Liturgie
Noch eine liturgische Revolution
Mit viel Phantasie und wenig Rückbindung an die Liturgie der Kirche hat man in der Erzdiözese Mailand eine weitere Liturgiereform ausgeheckt.
Der ursprüngliche 'Ambrosianische Ritus'
Der ursprüngliche ‘Ambrosianische Ritus’
(kreuz.net) Der ambrosianische Ritus der Erzdiözese Mailand besitzt ein neues Lektionar. Es ist nicht nur ein liturgisches Buch, sondern eine „kleine große Revolution“.

Das berichtete die Mailänder Tageszeitung ‘Il Sole 24 Ore’ schon Mitte November.

Der ambrosianische Ritus wird nicht nur – mit wenigen Ausnahmen – in der Erzdiözese Mailand gefeiert. Ambrosianische Gebiete gibt es auch in Teilen der Diözesen Como, Bergamo, Novara und in der Schweizerischen Diözese Lugano.

Das Lektionar trat bereits am 16. November – dem ersten ambrosianischen Adventssonntag – in Kraft. Geschlagene dreißig Jahre wurde an dem Buch herumlaboriert.

Das bisher gültige Lesungs-Buch war im Jahr 1976 als provisorische Fassung publiziert worden.

Mit der Einführung der neuen Leseordnung gibt es im ambrosianischen Ritus keine gewöhnlichen Jahreszeiten mehr. An ihrer Stelle wurden thematische Sonntage eingeführt.

In der Zeit von Epiphanie bis zum Beginn der Fastenzeit geht es in den Lesungen um die großen Manifestationen Christi: Taufe am Jordan, Hochzeit von Kana, Brotvermehrung, Stillung des Seesturmes und Heilungswunder.

In den Sonntagen nach Pfingsten werden die Etappen der Heilsgeschichte durchschritten: Schöpfung, Erbsünde, die großen Gestalten des Alten Testamentes – Abraham, Moses, Jakob und David. Sie werden im Licht ihrer Erfüllung in Christus betrachtet.

Entsprechend sind die drei Lesungen der Sonntagsmesse aufeinander abgestimmt.

Die Reform versucht auch, die Vorabendmesse zum Sonntag als erste „Feier des Sonntages“ aufzuwerten.

Zu diesem Zweck wird zu Beginn dieses Gottesdienstes das Evangelium von der Auferstehung gelesen – womit diese Messe gleich vier Lesungen enthält.

Die Vorabendmesse kann in zwei Varianten gestaltet werden.

Die einfache Form beginnt mit einem Eröffnungslied, dem Auferstehungsevangelium und fährt dann mit dem Gloria weiter. Diesem folgen die drei Sonntagslesungen.

Daneben gibt es eine feierliche Form – die wohl in der Praxis selten zur Anwendung kommen wird.

Sie beginnt mit der Vesper, die aus dem Lucernarium – einem ambrosianischen Lichtritus –, einem Hymnus und einem Responsorium besteht. Danach folgt die Lesung des Auferstehungsevangelium.

Im weiteren entfällt eine der drei Lesungen.
      
41 Lesermeinungen
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#41   Maus   19:13:56 | Montag, 26. Januar 2009
@Tolerant
Du bist klasse! Deine Beispiele finde ich echt großartig (nur der Lebenslauf fällt etwas aus der Rolle).
@ all:
Wenn ich den Tabernakel suche, dann weiss ich, dass es ganz in der Nähe eine kleine rote Lampe (meist Kerze) gibt. Mit dieser kleinen Hilfe findet man auch im Ausland fast immer die richtige Stelle der Kirche.
Aber ganz unabhängig davon muss ich mich fragen, ob es denn so viel schlechter ist, wenn man wo anders betet? Also der Gott, den ich kenne, der ist dreieinig. Da ist also der Hl. Geist, der auf allen gefirmten ruhen sollte, Gott Vater, der sich meiner Meinung nach nicht einsperren lässt und überall anwesend ist und dann noch sein Sohn. Dieser mag ja ganz besonders im Allerheiligsten zu finden sein, aber wie war das, wir sollen uns kein Bild machen? Nichts auf oder unter der Erde anbeten? Hmm, kann ich dann Gott wirklich so in das Allerheiligste „sperren“, dass ich dies anbete? Auch auf die Gefahr hin, dass ich nun hier in der Luft zerrissen werde, weil das schon eher evangelisch ist (Kätzer?), ich denke, Gott ist in allem und hinter allem. Wenn ich vor dem Allerheiligsten bete, dann sehe ich es als Hinweis, Hilfe, dass man gemeinsam betet. Ansonsten muss ich doch fragen, warum es so schwer sein kann den Tabernakel zu finden. Kann man den dann nicht auch in heiliger Stimmung spühren?
Ach ja im Augsburger Dom steht die Monstranz bei der Anbetung auf dem Volksaltar und alle Priester beten vom Kirchenraum aus. Also da versperrt keiner die Sicht.
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#40   Beatus Theophilus_89   16:11:10 | Montag, 26. Januar 2009
Wenn die Bienchen mit den Blümchen…!
Es ist doch egal in welcher Weise wir die Messe feiern.
Die Würde zählt!
und allein, ob es Gottgefällig ist oder nicht.
Mir persönlich gefällt zwar der tridentinische Ritus auch besser. Dieser würdige Ritus wurde von Pfr. Hans Buschor [ktv-Fernsepriester] so erklärt, dass durch das mit dem Rücken zum Volk ein gemeinschaftliches Miteinander mit dem Pfarrer ensteht! D. h. wir feiern gemeinsam mit Ihm. Wir verstehen in auch sogar wenn er mit dem Rücken zu uns steht. Darum sind die vorkonziliaren Priestergewänder auf dem Rücken so kunstvoll gestaltet.
Ich glaube, man muss der Heiligen Messe beiderlei Arten eine Chance lassen.
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#39   r.ruhrgebietler   07:17:40 | Montag, 26. Januar 2009
@Biene Maja –
Auf diese Zeit warte ich schon lange vielleicht erlebe ich
es noch wenn der Volksaltar verschwindet und wir sind
wieder bei der Eucharistischen Anbetung und Gott der
Mittelpunkt ist von Ihm kommen wir und zu Ihm sollen wir gehen.
ja… ich musste miterleben wie sie den Hochaltar entfernten, die ersten Seelen ihre Pfötchen hinhielten und etwas zu empfangen vermuteten, daß die Leib des Herrn Jesus Christus sein sollte.
Hoffentlich erleben wir alle den Tag, an die Mahltische wieder entfernt werden MÜSSEN. Die eucharistische Anbetung vom Priester geleitet wird, der Priester das Rosenkranzgebet öffentlich pflegt und im Beichtstuhl (fast) immer zu finden ist! Die Sakramentspraxis 2009 liegt total am Boden! Zyniker, kirchen- und gottesfeindliche Kräfte (z.B. Gotthard, regina19…, eli-dingsbums) etc. haben das klar erkannt und wollen diesen Status ausbauen. Großes bahnt sich an!
Gott die Ehre – der Menschenseele zum Heil und ewigen Leben in der ewig glückseligmachenden Anschauung Gottes!!!
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#38   möchtegern-kathole   23:20:25 | Sonntag, 25. Januar 2009
@ Gotthard
„Erinnere ich mich richtig – oder gibt es Lücken?“ (heute, 22:08)
Mir scheint, dass es Lücken gibt.
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#37   monti   23:09:22 | Sonntag, 25. Januar 2009
Sehen Sie Gotthard,
wunderbar … solche Mähler – und nicht die Opfer des Tempels – sind die Vorbilder der Eucharistiefeier.
Da stimme ich voll mit Ihnen überein. Was ich aber nicht verstehen kann: Warum kann die Kirche sich nicht hinstellen und zugeben: „Ja, ok, wir haben uns geirrt, so ist es“ DAS wäre wenigstens konsequent.
So aber behauptet man, nach dem Konzil sei, bis auf einige Kleinigkeiten, wie vor dem Konzil, die Kirche sei die Gleiche. Was aber – zumindest, wie es in der Praxis aussieht – nicht der Fall ist.
Und deshalb gebe ich Williamson völlig Recht, wenn er sagt, die „Amtskirche“ vertrete eine neue Religion.
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#36   Gotthard   23:08:01 | Sonntag, 25. Januar 2009
@mat3
du entwickelst ja einen richtige Predigermasche.
inhaltliche Argumente interessieren doch diese Tradi-Typen selten … ich stelle sie lieber mit ihren eigenen defizitären Aussagen… dann könne sie meist nichts mehr sagen.
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#35   Biene Maja   22:53:29 | Sonntag, 25. Januar 2009
an alle
ich bin müde und gehe ins Bett mehr fällt mir nicht ein
bin seit 4 Uhr auf Angenehme Nachtruhe schönen Abend.
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#34   Tolerant   22:49:52 | Sonntag, 25. Januar 2009
Caritatem (Liebe?)
Ich werde Ihre Empfehlung beherzigen.
Meine bescheidene Ausbildung war bei am Humanistischen Gymnasium der Karmeliten , an der Hochschule der Franziskaner, an der katholischen Universität Eichstätt/ Abt.München, unter anderem Vorlesungen bei Herrn Joseph Ratzinger, Fortbildungen im Religionslehrerseminar bei den Redemptoristen usw.
In meiner bescheidenen Arbeit in und für die Kirche war ich drei Jahrzehnte im Bildungswesen der Diözesen Bamberg, Salzburg und München mit Erfolg tätig, außerdem in Pfarreien. Ich durfte auch die Ausbildung von zukünftigen Priester, Diakonen und Pastoralreferenten begleiten . Mein Lieblingsgebiet: Jugendarbeit.
Ich danke Ihnen für die außerordentliche Beurteilung meiner Person. Gottes Segen. bleiben Sie gesund. Ihr T
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#33   matt3   22:48:37 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Gotthard
du entwickelst ja einen richtige Predigermasche. Das bin ich sonst garnicht so gewohnt, dass du so wortgewaltig auftrittst. Das ist zweifellos ein Werk der Inspiration.
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#32   Gotthard   22:43:56 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Tolarant
wunderbar … solche Mähler – und nicht die Opfer des Tempels – sind die Vorbilder der Eucharistiefeier.
Darum haut Paulus bei den Korinthern so rein, weil die Wohl-Situierten sich um die einfachen Schlucker nicht kümmerten …
und bedenkt Paulus! der Jesus nicht gekannt hat – kein Evangelium gekannt hat – der Phasisäer gewesen war … dem der Tempelkult vorher ein Anliegen war!
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#31   matt3   22:32:27 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Tolerant: hach, wie romantisch!
Da kriegt man richtig eine Gänsehaut, wenn du das so erzählst. Du hast wirklich eine ausgezeichnete Begabung Bilder zu vermitteln.
bei uns nennt man das auch „Gschichtldrucker“ :-D
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#30   caritatem   22:31:11 | Sonntag, 25. Januar 2009
Tolerant
sie haben nichts verstanden.Ich empfehle Ihnen ein Seminar zu belegen,um unsere wahre,heilbringnde Mutterkirche besser zu verstehen?
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#29   Tolerant   22:27:05 | Sonntag, 25. Januar 2009
WO ZWEI ODER DREI
IN MEINEM NAMEN VERSAMMELT SIND, DA BIN ICH MITTEN UNTER IHNEN.
Dazu ein Bild: Ein Feuer am Ufer des Sees. Ein junger Mann, etwa 30 lagert mit seinen Freunden und Freundinnen auf Decken rund ums Feuer. Die Männer haben Fische gefangen, die Frauen Brot gebacken. Einer
hat Wein mitgebracht. Eine Frau Oliven, Weintrauben.
Das Brot wir nach dem Gebet geteilt und der gesegnete Becher kreist. Es ist still. Jemand spielt auf der Hirtenflöte, jemand trommelt. Der junge Mann erzählt, sagt ihnen: Mein Vater liebt euch, dich und dich. Euer Vater im Himmel.
Es wird Abend und die Sterne leuchten in der Finsternis.
Am Feuer: Singen, Lachen, tanzen ums Feuer.
Der Messias tanzt mit. Seine Gemeinde, ein Ereignis und keine Institution.
Er verkündete durch sein Leben und Sterben das Reich Gottes – und dann kam die Kirche –
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#28   Heggi   22:11:35 | Sonntag, 25. Januar 2009
Gotthard
Wer hat hat Sie heute bei der Messe angeschaut? Natürlich, ein zweiter Thomas Gottschalk; vielleicht war es auch der Fernsehkoch Siebeck. Wer weiß?
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#27   Gotthard   22:08:08 | Sonntag, 25. Januar 2009
@biene maja
ich schaue gerne den verwandelten Leib Christi an
wenn ich mich recht erinnere, kannst Du bei der von Dir so heiß und innig geliebten Liturgie den verwandelten Leib des Herrn nicht anschauen …
wenn ich mich recht erinnere, kannst du bei der von dir so heiß geliebten Liturgieform den Tabernakel nicht sehen, weil der Priester ihn total verstellt … schaust Du Richtung Tabernakel – siehst du den Rücken des Priesters.
Erinnere ich mich richtig – oder gibt es Lücken?
Ich kann nur sagen, heute bei der Sonntagsmesse schaute ich auf den Alter – und sah nach dem Einsetzungsbericht auf Hostienschale und Kelch – also auf Christus in seiner sakramentalen Gestalt. Es wurde nichts verstellt.
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#26   Biene Maja   21:41:30 | Sonntag, 25. Januar 2009
matt 3
ich möchte dich zum Herrn hin verrücken und das ist
Gnade und nichts als Gnade
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#25   Gotthard   21:34:28 | Sonntag, 25. Januar 2009
katholische Welt
Ja dann ist die katholische Welt wieder in Ordnung
diese so beschriebene katholische Welt war eine des 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts… längst vergangen.
Heute sieht die katholische Welt so aus: in einem afrikanischen Internat für Jugendliche mit einer körperlichen Behinderung wird werktags regelmäßig die Messe gefeiert – im Mehrzweckraum. Der Altar ist ein Tisch, die Sakristei ein Schrank – und nach der Messe wird der Altar abgedeckt, der Tisch an die Wand geschoben – und die Jugendlichen drehen die Bänke um 90 Grad und schauen fern.
Einmal im Jahr kommt ein europäischer Priester zu Gast. Er feiert mit den Jugendlichen und den Schwestern die Eucharistie – seit Jahren ein und dasselbe Messformular. Er „liest die Messe“ – Evangelium und Predigt übernimmt eine Schwester.
Die Herzlichkeit ist riesengroß – Trommeln statt Orgel, getanzter Dank nach der Kommunion.
Und kommt der Bischof während des Aufenthaltes des europäischen Priesters zu Besuch, teilen sie sich brüderlich die Taufen und Firmungen.
Kommt dieser Bischof nach Europa, freuen sich die Menschen in der Gemeinde, wenn er die Firmung spendet – mit Trommelklang und vom Bischof angeführten getanztem Dank nach der Kommunion.
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#24   matt3   21:34:11 | Sonntag, 25. Januar 2009
Biene: du machst das schon richtig
an dir beisst sich der Teufel alle Zähne aus. Es ist wirklich zum verrückt werden mit dir!
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#23   Tolerant   21:33:04 | Sonntag, 25. Januar 2009
LAGEN DIE APOSTEL FALSCH?
Jeschua und seine Apostel (mit ihren Frauen?) beim Abendmahl (jüdisches Pessachmahl) lagen nach antiker Sitte bei Tisch. Johannes, der Jünger, den Jesus liebte, lag an dessen Brust. Vom Knien und von Mundkommunion keine Rede in Neuen Testament. Auch die liturgischen katholischen Gewänder fehlten.
Ich meine ja damit nicht, wir sollten die historische Entwicklung zurückschrauben. Aber ich kann mir vorstellen, dass sich kein Petrus und kein Paulus in einer tridentenischen oder vat.2 Messe zurechtfände …
Würdig stehen oder würdig knien beim Empfang der heiligen Eucharistie kann die Haltung des Herzen gleichwertig ausdrücken. Der HERR schaut aufs Herz. nachzulesen im AT.
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#22   Biene Maja   21:26:48 | Sonntag, 25. Januar 2009
Gotthard
weil ich zuerst mit meinem Herren rede und mich frage
ob ich würdig bin und spreche ein Gebet vor dem
Empfang des Leibes Christie Bewusstmachung und nicht
gedankenlos und das Herz öffnen dabei.
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#21   caritatem   21:23:49 | Sonntag, 25. Januar 2009
Tolerant
:-) Ja,was Sie geschrieben haben,gefällt mir sehr gut.Auf jedenfall wird sich etwas tun.
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#20   matt3   21:20:42 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Gotthard: ich glaube du stehst ihr in der Sonne…
weil du dich beim Empfang der Eucharistie nicht auf die Knie wirfst wie ein anständiger Sünder das tun möchte. Ich hab dir ja schon einmal Gewalt deswegen angedroht (ist allerdings schon etwas länger her, da war ich noch etwas anders drauf als heute aber wie ich dich kenne prallt das ohnehin an dir ab. Du bist schon so einer).
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#19   Tolerant   21:18:09 | Sonntag, 25. Januar 2009
JA UND DANN WERDEN
die jungen Männer in Scharen in die Priesterseminarien zu den lateinsichen Vorlesungen strömen und junge Mädchen zuhauf in die Klöster eilen und Europas Städte werden von Priestern in Soutanen, Mönchen und Nonnen in Kutten geprägt und beim Angelusläuten steht der Verkehr auf den Starßen still und alle fallen auf die Knie und preisen die Allerseligste Jungfrau und beten in den Anliegen des Heiligen Vaters und ausgerottet werden sein die Brutstätten der Sünde und wir werden vor den Prangern und Scheiterhaufen frohlocken über die Horde der Kirchenfeinde, Häretiker und Modernisten, die wir auf den Volksältären verbrennen und wir selber werden uns niederknien, wenn die EINE HEILIGE KATHOLISCHE UND APOSTOLISCHE KIRCHE in Gestalt des ALLERHOCHWÜRDIGSTEN HERRN KARDINAL GROSSINQUISITORS in achtmeterlanger feuerroter Schleppe über uns schreitet. Ja dann ist die katholische Welt wieder in Ordnung … per omnia saecula saeculorum Amen
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#18   Gotthard   21:14:21 | Sonntag, 25. Januar 2009
@biene maja
bei uns sitzt der Priester und die Ministranten in
einer Reihe vor dem Hochaltar da muss ich immer diese
anschauen und das lenkt ab und der Tabernakel ist
verschlossen und das stört mich
ich denke mal, Du bist immer zur falschen Zeit in der Kirche – während der Eucharistiefeier. Diese dient allerdings nicht der eucharistischen Anbetung.
Die eucharistische Anbetung steht sinnvoller Weise nach der Eucharistiefeier – wenn als Frucht dieser Feier der sakramentale Leib des Herrn im Tabernakel zugegen ist.
Es scheint mir, dass Du einer Schau-Frömmigkeit folgst, die im Mittelalter ihren Höhepunkt hatte. Gegen diese Art der Frömmigkeit wurde immer wieder die tatsächliche Mitfeier der Messe und der Kommunionempfang von der Kirche empfohlen und gepredigt.
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#17   caritatem   21:09:19 | Sonntag, 25. Januar 2009
Jetzt endlich…
o^/ o^/ o^/ Sehr wahrscheinlich läuten in Rom die Glocken.Es ist eben doch verlass auf unseren Diener Gottes Benedict .Alle, die gegen und böswillig ihre Meinung gegenüber der Traditionalisten ausgesprochen haben:Indulgentiam,absolutionem et remissionem peccatorum nostrorum tribuat nobis omnipotenz et misericors Dominus. o^/ o^/
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#16   derLeser   21:05:25 | Sonntag, 25. Januar 2009
matt3
Der Welt sind abgefuckte Helden lieber als strahlende.
was der Welt lieb ist und nicht sollte kein Masstab sein.
ps:
nix für ungut…
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#15   Biene Maja   21:04:29 | Sonntag, 25. Januar 2009
Siegfried
ich schaue gerne den verwandelten Leib Christi an
und meditiere und sinne nach und auf das Kreuz auch
ER ist da und das ist schön.
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#14   matt3   21:00:45 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Leser: ich bin wirklich etwas verwahrlost…
aber man ist im Leben halt ein Getriebener. Der Welt sind abgefuckte Helden lieber als strahlende.
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#13   Siegfried   20:53:41 | Sonntag, 25. Januar 2009
zu Biene Maja
Grüß Gott!
Auf diese Zeit warte ich schon lange vielleicht erlebe ich
es noch wenn der Volksaltar verschwindet und wir sind
wieder bei der Eucharistischen Anbetung und Gott der
Mittelpunkt ist von Ihm kommen wir und zu Ihm sollen wir gehen.
Gerne stimme ich Ihnen zu. Nun sind wir schon 40 Jahre in der Wüste, nun sehen wir plötzlich die Quelle des lebendigen Wassers. Das wird ein Fest der Freude, plötzlich niemals mehr zu dursten.
Danken wir der Jungfrau Maria, dem Heiligen Josef, dem Heiligen Erzengel Michael, allen Heiligen Priestern und der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, für dieses Geschenk. o^/ :(3 o^/
Erstaunlich mit welchen Kunstsätzen die Modernisten um das Überleben kämpfen. Wir wollen nicht so demütigend sein, wie diese Horde es 40 Jahre lang war. Jedes Gebet, das aus dem Inneren kommt ist herzlich willkommen.
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#12   derLeser   20:46:58 | Sonntag, 25. Januar 2009
ah der matt
unser heruntergekommener Pfarrersohn. Sei gegrüsst :-D
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#11   Biene Maja   20:45:43 | Sonntag, 25. Januar 2009
Gotthard
bei uns sitzt der Priester und die Ministranten in
einer Reihe vor dem Hochaltar da muss ich immer diese
anschauen und das lenkt ab und der Tabernakel ist
verschlossen und das stört mich und der Volksaltar
steht vorne.
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#10   Tolerant   20:45:16 | Sonntag, 25. Januar 2009
JA UND DANN, VERWANDELT IHR EUCH ZU
Tabernakelwanzen und dürft bei der Monstranz herumkriechen.
Zur Buße für diese Äußerung habe ich vor kurzem nach einer so richtigen Alten Messe mit einen richtigen wahren
Priester den Volksaltar wieder an seinen Platz zurückgeschleppt. Der Priester war sehr nennt und sagte mir: Gott versteht Latein.
Laudetur Jesus Christus
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#9   matt3   20:41:30 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Leser: fragt sich nur zu welcher Kategorie du zählst
den dummen Schafen oder den Nostalgikern? Vielleicht ja der Hybrid eines nostalgischen dummen Schäfchens.
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#8   derLeser   20:33:40 | Sonntag, 25. Januar 2009
Gotthard
bei Deiner eucharistischen Anbetung brauchst du doch keinen Priester …
Aber Priester braucht man eh nicht mehr Gotthard; – sowas benötigt der Liebe Gott in uns gar nicht mehr.
Die Befindlichkeiten der dummen Schäfchen sind doch bei PsychologInnen, SoziologInnen, SoazialarbeiterInnen in besseren Händchen.
Für die Nostalgiker kann sich ja die Psychologin ein liturgisches Gewand anziehen und nach dem spirituellen Einzelgespräch was in Latein murmeln.
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#7   Gotthard   20:30:21 | Sonntag, 25. Januar 2009
@biene maja
den Sinn Deines Postings verstehe ich nicht…
ich hatte dich gefragt, was ein Priester bei deiner eucharistischen Anbetung zu tun hat und wieso er dich dabei stören könnte…
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#6   Biene Maja   20:26:02 | Sonntag, 25. Januar 2009
Gotthard
weil in den meisten Kirchen die Monstranz nicht ausgesetzt
ist und viele sind sonst zu.
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#5   Gotthard   20:20:10 | Sonntag, 25. Januar 2009
@biene maja
und der Priester stell sich ja in den Mittelpunkt
bei Deiner eucharistischen Anbetung brauchst du doch keinen Priester …
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#4   Biene Maja   20:11:01 | Sonntag, 25. Januar 2009
Gotthard
weil der Tabernakel in viele Kirchen sehr schwer
auszumachen ist und der Priester stell sich ja in den Mittelpunkt
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#3   Gotthard   20:02:37 | Sonntag, 25. Januar 2009
@biene maja
wir sind wieder bei der Eucharistischen Anbetung
wer hindert dich daran, eucharistische Anbetung zu halten?
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#2   Biene Maja   19:18:51 | Sonntag, 25. Januar 2009
r. ruhrgebietler
Grüß Gott!
Auf diese Zeit warte ich schon lange vielleicht erlebe ich
es noch wenn der Volksaltar verschwindet und wir sind
wieder bei der Eucharistischen Anbetung und Gott der
Mittelpunkt ist von Ihm kommen wir und zu Ihm sollen wir gehen.
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#1   r.ruhrgebietler   18:57:00 | Sonntag, 25. Januar 2009
welche sehr schönes Bild
der Anbetung des Allerheiligsten. Auch vom Priester! Welch gnadenreiches Ereignis!
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Gedankt sei der lieben Gottesmutter und Jungfrau Maria für Ihr Wirken und Ihre Fürsprache bei Gott!
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