07:55:00 | Freitag, 9. Januar 2009
Krieg im Westen und im Nahen Osten + Israel muß die Menschenrechte respektieren + Berater von außen + Explosionsartige Entwicklung + Ein Tip für Bischöfe

Papst Benedikt vor dem Diplomatischen Corps
Krieg im Westen und im Nahen OstenVatikan. Am Donnerstag bedauerte Papst Benedikt XVI. die Diskriminierung
von Christen in der ganzen Welt, besonders in Indien und dem Irak. Der Heilige Vater äußerte sich in
seiner Neujahrsrede vor dem beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomatischen Corps. In seiner Rede bemerkte
Benedikt XVI., daß es auch im Westen immer mehr Arme gebe. Zu den „ärmsten Menschen“ zählt er die ungeborenen
Kinder. Ferner forderte der Papst erneut einen Waffenstillstand im Gazastreifen.
Israel muß die Menschenrechte
respektierenDeutschland. Der Vizepräsident der katholischen Friedensinitiative ‘Pax Christi’, Johannes
Schnettler, hat sich im Interview mit dem Kölner Domradio von der deutschen Regierung „eine tatkräftige
Initiative“ zu Beendigung der israelischen Gaza-Offensive gefordert. Es gehe darum, Israel auf die Einhaltung
des humanitären Völkerrechts hinzuweisen.
Berater von außenItalien. Die römische Redaktion der
Monatszeitschrift ‘Vatikan-Magazin’ lud zu ihrer jüngsten Redaktionssitzung auch den Vatikanisten des
deutschen Boulevardmagazins ‘Spiegels’, Alexander Smoltczyk, ein. Das schrieb das Magazin in der Kolumne
„Von Mahl zu Mahl“. Gleich zu Beginn seiner Heftkritik sagte Smoltczyk: „Der Titel muß wie Kino sein“.
Der Titel der November-Ausgabe war – so Smolzcyk – völlig verfehlt. Er lautete „Beim Volk der Bundeslade“.
Die jüngste Ausgabe steht unter dem Titel „Gott in Windeln“. Mit seiner Kritik hat Smolzcyk einen Streitpunkt
der letzten Wochen aufgegriffen. Dabei hatten sich Chef und Herausgeber beinahe wieder das „Sie“ angeboten –
so die Kolumne.
Explosionsartige EntwicklungDeutschland. In Deutschland besitzen drei von vier Haushalten
Zugang zum Internet. Das gab der Branchenverband ‘Bitkom’ in Berlin bekannt. Im letzten Jahr stieg der
Anteil der Internetanschlüsse um fünf auf 75 Prozent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland hinter
den Niederlanden (86 Prozent), Schweden (84), Dänemark (82) und Luxemburg (80). Noch 2002 verfügten
weniger als die Hälfte der deutschen Haushalte über einen Internetanschluß.
Ein Tip für Bischöfe
Der antikatholische erste Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs, „Otto von Bismarck († 1898) war immer
der Meinung, man muß mit weichen Formulierungen harte Politik machen.“
Der Historiker Michael Stürmer
in der ZDF-Dokumentationsendung „Bismarck und das deutsche Reich“ vom 23. November.
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#3
pangelingua 22:24:33 | Freitag, 9. Januar 2009
#2
biomilch 21:36:02 | Freitag, 9. Januar 2009
#1
ratzeputz † 19:10:51 | Freitag, 9. Januar 2009