Ein Untersuchungsausschuß des türkischen Parlamentes hat kürzlich die Arche Noah gefunden und die Bibel widerlegt.
Die Rückkehr der Taube des britischen Malers John Everett Millais († 1896).
(kreuz.net, Istanbul) Ein Untersuchungsausschuß des türkischen Parlaments hat sich kürzlich mit dem
Landeplatz der Arche Noah beschäftigt.
Das berichtete die deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’ am 6. Januar.
Offiziell ist der Ausschuß für die „Probleme der türkischen Olivenproduktion“ zuständig.
Er kam
zur Erkenntnis, daß die Arche Noah nicht – wie bisher angenommen – auf dem Berg Ararat im äußersten
Osten der heutigen Türkei gelandet sein, wie im achten Kapitel der Genesis berichtet wird.
Die Beweislage spreche vielmehr dafür, daß die Arche auf dem Berg Cudi niederging – so wie der falsche
Prophet Mohammed im Koran schreibt.
Der Berg Cudi liegt ebenfalls auf türkischem Boden, nahe der Grenze
zu Irak und Syrien.
Als Hauptbeweis für die islamische Version führte der Untersuchungsausschuß die
Taube an, die nach der Sintflut von Noah ausgeschickt wurde und einen Olivenzweig zurückbrachte.
Von
diesem Zweig ist auch im Koran die Rede.
Am Ararat und in seiner Umgebung gebe es aber keine Olivenhaine,
wohl aber rings um den Berg Cudi.
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17 Lesermeinungen
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Herzergreifend Fundamentalisten unter sich! Das ist doch schön. Bibel contra Koran bei der buchstäblichen,
wortwörtlichen Auslegung der Heiligen Schrift, da kann ja was rauskommen. Als nächstes mögen die Herrschaften
bitte nachrechnen, ob Mohammed (wieso eigentlich „der falsche Prophet Mohammed“, wieso nicht der richtige?
wer war dieser falsche Mohammed? Vielleicht ein direkter Vorfahre Mel Gibsons, der für eine Filmrolle
übte?) … aja, also ob Mohammed die Strecke von Mekka nach Medina tatsächlich in der angegebenen Zeit
zurückgelegt hat, weil dort gilt großteils eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.
#14 Marcelus 20:28:03 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Der türkische Staat ist angeblich laiizistisch und tritt tatsächlich so auf, als wäre dieser ein Religionsorgan
der Mohammedreligion, und sponsort Moscheenbauten in Deutschland, die auch nicht nur staatstürkische,
sondern auch staatsdeutsche und EU-Fördergelder erhalten. All diese laiizistischen Staaten, die Türkei,
die BRD, BRD-Bundesländer und die EU sollten doch mit Religionsorganisationen nichts zu tun haben. Die
einzige Bewegung, die wahrscheinlich in der Lage wäre, die strikte Trennung zwischen Staat und Religionsorganisationen
umzusetzen, wäre wahrscheinlich die sozialistische Bewegung.
#13 Fragezeichen 08:47:30 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Tatsächlich! Wie das Parlament gewiss mit unwiderlegbaren Beweisen belegen kann, kann vor Tausenden von
Jahren nur dort etwas gewachsen sein, wo es heute auch noch wächst. Klimatische Veränderungen, Veränderungen
der Bodenbeschaffenheit, Rodungen etc. kann es damit auch nicht geben. Mithin hat es Atatürk oder das
osmanische Reich auch nie gegeben, weil beide heute nicht mehr gibt
#11 pangelingua 21:04:43 | Mittwoch, 7. Januar 2009
Arche Noah Ich neige stark zu der Auffassung, dass die Arche Noah auf der Hohen Acht (höchster Berg der
Eifel) gestrandet ist. Von dort führte schon in ältester Zeit ein zwar verschlungener, nicht asphaltierter,
aber doch direkter Weg nach Rommersheim.
Das nenne ich Theologie Da sieht man mal, daß nicht nur im deutschen Parlament hirnlose Vollpfosten sitzen.
Danke dafür! Ansonsten ist das ja wohl eher ein Problem zwischen Musels und Jüden.
Die Frage ist die! Jesus war wohl so allmächtig und allwissend dass er wohl schon alle Sprachen in die
Wiege gelegt gehabt könnte? (Auch vielleicht Englisch, was ein kulturell problematisch sei) Die Jünger
die er nach unserem Fest Pfingsten ausziehen ließ, konnten nämlich alle Sprachen der Welt! Vielleicht
wusste er, dass der Islam kommen würde und die Welt in Unfrieden stürzen wird. Aber, halb so schlimm,
Missverständnis geklärt!
B.Theo, ich habe auch eine Frage: Wie kann man nur so doof sein, solche Fragen zu stellen? Aber gut,
die arabische wie auch die hebräische Schrift werden nuneinmal von rechts nach links geschrieben, aber
Sie haben schon recht, Jesus war doof, wie konnte der nur von rechts nach links schreiben und lesen.
Fazit: Der Islam lügt? Ob der Islam im Vergleich zur Bibel als hoch kulturelles, intelektuelles Werk
angesehen kann, wage ich zu bezweifeln! Eine staatliche Untersuchungskommission nur zur Problematik der
Olivenernte dann noch eine biblisch, göttliche Thesen zu schwingen. Erscheint mir allerdings suspekt!
Das einzige was mich im Koran interessiert ist die Frage! Wie kann man nur so blöd sein und ein Buch
von hinten nach vorne lesen?
Fazit der Untersuchung: 1) in alttestamentarischer Zeit gab es in dem besagten Gebiet keine Olivenhaine.
:)3 Toll, denn zu der Zeit lebten die meisten Menschen in der Region als Nomaden-und die besassen de facto
keine Olivenhaine. Aber die Plainsindianer in den USA pflanzten auch keinen Mais an- „Fazit“:Um 1850 gab
es in Arizona und New Mexico keinen Maisanbau. 2) Die Kommision hat vom eigenen Land keine Ahnung, denn
mit Ararat war und ist nicht nur der Berg, sondern auch die gleichnamige Gebirgskette gemeint. Eine großartige
Untersuchung, wirklich lustig!
Ah, der „falsche Prophet“ erzählt das Märchen etwas anderes als der unbekannte Bibelautor, und darum
ist das Prophetenmärchen falscher als das Bibelmärchen. Ja, das klingt völlig plausibel.
Was genau… … soll uns dieser Artikel sagen? Dass die zwar im Gegensatz zu den Katholiken sinnvolle
Argumente haben, aber trotzdem im Unrecht sind, weils halt nicht so ist – auch wenns dafür keinerlei
Belege gibt? Wäre aber auch der Untergang des Christentums, wenn es dort gewesen wäre – sofern es diese
Arche überhaupt gab.