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Jüdische Opfer sühnten nur bedingt + Wie ein großes Konzentrationslager + Satellitenstaat + Voodoo-Zuhälter verurteilt + Keine intellektuelle Weltläufigkeit ohne Latein
Jüdische Opfer sühnten nur bedingt

Vatikan. Das Kreuz ist der wahre Gottesdienst. Das erklärte Papst Benedikt XVI. bei der gestrigen Generalaudienz. Der Heilige Vater sprach über die Lehre des Völkerapostels Paulus zum Gottesdienst. Der alttestamentliche, vorläufige Tempelkult mit seinen Tieropfern habe keine wahre Sühne leisten können – so der Papst: „Für Paulus ist Christus mit seinem Kreuzesopfer der neue und wahre Gottesdienst.“

Wie ein großes Konzentrationslager

Italien. Der Gaza-Streifen gleicht immer mehr einem großen Konzentrationslager, in dem eine wehrlose Bevölkerung für die Konsequenzen des Egoismus bezahlen muß. Das erklärte der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Kurienkardinal Renato Raffaele Martino vor der Webseite ‘ilsussidiario.net’. Nach Angaben des Kardinals sind „beide Seiten schuldig“. Wenn Israelis und Palästinenser nicht fähig seien, sich zu einigen, müßte das ein anderer tun.

Satellitenstaat

Irak. Am Montag wurde die neue US-Botschaft in Bagdad eröffnet. Sie umfaßt 27 Gebäude. Das Areal ist so groß wie 59 Fußballfelder – fast gleich groß wie der Vatikanstaat. Die Gebäude besitzen eine eigene Stromversorgung. Sie verfügen ferner über Filter, die die Luft auch bei Angriffen mit chemischen oder biologischen Waffen sauber halten. Eine kilometerlange Mauer und eine schwerbewaffnete Wachmannschaft soll die 1.200 Funktionäre schützen, die in der Botschaft arbeiten. Die Errichtung der Festung kostete 592 Millionen Dollar. Die Unterhaltskosten pro Jahr werden auf 1,2 Milliarden Dollar geschätzt.

Voodoo-Zuhälter verurteilt

Italien. Ein in Sardinien tätiger Zuhälterring verschleppte Nigerianerinnen und führte sie mit Voodoo-Praktiken der Prostitution zu. Im Dezember 2007 wurden deshalb vier Zuhälter verurteilt. Bei der Berufungsverhandlung beriefen sie sich auf die Religionsfreiheit. Der Voodoo-Zauber sei eine Religion. Doch das oberste Berufungsgericht Italiens erklärte, daß es sich beim Vookoo-Kult um Hexerei und Schwarze Magie handle, die andere willensabhängig machen wollten.

Keine intellektuelle Weltläufigkeit ohne Latein

„‘Primum, duces nostros linguae Latinam non iam studere triste non videtur’: Auf den ersten Blick scheint nichts dabei zu sein, daß unsere Herrschenden kein Latein mehr lernen. So begann eine Glosse, die die ‘New York Times’ auch auf Latein veröffentlichte. Darin beklagte der britische Kolumnist Harry Mount, ein in Oxford geschulter Latinist, die sprachliche Unbildung heutiger Politiker und führte den Verlust an rhetorischer Schulung und intellektueller Weltläufigkeit auch auf mangelnde Lateinkenntnisse zurück.“

Aus einem Artikel in der deutschen Tageszeitung ‘Frankfurter Allgemeine’ mit einem Lateinfehler im ersten Satz, wo es statt „linguae Latinam“ richtig „linguam latinam“ heißen müßte.
      
32 Lesermeinungen
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#32   Black Fire   23:51:10 | Sonntag, 8. Februar 2009
Voodoo
Wiedermal ein Thema, bei welchem sich die Hexenverbrenner von einst durch große Sachkenntnis hervortun.
Voodoo ist eine Schnittstelle zwischen Magie und Religion. Laut Spt. Savertin handelt es sich um eine schmanistische Repäsentation. Bei diesen werden religöse und magische Rituale miteinander verbunden. Also wäre es möglich, das vor Gericht beide Recht gehabt hätten.
Möglich, aber unwahrscheinlich, da der Personenkreis von Zauberbegabten sehr klein ist. Vielmehr könnte es sich um Hypnose, psychoaktive Stoffe und Placeboeffekte gehandelt haben. Also lag das Gericht wahrscheinlich falsch mit seiner Beurteilung, wobei ich persönlich aber mit diesem Urteil leben kann.
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#31   Immaculata   11:02:30 | Samstag, 10. Januar 2009
Berichtigung
Aus einem Artikel in der deutschen Tageszeitung ‘Frankfurter Allgemeine’ mit einem Lateinfehler im ersten Satz, wo es statt „linguae Latinam“ richtig „linguam latinam“ heißen müßte.
Mal ne Nachfrage: Steht studere nicht mit Dativ? Hieße es dann nicht vielmehr linguae Latinae?
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#30   Vineta   03:17:53 | Freitag, 9. Januar 2009
@Gotthard: Darum geht es doch nicht!
ob Du nun in einer lateinischen Messe im Schott nachliest oder in einer Messe in Tamil oder Kisuaheli – wo liegt der Unterschied?
Niemand bestreitet doch, daß nicht auch Gottesdienste in der jeweiligen Landessprache möglich sind. Indes wie anders als unfaßbare Selbstverstümelung soll man es bezeichnen, wenn das von der Kirche geschaffene und jahrhundertelang gepflegte und verfeinerte Kunstwerk „lateinische Messe“von heute auf morgen dem Episkopat verhaßt ist und weder an Samstagen noch an Sonntagen, ja nicht einmal an den Feiertagen mehr in Erscheinung treten darf und Priester herangebildet werden, die kaum noch eine Ahnung haben vom sprachlichen Kulturgut und Weltkulturerbe Latein.
Benedikt XVI fiel für diesen Vorgang NUR die Bezeichnung UNRECHT ein, TORHEIT wäre wohl der passendere Ausdruck dafür.
Für die 68er war Lateinunterricht etwas nicht mehr Zeitgemäßes. Sie begriffen nicht, daß eine Schulung des Geistes in lateinischer Grammatik zugleich eine in der deutschen ist. Grammatikalisch unbedarft gingen sie als Politiker daran, dem Deutschen eine grammatikalisch falsche Rechtschreibung zu verpassen, die die Großschreibung verlangt von Fürwörtern und Zahlwörtern wie „das meiste, die anderen, die übrigen, unzählige „ usw., von Adjektiven wie in „ leid tun, recht bekommen“ usw. , von Adverbien wie „ seit kurzem, im nachhinein, aufs beste „usw. Soll man nun lachen oder weinen, wenn man liest, dass die allein Stehende aufstand und eine Zeit lang behände den Bach durchquerte?
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#29   Tolerant   01:07:58 | Freitag, 9. Januar 2009
Katholisch in den Alpen
Ehrwürdige Geheimräte Gottes …
Nicht alles versteht Ihr. Wir in den Alpen haben viele alpenländische Bräuche, die Euch fremd sind. Zum Beispiel:Haus und Stall ausräuchern und mit Weihwasser besprengen in den 12 Rauhnächte 24.Dezember bis 5.Januar, das Perchtenlaufen, das Palmbüschelbinden für Palmsonntag … das ist auch unter „Alpenschamanismus“ bekannt. Ich bin pastoral bei den „Alpenschamanen“ tätig
und bringe so Menschen mit der Kirche in Kontakt.
2006 hat in der Erzdiözese Salzburg in der Wallfahrts-kirche Großgmain und im Marienheilgarten ein Internationales Schamanentreffen auch zu Ehren der Muttergottes stattgefunden. Das mag für manche schwer verständlich sein. Ich selber habe jahrelang in der Bergwildnis asketisch gelebt und dabei auch schamanisch tätige Menschen kennengelernt, die inzwischen Freunde sind. Erst genau kennenlernen und nicht gleich schreien! Ich tue nichts, was gegen die Prinzipien des gesunden katholischen Glaubens wäre. Das wissen auch die Priester in meiner Heimat. Der alpenländische Katholizismus hat unter dem
Missionsbischof Virgil von Salzburg keine Heiligtümer der Heiden zerstört, sondern sie klug zu christiansieren gewußt. Wer ein starkes katholisches Profil hat, nimmt
die Menschen so an wie sie sind und droht ihnen nicht
mit der Hölle. Info: www.predigtgarten.blogspot …
siehe: Mein Predigtbesuch – andere Predigtschreiber zu
Gast „Zeichen der Mystik: DAS KREUZ – Da sehen Sie auch mein Gesicht. o^/
Übrigens: Mein Meister ist Jesus Christus David…
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#28   Ultramontanus   23:13:21 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Aber zumindest der Prof
scheint mir ein Sedi www.sedisvakantismus.org/…os_Sakrilegische.htm ( ^-^ ) zu sein. Also ist seine Position wenigstens logisch.
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#27   Wandregisel   23:10:17 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Als +netler
müsste ich jetzt darauf hinweisen, dass sich Marcelus und „Prof“ Remperdingens sich auf Grund der Bulle „Unam sanctam“ mit diesen Äußerungen selbs EXKOMMUNIZIERT haben!
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#26   Gotthard   23:09:59 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@marcelus
Wenn ich im Ausland bin bemühe ich mich auch immer darum eine lateinische Messe ausfindig zu machen. Nicht weil ich Latein so liebe, sondern weil mir eine solche Messe das Gefühl gibt zuhause zu sein obwohl ich mich in der Fremde befinde.
ob Du nun in einer lateinischen Messe im Schott nachliest oder in einer Messe in Tamil oder Kisuaheli – wo liegt der Unterschied?
Ich habe auch in einer Messe in Spanisch oder Russisch oder Kisuaheli oder Tamil das Gefühl, zuhause zu sein … Messe ist eben Messe … und wenn ich im Ausland bin, habe ich halt Defizite in der Verständigung und im Verstehen – im Supermarkt wie in der Messe – in der Messe noch die wenigsten, denn deren Struktur ist mir geläufig.
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#25   HBR   23:03:14 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@Marcelus
Mit Ihrem Frevel gegen den Papst („Voodoopapst“) haben Sie nun endgültig bewiesen, dass Sie kein Katholik sein können O:)
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#24   Marcelus   20:44:08 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Schnabeltierkönig: Der Gehorsam gegenüber dem Papst
gilt nur auf dem Feld der katholischen Religion … das Papst Johannes Paul II. oft genug verlassen hat.
Als Voodoopapst kann Johannes Paul II. höchstens Voodookultdiener zum Gehorsam verpflichten, aber keine Katholiken, die leider allzuoft dumm genug sind, und dem Papst einen Gehorsam leisten, wo diesem keiner zusteht.
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#23   Schnabeltierkönig   19:34:07 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@Prof Rempremmerding
Sie würden nur einen Papst akzeptieren, der genau das tut was Ihnen Papst? Wo bleibt der Gehorsam zu dem Sie verplichtet wären wenn Sie katholisch wären?
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#22   Prof Rempremmerding   16:39:51 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Vodoo – Zuhälter
An erster Stelle ist auch hier wieder an W :-! jtyla zu erinnern, das größte Scheusal der Papstgeschichte, der sich bekanntermaßen während seiner Afrikareise nicht entblödete, sich mit diesen dämonisch – satanischen Kultdienern zu verbrüdern: wahrscheinlich, um zu zeigen, in wessen Dienst er selber stand!
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#21   hildegardfan   15:02:31 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@ Vineta:
Auf der einen Seite schreiben Sie, Sie hätten ja nichts gegen den Gebrauch der Landessprache in der Messe, andererseit schreiben Sie:
Der Vatikan legte vor 40 Jahren unbegreiflicherweise die Axt an die abendländlische Kultur, als er WEDER für Samstage NOCH für die Sonntage NOCH für die Feiertage die traditionelle lateinische Messe mehr wollte und statt dessen ausnahmslos die landesprachliche.
Ich verstehe Ihre Intention jetzt nicht ganz.
Und zu dem Singen in Lateinischer Sprache und den Übersetzungen: Ist es nicht wesentlich schöner, wenn Jeder wirklich versteht, was Er/Sie da singt?
Allerdings gebe ich Ihnen Recht: Es ist schade, das es das Angebot auf freiwilliger Basis der Lateinischen Messe nicht gibt. Die Betonung liegt auf „freiwillig“.
Ob die Menschen es übrigens so empfunden haben, der „Hektik des Alltags in die Fülle der Zeit“ zu Entrücken, würde ich nicht umumwunden so beurteilen.
Die Kirche an sich ist ein nicht Alltäglicher Ort des Friedens und der Stille, so empfinden es die Gläubigen, auch ohne Latein.
Und nein, ich bin nicht über 40. Aber deshalb auch nicht sehr jung, auch wenn ich Ihre Meinung nicht teile.
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#20   matt3   15:01:43 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Ein Kult für sich leistet generell keine Sühne…
ob alt- oder neutestamentarischer. Kulte sind Veranschaulichungen dessen, was sich im Inneren eines Menschen, in seinem Wesen vollziehen soll.
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#19   Vineta   14:53:17 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@hildegardfan: Kopfschüttelnd poste ich:
1) Habe ich mich etwa gegen den Gebrauch der Landessprache im Gottesdienst ausgesprochen, wenn ich hier soeben festgestellt habe: Der Vatikan legte vor 40 Jahren unbegreiflicherweise die Axt an die abendländlische Kultur, als er WEDER für Samstage NOCH für die Sonntage NOCH für die Feiertage die traditionelle lateinische Messe mehr wollte und statt dessen ausnahmslos die landesprachliche. ( Finden Sie es denn nicht auch viel vernünftiger, daß die Anglikaner an Sonntagen an lateinischen, an Samstagen an englischen Gottesdiensten teilnehmen können???)
2) Offenbar übersteigt es Ihr ( noch sehr junges) Vorstellungsvermögen, wie der Gottesdienst bis vor 40 Jahren überhaupt funktionieren konnte: Es sangen und beteten nicht wenige Gläubige in lateinischer Sprache mit – obwohl sie in ihrem Leben keine einzige Stunde Latein hatten – und sie verstanden alles, da sie alles mitlasen in der Spalte daneben mit der Übersetzung ins Deutsche ( die heutzutage auch ein großer Monitor anbieten könnte) Das Lateinische entrückte die Menschen aus der Hektik des Alltags in die Fülle der Zeit, in die Zeit des Imperium Romanum, in dem der Messias wirkte und starb.War das was Abwegiges?
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#18   Günther-Georg   14:37:27 | Donnerstag, 8. Januar 2009
zu Vineta
Das finde ich aber lustig, der Hl. Geist als alter Lateiner!
Da kan ich nur sagen: Quid quid id est, timeo „Vinetaos“ et dona verentis(Sic!)
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#17   Elijahu †   14:24:54 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Die Weltkirche braucht auch eine Weltsprache
Es gibt eben keine andere Weltsprache die dafür geeignet ist Latein als Weltsprache der Kirche zu ersetzen. Das Englische ist aus verschiedenen Gründen dafür ungeeignet und wird wohl auch nicht mehr allzulange Weltsprache sein; das Französische hat sich nicht durchsetzen können, aus welchen Gründen auch immer; und was bleibt dann noch? Deutsch als Weltsprache der Kirche? Italienisch? Wohl kaum.
Da kann man auch gleich bei der Sprache bleiben die der Kirche seit Jahrhunderten gute Dienste erwiesen hat als Weltsprache, eine zwar tote Sprache, die aber gerade deswegen davor sicher ist dass ihre Begriffsbedeutungen ins Gegenteil verkehrt werden und somit die katholische Lehre durch Fehlübersetzungen entstellt wird, wie es heute sehr oft geschieht.
Wenn ich im Ausland bin bemühe ich mich auch immer darum eine lateinische Messe ausfindig zu machen. Nicht weil ich Latein so liebe, sondern weil mir eine solche Messe das Gefühl gibt zuhause zu sein obwohl ich mich in der Fremde befinde.
Die Zersplitterung der Liturgie in hunderte von Landessprachen war einer der grössten Fehlgriffe des zweiten Vatikanums – und war ja nicht mal von diesem Pastoralkonzil explizit gewollt worden. Die Lesungen sollte man natürlich trotzdem den Leuten entweder gleich in der Landessprache vortragen oder dann in der Predigt die Lesung den Leuten so übersetzen dass sie das Evangelium dann auch verstehen wenn es verkündigt wird.
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#16   Wandregisel   14:23:09 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@hildegard
Und richtig gut Latein können Heute nur noch die wenigsten. Die Latein Kentnisse, die in den meisten Gymnasien gelehrt werden sind so gering, das Studenten spezieller Studienrichtungen erst noch ca. 1 Jahr Latein dranhängen können, bevor das Studium richtig losgehen kann. Heute sind es noch rudimentäre Grundkenntnisse, die da vermittelt werden.
Da gebe ich ihnen recht und bedaure es zutiefst. Auch aus eigener Erfahrung.
Latein sollte wieder zu den absoluten Grundlagen einer sprachlichen Ausbildung gehören – zumindest in einer rudimentären Form. Vom Reden oder fließenden Übersetzen will hier garnicht sprechen.
In England und dem VK ist Latein inzwischen übrigens ein fester Bestandteil des Grundschulunterrichts mit eben dieser Begründung, wenn auch nicht verpflichtend, sondern als Zusatzangebot. Vor allem mit wunderbaren Schulmaterialien; die kleine Maus Minimus, die mit ihren Eltern in einem Römermuseum in Newcastle lebt und dreren Vorfahren mit den Römern nach England kamen.
Die Kirche hat zwar die Tradition des Latein hochgehalten, es aber gleichzeitig auch verkommen lassen. Besonders die Einführungen zu Tagesheiligen sind seid dem SpätMA ein Witz. „Sancti X in Y natus est.“ Fürchterlich… :-!
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#15   hildegardfan   13:58:04 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@ samurai:
Ich weiß, der gallo-romanische Sprachstamm.
audire = hören = audiocasette… (z.Bsp.)
videre = sehen = video
aportare = herbeitragen, holen = apportieren
usw. usw…
Und ja, Latein ist eine Mathematisch aufgebaute Sprache. Alles schon gehört. Selber erlebt…
Logisches Denkvermögen hat aber auch damit zu tun, wie man gefördert wird, da verschiedene Bereiche im Gehirn dafür, abstraktes Denken, genutzt werden müssen.
Ich persönlich kann kein fließendes Latein, sondern behaupte einfach mal, nach Jahrelangen Versuchen die Sprache zu lernen, habe ich jetzt die rudimentären Grundkenntnisse.
@ Vineta:
Erklären Sie mir doch eins: Die einfachen Menschen, Bauern etc., denen Jesus sein Wort verkündete, wie hätten die Ihn verstehen sollen, wenn nicht in der Landessprache?
Niemand spricht der Lateinische Sprache Ihre Bedeutung ab. Aber schön ist es doch, das die Menschen jetzt verstehen, was der Priester Ihnen sagt.
Denn Verstehen ist Glauben.
Blindes daherbeten ohne den Sinn zu kennen ist kein Glaube.
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#14   Vineta   13:46:02 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Ohne Latein kein Abendland – Kein Abendland ohne Latein!
1)Bevor jetzt hier wieder Lateinhasser spotten, Aramäisch, Hebräisch, Griechisch hätten im Gottesdienst doch mehr Berechtigung als Latein, da diese Sprachen Jesus, den Aposteln und Urchristen geläufiger gewesen wären als die Sprache Roms – im christlichen Abendland hat aber nun mal Latein eine mächtige und jahrhundertelange Tradition in der Kirche , in der Theologie und in allen übrigen Wissenschaften und Künsten, Latein ist das Fundament jeglicher sprachlichen Bildung.
2) Was soll man dazu sagen, wenn Stefana Sabin vor einigen Tagen in der FAZ begeistert schrieb: „ Die Entscheidung des Vatikans , die lateinische Messe wiederzuzulassen…hat Latein ins öffentliche Bewußtsein gerückt.“ Ehrlicherweise hätte sie nämlich schreiben müssen: Die Entscheidung des Vatikans vor 40 Jahren, die lateinische Messe mit Stumpf und Stiel auszurotten und weder für die Sonntage noch für die Samstage noch für die Feiertage gelten zu lassen, kann wohl nur mit einer Abwesenheit des Hl.Geistes erklärt werden – wenn man sieht, welcher Wertschätzung sich ( den Lateinkundigen, aber unbegreiflicherweise Lateinhassenden im Vatikan zum Trotz) sich Latein heutzutage erfreut: Allein in der BRD lernen zur Zeit 800 000 Schüler die Sprache der Römer.
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#13   Samurai   13:44:44 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Liebe „hildegard“,
erwiesen ist, daß Menschen, die Latein gelernt haben, zum Einen oft besser logisch denken können und zum Anderen die romanischen Sprachen, die ja ihren Ursprung im Latein haben, leichter lernen können.
Aber ansonsten wird hier teilweise die Bedeutung der lateinischen Sprache überbewertet.
Und selbst die einfachen Römer – Landbevölkerung,Soldaten etc.- sprachen schon zu Jesu Zeiten kein klassisches Latein mehr, sondern eine recht einfache Art Umgangssprache.
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#12   hildegardfan   12:18:50 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@ defendor:
Es ist die Allgemeine Lehrmeinung, diese ist unstrittig bis das Gegenteil bewiesen ist, das Jesus Aramäisch sprach, NICHT LATEIN.
In Anbetracht dessen, hat es durchaus seine Berechtigung die Messe in der jeweiligen Landessprache zu halten.
Das hat nichts mit verfälschen der Wahrheit zu tun, sondern ist einfach eine Tatsache.
Die Christen in Rom sprachen dann natürlich Latein, und auch daran stößt sich niemand.
Wo also liegt Ihr Problem?
Und richtig gut Latein können Heute nur noch die wenigsten. Die Latein Kentnisse, die in den meisten Gymnasien gelehrt werden sind so gering, das Studenten spezieller Studienrichtungen erst noch ca. 1 Jahr Latein dranhängen können, bevor das Studium richtig losgehen kann. Heute sind es noch rudimentäre Grundkenntnisse, die da vermittelt werden.
Und noch am Rande werter defendor:
Ich finde die Homepage auf die Sie verweisen auch grausig. Haben das alle in der Familie der Frau als göttliche Fügung gesehen, das Sie mit einem kleinen Kind durchs Gewitter gerannt ist? Ich irgendwie nicht…
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#11   Günther-Georg   11:10:50 | Donnerstag, 8. Januar 2009
defendor: was für ein Unfug!
Mein lieber defendor,
was für eine ungeheuer schreckliche home-page Sie da empfehlen! Wäre es nicht so traurig, müßte man in homerisches Gelächter ausbrechen! Arme Chistenheit!
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#10   defendor   10:28:52 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Falsche Propheten
Herr Zehnter
Schamanismus – den Sie im Internet als „Seminare“ anfpreisen – hat nichts in der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche zu suchen !
Falsche Propheten – wie Sie ?! – verstehen es geschickt die Lüge als „Wahrheit“ vorgaukeln zu wollen !
Wer sich mit Schamanismus beschäftigt steht ausserhalb deralleinigen Wahrheit JESUS CHRISTUS !
Daher noch einmal die besondere Empfehlung:
www.gloriapolo.net/
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#9   Wandregisel   10:28:05 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Öhm…?
@David: Es ging hier um das Lateinische nicht die Messe…oder hat irgendwer vor ihnen etwas zur Messe auf Latein geschrieben?
@Milch: Die Verbindung ihres Beitrags zu dieser Seite seh ich auch nicht…
Oder ist heute der „Ich schreibe einfach mal was mir grad durch den Kopf geht“ – Tag?
P.S.
Hm…rote oder silberne Krawatte?
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#8   Tolerant   10:15:07 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Wer mag, kann gern Latein lernen
Pax vobis, Sorrores et fratres Latein ist die Grund-sprache aller romanischen Sprachen und es hat auch die deutsche Sprache bereichert. Große Komponisten haben haben wunderbare Heilige Messen in Latein geschaffen und der Gregorianische Choral gehört wie das griechische Kyrie eleison zur Katholischen Kirche.Die lateinische Sprache lebt in der Wissenschaft und Kunst weiter. Aber zum Wesen der Ganzheitlichkeit = Katholizität gehört auch die Heilige Messe in den verschiedenen Landessprachen, hat doch der Jude Jeschua (Jesus) selbst in seiner Muttersprache Aramäisch der Menschheit die Heilige Eucharistia als SEIN Vermächtnis gestiftet. Bei den ersten Juden- und Heidenchristen war wohl das Aramäische und das volkstümliche Griechisch „beim Brotbrechen“ und „Herrenmahl“ der Brauch, bei den römischen Christen eben das Latein. So war die Kirche von Anfang an ganzheitlich (griechisch: katholika) geprägt. Vor allem war die Heilige Messe von Christus her kein Totenkult, auch wenn es nicht verfehlt ist, bei der Hl. Messe unserer lieben Verstorbenen zu gedenken. Wichtig ist das „Sursum corda“ (Empor die Herzen. Dass wir unsere Herzen beim Herrn haben, ist wohl wichtiger als die Sprache. So ist es nicht verkehrt für jene, die Latein können, darin zu beten; genauso richtig ist es, in jeder Muttersprache die Heilige Messe feiern zu können, denn die Verkündigung des Euangelion (Evangelium)
wird eine Chinese in Mandarin wohl verstehen. Gott
versteht und spricht jede Sprache. Oiso in Gods Nam.
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#7   biomilch   10:03:39 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Polnische Mordstätten
Zur Zeit werden in Polen Massengräber mit deutschen Kinder- und Frauenleichen ausgegraben.
polskaweb.eu/…arienburg-45677.html
www.jungefreiheit.de/…+M59ba43978b3.0.html
Die deutschen System- und Qualitätsmedien schweigen natürlich. Auch die Tagesschau findet es nicht erwähnenswert.
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#6   Epiphanius   09:59:39 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Lateinfehler in der FAZ und leider auch bei kreuz.net
Verehrte Redaktion,
Sie erkennen zwar korrekt das Vorliegen eines grammatikalischen Fehlers (Kasusinkongruenz) in der FAZ, verschlimmbessern ihn aber, statt ihn wirklich auszumerzen, indem sie schreiben: „mit einem Lateinfehler im ersten Satz, wo es statt „linguae Latinam“ richtig „linguam latinam“ heißen müßte.“
Tatsächlich jedoch hätte es „linguae Latinae“ heißen sollen, da dieses Dativobjekt vom intransitiven Verbum „studere“, das einen Dativ verlangt, abhängig ist.
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#5   Sirilo   09:59:04 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Linguae Latinae studere
Die Kreuz.net-Redaktion ist auch nicht ganz firm in der lateinischen Grammatik. Es heißt nämlich richtig „linguae Latinae studere“ (nicht: linguam Latinam …)
Siehe: www.google.de/search?hl=de&q=%22lin…=
@Günther-Georg: Es heißt „Hoc est enim corpus meum“, denn corpus ist Neutrum!
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#4   Bernd Stromberg   09:48:54 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Bildung des Intellekts durch Latein
Wer ordentlich Latein gelernt hat, verfügt über ein festes Fundament, mit dessen Hilfe er sich schnell in andere Sprachen eindenken kann, vor allem das Englische und die romanischen Sprachen. Am Lateinischen kann man Fähigkeiten erwerben, die einen zum analytischen Sprachdenken befähigen. Dies liegt an der Struktur der Sprache, die sich etwa durch das ausgebildete Kasussystem vom Englischen unterscheidet. Am Lateinischen kann man sehr schön die präzise Analyse komplexer sprachlicher Strukturen erlernen.
Latein ist eine der großen Kultursprachen unseres Kulturraumes, ohne deren Beherrschung man sich nicht mit Antike, Mittelalter oder Früher Neuzeit auseinandersetzen kann, von theologischen Fragestellungen ganz zu schweigen. Wer kein Latein kann, dem ist eine wahrhaft wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Epochen per se unmöglich, genauso wie jemand, der kein Französisch kann, sich auf wissenschaftlichem Niveau nicht mit der franz. Revolution beschäftigen kann.
Wer im Hier und Jetzt aufgeht, wem die großen kultur- und geistesgeschichtlichen Zusammenhänge unserer abendländischen Kultur egal sind, der braucht nicht unbedingt Latein. Wer über das hinausfragt, was ihm so im Alltag begegnet, wer hinter die Kulissen blicken will, wer sich wissenschaftlich mit abendländischer Geisteswelt auseinandersetzen will, der braucht jeodch Latein. Zu einer wahren abendländischen Bildung gehört auch heute noch Latein. Das ist ein unumstößliches Faktum.
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#3   Wandregisel   09:47:11 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Ganz Abseits des Religiösen
Latein ist eine schöne Sprache und ich denke mal, dass der Autor im Bezug auf den fortschreitenden Verlust der klassisch, humanistischen Bildung sogar Recht hat. Darüberhinaus ist Latein nun neinmal die Grundlage der meißten europäischen Sprachen. Nicht umsonst werden auch noch heutige Studenten mit Latein getriezt; egal ob Geschichte, Anglistik oder Romanistik und auch in der Medizin und Biologie hat Latein immernoch seinen Platz.
Nur der Beitrag der Kirche war hier nicht immer ein rühmlicher. Man denke nur an den Ausdruck „Kirchenlatein“ für ein besonders rohes und einfaches Latein… ;-)
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#2   Günther-Georg   09:29:29 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Hokuspokus
In der Schule haben wir in der Unterstufe immer -zugegebermaßen dümmlich -gejohlt: „Aqua, das Wasser, vinum der Wein, hol dich der Teufel, verflixtes Latein!“
Trotzdem: keine intellektuelle Weitläufigkeit ohne Latein, da lachen ja die Hühner. Papst Ratzinger ist der lebende Gegenbeweis. Un man kennt ja die Bedeutung des lateinischen Wortes Hokuspokus: Hoc est corpus meus!
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#1   Navon   09:28:06 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Latein?
Darin beklagte der britische Kolumnist Harry Mount, ein in Oxford geschulter Latinist, die sprachliche Unbildung heutiger Politiker und führte den Verlust an rhetorischer Schulung und intellektueller Weltläufigkeit auch auf mangelnde Lateinkenntnisse zurück.“
Und der Verband der Fleischer sieht im geringer werdendem Verzehr von Schweinefleisch den Grund für alle Übel in der Welt.
Was ein Unsinn! Seit wann wird man intellektuell „weltläufig“, wenn man eine tote Sprache lernt? Und wenn ja, klappt das auch mit altgriechisch oder ägyptisch? Rhetorische Fähigkeiten lernt man in sachlichen Diskussionen, nicht durch eine andere Sprache.
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