Heiliges Land
Aber wir sollten nicht so tun, als ob wir die Antwort nicht wüßten
Natürlich wird uns die verleumderischste aller Beleidigungen treffen – und natürlich werden wieder die alten Lügengeschichten aufgetischt werden. Von Robert Fisk.
(kreuz.net) Israel hat den Palästinensern erneut die Tore zur Hölle geöffnet. Vierzig zivilen Flüchtlinge tot in einer Schule der Vereinten Nationen – drei weitere in einem anderen.

Nicht schlecht für die Arbeit einer einzigen Nacht in Gaza – vollbracht von einer Armee, die an die „Reinheit der Waffen“ glaubt.

Blutbad über Blutbad

Aber warum sollten uns darüber wundern? Haben wir sie vergessen:

• die 17.500 Toten – fast alle Zivilisten, die meisten Frauen und Kinder – die bei der israelischen Libanon-Invasion im Jahr 1982 ums Leben kamen?

• die 1.700 zivilen Todesopfer bei den Massakern in den palästinensischen Flüchtlingslagern von Sabra-Chatila?

• das Massaker in dem UN-Stützpunkt Qana als 106 zivile libanesische Flüchtlingen getötet wurden – mehr als die Hälfte von ihnen Kinder?

• das Massaker an den Flüchtlingen des südlibanesischen Dorfes Marwahin, denen die Israelis im Jahr 2006 befahlen, ihre Häuser zu verlassen, und die dann von einem israelischen Kampfhubschrauber abgeschlachtet wurden?

• die 1.000 Toten während der Bombardierung und Invasion des Libanon im Jahr 2006, wobei es sich fast ausschließlich um Zivilisten handelte?

Das wirklich erstaunliche ist, daß so viele westliche Politiker sowie – wie ich fürchte – viele Journalisten aufs Neue die alte Lüge akzeptiert haben, daß Israel sich so überaus große Mühe gibt, zivile Opfer zu vermeiden.

Kein Waffenstillstand macht die Toten wieder lebendig

Wer entschuldigt, hängt mit

„Israel unternimmt jede erdenkliche Anstrengung, um zivile Opfer zu vermeiden,“ verkündete ein weiterer israelischer Botschafter nur Stunden vor dem Massaker in Gaza.

Jeder Politiker, der diese Lüge wiederholte, um die Vermeidung eines Waffenstillstandes zu rechtfertigen, hat das Blut der Schlächterei der letzten Nacht an seinen Händen.

Hätte George Bush 48 Stunden zuvor den Mut gehabt, einen sofortigen Waffenstillstand zu befehlen, wären diese vierzig Zivilisten – Alte, Frauen, Kinder – noch am Leben.

Was wäre, wenn die Hamas solche Greuel begangen hätte?

Das Geschehene ist nicht nur beschämend – es ist eine Schande. Ist es übertrieben, von Kriegsverbrechen zu sprechen?

Wir würden diese Grausamkeiten nämlich als solche bezeichnen, wären sie von der Hamas begangen worden. Ich fürchte also, daß das in der Tat Kriegsverbrechen waren.

Ich habe über so viele Massenmorde berichtet, die durch die Armeen des Nahen Ostens – syrische, irakische, iranische oder israelische Truppen – begangen wurden. Darum wäre Zynismus wohl jene Reaktion, die von mir am ehesten zu erwarten wäre.

Terror als Krieg gegen Terror?

Aber Israel nimmt für sich in Anspruch, unseren Krieg gegen den „internationalen Terror“ zu führen.

Die Israelis behaupten, in Gaza für uns zu kämpfen, für unsere westlichen Ideale, für unsere Sicherheit, für eine Sicherheit, die unseren Anforderungen entspricht.

Damit sind wir Komplizen in der Barbarei, die Gaza jetzt heimsucht.

Ich habe über die Rechtfertigung für diese Freveltaten berichtet, welche von der israelischen Armee in der Vergangenheit aufgetischt wurden.

Ausflüchte und Wahrheit

Da es wahrscheinlich ist, daß sie in den kommenden Stunden wiederholt werden, seien hier nochmals einige von ihnen angeführt:

• die Palästinenser töteten ihre eigenen Flüchtlinge

• die Palästinenser gruben in Friedhöfen Leichen aus und deponierten sie in den Trümmern

• letztlich sind die Palästinenser die Schuldigen, weil sie bewaffnete Einheiten unterstützen oder weil bewaffnete Palästinenser willkürlich unschuldige Flüchtlinge als Deckung benutzten.

Wer tötete die Flüchtlinge?

Das Massaker von Sabra und Shatila wurde von den mit Israel verbündeten rechtsgerichteten Libanesischen Falangisten begangen.

Wie Israels eigens eingesetzte Untersuchungskommission aufdeckte, sahen israelische Truppen dem Blutbald 48 Stunden untätig zu.

Als Israel beschuldigt wurde, klagte die Regierung von Menachem Begin († 1992) die Welt an, Blutgerüchte gegen das Land zu streuen.

Nachdem israelische Artillerie im Jahr 1996 Granaten in den UN Stützpunkt Qana gefeuert hatte, behaupteten die Israelis, daß dort Hisbollah-Kämpfer Zuflucht gesucht hätten.

Das war eine Lüge.

Aus dem Friedhof ausgegrabene Leichen?

Für die mehr als 1.000 Toten des Libanonkrieges im Jahr 2006 – ein Krieg, der begonnen wurde, weil Hisbollah zwei israelische Soldaten im Grenzgebiet festnahm – wurde schlicht die Hisbollah verantwortlich gemacht.

Israel behauptete, daß die Leichen von Kindern, die während eines zweiten Massakers in Qana getötet wurden, möglicherweise von einem Friedhof dorthin gebracht worden seien.

Das war eine weitere Lüge.

Nicht einmal eine Entschuldigung

Für das Massaker im südlibanesischen Dorf Marwahin gab es niemals eine Entschuldigung.

Den Menschen des Ortes wurde befohlen zu fliehen. Sie gehorchten den israelischen Befehlen und wurden dann von einem Kampfhelikopter angegriffen.

Die Flüchtlinge hatten ihre Kinder gut sichtbar auf der Aussenseite ihres Lastwagens plaziert, so daß israelische Piloten sehen könnten, daß sie Unschuldige waren.

Doch dann wurden sie von einem israelischen Hubschrauber aus nächster Nähe niedergemäht. Nur zwei überlebten, weil sie sich tot stellten.

Israel drückte noch nicht einmal sein Bedauern aus.

Die einzige israelische Antwort: Verleumdung

Zwölf Jahre zuvor griff ein israelischer Hubschrauber einen Krankenwagen an, der mit Zivilisten aus einem benachbarten Dorf unterwegs war – wiederum nachdem Israel das Verlassen der Gegend angeordnet hatte – und tötete drei Kinder und zwei Frauen.

Die Israelis behaupteten, ein Kämpfer der Hisbollah habe sich in dem Krankenwagen befunden. Das entsprach nicht den Tatsachen.

Ich habe über alle diese Greueltaten berichtet. Ich untersuchte sie und sprach mit den Überlebenden. Dasselbe taten eine Reihe meiner Kollegen.

Natürlich traf uns die verleumderischste aller Beleidigungen: Wir wurden beschuldigt, Anti-Semiten zu sein.

Skandalöse Lügengeschichten

Das folgende schreibe ich ohne den geringsten Zweifel: Wir werden diese skandalösen Lügengeschichten wieder zu Gehör bekommen.

Wir werden die Lüge hören, Hamas trage die Schuld – der Himmel weiß: auch ohne daß ihnen diese Verbrechen angehängt werden, haben sie noch genug Schuld zu tragen.

Wir mögen auch die Lüge von den aus Friedhöfen herbeigeschafften Leichen ein zweites Mal zu hören bekommen.

Es ist beinahe sicher, daß wir die Lüge hören werden, daß Hamas-Kämpfer in jener bombardierten UNO-Schule versteckt waren.

Und mit absoluter Sicherheit werden wir die Lüge antisemitischer Diffamierungen hören.

Wer hat den Waffenstillstand gebrochen?

Unsere politischen Anführer werden zornig hervorstoßen, daß die Hamas den Waffenstillstand gebrochen habe. Das war aber nicht der Fall.

Israel brach den Waffenstillstand am 4. November, als sechs Palästinenser bei einem israelischen Bombardement getötet wurden – dann erneut am 17. November, als bei einem weiteren Bombardement weitere vier Palästinenser getötet wurden.

Es stimmt, daß Israel Sicherheit verdient. Zwanzig tote Israelis in der Umgebung von Gaza in zehn Jahren sind in der Tat eine düstere Zahl.

Absurde Opferzahlen

Aber 600 tote Palästinenser in nur einer Woche, Tausende Tote seit dem Jahr 1948 – als das Massaker der Israelis in Deir Yassin die Flucht der Palästinenser aus dem Teil Palästinas, der Israel werden sollte, in Bewegung setzte, gehören doch zu einer ganz anderen Kategorie.

Was gegenwärtig geschieht, ist nicht nur ein weiteres normales Blutvergießen im Nahen Osten. Es erinnert auch an Greueltaten in der Größenordnung der Balkankriege in den 90er Jahren.

Wenn Araber mit unbändiger Wut und blinder Raserei gegen uns – den Westen – aufbegehren und blutige Rache suchen, werden wir natürlich sagen, daß wir mit alledem gar nichts zu tun haben:

„Warum hassen sie uns?“ – werden wir fragen.

Aber wir sollten nicht so tun, als ob wir die Antwort nicht wüßten.

Der Verfasser (62) ist Nahostkorrespondent der britischen Tageszeitung ‘The Independent’. Er lebt seit über über 25 Jahren in Beirut.
      
25 Lesermeinungen
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#26   franco.felice   18:21:07 | Samstag, 10. Januar 2009
Ultramontanus: Rachel Corrie war doch selber schuld. Was hatte die Frau als Ausländerin da zu
suchen. Wer sich in Gefahr begibt…
Wieder falsche Antwort. Damit haben Sie nur den Zynismus bestätigt, mit dem es die Palästinenser zu tun haben.
Im Übrigen wurde der Fall durch gefällige Darstellung, (Betonplatte vor sich her geschoben – stand zwar oberhalb der Platte, war aber vom Fahrer aus nicht zu sehen – setzen also Blinde als Planierraupenfahrer ein …) beschwichtigt.
Dass die Frau das Haus eines palästinensischen Arztes schützen wollte, macht das Ganze noch brisanter; denn wo kein Arzt, muss Soldat nicht mehr mit Zielen auf lebenswichtige Körperteile wertvolle Zeit vergeuden, kann also schon mit Bärentöter auf nächsten Nachfahren „Goliaths“ anlegen. Verletzungen, selbst peripher, reichen schon zur Sepsis.
Nun zum Märchen „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“
Ben-Gurion selber erklärte bereits 1918: „Palästina ist kein leeres Land … unter keinen Umständen dürfen wir die Rechte der Einwohner verletzen.“
Eines meiner früheren Lieblingsbücher, „Gli occhi dell’amore“ (von Wilbur Smith, Originaltitel „Eagle in the Sky“), in dem Israel so dargestellt wird, dass man über so viel Güte das Taschentuch nicht verlegen darf, ist endgültig out of order.
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#25   Ultramontanus   04:39:55 | Samstag, 10. Januar 2009
Rachel Corrie
war doch selber schuld. Was hatte die Frau als Ausländerin da zu suchen? Wer sich in Gefahr begibt…
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#24   franco.felice   04:34:07 | Samstag, 10. Januar 2009
Gute immer im Recht …
„Hey, wir sind die Guten“, sagte mal einer über den großen Teich hinweg. Und manchem Iraker, zumal ihm noch kostenlos ein Ausflug zu illustrem Hotel auf Kuba geschenkt wurde, mag ‘s vor so viel Güte richtig warm ums Herz geworden sein.
Was aber hier geschieht, da versucht man erst gar nicht der Welt den Guten vorzuspielen. Passt auch schwer zu Siedlungspolitik, Ausgrenzen, Klagemauer besonderer Art und 10m Höhe, usw. usf.; hier von Güte zu reden duldet nicht mal Ironie.
Ist überhaupt eine Lösung beabsichtigt die beiden Seiten gerecht werden soll? Wenn ja, wie will Israels Führung dazu beitragen. Wieder und wieder Verhandlungen mit der Hamas abweisen oder deren Führer auf die schwarze Liste setzen?
Die einfach platt gewalzte Friedensaktivistin Rachel Corrie war die falsche Antwort. Und noch mal über ihren Körper hin zurückzusetzen auch. Gutmenschen hätten das gewusst.
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#23   pangelingua   21:12:20 | Freitag, 9. Januar 2009
@r.ruhrgebietler
Das Leid der 14 Millionen Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten ist auch mir alles andere als gleichgültig. Glauben Sie mir, ich habe mich mit diesem Thema jahrzehntelang beschäftigt und jede Menge Literatur darüber gelesen.
Aber wollen Sie im Ernst neues Unrecht schaffen, um altes zu vergelten? Wer soll nach Ihrer Meinung die Oder-Neiße-Gebiete heute besiedeln? Ich glaube, da müssen wir bei allem Schmerz einen Schlußstrich ziehen. Das ist der – zugegeben hohe – Preis für den unseligen Hitler-Krieg.
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#22   HarroMeyer †   15:41:20 | Freitag, 9. Januar 2009
engelhardt@ ich habe es immer schon gewusst
es ist die Journaille, die uns die wirklichen Zusammenhänge vorenthält. Und wetten,dass da auch das Nazipack hintersteckt :-]
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#21   engelhardt †   12:15:42 | Freitag, 9. Januar 2009
Nazipack
An die Judenhasser hier:
Eure Heuchelei ist ueberdeutlich. Hundertausenden Palaestinensische Fluechtlinge leben in weit schlimmeren Bedingungen als die Palaestinenser in Gaza.
In Camps arabischen Staaten werden Palaestinenser wie Vieh gehalten und regelmaessig massakriert (zu Tausenden).
Interessiert aber niemanden, weil es ja nicht die boesen Juden sind.
Das macht die Taten der Israelis nicht besser, aber alle Juden fuer die Taten der israelischen Regierung verantwortlich zu machen ist nichts weiter als uebler Judenhass.
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#20   HarroMeyer †   11:23:10 | Freitag, 9. Januar 2009
Nur kein Neid; die Juden sind nun mal ein hochintelligentes Volk
was wir von uns nach 2 total verlorenen Weltkriegen nicht sagen können. 3000 Jahre Rassenpflege zeigen Erfolg, Heidegger läßt grüßen. Und sie werden Palästina noch judenrein mache, auch ohne die unverbrüchliche Treue von Angela :-@
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#19   Josef Preßlmayer   10:39:42 | Freitag, 9. Januar 2009
Lieber Leser „ruhrgebietler“, ich teile ihre Trauer über die 14 Millionen Vertriebenen!
Aber, abgesehen davon, dass Ihre Forderung nach Rückgabe der ehemaligen deutschen Ostgebiete unrealistisch ist, hat Deutschland niemanden, der sich wieder dort ansiedeln könnte. Schon das ehemalige DDR-Gebiet, Mitteldeutschland, stirbt aus und wird menschenleer!
Wer seine Kinder im Mutterleib umbringt, wie die Deutschen und Österreicher, hat auch keinerlei Recht auf dieser Erde weiterzubestehen!
Man wird vielleicht bald froh sein, wenn sich Menschen aus den im Meer versinkenden Ländern, wie Bangla Desch, in den sich leerenden Städten und Dörfern Mitteldeutschlands ansiedeln.
Es liegen bereits Konzepte vor, wie die entleerten Ansiedlungen „rückgebaut“ werden können. Das kostet aber enorm viel Geld, das derzeit niemand hat. So werden diese sterbenden Landstriche zu Zeugen der Mordgesinnung dieser Menschen gegenüber ihren ungeborenen Kindern!
Den heute gehuldigten und sogar mit päpstlichen Orden ausgezeichneten Vorkämpferinnen der „Fristenlösung“ wie die frühere Gesundheitsstadträtin Renate Brauner und die langjäjhrige Generalsekretärin der „Aktion Leben“ Gertrude Steindl, werden solche Landsuchende wohl sehr dankbar sein, vor allem aber die rasch wachsende Moslembevölkerung im Westen.
Die Bevölkerung in Gaza wird sich in etwa 20 Jahren wieder verdoppeln, die Araber-Frauen in Israel, die Präsident Arafat als seine „beste Waffe“ bezeichnet hat, werden 2045 für die palästinensiche Mehrheit in Israel gesorgt haben, wenn sie von dort zuvor nicht wieder vetrieben werden!
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#18   r.ruhrgebietler   07:23:00 | Freitag, 9. Januar 2009
Was ist mit den hunderttausenden Deutschen Vertriebenen?
Die im Verlauf des Hitler-Krieges aus IHREN GEBIETEN VERTRIEBEN WURDEN? Was geschah damals im heftig umkämpften Marienburg? In Deutsch-Eylau? In Allenstein? Wir haben genug eigene Probleme als uns in die Angelegenheiten Israel einzumischen! Es wird Zeit, daß die Deutschen Gebiete ohne Forderungen wieder als Deutsches Terretorium zugrückgeführt werden – im Zustand von 1945. Es ist ein Undingt, daß immer noch Gelder für die „Wiedervereinigung“ an Rußland gezahlt werden.
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#17   Gotthard   00:09:52 | Freitag, 9. Januar 2009
mal eine andere sicht
Mahmud Dschaber berichtet seit Jahren für das ZDF. In einem Beitrag für das Auslandsjournal gibt er offen zu, dass die Hamas seine Beiträge zensiert. „Es gibt Gegenden, wo uns das Drehen verboten wird, angeblich aus Sicherheitsgründen. Wir sind auch schon mehr als einmal verprügelt und geschlagen worden.“ Die Hamas hat kein Interesse daran, lebende Kämpfer abzubilden, die Raketen auf israelische Dörfer schießen. Denn die Hamas hat ebenso wie Israel verstanden: Den Medienkrieg zu gewinnen hat auch Bedeutung für das echte Kampfgeschehen.
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#16   Elijahu †   23:39:10 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Die Juden fordern in diesen Tagen das Gericht und den Zorn Gottes heraus wie niemals zuvor
Wer bei diesem feigen Akt des Staatsterrorismus schweigt, wer auch noch gar versucht diese Ereignisse zu verharmlosen oder zu rechtfertigen, der ist nicht besser wie seine geistigen Vorgänger in der Nazizeit.
Unrecht ist Unrecht, egal wer es begeht, das schliesst auch die Juden mit ein, aber das grösste und himmelschreiendste Unrecht ist der Staatsterrorismus, wenn eine Regierung, die Schaden vom eigenen Volk abwenden soll, himmelschreiendes Unrecht begeht und somit den Zorn und die Rache Gottes herausfordert.
Gott wird diese grosse Sünde, die die Juden in diesen Tagen an den palästinenischen Menschen begehen, nicht ungesühnt lassen. Das Blut der Kinder im Gazastreifen schreit zu Gott im Himmel, und die Stimme Gottes ruft zu seinen heiligen Engeln damit sie wehklagen über jenes Strafgericht das nun über das Volk der Juden in kommen soll.
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#15   Alexander von Eich   23:02:23 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Auserwählt,
es müsste auserwählt lauten.
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#14   Ultramontanus   23:00:04 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Meinst du etwa, Martin,
das zu biblischen Zeiten „außerwählte Volk“ war nicht nationalistisch?
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#13   Wahrheitsfreund Martin   22:57:48 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Dieser Staat ist ein gottloses Werk jüdischer Nationalisten und wurde durch Terror gegründet.
Und dieser Terror wird bis heute fortgesetzt. Die Israelis betreiben Vertreibung und Völkermord schubweise. Hier erfüllt sich keine biblische Verheißung, wie viele Protestanten, vor allem Pfingstler und Evangelikale und Baptisten in ihrem Wahn glauben, durch die der Name Gottes verherrlicht würde, sondern hier wird der Name Gottes missbraucht. Schon der Name dieses Staates „Israel“ = Gottesstreiter, ist verkehrt, denn die kämpfen nicht für Gott, wie Jakob, bevor er diesen Ehrennamen erhielt, sondern für ihren überheblichen Nationalismus. Weitere Einzelheiten hierzu habe ich ausgeführt in meinem ausführlichen Beitrag hierzu in der Leserzeitung am 6. Januar.
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#12   biomilch   22:38:13 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@Jena Boi
Der Judenhass entsteht, weil man die Moslieme nich aufgeklärt hat.
Ist es nicht eher so, daß die Kugeln, Bomben und Raketen der Juden den Haß der Menschen erzeugt?
Also: Wenn mir die israelische Armee über die Jahre die Familie weggebombt hätte und die Heimat geraubt – ich glaube, daß man da gegen meinen Haß mit „Wissen“ nicht viel machen kann.
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#11   Lieblingsuli   20:38:01 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@Jena-Boy
Die sind dort unten immer noch vertreten. In Jerusalem gar auf engstem Raum.
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#10   Jena-boy †   20:34:48 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@Schnabeltierkönig:
Naja indirekt schon. Dort unten auf den heutigen Gebiet von Israel und Gaza waren alle 3 Religionen vertreten, die eine Urreligion haben. So ganz rational gesehen natürlich.
Der Judenhass entsteht, weil man die Moslieme nich aufgeklärt hat. Bildung schützt vor Hass. Da gibt es dann nämlich keine Halbwahrheiten mehr.
Wobei: Nichtwissen macht nichts. Aber Halbwissen ist gefährlich!
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#9   Lieblingsuli   20:15:31 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@biomilch
Was fangen wir mit diesem Bewusstsein an?
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#7   Lieblingsuli   20:01:51 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Eigentlich
… müssten die Kirchen in Deutschland zur Zeit voll sein. Die Hl. Messe heute abend war es nicht.
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#6   Schnabeltierkönig   19:18:45 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@Jena-boy
Der Gewalt im Gaza hat nichts mit Religion zu tun!
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#5   Jena-boy †   19:09:41 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Jugendschutz?
Sie, die fundamentalistischen Christen, sagen dass Pornos, Gewalt und „wiedernatürliche Liebe“ nicht in Wort, Bild und Ton geäußert werden soll!
Man muss diese Aussagen nicht wahrnehmen! Denn einen abgetrennten Kopf eines Kindes im Internet (dazu auf einer frei zugänglichen Seite) zu veröffentlichen zeigt zum einen, wie Sie es mit dem Jugendschutz nehmen und zum anderen, wie Sie die Würde des Menschens anerkennen! Nämlich garnicht!
Und wenn jetzt jemand sagen will: „Wir dokumentieren nur die Wahrheit!“, dann sage ich, dass es im Krieg immer leid und abgetrennte Körperteile gibt! Sie sehen ja, was passiert, wenn andere Religionen nicht anerkannt oder zumindest toleriert werden.
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#4   wassers   18:45:42 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Verantwortlich niemand?
Die Materie ist historisch und politisch komplex, allerdings gilt es, eine Tatsache hervorzuheben: Wer lieferte den Israelis die Waffen für Ihre Untaten?: Die USA. Sie haben den Schlüssel in der Hand, für eine allen gerecht werdende Lösung zu sorgen. Der neue Präsident wird sich allerdings durchsetzen müssen gegen die finanziell und politisch einflussreiche Lobby der amerikanischen Juden, die in Israel ihr gelobtes Land sehen, aber doch lieber in den USA leben wollen.
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#3   Gotthard   18:32:45 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Flüchtlingselend
der Gaza-Streifen ist der dichtest besiedelte Teil der Welt – so heißt es immer wieder.
Fast alle Bewohner sind Flüchtlinge oder deren Nachkommen.
Ich frage mich, warum die meisten von ihnen nicht in den arabischen Emiraten eine Arbeit gefunden haben – in Abu Dhabi, Dubai und den anderen stinkreichen Scheichtümern?
Stattdessen werden Millionen Gastarbeiter aus Indien, Pakistan und Sri Lanka geholt … alles Nicht-Araber!
Das nenne ich arabische Solidarität!
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#2   möchtegern-kathole   18:13:38 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Was würden eigentlich Bush und Merkel …
… sagen, wenn die Palestinenser 600 Israeli umbringen, als Rache für irgendwelche israelischen Raketen (die ja auch gelegentlich in den Gazastreifen gefeuert wurden, z.B. vin Hubschraubern aus)?
Auch alles ok und gerechtfertigt?
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#1   Igor   17:55:22 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Wenn Araber mit unbändiger Wut und blinder Raserei gegen uns – den Westen – aufbegehren und blutige
Der Autor scheint der Meinung zu sein, dass Araber nicht denken können, sondern nur reagieren:„Wenn Araber mit unbändiger Wut und blinder Raserei gegen uns – den Westen – aufbegehren und blutige Rache suchen, werden wir natürlich sagen, daß wir mit alledem gar nichts zu tun haben“[kursiv]Offensichtlich sind sie für ihre Taten nicht verantwortlich; dass das keine christliche Aussage ist, bedarf keiner Begründung, aber ist es nicht auch eine rassistische, wenn man Menschen als vernunftunfähig betrachtet, nur weil sie Araber sind.
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