Alte Messe
Die Alte Messe hat einen Nachteil
Den Herren wird ein dunkler Anzug mit weißem Hemd und dunkler Krawatte empfohlen, den Frauen das schwarze Kopftuch, das die Ohren verdeckt aber das Gesicht und die Augen hervorhebt.
In der alten Messe soll die Frau ihr Haupt bedecken.
In der alten Messe soll die Frau ihr Haupt bedecken.
© Lawrence OP, CC
(kreuz.net) Er habe tiefe emotionale Gründe, um an den Wochenenden in seine Heimatstadt Pavia südwestlich von Mailand zurückzukehren.

Das erklärte der Ex-Kommunist und italienische Journalist Carlo Rossella (66) am 23. Oktober im italienischen Wochenmagazin ‘Panorama’.

Rossella war in der Vergangenheit Chefredaktor der Tagesschau des italienischen Staatssenders ‘Rai 1’, der Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’ und des Wochenmagazins ‘Panorama’.

Einer der Gründe für Rossellas Wochenende in Pavia ist die Alte Messe, die Monsignore Gianfranco Poma jeden Sonntag um 9.30 Uhr in der Kirche San Giovanni Domnarium zelebriert.

Hw. Poma ist Bibliker und Professor am Priesterseminar. Er organisierte die Messe zusammen mit einer Gruppierung Intellektueller.

Der italienische Journalist Carlo Rossella
Der italienische Journalist Carlo Rossella
Kein Tadel vom Beichtvater

Rossella erklärt, die Sonntagsmesse aus religiöser Pflicht immer zu besuchen. Er bezeichnet sich als praktizierender Katholik: „Ich habe aber die Messe in der Ortsprache nie gemocht – das heißt: die nachkonziliare Messe“.

Er sei in der tridentinischen Messe zur katholischen Religion erzogen worden: „Die neue Messe habe ich immer als einen furchtbaren Riß empfunden.“

Der Journalist bekennt: „Ich habe die Berufungskrise und alles, was seither in der Disziplin und dem Leben der Priester geschehen ist, immer der Abschaffung der lateinischen Sprache, des Gregorianischen Chorals und des geheimnisvollen Ritus der Alten Messe zugeschrieben.“

Darum habe er in der Vergangenheit oft und gerne an traditionalistischen oder lefebvristischen Messen teilgenommen: „Mein Beichtvater hat mich deswegen nie getadelt.“

Beim schwarzen Adel beliebt

Während seiner Aufenthalte in Paris besuchte Rossella immer und gerne die „großartigen lateinischen Messen“ in der traditionalistischen Kapelle Saint Dominique in der Rue de Pernéty.

Der Journalist erinnert auch daran, daß die Alte Messe in Rom beim schwarzen Adel beliebt ist: „Die Prinzessin Alessandra Borghese läßt sich keine einzige entgehen.“

Die beste Alte Messe in Italien ist – so Rossella – jene, die täglich in der Chiesa della Misericordia in Turin zelebriert wird.

Auch in der Via Leccosa direkt hinter dem Palazzo Borghese in Rom habe man sich alle Mühe gegeben, um einen glanzvollen Alten Ritus – „sehr Ancien Régime“ – zu zelebrieren.

Im Vatikan rede man dagegen nur hinter vorgehaltener Hand über die lateinische Messe: „Aber es gibt auch in der Kirchenleitung solche, welche diese Messe mit Freude und im Geiste einer Widereroberung zelebrieren.“

Kein finsterer Atheist

Rossella glaubt, daß der Gläubige optimistisch und heiterer ist als der Agnostiker oder gar der Atheist.

Der Journalist hatte keine Schwierigkeiten, sich nach der Rückkehr zur Alten Messe wieder an ihr Ritual zu gewöhnen:

„Ich hatte den Ablauf der Messe des Heiligen Pius V. ganz vergessen – doch nachdem ich an zwei oder drei Messen teilgenommen hatte, brauchte ich das Büchlein mit den lateinischen Antworten schon nicht mehr.“

Nach Angaben von Rossella wollte auch die US-amerikanische Sängerin Madonna an der Alten Messe teilnehmen: „Elton John begeistert sich am Gregorianischen Choral“.

Der Rauchmantel im Anmarsch

Für Rossella betrifft die Rückkehr zur Tradition nicht nur die Messe, sondern auch die Eucharistische Segensandacht mit dem Tantum Ergo, dem prächtigen Rauchmantel, der großen Menge von Weihrauch, dem Weihwasser und dem Salve Regina.

In gewissen Pfarreien kehre man auch zu den Beerdigungen mit schwarzen Meßgewändern und lateinischen Litaneien für die Verstorbenen zurück – berichtet er: „Die tridentinische Messe ist ein wahrer Genuß für den Geist.“

Sie besitze auch ihre eigene Ästhetik: „Den Herren wird ein dunkler Anzug mit weißem Hemd und dunkler Krawatte empfohlen – den Frauen das schwarze Kopftuch, das die Ohren verdeckt aber das Gesicht und die Augen hervorhebt.“ Für Mädchen sei dagegen ein helles Kopftuch angebracht.

Rossella kennt auch den einzigen Nachteil der Alten Messe im Vergleich zum Neuen Ritus – ihre Länge:

„Wenigstens zwanzig Minuten mehr – weil man den Lieben Gott in der Alten Messe um viel mehr Dinge bittet.“
      
33 Lesermeinungen
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#33   haher   00:48:04 | Samstag, 31. Januar 2009
erinnert auch daran, daß die Alte Messe in Rom beim schwarzen Adel beliebt ist
ja, man besucht „die alte Messe“ (sagt an, Ihr „Altklugen“ äh -gläubige: gibt es denn mehr als die Eine Messe?), wie andere in die Oper gehen. Das Outfit ist sogar ähnlich. Ein Drama ist beides
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#32   Tolerant   01:41:06 | Freitag, 23. Januar 2009
Mit Friedenskuss +++ Clarrissa Colonia
möge der Himmel alle Frommen hier mit Milch und Honig überschütten.
Bitte mal im Englich-Lexikon unter catholic nachschauen.
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#31   derLeser   01:23:04 | Freitag, 23. Januar 2009
nein Clarissa
alles unwichtig.
Eine Gaudi muss es sein !
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#30   clarissa colonia   01:21:30 | Freitag, 23. Januar 2009
Na, werter Toleranzler,
da zieht der Zelebrant aber eine böse Weichei-Nummer durch! Das ist Modernismus, entschiedenst abzulehnen! Die liturgia verbi mit muttersprachlichen Übersetzungen garnieren, quel scandal! Das sieht der Höchste aber nicht gerne! Und Volksgesang erst und Geschlechtermischung in den Bänken; da kann man ja gleich Unzucht treiben! Nein, nein, nein, werter Toleranzler, das Wichtigste in der Kirche ist zwar die Wandlung, aber, es soll alles so bleiben wie es ist. Jawohl!
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#29   Tolerant   01:15:54 | Freitag, 23. Januar 2009
Auch in der Tridentina ist die Predigt kein Latein
Kein Zweifel: Gott versteht Latein. Mir ist aufgefallen, dass der Priester auch in der Missa von 1570 heute in Deutsch predigt. Nachdem er die Epistula und das Evangelium in Latein den Kerzenleuchtern vorgelesen hat, dreht er sich um und liest es auch in Deutsch den Laien vor.
Ich selber mag in der Messe Gregorianik, aber auch den deutschen Liedschatz und sehr gern die jüdischen Psalmen in guter deutscher Übersetzung.
In der Alten Messe sollten die Männer rechts und die Weiber mit Kopftuch verhüllt links in der Kirche sein und die Kinder vorn. Dann wäre es ganz original.
In der Neuen Messe ist das Volk Gottes gemischt.
Eine saubere und lebendige Gestaltung der Messe ist
immer ein liturgischer Vorteil.
Bei der Mitfeier kommt es aufs Herz an. Dann ist es auch katholisch (ganzheitlich).
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#28   Anirac   23:07:46 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Latein, bei mir ewig her und
außerdem möchte ich verstehen was der Pfarrer spricht und ich möchte wahrgenommen werden, mit dem Rücken zum Volke, nein Danke!
Nichts dagegen gegen den „Alten Ritus“ aber jedem das seine.
Und Mundkommunion ist meines Erachtens unhygienisch!!
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#27   Jörg Guttenberger, Köln   22:35:15 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Länge der „alten Messe“
Als ehemaliger Ministrant von 1952 bis 1967 kann ich nur feststellen, daß die alte Messe werktags 30 Minuten und sonn- und feiertags 45 Minuten gedauert hat, also nicht länger, als die neue.
Ein hier zugezogener Ministrant hat mir damals erzählt, daß bei „entsprechend eingepielten Teams“ von Priester und Ministrant in seiner bisherigen Pfarre eine stille Messe in 12 Minuten abgeschlossen war, also von wegen 20 Minuten länger, als die neue.
Die erwähnten Garderobeempfehlungen gelten wohl nur für Italien und andere südlichen Länder. Bei uns in Deutschland waren sie unbekannt.
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#26   hildegardfan   20:52:59 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@ Tolerant:
Ich persönlich empfinde es aber als Bereicherung, wenn ich die Predigt verstehe.
Der Priester, Pfarrer, sagt uns ja etwas, er möchte uns etwas mitteilen.
Dafür gehe ich, und ich nehme an auch andere, zur Messe.
Ich finde es nicht schlimm, wenn Menschen die Traditionelle Messe feiern wollen, aber die alte als die einzig wahre zu bezeichnen finde ich maßlos überzogen.
Ohne Verstehen kein Glaube.
Ist auch Selbstsüchtig… mein Latein ist nicht so berauschend…*schäm*
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#25   Tolerant   20:48:25 | Donnerstag, 22. Januar 2009
„Alte Messe“ + „Neue Messe“ ? Gott schaut aufs Herz
Als Ministrant ministrierte ich in der Missa Tridentina und in der Messe nach dem Vaticanum mit der gleichen Andacht.
Die alte Form der Messe von 1570 – ich verstehe Latein –
ist mir persönlich genau so recht wie eine Heilige Messe in der Muttersprache. Gott versteht alle Sprachen. Betrachten wir hinsichtlich beider katholischer Formen das Abendmahl Jesu und seiner Apostel. Es unterscheidet sich von den historisch gewachsenen katholischen Formen durch
jüdische Pessach-Rituale und die aramäische Sprache und die Gewänder. – Der Kern, die Heilige Eucharistie, ist jesuanisch. Alles andere kann und darf religiöses Beiwerk sein. T
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#24   Doriano   23:21:46 | Dienstag, 20. Januar 2009
@Fragender
Latein für alle, auch wenn sie es nicht verstehen
Aber, aber – greife lieber gleich zum Schott! Wissen Sie eigentlich, was ein Tabernakel ist? Wo er seinen Ursprung hat? Lesen Sie mal was über das Zelt des Alten Bundes.
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#23   Fragender   23:14:54 | Dienstag, 20. Januar 2009
Burka für Katholikinnen…
… Latein für alle, auch wenn sie es nicht verstehen!
… und dann noch durch die Ausrichtung des Priesters dem ubiquitären Gott geringschätzig unterstellen, nur im Tabernakel anwesend zu sein.
Diese „progressive Tradition“ wird uns die Erlösung bringen: Die Zukunft der Kirche ist gesichert!!!! o^/
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#22   Seminarist   17:50:08 | Dienstag, 20. Januar 2009
Stellungnahme
Der Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland, Pater Franz Schmidberger, stellt zum rufschädigenden Artikel im Spiegel Nr. 4/2009, S. 32-33: Problem für den Papst, folgendes fest:
1. Die Aussage, die heutigen Juden trügen die Schuld ihrer Väter, muß auf jene Juden eingeschränkt werden, welche die Tötung Jesu Christi gutheißen. Sie ist in der zitierten Verallgemeinerung unrichtig.
2. Auch für die heutigen Juden ist der fleischgewordene Gott, Jesus Christus, der Erlöser und einzige Weg zum Heil: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch mich.“ (Joh 14,6) Es gibt für sie keinen separaten Heilsweg. Deshalb ruf schon der hl. Petrus, der erste Papst, ein Jude, seine Zuhörer auf, sich zu bekehren und sich auf den Namen Jesu Christi taufen zu lassen (vgl. Apg 2,38). Hier finden wir die beständige Lehre der Kirche durch alle Jahrhunderte durch.
3. Unser Herr Jesus Christus ist seiner menschlichen Natur nach Jude, seine hochheilige Mutter ist Jüdin, alle Apostel sind Juden. Schon deshalb kann kein aufrechter Christ Antisemit sein.
4. Wir kennen das Interview, das Bischof Williamson dem schwedischen Fernsehen gab, nicht. Sobald es uns vorliegt, werden wir es prüfen und dazu auch anwaltlichen Rat einholen. Es ist klar, daß für Äußerungen, wie sie Bischof Williamson angeblich gemacht hat, nur der Urheber selbst verantwortlich ist und diese nicht die Haltung der Priesterbruderschaft St. Pius X. widerspiegeln. Übrigens hat s…
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#21   Doriano   10:24:58 | Dienstag, 20. Januar 2009
@Gotthard
dieser ehemalige Kommunist liebt natürlich unverständliche Rituale
Wer sich nicht bemüht, für den werden Rituale natürlich immer unverständlich bleiben. Sie wissen nichts über die Alte Messe, haben sich nie mit ihr auseinander gesetzt, meinen aber, hier den Experten spielen zu müssen. So was nennt man dann einen Ignoranten.
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#20   golfi   10:03:11 | Dienstag, 20. Januar 2009
Ja, wer einmal richtig abgedrifftet ist vom Glauben,
und wieder zurück findet, der weiß wovon er redet, nicht die ewigen Langschläfer die sich für katholisch halten.
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#19   pangelingua   23:55:45 | Montag, 19. Januar 2009
@Berti
… sie haben in der großen Mehrheit nichts gegen die Neue Messe unternommen …
Doch, Berti, hier irren Sie sich gewaltig: sie sind ganz einfach zu Hause geblieben (zu dieser nicht ganz kleinen Fraktion zähle ich auch).
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#18   Gotthard   23:09:01 | Montag, 19. Januar 2009
ehemaliger Kommunist
dieser ehemalige Kommunist liebt natürlich unverständliche Rituale – darin ist er groß geworden, die hat er bejubelt.
Dieser ehemalige Kommunist liebt natürlich einheitliche uniforme Kleidung –
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#17   Galatea   21:16:24 | Montag, 19. Januar 2009
Sehr geehrter Herr Berti,
obwohl die Alte Messe vierzig Jahre lang verteufelt und tabuisiert wurde, trauen sich jetzt allmählich manche wieder oder endlich dorthin. Nicht nur in Deutschland, wie man sieht. Das ist keine Massenbewegung, aber auch keine mikroskopisch kleine Minderheit; die Entwicklung steht noch am Anfang.
Ja, aber Millionen von Menschen haben jahrzehntelang offenbar nichts von einem Riß oder sonstwas negatives
bei der Neuen Messe gespürt
Natürlich haben das viele gespürt und spüren es. Gerade deswegen, weil die Leute sich fragen, woran sie denn überhaupt teilnehmen, gerade dieser Ratlosigkeit ist das teilweise deplazierte Engagement der Laien zu verdanken; anders gefragt: was sollen sie denn sonsttun?
Herr Berti, viele Menschen haben sehr wohl eine Diskrepanz gespürt zwischen ihrem religiösen Verlangen und ihrer Intelligenz und dem, was ihnen sozusagen geboten wurde.
Es werden daher noch mehr Menschen ihre Konsequenzen daraus ziehen, das ist sicher.
Entweder, indem sie sich von der Kirche abwenden oder sich der Liturgie zuwenden, die Ihr Wissen und Ihren katholischen Glauben vermehrt. Das liegt aber an der Entscheidung jedes Einzelnen und an seiner Konsequenz.
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#16   Berti †   19:57:28 | Montag, 19. Januar 2009
Rosella:
„Die neue Messe habe ich immer als einen furchtbaren Riß empfunden.“
Ja, aber Millionen von Menschen haben jahrzehntelang offenbar nichts von einem Riß oder sonstwas negatives
bei der Neuen Messe gespürt. Wer anderes behauptet, sagt damit, daß die Gläubigen der Messe GLEICHGÜLTIG gegenüber standen (und stehen), denn sie haben in der großen Mehrheit nichts gegen die Neue Messe unternommen.
Im Moment gehen vielleicht einige zur Alten Messe, die ist mal was Neues, bzw. eine Abwechslung, aber recht bald wird auch so eine Aufführung mit antikem Disconebel langweilig werden.
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#15   Seminarist   16:48:21 | Montag, 19. Januar 2009
Heute im SPIEGEL! (Werbung in eigener Sache!)
Ein sehr netter Artikel über unsere FSSPX. Zitat: „Die Fundamentalisten (mittlerweile schon eine christliche Ehrbezeichnung) sind bei der Bekehrungsarbeit durchaus erfolgreich. Allein in Deutschland kommen sie auf rund 10.000 Anhänger, weltweit unterhalten sie in über 30 Ländern Depedancen.“
Da können die modernistischen Ignoranten aus dem Munde ihresgleichen mal etwas über den Erfolg der Bruderschaft hören!
Auch sonst sehr sympathisch geschrieben, ohne inhaltliche Verkürzungen und mit guter Werbung für die nächsten Aktionen gegen blaspemische Umtriebe in unserer Gesellschaft!
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#14   Prof Rempremmerding   15:48:09 | Montag, 19. Januar 2009
FREUNDSCHAFT!
Ein Exkommunist hat offensichtlich mehr religiöses Gespür als ein großer Teil unserer Berufs- und Funktionärskatholiken, die die alte Messe oft regelrecht hassen, weil sie mit der sie repräsentierenden Realität auf Kriegsfuß stehen: Christus, dem Priesterkönig, der vom Kreuz herab herrscht und uns in seine Gefolgschaft ruft. Da stellt ein nach den jeweiligen Bedürfnissen selbstgestricktes Gemeindemahl bei weitem weniger Ansprüche an die persönliche Lebensführung und -gestaltung, da man dasselbe ja nach Bedarf gestalten kann: für Sodomisten, Atheisten, Heiden, Konkubinarier, Häretiker, KirchenVolxbegehrerInnen, Modernisten aller Couleur, LesbInnen, KinderschänderInnen, Dumpfbirnen, Kommunisten etc. pp. Die moderne „Lturgie“ ist so fruchtlos, weil die letztlich in gut Feuerbach’scher Art einen Gott nach dem Bilde des Menschen hervorbringt – man vergleiche das unsägliche W :-! jtyla Diktum, wonach der Mensch der Weg der Kirche sei – wohingegen der heilige Ritus der Überlieferung die Seelen nach dem Herzen Gottes formen will und kann. Aufgabe der Kirche ist es nach dem Willen ihres göttlichen Stifters nicht, Ferment für die freimaurerischae „Eine Welt“ zu sein, sondern den Dreifaltigen Gott anzubeten und zu verherrlichen!
Im übrigen erlaube ich mir den Hinweis, daß es keine „lefebvristischen“ hll. Messen gibt. Mir ist nicht bekannt, daß die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. einem eigenen Ritus folgen, der vom überlieferten römischen Ritus aller Zeiten abweicht.
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#13   Renata_Tebaldi_Fan   13:42:15 | Montag, 19. Januar 2009
@ LandorganistII
Nach Konsultationen mit Hw. Paul Sechs von der Cannibale-Bugnini-Stiftung, der als liturgischer Supervisor für die Casting-Show ins Boot geholt wurde, dürfen Pius-Brüder im Rahmen des oekumenischen Dialogs auch mitmachen. Ebenso Anglikaner der High Church.
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#12   Funke   13:32:10 | Montag, 19. Januar 2009
Mag sein.
Hatte ich auch nicht so ernst gemeint.
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#11   MartinBieger   13:09:44 | Montag, 19. Januar 2009
Nur das
man nicht jeden Schwachsinn glauben sollte der hier verzapft wird.
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#10   Funke   13:05:49 | Montag, 19. Januar 2009
Teilnehmen
wohl schon, aber kommunizieren? Es scheint ja kaum etwas schlimmeres als Homosexualität zu geben, wenn man sich auf dieser Seite so umschaut.
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#9   MartinBieger   13:03:08 | Montag, 19. Januar 2009
Warum
sollte Sir Elton John nicht daran teilnehmen dürfen.
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#8   LandorganistII   12:52:31 | Montag, 19. Januar 2009
Sind die Pius-Brüder
auch in der neuen RTL-Show zugelassen, oder dürfen nur wirklich katholische Priester in den Wettbewerb treten?
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#7   Funke   12:52:21 | Montag, 19. Januar 2009
Elton John
Elton John erfreut sich am Choral… Aber so ein Homosodomist dürfte doch wohl kaum an einer Messe im außerordentlichen Usus des römischen Ritus teilnehmen dürfen, oder? o.O
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#6   Sohn der Witwe †   12:27:36 | Montag, 19. Januar 2009
Zu „Benedikt – die Wege des Herrn“,
sind nicht nur unergründlich sondern phantastisch!
Das würde sicher der Renner, weitere Sender würden nachlegen und die anderen mosaischen Religionen würden mit einsteigen, um das Bild der Gottesverehrung zu komplettieren.
Sohn der Witwe :-)
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#5   HBR   12:23:59 | Montag, 19. Januar 2009
Alte Messe noch veralteter als gedacht?
Den Herren wird ein dunkler Anzug mit weißem Hemd und dunkler Krawatte empfohlen, den Frauen das schwarze Kopftuch, das die Ohren verdeckt aber das Gesicht und die Augen hervorhebt.
Jetzt wollen einem die Altgläubigen auch schon vorschreiben, wie man sich zur Messe zu kleiden hat? Es muss also Anzug sein? Tz…
Und schlimmer noch bei den Frauen. Hier muss es ein Kopftuch sein? Sie sollen sich also geben wie Mohammedaner? :-D
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#4   Renata_Tebaldi_Fan   12:00:35 | Montag, 19. Januar 2009
AB FEBRUAR AUF Mega RTL …
(Köln). Der Privatsender Mega RTL gab heute in einer Pressekonferenz bekannt, dass er eine weitere Casting-Show in sein Programm aufnimmt. Unter dem Titel THE HOLY MASS – OLD SCHOOLED soll ab Ende Februar immer Sonntags zur Primetime „die schönste Alte Messe“ ermittelt werden.
Dabei leistet sich der Sender eine vierköpfige Jury: Dieter Bohlen wird die gesanglichen Qualitäten der einzelnen Messen bewerten, Günter Jauch mittels eines Multiple-Choice-Verfahrens die Riten-Kompetenz der Zelebranten auf die Probe stellen. Katharina Witt bewertet choreographische Elemente. Aus dem Jenseits zugeschaltet ist der Rudolph Mooshammer für alle Fragen rund um Messgewänder und Ministrantenröcke. Moderiert wird die neue Casting-Show von Ulla Kock am Brink. Stargast der ersten Folge ist Madonna, die durch ihren Evita-Film bereits Erfahrungen mit dem Form der Mundkommunion sammeln konnte. Zu ihrem relativ spontanen Auftritt in der neuen Show bemerkte die Pop-Diva: „Time goes by so slowly“.
Wie Mega RTL mitteilte, will der Sender der immer stärker werdenden Nachfrage nach alten Messen mit dem neuen Format nachkommen. Kunden aus der Werbewirtschaft hätten bereits starkes Interesse signalisiert, in diesem Umfeld Spots zu schalten.
Sollten sich die in das neue Format gelegten Erwartungen erfüllen, will Mega RTL mit einer Daily-Soap zur Alten Messe nachlegen, die in Kreisen des Hochadels spielen soll. Als Arbeitstitel wird bislang Benedikt – die Wege des Herrn gehandelt.
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#3   Sohn der Witwe †   11:52:00 | Montag, 19. Januar 2009
Zur Kleiderordnung:
„Den Herren wird ein dunkler Anzug mit weißem Hemd und dunkler Krawatte empfohlen, den Frauen das schwarze Kopftuch, das die Ohren verdeckt aber das Gesicht und die Augen hervorhebt.“
Wie recht er hat! :)3
Man nehme sich ein Beispiel an den Muslimas und schon sind die Gläubigen nicht mehr auseinanderzuhalten. Alles weitere findet sich mit der Zeit auch noch und es wird sich herausstellen, welcher der beiden Propheten auf die Dauer attraktiver für die Gläubigen ist.
Sohn der Witwe
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#2   Copertino   11:35:06 | Montag, 19. Januar 2009
lieber zweiter Landorgler
Freuen Sie sich doch einfach darüber, dass ein Kommunist den Glauben wieder entdeckt hat und dabei glücklich geworden ist. Alle übrige Rechnerei ist etwas für Kleinkrämer, und wir Organisten haben sowas nicht nötig.
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#1   LandorganistII   11:22:30 | Montag, 19. Januar 2009
Aha, soso,
die beste alte Messe wird also da und da zelebriert. Gibt es jetzt schon ein Ranking? Wie funktioniert das? Wer sitzt in der Jury? Werden Punkte vergeben, so wie bei Let’s Dance, oder so?
Aber Ex-Kommunisten sind ja eh die besten Katholiken!
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