(kreuz.net, Remscheid) Am vorletzten Sonntag wurde in der Pfarrkirche von St. Josef in Remscheid zum ersten
Mal wieder eine Alte Messe gefeiert.
Remscheid ist eine kreisfreie 114.000-Seelen-Stadt im Regierungsbezirk
Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Sie gehört kirchlich zum Erzbistum Köln.
Zu der Remscheider Messe
fanden sich zahlreiche Gläubige allen Alters ein.
Doch nach Angaben der Tageszeitung ‘Rheinische Post’
vom 12. Januar führte der Gottesdienst „auch zu Irritationen“. Bei wem diese auftraten, ließ die Zeitung
offen.
Auf jeden Fall sah sich der Remscheider Stadtdechant, Hw. Thomas Kaster, gestern veranlaßt, sowohl
im Sonntagsgottesdienst in St. Josef als auch in der Abendmesse in St. Suitbertus „noch einmal sehr ausführlich“
auf die Alte Messe einzugehen.
„Obwohl er lange sprach und die ganze Aufmerksamkeit der Gläubigen forderte,
gab es gestern Vormittag nach seiner Predigt sogar Applaus“ – berichtete die Tageszeitung.
Vor der Presse
mahnte der Priester, daß Gläubige durch das für Remscheid neue „Angebot“ der Alten Messe „nicht verunsichert“
werden dürften.
Die jeden Sonntagmorgen um 8.00 Uhr in St. Josef zelebrierte Messe richte sich an Christen,
„die sich davon eine besondere Spiritualität versprechen“.
Er „respektiere“ diesen Wunsch. Ihm persönlich
sei das – nach Angaben des Stadtdekans angeblich – „durch das Zweite Vatikanische Konzil durchgesetzte“
neue Meßbuch „näher“.
Es ist unklar, ob der Stadtdekan die Alte Messe überhaupt kennt und zelebrieren
kann.
Bei der Liturgiereform, die – angeblich – vom Konzil mit überwältigender Mehrheit beschlossen
worden sei, sei es darum gegangen, die Messe „verständlich und einfach“ zu gestalten und die Gemeinde
teilhaben zu lassen – behauptete der Stadtdekan wild vor sich hin und krönt seine Aussage: „Diese drei
Punkte waren bei der alten Form nicht gegeben.“
Da der Priester zum überwiegenden Teil mit dem Rücken
zu den Gläubigen steht, Gebete und Texte auf Lateinisch und auch sehr leise gesprochen würden, schließe
der Römische Ritus die Menschen eher aus, als das er sie in das Geschehen miteinbeziehe – verleumdete
der Priester den Jahrtausende Alten Ritus der Kirche ohne Rücksicht auf die ausschließende, kirchenentleerende
Wirkung der Neuen Messe.
Außerdem unterschlug der Priester, daß auch der von ihm bevorzugte Novus Ordo
nach geltenden Rubriken ebenfalls auf Latein und nicht gegen die Kirchenbänke zelebriert werden darf.
Ganz ins Abseits manövrierte sich der Stadtdekan, als er behauptete, daß es bei der Messe „natürlich“
auch um Anbetung gehe. Aber: „Die Liturgie hat jedoch ganz klar eine Verkündigungsaufgabe.“
Durch die
Liturgiereform habe das Konzil – angeblich – einen Schritt nach vorne gemacht.
Mit dem Motu Proprio habe
der Papst den Gläubigen entgegenkommen wollen, die sich diese Meßfeier wünschen. Es sei in Ordnung,
wenn die Alte Messe „in diesem Rahmen“ bleibe.
„Die Kirche hält jedoch an der Konzilsentscheidung fest“ –
stellte er das Konzil gegen die katholische Tradition, Liturgie und Glaubenslehre: „Die Norm ist das neue
Meßbuch“.
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138 Lesermeinungen
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#141 Ultramontanus 21:48:38 | Freitag, 16. Januar 2009
Besser gesagt handelt sich nicht um ein strafloses Wahndelikt sondern um einen straflosen „abergläubischen“
Versuch. Aber ich verstehe gerade nicht, wie man das dogm. herleiten soll, denn nur ein untauglicher Versuch
kanns ja nicht sein (vgl. § 23 III StGB) ? Sind Juristen hier?
@Kunstmaler und dann mit dem Anwalt zu drohen. Wenn je ein Richter sich mit so einem Fall befassen sollte,
braucht er nur einen Blick hier ‘reinzuwerfen, um den Aktenordner bedächtig zufallen zu lassen und zu
sagen: „Selber schuld – was gehen Sie denn auch in diese Arena.“
#138 Kunstmaler † 21:33:27 | Freitag, 16. Januar 2009
Doriano Seid wann zerren sich denn Brüder und Schwestern in Christo gegenseitig vor die weltliche Gerichtsbarkeit?
Wenn manche „Brüder“ nicht mehr weiter wissen und in ihrer Lüge im Kreis rennen. Absichtlich werden
dann keine Nicknamen verwendet, damit das ja öffentlich wirksam ist. Das ist deren Absicht. Ich finde
auch das eben nicht gerade christlich ist. Leute in christlichen Foren zu reizen und dann mit dem Anwalt
zu drohen.
@Toleranz Seid wann zerren sich denn Brüder und Schwestern in Christo gegenseitig vor die weltliche Gerichtsbarkeit?
Es stimmt – Sie haben wirklich keinen Humor und verwechseln vor allem die virtuelle Welt mit der leibhaftigen
Realität. Wer sich auf +.net einläßt, muß auch einstecken können – ansonsten sind Sie hier nicht
am „richtigen“ Ort. + Ajutórium nostrum in nómine Dómini. Qui fecit coelum et terram.
Todesdrohungen prallen von mir ab. Ich bin von der Unberechenbarkeit des größten Hetzers hier gewarnt
worden. Er wünscht mit den Tod. Ich bin Religionspädagoge, Familienvater, katholischer spiritueller
Begleiter einer Brauchtums- und Naturschutzguppe, die sich „Alpenschamanen“ nennt. Es sind ordentliche
Leute: Krankenpfleger, Heilpraktiker, engagierte Katholiken, Sozialarbeiter, Künstler … Viele Priester
hier kennen mich und meine Arbeit. Jeder Mann, jede Frau ist eingeladen, uns oder mich zu besuchen, um
sich selbst zu überzeugen. Sie werden verstehen, warum der Medienschutz und Jugendschutz informiert ist.
Herr E. braucht meiner Meinung nach eine psychologische Hilfe. Er muss sich in Acht nehmen,um nicht vor
dem Staatsanwalt zu landen. Seine Äußerungen gegen mich sind so gravierend, dass sich die Kripo dafür
interessieren könnte. Ja, David Ho Zehnter ist Tolerant, aber mit Toleranzgrenze. Schalom T
@Tolerant Wie kommt es eigentlich, daß, der Sie doch selber sich darüber mokiert haben, sich jetzt hinter
einem Nick verbergen? Erwarte sehnlichst Ihre Antwort, Euer Inkosequenz. Und Ihr esoterisches Geschwurbel
dürfen Sie getrost stecken lassen – mit derartigem Teufelswerk können sie einen aufrecht gehenden Katholiken
kaum beeindrucken.
#134 Elijahu † 20:28:45 | Freitag, 16. Januar 2009
Da bringt dir dein Jesus Jesus Geschrei auch nichts mehr Höllenschamane Ach David. David, David, David.
Es ist nicht gut wenn schamanistische Hexertypen wie du ihr Unwesen treiben können in der weiten weiten
Welt und einfach fromme Christen verhexen und damit womöglich noch eine Besessenheit auslösen. Früher
hat man deinesgleichen ganz fix auf den Scheiterhaufen gezerrt, heute wirst du halt so lange totgebetet
bis du umfällst. Wollen doch mal sehen wer hier den längeren hat, du oder ich, Alpenschamanchen.
NATUR SAUBER=NATURZAUBER Menschenmist und Teufelsspei, der Falschprofet spuckt Höllenbrei. Henkersknecht
Schürhaken schwingt. Finstrer Chor sein Heulen singt. Wer dem andern wünscht den Tod, versündigt sich
am HERRN UND GOTT, denn ER ist die KRAFT DES LEBENS. Todesflüche sind vergebens. Michael und Gabriel,
Raphael und Uriel, starke Engel kommt herbei, dass Licht bei Finsterlingen sei. Adler, Steinbock, Gams
und Bär kommen von den Bergen her, wünschen Euch ein gute Zeit, Xundheit und Geschmeidigkeit. Gelobet
ist HERR JESUS CHRIST, der meines Lebens Meister ist. Herzlich Schalom T
#131 Elijahu † 19:34:53 | Freitag, 16. Januar 2009
Der User „Tolerant“ alias „Alpenschamane David Zehnter“ Diese Person hat sich hier im Forum mit seinem
Erstaccount als Hexer und Schwarzmagier geoutet der seine „Gegner“ hier im Forum mit Hexensprüchen und
Flüchen belegt. Laut dem Chefexorzisten des Vatikan Gabriele Amorth sind solche Verfluchungen und Hokus-Pokus-Hexensprüche
die primäre Ursache für Besessenheit. Darum ist im Umgang mit diesem Monstrum äusserste Vorsicht geboten;
jeder gute Christ im Forum ist aufgefordert den allmächtigen Gott im Namen Jesu Christi um den sofortigen
Tod des Hexenmeisters David Zehnter zu bitten.
@Tolerant: Umgekehrt wird ein Schuh daraus: In vierzig Jahren mit wahrhaftig ganz anderen Problemen hatten
unsere lieben Progressiven keine größere Sorge, als uralte und wohlbegründete Traditionen abzuschaffen
und den Gläubigen diese neue Messe auf’s Auge zu drücken. Es bedurfte eines Machtwortes Papst Benedikts
XVI., um denen, die keine Lust hatten, sich umfunktionieren zu lassen, ein Mindestmaß an Toleranz zu
verschaffen. MfG Christoph Heger
Es ist niemand verboten, jeden Tag die Missa Tridentina zu besuchen oder die Messe V2 in seiner Muttersprache.
Die Nur-Befürworter der MT sollten bitte diese würdige Form von 1570 doch nicht zum alten Käse machen.
Es gibt Hunger, Krankheit und Krieg in der Welt, und da haben die Edel-Katholiken/innen nix wichtiges
zu tun als über Mund- oder Handkommunion zu zanken.
#127 Maledica 20:02:12 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Liturgie-Deform Bei der vom VATII verfügten Litirgiereform muß zwischen den Konzilstexten und den Ausführungsbestummungen
von Rom und den einzelnen Ländern jeweils unterschieden werden. Das wird gerne übersehen. Die vom Konzil
verfügte Liturgiereform fand bereits 1965 statt. Die Liturgie-Deform von 1969 war so vom Konzil nicht
gewollt, das hat auch der heutige Papst in seinem Buch „Aus meinem Leben“ schriftlich festgehalten. Doch
Annibale Bugnini hat den gutgläubigen Paul VI. über den Tisch gezogen und seine Luther-Messe der Gesamtkirche
aufgezwungen. Als der Kram approbiert wurde, wars zu spät wieder alles zu korrigieren
Alte und neue Liturgie Bei der vom VATII verfügten Litirgiereform muß zwischen den Konzilstexten und
den Ausführungsbestummungen von Rom und den einzelnen Ländern jeweils unterschieden werden. Das wird
gerne übersehen. Richtig ist durchaus, daß die Landessprache eine unmittelbarere Beteiligung der Gläubigen
ermöglicht. Die häufig beklagten Missbräuche hat es im Rahmen von Beat-Messen vor dem Konzil zumindest
zum Teil schon gegeben, das wird ebenfalls gerne übersehen. Die laut Stromberg in einer früheren Stellungnahme
vorhandenen Vertonungen des deutschen Prorprium wird nach meiner Erfahrung so gut wie nie genutzt, dafür
werden sinnentsprechende Kirchenlieder gesungen. Durch diesen Brauch – also nicht durch das Konzilsdokument –
hat das deutsche Hochamt nicht die Geschlossenheit des lateinischen, dieser Malus wird ebenfalls zu Unrecht
der neuen Liturgie angelastet. Laut der genannten Stellungnahme von Stromberg ist der Unterschied zwischen
Hochamt und „normaler“ Messe ohnehin abgeschafft. Bei einer durchaus zulässigen Zelebration in diesem
Sinne hätte die alte Liturgie ganz sicher deutlich weniger Anhänger. Trotzdem: die Behauptung, die Verbreitung
der alten Liturgie stifte Verwirrung, ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen, daß sie schlichtweg
nicht ernst zu nehmen ist. Schlichlich wird den zahlreichen Möglichkeiten den neuen Liturgie, denen nie
ein solcher Vorwurf gemacht wird, nur eine weitere Möglichkeit hinzugefügt.
Das mag ja sein, liebe Clarissa Colonia. Aber wenn der kluge Carl Schmitt nicht klar sagte oder nicht
klar sagen wollte, daß Jean Bodin zum (kabbalistischen) Judentum übergetreten ist, heißt das ja nicht,
daß dieser Schluß sich nicht zwingend aus Bodins Werken ergibt. MfG Christoph Heger
Ich meine, werter Dr. Heger, mich ganz vage daran zu erinnern, daß Carl Schmitt die These vertreten hat,
Bodin sei vom zeitgenössischen Judentum beeinflußt; ihn zum Proselyten zu erklären, ist aber auch ihm –
sowit mir erinnerlich – nicht eingefallen.
Jean Bodins Konversion zum Judentum Haben’s dafür, Herr Dr. Heger, auch einen Quellenbeweis parat …
„Parat“ ist ein bißchen viel verlangt. Es ist schon etwas her, daß ich mich mit dem Thema befaßt habe.
Ich verweise auf die Schriften von Jean Bodin, die keinen anderen Schluß zulassen. MfG Christoph Heger
#122 Friedrich Spee 21:37:14 | Mittwoch, 14. Januar 2009
clarissa c / von Herzmanovsky Wussten Sie das noch nicht? Herr Prof. Dr. Dr. Heger hat beweisen, dass
JEDER Bösewicht in der Geschichte JUDE war. Jeder. Und alle Guten waren Katholiken. Immer.
Autor der Démonomanie Der Autor der Démonomanie [gemeint: Jean Bodin] und passionierte Hexenverfolger
soll zum Judentum übergetreten sein? So ist es. Wer behauptet denn das? In diesem Forum: ich. MfG Christoph
Heger
@Dr. Heger Wir wissen doch alle, dass die political correctness heute derart weit getrieben wird, dass
bereits ein Kritiker der israelischen Politik als Antisemit gilt. Also muss Spees Genörgel Sie nicht
weiter verwundern, er passt sich damit lediglich dem Mainstream an.
Verzicht auf’s Denken Friedrich Spee (nicht der von Langenfeld) auf der Höhe seiner guten Erziehung:
Der Heger mag die Juden nicht. Das wissen wir mittlerweile. Was „der“ Friedrich Spee alles zu „wissen“
glaubt! Das pauschale Denken ist natürlich der Verzicht auf’s Denken. Selbstverständlich gibt es Juden
(darunter den genannten, zum Judentum konvertierten Jean Bodin mit seinen widerlichen Hexenphantasien),
die ich nicht glaube mögen zu müssen. MfG Christoph Heger
#115 Friedrich Spee 19:38:22 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Amanda: versteh ich trotzdem nicht. Heger mag keine Juden, Luther auch nicht. Und? Hätte ich für Luther
irgendeine Art von Symphatie ausgesprochen, dann würde Ihre Erwähnung desselben irgendeinen Sinn machen.
hab ich aber nicht, also machts auch keinen Sinn.
Ein bei Kirchenfeinden beliebter Quatsch Friedrich Spee war auch eine Art Häretiker Mitnichten! Diese
ungerechtfertigte Anschuldigung ist eine Beleidigung Friedrich Spee von Langenfelds, der es wohl längst
verdient hätte, unter die Heiligen gezählt zu werden. – denn er stellte sich gegen die allgemeinen Annahmen
seiner Zeit Was ist das denn – „allgemeine Annahmen seiner Zeit“? Die wohlbegründeten Urteile, zu denen
Friedrich Spee von Langenfeld in seiner „Cautio Criminalis“ kommt, waren in vollkommener Übereinstimmung
mit den Auffassungen der kirchlichen Zentralbehörden in Rom. Das scheint ihm wohl aber nicht bekannt
gewesen zu sein. Sonst wäre er seinen Gegnern im Jesuitenorden wohl noch ganz anders entgegengetreten.
Immerhin schützte ihn sein Ordensoberer in Deutschland. und erkannte, dass die von der Kirche verbrannten
Frauen keine Hexen waren. Dieser Quatsch ist wohl bei Kirchenfeinden zu beliebt, als daß er verstummen
würde. Der Hexenwahn war eine Sache der zeitgenössischen Intellektuellen (darunter insbesondere des
zum Judentum übergetretenen hochangesehenen Staatsrechtslehrers Jean Bodin) und der (klein-)staatlichen
Behörden. Im Kirchenstaat und in den Ländern der spanischen Krone gab es keine Hexenverfolgung. MfG
Christoph Heger
#105 pangelingua 18:33:00 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Friedrich Spee Hallo, es lag nicht in meiner Absicht, hier eine Diskussion über Ihren Forums-Namen loszutreten.
Sorry. Ich bin mit Ihrer Erklärung zufrieden und möchte mich hier nicht weiter über den originalen
Friedrich v. Spee SJ weiter auslassen, weil es nicht zum Thema gehört. Ich wünsche Ihnen einen schönen
Abend.
#104 Friedrich Spee 18:22:05 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Maledica: Klar Hexenverfolgung war eine Volksbewegung, die Kirche war die erste die sich dagegen gewehrt
hat. Wie vehement sich die Kirche gewehrt hat sieht man an der Hexenbulle, nicht wahr? katholisch wohl
in keinem Sinne, außer in dem des Etikettenschwindels Meinetwegen auch das. Ihre Absicht, mich zu beleidigen,
schlägt fehl. so werden die Sünden der Einzelnen DER ganzen Kirche angelastet, obwohl diese was anderes
lehrt. Ja, ist ja klar, dass die Kirche lehrt, Verfehlungen ihrer Mitarbeiter seien eben nicht ihre…
dasselbe lehrt wohl jede Organisation – auch die Waffen-SS war wahrscheinlich eine tadellose Organisation,
gefehlt haben eben NUR die Mitarbeiter. Nuja, so kann man sich immer rausreden. Wenn aber die vielen Priester,
so auch Friedrich Spee SJ, etwas richtig machen und nach der Lehre der Kirche handeln, entgegen, dem weit
verbreiteten Hexenaberglauben des Pöbels, so sind es nur Einzelne. Welche „vielen Priester“ denn? Zu
der Zeit, als FS seine Schriften veröffentlichte, waren es eben nicht „viele Priester“, die gegen den
Hexenglauben auftraten. Die überwiegende Mehrheit (und so wird eine Organisation IMMER bewertet, nämlich
nach dem, was die Mehrheit der Angestellten tut) hat mitgemacht. Einzelne, die ausscheren, werden NIE
der Organisation zugerechnet, aus der sie ausscheren. Diese Art der Beurteilung ist nicht auf die Kirche
begrenzt. So gab es auch „nette Nazis“, die z.B. Juden halfen. Aber die stehen eben nicht für die NSDAP,
auch wenn sie ein Parteibuch hatten.
#102 Elijahu † 18:17:24 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Schon erstaunlich dass aus der Kirche ausgetretene Atheisten sich anmassen… …aus dem Rauch Satans
heraus in die Liturgie der Heiligen Katholischen Kirche reinreden zu müssen. Aber weil die vom Glauben
abgefallenen 68er-Bischöfe meinten auf solche Gestalten hören zu müssen konnte es überhaupt soweit
kommen dass der Priester Gott in der Messe den Rücken kehrte und jetzt das Kirchenvolk, den neuen Götzen,
anbetet. Alle drei, die Höllenatheisten, die abgefallenen Bischöfe und das abgefallene Kirchenvolk wird
den gebührenden Lohn für seine Verirrungen noch früh genug erhalten. Beten wir für diese armen Seelen
dass sie sich rechtzeitig vom breiten Weg der in die Verdammnis führt abkehren.
#101 Maledica 18:08:56 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Namensmißbrauch noch an Gott obwohl ich schon zweifelte. Ja, religiös sind wir alle, jeder so ein bischen,
jeder so nach seiner Facon, jeder bastelt sich sein eigenes Konstrukt zusammen, so wies halt am besten
paßt, ohne Anstrengung durchs Leben zu gehen, doch dann kann schnell das böse Erwachen kommen Katholisch
im Kreuz-net-Sinne wahr ich wahrschenlich noch nie, abgesehen von meiner Kindheit vielleicht. katholisch
wohl in keinem Sinne, außer in dem des Etikettenschwindels Friedrich Spee war auch eine Art Häretiker –
Nein, er war katholischer Priester, demütig und treu zu ALLEN Glaubenswahrheiten denn er stellte sich
gegen die allgemeinen Annahmen seiner Zeit und erkannte, dass die von der Kirche verbrannten Frauen keine
Hexen waren. Ja ja, die Verdrehung der Tatsachen, wenn Einzelne Sünder, welche katholisch getauft wurden,
etwas falsch machen und gegen die Lehrte der Kirche verstoßen, so werden die Sünden der Einzelnen DER
ganzen Kirche angelastet, obwohl diese was anderes lehrt. Wenn aber die vielen Priester, so auch Friedrich
Spee SJ, etwas richtig machen und nach der Lehre der Kirche handeln, entgegen, dem weit verbreiteten Hexenaberglauben
des Pöbels, so sind es nur Einzelne. Welch Verdrehung der Wahrheit Hätte er das öffenlich so gesagt,
dann wäre auch er vermutlich von der „Heiligen mutter Kirche“ hingerichtet worden. Hexenverfolgung war
eine Volksbewegung, die Kirche war die erste die sich dagegen gewehrt hat. Genausowenig ist die sog „C“DU
mit der Kirche gleichzusetzen
#100 Friedrich Spee 18:04:05 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Amanda: Wegen mir Dann halt Rebell, wie Sie wünschen. Ist mir gleich. Diesen Zusatz „von Langenfeld“
können Sie sich aber sparen – so hieß er nicht und so nannte er sich auch nicht. Das scheint mir wieder
so eine Art von Nostalgie zu sein, welche dem Adel irgendeine Super-Eigenschaft zuschreiben möchte und
daher unbedingt ein „von“ an Spees Namen braucht. Naja… seltsam.
Nein, Spee war auf seine Art ein Rebell, aber ganz sicher kein Häretiker. Sie zeichnen ein etwas verklärtes
Bild des Jesuiten Friedrich Spee von Langenfeld…
pangelingua: Namensgebung Nun, ich wills mal versuchen zu erklären. Zum einen glaubte ich, als ich mich
bei Kreuz.net registrierte, noch an Gott obwohl ich schon zweifelte. Katholisch im Kreuz-net-Sinne wahr
ich wahrschenlich noch nie, abgesehen von meiner Kindheit vielleicht. Friedrich Spee war auch eine Art
Häretiker – denn er stellte sich gegen die allgemeinen Annahmen seiner Zeit und erkannte, dass die von
der Kirche verbrannten Frauen keine Hexen waren. Hätte er das öffenlich so gesagt, dann wäre auch er
vermutlich von der „Heiligen mutter Kirche“ hingerichtet worden.
Die Früchte der heiligen Messe werden allen Menschen guten Willens zuteil, auch wenn sie nicht unmittelbar
anwesend sind. Sonst würde es wohl kaum einen Sinn ergeben, wenn ich meinen priesterlichen Freund darum
bitte, während der Messe an mich zu denken, weil ich vielleicht am besagten Sonn- oder Feiertag selbst
nicht daran teilnehmen kann…
#94 pangelingua 17:44:20 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Friedrich Spee Wieso Sie sich mit Ihren häretischen Ansichten ausgerechnet „Friedrich Spee“ nennen,
das wissen Sie wahrscheinlich noch nicht einmal selber.
Amanda: Für wen? Die Feier der heiligen Messe setzt das Kreuzesopfer Christi gegenwärtig. Und für wen?
Muss der alleine zelebrierende Priester jetzt Gott daran erinnern? Oder Jesus? Nein. Es geht um die Menschen.
Und ohne die Menschen (ergo: das Volk) ist das nichts als ein sinnfreies Ritual, was mich irgendwie an
die Rituale erinnert, die der chinesische Kaiser in der Verbotenen Stadt vollführte, damit die Welt weiterlaufen
möge…
#92 Terminator 17:41:59 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Pradas Theologie sieht wohl so aus der Mensch und Wanderapostel Jude-Jeshua hat euch alle ganz lieb. Wir
reichen uns die Hände und lassen die Basiliea beginnen
#90 pangelingua 17:38:58 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Was in aller Welt … ist an der Aussage von Herrn Dr. Heger falsch? Wenn man nicht sachlich argumentieren
kann, dann reißt man lieber seinen Rachen bis Anschlag auf, wenn auch nur Müll dabei herauskommt. Das
habe ich zu den unqualifizierten, in schluderigem Deutsch vorgetragenen Sätzen des Super-prada zu sagen.
Widerlegen Sie doch Herrn Dr. Hegers Ausführungen, und kommen Sie hier nicht mit Dingen, die in diesem
Zusammenhang überhaupt keine Rolle spielen. Sie erinnern mich stark an ein Durchschnitts-PGR-Mitglied:
Von nichts null Ahnung, Hauptsache: Mitreden. Es kommt aber meist nur Geschwätz dabei heraus.
maledica Denk dran, selbst Korrektur zu lesen! Wie schreibt man verdeutlicht? Kommaregeln, bitte auch
noch mal büffeln! Und übers Niveau kann man sich streiten! (Aber, zugegeben Japanisch und Hebräisch
habe ich in diesem Fall verwechselt, liegt aber daran, dass im ivrit das lamed ähnlich einem Buchstaben
geschrieben werden kann…dies war mein Auslöser für die Verwechslung.)
prada Ja ja der prada verdeutlict stets wieder sein eigenes unterbelichtetes Niveau, da wird schon mal
Japanisch als Hebräisch deklariert, mit der Ausdrucksweise haperts dann auch ganz gewaltig
#83 Ultramontanus 17:19:29 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Die Messe ist einer Verfrevlung des ursürpnglichen Gottesdienstes, der ein Erdendienst war. Das Brot
und er Wein ist die Treue und das Opfer zur ERDE, die Verleugnung des an sich Unerfoschlichen und das
„Ja“ zum Stein, zum Dreck, zu allem, was ist. Hört auf, das Unerforschliche höher zu achten, als den
Sinn der Erde! Amen.
Der Zweck der hl. Messe Was ist der Zweck der Messe an sich? Es braucht nicht gerade ein Theologiestudium,
um zu wissen, was der „Zweck“ der hl. Messe ist. Es ist derselbe Zweck, wie es der Zweck des Kreuzesopfers
Christi ist, mit dem sie identisch ist: die Verherrlichung Gottes durch die Sühne für die Sünden der
Menschen, denen so die Tilgung ihrer Schuld ermöglicht ist. Allerdings erinnert in den Quasselmessen,
die sich unter dem Titel „Novus Ordo Missae“ breitmachen konnten, wenig daran. MfG Christoph Heger
Amanda: Was bringt die Messe? Wird die Messe auch ohne „das Volk“ gefeiert, so ist sie dennoch gültig
und verliert nicht an Wert, da sich das sakramentale Geschehen dennoch vollzieht. Was ist der Zweck der
Messe an sich?
#80 pangelingua 17:11:10 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando Um das hier ein für allemal klarzustellen: Ich finde es eine Unverschämtheit,
von jedem Hansel mit Du angesprochen zu werden. Das ist eine Ungehörigkeit und zeugt von schlechter Kinderstube.
Deshalb nochmals: Bevor Sie sich hier so weit aus dem Fenster hängen, sollten Sie 1) ordentliches Deutsch
lernen 2) einwandfreie Umgangsformen üben Soviel zu diesem Thema.
@Friedrich Spee Ich habe nicht gesagt, dass das Miteinander nicht dazu gehört, sondern nur, dass es darauf
bei der Messe letztlich nicht ankommt. Wird die Messe auch ohne „das Volk“ gefeiert, so ist sie dennoch
gültig und verliert nicht an Wert, da sich das sakramentale Geschehen dennoch vollzieht.
Die ewig junge Messe @hildegardfan In Ihren recht schwachen Argumentationen, denen Sie in den seltensten
Fällen noch einen Hauch Seriösität verleihen können, offenbart sich ein leicht verbissener Geist.
Sie sollten nicht permanent in Ihrer Egozentrik von sich Rückschlüsse auf Andere machen. Bei der Frage
sind Sie durchgefallen, denn es geht nicht um das Gemeinschaftsgekuschel in der Hl. Messe. Da ich jedoch
nicht bereit bin das jahrzehntelange Fehlen von Katechese bei Ihnen zu beheben, so sei Ihnen der folgende
Link empfohlen, melden Sie sich aber erst wieder, wenn Sie gelesen haben, vielmehr noch, erst dann, wenn
Sie das Gelesene verinnerlicht haben. Es sind nämlich jene die Verbissenen, welche mit allen Mitteln
die ewig junge Messe bekämpfen wollen, weil gerade jene keinerlei Argumente haben fehlt diesen jegliche
Seriosität www.alte-messe.de/ Ich persönlich sehe übrigens die Messe als etwas an, was uns Christus
näherbringt. Und das in der Gemeinschaft. Wieder ICH ICH ICH! Wenn Sie es schon als Gemeinschaft ansehen,
dann sollten Sie sich auch vergewissern, was die Gemeinschaft darunter versteht und das ist DIE KIRCHE
und nicht, was jeder Einzelne in fehlender Demut sich selbst bastelt
@pangelingua Lernen Sie erst einmal ordentlich Deutsch, bevor Sie sich hier so aus dem Fenster lehnen.
Deine Unverschämtheiten kannst du dir ohne weiteres sparen.
Amanda: Kein Miteinander nötig? In der Messe geht es nicht um das Miteinander. Wir feiern kein fröhliches
Happening mit Händeschütteln und Schulterklopfen. Wir feiern Christi Tod und Auferstehung. Um IHN geht
es, nicht um uns. Na, das ist ja fein. Dann ziehe ich daraus ja seit einiger zeit die richtige Konsequenz –
und gehe nicht mehr hin. Wozu auch? Laut dieser Aussage reichts ja auch, wenn der Priester da alleine
„feiert“, da ein Miteinander ja nicht nötig ist. Ist auch viel würdiger, so ohne Volk. Keine Partikel
vom Brot, die runterfallen könnten, keine jammernden Kinder, keine kurzen Hosen, keine unreinen Frauen,
keine Mundkommunion, der Priester kann nach Herzenslust Knien, auf Latein vor sich hinmurmeln, … DIE
perfekte Messe.
#75 pangelingua 16:52:58 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando Willst Du mich wegeckeln oder was. Erstens: Woher kennen wir uns, dass Sie diesen
vertraulichen Ton anschlagen, und zweitens: Lernen Sie erst einmal ordentlich Deutsch, bevor Sie sich
hier so aus dem Fenster lehnen. @amanda Das Kreuzesopfer Christi war ja eine so lustige Angelegenheit!
Wer daraus ein fröhliches Happening mit Schulterklopfen und Händeschütteln macht, reiht sich in die
Schar derjenigen ein, die Christus im Angesicht seiner Todesnot am Kreuz verspottet und verhöhnt haben.
Leider ist ein Großteil unserer Gesellschaft inzwischen so krank und dekadent, dass man meint, das alles
mühelos zusammenbringen zu können. Aber Gott ist größer als dieses ganze Gesindel: Christus vincit –
Christus regnat – Christus imperat!
@hildegardfan – Korrektur In der Messe geht es nicht um das Miteinander. Wir feiern kein fröhliches Happening
mit Händeschütteln und Schulterklopfen. Wir feiern Christi Tod und Auferstehung. Um IHN geht es, nicht
um uns.
#72 pangelingua 16:42:58 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando Wie Sie sich hier ausdrücken, kann Ihnen wohl niemand Ihren Unglauben nehmen,
aber die Frage ist doch wohl erlaubt: Warum tummeln Sie sich in diesem Forum? Wenn ich Ihre Einstellung
hätte, wüsste ich Besseres zu tun.
#71 hildegardfan 16:42:28 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Irgendwie witzig… In Ihren recht schwachen Argumentationen, denen Sie in den seltensten Fällen noch
einen Hauch Seriösität verleihen können, offenbart sich ein leicht verbissener Geist. Wir spielen jetzt
mal das Kindergartenspiel: Ich habe aber zuerst gefragt. Ist es Ihnen so dermaßen unmöglich auf eine
klare Frage eine klare, fachliche Antwort zu geben? Sie erinnern wirklich an defendor. Der hat auch nur
Stammtischparolen, aber keine Argumente. Weder gute noch schlechte… Ein bißchen traurig… Sie werden
niemanden überzeugen können, wenn Sie auf simple Fragen nicht Antworten können oder wollen, und keine
Argumente liefern können. Ich persönlich sehe übrigens die Messe als etwas an, was uns Christus näherbringt.
Und das in der Gemeinschaft. Und nicht mit Jemanden, der vorne leise auf Latein murmelt… Es geht um
das MITeinander… Aber da ich hier schon feststellen durfte, das die wenigsten der „guten Katholiken“
hier über Erziehung, geschweige denn gutes Benehmen verfügen, gehe ich davon aus, das auch Sie das nicht
verstehen werden.
Kleines Ratespielchen @Hildegardfan Wissen Sie überhaupt, was die Messe ist??? Ist es a) ein Theaterstück
wo ein Manager an der Theke steht und seine Ansichten in seichte Worte verpackt b) eine Volksbespaßung
oder Belehrung mit Schunkelliedchen und Umhergerenne und Geklatsche c) die unblutige Vergegenwärtigung
des Kreuzesopfers Christi ??? Na, überraschen Sie mich…
#69 hildegardfan 15:50:05 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@ Maledica: Zwar ist es richtig, das man zu Gott betet. Aber für Jesus, Seinen Sohn, der für die Menschen
gestorben ist, waren die Menschen eben doch wichtig. So wichtig, das er den Kreuzigungstod auf sich genommen
hat. Er hat ZU den Menschen gepredigt. Gottes Botschaft, die Frohe Botschaft, FÜR die Menschen, war das
was Jesus predigte. Wo finden Sie das, was Jesus predigte, die Form, in der alten Messe wieder? Überraschen
Sie mich… Er sprach die Menschen an, er versammelte die Gläubigen um sich. Sehe ich in der alten Messe
nicht.
Confiteor Deo omnipotenti, beatae Mariae semper Virgini, beato Joanni Baptistae, … @Confiteor Halten
Sie sich einen Priester, der Ihnen jeden Tag die alte Messe liest. Vielleicht sind für Sie und Ihresgleichen
Priester so etwas wie Tiere, die man sich hält, für einen Katholiken ist jeder gültig geweihte Priester
ein „Alter Christus“ Sie müssen ja nicht einmal dabei sein. Gemeinde ist da ja nicht wichtig. Nein, das
Volk ist nicht das WICHTIGSTE, denn es dreht sich ja um Gott und nicht um den Menschen, doch das gläubige
Volk opfert mit dem Priester und legt seine Anliegen mit auf die Patene: Orate, fratres: ut meum ac vestrum
sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipotentem. Dank der protestantisierten Version ist dieses
Gebet ja nur noch fakultativ wie auch das Confiteor und sämtliche Dinge die einen Protestanten stören
könnten, kann man getrost einfach weglassen Es ist nunmal so, NOM ist die reguläre Messe Die reguläre
Messe ist die „unordentliche“ Form, denn hauptsächlich steht ein Manager vorne auf der Bühne, der einen
Menschendienst moderiert, gefördert durch diverse Liturgiemappen der ewiggestrigen Ordinariate NOM hat
alle Vorzüge einer Messfeier und stellt die ideale Kombination von Wort- und Sakramentsgottesdienst dar.
Das sehen die Konzilsväter anders, ebenso unser Hl. Vater Eine bessere Gottesdienstform hat es jahrhundertelang
in der Kirche nie gegeben. Unsere armen unerlösten Brüder, welche über 1.900 Jahre in der Finsternis
bleiben mußten… die sogar die Lutherische Messe überholt Das haben Sie erkannt. Ich bleibe da katholisch!
@pangelingua Es geht doch darum, dass der ganze Aberglaube, Auferstehung, Jungfrauengeburt und so weiter
abgeschafft wird. Ob die Leute da nun auf einer Kommunionbank sitzen oder nicht ist doch völlig egal.
Die Protestanten sind da viel weiter als ihr. Und ohne das zweite Vatikanum wäret ihr tatsächlich im
Mittelalter.
#66 pangelingua 12:36:56 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@Gotthard Sorry, ich habe da tatsächlich etwas durcheinander gebracht. Diese Aussage kam nicht von Ihnen,
sondern von HBR. Bitte um Entschuldigung. An HBR: Ihre Zeitbegriffe möchte ich einmal haben. Das Mittelalter
endet nach Übereinstimmung aller Geschichtslehrer im Jahre 1492, mit der Entdeckung Amerikas. Für Sie
hat es sich doch tatsächlich um 477 Jahre verlängert, bis zum glorreichen Jahr 1969, als endlich diese
Relikte aus unseren Kirchen verschwinden mussten. Dumm, dass Sie noch im Mittelalter geboren wurden! Sie
wollen uns doch nicht ernsthaft erzählen, die Kommunionbänke seien plötzlich abgeschafft worden, um
zu urkirchlichen Bräuchen zurückzukehren. Das haben modernistische Priester zwar behauptet, es ging
aber in Wirklichkeit um die Abschaffung der Ehrfurcht vor dem Altarssakrament, weil man an die Realpräsenz
des Herrn nicht mehr glaubte. Wir sind doch mit Märchen dieser Art in der Nachkonzilszeit geradezu überschüttet
worden, und die meisten der Gläubigen haben dieses Geschwätz auch noch fromm nachgeplappert. Auf die
Parole, dass der NOM die ursprüngliche Messe sei, will ich erst gar nicht eingehen. Sie ist so abenteuerlich,
dass sie sich selber richtet. Es liegt aber auf der Linie, dass auch Martin Luther 1517 plötzlich den
wahren Glauben entdeckt hat, der von der ach so bösen katholischen Kirche 1500 Jahre unterdrückt und
verfinstert wurde. Mein Gott, was sind das doch für billige Schlagworte. Sie gehören in die Kneipe,
aber nicht hierhin.
#65 Confiteor 12:36:43 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Maledica Halten Sie sich einen Priester, der Ihnen jeden Tag die alte Messe liest. Sie müssen ja nicht
einmal dabei sein. Gemeinde ist da ja nicht wichtig. Es ist nunmal so, und wenn Sie in den Teppich beißén,
NOM ist die reguläre Messe und da spielt keine Rolle, ob sie ein Werk vom Reißbrett des von Ihnen nicht
geschätzten Herrn Bugnini ist. NOM hat alle Vorzüge einer Messfeier und stellt die ideale Kombination
von Wort- und Sakramentsgottesdienst dar. Mehr ist nicht erforderlich. Was in NOM geschieht genügt allen
Ansprüchen zum Seligwerden…! Klar, sauber in gebotener Nüchternheit. Eine bessere Gottesdienstform
hat es jahrhundertelang in der Kirche nie gegeben. Selbst Protestanten beneiden uns um die geglückte
Form, die sogar die Lutherische Messe überholt.
Gregorianische Messe Was heiß da protestantisierter Meßritus, wenn auch Protestanten mit dieser Art
Messe zu feiern etwas anfangen können. Der NOM ist von protestantischem Gift durchseucht NOM ist die
ursprüngliche Messe, nicht der tridentinische Hokuspokus…! Sie bezeichnen die jahrhundertealte hochheilige
Messe als Hokuspokus- sie können nicht katholisch sein. Die sog. tridentinische Messe wurde nicht im
16. Jhdt am Reißbrett entworfen, wie die heutige protestantisierte Messe von Herrn Bugnini. Die Messe
aller Zeiten ist viel älter dals das Tridentinum, denn diese ist kontinuierlich gewachsen und wurde nicht
gemacht …ww.summorum-pontificum.de/…/gregorianisch.shtml
#63 Confiteor 10:36:13 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Maledica Was heiß da protestantisierter Meßritus, wenn auch Protestanten mit dieser Art Messe zu feiern
etwas anfangen können. NOM ist die ursprüngliche Messe, nicht der tridentinische Hokuspokus…!
@Fabianus Laut Ihrem Link werden die „Leoninischen Gebete“ nach der „Stillen Messe“ gebetet. Da es die
im Novus Ordo nicht mehr gibt, ist davon auszugehen, dass sie abgeschafft wurden. Werden andere hier aber
sicher genauer begründen können.
Protestantisierter Meßritus @Aquinus Warum also nicht geziehlt die liturgischen Missbräuche im NOM anprangern,
anstatt die ganze Form zu verteufeln? Weil, gesetzt der Fall, der NOM würde mal ganz korrekt nach dem
Meßbuch zelebriert werden, eine Form die in der Realität äußerst selten vorkommt, dennoch durch die
Streichungen, Kürzungen, Wegfall der Gestiken, etc. an sich defizitär bleibt. Herr Bugnini hat nun mal
ganze Arbeit geleistet, den NOM am Reißbrett so neu zu konstruieren, daß die Protestanten voll zufrieden
waren. Leider hat Paul VI. nur noch im letzten Augenblick die erste Ausgabe des Meßbuches einstampfen
können, in welcher auch die Einführung protestantischen Charakter hatte. Die Einführung des NOM, welcher
so von den Konzilsvätern bekanntlich nie gewollt war- die Liturgiereform wurde ja bereits 1965 verwirklicht-
war jedoch nicht mehr zu stoppen. Das Desaster haben wir heute: Leere Kirchen und von denjenigen die dennoch
kommen, glauben auch nur noch ein kleiner Prozentsatz an die unblutige erneuerung des Kreuzesopfers. Die
Früchte der LiturgieDeform sind allesamt verdorrt: lex orandi- lex credendi
@Gotthard www.fsspx.info/…ice/messe/messe.html Es tut mir leid, keine bessere Quelle angeben zu können.
Scrollen Sie herunter, nach der Messe stehen die Gebete. Mfg Fabianus
Wunderbare Zeitumkehr Dem hochw. Herrn persönlich sei das – nach Angaben des Stadtdekans angeblich –
„durch das Zweite Vatikanische Konzil durchgesetzte“ neue Meßbuch „näher“. Bei dem hochw. Herrn geht
wohl die Zeit rückwärts? Das Größte Konzil Aller Zeiten kannte wohl schon das erst Jahre später verzapfte
neue Meßbuch? Und konnte es sogar schon „durchsetzen“! MfG Christoph Heger
Kurze Frage gehören die Leoninischen Gebete nur zur überlieferten Liturgie oder gelten sie (eigentlich)
auch für den NOM? Wurden sie abgeschafft? Falls ja, würde mich sehr die Beründung für die Abschaffung
interessieren. Oft lese ich nur, was alles in der Liturgie abgeschafft wurde. Die Begründungen dafür
interessieren mich. Warum das „Domine non sum dignus“ nicht mehr dreimal? Warum keine Kniebeuge mehr bei
„et verbum caro factum est“? Dies nur als Beispiel. Danke den Antwortenden! Fabianus
@pangelingua Ihre Aussage „Der Herr ist nicht im Tabernakel gefangen, bzw. er ist im Augenblick der Wandlung
auf dem Altar diese Aussage stammt nicht von mir!
pangelingua Hochaltar, Kommunionbänke und Kanzeln sind Relikte der mittelalterlichen Frömmigkeit. Dumm
nur, dass die Geschichte der Kirche nicht nur bis ins Mittelalter reicht
#54 pangelingua 23:25:37 | Dienstag, 13. Januar 2009
@Gotthard Du wirst mir deinen Vorwurf bestimmt nachweisen Nichts leichter als dieses! Ihre Aussage „Der
Herr ist nicht im Tabernakel gefangen, bzw. er ist im Augenblick der Wandlung auf dem Altar ist reines,
unverfälschtes Luthertum und hat mit der katholischen Lehre von der Transubstantiation nichts zu tun.
Erinnern Sie sich vielleicht einmal daran, was noch gut katholische Religionslehrer Ihnen einmal im Beicht-
und Kommunionunterricht (wahrscheinlich lange her!) beigebracht haben und vergleichen Sie das mit Ihren
heutigen Ansichten. Ich respektiere, wenn Sie Ihre Meinung bzw. Ihren Glauben geändert haben, aber dann
sollten Sie freimütig dazu stehen und sich nicht mehr katholisch nennen. Aber leider machen Ihnen ja
viele Alt-68er-Priester (für mich Fast-food-Kleriker) das vor, so dass man Ihnen noch nicht einmal große
Vorwürfe machen kann.
@pangelingua Das ist unverfälschter katholischer Glaube, während Sie hier Soft-Protestantismus verkünden,
du wirst mir Deinen Vorwurf bestimmt nachweisen…?
#51 pangelingua 23:04:57 | Dienstag, 13. Januar 2009
@Gotthard Ich habe schon den Eindruck, dass derLeser Sie verstanden hat. Ihren Ausführungen zufolge glauben
Sie mit Sicherheit nicht an die wirkliche und bleibende Gegenwart Christi im Altarssakrament, wie es der
große hl. Kirchenlehrer Thomas von Aquin bezeugt hat: Was das Auge nicht kann sehen, der Verstand nicht
kann verstehen, sieht der feste Glaube ein: Unter beiderlei Gestalten hohe Dinge sind enthalten, in den
Zeichen tief verhüllt: Blut ist Trank und Fleisch ist Speise, doch der Herr bleibt gleicherweise ungeteilt
in beider Bild. Wird die Hostie auch gespalten, zweifle nicht an Gottes Walten, daß die Teile das enthalten,
was das ganze Brot enthält. Niemals kann das Wesen weichen, teilen lässt sich nur das Zeichen, beide
bleiben unentstellt. Das ist unverfälschter katholischer Glaube, während Sie hier Soft-Protestantismus
verkünden, genauso wie die meisten unserer heutigen Fast-food-Kleriker. Die bieten uns auch jeden Sonntag
nur noch Macdonalds!
@derLeser glaubt auch an „Gott im Nächsten“ Ich hoffe, du kannst lesen – ich bezweifle, dass Du Texte
verstehst. ich wünschte mir eine sinnhafte Antwort auf mein Posting.
#49 pangelingua 22:52:24 | Dienstag, 13. Januar 2009
@Gotthard und Gleichgesinnte Zunächst: der Introitus gehört selbstverständlich zur Liturgie (ich wundere
mich nur, daß Sie das Wort noch kennen, scheinbar haben Sie schon mal bessere Zeiten gesehen), aber bestimmt
wurde nicht zum Gesang des Introitus geklatscht, sondern vorher, d.h. für mich, dass die Messe noch nicht
begonnen hatte. Im übrigen: Ich finde das Klatschen deplaziert. Es ist eigentlich starker Tobak, den
Hirten der Kirche Lügen zu unterstellen Ich unterstelle nichts, die Gläubigen wurden und werden belogen
und betrogen, das ist Fakt und keine Unterstellung. Lesen Sie die Konzilsdokumente zur Liturgie, und vergleichen
Sie mit dem, was unsere fortschrittsgläubigen „Hirten“ daraus gemacht haben. Und der Herr ist nicht im
Tabernakel, sondern auf dem Altar. Und der Herr ist nicht im Tabernakel gefangen. Gott ist überall. Vor
allem aber im Augenblick der Wandlung auf dem Altar. Das ist Protestantismus pur und zeigt in aller Deutlichkeit,
wes Geistes Kind Sie sind! Sind Sie bei joberens in die Lehre gegangen? Tatsache ist, dass die meisten
der sog. liturgischen Erneuerungen nicht vom Konzil beschlossen, sondern von Paul VI. im Handstreich eingeführt
wurden. Unsere Vorfahren haben für Altäre, Kommunionbänke, Kanzeln etc. Unsummen von ihren kleinen
Einkommen gespendet, die neugläubige Kleriker kurzerhand auf den Müll brachten, sich anschließend aber
nicht scheuten, wieder die Hand für ihre schrecklichen „Mahltische“ aufzuhalten. Die Gläubigen sind
ja so blöd und löhnen weiter!
Und der im Himmel lacht Ein schöner Priesterrücken kann auch entzücken. Ein schöner Priesterbauch
tuts auch. Wie man sich wendet und auch windt, der Hintern bleibt doch immer hindt. Zur Besinnung: Amos
5 . 21 ff Gegen böse Zaubersprüche helfen Weihrauchwohlgerüche und nimm Weihwasser sehr schnell, sonst
ist sie futsch, dein arme Seel. In der Soße schwimmen Knödel teilnahmslos wie Totenschädel, Denket
an den Jüngsten Tag. Zwischengesang des Männerchors in der ordinären deutschen Sprache: „O ihr Jungfrauen
keusch und rein,die ihr vor Liebe brennt fallt doch mit unserm Jubel ein und liebet ohne Ende. Der Witwenbund
zeigte sich brüskiert. Die Pfarrköchin zeigt sich in der Sakristeitür und der Zelebrant Dr.Schlemmer
singt. „Leni ventantum proc enta.“ Übersetzt: „Leni, wende die Ente um, brat sie auf der anderen SeiTe
auch.“ Sagt da Bauer traditionsbewußt: Ja, es klingt schon vornehm das Lateinische: Sensuum defectui
als Die Sense ist hin. Wir wollen doch nicht nur in Latein beten, sondern uns auch in Latein unterhalten,
denn Latein ist die Lieblingssprache Gottes, sagte H. H. Prälat, „Was heißt: Ecce Sacerdos magnus?“
Maxi: „Schaut das Mordstrumm Pfarrer an.“ Und was heißt „Ite Missa est ? „ Maxi: „Gehet hin, ihr seid
entlastet.“
@pangelingua nehmen Sie zur Kenntnis, dass der Einzug in eine Kirche kein Bestandteil der Liturgie ist.
eine interessante Erkenntnis… was ist denn der Introitus anderes als ein „Gesang zum Einzug“? Gehört
der Introitus nicht zur Liturgie?
Chèrs amis Denn wer im Stehen den „Leib Christi“ sich selber in den Mund steckt Nicht nur „im stehen“
(@Galatea), sondern auch beim gehen! Batschehändle hin, Keksle gegrabscht, umgedreht und knabbernderweise
zum Platz zurückschlendern. Gut, knabbern in der Realität meist net (höchstens bei Fladenpizzaevents
wie FFF), is ja net viel, aber wirklich viele stecken sich die Hostie beim Umdrehen und Losgehen in den
Mund. Da wird wirklich keine Sekunde innegehalten ob der Heiligkeit des Moments. Wer so urteilt wie HBR
(Beispiel: seit wann sind denn Volksaltar und Handkommunion Missbräuche. Ganz im Gegenteil: Sie sind
höchst notwendige positive Entwicklungen), dessen innigster Wunsch und alleiniges Ziel kann es nur sein,
die Kirche zu zerstören
was Elijahu hier sagt spüren viele intuitiv Ja aber verstehen sie doch. Der neue Gott, das ist jetzt
das Kirchenvolk. An den Schabernack mit dem unsichtbaren Gott und der Auferstehung hat doch eh nie einer
wirklich geglaubt. Sie etwa? Insofern betet der moderne Priester auch zum modernisierten Gott: dem Kirchenvolk.
Gott im Antlitz des Nächsten erkennen und so, sie wissen schon. Und wenn sie Gottesliebe neben der Nächstenliebe,
dann schauen sie doch ins Gesicht ihres Nächsten und da sehen sie dann ihren Gott. Dann haben sie ihren
Nächsten ganz doll lieb da haben sie ihre Gottesliebe. Ist doch toll sowas oder. Hier in der modernisierten
Kirche beten wir den modernisierten Gott an: den Menschen. Wir glauben doch nicht an eine unsichtbare
höhere Macht, hören sie mal, wir schreiben inzwischen das 21. Jahrhundert. der Versuch eine Kirche ohne
Gott zu gestalten zieht sich wie ein Faden durch 40 Jahre Kirchengeschichte des 20 jhts
Herr pangelingua: oder Bratwürste. Verschwenden Sie aber nicht Ihren Atem. Argumentation gegen die Mundkommunion
ist per se systemkonform. Denn wer im Stehen den „Leib Christi“ sich selber in den Mund steckt, der bekommt
das Gefühl vermittelt, er selber sei der Handelnde, und nicht Gott. Es führt dies zu einer anderen Auffassung
von Gott und zur Stellung des Menschen. Dies ist aber von einem großen Teil der kirchlichen Hierarchie
erwünscht und wird gefördert. Hiervon lenken Argumentationen wie „die Hermeneutik der Kontinuität“
zur Vertreidigung des NOM nur ab. Es trauen sich die Leute nicht einmal mehr sich bekreuzigen, und wenn,
dann schauen sie nach rechts und links, als hätten sie etwas besonders peinliches verbrochen. Frau cc:
allein schon das Geklatsche beim Papstangelus ist deplaziert. Welches, wie das von pangelingua angeführte
Beispiel der Handkommunion ein direkter Ausfluss des Konzilsfrühlings ist. – Ihre Ansicht in allen Ehren,
sie ist aber nicht weniger subjektiv als meine.
Na, dann hat er sich vielleicht da geärgert: „Gegenwärtig predigt Kurienkardinal Ratzinger im Petersdom
während der Messe pro eligendo Summo Pontifice … Doch nach einer gewissen Zeit ändert sich der Stil.
Der Kardinal beginnt von den Winden der falschen Lehren zu sprechen und findet konkrete Worte mit konkreten
Aussagen, Worte die im Petersdom nicht alltäglich sind. Am Schluß der Predigt applaudieren die Gläubigen,
weniger die Kardinäle.“ (Quelle: kreuz.net, 19. April 2005, 22:31)
@pangelingua Jahrzehntelang sind doch die Gläubigen von ihren Bischöfen und Priestern belogen und betrogen
worden, indem man ihnen weismachte, das Konzil hätte diese Dinge in Bewegung gebracht. Wer lügt hier?
Selbstverständlich hat das Konzil diese Erneuerung der Liturgie in Bewegung gebracht, indem es viele
Elemente der traditionellen liturgischen Bewegung aufgegriffen hat. Die Tradis suchen in der Liturgiekonstitution
jedesmal nach einer direkten Entscheidung zur Erneuerung der Liturgie, was natürlich Unfug ist. Das Konzil
hat die Erneuerung angestoßen – wie der CIC von 1917 ein Ergebnis des Konzils von Trient war (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!).
Es ist ein unglaublich starker Tobak, den Hirten der Kirche Lügen zu unterstellen! Was soll eigentlich
dieses Tradi-Schlagwort von der Mahltisch-Ideologie? Was soll ein barocker Protzaltar (der zu Ehren des
Abtes errichtet wurde) einem schlichten heutigen Altar voraushaben? Diese prunkvollen (und künstlerisch
oftmals tollen) Altaraufbauten waren doch ein Ergebnis des „horror vacui“ der leeren Wand … ich wünschte
Tradis einen Sinn für Geschichte und Entwicklung – und nicht einfach nur ein Nachbeten vorgefertigter
Satzbausteine einige Chefideologen.