, die „kölsche Sproch“ lebendig zu halten.
Organisator der Messe war
der Hauptmann der „Opladener Altstadtfunken“, Franz-Josef Finette:
Der Gottesdienst sei ein Höhepunkt,
auch wenn Kardinal Joachim Meisner von Köln seinen Unmut über karnevalistische Mundartmessen äußere –
wird er von der Tageszeitung zitiert.
Doch Finette betont: „Wir machen ja kein Event. Ich texte richtige
Kirchenlieder und Gebete um.“
Außerdem würden Kirche und Karneval selbstverständlich zusammengehören:
„Der Karneval kommt aus der Kirche.“
Das lateinische „Carne vale“ bedeute „Abschied vom Fleisch“ und
stehe für den Beginn der Fastenzeit.
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62 Lesermeinungen
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@ matt3 Was Sie da beschreiben, geht de facto zu weit, aber z.B. eine gute, inhaltlich auch durchaus etwas
„gesalzene“ Predigt in Reimform- warum nicht? Da bin ich irgendwie ‘ne kölsche Jung: Man muss och jönne
könne!
Sosehr ich den Humor schätze: Andacht und Spasseteln gehen nicht zusammen… Priester Gottes im Vollzug
sind keine Narren und sollen auch nicht vorgeben welche zu sein. Das muss man nicht in der Kirche aufführen.
In dem Zusammenhang: vor kurzem sah ich im Fernsehn wie ein österr. Schlagersänger (den ich nicht kannte,
die Szene interessiert mich nicht) eine Kirche vereinnahmte für ganz kitschige pseudo-religiöse Schunkelmusik.
Und der Pfarrer war auch dabei und alle haben sie wohlwollend gelächelt. Für mich war das ein Sakrileg
und die Kirche entweiht. Eigentlich hätte man sie danach abreissen müssen
Samurai In meiner Jugend (um 1800) wurde das Karnevalstreiben vom französcihen Statthatler in Mainz Rizambeau
oder so ähnlich verboten. Dennoch haben die Mainzer ihre Fasenacht durchgeführt und das Lied kreiert „
Rziaba Rizaba moje fängt die Fasenacht a. „ Wir Franzosen finden Karneval nicht so toll.
Gläubige … haben wenigstens noch was zu lachen – sie wissen sich erlöst – sie kennen die Frohe Botschaft –
sie wissen sich zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen – sie wissen sich mit dem Brot des Himmels gestärkt –
sie wissen ihren Gott unter sich, der in ihrer Mitte sein Zelt aufgeschlagen hat. Freut euch im Herrn
zu jeder Zeit! Diese griesgrämige sauertöpfische Gesinnung hat immer katholischer Lebensfreude und dem
Ernst der Erlösung nichts zu tun.
Tja, matt, interessant ist, daß die Narren wirklich „Narrenfreiheit“ besassen. Sie – und nur sie – durften
bei Hofe nämlich Kritik üben ohne befürchten müssen, einen Kopf kürzer zu enden. Narren waren quasi
das mahnende Gewissen der Herrscher. Selber Hintergrund – andere Zeit: Rheinland, kurz nach 1800,französische
Besetzung: Der karneval wurde den katholischen Kölnern erlaubt, obwohl sie dabei die Herrscher kritisierten.
Aber diese Kritik konnte wie ein Ventil zum Luftablassen wirken – und das wussten auch die Franzosen.
@Samurai: die Narren des Mittelalters hatten zumindest einen Unterhaltungswert… die Narren hier im Forum
gehören narrengemäß in der Klapse aufbewahrt. Mal ehrlich: dieser bemitleidenswerte Eli-Chaot hat einen
Exorzismus notwendig.
Stichwort: Narrenkappe Ironie der Geschichte, aber hier scheint einigen nicht bewusst zu sein, wer die
Narren (die mittelalterlichen) waren und- welche Bedeutung sie hatten.
Vorsicht auch vor den Helfershelfern eines „Defendor“, namentlich „GloriaPolo“ und Konsorten… deren –
Lügen – Geifer mittlerweile zu tropfen beginnt ! Deshalb für defndor noch einmal: www.KlovonPaula.netwww.onlinewahn.de/ende.htm
Vorsicht auch vor den Helfershelfern eines „joberens“, namentlich „prada“ und Konsorten… deren – Lügen –
Geifer mittlerweile zu tropfen beginnt ! Daher für die „joberens-Fraktion“ noch einmal: www.gloriapolo.net/
@Asteriskus Nein, Jesu Opfertod war sicherlcih nicht lustig. Aber gerade weil er alles Leid dieser Welt
auf sichgenommen hat, dürfen wir uns freuen. Er will bestimmt nicht, daß wir uns an das Kreuz schlagen
lassen. Und Sie wissen doch auch, wer betet und fastet, der soll sich das nicht anmerken lassen. Hat Jesus
jedenfalls mal gesagt. Nur so nebenbei. Regina1961
Ihr LIeben Überlassen wir auch hier den vielen, sicherlich mündigen und selbst denkenden Mitlesern ihr
Urteil und die Bewertung unserer, zum Teil gegenteiligen Meinungen und Ansichten. Ich kann dem ganz ruhig
und gelassen entgegen sehen. Ich werde jedenfalls auch weiterhin auf Unsinn und Unfairnis nicht eingehen.
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Vorsicht vor der der „joberen’schen christlichen Fairness“ Sie – die „joberen’sche Fairness“ heisst „übersetzt“:
HÄRETIK PUR ! und sie verströmt den Hauch Satans ! Oder anders ausgedrückt: Sie verlangt „Fariness“
gegenüber dem modernistischen „Wegtolerieren“ der alleiniigen Wahrheit und Seines mystischen Leibes,
der heiligen Mutter Kirche ! Kurz: Sie verlangt „Fairness“ gegenüber der LÜGE…und somit gegenüber
dessen Vater, Satan ! Wahre CHRISTLICHE FAIRNESS orientiert sich unumstösslich an der reinen Lehre der
heiligen Mutter Kirche, dem mystischen Leib CHRISTI ! Und alle „joberense“ werden von denjenigen, die
sich treu zur heiligen Mutter Kirche bekennen noch lange auf ihre geforderte „Fairness“ gegenüber der
Lüge warten müssen ! Besonders für alle „joberense“ die Empfehlung: www.gloriapolo.net/
@ Pater Lingen Mag ja sein, aber der Sonntag (dies solis) und Weihnachten (Wintersonnenwende) sind auch
ursprünglich heidnisch. Diese sind christlich umgedeutet worden, und ähnliches ist auch dem Karneval
geschehen, der ja in anderen Teilen Deutschlands auch „Fastnacht“ heißt. Aber Sie sind wahrscheinlich
kein Karnevalist… Oder haben Sie etwas da ganze Jahr Karneval?
Freude, Spass… bei der Messe und was man in diesen Lesermeinungen so alles liest. Es war ja auch so
lustig als Christus sich für uns opferte. Ne, was haben die damals gelacht… Widerliches Gelichter!
Eure geistige Armut kotzt mich an!
christliche Fairnis Auch, Wenn man keine Argumente hat, sollte man doch christliche Fairnis zu wahren
versuchen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Josef Berens und die „kindliche Sexualität“ Da meinte der Jupp hier im Forum doch einmal glatt, man sollte
auch die „kindliche Sexualität“ respektieren. Jetzt mal ehrlich liebe Brüder und Schwestern: würdet
ihr so einem eure Kinder auch nur für 5 Minuten anvertrauen? Damit der Jupp die „kindliche Sexualität“
eurer Kinder mal ein bischen weiterentwickeln kann? Also ich weiss nicht, ich weiss nicht…kann man nur
hoffen dass die keine kleinen Kinder in seinen Orgelstuhl reinlassen, im guten alten Rommersheim.
Joberens offenbart mit jedem Beitrag seine schizophrene Doppelmoral Herr Berens, Sie offenbaren in Ihren
Beiträgen eine große Unglaubwürdigkeit, an persönliche Schizophrenie grenzend, wenn Sie einerseits
Struktur und Lehre der katholischen Kirche komplett ablehnen, andererseits sich immer wieder anbiedernd
für „unsere katholische Kirche“ einzusetzen vorgeben. Sie betonen wiederholend und pathetisch, wie wichtig
Ihnen das Evangelium sei, andererseits blenden Sie die wesentlichen Lehren und Lehrstücke des Evangeliums
Jesu Christi bewusst aus, weil es Ihnen nicht in Ihr Konzept passt. Mit jedem Ihrer widersprüchlichen
Beiträge vergrößern Sie Ihre Unglaubwürdigkeit. Herr Berens, erkennen Sie Ihre Doppelmoral, bringen
Sie Ordnung in Ihr Veröffentlichungsleben. Lassen Sie den „alten Menschen“ ‘Jobrerens’ sterben und –
inspiriert vom Evangelium – einen neuen, glaubwürdigen, weil kirchlich orientierten ‘Berens’ auferstehen.
Versuchen Sie’s doch mal – es ist gar nicht so schwer!
„joberns’sche“ Lügen-Prophetie ist schnell an ihren – faulen – Früchten zu entlarven ! Aufgrund verbissener
Verbreitung von Lügen-Prophetie die stets aktuelle Empfehlung an alle, besonders aber an jene, die meinen
mit einem modernistischen, selbstherrlichen „Weichspül-Glauben“ das Heil „erfeilschen“ zu können: www.gloriapolo.net/
Bei dieser Gelegenheit ist der von einigen Usern bereits mehrfach eingebrachten Ratschlag mit Nachdruck
weiter zu empfehlen die „Beiträge“ von einem „einfachen, denkenden Katholiken“ – oder besser einem Zersetzer
der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche – wie „joberens“ und seiner Helfershelfer zu IGNORIEREN und
sich zu keinen geschriebenen Reaktionen hinreissen lassen. „joberens“ und Konsorten sprühen das freimaurerische
Lügen-Gift und finden nichts „amüsanter“ als die von ihnen verachteten, treu zur reinen Lehre der heiligen
Mutter Kirche stehenden Katholiken „aus der Fassung zu bringen“ und sie dann durchtrieben der „Unchristlichkeit“
zu bezichtigen
Freude Gott ist bekanntlich ein Freund der Menschen und dürfte sich seine Freude daran haben, wenn Menschen
sich freuen. Könnten so nicht auch die nicht selten versuchen amtskirchlichen Menschseinsbeschneidungen
sogar Versündigungen vor Gott sein? Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
@Aurerlius Sie haben es schön dargelegt und ihr Latein ist einwandfrei ! Was meinen Sie wohl von wem
auch ein „defendor“ verteidigt wird ? So wie jeder, der die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche unverfälscht
verkündet ! Na ? Genau !
@defendor Entschuldigen Sie die Frage, aber ich komme mit Ihrem Nick nicht ganz klar. Ich meine, „defendor“
sei eine passive Verbform und heißt „ich werde verteidigt“. Ist das Absicht? Oder meinten Sie „defensor“?
Kann sein, daß ich mich irre, mein Latein ist so wahnsinnig schlecht.
BITTE AN DIE REDAKTION…den Häretiker „joberens“ – erneut – zu sperren ! Bitte beachten, dass der Häretiker
„joberens“ sich schon längst selbstEXKOMMUNIZIERT hat ! Seine schäbigen Beiträge in diesem Forum sind
lediglich die Spitze des Eisberges seiner Feindschaft gegen die heilige Mutter Kirche und deren reinen
Lehre ! Daher sind die Beiträge vom Häretiker „joberens“ per se Schall und Rauch und für die Bekenner
der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche keine Silbe wert ! „joberens“ ist einer jener Sorte „Katholiken“,
die ihre vorgetäuschte „Frömmigkeit“ dazu benutzen, Verwirrung und Lüge zu stiften ! Mit anderen Worten;
sämtliche vom Häretiker „joberens“ hier vorgebrachte „Auesserungen“ stehen ausserhalb der alleinigen
Wahrheit JESUS CHRISTUS und Seines mystischen Leibes, der heiligen Mutter Kirche ! Die heilige Mutter
Kirche lehrt keinen Synkretismus keine Anstiftung zum Mord an ungeborenen Kindern keine Verleugnung der
alleinigen Wahrheit JESUS CHRISTUS keine Relativierung SEINER HOCHHEILIGEN WORTE keine Verprotestantisierung
der heiligen Eucharistie und keine Leugnung der heiligsten Gegenwart CHRISTI sowohl in der heiligen Eucharistie
sowie im Tabernakel keine Legnung des Fegefeuers, der Existenz Satans und der Hölle keine Missachtung
der heiligen Beichte keine künstliche Verhütung Die heilige Mutter Kirche lehrt all das nicht, was der
Häretiker „joberens“ hier in seinem luziferischen Lügen-Wahn vorgaukelt ! Besonders für das Seelenheil
aller „joberense“ diese besondere Empfehlung: www.gloriapolo.net/ Sehr lesenswert !
Marcelus Sollten wir es nicht besser Gott selber überlassen, wie er zu solchen Gottesdiensten steht?
Er wendet sich mit Sicherheit da nicht ab. Ob er nicht eher Wohlgefallen an einem frohen und freudigen
Gottesdienst haben könnte, als an einem stock steifen, der auch nur pflichtgemäß abgesessen wird? Ist
es nicht sogar auch unsinnig und müßig, sich darüber Gedanken zu machen und darüber zu grübeln, was
wohl Gottes Geschmack sein könnte? Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Derbe Mundartmessen, Karnevals- und Narrenmessen, diese Frevel am hl. Opfer des Altares sind grauenhafte
Blasphemien, die die Verantwortlichen in den Stand der schweren Sünde katapultieren, und ein Katholik
wendet sich vor solchen Spektakeln mit Abscheu ab. Gott sei Dank hat endlich wieder ein gottesfürchtiger
Papst die Verfolgung der richtigen Römisch-Katholischen Messe abgestellt.
Da fällt mir ein: Vieleicht sollten wir einigen hier mal verzelle, was es mit de kölsche jrundjesetz
auf sich hat, falls die überlegen, ob das mit der katholischen Lehre vereinbar ist. Übrigens: Auch
wenn ich so im normalen Leben rede, rutschen mir immer mal Brocken Massematte (Münsteraner „Geheimsprache“)‘raus
und natürlich Münsterländer Platt (Heimat!) oder eben einige kölsche Töön, ich sag ja, ein Vorfahr
von mir muß (!) aus dem Hiligen Kölle gekommen sein.
@Samurai: Friedliches Miteinander „Man kann zusammenleben. Beispiel:NRW Hier leben Rheinländer und Westfalen
zusammen, ohne sich die Köpfe einzuschlagen. Fällt zwar manchmal schwer -aber es geht.“ Stimmt schon,
auch wenn’s manchmal schwerfällt Ich habe heute noch eine Autofahrt durch Ihre Heimat vor, einmal Rheinland
nach Osnabrück über Westfalen
Oder um Jürgen Becker zu zitieren: „Man kann zusammenleben. Beispiel:NRW Hier leben Rheinländer und
Westfalen zusammen, ohne sich die Köpfe einzuschlagen. Fällt zwar manchmal schwer -aber es geht.“
@Samurai: Lebensweisheiten Leve und leve losse! Und nicht zu vergessen: Dat kölsche Jrundjesetz (Die
kölschen 10 Gebote) § 1 Et es wie et es § 2 Et kütt wie et kütt § 3 Et hätt noch immer jot jejange
§ 4 Wat fott es, es fott § 5 Nix bliev wie et wor § 6 Kenne mer nit, bruche mer nit, fott dome § 7
Watt willste mache? § 8 Mach et jot, äver nit zu of § 9 Wat soll dä Quatsch? § 10 Drinkste eene mit? :)3
@ Aurelius Danke für die „Schützenhilfe“, denn Kirche und Humor und Fastelovend gehören zusammen. Ich
bin zwar Westfale, aber ich glaube, ein entfernter Verwandter muss (!) vom Rhing jewese sin. In diesem
Sinne: Leve und leve losse!
praktizierte und entdeckter Liturgiemissbrauch mit Entgottung! es ist ja ekelhaft was so alles in den
sog. „Kirchen“ der Jahre nach dem V-II alles möglich ist! Wider dem V-II! Wider den im V-II schlummernden
Häresien, Liturgiemißbräuchen und Entgottungen!
Also, als Rheinländer… … muß ich sagen, daß sowas hier eine Daseinsberechtigung hat und wenn Kreuz.net
in den nächten Wochen die „Narrenmessen“ anpragern will, bleiben uns zumindest Artikel, die knapp an
der Holocaustleugnung vorbeischreddern, die übliche Homosexuellenhetze und sonstige Beispiele von christlicher
Nächstenliebe a la kreuz.net erspart, weil es dann nix anderes hier zu lesen gibt. Der Karneval muß
sicher nicht vor der Kirchenpforte bleiben, egal was Meisner sagt, der ist ja eh nicht von hier. Und gegen
den Einsatz von rheinischer Mundart in der Predigt in der fünften Jahreszeit ist nichts einzuwenden.
Man kann auch inhaltlich gute Predigten op Kölsch halten, das heißt ja nicht, daß alles was rheinisch
ist, gleich eine Büttenrede ist. Narrenkappen, umgetextete Karnevalslieder und Kostüme gehören allerdings
nicht in die Kirche. Man kann uch alles üvverdrieve…
@ Amanda In den Karnevalsmessen, die ich bisher miterlebt habe, darunter einige, die Bischof em.Lettmann
zelebrierte, habe ich nicht eine einzige Büttenrede gehört, allerdings schon Predigten in Reimform,
die oft nicht nur gut, sondern stilistisch wie auch inhaltlich hervorragend waren. Ob Gebet im Karneval
nichts verloren hat -habe ich meine Zweifel. Denn entweder hat der christliche Glaube mit dem Leben -auch
dem ganz alltäglichen – zu tun, dann auch mit dem Karneval oder der Glaube ist nicht glaub-würdig. Für
mich gibt es keine Trennung zwischen sakral und säkular. Gott sei Dank! Übrigens: An alle Kölschen
hier im Forum: „de bergische Jung“ Willibert Pauels ist ein gutes Beispiel, wie sich christlich-katholischer
Glaube und Fastelovend verbinden lassen.
Das hl. Opfer des Altares, das unblutig vergegenwärtigte Kreuzesopfer Jesu Christi, als Narrenmesse…
Das ist nicht nur ein Sakrileg, sondern eine Leugnung des Opfercharakters des hl. Opfers des Altares!.
Erzbischof Lefebvre hatte schon recht, als er angesichts der Neuen Messe allen Katholiken davon abriet,
dort den Gottesdienst zu besuchen, und besser sonn- und feiertags eine fromme Privatandacht zu halten,
als zu solchen liberalen Katholiken in die angebliche Messe zu gehen.
Wer im Gottesdienst nicht herzhaft lachen kann, vermeidet diese herrliche und den Menschen als Geschöpf
G*ttes auszeichnende Gabe auch in allen anderen Lebensvollzügen tunlichst. Das sind dann die moralinsauren
Blaustrümpfe, die Bitter- und Sauertöpfe un die triefaugigen Heususen. Vor diesen Kreaturen hat selbst
der liebe G*tt Angst, damit er nicht in g*ttliches Lachen über ihre Bitterkeit ausbrechen muss… Jawoll!
Samurai: Dialekte sind eigene Untersprachen einer gemeinsamen Sprachfamilie, deren einigendes Element
die hochdeutsche Sprache ist. Noch heute lernen viele deutsche Dialektsprecher das Hochdeutsche als erste
Zweitsprache. Im Hochdeutschen nennt man Dialekte aber nicht Platt, sondern Dialekt. Als Plattdeutsch
bezeichnet man im allgemeinen Deutschen norddeutsche Dialekte. Eine gute Bekannte, in den 1920er als Kötterstochter
geboren, lernte erst in der Schule Hochdeutsch als erste und einzige „Fremdsprache“. Kölsch ist übrigens
kein Platt, also Dialekt, sondern eine eigene Sprache, eben die „kölsche Sproch“.
Gottesdienst im weitesten Sinne? Ich will noch einen Schritt weiter wagen. Ich könnte mir problemlos
vorstellen, daß Gott sogar z. B. an einer schönen Karnevalsveranstaltung, bei der die Menschen sich
freuen, Jubeln und lachen Wohlgefallen haben dürfte. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Mundart, auch „Platt“ genannt, war normale Umgangssprache. Eine gute Bekannte, in den 1920er als Kötterstochter
geboren, lernte erst in der Schule Hochdeutsch als erste und einzige „Fremdsprache“. Kölsch ist übrigens
kein Platt, also Dialekt, sondern eine eigene Sprache, eben die „kölsche Sproch“.
@Samurai Danke, mir ist durchaus bewusst, dass ein rheinischer Katholik keine Einwände gegen Mundartmessen
hat. Dennoch bin ich immer wieder schockiert, wie wenig Sensus bei einigen Menschen für das Thema vorhanden
ist. @Josberens Lern zwischen den Zeilen zu lesen!
@ nomen_domini und agnosti Die User, die sich hier gerade aufregen sind entweder – evangelisch-reformiert
oder – sture Westfalen (eigentlich ein Widerspruch) oder – beides (eine Katastrophe) aber eines sicher
nicht: Rheinländer geschweige denn Köllner.
Hier und da gelingt es einígen wenigen Engagierten, den bitterbösen Ernst aus der Sache zu nehmenund
die herabhängenden Mundwinkel etwas anzuheben. Wenn etwas noch beeindruckt an diesem Verein, so ist das
ohnedies nur noch, wenn er seine“Frohe“ Botschaft auch einmal „froh“ und „locker“ rüberbringt. Der Vatikan
machts vor. www.spiegel.de/…,1518,599339,00.html Das können die Vatikanboys ja nicht im Ernst gemeint
haben. Also Leute, seid mal etwas entkrampfter! ignosti, lächelnd
Oh mein Gott! Wie können die nur! Dabei versteht Gott Deutsch nur im Notfall und Kölsch rein garnicht.
Das Latein hingegen ist Gottes Muttersprache und er hat schon das Schöpfungswort in lateinischer Sprache
gesprochen.
Joberens Ich könnte mir vorstellen, daß Gott… So könnte ich mir sogar vorstellen, daß Gott… Wie
gut, daß Gott nicht an die Vorstellungskraft von joberens gebunden ist! Dann hätte er nämlich niemals
Mensch werden können. Denn das kann sich ja joberens bekanntlich NICHT „vorstellen“…
Narren Messe Ich könnte mir vorstellen, daß Gott sehr wohl Wohlgefallen an diesem Gottesdienst hatte.
Bei einem Gott gefälligen Gottesdienst dürfte es nicht auf eine streng vorgeschriebenen Form und Ritus
ankommen sondern auf die Gesinnung der Organisatoren und der Mitfeiernden. So könnte ich mir sogar vorstellen,
daß Gott an einem freudigen und frohen Gottesdienst, ja vielleicht sogar an einem schönen Konzert mehr
Wohlgefallen finden könnte als an einer stock steif gefeierten Messe. Danach, wie der Kardinal dazu steht,
dürfte Gott wohl kaum fragen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
An die Luft setzen! Diese Narren im Messgewand verunglimpfen durch diesen Blödsinn das Heilige Messopfer.
Hat der Erzbischof keine Autorität mehr über seine Leute? Priester dieser Sorge gehören an die Luft
gesetzt.