Die Stadt ist eine Metropole mit über sieben Millionen Einwohnern. Doch wenn es um die Alte Messe geht, befinden wir uns hier in der tiefsten Provinz. Von Maria de Lourdes Couto, Rio de Janeiro.
Alte Messe in Niterói
(kreuz.net) Glücklicherweise ist Hw. Anderson Batista inzwischen wieder in Niterói.
Der Ort hat knapp
500.000 Einwohner und ist eine Satellitenstadt, etwa dreizehn Kilometer von Rio de Janeiro.
Seit Dezember
2007 wird in der Kathedrale der Erzdiözese von Niterói regelmäßig die Alte Messe gelesen.
Hw. Batista
ist für deren Zelebration verantwortlich. Die letzten Monate verbrachte er allerdings wegen eines Lehrganges
in Südbrasilien.
Während seine Abwesenheit wurde die Alte Messe von Hw. Demétrio Gomes da Silva, einem
anderen jungen Diözesanpriester, zelebriert.
Hw. Batista selber ist glücklich, wieder in Niterói zu
sein. Er bittet seine Gläubigen dort um Gebete, damit seine Pläne von Gott gesegnet werden.
Der Priester
möchte, daß die Schönheit der Alten Messe in der Erzdiözese Niterói immer mehr erkannt wird. Ferner
will er das katholische Leben der Gläubigen verbessern.
Seine Tätigkeit kann
als eigentliche Pionierarbeit bezeichnet werden. Denn Niterói ist ein Vorposten des Glaubens der Väter
und der Alten Messe.
Denn in der benachbarten Großstadt Rio de Janeiro herrscht diesbezüglich tote
Hose. Die Altgläubigen der Metropole müssen nach Niterói reisen, um die Alte Messe zu besuchen.
Denn
der Erzbischof der Stadt, Eusébio Kardinal Scheid (76), weigert sich, das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’
in seiner Erzdiözese zu implementieren.
Allerdings kursieren in der Erzdiözese Gerüchte, daß der
Kardinal – der die Altersgrenze bereits im Dezember 2007 – überschritten hat, im kommenden Juni abgelöst
werden soll.
Schon jetzt bestürmen die Altgläubigen der Stadt Rio de Janeiro den Himmel, daß der nächste
Erzbischof dem Alten Ritus freundlicher gesinnt sein möge.
Hw. Anderson Batista da Silva zelebriert
mit zwei anderen jungen Priestern als Diakon und Subdiakon ein levitiertes Hochamt.
Hw. Demétrio Gomes
bei der frommen Feier der Alten Messe.
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66 Lesermeinungen
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@ Florianklaus Das betrifft dann die Überzeugung des Einzelnen, nicht aber die Konfession, um diesen
nicht ganz passenden Begriff zu verwenden. Und wenn man wissen möchte, was evangelisch-luherische Christen
glauben (sollten), lohnt sich ein Blick in die Bekenntnisschriften.
Welche Protestanten! Hat man den Lutheraner nicht etwa rausgeschmissen? Mich würde nur brennend interessieren,
warum Martin Luther nachdem ein Sturm traurigerweise nur seinen Hintern verbrannt hatte geschworen hat,
Mönch zu werden! Die Katholiken haben wenigstens Mumm dafür zu Ihrer Kirche zu stehen (Außnahmen bestätigen
die Regeln!) Was man von den Lutheranern nicht behaupten kann!
#64 Florianklaus 16:34:31 | Mittwoch, 7. Januar 2009
@samurai „richtige“ Lutheraner, die noch an die Realpräsenz glauben, können Sie in den Krypto-calvinistischen
oder unierten deutschen Landeskirchen lange suchen. Entsprechende Umfragen bei Katholiken dürften allerdings
mittlerweile ähnlich niederschmetternd ausfallen…
„Die“ Protestanten gibt es nicht. Sollten Sie mit „Protestanten“ Calvinisten,Mennoniten und einige andere
Denominationen meinen, haben Sie recht, daß diese von einer Art Gedächtnismahl ausgehen, nicht aber
bei den Lutheranern.
@Samurai @Gotthard @Samurai Ja sicher, die Christen haben wohl ziemlich schnell damit angefangen, die
Hl. Messe zu feiern. Was „Anfang“ nun war, wäre durchaus interessant, also welcher Apostel wann genau
die erste Hl. Messe zelebrierte. @Gotthard Diverse Erklärungen finden Sie z.B. auf de.wikipedia.org/…/Gr%C3%BCndonnerstag
Übringens wird am Gründonnerstag durchaus des Abendmahls gedacht, so wie z.B. bei einer Messe zu Ehren
des Apostels Johannes eben dieses Apostels gedacht wird. Aber auch die Messe am Gründonnerstag ist die
gegenwärtig-Machung des Kreuzesopfers Christi, wie auch die Messe heute, und sogar die Messe am Ostersonntag,
und überhaupt jede Messe … Nur die Gottesdienste der Protestanten sind das nicht, die veranstalten
ein Mahl.
@möchtegern-kathole Das Abendmahl war nicht die erste Messe. Die Messe ist nach kath. Sicht Christi Kreuzesopfer.
Die Sache mit der Gleichung Messe=Abendmahl ist vermutlich protestantisches Gedankengut, das nur manche
Katholen übernommen haben, und deshalb eigentlich nicht mehr Katholen sind. ich bitte um eine Erklärung
des Gründonnerstags als bedeutender Feiertag der kath. Kirche – und um eine Erklärung des Fronleichnamsfestes
als zweitem – feierlichem – Grundonnerstag.
@Samurai Beim Canon der alten Messe ist die Tradition wohl irgendwo bei 1,5 Jahrtausenden, legen Sie mich
nicht auf paar hundert Jahre fest, da müsste ich dann in der Literatur nachsehen. Bei den anderen Teilen
der alten Messe Schwankt das Alter, die jüngsten und sehr kleinen Änderung (~ einzelne Worte oder Sätze)
sind aus dem letzten Jahrhundert, einzelne Gebete usw. wurden wohl zur Zeit des tridentinischen Konzils
noch eingefügt. Das Abendmahl war nicht die erste Messe. Die Messe ist nach kath. Sicht Christi Kreuzesopfer.
Die Sache mit der Gleichung Messe=Abendmahl ist vermutlich protestantisches Gedankengut, das nur manche
Katholen übernommen haben, und deshalb eigentlich nicht mehr Katholen sind.
Ich lese immer wieder „Tradition“? Auf welche Tradition beziehen sich manche Verteidiger der „Alten Liturgie“
denn? – auf die christliche? – auf die des Konzils von Trient? oder was? Wenn ich lese, Jesus hätte mit
den Jüngern beim letzten Abendmahl die erste Messe gefeiert, natürlich mit Mundkommunion (kniend!) usw.
könnte ich lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Lieber HBR Die ganze Frömmigkeit der sogenannten „Altgläubigen“ gehen alle auf das Mittelalter zurück.
Ich mag den Terminus „Altgläubige“ übrigens auch nicht, aber Ihre Urteile sind hier sehr undifferenziert.
Ebenso wenig, wie das Missale Romanum von 1570 bereits von der Urkirche genutzt wurde, ist es ein Produkt
des Trienter Konzils. Man muss hier im einzelnen sehr genau hinschauen, was antik, mittelalterlich oder
frühneuzeitlich ist. Lesen Sie Jungmann u. ä. Und unterlassen Sie diese Pauschalurteile. Wenn ich Ihre
Beiträge lese, meine ich einen „umgekehrten“ Harcoretradi, einen Fundi, zu lesen. Also bitte!
HBR: Die Liberalkatholiken und die modernistischen Pseudokatholiken spalten die Kirche, indem diese den
rechten antimodernistischen römisch-katholischen Glauben verfolgen, und die kanonisierte Römisch-Katholische
Messe verfolgen, und das ist Unrecht, wie Papst Benedikt XVI. festgestellt hat. Die PBSPX handelt deswegen
recht vor Gott. Lernen Sie Geschichte.
@Marcelus Busse sollten Sie tun, da die von Ihnen so geliebten Lefebvrianer die Kirche im Ungehorsam spalten.
Ich verzeihe Ihnen ihren Irrweg. Ob der Herr es tut, weiß ich nicht. o^/
@Marcelus der kirchenzerstörerische Neuerungsgeist aus den ungesunden Spät-1960ern und 1970ern. Darum
ist es völlig gleichgültig, welche Formen des Kommunionempfanges in der Antike gab oder nicht gab. Falsch.
Gerade, wenn sich sogenannte „Altgläubige“ auf die „Tradition“ berufen, darf die Urkirche oder gar Jesus
selbst nicht unter den Tisch fallen.
Ausschlaggebend für die Kirche ist die bewährte Frömmigkeitspraxis und nicht der kirchenzerstörerische
Neuerungsgeist aus den ungesunden Spät-1960ern und 1970ern. Darum ist es völlig gleichgültig, welche
Formen des Kommunionempfanges in der Antike gab oder nicht gab.
@Marcelus Wieso dumme Frage…hatte er oder hatte er nicht. Hatten die Urchristen? NEIN. Die ganze Frömmigkeit
der sogenannten „Altgläubigen“ gehen alle auf das Mittelalter zurück. @Monti dass HBR Kommunionhelfer
oder sonstwie „Laienprediger“ ist. Er fürchtet einfach um seine Pfründe, wenn die alte Messe sich weiter
ausdehnen sollte. Weder noch. Und wenn die alte Messe überall so aussieht wie bei uns, ist das nicht
wirklich etwas besonders
@marcelus Objektiv ist die Abmontierung von Kniebänken ein Zeichen abscheulichen Unglaubens an katholische
Dogmen, und die Schuldigen verdienen Gottes Rache. hier mal ein Blick in die Tradition: „Das Konzil von
Nicäa (325) verbot in den Gottesdiensten an den Sonntagen und in der Osterzeit das kniende Beten, um
zeichenhaft auszudrücken, dass wir durch die Auferstehung Jesu Christi von der Sünde befreit sind.“
Ich gehe einfach mal davon aus, dass HBR Kommunionhelfer oder sonstwie „Laienprediger“ ist. Er fürchtet
einfach um seine Pfründe, wenn die alte Messe sich weiter ausdehnen sollte. Womit er aber mit Sicherheit
irrt, ist, dass sich das „problem“ sowieso bald „biologisch“ lösen wird. Da ist wohl eher der Wunsch
der Vater des Gedankens.
HBR: Stellen Sie nicht so dumme Fragen, Sie Pseudokatholik Hatte Jesus bei seinem letzten Abendmahl eine
Kniebank oder einen Hochaltar? Eher nicht. Und die Urchristen ebensowenig.
@Marcelus: Kniebänke sind ein Zeichen der Verweichlichung der Christen. Der wahre Katholik kniet auf
dem Boden. (Jesus hatte im Garten Gethsemane auch keine Kniebank.)
Samurai: Die Laienhandkommunion ist nur unter vielen Bedingungen erlaubt, und zwar muß in erster Linie
der Ortsordinarius einverstanden sein. Objektiv ist die Abmontierung von Kniebänken ein Zeichen abscheulichen
Unglaubens an katholische Dogmen, und die Schuldigen verdienen Gottes Rache.
Marcelus, ich sündige leider immer wieder. Da haben Sie recht, allerdings ist die Handkommunion 1. erlaubt
und war 2. mindestens bis ins 10.Jahrhundert nicht verboten, sondern üblich. Aber darum geht es mir jetzt
nicht. Ich wollte Ihnen nur sagen: Ich bin Katholik, auch, wenn Sie es bestreiten.
Ein Kriterium, das gültig ist, ist alleine das Kriterium aus der Sicht Gottes, und nicht aus der Sicht
einer Kreatur, die den Folgen der Erbsünde unterliegt.
#41 Major Kong 20:05:07 | Dienstag, 6. Januar 2009
Haltet den Spalter HBR hat festgestellt, daß das MP Summorum Pontificum curae (dt. „Der Päpste Sorge“)
eher zur Spaltung geführt hat. So frage ich, wer dafür verantwortlich ist? Der Papst natürlich hat
mit dem MP zur Spaltung der Kirche beigetragen, er ist gewissermaßen ein Schismatiker Mal ernsthaft.
Das sind die verkapptesten Modernisten, die ich mir vorstellen kann. Wenn man die Anwendung des MP, also
universellen kirchlichen Rechtes verlangt, dann ist man ein Spalter. Wenn man ein hingegen Unrecht ausübt,
dann sorgt man für die Einheit. Eine Argumentation wie aus dem Politbüro. Im übrigen kenne ich das
neue Missale nur aus dem eigenen Erdulden und Erleiden und nicht aus der „Propaganda“ der FSSPX. Das reicht
mir, um ein Urteil zu fällen.
@ Marcellus Was für ie vielleicht ausreichend ist, befriedigt mich noch lange nicht. Ich mag keine verwischten
sündenaufgepeppte Kurzversionen… Die sind doch K.cke!
Confiteor: Alter ist kein Kriterium für Würdigkeit, es ist für einen Katholiken ausreichend zu wissen,
daß die Laienhandkommunion in Teilkirchen heute noch verboten ist, und wer diese empfängt, das sind
nur Novus-Ordo-Pseudokatholiken, bei denen fragwürdig ist, ob das überhaupt noch Katholiken sind: Und
wenn ja, dann sie Verräter und sündigen schwer.
und vor diesen Jahrhunderten ? war sie dann ja wohl nicht verboten. Damit sagen sie doch selbst, dass
die Lain-Handkommunionviel älter ist, als die „knieende“ Mundkommunion… Weil es die Laien-Handkommunion
schon gab, als sie noch nicht verboten war…
Die Laienhandkommunion war jahrhundertelang verboten, und ist dies auch heute noch in Teilen der Kirche,
und die Kirche hat ihre Gründe, daß dem so ist.
Werter Marcelus, das hiesse, daß die Hostie immer würdig empfangen würde… dem ist aber leider nicht
immer so. Ein befreundeter Priester sagte mir einmal, es würden immer wieder Gläubige bei ihm die Mundkommunion
praktizieren, die den Mund kaum geöffnet hätten, so da0ß er denen die Hostie weniger auf die Zunge
legen als vielmehr -seine eigenen Wort! – „in den Mund schieben“ müsste. Und so ein Verhalten seitens
der Gläubigen ist Mißbrauch, weil es ein unwürdiges Verhalten gegenüber dem Leib des HERRN ist.
Im äußeren Ritus mit Sicherheit nicht! Ich höre und lese z.B. immer wieder im Außerordentlichen Ritus
wäre ein Mißbrauch der Kommunion durch die Gläubigen nicht möglich, was schlicht falsch ist.
Glauben Sie es mir- ich liebe Gott! Ich höre und lese z.B. immer wieder im Außerordentlichen Ritus wäre
ein Mißbrauch der Kommunion durch die Gläubigen nicht möglich, was schlicht falsch ist.
Aber auch nur im Ritus Ordinarius daß es hier und dort Mißbräuche bei der ordentlichen Liturgie gibt/geben
kann und nicht im Ritus Extraordinarius. Damit bleibt nur einer der beiden Riten übrig, wenn man die
Wahl hat, und Gott liebt.
Werter Hacki, ja, ich weiß, daß es hier und dort Mißbräuche bei der ordentlichen Liturgie gibt/geben
kann, aber z.B. die Kommunion kann in beiden Riten würdig und unwürdig praktiziert werden. Gelaber habe
ich im ordentlichen Ritus noch nie erlebt und die Priester die ich kenne, sind ernstzunehmende,gläubige
römisch-katholische Priester, gültig geweiht und keine „Liturgievorsteher“. Wo und wann haben Sie denn
so negative Erfahrungen mit Messen im ordentlichen Ritus gemacht, daß Sie diese nun auf den Ritus ansich
übertragen? Nebenbei: Kennen Sie „Die Heilige Messe“ von Kardinal Lustiger?
Bischof Williamsons Thesen sind nicht die offizielle Linie der PBSPX, nachdem Bischof Williamson nur ein
Weihbischof der Priesterlichen Bruderschaft ist, und nicht der Generalsuperior.
zu HBR Tja Marcelus. Früher gingen die Leute in die Kirche weil sie mussten. Lieber HBR hier beurteilen
Sie natürlich, indem Sie den Modernisten nachreden. In der Zeit ab 1933 wurde alles Mögliche unternommen
um die Gläubigen von der Sonntagspflicht fern zu halten. Bei den Protestantischen Gemeinschaften hatte
dies teilweise Erfolg. In den Katholischen Pfarreien wurde kein großer Erfolg erzielt. Sowohl Kinder,
wie auch Erwachsene nahmen große Mühen auf sich am Sonntag die Heilige Messe, das Amt und am Nachmittag
die Andacht oder Vesper zu besuchen. Zum Segen der Kirche war damals noch das Missale Romanum und nicht
der Novus Ordo die ordentliche und alleine gültige Form der heiligen göttlichen Liturgie. Der Novus
Ordo erreichte, was die Schikanen der NSDAP, HJ, der SA und sonstiger nationalen Gruppen nicht erreichte.
In der DDR unter dem damaligen aktuellen Sozialismus, waren die gleichen Erfolge gegeben. Nach dem Novus
Ordo füllen sich wieder die Kirchen. Wir erleben mit dem Novus Ordo das Gleiche wie die Reformatoren
nach der Vernichtung der Heiligen Messe. Wobei auch diese Reformatoren aus dem priesterlichen Dienst der
Kirche kamen. Deren Erfahrung haben wir nach Abschaffung des Heiligen Messopfers ebenfalls zu erleben,
da führt kein Weg vorbei. Der NOVUS Ordo kann nicht als heilige, göttliche Liturgie bezeichnet werden.
o^/ :(3 o^/ Die Früchte des Missale und des Novus Ordo kennen wir, darum sollten wir richtig handeln.
Beten wir für die Bekehrung in der Kirche zur Wahrheit. o^/
Bischof Williamson hat mehrfach (u.a. im Kreuzforum) erklärt, bei der FSSPX und der „Konzilskirche“ handle
es sich um zwei „grundverschiedene Religionen“. Wie kann dann die FSSPX eine „innerkirchliche Angelegenheit“
sein. Überdies hat er geäußert, Papst Benedikt XVI sei geisteskrank und ein Häretiker – ein Urteil,
mit dem er sich selbst außerhalb der Kirche stellt.
Wer die alte Römisch-Katholische Messe haßt, kann nicht von sich behaupten, rechtgläubiger römischer
Katholik zu sein, denn das Vatikanische Pastoralkonzil (1962-1965 u.Z.) erklärte, allen (überlieferten)
katholischen Riten der Kirche, komme gleiche Ehre zu, abgesehen von der endgültigen Kanonisation des
Römischen Meßbuches durch den hl. Papst Pius V. 1570 u.Z.
@Marcelus HBR hasst die Alte Messe – grundsätzlich und unabhängig davon, ob ein Priester der FSSPX,
Institut Christ König oder FSSP zelebriert. Von daher macht es keinen Sinn, sich auf irgendeine Diskussion
mit ihm einzulassen.
Kommt drauf an, welche Aussagen Sie meinen Dann erklären Sie mir doch mal bitte entsprechende Aussagen
von „Pater“ Schmidtberger oder dem exkommunizierten „Bischof“ Williamson Laut dem Heiligen Stuhl, der
für die Kirche maßgeblich ist, und nicht irgendein Ortsbischof oder Ortspfarrer, ist die PBSPX eine
innerkirchliche Angelegenheit, und damit römisch-katholisch.
HBR: Sie sind leider im Irrtum und widersprechen der Auskunft des Apostolischen Stuhles, denn laut dem
ist die PBSPX sehr wohl eine innerkirchliche Angelegenheit. Sie sind also mit Ihrer Auskunft, die PBSPX
wäre eine Sekte abseits der Kirche, nicht katholisch.
@Marcelus Es ist empirisch nachzuweisen, und Gott weiß es natürlich, daß die Liberalen die Kirche zerstört
haben, Also ich kann nicht sehen, dass die Kirche irgendwie zerstört wäre. Nun gut, heute sind die Leute
kritischer als früher. Aber insgesamt ist die katholische Kirche noch immer die größte Religion der
Welt. Was mich aber noch mehr interessiert: Woher wissen Sie, was Gott weiß? Meinen Sie wirklich, dass
Gott einen so beschränkten Horizont wie den ihren hat? Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
und wie gesagt, biologisch lösen sich die Kirchenzerstörer und nicht die Saat der Römisch-Katholischen
Kirche, die in der PBSPX eine sichere Zuflucht hat, trotz verblendeter liberaler Papstdespoten und einer
ebenso dummen Ortshierarchie, die nicht mehr den römisch-katholischen Glauben bekennt: In den Himmel
können Sie als Nichtkatholik und Antichrist jedenfalls nicht kommen. Erklären Sie mir doch bitte, lieber
Marcelus, wie die Sekte der Lefebvrianer eine „Zuflucht“ der katholischen Kirche sein kann, wenn ihre
EXKOMMUNIZIERTEN „Bischöfe“ (von Guru Felley mal abgesehen) die Kirche und den Papst immer wieder verteufeln.
Nicht anders tönt der deutsche Sprecher der Sekte, „Pater“ Schmidtberger.
HBR: Ihre Argumente sind ebenso alt wie falsch: Es ist empirisch nachzuweisen, und Gott weiß es natürlich,
daß die Liberalen die Kirche zerstört haben, und wie gesagt, biologisch lösen sich die Kirchenzerstörer
und nicht die Saat der Römisch-Katholischen Kirche, die in der PBSPX eine sichere Zuflucht hat, trotz
verblendeter liberaler Papstdespoten und einer ebenso dummen Ortshierarchie, die nicht mehr den römisch-katholischen
Glauben bekennt: In den Himmel können Sie als Nichtkatholik und Antichrist jedenfalls nicht kommen.
Marcelus Denn die Kirchen unter dem Novus Ordo haben sich rapide gelehrt und bringt in Relation zu der
Masse an Kirchenterritorium keinen Nachwuchs hervor: Biologisch werden also Sie sich lösen, und wahrscheinlich
als Kirchenzerstörer und als Verfolger der Römisch-Katholischen Messe in die ewige Hölle wandern …
aber Sie waren ja gewarnt … Tja Marcelus. Früher gingen die Leute in die Kirche weil sie mussten. Sie
hatten keine andere Wahl, um nicht ins Gerede zu kommen. Das ist heute zum Glück nicht mehr gegeben.
Und es würden wahrscheinlich noch viel mehr Menschen wegbleiben, wenn die Kirche wieder in die vorkonziliare
Zeit zurückfallen würde, wie es Leute ihres Schlages ja unbedingt wollen. Aber was sage ich…als Sympatisant
der Lefebvrianer sind Sie, lieber Marcelus wahrlich nicht katholisch.
HBR und seine „biologische Lösung“ waren mal ein Running-Gag, jetzt ist es einfach nur noch öde. HBRs
Blödeleien können ruhigen Gewissens ebenso unbeachtet stehen bleiben wie Joberens’.
HBR der Gotteslästerer: Sie sind ein bißchen hochmütig, und können so nicht in den Himmel kommen Denn
die Kirchen unter dem Novus Ordo haben sich rapide gelehrt und bringt in Relation zu der Masse an Kirchenterritorium
keinen Nachwuchs hervor: Biologisch werden also Sie sich lösen, und wahrscheinlich als Kirchenzerstörer
und als Verfolger der Römisch-Katholischen Messe in die ewige Hölle wandern … aber Sie waren ja gewarnt …
@Hacki die Spaltung wird überwunden sein, wenn die sog. ordinäre Messe wieder verschwunden ist. Falsch.
Sie wird nach der (bald anstehenden) biologischen Lösung des Problems der Nostalgiker überwunden sein
Zur Erinnerung: Gottesfurcht (timor Domini) ist die erste Gabe des Hl. Geistes, sozusagen der Anfang von
allem: der Weisheit, Frömmigkeit, … Da kann ich nicht widersprechen Und eben von Gottesfurcht ist in
der ordinären Messe nicht mal ansatzweise etwas vorhanden. Die neugläubigen Konzilschristen können
sich nicht vorstellen, was das bedeutet. Ich glaube, da haben Sie eine falsche Vorstellung des ordentlichen
Usus. Ich gehe mal davon aus, dass Sie der Propaganda der Lefebvrianer erlegen sind. Man betrachte z.B.
Mose vor dem Dornbusch, oder Paulus vor Damaskus, oder Thomas vor dem Auferstandenen. Das ist die Grundhaltung
des Gottesdienstes. Anbetung. Gott ist unendlich groß, das dumme und freche Menschlein dagegen eigentlich
weniger als ein Regenwurm. Wenn der Mensch weniger als ein Regenwurm sein soll, hätte Gott wohl ein Problem.
Erstens hat er den Mensch nach seinem Abbild geschaffen. Somit wäre nach Ihrer Logik Gott also auch ein
Regenwurm? Sieht so aus. Und Jesus, bekanntlich nach katholischer Lehre wahrer Gott und wahrer Mensch
wäre dann wohl wahrer Gott und wahrer weniger als ein Regenwurm? Irgendwie geht Ihre Logik nicht auf
@hacki Gott ist unendlich groß, das dumme und freche Menschlein dagegen eigentlich weniger als ein Regenwurm.
ja stimmt, haben wir gerade gefeiert – und feiern wir heute noch einmal: Gott wurde weniger als ein Regenwurm –
und hat unter uns gezeltet!
#9 hildegardfan 14:42:06 | Dienstag, 6. Januar 2009
@ Hacki: Die Kirche… soll ja für die Menschen da sein. Wir haben das Glück einen sehr engagierten
Pfarrer zu haben. Da spüre ich nichts von „gekünstelten Enthusiasmus“, sondern Ehrlichen Glauben und
dessen Wort.
@samurai stört sie nicht die pausenlose Aneinanderreihung von Worten, wenn der Vorsteher seinen falsch
übersetzten Einsetzungsbericht rezitiert, oder hören sie gar nicht mehr zu? Probieren sie einfach für
längere Zeit die alte, stille Messe. Hier führt die Anbetung allmählich in viel tiefere Dimensionen.
Das lieblose Gelaber oder der gekünstelte Enthusiasmus von nachkonzilaren Liturgievorstehern geht den
Kennern der alten Messe einfach nur auf die Nerven!
@ HBR HBR schrieb: Ach ja, was ist das denn für ein Kapellchen auf der Fotostrecke? Die Kathedrale scheint
es nicht zu sein. Außer sie ist in sich zusammengeschrumpft Was soll die komische Bemerkung? Vielleicht
handelt es sich um eine Nebenkapelle der Kathedrale, so dass man mit Recht sagen kann, die Hl. Messe finde
in der Kathedrale statt, wenn auch nicht im Hauptschiff/am Hauptaltar.
@ Hacki Interessant, war mir noch garnicht aufgefallen, daß ich als ein den ordentlichen – nicht ordinären! –
Ritus mitfeiernden Katholik keine Anbetung kenne. Die Zeit, die ich nicht nur während der Messe bete,
sonder auch noch zu Hause im Gebet verbringe (tägliches Morgen-,Abendgebet, Rosenkranzgesätze,meditative
Andacht vor der Marien- bzw. Nikolausikone oder das momentane Lesen und Meditieren der „Philothea“ ist
warscheinlich nur Unsinn, oder?
Spaltung – Quatsch mit Soße Dazu hat das Motu Proprio die Kirche eher gespalten, als sie zu vereinigen.
Selbst, wenn es so wäre: Jesus selbst hat in Kapharnaum durch seine Eucharistierede gespalten. Viele
gingen weg und schimpften. Immer dieser unsinnige Vorwurf der „Spaltung“.
@HBR Spaltung? die Spaltung wird überwunden sein, wenn die sog. ordinäre Messe wieder verschwunden ist.
Zur Erinnerung: Gottesfurcht (timor Domini) ist die erste Gabe des Hl. Geistes, sozusagen der Anfang von
allem: der Weisheit, Frömmigkeit, … Und eben von Gottesfurcht ist in der ordinären Messe nicht mal
ansatzweise etwas vorhanden. Die neugläubigen Konzilschristen können sich nicht vorstellen, was das
bedeutet. Man betrachte z.B. Mose vor dem Dornbusch, oder Paulus vor Damaskus, oder Thomas vor dem Auferstandenen.
Das ist die Grundhaltung des Gottesdienstes. Anbetung. Gott ist unendlich groß, das dumme und freche
Menschlein dagegen eigentlich weniger als ein Regenwurm.
Kirchenspaltung Das Motu Proprio hat viel bewirkt. Leider nichts positives. Die Lefebvrianer sind immer
noch eine Sekte. Nostalgiker denken jetzt, sie hätten Oberwasser. Dazu hat das Motu Proprio die Kirche
eher gespalten, als sie zu vereinigen. Und eine gegenseitige Befruchtung der verschiedenen Ausführungen
des römischen Ritus hat (von Ausnahmen abgesehen) auch nicht stattgefunden. Die Nostalgiker wehren sich
ja gegen jede Veränderung der sogenannten „ewigen Messe“. Natürlich gegen den ausdrücklichen Wunsch
des Papstes Ach ja, was ist das denn für ein Kapellchen auf der Fotostrecke? Die Kathedrale scheint es
nicht zu sein. Außer sie ist in sich zusammengeschrumpft
Diakone als Blumentöpfe Nennen Sie Diakone in der ordentlichen Form des römischen Ritus konsequenterweise
auch „Blumentöpfe zur Erhöhung einer angeblichen Feierlichkeit“?
Schauspiel Hw. Anderson Batista da Silva zelebriert mit zwei anderen jungen Priestern als Diakon und Subdiakon
ein levitiertes Hochamt. haben die zwei nichts besseres zu tun – wie als Blumentopf zur Erhöhung einer
angeblichen Feierlichkeit in der Gegend herumzustehen? Menschen werden doch nicht zu Priestern geweiht,
um anschließend Diakon und Subdiakon zu spielen.