Alte Messe
„Diese drei Punkte waren bei der alten Form nicht gegeben“
Letzten Sonntag überflutete ein deutscher Stadtdekan seine Gläubigen mit wirren und historisch falschen Liturgie-Theorien.
Levitiertes Hochamt im Alten Ritus
Levitiertes Hochamt im Alten Ritus
© tabbaad, CC
(kreuz.net, Remscheid) Am vorletzten Sonntag wurde in der Pfarrkirche von St. Josef in Remscheid zum ersten Mal wieder eine Alte Messe gefeiert.

Remscheid ist eine kreisfreie 114.000-Seelen-Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Sie gehört kirchlich zum Erzbistum Köln.

Zu der Remscheider Messe fanden sich zahlreiche Gläubige allen Alters ein.

Doch nach Angaben der Tageszeitung ‘Rheinische Post’ vom 12. Januar führte der Gottesdienst „auch zu Irritationen“. Bei wem diese auftraten, ließ die Zeitung offen.

Auf jeden Fall sah sich der Remscheider Stadtdechant, Hw. Thomas Kaster, gestern veranlaßt, sowohl im Sonntagsgottesdienst in St. Josef als auch in der Abendmesse in St. Suitbertus „noch einmal sehr ausführlich“ auf die Alte Messe einzugehen.

„Obwohl er lange sprach und die ganze Aufmerksamkeit der Gläubigen forderte, gab es gestern Vormittag nach seiner Predigt sogar Applaus“ – berichtete die Tageszeitung.

Vor der Presse mahnte der Priester, daß Gläubige durch das für Remscheid neue „Angebot“ der Alten Messe „nicht verunsichert“ werden dürften.

Die jeden Sonntagmorgen um 8.00 Uhr in St. Josef zelebrierte Messe richte sich an Christen, „die sich davon eine besondere Spiritualität versprechen“.

Er „respektiere“ diesen Wunsch. Ihm persönlich sei das – nach Angaben des Stadtdekans angeblich – „durch das Zweite Vatikanische Konzil durchgesetzte“ neue Meßbuch „näher“.

Es ist unklar, ob der Stadtdekan die Alte Messe überhaupt kennt und zelebrieren kann.

Bei der Liturgiereform, die – angeblich – vom Konzil mit überwältigender Mehrheit beschlossen worden sei, sei es darum gegangen, die Messe „verständlich und einfach“ zu gestalten und die Gemeinde teilhaben zu lassen – behauptete der Stadtdekan wild vor sich hin und krönt seine Aussage: „Diese drei Punkte waren bei der alten Form nicht gegeben.“

Da der Priester zum überwiegenden Teil mit dem Rücken zu den Gläubigen steht, Gebete und Texte auf Lateinisch und auch sehr leise gesprochen würden, schließe der Römische Ritus die Menschen eher aus, als das er sie in das Geschehen miteinbeziehe – verleumdete der Priester den Jahrtausende Alten Ritus der Kirche ohne Rücksicht auf die ausschließende, kirchenentleerende Wirkung der Neuen Messe.

Außerdem unterschlug der Priester, daß auch der von ihm bevorzugte Novus Ordo nach geltenden Rubriken ebenfalls auf Latein und nicht gegen die Kirchenbänke zelebriert werden darf.

Ganz ins Abseits manövrierte sich der Stadtdekan, als er behauptete, daß es bei der Messe „natürlich“ auch um Anbetung gehe. Aber: „Die Liturgie hat jedoch ganz klar eine Verkündigungsaufgabe.“

Durch die Liturgiereform habe das Konzil – angeblich – einen Schritt nach vorne gemacht.

Mit dem Motu Proprio habe der Papst den Gläubigen entgegenkommen wollen, die sich diese Meßfeier wünschen. Es sei in Ordnung, wenn die Alte Messe „in diesem Rahmen“ bleibe.

„Die Kirche hält jedoch an der Konzilsentscheidung fest“ – stellte er das Konzil gegen die katholische Tradition, Liturgie und Glaubenslehre: „Die Norm ist das neue Meßbuch“.
      
138 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#141   Ultramontanus   21:48:38 | Freitag, 16. Januar 2009
Besser gesagt
handelt sich nicht um ein strafloses Wahndelikt sondern um einen straflosen „abergläubischen“ Versuch. Aber ich verstehe gerade nicht, wie man das dogm. herleiten soll, denn nur ein untauglicher Versuch kanns ja nicht sein (vgl. § 23 III StGB) ? Sind Juristen hier?
Redaktion benachrichtigen
#140   Doriano   21:43:58 | Freitag, 16. Januar 2009
@Kunstmaler
und dann mit dem Anwalt zu drohen.
Wenn je ein Richter sich mit so einem Fall befassen sollte, braucht er nur einen Blick hier ‘reinzuwerfen, um den Aktenordner bedächtig zufallen zu lassen und zu sagen: „Selber schuld – was gehen Sie denn auch in diese Arena.“
Redaktion benachrichtigen
#139   Ultramontanus   21:36:02 | Freitag, 16. Januar 2009
Versuch des „Totbetens“
ist ein strafloses Wahndelikt.
Redaktion benachrichtigen
#138   Kunstmaler †   21:33:27 | Freitag, 16. Januar 2009
Doriano
Seid wann zerren sich denn Brüder und Schwestern in Christo gegenseitig vor die weltliche Gerichtsbarkeit?
Wenn manche „Brüder“ nicht mehr weiter wissen und in ihrer Lüge im Kreis rennen. Absichtlich werden dann keine Nicknamen verwendet, damit das ja öffentlich wirksam ist.
Das ist deren Absicht.
Ich finde auch das eben nicht gerade christlich ist.
Leute in christlichen Foren zu reizen und dann mit dem Anwalt zu drohen.
Redaktion benachrichtigen
#137   Doriano   21:28:32 | Freitag, 16. Januar 2009
@Toleranz
Seid wann zerren sich denn Brüder und Schwestern in Christo gegenseitig vor die weltliche Gerichtsbarkeit? Es stimmt – Sie haben wirklich keinen Humor und verwechseln vor allem die virtuelle Welt mit der leibhaftigen Realität. Wer sich auf +.net einläßt, muß auch einstecken können – ansonsten sind Sie hier nicht am „richtigen“ Ort.
+ Ajutórium nostrum in nómine Dómini.
Qui fecit coelum et terram.
Redaktion benachrichtigen
#136   Tolerant   21:16:02 | Freitag, 16. Januar 2009
Todesdrohungen prallen von mir ab.
Ich bin von der Unberechenbarkeit des größten Hetzers hier gewarnt worden. Er wünscht mit den Tod. Ich bin Religionspädagoge, Familienvater, katholischer spiritueller Begleiter einer Brauchtums- und Naturschutzguppe, die sich „Alpenschamanen“ nennt. Es sind ordentliche Leute: Krankenpfleger, Heilpraktiker, engagierte Katholiken, Sozialarbeiter, Künstler … Viele Priester hier kennen mich und meine Arbeit.
Jeder Mann, jede Frau ist eingeladen, uns oder mich zu besuchen, um sich selbst zu überzeugen.
Sie werden verstehen, warum der Medienschutz und Jugendschutz informiert ist. Herr E. braucht meiner Meinung nach eine psychologische Hilfe. Er muss sich in Acht nehmen,um nicht vor dem Staatsanwalt zu landen.
Seine Äußerungen gegen mich sind so gravierend, dass sich die Kripo dafür interessieren könnte.
Ja, David Ho Zehnter ist Tolerant, aber mit Toleranzgrenze. Schalom T
Redaktion benachrichtigen
#135   Doriano   20:48:19 | Freitag, 16. Januar 2009
@Tolerant
Wie kommt es eigentlich, daß, der Sie doch selber sich darüber mokiert haben, sich jetzt hinter einem Nick verbergen? Erwarte sehnlichst Ihre Antwort, Euer Inkosequenz. Und Ihr esoterisches Geschwurbel dürfen Sie getrost stecken lassen – mit derartigem Teufelswerk können sie einen aufrecht gehenden Katholiken kaum beeindrucken.
Redaktion benachrichtigen
#134   Elijahu †   20:28:45 | Freitag, 16. Januar 2009
Da bringt dir dein Jesus Jesus Geschrei auch nichts mehr Höllenschamane
Ach David.
David, David, David.
Es ist nicht gut wenn schamanistische Hexertypen wie du ihr Unwesen treiben können in der weiten weiten Welt und einfach fromme Christen verhexen und damit womöglich noch eine Besessenheit auslösen.
Früher hat man deinesgleichen ganz fix auf den Scheiterhaufen gezerrt, heute wirst du halt so lange totgebetet bis du umfällst.
Wollen doch mal sehen wer hier den längeren hat, du oder ich, Alpenschamanchen.
Redaktion benachrichtigen
#133   derLeser   20:27:53 | Freitag, 16. Januar 2009
gibts zu „junger“ Mann
du gehst nur wegen den magic mushrooms in die Berge :-D
Redaktion benachrichtigen
#132   Tolerant   20:23:58 | Freitag, 16. Januar 2009
NATUR SAUBER=NATURZAUBER
Menschenmist und Teufelsspei, der Falschprofet spuckt Höllenbrei. Henkersknecht Schürhaken schwingt. Finstrer
Chor sein Heulen singt.
Wer dem andern wünscht den Tod, versündigt sich am HERRN UND GOTT, denn ER ist die KRAFT DES LEBENS.
Todesflüche sind vergebens.
Michael und Gabriel, Raphael und Uriel, starke Engel kommt herbei, dass Licht bei Finsterlingen sei.
Adler, Steinbock, Gams und Bär kommen von den Bergen her, wünschen Euch ein gute Zeit, Xundheit und Geschmeidigkeit.
Gelobet ist HERR JESUS CHRIST, der meines Lebens Meister ist.
Herzlich Schalom T
Redaktion benachrichtigen
#131   Elijahu †   19:34:53 | Freitag, 16. Januar 2009
Der User „Tolerant“ alias „Alpenschamane David Zehnter“
Diese Person hat sich hier im Forum mit seinem Erstaccount als Hexer und Schwarzmagier geoutet der seine „Gegner“ hier im Forum mit Hexensprüchen und Flüchen belegt.
Laut dem Chefexorzisten des Vatikan Gabriele Amorth sind solche Verfluchungen und Hokus-Pokus-Hexensprüche die primäre Ursache für Besessenheit.
Darum ist im Umgang mit diesem Monstrum äusserste Vorsicht geboten; jeder gute Christ im Forum ist aufgefordert den allmächtigen Gott im Namen Jesu Christi um den sofortigen Tod des Hexenmeisters David Zehnter zu bitten.
Redaktion benachrichtigen
#130   Dr. Christoph Heger   19:29:47 | Freitag, 16. Januar 2009
@Tolerant: Umgekehrt wird ein Schuh daraus:
In vierzig Jahren mit wahrhaftig ganz anderen Problemen hatten unsere lieben Progressiven keine größere Sorge, als uralte und wohlbegründete Traditionen abzuschaffen und den Gläubigen diese neue Messe auf’s Auge zu drücken.
Es bedurfte eines Machtwortes Papst Benedikts XVI., um denen, die keine Lust hatten, sich umfunktionieren zu lassen, ein Mindestmaß an Toleranz zu verschaffen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#129   Tolerant   13:36:22 | Freitag, 16. Januar 2009
Es ist niemand verboten,
jeden Tag die Missa Tridentina zu besuchen oder die Messe V2 in seiner Muttersprache. Die Nur-Befürworter der
MT sollten bitte diese würdige Form von 1570 doch nicht zum alten Käse machen.
Es gibt Hunger, Krankheit und Krieg in der Welt, und da haben die Edel-Katholiken/innen nix wichtiges zu tun als über Mund- oder Handkommunion zu zanken.
Redaktion benachrichtigen
#128   Jörg Guttenberger, Köln   23:31:22 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Maledica: Reform
Nicht zu spät ist es jedoch für eine Reform im Sinne der ecclesia semper reformanda!
Redaktion benachrichtigen
#127   Maledica   20:02:12 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Liturgie-Deform
Bei der vom VATII verfügten Litirgiereform muß zwischen den Konzilstexten und den Ausführungsbestummungen von Rom und den einzelnen Ländern jeweils unterschieden werden. Das wird gerne übersehen.
Die vom Konzil verfügte Liturgiereform fand bereits 1965 statt.
Die Liturgie-Deform von 1969 war so vom Konzil nicht gewollt, das hat auch der heutige Papst in seinem Buch „Aus meinem Leben“ schriftlich festgehalten.
Doch Annibale Bugnini hat den gutgläubigen Paul VI. über den Tisch gezogen und seine Luther-Messe der Gesamtkirche aufgezwungen.
Als der Kram approbiert wurde, wars zu spät wieder alles zu korrigieren
Redaktion benachrichtigen
#126   Jörg Guttenberger, Köln   19:51:20 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Alte und neue Liturgie
Bei der vom VATII verfügten Litirgiereform muß zwischen den Konzilstexten und den Ausführungsbestummungen von Rom und den einzelnen Ländern jeweils unterschieden werden. Das wird gerne übersehen.
Richtig ist durchaus, daß die Landessprache eine unmittelbarere Beteiligung der Gläubigen ermöglicht. Die häufig beklagten Missbräuche hat es im Rahmen von Beat-Messen vor dem Konzil zumindest zum Teil schon gegeben, das wird ebenfalls gerne übersehen.
Die laut Stromberg in einer früheren Stellungnahme vorhandenen Vertonungen des deutschen Prorprium wird nach meiner Erfahrung so gut wie nie genutzt, dafür werden sinnentsprechende Kirchenlieder gesungen. Durch diesen Brauch – also nicht durch das Konzilsdokument – hat das deutsche Hochamt nicht die Geschlossenheit des lateinischen, dieser Malus wird ebenfalls zu Unrecht der neuen Liturgie angelastet. Laut der genannten Stellungnahme von Stromberg ist der Unterschied zwischen Hochamt und „normaler“ Messe ohnehin abgeschafft. Bei einer durchaus zulässigen Zelebration in diesem Sinne hätte die alte Liturgie ganz sicher deutlich weniger Anhänger.
Trotzdem: die Behauptung, die Verbreitung der alten Liturgie stifte Verwirrung, ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, daß sie schlichtweg nicht ernst zu nehmen ist. Schlichlich wird den zahlreichen Möglichkeiten den neuen Liturgie, denen nie ein solcher Vorwurf gemacht wird, nur eine weitere Möglichkeit hinzugefügt.
Redaktion benachrichtigen
#125   Dr. Christoph Heger   21:53:40 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Das mag ja sein, liebe Clarissa Colonia.
Aber wenn der kluge Carl Schmitt nicht klar sagte oder nicht klar sagen wollte, daß Jean Bodin zum (kabbalistischen) Judentum übergetreten ist, heißt das ja nicht, daß dieser Schluß sich nicht zwingend aus Bodins Werken ergibt.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#124   clarissa colonia   21:48:22 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Ich meine, werter Dr. Heger,
mich ganz vage daran zu erinnern, daß Carl Schmitt die These vertreten hat, Bodin sei vom zeitgenössischen Judentum beeinflußt; ihn zum Proselyten zu erklären, ist aber auch ihm – sowit mir erinnerlich – nicht eingefallen.
Redaktion benachrichtigen
#123   Dr. Christoph Heger   21:44:12 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Jean Bodins Konversion zum Judentum
Haben’s dafür, Herr Dr. Heger, auch einen Quellenbeweis parat …
„Parat“ ist ein bißchen viel verlangt. Es ist schon etwas her, daß ich mich mit dem Thema befaßt habe. Ich verweise auf die Schriften von Jean Bodin, die keinen anderen Schluß zulassen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#122   Friedrich Spee   21:37:14 | Mittwoch, 14. Januar 2009
clarissa c / von Herzmanovsky
Wussten Sie das noch nicht?
Herr Prof. Dr. Dr. Heger hat beweisen, dass JEDER Bösewicht in der Geschichte JUDE war. Jeder.
Und alle Guten waren Katholiken. Immer.
Redaktion benachrichtigen
#121   clarissa colonia   21:37:00 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Haben’s dafür, Herr Dr. Heger,
auch einen Quellenbeweis parat – onus probandi, Sie wissen ja!
Redaktion benachrichtigen
#120   Dr. Christoph Heger   21:34:45 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Autor der Démonomanie
Der Autor der Démonomanie [gemeint: Jean Bodin] und passionierte Hexenverfolger soll zum Judentum übergetreten sein?
So ist es.
Wer behauptet denn das?
In diesem Forum: ich.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#119   clarissa colonia   21:27:49 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Der Autor der Démonomanie
und passionierte Hexenverfolger soll zum Judentum übergetreten sein? Wer behauptet denn das?
Redaktion benachrichtigen
#118   vonHerzmanovsky-Orlando   21:19:42 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@heger
darunter insbesondere des zum Judentum übergetretenen hochangesehenen Staatsrechtslehrers Jean Bodin
Das ist ja wohl eher ein Gerücht!
Redaktion benachrichtigen
#117   Amanda   19:57:25 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Dr. Heger
Wir wissen doch alle, dass die political correctness heute derart weit getrieben wird, dass bereits ein Kritiker der israelischen Politik als Antisemit gilt. Also muss Spees Genörgel Sie nicht weiter verwundern, er passt sich damit lediglich dem Mainstream an.
Redaktion benachrichtigen
#116   Dr. Christoph Heger   19:44:47 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Verzicht auf’s Denken
Friedrich Spee (nicht der von Langenfeld) auf der Höhe seiner guten Erziehung:
Der Heger mag die Juden nicht. Das wissen wir mittlerweile.
Was „der“ Friedrich Spee alles zu „wissen“ glaubt! Das pauschale Denken ist natürlich der Verzicht auf’s Denken.
Selbstverständlich gibt es Juden (darunter den genannten, zum Judentum konvertierten Jean Bodin mit seinen widerlichen Hexenphantasien), die ich nicht glaube mögen zu müssen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#115   Friedrich Spee   19:38:22 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Amanda: versteh ich trotzdem nicht.
Heger mag keine Juden, Luther auch nicht.
Und?
Hätte ich für Luther irgendeine Art von Symphatie ausgesprochen, dann würde Ihre Erwähnung desselben irgendeinen Sinn machen. hab ich aber nicht, also machts auch keinen Sinn.
Redaktion benachrichtigen
#114   Amanda   19:34:13 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Weil Sie konstatierten,
Heger möge die Juden nicht. Luther mochte sie auch nicht sonderlich…
Redaktion benachrichtigen
#113   Friedrich Spee   19:21:33 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Amanda: Ähh
Und?
Was hat er hier zu suchen?
Redaktion benachrichtigen
#112   Amanda   19:20:28 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Luther ist unter anderem
leider für antisemitische Schriften bekannt… Also auch nicht diese Lichtgestalt, als die er immer dargestellt wird.
Redaktion benachrichtigen
#111   Friedrich Spee   19:16:32 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Amanda: Luther?
Was hat der jetzt hier zu suchen?
Redaktion benachrichtigen
#110   Amanda   19:14:30 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Ja, und?
Luther war auch ein Antisemit, das ist mittlerweile bekannt.
Redaktion benachrichtigen
#109   Friedrich Spee   19:05:03 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Ja, der Heger und die Juden…
Der Heger mag die Juden nicht. Das wissen wir mittlerweile.
Redaktion benachrichtigen
#108   Dr. Christoph Heger   18:58:20 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Ein bei Kirchenfeinden beliebter Quatsch
Friedrich Spee war auch eine Art Häretiker
Mitnichten! Diese ungerechtfertigte Anschuldigung ist eine Beleidigung Friedrich Spee von Langenfelds, der es wohl längst verdient hätte, unter die Heiligen gezählt zu werden.
– denn er stellte sich gegen die allgemeinen Annahmen seiner Zeit
Was ist das denn – „allgemeine Annahmen seiner Zeit“? Die wohlbegründeten Urteile, zu denen Friedrich Spee von Langenfeld in seiner „Cautio Criminalis“ kommt, waren in vollkommener Übereinstimmung mit den Auffassungen der kirchlichen Zentralbehörden in Rom. Das scheint ihm wohl aber nicht bekannt gewesen zu sein. Sonst wäre er seinen Gegnern im Jesuitenorden wohl noch ganz anders entgegengetreten. Immerhin schützte ihn sein Ordensoberer in Deutschland.
und erkannte, dass die von der Kirche verbrannten Frauen keine Hexen waren.
Dieser Quatsch ist wohl bei Kirchenfeinden zu beliebt, als daß er verstummen würde. Der Hexenwahn war eine Sache der zeitgenössischen Intellektuellen (darunter insbesondere des zum Judentum übergetretenen hochangesehenen Staatsrechtslehrers Jean Bodin) und der (klein-)staatlichen Behörden. Im Kirchenstaat und in den Ländern der spanischen Krone gab es keine Hexenverfolgung.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#107   Amanda   18:53:58 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Redaktion benachrichtigen
#106   Friedrich Spee   18:35:44 | Mittwoch, 14. Januar 2009
pangelingua
Ich verzeihe ihnen grossmütig. ;-)
Redaktion benachrichtigen
#105   pangelingua   18:33:00 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Friedrich Spee
Hallo,
es lag nicht in meiner Absicht, hier eine Diskussion über Ihren Forums-Namen loszutreten. Sorry.
Ich bin mit Ihrer Erklärung zufrieden und möchte mich hier nicht weiter über den originalen Friedrich v. Spee SJ weiter auslassen, weil es nicht zum Thema gehört.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
Redaktion benachrichtigen
#104   Friedrich Spee   18:22:05 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Maledica: Klar
Hexenverfolgung war eine Volksbewegung, die Kirche war die erste die sich dagegen gewehrt hat.
Wie vehement sich die Kirche gewehrt hat sieht man an der Hexenbulle, nicht wahr?
katholisch wohl in keinem Sinne, außer in dem des Etikettenschwindels
Meinetwegen auch das. Ihre Absicht, mich zu beleidigen, schlägt fehl.
so werden die Sünden der Einzelnen DER ganzen Kirche angelastet, obwohl diese was anderes lehrt.
Ja, ist ja klar, dass die Kirche lehrt, Verfehlungen ihrer Mitarbeiter seien eben nicht ihre… dasselbe lehrt wohl jede Organisation – auch die Waffen-SS war wahrscheinlich eine tadellose Organisation, gefehlt haben eben NUR die Mitarbeiter.
Nuja, so kann man sich immer rausreden.
Wenn aber die vielen Priester, so auch Friedrich Spee SJ, etwas richtig machen und nach der Lehre der Kirche handeln, entgegen, dem weit verbreiteten Hexenaberglauben des Pöbels, so sind es nur Einzelne.
Welche „vielen Priester“ denn? Zu der Zeit, als FS seine Schriften veröffentlichte, waren es eben nicht „viele Priester“, die gegen den Hexenglauben auftraten. Die überwiegende Mehrheit (und so wird eine Organisation IMMER bewertet, nämlich nach dem, was die Mehrheit der Angestellten tut) hat mitgemacht.
Einzelne, die ausscheren, werden NIE der Organisation zugerechnet, aus der sie ausscheren. Diese Art der Beurteilung ist nicht auf die Kirche begrenzt. So gab es auch „nette Nazis“, die z.B. Juden halfen. Aber die stehen eben nicht für die NSDAP, auch wenn sie ein Parteibuch hatten.
Redaktion benachrichtigen
#103   MartinBieger   18:20:23 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Elijahu
Haben sie dir immer noch nicht den Internetanschluss gekappt?
Redaktion benachrichtigen
#102   Elijahu †   18:17:24 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Schon erstaunlich dass aus der Kirche ausgetretene Atheisten sich anmassen…
…aus dem Rauch Satans heraus in die Liturgie der Heiligen Katholischen Kirche reinreden zu müssen.
Aber weil die vom Glauben abgefallenen 68er-Bischöfe meinten auf solche Gestalten hören zu müssen konnte es überhaupt soweit kommen dass der Priester Gott in der Messe den Rücken kehrte und jetzt das Kirchenvolk, den neuen Götzen, anbetet.
Alle drei, die Höllenatheisten, die abgefallenen Bischöfe und das abgefallene Kirchenvolk wird den gebührenden Lohn für seine Verirrungen noch früh genug erhalten. Beten wir für diese armen Seelen dass sie sich rechtzeitig vom breiten Weg der in die Verdammnis führt abkehren.
Redaktion benachrichtigen
#101   Maledica   18:08:56 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Namensmißbrauch
noch an Gott obwohl ich schon zweifelte.
Ja, religiös sind wir alle, jeder so ein bischen, jeder so nach seiner Facon, jeder bastelt sich sein eigenes Konstrukt zusammen, so wies halt am besten paßt, ohne Anstrengung durchs Leben zu gehen, doch dann kann schnell das böse Erwachen kommen
Katholisch im Kreuz-net-Sinne wahr ich wahrschenlich noch nie, abgesehen von meiner Kindheit vielleicht.
katholisch wohl in keinem Sinne, außer in dem des Etikettenschwindels
Friedrich Spee war auch eine Art Häretiker –
Nein, er war katholischer Priester, demütig und treu zu ALLEN Glaubenswahrheiten
denn er stellte sich gegen die allgemeinen Annahmen seiner Zeit und erkannte, dass die von der Kirche verbrannten Frauen keine Hexen waren.
Ja ja, die Verdrehung der Tatsachen, wenn Einzelne Sünder, welche katholisch getauft wurden, etwas falsch machen und gegen die Lehrte der Kirche verstoßen, so werden die Sünden der Einzelnen DER ganzen Kirche angelastet, obwohl diese was anderes lehrt.
Wenn aber die vielen Priester, so auch Friedrich Spee SJ, etwas richtig machen und nach der Lehre der Kirche handeln, entgegen, dem weit verbreiteten Hexenaberglauben des Pöbels, so sind es nur Einzelne.
Welch Verdrehung der Wahrheit
Hätte er das öffenlich so gesagt, dann wäre auch er vermutlich von der „Heiligen mutter Kirche“ hingerichtet worden.
Hexenverfolgung war eine Volksbewegung, die Kirche war die erste die sich dagegen gewehrt hat.
Genausowenig ist die sog „C“DU mit der Kirche gleichzusetzen
Redaktion benachrichtigen
#100   Friedrich Spee   18:04:05 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Amanda: Wegen mir
Dann halt Rebell, wie Sie wünschen. Ist mir gleich.
Diesen Zusatz „von Langenfeld“ können Sie sich aber sparen – so hieß er nicht und so nannte er sich auch nicht. Das scheint mir wieder so eine Art von Nostalgie zu sein, welche dem Adel irgendeine Super-Eigenschaft zuschreiben möchte und daher unbedingt ein „von“ an Spees Namen braucht. Naja… seltsam.
Redaktion benachrichtigen
#99   Amanda   17:57:47 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Nein, Spee war auf seine Art ein Rebell,
aber ganz sicher kein Häretiker.
Sie zeichnen ein etwas verklärtes Bild des Jesuiten Friedrich Spee von Langenfeld…
Redaktion benachrichtigen
#98   Friedrich Spee   17:52:28 | Mittwoch, 14. Januar 2009
pangelingua: Namensgebung
Nun, ich wills mal versuchen zu erklären. Zum einen glaubte ich, als ich mich bei Kreuz.net registrierte, noch an Gott obwohl ich schon zweifelte. Katholisch im Kreuz-net-Sinne wahr ich wahrschenlich noch nie, abgesehen von meiner Kindheit vielleicht.
Friedrich Spee war auch eine Art Häretiker – denn er stellte sich gegen die allgemeinen Annahmen seiner Zeit und erkannte, dass die von der Kirche verbrannten Frauen keine Hexen waren. Hätte er das öffenlich so gesagt, dann wäre auch er vermutlich von der „Heiligen mutter Kirche“ hingerichtet worden.
Redaktion benachrichtigen
#97   Amanda   17:52:07 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Die Früchte der heiligen Messe
werden allen Menschen guten Willens zuteil, auch wenn sie nicht unmittelbar anwesend sind. Sonst würde es wohl kaum einen Sinn ergeben, wenn ich meinen priesterlichen Freund darum bitte, während der Messe an mich zu denken, weil ich vielleicht am besagten Sonn- oder Feiertag selbst nicht daran teilnehmen kann…
Redaktion benachrichtigen
#96   Terminator   17:47:25 | Mittwoch, 14. Januar 2009
genau prada
wer braucht schon Christus gell.
bekehre dich
ps:
euch Früchtchen kenn ich in und auswendig
Redaktion benachrichtigen
#95   prada   17:45:05 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Terminator
Genau so ist es!!
Danke für das Gespräch!
Redaktion benachrichtigen
#94   pangelingua   17:44:20 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Friedrich Spee
Wieso Sie sich mit Ihren häretischen Ansichten ausgerechnet „Friedrich Spee“ nennen, das wissen Sie wahrscheinlich noch nicht einmal selber.
Redaktion benachrichtigen
#93   Friedrich Spee   17:42:36 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Amanda: Für wen?
Die Feier der heiligen Messe setzt das Kreuzesopfer Christi gegenwärtig.
Und für wen? Muss der alleine zelebrierende Priester jetzt Gott daran erinnern? Oder Jesus?
Nein. Es geht um die Menschen. Und ohne die Menschen (ergo: das Volk) ist das nichts als ein sinnfreies Ritual, was mich irgendwie an die Rituale erinnert, die der chinesische Kaiser in der Verbotenen Stadt vollführte, damit die Welt weiterlaufen möge…
Redaktion benachrichtigen
#92   Terminator   17:41:59 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Pradas Theologie sieht wohl so aus
der Mensch und Wanderapostel Jude-Jeshua hat euch alle ganz lieb. Wir reichen uns die Hände und lassen die Basiliea beginnen :-! :-D
Redaktion benachrichtigen
#91   prada   17:40:43 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Terminator
Bist du ein Jesus-quält-dich-Christ?
Redaktion benachrichtigen
#90   pangelingua   17:38:58 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Was in aller Welt …
ist an der Aussage von Herrn Dr. Heger falsch?
Wenn man nicht sachlich argumentieren kann, dann reißt man lieber seinen Rachen bis Anschlag auf, wenn auch nur Müll dabei herauskommt. Das habe ich zu den unqualifizierten, in schluderigem Deutsch vorgetragenen Sätzen des Super-prada zu sagen.
Widerlegen Sie doch Herrn Dr. Hegers Ausführungen, und kommen Sie hier nicht mit Dingen, die in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle spielen. Sie erinnern mich stark an ein Durchschnitts-PGR-Mitglied: Von nichts null Ahnung, Hauptsache: Mitreden. Es kommt aber meist nur Geschwätz dabei heraus.
Redaktion benachrichtigen
#89   Amanda   17:38:41 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Friedrich Spee
Die Feier der heiligen Messe setzt das Kreuzesopfer Christi gegenwärtig.
Redaktion benachrichtigen
#88   prada   17:38:24 | Mittwoch, 14. Januar 2009
maledica
Denk dran, selbst Korrektur zu lesen! Wie schreibt man verdeutlicht? Kommaregeln, bitte auch noch mal büffeln!
Und übers Niveau kann man sich streiten!
(Aber, zugegeben Japanisch und Hebräisch habe ich in diesem Fall verwechselt, liegt aber daran, dass im ivrit das lamed ähnlich einem Buchstaben geschrieben werden kann…dies war mein Auslöser für die Verwechslung.)
Redaktion benachrichtigen
#87   Terminator   17:37:32 | Mittwoch, 14. Januar 2009
prada
sind sie ein Jesus-hat dich-lieb-Theologe ?
Redaktion benachrichtigen
#86   Maledica   17:32:05 | Mittwoch, 14. Januar 2009
prada
Ja ja der prada verdeutlict stets wieder sein eigenes unterbelichtetes Niveau, da wird schon mal Japanisch als Hebräisch deklariert, mit der Ausdrucksweise haperts dann auch ganz gewaltig
Redaktion benachrichtigen
#84   pangelingua   17:25:39 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@ultramontanus
Wo haben Sie denn diese Weisheiten her?
Ist Ihnen der „Geist“ von Joberens unters Pony gefahren?
Redaktion benachrichtigen
#83   Ultramontanus   17:19:29 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Die Messe
ist einer Verfrevlung des ursürpnglichen Gottesdienstes, der ein Erdendienst war. Das Brot und er Wein ist die Treue und das Opfer zur ERDE, die Verleugnung des an sich Unerfoschlichen und das „Ja“ zum Stein, zum Dreck, zu allem, was ist. Hört auf, das Unerforschliche höher zu achten, als den Sinn der Erde! Amen.
Redaktion benachrichtigen
#82   Dr. Christoph Heger   17:19:15 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Der Zweck der hl. Messe
Was ist der Zweck der Messe an sich?
Es braucht nicht gerade ein Theologiestudium, um zu wissen, was der „Zweck“ der hl. Messe ist. Es ist derselbe Zweck, wie es der Zweck des Kreuzesopfers Christi ist, mit dem sie identisch ist: die Verherrlichung Gottes durch die Sühne für die Sünden der Menschen, denen so die Tilgung ihrer Schuld ermöglicht ist.
Allerdings erinnert in den Quasselmessen, die sich unter dem Titel „Novus Ordo Missae“ breitmachen konnten, wenig daran.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#81   Friedrich Spee   17:13:21 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Amanda: Was bringt die Messe?
Wird die Messe auch ohne „das Volk“ gefeiert, so ist sie dennoch gültig und verliert nicht an Wert, da sich das sakramentale Geschehen dennoch vollzieht.
Was ist der Zweck der Messe an sich?
Redaktion benachrichtigen
#80   pangelingua   17:11:10 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando
Um das hier ein für allemal klarzustellen: Ich finde es eine Unverschämtheit, von jedem Hansel mit Du angesprochen zu werden. Das ist eine Ungehörigkeit und zeugt von schlechter Kinderstube.
Deshalb nochmals: Bevor Sie sich hier so weit aus dem Fenster hängen, sollten Sie
1) ordentliches Deutsch lernen
2) einwandfreie Umgangsformen üben
Soviel zu diesem Thema.
Redaktion benachrichtigen
#79   Amanda   17:01:45 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Friedrich Spee
Ich habe nicht gesagt, dass das Miteinander nicht dazu gehört, sondern nur, dass es darauf bei der Messe letztlich nicht ankommt. Wird die Messe auch ohne „das Volk“ gefeiert, so ist sie dennoch gültig und verliert nicht an Wert, da sich das sakramentale Geschehen dennoch vollzieht.
Redaktion benachrichtigen
#78   Maledica   17:01:13 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Die ewig junge Messe
@hildegardfan
In Ihren recht schwachen Argumentationen, denen Sie in den seltensten Fällen noch einen Hauch Seriösität verleihen können, offenbart sich ein leicht verbissener Geist.
Sie sollten nicht permanent in Ihrer Egozentrik von sich Rückschlüsse auf Andere machen.
Bei der Frage sind Sie durchgefallen, denn es geht nicht um das Gemeinschaftsgekuschel in der Hl. Messe.
Da ich jedoch nicht bereit bin das jahrzehntelange Fehlen von Katechese bei Ihnen zu beheben, so sei Ihnen der folgende Link empfohlen, melden Sie sich aber erst wieder, wenn Sie gelesen haben, vielmehr noch, erst dann, wenn Sie das Gelesene verinnerlicht haben.
Es sind nämlich jene die Verbissenen, welche mit allen Mitteln die ewig junge Messe bekämpfen wollen, weil gerade jene keinerlei Argumente haben fehlt diesen jegliche Seriosität
www.alte-messe.de/
Ich persönlich sehe übrigens die Messe als etwas an, was uns Christus näherbringt. Und das in der Gemeinschaft.
Wieder ICH ICH ICH!
Wenn Sie es schon als Gemeinschaft ansehen, dann sollten Sie sich auch vergewissern, was die Gemeinschaft darunter versteht und das ist DIE KIRCHE und nicht, was jeder Einzelne in fehlender Demut sich selbst bastelt
Redaktion benachrichtigen
#77   vonHerzmanovsky-Orlando   16:59:11 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@pangelingua
Lernen Sie erst einmal ordentlich Deutsch, bevor Sie sich hier so aus dem Fenster lehnen.
Deine Unverschämtheiten kannst du dir ohne weiteres sparen.
Redaktion benachrichtigen
#76   Friedrich Spee   16:53:23 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Amanda: Kein Miteinander nötig?
In der Messe geht es nicht um das Miteinander. Wir feiern kein fröhliches Happening mit Händeschütteln und Schulterklopfen. Wir feiern Christi Tod und Auferstehung. Um IHN geht es, nicht um uns.
Na, das ist ja fein. Dann ziehe ich daraus ja seit einiger zeit die richtige Konsequenz – und gehe nicht mehr hin.
Wozu auch? Laut dieser Aussage reichts ja auch, wenn der Priester da alleine „feiert“, da ein Miteinander ja nicht nötig ist. Ist auch viel würdiger, so ohne Volk. Keine Partikel vom Brot, die runterfallen könnten, keine jammernden Kinder, keine kurzen Hosen, keine unreinen Frauen, keine Mundkommunion, der Priester kann nach Herzenslust Knien, auf Latein vor sich hinmurmeln, …
DIE perfekte Messe.
Redaktion benachrichtigen
#75   pangelingua   16:52:58 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando
Willst Du mich wegeckeln oder was.
Erstens: Woher kennen wir uns, dass Sie diesen vertraulichen Ton anschlagen, und zweitens: Lernen Sie erst einmal ordentlich Deutsch, bevor Sie sich hier so aus dem Fenster lehnen.
@amanda
Das Kreuzesopfer Christi war ja eine so lustige Angelegenheit! Wer daraus ein fröhliches Happening mit Schulterklopfen und Händeschütteln macht, reiht sich in die Schar derjenigen ein, die Christus im Angesicht seiner Todesnot am Kreuz verspottet und verhöhnt haben.
Leider ist ein Großteil unserer Gesellschaft inzwischen so krank und dekadent, dass man meint, das alles mühelos zusammenbringen zu können.
Aber Gott ist größer als dieses ganze Gesindel:
Christus vincit – Christus regnat – Christus imperat!
Redaktion benachrichtigen
#74   vonHerzmanovsky-Orlando   16:46:44 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@pangelingua
Warum tummeln Sie sich in diesem Forum?
Willst du mich wegeckeln oder was. Das täte euch so passen.
Redaktion benachrichtigen
#73   Amanda   16:45:21 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@hildegardfan – Korrektur
In der Messe geht es nicht um das Miteinander. Wir feiern kein fröhliches Happening mit Händeschütteln und Schulterklopfen. Wir feiern Christi Tod und Auferstehung. Um IHN geht es, nicht um uns.
Redaktion benachrichtigen
#72   pangelingua   16:42:58 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando
Wie Sie sich hier ausdrücken, kann Ihnen wohl niemand Ihren Unglauben nehmen, aber die Frage ist doch wohl erlaubt: Warum tummeln Sie sich in diesem Forum?
Wenn ich Ihre Einstellung hätte, wüsste ich Besseres zu tun.
Redaktion benachrichtigen
#71   hildegardfan   16:42:28 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Irgendwie witzig…
In Ihren recht schwachen Argumentationen, denen Sie in den seltensten Fällen noch einen Hauch Seriösität verleihen können, offenbart sich ein leicht verbissener Geist.
Wir spielen jetzt mal das Kindergartenspiel:
Ich habe aber zuerst gefragt.
Ist es Ihnen so dermaßen unmöglich auf eine klare Frage eine klare, fachliche Antwort zu geben?
Sie erinnern wirklich an defendor.
Der hat auch nur Stammtischparolen, aber keine Argumente. Weder gute noch schlechte…
Ein bißchen traurig…
Sie werden niemanden überzeugen können, wenn Sie auf simple Fragen nicht Antworten können oder wollen, und keine Argumente liefern können.
Ich persönlich sehe übrigens die Messe als etwas an, was uns Christus näherbringt. Und das in der Gemeinschaft.
Und nicht mit Jemanden, der vorne leise auf Latein murmelt…
Es geht um das MITeinander…
Aber da ich hier schon feststellen durfte, das die wenigsten der „guten Katholiken“ hier über Erziehung, geschweige denn gutes Benehmen verfügen, gehe ich davon aus, das auch Sie das nicht verstehen werden.
Redaktion benachrichtigen
#70   Maledica   16:27:27 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Kleines Ratespielchen
@Hildegardfan
Wissen Sie überhaupt, was die Messe ist???
Ist es a) ein Theaterstück wo ein Manager an der Theke steht und seine Ansichten in seichte Worte verpackt b) eine Volksbespaßung oder Belehrung mit Schunkelliedchen und Umhergerenne und Geklatsche c) die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi ???
Na, überraschen Sie mich…
Redaktion benachrichtigen
#69   hildegardfan   15:50:05 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@ Maledica:
Zwar ist es richtig, das man zu Gott betet.
Aber für Jesus, Seinen Sohn, der für die Menschen gestorben ist, waren die Menschen eben doch wichtig.
So wichtig, das er den Kreuzigungstod auf sich genommen hat.
Er hat ZU den Menschen gepredigt.
Gottes Botschaft, die Frohe Botschaft, FÜR die Menschen, war das was Jesus predigte.
Wo finden Sie das, was Jesus predigte, die Form, in der alten Messe wieder?
Überraschen Sie mich…
Er sprach die Menschen an, er versammelte die Gläubigen um sich.
Sehe ich in der alten Messe nicht.
Redaktion benachrichtigen
#68   Maledica   13:46:34 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Confiteor Deo omnipotenti, beatae Mariae semper Virgini, beato Joanni Baptistae, …
@Confiteor
Halten Sie sich einen Priester, der Ihnen jeden Tag die alte Messe liest.
Vielleicht sind für Sie und Ihresgleichen Priester so etwas wie Tiere, die man sich hält, für einen Katholiken ist jeder gültig geweihte Priester ein „Alter Christus“
Sie müssen ja nicht einmal dabei sein. Gemeinde ist da ja nicht wichtig.
Nein, das Volk ist nicht das WICHTIGSTE, denn es dreht sich ja um Gott und nicht um den Menschen, doch das gläubige Volk opfert mit dem Priester und legt seine Anliegen mit auf die Patene:
Orate, fratres: ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipotentem.
Dank der protestantisierten Version ist dieses Gebet ja nur noch fakultativ wie auch das Confiteor und sämtliche Dinge die einen Protestanten stören könnten, kann man getrost einfach weglassen
Es ist nunmal so, NOM ist die reguläre Messe
Die reguläre Messe ist die „unordentliche“ Form, denn hauptsächlich steht ein Manager vorne auf der Bühne, der einen Menschendienst moderiert, gefördert durch diverse Liturgiemappen der ewiggestrigen Ordinariate
NOM hat alle Vorzüge einer Messfeier und stellt die ideale Kombination von Wort- und Sakramentsgottesdienst dar.
Das sehen die Konzilsväter anders, ebenso unser Hl. Vater
Eine bessere Gottesdienstform hat es jahrhundertelang in der Kirche nie gegeben.
Unsere armen unerlösten Brüder, welche über 1.900 Jahre in der Finsternis bleiben mußten…
die sogar die Lutherische Messe überholt
Das haben Sie erkannt.
Ich bleibe da katholisch!
Redaktion benachrichtigen
#67   vonHerzmanovsky-Orlando   12:51:31 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@pangelingua
Es geht doch darum, dass der ganze Aberglaube, Auferstehung, Jungfrauengeburt und so weiter abgeschafft wird. Ob die Leute da nun auf einer Kommunionbank sitzen oder nicht ist doch völlig egal. Die Protestanten sind da viel weiter als ihr. Und ohne das zweite Vatikanum wäret ihr tatsächlich im Mittelalter.
Redaktion benachrichtigen
#66   pangelingua   12:36:56 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Gotthard
Sorry, ich habe da tatsächlich etwas durcheinander gebracht. Diese Aussage kam nicht von Ihnen, sondern von HBR. Bitte um Entschuldigung.
An HBR: Ihre Zeitbegriffe möchte ich einmal haben. Das Mittelalter endet nach Übereinstimmung aller Geschichtslehrer im Jahre 1492, mit der Entdeckung Amerikas. Für Sie hat es sich doch tatsächlich um 477 Jahre verlängert, bis zum glorreichen Jahr 1969, als endlich diese Relikte aus unseren Kirchen verschwinden mussten. Dumm, dass Sie noch im Mittelalter geboren wurden!
Sie wollen uns doch nicht ernsthaft erzählen, die Kommunionbänke seien plötzlich abgeschafft worden, um zu urkirchlichen Bräuchen zurückzukehren. Das haben modernistische Priester zwar behauptet, es ging aber in Wirklichkeit um die Abschaffung der Ehrfurcht vor dem Altarssakrament, weil man an die Realpräsenz des Herrn nicht mehr glaubte. Wir sind doch mit Märchen dieser Art in der Nachkonzilszeit geradezu überschüttet worden, und die meisten der Gläubigen haben dieses Geschwätz auch noch fromm nachgeplappert.
Auf die Parole, dass der NOM die ursprüngliche Messe sei, will ich erst gar nicht eingehen. Sie ist so abenteuerlich, dass sie sich selber richtet. Es liegt aber auf der Linie, dass auch Martin Luther 1517 plötzlich den wahren Glauben entdeckt hat, der von der ach so bösen katholischen Kirche 1500 Jahre unterdrückt und verfinstert wurde. Mein Gott, was sind das doch für billige Schlagworte. Sie gehören in die Kneipe, aber nicht hierhin.
Redaktion benachrichtigen
#65   Confiteor   12:36:43 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Maledica
Halten Sie sich einen Priester, der Ihnen jeden Tag die alte Messe liest. Sie müssen ja nicht einmal dabei sein. Gemeinde ist da ja nicht wichtig.
Es ist nunmal so, und wenn Sie in den Teppich beißén, NOM ist die reguläre Messe und da spielt keine Rolle, ob sie ein Werk vom Reißbrett des von Ihnen nicht geschätzten Herrn Bugnini ist.
NOM hat alle Vorzüge einer Messfeier und stellt die ideale Kombination von Wort- und Sakramentsgottesdienst dar. Mehr ist nicht erforderlich. Was in NOM geschieht genügt allen Ansprüchen zum Seligwerden…!
Klar, sauber in gebotener Nüchternheit. Eine bessere Gottesdienstform hat es jahrhundertelang in der Kirche nie gegeben.
Selbst Protestanten beneiden uns um die geglückte Form, die sogar die Lutherische Messe überholt.
Redaktion benachrichtigen
#64   Maledica   10:46:02 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Gregorianische Messe
Was heiß da protestantisierter Meßritus, wenn auch Protestanten mit dieser Art Messe zu feiern etwas anfangen können.
Der NOM ist von protestantischem Gift durchseucht
NOM ist die ursprüngliche Messe,
nicht der tridentinische Hokuspokus…!
Sie bezeichnen die jahrhundertealte hochheilige Messe als Hokuspokus- sie können nicht katholisch sein.
Die sog. tridentinische Messe wurde nicht im 16. Jhdt am Reißbrett entworfen, wie die heutige protestantisierte Messe von Herrn Bugnini.
Die Messe aller Zeiten ist viel älter dals das Tridentinum, denn diese ist kontinuierlich gewachsen und wurde nicht gemacht
…ww.summorum-pontificum.de/…/gregorianisch.shtml
Redaktion benachrichtigen
#63   Confiteor   10:36:13 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Maledica
Was heiß da protestantisierter Meßritus, wenn auch Protestanten mit dieser Art Messe zu feiern etwas anfangen können.
NOM ist die ursprüngliche Messe,
nicht der tridentinische Hokuspokus…!
Redaktion benachrichtigen
#62   monti   10:06:35 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Fabianus
Laut Ihrem Link werden die „Leoninischen Gebete“ nach der „Stillen Messe“ gebetet. Da es die im Novus Ordo nicht mehr gibt, ist davon auszugehen, dass sie abgeschafft wurden. Werden andere hier aber sicher genauer begründen können.
Redaktion benachrichtigen
#61   Maledica   10:05:07 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Protestantisierter Meßritus
@Aquinus
Warum also nicht geziehlt die liturgischen Missbräuche im NOM anprangern, anstatt die ganze Form zu verteufeln?
Weil, gesetzt der Fall, der NOM würde mal ganz korrekt nach dem Meßbuch zelebriert werden, eine Form die in der Realität äußerst selten vorkommt, dennoch durch die Streichungen, Kürzungen, Wegfall der Gestiken, etc. an sich defizitär bleibt.
Herr Bugnini hat nun mal ganze Arbeit geleistet, den NOM am Reißbrett so neu zu konstruieren, daß die Protestanten voll zufrieden waren.
Leider hat Paul VI. nur noch im letzten Augenblick die erste Ausgabe des Meßbuches einstampfen können, in welcher auch die Einführung protestantischen Charakter hatte.
Die Einführung des NOM, welcher so von den Konzilsvätern bekanntlich nie gewollt war- die Liturgiereform wurde ja bereits 1965 verwirklicht- war jedoch nicht mehr zu stoppen.
Das Desaster haben wir heute: Leere Kirchen und von denjenigen die dennoch kommen, glauben auch nur noch ein kleiner Prozentsatz an die unblutige erneuerung des Kreuzesopfers.
Die Früchte der LiturgieDeform sind allesamt verdorrt:
lex orandi- lex credendi
Redaktion benachrichtigen
#60   Fabianus   09:05:15 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Gotthard
www.fsspx.info/…ice/messe/messe.html
Es tut mir leid, keine bessere Quelle angeben zu können. Scrollen Sie herunter, nach der Messe stehen die Gebete.
Mfg
Fabianus
Redaktion benachrichtigen
#59   Gotthard   09:02:59 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Fabianus
Was sind denn die Leoninischen Gebete?
Redaktion benachrichtigen
#58   Dr. Christoph Heger   08:50:23 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Wunderbare Zeitumkehr
Dem hochw. Herrn persönlich sei das – nach Angaben des Stadtdekans angeblich – „durch das Zweite Vatikanische Konzil durchgesetzte“ neue Meßbuch „näher“.
Bei dem hochw. Herrn geht wohl die Zeit rückwärts? Das Größte Konzil Aller Zeiten kannte wohl schon das erst Jahre später verzapfte neue Meßbuch? Und konnte es sogar schon „durchsetzen“!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#57   Fabianus   08:30:55 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Kurze Frage
gehören die Leoninischen Gebete nur zur überlieferten Liturgie oder gelten sie (eigentlich) auch für den NOM?
Wurden sie abgeschafft? Falls ja, würde mich sehr die Beründung für die Abschaffung interessieren. Oft lese ich nur, was alles in der Liturgie abgeschafft wurde. Die Begründungen dafür interessieren mich. Warum das „Domine non sum dignus“ nicht mehr dreimal? Warum keine Kniebeuge mehr bei „et verbum caro factum est“? Dies nur als Beispiel.
Danke den Antwortenden!
Fabianus
Redaktion benachrichtigen
#56   Gotthard   07:29:03 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@pangelingua
Ihre Aussage „Der Herr ist nicht im Tabernakel gefangen, bzw. er ist im Augenblick der Wandlung auf dem Altar
diese Aussage stammt nicht von mir!
Redaktion benachrichtigen
#55   HBR   00:27:45 | Mittwoch, 14. Januar 2009
pangelingua
Hochaltar, Kommunionbänke und Kanzeln sind Relikte der mittelalterlichen Frömmigkeit. Dumm nur, dass die Geschichte der Kirche nicht nur bis ins Mittelalter reicht
Redaktion benachrichtigen
#54   pangelingua   23:25:37 | Dienstag, 13. Januar 2009
@Gotthard
Du wirst mir deinen Vorwurf bestimmt nachweisen
Nichts leichter als dieses! Ihre Aussage „Der Herr ist nicht im Tabernakel gefangen, bzw. er ist im Augenblick der Wandlung auf dem Altar ist reines, unverfälschtes Luthertum und hat mit der katholischen Lehre von der Transubstantiation nichts zu tun.
Erinnern Sie sich vielleicht einmal daran, was noch gut katholische Religionslehrer Ihnen einmal im Beicht- und Kommunionunterricht (wahrscheinlich lange her!) beigebracht haben und vergleichen Sie das mit Ihren heutigen Ansichten. Ich respektiere, wenn Sie Ihre Meinung bzw. Ihren Glauben geändert haben, aber dann sollten Sie freimütig dazu stehen und sich nicht mehr katholisch nennen.
Aber leider machen Ihnen ja viele Alt-68er-Priester (für mich Fast-food-Kleriker) das vor, so dass man Ihnen noch nicht einmal große Vorwürfe machen kann.
Redaktion benachrichtigen
#53   Galatea   23:21:10 | Dienstag, 13. Januar 2009
Danke, Herr Pangelingua.
Mehr von Ihnen wäre sehr wünschenswert.
@Herr Tolerant: es gibt demnächst einen Gedichtwettbewerb.
Redaktion benachrichtigen
#52   Gotthard   23:12:28 | Dienstag, 13. Januar 2009
@pangelingua
Das ist unverfälschter katholischer Glaube, während Sie hier Soft-Protestantismus verkünden,
du wirst mir Deinen Vorwurf bestimmt nachweisen…?
Redaktion benachrichtigen
#51   pangelingua   23:04:57 | Dienstag, 13. Januar 2009
@Gotthard
Ich habe schon den Eindruck, dass derLeser Sie verstanden hat.
Ihren Ausführungen zufolge glauben Sie mit Sicherheit nicht an die wirkliche und bleibende Gegenwart Christi im Altarssakrament, wie es der große hl. Kirchenlehrer Thomas von Aquin bezeugt hat:
Was das Auge nicht kann sehen,
der Verstand nicht kann verstehen,
sieht der feste Glaube ein:
Unter beiderlei Gestalten
hohe Dinge sind enthalten,
in den Zeichen tief verhüllt:
Blut ist Trank und Fleisch ist Speise,
doch der Herr bleibt gleicherweise
ungeteilt in beider Bild.
Wird die Hostie auch gespalten,
zweifle nicht an Gottes Walten,
daß die Teile das enthalten,
was das ganze Brot enthält.
Niemals kann das Wesen weichen,
teilen lässt sich nur das Zeichen,
beide bleiben unentstellt.
Das ist unverfälschter katholischer Glaube, während Sie hier Soft-Protestantismus verkünden, genauso wie die meisten unserer heutigen Fast-food-Kleriker.
Die bieten uns auch jeden Sonntag nur noch Macdonalds!
Redaktion benachrichtigen
#50   Gotthard   22:56:22 | Dienstag, 13. Januar 2009
@derLeser
glaubt auch an „Gott im Nächsten“
Ich hoffe, du kannst lesen – ich bezweifle, dass Du Texte verstehst.
ich wünschte mir eine sinnhafte Antwort auf mein Posting.
Redaktion benachrichtigen
#49   pangelingua   22:52:24 | Dienstag, 13. Januar 2009
@Gotthard und Gleichgesinnte
Zunächst: der Introitus gehört selbstverständlich zur Liturgie (ich wundere mich nur, daß Sie das Wort noch kennen, scheinbar haben Sie schon mal bessere Zeiten gesehen), aber bestimmt wurde nicht zum Gesang des Introitus geklatscht, sondern vorher, d.h. für mich, dass die Messe noch nicht begonnen hatte. Im übrigen: Ich finde das Klatschen deplaziert.
Es ist eigentlich starker Tobak, den Hirten der Kirche Lügen zu unterstellen
Ich unterstelle nichts, die Gläubigen wurden und werden belogen und betrogen, das ist Fakt und keine Unterstellung. Lesen Sie die Konzilsdokumente zur Liturgie, und vergleichen Sie mit dem, was unsere fortschrittsgläubigen „Hirten“ daraus gemacht haben.
Und der Herr ist nicht im Tabernakel, sondern auf dem Altar. Und der Herr ist nicht im Tabernakel gefangen. Gott ist überall. Vor allem aber im Augenblick der Wandlung auf dem Altar.
Das ist Protestantismus pur und zeigt in aller Deutlichkeit, wes Geistes Kind Sie sind! Sind Sie bei joberens in die Lehre gegangen?
Tatsache ist, dass die meisten der sog. liturgischen Erneuerungen nicht vom Konzil beschlossen, sondern von Paul VI. im Handstreich eingeführt wurden.
Unsere Vorfahren haben für Altäre, Kommunionbänke, Kanzeln etc. Unsummen von ihren kleinen Einkommen gespendet, die neugläubige Kleriker kurzerhand auf den Müll brachten, sich anschließend aber nicht scheuten, wieder die Hand für ihre schrecklichen „Mahltische“ aufzuhalten. Die Gläubigen sind ja so blöd und löhnen weiter!
Redaktion benachrichtigen
#48   Tolerant   22:32:39 | Dienstag, 13. Januar 2009
Und der im Himmel lacht
Ein schöner Priesterrücken kann auch entzücken.
Ein schöner Priesterbauch tuts auch.
Wie man sich wendet und auch windt,
der Hintern bleibt doch immer hindt.
Zur Besinnung: Amos 5 . 21 ff
Gegen böse Zaubersprüche
helfen Weihrauchwohlgerüche
und nimm Weihwasser sehr schnell,
sonst ist sie futsch, dein arme Seel.
In der Soße schwimmen Knödel
teilnahmslos wie Totenschädel,
Denket an den Jüngsten Tag.
Zwischengesang des Männerchors in der ordinären deutschen Sprache:
„O ihr Jungfrauen keusch und rein,die ihr vor Liebe brennt
fallt doch mit unserm Jubel ein und liebet ohne Ende.
Der Witwenbund zeigte sich brüskiert.
Die Pfarrköchin zeigt sich in der Sakristeitür und der Zelebrant Dr.Schlemmer singt.
„Leni ventantum proc enta.“
Übersetzt: „Leni, wende die Ente um, brat sie auf der anderen SeiTe auch.“
Sagt da Bauer traditionsbewußt: Ja, es klingt schon
vornehm das Lateinische: Sensuum defectui als Die Sense ist hin.
Wir wollen doch nicht nur in Latein beten, sondern uns auch in Latein unterhalten, denn Latein ist die Lieblingssprache Gottes, sagte H. H. Prälat, „Was heißt:
Ecce Sacerdos magnus?“
Maxi: „Schaut das Mordstrumm Pfarrer an.“
Und was heißt „Ite Missa est ? „
Maxi: „Gehet hin, ihr seid entlastet.“
Redaktion benachrichtigen
#47   derLeser   22:19:20 | Dienstag, 13. Januar 2009
Gotthard
glaubt auch an „Gott im Nächsten“ :-D
Redaktion benachrichtigen
#46   Gotthard   22:17:24 | Dienstag, 13. Januar 2009
@pangelingua
nehmen Sie zur Kenntnis, dass der Einzug in eine Kirche kein Bestandteil der Liturgie ist.
eine interessante Erkenntnis…
was ist denn der Introitus anderes als ein „Gesang zum Einzug“?
Gehört der Introitus nicht zur Liturgie?
Redaktion benachrichtigen
#45   noch ein Landorganist   22:16:52 | Dienstag, 13. Januar 2009
Chèrs amis
Denn wer im Stehen den „Leib Christi“ sich selber in den Mund steckt
Nicht nur „im stehen“ (@Galatea), sondern auch beim gehen!
Batschehändle hin, Keksle gegrabscht, umgedreht und knabbernderweise zum Platz zurückschlendern.
Gut, knabbern in der Realität meist net (höchstens bei Fladenpizzaevents wie FFF), is ja net viel, aber wirklich viele stecken sich die Hostie beim Umdrehen und Losgehen in den Mund. Da wird wirklich keine Sekunde innegehalten ob der Heiligkeit des Moments.
Wer so urteilt wie HBR (Beispiel: seit wann sind denn Volksaltar und Handkommunion Missbräuche. Ganz im Gegenteil: Sie sind höchst notwendige positive Entwicklungen), dessen innigster Wunsch und alleiniges Ziel kann es nur sein, die Kirche zu zerstören
Redaktion benachrichtigen
#44   derLeser   22:14:11 | Dienstag, 13. Januar 2009
was Elijahu hier sagt spüren viele intuitiv
Ja aber verstehen sie doch. Der neue Gott, das ist jetzt das Kirchenvolk. An den Schabernack mit dem unsichtbaren Gott und der Auferstehung hat doch eh nie einer wirklich geglaubt. Sie etwa?
Insofern betet der moderne Priester auch zum modernisierten Gott: dem Kirchenvolk. Gott im Antlitz des Nächsten erkennen und so, sie wissen schon.
Und wenn sie Gottesliebe neben der Nächstenliebe, dann schauen sie doch ins Gesicht ihres Nächsten und da sehen sie dann ihren Gott. Dann haben sie ihren Nächsten ganz doll lieb da haben sie ihre Gottesliebe. Ist doch toll sowas oder.
Hier in der modernisierten Kirche beten wir den modernisierten Gott an: den Menschen. Wir glauben doch nicht an eine unsichtbare höhere Macht, hören sie mal, wir schreiben inzwischen das 21. Jahrhundert.
der Versuch eine Kirche ohne Gott zu gestalten zieht sich wie ein Faden durch 40 Jahre Kirchengeschichte des 20 jhts
Redaktion benachrichtigen
#43   Galatea   21:59:38 | Dienstag, 13. Januar 2009
Herr pangelingua: oder Bratwürste.
Verschwenden Sie aber nicht Ihren Atem. Argumentation gegen die Mundkommunion ist per se systemkonform. Denn wer im Stehen den „Leib Christi“ sich selber in den Mund steckt, der bekommt das Gefühl vermittelt, er selber sei der Handelnde, und nicht Gott. Es führt dies zu einer anderen Auffassung von Gott und zur Stellung des Menschen. Dies ist aber von einem großen Teil der kirchlichen Hierarchie erwünscht und wird gefördert. Hiervon lenken Argumentationen wie „die Hermeneutik der Kontinuität“ zur Vertreidigung des NOM nur ab.
Es trauen sich die Leute nicht einmal mehr sich bekreuzigen, und wenn, dann schauen sie nach rechts und links, als hätten sie etwas besonders peinliches verbrochen.
Frau cc: allein schon das Geklatsche beim Papstangelus ist deplaziert.
Welches, wie das von pangelingua angeführte Beispiel der Handkommunion ein direkter Ausfluss des Konzilsfrühlings ist. – Ihre Ansicht in allen Ehren, sie ist aber nicht weniger subjektiv als meine.
Redaktion benachrichtigen
#42   clarissa colonia   21:54:30 | Dienstag, 13. Januar 2009
Na, dann hat er sich vielleicht da geärgert:
„Gegenwärtig predigt Kurienkardinal Ratzinger im Petersdom während der Messe pro eligendo Summo Pontifice … Doch nach einer gewissen Zeit ändert sich der Stil. Der Kardinal beginnt von den Winden der falschen Lehren zu sprechen und findet konkrete Worte mit konkreten Aussagen, Worte die im Petersdom nicht alltäglich sind. Am Schluß der Predigt applaudieren die Gläubigen, weniger die Kardinäle.“ (Quelle: kreuz.net, 19. April 2005, 22:31)
Redaktion benachrichtigen
#41   Gotthard   21:52:55 | Dienstag, 13. Januar 2009
@pangelingua
Jahrzehntelang sind doch die Gläubigen von ihren Bischöfen und Priestern belogen und betrogen worden, indem man ihnen weismachte, das Konzil hätte diese Dinge in Bewegung gebracht.
Wer lügt hier? Selbstverständlich hat das Konzil diese Erneuerung der Liturgie in Bewegung gebracht, indem es viele Elemente der traditionellen liturgischen Bewegung aufgegriffen hat.
Die Tradis suchen in der Liturgiekonstitution jedesmal nach einer direkten Entscheidung zur Erneuerung der Liturgie, was natürlich Unfug ist. Das Konzil hat die Erneuerung angestoßen – wie der CIC von 1917 ein Ergebnis des Konzils von Trient war (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!).
Es ist ein unglaublich starker Tobak, den Hirten der Kirche Lügen zu unterstellen!
Was soll eigentlich dieses Tradi-Schlagwort von der Mahltisch-Ideologie?
Was soll ein barocker Protzaltar (der zu Ehren des Abtes errichtet wurde) einem schlichten heutigen Altar voraushaben?
Diese prunkvollen (und künstlerisch oftmals tollen) Altaraufbauten waren doch ein Ergebnis des „horror vacui“ der leeren Wand …
ich wünschte Tradis einen Sinn für Geschichte und Entwicklung – und nicht einfach nur ein Nachbeten vorgefertigter Satzbausteine einige Chefideologen.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
«   ‹   1   2      »
Weiterlesen:
Alte MesseWer kennt schon Niterói? Alte MesseDen Saustall aufräumen Alte MesseWienerisch, römische, kafkaeske Alte Messe„Wir unterstützen das Vorhaben wohlwollend“ Alte MesseDer Mainzer Weihbischof startete seine Karriere im Alten Ritus Alte MesseÜberdurchschnittlich viele Gläubige unter vierzig Jahren Alte MesseDie Türen gehen langsam auf Alte MesseVersteckte Tretminen Alte MesseEin Koordinator für die Alte Messe Alte MesseMariawald: Die Botschaft des Papstes MinistrantenkursAllererste Sahne Alte MesseWeiß in Rom die Rechte, was die Linke tut? Alte MesseNach dem Konzil waren die Katholiken plötzlich wie alle anderen Alte MesseDarüber wurde dem Heiligen Vater berichtet Alte MesseEin Bischof der neuen Generation
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net