USA
Konvertit zum Neokonservativismus gestorben
Er war ein großer Freund von Papst Johannes Paul II.: „Ich bin katholisch geworden, um auf eine vollkommenere Weise das und der zu sein, der ich als Lutheraner war.“
Hw. Richard John Neuhaus (72)
Hw. Richard John Neuhaus (72)
(kreuz.net) Der bekannte US-amerikanische Priester und Publizist, Hw. Richard John Neuhaus (72) ist tot.

Er starb am Donnerstag an einer schweren Infektion im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung.

Hw. Neuhaus wurde am 14. Mai 1936 als Sohn eines lutherischen Predigers in Kanada geboren. Später übersiedelte er in die USA und nahm dort die Staatsangehörigkeit an.

Der Verstorbene war Gründer und Herausgeber der ökumenischen Monatszeitschrift ‘First Things’ und Autor verschiedener Bücher.

Zunächst wirkte er als lutherischer Pastor in den USA und vertrat dabei eine liberale Ideologie.

Im Jahr 1973 änderte er jedoch seine Ansichten nach der Legalisierung der vorgeburtlichen Kinderschlachtung in den USA.

Im Jahr 1990 gründete der spätere Priester die Zeitschrift ‘First Things’.

Ziel der Publikation ist die Verbreitung einer religiös inspirierten Philosophie, welche die Ordnung der gesellschaftlichen und öffentlichen Dinge fördern soll.

Am 8. September 1990 wurde Hw. Neuhaus katholisch. Diesen Schritt erklärte er im Jahr 2002 folgendermassen: „Ich bin katholisch geworden, um auf eine vollkommenere Weise das und der zu sein, der ich als Lutheraner war.“

In einem nie dementierten Interview des Jahres 1991 erklärte der Neokonvertit, daß der ökumenische Dialog der vergangenen Jahrzehnte bedeute, daß „die ursprüngliche Absicht des Luthertums – eine Reformbewegung in der Katholischen Kirche zu sein – jetzt in voller Gemeinschaft mit Rom weitergetrieben werden kann.“

Ein Jahr später wurde der Verstorbene für die Erzdiözese New York zum Priester geweiht.

Hw. Neuhaus war ein Förderer des sogenannten ökumenischen Dialog und des Neokonservativismus.

Der katholische Neokonservativismus sammelte sich vor allem um die Gestalt des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. († 2005). Diese Ideologie steht für einen moralischen – besonders bioethischen – Rigorismus, einen dogmatischen Relativismus und eine Protestantisierung der Liturgie.

Zusammen mit den Autoren Michael Novak (75) und George Weigel (57) bildete er das neokonservative, katholische Dreigestirn in den USA.

Schon bald geriet Hw. Neuhaus in den Verdacht, wichtige katholische Lehrsätze zugunsten seiner neokonservativen Ideologie zu relativieren.

So forderte er, daß „beide Zweige der Christenheit“ – er meinte die Katholische Kirche und die Protestanten – nicht länger versuchen sollten, ihre Mitglieder voneinander abspenstig zu machen.

Hw. Neuhaus vertrat de facto auch die Irrlehre von der Allerlösung. Niemand befinde sich außerhalb der Reichweite der göttlichen Liebe in Christus:

„Alle werden gefunden und sind darum nicht verloren“ – erklärte er im Jahr 2001 in seiner Monatszeitschrift.

Dann fügte er hinzu: „Wir beten und hoffen, daß alle das Geschenk der Erlösung annehmen, das zweifellos für alle vorhanden ist.“

Hw. Neuhaus erklärte auch, daß man – trotz zahlreicher anderslautenden Stellen in der Bibel – nicht wissen könne, ob jemand in der Hölle sei.

In bioethischen Fragen war der Verstorbene ein Berater des rechts-nationalistischen Kanonen-Politikers und abtretenden US-Präsidenten George W. Bush. Dieser nannte den Verstorbenen „Father Richard“

Im Jahr 2005 bezeichnete die US-Illustrierte ‘Time Magazine’ Hw. Neuhaus als einen der „25 einflußreichsten Evangelikalen in den Vereinigten Staaten“.

Seine Krebskrankheit machte Hw. Neuhaus erstmals am vergangenen 5. Dezember öffentlich bekannt.

Am Sankt Stephans-Tag wurde er ins mit einer gefährlichen Infektion ins Spital eingeliefert.

Am vergangenen Dienstag verlor er das Bewußtsein und erhielt die Letzte Ölung. Nachher war er nicht mehr ansprechbar.
      
36 Lesermeinungen
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#36   franziskus   12:22:57 | Montag, 12. Januar 2009
Monströse Wahnideen?
Über den provokativen(?) Verrat des Judas gibt es ja die verschiedensten Theorien. Auch ich sehe ihn nicht unbedingt in der Hölle. Jesus, sagte nur über diesen Menschen (Selbstmörder), „es wäre gut gewesen, wenn er nicht geboren worden wäre“ .
Was Lourdes oder Fatimabetrifft, hat die Kirche nur festgestellt, dass es sich nicht um Betrügereien handelt.
Aber auch für die Seher dort gilt die allgemeinde kirchliche Regel, dass es keine neue allgemeine Offenbarung Gottes außerhalb von Bibel oder Tradition geben kann und diese Offenbarungen nur die Seher im Gewissen verpflichten. Es besteht dabei nur eine menschliche Glaubwürdigkeit.
Diese Gewissensverpflichtung würde sogar dann nicht bestehen, wenn das wahr wäre, was PiusIX., der „unfehlbare“ Papst über die Gewissenfreiheit gesagt hat. Sie sei nur eine monströse Wahnidee. :-#
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#35   Samurai   23:41:00 | Samstag, 10. Januar 2009
@ golfi
Judas hat Jesus verraten, aus welchem Grund,welcher Gesinnung auch immer.
Aber auch Petrus hat Jesus verraten/verleumdet.
Der Unterschied:
Petrus bereute seine Tat und – er bat – im Gegensatz zu Judas, der auch bereute – Jesus um Vergebung!
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#34   vonHerzmanovsky-Orlando   22:46:04 | Samstag, 10. Januar 2009
@marcelus
Wo mehr der Rosenkranz gebetet wird, und wo mehr Buße getan wird, kann Gott durch Seine himmlische Mutter auch größere Wunder wirken.
Ob aber so grosse Wunder getan werden dass die Rente sicher ist, das bezweifle ich. Aber du hast ja den Glauben der auch Berge versetzte, wieso dann nicht schnöde Milliarden. Wünschen wir also der Frau Merkel gute Gesundheit und viele lange Regierungsjahre, das wird dann final schon helfen oder?
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#33   Marcelus   22:41:42 | Samstag, 10. Januar 2009
Wo mehr der Rosenkranz gebetet wird, und wo mehr Buße getan wird,
kann Gott durch Seine himmlische Mutter auch größere Wunder wirken.
Lt. der Offenbarung v. Fátima soll man oft und täglich den hl. Rosenkranz beten.
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#32   vonHerzmanovsky-Orlando   22:39:01 | Samstag, 10. Januar 2009
@marcelus
Gott wirkt an einigen Orten mehr, weil Er das so will,sieht man ja in Lourdes.
Und an einigen Orten weniger, weil er das so will, sieht man ja an Gaza.
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#31   Gotthard   22:38:51 | Samstag, 10. Januar 2009
@marcelus
Gott wirkt an einigen Orten mehr, weil Er das so will,
diese deine Meinung ist allerdings sehr privat – und soll es auch so bleiben.
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#30   Marcelus   22:36:39 | Samstag, 10. Januar 2009
Gott wirkt an einigen Orten mehr, weil Er das so will,
sieht man ja in Lourdes.
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#29   Gotthard   22:34:43 | Samstag, 10. Januar 2009
@marcelus
Es gibt Orte, an denen Gott mehr wirkt,
ist aber deine absolute Privatmeinung!
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#28   Marcelus   21:04:35 | Samstag, 10. Januar 2009
Es gibt Orte, an denen Gott mehr wirkt,
als an anderen Orten,
so wie es auch Personen gibt, durch die Gott mehr wirkt als durch andere.
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#27   Gotthard   21:03:19 | Samstag, 10. Januar 2009
seid ihr noch bei Trost?
Die Botschaften sind ein sicheres Zeichen, daß Gott sich nicht von den Menschen abwendet, sondern sie nach wie vor mit seinen Wohltaten bereichern möchte.
Gnadenort für mich ist die hiesige Pfarrkirche … mehr braucht es nicht!
„Ich bin bei euch alle Tage …“ diese biblische Verheißung reicht mir …
was hat Fatima oder Lourdes, was die Marien-Statue in meiner Pfarrkirche nicht hat?
theologisch haben alle Wallfahrtsorte keinerlei Mehrwert…
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#26   Doriano   20:46:11 | Samstag, 10. Januar 2009
@Gotthard
Was glauben Sie wohl, welchen Sinn diese Erscheinungen haben? Glaubenskrücken, wie es Leblhuber mal bezeichnet hat? O nein. Sie sollen uns aufrütteln! Besonders die Botschaften von Fátima sind eine dringliche Aufforderung an uns, Buße zu tun und vor allem für die Seelen, die auf dem Weg sind, verloren zu gehen, zu beten! Die Menschen, die diese Erscheinungen ablehnen, lehnen indirekt auch die Gnaden Gottes ab, der er uns auf diesem Wege zukommen lassen möchte. Die Botschaften sind ein sicheres Zeichen, daß Gott sich nicht von den Menschen abwendet, sondern sie nach wie vor mit seinen Wohltaten bereichern möchte.
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#25   derLeser   20:38:58 | Samstag, 10. Januar 2009
man muß nicht
an Erscheinungen glauben. Nur kann ich nicht verstehen wie man sich nicht dafür interessieren kann. Es müsste doch höchstinteressant für jeden Gläubigen sein selber für sich zu prüfen ob an diesem oder jenen Ort wahrhfaftig das Göttliche übernatürlich in unser Diesseits hereingebrochen ist.
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#24   Marcelus   20:35:53 | Samstag, 10. Januar 2009
Einen Katholiken zieht es doch zu allen Orten,
wo die göttliche Gnade wirkt … ob Altötting, Maria Zell, Fátima, Lourdes, LaSalette …
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#23   Doriano   20:34:46 | Samstag, 10. Januar 2009
@Gotthard
Sie sind wahrlich ein armer Tropf…
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#22   golfi   20:34:36 | Samstag, 10. Januar 2009
Marcelus
es gibt leider viele hier im Forum die gar nicht mehr wissen,
daß sie schon lange nicht mehr katholisch sind.
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#21   Gotthard   20:32:44 | Samstag, 10. Januar 2009
@marcelus
dann darf nicht mehr davor gewarnt werden.
was habe ich denn mit Warnungen zu tun? Mich interessieren diese sogenannten Erscheinungen nicht. Für meinen Glauben sind sie auch völlig unerheblich. Und mich zieht es auch nicht an diese Orte…
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#20   Marcelus   20:21:30 | Samstag, 10. Januar 2009
Wenn eine Erscheinung kirchlich anerkannt ist,
dann darf nicht mehr davor gewarnt werden.
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#19   Gotthard   20:16:33 | Samstag, 10. Januar 2009
@marcelus
Und vor kirchlich anerkannten Erscheinungen darf man außerdem nicht warnen.
ist das ein Kirchengebot?
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#18   Marcelus   20:10:39 | Samstag, 10. Januar 2009
Gotthard: Sie dürfen die Möglichkeit göttlicher Interventionen als Katholik
nicht ausschließen.
Und vor kirchlich anerkannten Erscheinungen darf man außerdem nicht warnen.
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#17   Gotthard   20:08:48 | Samstag, 10. Januar 2009
@marcelus
und wem göttliche Interventionen oder Interventionen der Himmelskönigin nicht interessieren, der ist nur selber schuld.
die zum Heil notwendige Offenbarung ist mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen …
mein Glaube benötigt also keine weiteren Interventionen …
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#16   golfi   20:03:10 | Samstag, 10. Januar 2009
Samurai
und wie siehst Du das mit Judas?
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#15   Marcelus   20:03:03 | Samstag, 10. Januar 2009
Gotthard: Die Lehre der Kirche ist durch eine kirchlich anerkannte Privatoffenbarung voll bestätigt…
und wem göttliche Interventionen oder Interventionen der Himmelskönigin nicht interessieren, der ist nur selber schuld.
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#14   Gotthard   20:00:55 | Samstag, 10. Januar 2009
@marcelus
die allerseligste Jungfrau von Fátima hat es den Seherkindern von Fátima in der Höllenvision klar bestätigt.
mich interessiert mehr die Lehre der Kirche – nicht solche Privatoffenbarungen
Hölle = größtmögliche Gottesferne in alle Ewigkeit. An dieser dogmatischen Theorie kann niemand Anstoß nehmen.
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#13   Samurai   17:40:50 | Samstag, 10. Januar 2009
Liebe katharina,
daß es eine Hölle (die sich jeder Mensch selber schafft) gibt, glaube ich fest, aber auch, daß
– Gott nicht möchte, daß auch nur ein Mensch in die Hölle kommt (oder schon kam), und
– wir von keinem Menschen feststellen können ,daß er in der Hölle ist oder war, nicht mal von Hitler,Mao oder Stalin.
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#12   Marcelus   17:34:58 | Samstag, 10. Januar 2009
Die Kirche lehrt mit Sicherheit, daß es eine Hölle gibt,
und die allerseligste Jungfrau von Fátima hat es den Seherkindern von Fátima in der Höllenvision klar bestätigt.
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#11   katharina1963   17:33:35 | Samstag, 10. Januar 2009
Wenn …
… es die Hölle gibt (und das müssen wir für möglich halten), dann wird die Tür von innen zugehalten …
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#10   Marcelus   17:23:36 | Samstag, 10. Januar 2009
Die Krankensalbung kann völlig korrekt als Letzte Ölung bezeichnet werden
Mancher bezeichnet es noch fälschlich als „letzte Ölung“.
Leider!
Der Ausdruck Letzte Ölung ist überhaupt nicht falsch. Es gibt viele Ausdrücke für ein und dieselbe Sache, und es mit Sicherheit ein Irrtum, einen jahrhundertelang gebrauchten Ausdruck von heute als morgen als falsch zu bezeichnen: zumindest in der katholischen Lehre ist das so.
Der Ausdruck Krankensalbung ist aber wahrscheinlich ein passenderer Ausdruck, obwohl Letzte Ölung in der Meinung mancher Theologen einfach bedeutet, daß es das 7. und letzte Sakrament ist, obwohl die meisten meinen, es wird als Letzte Ölung bezeichnet, weil es die letzte Ölung ist, die man vor dem Sterben erhält.
Und in diesem Zusammenhang ist diese Bezeichnung für die Krankensalbung auch nicht falsch.
Der verstorbene Hw. Neuhaus widerspricht sich außerdem selbst, wenn er den Universalanspruch der Römisch-Katholischen Kirche leugnet, und den Proselytismus ablehnt, wo er doch selbst Proselyt war.
Hoffentlich konnte der durch Gottes Gnade doch noch in den Himmel kommen, wenn er eine solche Lehre behauptete, die einer Dogmenleugnung gleichkommt, und Milliarden irreführt.
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#9   Samurai   14:41:07 | Samstag, 10. Januar 2009
Das ist mir aber neu!
Belege?
Oder glauben Sie (!) das nur?
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#8   Heggi   14:35:56 | Samstag, 10. Januar 2009
Gotthard
Schwule kriegen die Krankensalbung, wenn (Sie?) sie AIDS haben.
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#7   Samurai   14:30:51 | Samstag, 10. Januar 2009
Lieber Gotthart,…
gemeint ist, daß er das Sterbesakrament erhielt.
Mancher bezeichnet es noch fälschlich als „letzte Ölung“.
Leider!
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#6   Gotthard   12:39:51 | Samstag, 10. Januar 2009
Frage
erhielt die Letzte Ölung.
was sollte das denn sein?
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#5   Alois Bischof   12:38:50 | Samstag, 10. Januar 2009
Zionismus
Fr. Neuhaus war führender Vertreter der Israel-Lobby innerhalb der katholischen Kirche der USA (der Konzilskirche freilich). Er sagte mehrfach, daß er Zionist sei.
Als „moralischer Rigorismus“ würde ich die Leibestheologie Johannes-Paul II. nicht einstufen; der Widerstand gegen die Abtreibungsmassaker in den USA und sonstwo ist auch nicht moralistisch gemeint, sondern wird auch für den Fortbestand der Menschheit und der menschlichen Gesellschaft geleistet.
Neuhaus war aber deutlicher Zionist.
Er enstammte einer ursprünglich niederdeutschen Familie aus Hinterpommern, Kreis Schlawe, die 1905 in die USA auswanderte.
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#4   SimonNeuss   12:04:05 | Samstag, 10. Januar 2009
Bushism
Ein Jahr später wurde der Verstorbene für die Erzdiözese New York zum Priester geweiht.
:-D :-D :-D
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#3   Prof Rempremmerding   11:41:12 | Samstag, 10. Januar 2009
Qualis rex -talis grex
Wenn jemand durch Götzenj :-! pa zu irgendetwas „konvertiert“ wurde, dann mit Sicherheit nicht zur römisch katholischen Kirche und dem Glauben der Apostel, da dieser Marrane und Förderer der Weltfreimaurerei mit beidem offensichtlich nichts am Hut hatte. Der Indifferentismus hat einen neuen Kandidaten für seine VolxAltäre! :-! :-! Requiescat in pace.
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#2   Cato   11:38:51 | Samstag, 10. Januar 2009
„Neokonservativismus“ Anfrage an den Autor
Der katholische Neokonservativismus sammelte sich vor allem um die Gestalt des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. († 2005). Diese Ideologie steht für einen moralischen – besonders bioethischen – Rigorismus, einen dogmatischen Relativismus und eine Protestantisierung der Liturgie.
Seit längerem wird auf Kreuz net von verschiedenen Autoren der Begriff „Neokonservativismus“ in Bezug auf Personen und verschiedene Gemeinschaften verwendet (z.B. Opus Dei, Regnum Christi usw.)
Wissenschaftlich gesehen bezeichnet der Begriff „Neokonservativismus“ eine Strömung innerhalb des us-Konservativismus – er bezeichnet also eine Richtung innerhalb einer politischen Ideologie. Damit verbunden ist das analytische Problem, politikwissenschaftliche Begriffe auf einen anderen Seinsbereich zu übertragen. Damit wäre meine Frage an den Autor dieses Artikels, wie und warum er zu dieser Begriffsübertragung kommt und wie er diese begriffstheoretisch begründet. Verbunden damit ist die grundsätzliche Frage, ob es sinnvoll, ist den kirchlichen Raum mit politikwissenschaftlichen Begriffen zu vermessen?
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#1   Konrad   11:28:38 | Samstag, 10. Januar 2009
Unabhängig von der banausenhaften Einordnung hier
Ein großer Mann der Kirche Christi.
r.i.p.
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