Kurie
Konservative Revolution?
Eine Welle von anstehenden Neuernennungen könnte die aus dem Lot geratene Kirche wieder auf den geraden Weg zurückbringen – fürchtet eine altliberale französischen Wochenzeitung.
In der Kurie stehen mehrere Ernennungen bevor.
In der Kurie stehen mehrere Ernennungen bevor.
(kreuz.net) Papst Benedikt XVI. beweist in seiner „Restaurationsstrategie im Zeichen der Unnachgiebigkeit“ Kohärenz.

Das erklärt die antikirchliche französische Wochenzeitschrift ‘Golias’ auf ihrer Webseite.

Als Teile dieser päpstlichen Strategie nennt ‘Golias’ die Rehabilitierung der Alten Messe, die Förderung der knienden Mundkommunion, eine angebliche Relativierung der historisch-kritischen Bibelauslegung oder jüngste päpstliche Personalentscheidungen.

Als Beispiele nennt ‘Golias’ die französischen Weihbischöfe Mons. Nicolas Brouwet (46) von Nanterre, Mons. Raymond Centène (50) von Vannes und Mons. Jean-Pierre Batut (54) von Lyon.

Alle drei seien „eifrige Verteidiger“ des Motu Proprio.

Der neue Bischof von Bayonne, Mons. Marc Aillet (51) – ehemaliger Generalvikar der konservativen Diözese Toulon und Mitglied der neokonservativen Priestergemeinschaft Saint-Martin – trägt, so ‘Golias’, die Soutane.

In diesem Zusammenhang erwähnt ‘Golias’ auch den neuen Präfekten der Liturgiekongregation und ehemaligen Erzbischof von Toledo, Antonio Cañizares Llovera (63).

Dieser sei „gewiß kein Liturgiker“ – aber ein Hirte mit „strikt konservativen Ansichten“.

In Spanien würden die beiden sehr „intransigenten“ Bischöfe, Mons. Demetrio Fernandez (58) von Tarazona und Mons. Vicente Juan Segura (53) von Ibiza, als mögliche Nachfolger des Kardinals gehandelt.

‘Golias’ erinnert auch an die große Zahl amtierender Kurienkardinäle, die das Pensionsalter bereits überschritten haben: Renato Raffaele Martino (Justitia et Pax), Kardinal Walter Kasper (Einheit der Christen), Javier Kardinal Lozano Barragan (Krankenpastoral), Francis Kardinal Stafford (Apostolischer Pönitentiar).

Insbesondere verweist die Zeitung auf den altliberalen und einflußreichen Präfekten der Bischofskongregation, Giovanni Battista Kardinal Re.

Dieser bremse gegenwärtig die „ultra-konservativen Ernennungen“ von Benedikt XVI.

Die antikirchliche Zeitschrift rechnet auch mit dem bevorstehenden Abgang des Präfekten der Kleruskongregation, Claudio Kardinal Hummes (74), und des Präfekten der Ordenskongregation, Franc Kardinal Rodé (74), dessen schroffer Charakter „die Welt mehr und mehr zur Verzweiflung bringt“.

Auf der Liste der Rücktrittskandidaten erscheine auch immer wieder der Präfekt der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada (72).

Nach Angaben von ‘Golias’ soll der Erzbischof von Sydney, George Kardinal Pell, als nächster Präfekt der Bischofskongregation vorgesehen sein.

Bei der Nachfolge des ultraliberalen Erzbischofs von Brüssel, Godfried Kardinal Danneels (75), habe der Vatikan dagegen „aus Furcht vor einem Aufstand“ auf die Kandidatur des erfolgreichen Bischofs André Mutien Léonard (68) von Namur verzichtet.

Als Kompromißkandidaten bezeichnet ‘Golias’ den Bischof von Tournai, Mons. Guy Harpigny (60), oder den „diplomatischen“ Bischof von Antwerpen, Mons. Johan Bonny (53).

Von den Apostolischen Nuntien erhoffen sich nach Angaben von ‘Golias’ verschiedene ein Amt im Vatikan.

‘Golias’ nennt die Namen Mons. Fortunato Baldelli (73) in Frankreich, Mons. Pietro Sambi (70) in den Vereinigten Staaten, Mons. Lorenzo Baldisseri (68) in Brasilien, Mons. Adriano Bernardini (66) in Argentinien und Mons. Luigi Ventura (64) in Kanada.

Mons. Celestino Migliore (56) – gegenwärtiger Nuntius bei der UNO – könne sich Hoffnungen auf den Päpstlichen Rat ‘Justitia et Pax’ machen.

Mons. Jean-Claude Périsset (69) – Nuntius in Berlin – werde als Präsident des Einheitsrates gehandelt und Mons. Manuel Monteiro de Castro (70) – Nuntius in Madrid – als Apostolischer Pönitentiar gehandelt.

Auf der Liste der nächsten Kardinäle könnten nach römischen Gerüchten Mons. James Harvey (59) – Präfekt des Päpstlichen Hauses – oder der Kurienbischof Brian Farrell (64) stehen. Mons. Farrell gehört zu den Legionären Christi.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Jotef   12:18:03 | Montag, 19. Januar 2009
Konservative Revolution? Von wegen !
Zitat vom Anfang des Artikels: Eine Welle von anstehenden Neuernennungen könnte die aus dem Lot geratene Kirche wieder auf den geraden Weg zurückbringen – fürchtet eine altliberale französischen Wochenzeitung. –- Zitat Ende.
Zugegeben: Der richtige Mann (oder die richtige Frau) zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Position –- das gehört zum ganz kleinen 1 x 1 von Manager-Kursen.
Dass aber ausgerechnet eine „konservative“ Revolution (!) dem aus den Fugen geratenen Klerikalismus zu einer brauchbaren Orientierung verhelfen könnte, ist ein Knüller der besonderen Art.
‘Konservatismus’ und ‘Revolution’ … :-D :-D :-D
Statt dessen: E V O L U T I O N mit Rücksicht auf „Ich mache alles neu“ .
„Wirkliche Hilfe findet ‘die Kirche’, wenn sie hinabsteigt in ihren Seelengrund ( = die Summe ihrer lebenden Glieder). Hier findet sie sich eins mit allen Geschöpfen und eine tragende Verbundenheit und Liebe. Sie erfährt sich eingebettet in die Ordnung und Harmonie der Schöpfung. Durch diese Erfahrung wird sie von innen her gewandelt. Sie weiß, dass sie und alles eine Epiphanie, eine Erscheinungsform Gottes ist. Wohlwollen und Liebe brechen von innen her auf. Sie werden genährt durch die Erfahrung der Einheit, aus der nichts herausfallen kann.“ (nach Willigis Jäger)
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#17   Confiteor   09:06:19 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Das weiß letztlich auch nur der liebe G*tt
wen er da noch bei seinem Bodenpersonal hat mitspielen lassen…
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#16   Sohn der Witwe †   09:00:19 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@ Confiteor: Oremus pro Pontifice
„Wenn G*tt den jetzigen Amtsinhaber zu diesem Amt erwählt hat, muss man doch nicht auch noch beten, dass der liebe G*tt hilft, damit der Amtsinhaber bloß alles richtig macht, was die Kirche ohnehin schon lehrt.“
Wieso wurde er von Gott gewählt?
Es waren doch die versammelten Bischöfe, die aus ihrer Mitte denjenigen wählten der ihnen als Nachfolger im Amt Petri vorstehen sollte. Bestenfalls war es noch die Geheimloge P2 ^-^ ^-^ ^-^ die möglicherweise die Finger im Spiel hatte.
mfg Sohn der Witwe
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#15   möchtegern-kathole   19:57:26 | Dienstag, 13. Januar 2009
@ Prof Rempremmerding
Gott gebietet auch dann dem Sturm, wenn B16 uns verlässt.
Ein Mensch kann kein einziges Wort sprechen, wenn wenn Er das verbietet, kein Freimaurer einen Gedanken fassen, wenn Er dagegen ist, kein Spatz fällt zu Boden, wenn Er ihn weiterleben lässt, kein Buchstabe wird gedruckt, wenn Er nicht mag. Kein liberaler oder sonstiger Bischof bleibt auf seinem Platz, wenn Er einen anderen dort Platz nehmen lässt.
Vertreibt nicht oft ein einziges Gebet sündige Gedanken? Wieviel mehr vertreibt dann SEIN mächtiges Wort! Hat Er nicht durch Sein Wort das ganze All erschaffen? Jedem von uns durch Sein Wort eine unsterbliche (!) Seele erschaffen? Dann wird Er auch den Liberalismus durch Sein Wort in Pension schicken, wie dessen Vertreter.
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#14   Confiteor   19:54:09 | Dienstag, 13. Januar 2009
Oremus pro Pontifice
Wenn G*tt den jetzigen Amtsinhaber zu diesem Amt erwählt hat, muss man doch nicht auch noch beten, dass der liebe G*tt hilft, damit der Amtsinhaber bloß alles richtig macht, was die Kirche ohnehin schon lehrt.
Woher hat denn der jetzige Amtsinhaber die Legitimation, sich als „Stellvertreter“ zu bezeichnen? Doch wohl nicht in erster Linie durch die Stimmabgabe der Kardinäle.
Oder, Herr Professor, wollen Sie etwa das Wirken des Geistes völlig ausschließen…? :-( o^/ o.O
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#13   Prof Rempremmerding   19:46:26 | Dienstag, 13. Januar 2009
Augiasstall
Gebe es Gott, daß der Heilige Vater den zum Himmel stinkenden Augiasstall, den ihm sein unsäglicher Vorgänger :-! hinterlassen hat, solange er dazu noch Zeit hat, ausmisten kann! Oremus pro Pontifice, daß er noch lange lebe und ihn der liebe Heiland vor denen bewahre, die den armen Johannes Paul I. beseitigten, um für W :-! jtyla und seine Freimaurer Platz zu machen.
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#12   clarissa colonia   19:39:26 | Dienstag, 13. Januar 2009
Das ist aber weitwurfweltrekordverdächtig,
von der Loggia an St. Peter aus in den Tiber zu treffen.
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#11   möchtegern-kathole   19:29:46 | Dienstag, 13. Januar 2009
@ Krak des Chevaliers
Vertrauen wir nur, ER kümmert sich um SEINE Kirche. Und wenn der Sturm noch so tobt, und wir scheinbar völlig erfolglos rufen „wach auf, rette uns“ – wenn ER dem Sturm Ruhe gebietet, dann ist Ruhe, da können die Feinde blasen wie sie wollen.
Es ist unglaublich großartig, wie ER durch einen alten, schwachen, weißhaarigen Greis den ganzen Blödsinn abstellt. Einfach ausknipst. Schalter um und gut. Wie man abends vor dem zu Bett gehen das Licht ausknipst. Keine Armee, kein Medienimperium, keine Wirtschaftsmacht, nichts von alledem, nur ein alter, schwacher, weißhaariger Greis ist Gottes Werkzeug! Nicht mal böse Blicke, keine böse Worte, nichts von alledem.
Ist das nicht wunderbar? Ist das nicht ein himmlisches Zeichen? Ist das nicht das Zeichen Gottes, dass er Seine Kirche hegt und pflegt, liebt? Gab es – abgesehen von der Einführung des Christentums vor 2000 Jahren – jemals eine so liebliche, freundliche, charmante Revolution? Der ganze Wahnsinn von 40 Jahren theologischer Wüste wird von einem Renter über die vatikanische Balkonbrüstung in den Tiber befördert, langsam, bestimmt, erst die große Fläche in der Mitte, anschließend die Ecken und Winkel, ohne Hektik. Ohne Umstand. Ohne „historische“ Reden.
Und die Reaktion von den Liberalen? Fast keine. Auch das ist wunderbar. Alles schweigt dazu, lässt sich von den Ämtern entfernen. Wer könnte auch widerstehen, wenn Er den Besen führt, den B16 hält? Keine Armee, kein Medienimperium, keine Wirtschaftsmacht.
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#10   Seminarist   17:59:30 | Dienstag, 13. Januar 2009
Viva la Reaction catholique!
Papst Benedikt XVI. beweist in seiner „Restaurationsstrategie im Zeichen der Unnachgiebigkeit“ Kohärenz.
Da gibt es jetzt zur Feier des Tages ein Schlückchen Sekt!
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#9   Krak des Chevaliers   14:59:38 | Dienstag, 13. Januar 2009
Lieber Heggi!
Das sind gute Meldungen, die hoffen lassen. Leider sitzen noch sehr viele Bremsen an den Schaltstellen der kirchlichen Macht, die gegen den Heiligen Vater arbeiten. Hoffentlich bleibt uns dieser noch lange erhalten. Gottes Segen für Ihre guten Unternehmungen! :)3
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#8   Heggi   14:11:31 | Dienstag, 13. Januar 2009
Krak des Chevalier
Mein Freund, haben Sie Geduld! Um einen rieigen ungesäuerten Teig zu durchsäuern, bedarf nur sehr wenig Sauerteig, dem man diesem zufügen muß. Der Papst macht es jedoch viel wirksamer. Denn er fügt dem riesigen ungesäuerten Teig bald jeden Tag etwas Sauerteig hinzu. Am letzten Wochenende traf ich auf drei Studenten von Anfang 20, die mir fast begeistert erzählten, wie es Ihnen mit ganz kleinen Schritten gelungen sei, die ganze modernistische und teilweise pervertierte Katholische Studentengemeinde nicht nur in helle Aufregung zu versetzen, sondern Änderungen zu erreichen. Und das immer mehr! Nun wollen wir versuchen, die alte Liturgie auch in dieser KHG zu etablieren. Und es wird gelingen. Etwas von diesem Stimmungswandel läßt sich auch in der Tagespresse hier und da bereits feststellen.
Dazu folgender Link
www.rundschau-online.de/…/1231175783526.shtml
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#7   Krak des Chevaliers   13:13:49 | Dienstag, 13. Januar 2009
hilflose Versuche
Als Teile dieser päpstlichen Strategie nennt ‘Golias’ die Rehabilitierung der Alten Messe, die Förderung der knienden MundkommunionWo bitteschön wird denn die Mundkommunion gefördert? Das habe ich aber noch nirgendwo erlebt. Was die Alte Messe angeht, so wird diese doch von den Bischöfen ausgebremst, wo es nur geht. Ich halte diese Maßnahmen des Heiligen Vaters für hilflose Versuche, den Karren, der längst vor die Wand gefahren ist, wieder in die Spur zu bekommen. o.O
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#6   No Comment   12:37:41 | Dienstag, 13. Januar 2009
Mein Freund Harvey
Schon der ZDF-Blödmann, der jüngst ein fehlerhaftes Vatikan-Buch bei Herder „erbrach“, tat so, als könne man über Harvey mirnichtsdirnichts eine Privataudienz beim Papst ergattern. Ungefähr so viel sind diese Gerüchte wert…
:-#
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#5   vonHerzmanovsky-Orlando   12:32:33 | Dienstag, 13. Januar 2009
@confiteor
Das mit dem Beten sehe ich etwas zweckfreier.
Soviel ist sicher, wenn es hinreichend zweckfrei ist, dann kann man es auch sein lassen. Gott wird uns schon unter die direkte Einfluss-Sphäre des Geistes stellen.
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#4   Confiteor   12:29:08 | Dienstag, 13. Januar 2009
Das mit dem Beten
sehe ich etwas zweckfreier.
Wenn Gott ihn, den jetzigen Papst, in sein Amt berufen hat, wird er ihn schon unter die direkte Einfluss-Sphäre des Geistes stellen.
Da werden unsere Gebete wenig ausrichten, werter vonHerzmanovsky-Orlando. Beten bedeutet nicht, um etwas bitten.
Ich bete, dass DU gibst. Das mag ich nicht…
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#3   vonHerzmanovsky-Orlando   12:23:49 | Dienstag, 13. Januar 2009
@confiteor
so ist das halt bei jeder Entwicklung, dass schnelle, fast übereilte Phasen mit Phasen der Konsolidierung sich abwechseln müssen. Wichtig ist nur, dass man das erreichte nicht über Bord wirft. Und ich glaube, dass Ratzinger dafür ein Garant ist, wenngleich er gerade im Verhältnis mit den Juden und in der Ökumene manchmal Signale gibt, die nach aussen irritieren und die es nach innen zur Ruhigstellung der Ewiggestrigen in der Schärfe vielleicht gar nicht brauchen würde. Beten wir für ihn, dass er den rechten Weg findet.
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#2   Confiteor   12:14:25 | Dienstag, 13. Januar 2009
Sogar der jetzige
Papst hat als Professor in Tübingen den Schwenk zum Konservativen hin vollzogen, über den Regensburger Lehrstuhl und als Erzbischof von München wurde er nach Rom berufen und als Präfekt von Propaganda et Fide, war er dazu pädestiniert und konnte gut das höchste Amt der Christenheit übernehmen.
Es lohnt sich als Theologe nach einer anfänglichen progressiven Phase, das ruhigere, weniger belebendere konservative Fahrwasser aufzusuchen…
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#1   Freinsberg   12:05:19 | Dienstag, 13. Januar 2009
Konservativsein genügt
Das heißt: Für höhere kirchliche Ämter genügt es, konservativ zu sein. Diese Eigenschaft ersetzt alle anderen Qualifikationen. (Das haben wir ja schon bei manchen Bischofsernennungen unter Johannes Paul II. erlebt.)
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