16:10:12 | Montag, 12. Januar 2009
Humor und Sinn für Humor ist eine Frage der Intelligenz. Für letzteres sind die Behörden bekanntlich nicht bekannt. Von Martin Humer.
(kreuz.net) Am 2. Dezember erhielt ich von einer gewissen Frau Rechtspflegerin Hendel eine freundliche
Einladung, vierzig Tage lang ihr Gast im Knast zu Nürnberg zu sein.
Der Name der Rechtspflegerin bürgt
für Lebensstandard: Frau Hendel.
Ich esse in der Tat gerne Hendl-Gerichte, gesotten, gebraten oder auch
in roter Sauce – wenn nicht zu viele Federn mitgekocht wurden.
Bei der sprichwörtlichen teutschen Gründlichkeit
ist das aber kaum zu befürchten.
Nun bin ich schon 84 Jahre jung geworden. Obwohl ich schon drei wohlverdiente
Herzinfarkte erlitt, habe ich noch viel vor.
Welches deutsche Konzentrationslager kann mir die Frau Rechtspflegerin
in meinem Zustand noch empfehlen?
Denn es scheint mir wichtig, daß ich noch ein paar Jahre überlebe.
In Österreich und in Deutschland gibt es noch eine Menge zu tun.
Beispiele? In unseren Ländern sind
die Staatsanwaltschaften heillos überlastet. Es gibt sogar Staatsanwälte, welche Strafverfolgungen einfach
sabotieren.
Beispiel 1Die deutsche
Pornoindustrie gehört zu den größten Pornoindustrien der Welt.
Die Unterweltler dieser Branche werden von den staatlichen Oberweltlern, trotz gültiger Gesetze geduldet
und oft sogar gefördert.
Das deutsche „Patent und Markenamt“ in München entblödete sich und schützt
die deutsche Pornofilmer sogar patentrechtlich.
Beispiel 2Eine große wirtschaftliche Bedeutung erlangte
in Deutschland und auch in Österreich der Menschenhandel zum Zwecke der Massenprostitution. Der ehemalige
deutsche Außenminister, „Oweh“ Fischer, hat sich durch die Demokratisierung und Liberalisierung der Hurerei
in Deutschland große Verdienste erworben.
Einfältig wie wir Österreicher eben sind, haben wir diese
deutsche Errungenschaft in der Hurerei teilweise nachgeäfft.
In Österreich ist es nicht möglich, problemlos
einen Grundbucheintrag über eine Hurenhütte einzusehen. Daraus könnte man erfahren, welche Geldinstitute
das Rotlichtmilieu durch Kredite fördern.
Wir haben festgestellt, daß Banken und Sparkassen – insbesondere
auch die christlichen Raiffeisenbanken – den Bordellbetreibern Millionenkredite gewährten.
In Deutschland
ist die Situation noch schwieriger. Die deutsche Behörden verweigern weitestgehend die Einschau ins Grundbuch:
Amtsgeheimnis und Bankgeheimnis, zur Freude der Gauner.
Beispiel 3In Germanystan gibt es im Strafgesetz
den Paragraph 219. Dieses Gesetz verbietet dem Abtreiber, für seine blutigen Dienste zu werben.
Doch
die Staatsanwaltschaften verweigert meistens eine Strafverfolgung gegen Abtreiber, die sich nicht an das
Gesetz halten.
Die Begründungen der Ablehnungen sind nahezu alle gleich: geringe Schuld, kein öffentliches
Interesse an einer Strafverfolgung, der Abtreiber habe die Schuld nicht erkannt, der Abtreiber habe die
Werbung schon eingestellt.
Auch für die Henker von Auschwitz bestand erst nach 1945 ein öffentliches
Interesse.
Wer in der Welt sollte am Leben des deutschen Volkes noch Interesse haben, wenn die Deutschen
selber schon kein Interesse mehr am Leben haben?
Es gibt viele sogenannte Ausländer, die das Land besitzen
wollen. Anmerkung: Vor Gott gibt es keine Ausländer.
Dagegen ist es ein Naturgesetz, daß das Kranke
und Dekadente ausgeschieden wird.
Ich möchte auch noch auf den Grund eingehen, der mir die Gastfreundschaft
von Frau Hendel verschaffen soll: Es war der Haß-Film
„Popetown“, der im April 2006 in dem Sender ‘MTV’
verbreitet wurde.
In dem Film verirrt sich ein infantiler Papst in den Katakomben von Rom und geht verloren.
In der unterirdischen Hostienbäckerei hilft er den Sklaven und hämmert den Mehlbrei zu Oblaten. Am
Ende verprügelt er dort sogar den Sklavenaufseher.
Mit seiner Mutter spielt er gerne „Guck-Guck“ – ein
beliebtes Versteckspiel für Kinder.
Höchst einfallsreich fanden die Brüder und die Genossen von der
‘Bank für Arbeit’, die das Kunstwerk sponserten, die Szene, wie der Papst mit einem Springkreuz in seinem
Vatikan herumsauste.
Waisenkinder im Rollstuhl werden eingeflogen. Der Papst bleibt unauffindbar. Ein
Papstdouble rettet die Situation, singt und tanzt und blödelt sogar eine Messe.
Die Verhöhnung und
Herabwürdigung der Religion und der Person Jesu gehören heute schon für viele Demokraten nur noch zur
guten Unterhaltung.
Unsere Anzeige vom August 2007 erhielt von der Staatsanwaltschaft München 1 das
Aktenzeichen 115 Js 11805 / 07.
Sie ist bis heute nicht erledigt worden.
Es wäre für Richter und Staatsanwälte
nicht ungefährlich, würden sie eine ähnlich niederträchtige Herabwürdigung Mohammeds gutheißen.
Die national-sozialistische Zeitung ‘Der Stürmer’ hetzte vorwiegend gegen Juden, aber auch gegen die
katholische Kirche. Priester wurden verhöhnt und verspottet.
Daß akademisch gebildete Männer mit meiner
Satire nichts mehr anfangen konnten, als mit einer Strafanzeige gegen mich vorzugehen, ist sicher nicht
mein Problem, sondern eine Frage der Intelligenz der Behördenvertreter.
Der Verfasser ist Obmann der
„Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs“ in Waizenkirchen, Oberösterreich
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