Medien
Fünf und ein Film
Die Kirche hat kein Geld – aber was hier gezeigt wird, kann man mit Geld auch nicht kaufen. Von Pater Paulus-Maria Tautz CFR, Limerick Irland.
Szene aus dem Film "Human Experience"
Szene aus dem Film „Human Experience“
(kreuz.net) Gegenwärtig planen fünf junge Männern einer neuen katholischen Filmbewegung eine Tournee im deutschsprachigen Raum.

Ihre Initiative nennt sich Grassrootsfilms und ist in Brooklyn – New York – beheimatet.

Meine fünf Freunde stammen aus einem Haus für ehemalige Straßenkinder.

Dort erlernte ich vor ungefähr zehn Jahren die englische Sprache. Nun haben einige Jungs angefangen, professionelle Filme zu produzieren. Ihre Streifen sind katholisch, zugleich von hoher Qualität und für den allgemeinen Markt geeignet.

Mit den Filmen wollen sie auf die Straßen und Märkte unserer modernen Gesellschaft ziehen. Ich möchte sie dabei unterstützen.

Vom 27. März bis zum Palmsonntag werden wir in der Schweiz, Österreich und Deutschland unterwegs sein.

Dabei wollen wir den neuesten Film der Gruppe „Human Experience“ durch privat organisierte Filmvorstellungen bekanntmachen und verbreiten.

Das Ziel ist, einen Vertrag mit einem großen Verteiler zu bekommen.

Alles, was es braucht, um den Film in Schulen oder Jugendgruppen zu zeigen, ist eine Beemer-Leinwand und ein gutes Soundsystem.

Der Streifen ist eine Synthese zwischen BigBrother und Spielfilm. Er ist ungefähr 75 Minuten lang.

Er handelt von zwei leiblichen Brüdern aus einem Haus für Straßenkinder. Die zwei wurden von ihrem Vater rausgeschmissen und fragen sich, was der Sinn des Lebens ist.

Sie machen sich auf eine kleine Weltreise. Dabei erleben sie Obdachlose in New York, Waisenkinder in Lima, AIDS-Kranke und Aussätzige in Afrika.

In die USA zurückgekehrt, versuchen sie ihren Vater wiederzusehen, um sich zu versöhnen.

Die Musik und Bildqualität ist verblüffend. An Untertiteln wird gegenwärtig gearbeitet.

Der ideale Ablauf eines Abends wäre, wenn zuerst der Film gezeigt wird und die Jungs anschließend darüber sprechen und Fragen beantworten.

Ich setzte mich so sehr für diesen Film ein, weil ich weiß, daß sich viele Jugendliche mit der Frage nach dem Sinn des Lebens abquälen. Diese Menschen könnten nicht nur in diesem Film, sondern auch in dessen Machern Vorbilder finden.

Eine katholische Kulturrevolution kostet Geld. Sender wie MTV und seine Verbündeten haben riesige Summen zur Verfügung, um die Jugend zu manipulieren.

Die Kirche hat kaum Geld. Darum ist es wichtig, daß die Konsumenten gute Initiativen unterstützen. Das ist die letzte Freiheit, die wir noch haben.

Wer an einer Vorstellung interessiert ist, soll mir so schnell wie möglich schreiben . Leider muß ich pro Vorstellung um etwas Geld im Voraus bitten, um die Reisekosten decken zu können.

Die andere Kosten werden mit Spenden nach der Filmvorstellung und Diskussion gedeckt.

‘Youtube’: The Human Experience – GrassrootsFilms.com
      
8 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#8   MartinBieger   15:14:44 | Samstag, 24. Januar 2009
Wie wäre es denn
Wenn man einige Kirchenschätze verkaufen würde.
Dann käme wieder Geld in die Kasse.
Redaktion benachrichtigen
#7   Tolerant   02:01:10 | Samstag, 24. Januar 2009
GUTE GESCHÄFTSLEUTE JAMMERN IMMER
sie hätten kein Geld. In Deutschland ist noch kein Bischof oder Pfarrer verhungert. Ein normaler Familienvater muss mehr sparen. Unsere Kirche arm? Ja, die getauften armen Schlucker.
darum laden die Herren Prälaten immer einen Hungerleider an ihren schlicht gedeckten Tisch.
Segne Vater diese Speisen …
Redaktion benachrichtigen
#6   Schnabeltierkönig   01:16:10 | Samstag, 24. Januar 2009
@hildegardfan
Die Stadt Bonn, setzt im Jahr mehr Geld um, als die Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#5   Domenico Tuttisanti   23:32:47 | Freitag, 23. Januar 2009
Der Papst ist ab sofort
auf youtube mit einem eigenen Kanal www.kreuz.net/bookentry.3713.html vertreten!
Redaktion benachrichtigen
#4   Friedrich Spee   10:40:21 | Freitag, 23. Januar 2009
Die Kirche hat kein Geld?
Ja, stimmt wahrscheinlich. Die Kirche hat ein riesiges Vermögen, aber wenig flüssiges Geld. Und es wird weniger, denn die Zahler in den reichen Nationen werden immer weniger und die Kosten explodieren (siehe Mißbrauch in den USA).
Redaktion benachrichtigen
#3   hildegardfan   10:19:48 | Freitag, 23. Januar 2009
Ich habe schon viel gehört…
aber das die Kirche kein Geld hätte, ist mir neu. :-)
Top Redaktion, absolut seriöse Überschrift… wie üblich… :-D
Redaktion benachrichtigen
#2   homo rudolfensis   10:13:30 | Freitag, 23. Januar 2009
Hier ein Film von „Grassroots Films“
aus dem Jahre 2005:
„God in the streets of New York City“ www.youtube.com/watch?v=NX5X2cXMh0o&…
Redaktion benachrichtigen
#1   JMX   10:06:53 | Freitag, 23. Januar 2009
Die Kirche hat kaum Geld?
Selten so gelacht… :-D
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
MedienDementi dementiert MedienIhm sind Kirchenhasser sympathisch MedienIn der Causa Rothe ist ein neuer Höhepunkt erreicht ‘Spiegel’Schlimmer als Neger MedienBischöfe immer noch im medialen Tiefschlaf MedienKritik an K-TV ‘Der Bibelcode’Agnostischer Papst MedienRechtsextrem – oder vielleicht doch linksextrem? MedienKatholische Predigtseite überrascht mit vielen Besuchern MedienSie besitzen kein Internet? MedienSensibler Protestsong? MedienWieviele Klicks ‘kath.net’ wirklich hat ZölibatMitternachtsgeflüster ‘Spiegel’-KampagneHauptsache der Ruf ist ruiniert MedienKarikatur statt Information
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net