Piusbruderschaft
Zeichen und Wunder
Als das Eis am härtesten war, ist das Eis gebrochen. Lefebvristen durften ihre Heilige Messe in der Kathedrale lesen.
Die Altgläubigen von Amiens in der Kathedrale.
Die Altgläubigen von Amiens in der Kathedrale.
(kreuz.net) Am Sonntag dem 11. Januar duften die katholischen Traditionalisten von Amiens die Heilige Messe ausnahmsweise um 9.00 Uhr in der Kathedrale lesen.

Das berichtete die Webseite, welche die Ereignisse um die kirchenlose Gemeinde der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in Amiens dokumentiert.

Amiens ist eine Bischofsstadt mit 136.000 Einwohnern. Sie befindet sich 130 Kilometer nördlich von Paris.

Am letzten Sonntag war der Vorplatz der Kirche St-Germain in Amiens von einer Eisdecke überzogen. Aus diesem Grund war es aus Sicherheitsgründen unmöglich, dort die übliche Freiluft-Messe zu zelebrieren.

Die Kathedrale – in der es am Sonntag morgen keine Messen gibt – befindet sich in unmittelbarer Nähe.

In der Kathedrale
Eisdecke vor der Kathedrale.

Die zwei Sonntagsmessen der Dompfarrei werden in der kalten Jahreszeit in der Winterkapelle zelebriert, die sich in einem anderen Gebäude befindet und von der Kathedrale räumlich getrennt ist.

Darum erhielten die Lefebvristen vom Dompfarrer die Erlaubnis, an einem Seitenaltar, der dem Heiligen Joseph geweiht ist, die Heilige Messe zu lesen.

Der Gottesdienst wickelte sich nach Angaben der Webseite in einem Klima des Gebetes und der intensiven Innerlichkeit ab.

Nach der Messe packten die Gläubigen die Gegenstände, die sie für die Feier der Heiligen Messe mitgenommen hatten, zusammen und verließen das Gotteshaus.

Die Webseite erinnert daran, daß die Gemeinde von Amiens seit 63 Sonntagen – zwei Winter eingeschlossen – kein Gotteshaus mehr besitzt.

An bisher 55 dieser Sonntage wurde die Heilige Messe darum im Freien zelebriert.

An den Alten Messen in Amiens nehmen seit über 25 Jahren jeden Sonntag etwa 200 Personen teil.

Die Webseite dankt dem Rektor der Kathedrale, daß er der Gruppe erlaubte, den Gottesdienst in der Kathedrale zu zelebrieren.
      
17 Lesermeinungen
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#18   Tolerant   14:18:12 | Freitag, 16. Januar 2009
Sechs Arten des Katholizissimus
1 Null Bockkathole getauft, gefirmt, Leerlauf, Kirchensteuerzahler, beerdigt, war teure Beerdigung
2 * Stern Katholik, Weihnachten anwesend, alles wurscht,Spende für Caritas
3. ** Sterne Katholik Wallfahrt nach Rom. Papstaudienz,
Hält den Sonntag mit Messe und Braten heilig
4. *** SK. Widerspricht der Obrigkeit nie, beichtet gern, Pfarrgemeinderat, zapft Bier beim Pfarrfest an, kriecht gern vor Geistlichen
5.**** SK Wird Oberleihe,Priester, Bischof, Geheimrat Gottes, ein Gefäß voll der Gnade und Wahrheit. Unfehlbarer als der Papst und der Liebe Gott. Hat immer recht.
6.***** Sterne Katholik wirft all Sein Vermögen in den großen Schoß von Mutter Kirche.
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#16   Tolerant   01:30:20 | Freitag, 16. Januar 2009
Die ewige Gültigkeit der Missa Tridentina erst seit 1570
Die unterschiedlichen Formen der katholischen Messen und orthodoxen Eucharistiefeiern sind genau so gültig. Gültig ist die Messe sowohl in Latein, Chinesisch, Arabisch, Italienisch und in jeder Muttersprache gültig. Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig. Das Christentum ist keine Buchstabenreligion, sondern eine Religion des lebendigen (dynamischen Glaubens). Gewänder,Riten, Sprache, Äußerlichkeiten können und dürfen sich ändern, aber nicht der Inhalt (z.B.Credo). Der Geist weht, wo er will und nicht nur bei uns Katholiken. Für Gottes Weite wären IHM unsere Hirnkasterl viel zu eng. Aber da kommt nicht jeder mit und er wird dann fuchsteufelswild.
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#15   r.ruhrgebietler   07:46:45 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@clarissa colonia – würde das mal gerne an Sie reflektieren!
Leiden Sie schon an Demenz? Oder Alzheimer?
Wohl nicht, denn selbst Sie sollten wissen, daß der trid. Ritus ewig gültig ist! Irgendwo hat der Papst das so festgelegt. Oder wollten sie mit Ihrem Beitrag nur dokumentiereen, daß Sie aus dem Urlaub zurück sind?
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#14   clarissa colonia   03:35:16 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Werter Ruhrgebietler,
Sie schrieben:
„Übrigens: der von Ihnen vielzitierte ordentliche Usus war bis zur aktuellen Neuauflage der von den V-II-Irrgläubigen der ordentliche Usus. Und weil der ewig gültig ist kann ab dato nicht außerordentlich oder sonstwas werden.“
Leiden Sie schon am frühen Nachmittag unter Sprach-, wahlweise unter Intelligenzzerfall, oder ist das ein dauerhaftes Problem, das Sie durch das Hören der „alten“ Messe einer Selbstremedur zu unterziehen suchen?
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#13   r.ruhrgebietler   15:04:03 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@HBR – Sie zitieren sich selber?
Sie träumen Ihren Traum vom V-II. Sicherlich gibt es darin auch (aus meiner Sicht!) gute Seiten. Allerdings in der Zelebration der ewig(!) gültigen(!) trid. Liturgie werden keine faulen Kompromisse gemacht. Oder finden Sie es etwa schön, wenn Sie auf offener Strasse angegriffen werden und der Angreifer Ihnen Ihr Habe abnimmt? Vermutlich nicht!
Übrigens: der von Ihnen vielzitierte ordentliche Usus war bis zur aktuellen Neuauflage der von den V-II-Irrgläubigen der ordentliche Usus. Und weil der ewig gültig ist kann ab dato nicht außerordentlich oder sonstwas werden.
Auch haben Sie Schwierigkeiten mit Ihrer Blickrichtung: für Ihre Angiftungen schauen Sie gerne rückwärts und bedienen sich großzügig daraus – als sei es ewig gültig. Warum versuchen Sie nicht das auch bei dem zu tun, WAS EWIG GÜLTIG IST UND BLEIBT! Die hlg. trid. Opfermesse! Das wäre mal ganz cool.
Gelobt und gepriesen sei der Hlg. Josef für sein wunderbares Wirken!
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#12   Tolerant   14:57:20 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Mein Lieblingsgebet als ich noch ein Kind war
Jesukindlein komm zu mir
mach ein frommes Kind aus mir,
darf niemand hin
als Du mein liebes Jesulein
Und dann habe ich gesündigt, weil ich meine Mama, mein
Meerschweindl Fritzi und meine Freundin Susi
auch reingelaasen hab.
Und es war immer noch sooooviel Platz da.
Heute: Jeschua, mein Meister, Auferstandener, ich freu mich.
Glücklich ist, wer nicht vergißt, dass Jesus Christ
sein Bruder ist.
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#11   Romulus   14:40:41 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Danke, Hl. Josef
Der Hl. Josef war der Nährvater des Jesuskindes. Er ist der Patron der Hl. Kirche und hat dafür gesorgt, dass die Hl. Messe an seinem Altar stattfindet, noch dazu in der Weihnachtszeit. Wie er dem Jesuskind Raum gab, groß zu werden, gibt er jetzt der Hl. Liturgie Raum wieder in die Kirche zu kommen, im wahrsten Sinne des Wortes. die Gläubigen dort in Amiens können sich freuen!
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#10   athanasius1957   14:40:07 | Mittwoch, 14. Januar 2009
zeichen und wunder?!
frankreich ist immer für vermeintliche wunder gut, vor allem dann, wenn die regierenden a sagen, sagt das volk meist b.
in frankreich ist es möglich, daß fsspx seit über 30 jahren eine der schönsten kirchen paris besetzt halten können. ich kenne dieses gotteshaus seit knapp nach der besetzung und heute. dieser handstreich war das beste was passieren konnte. vollständig renoviert, tretenvoll bei den messen und ämtern sowei anderen gottesdiensten.
lourdes wallfahrt messen ohne ende mr 1962
außerdem helfen sich die traditionellen geistlichen (rom/econe) zum leidwesen ihrer ordinarien untereinander aus.
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#9   Confiteor   12:49:47 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Heggi Diabolo
Was wollen Sie eigentlich ? :-) :-] :-D
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#8   Heggi   12:44:07 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Confiteor Diabolo
Was wollen Sie eigentlich?
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#7   HBR   12:41:03 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@„Prof“ Rempremmerding
…und genauso wird das Eis im Großen der Kirche brechen, wenn bei dem sich selbst als Konzlskirche bezeichnenden Zirkus Roncalli definitiv der Vorhang fällt und Schluß mit lustig ist, weil am Ende das Unbefleckte Herz Mariens triumphieren wird! Mögen die Zeitgeistköter kläffen, was sie wollen, Christus vincit, Deo gratias!
Ja ja, manche Menschen wollen einfach nicht aus ihren Träumen erwachen. :-D :-D
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#6   Prof Rempremmerding   12:38:16 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Eisbrecher
…und genauso wird das Eis im Großen der Kirche brechen, wenn bei dem sich selbst als Konzlskirche bezeichnenden Zirkus Roncalli definitiv der Vorhang fällt und Schluß mit lustig ist, weil am Ende das Unbefleckte Herz Mariens triumphieren wird! Mögen die Zeitgeistköter kläffen, was sie wollen, Christus vincit, Deo gratias!
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#5   Confiteor   12:27:27 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Vor lauter Blumen
sieht man keine Kerzen mehr auf dem Nischenaltar. Es würde sich empfehlen noch ein paar weitere Regälchen anzunageln, um noch ein paar Blumenpötte und -vasen draufzustellen, zur Steigerung der Feierlichkeit… :-! :-! :-!
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#4   Major Kong   12:21:16 | Mittwoch, 14. Januar 2009
HBR, Sie sind ein anerkannter Dummschwätzer
Dies haben Sie erneut bewiesen. In meiner Geburtsstadt wird die Hauptkirche (r.k.) regelmäßig der russisch-orthodoxen Gemeinde (die nach ihrem Selbstverständnis eben auch katholisch ist) zur Verfügung gestellt, damit diese dort das Hl. Messopfer in Form der göttlichen Liturgie unerlaubt aber gültig darbringen kann. Selbst wenn man den Schisma-Vorwurf plausibel begründen könnte, so bliebe doch der Vorwurf der eklatanten Ungleichbehandlung. Im Sinne des Ökumenismus müsste die FSSPX als nur in wenigen Dingen von der RKK verschieden am stärksten zu einer Rückkehr hofiert werden.
Warum wollen die modernist. Kathos wie HBR nur eine Prottie-Ökumene? Weil sie innerlich Protties sind. Warum wollen konservative Katholiken wie ich eine Ausrichtung auf liturgisch traditionelle Gemeinschaften? Weil wir wir traditionell und rechtgläubig sind.
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#3   HBR   12:09:53 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Tztz tz
Kaum zu glauben, was die Lefebvrianer – Sekte einem so alles als Triumpf verkaufen will. Da dürfen sie einmal ihre alte Messe in einem Seitenaltar feiern und schon ist das eine Meldung wert. Traurig, wenn die Sekte nichts weltbewegenderes zu berichten hat.
@Ruhrgebietler
Sie haben wahrlich ein Zeichen für den überlieferten Glauben und zur ewig gültigen trid. Liturgie gezeigt!
Was wird im ordentlichen Usus anderes verbreitet als der überlieferte Glaube? Nur eben nicht mehr in der Formn des späten Mittelalters! Und ewig gültig ist der tridentinische Usus auch nicht. Heute ist es lediglich die außerordentliche Form der Messe für einige alternde Liebhaber. Und außerdem gilt das Messbuch der tridentinischen Messe erst seit dem 16. Jhd, aber garantiert nicht ewig
:-D
Nachtrag: die V-II-Gemeinden bekommen in einem ganzen Monat keine 200 Menschen in ihre Gebäude…
bei Ihnen vielleicht ;-)
@Seminarist
Eines haben die Mohammedaner den Lefebvrianern vorraus. Die Mohammedaner sind nicht katholisch und bezeichnen sich auch nicht so. Die Lefebvrianer hingegen sind nicht katholisch, bezeichnen sich aber trotzdem so :-D
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#2   r.ruhrgebietler   12:02:24 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Dem hlg. Josef sei Dank!
Mehr ist nicht zu sagen!
Ein besonderer Dank aber auch der Gemeinde, die seit 63 Sonntagen treu zum Herrn Jesus Christus stand – in Wind und Wetter! Sie haben wahrlich ein Zeichen für den überlieferten Glauben und zur ewig gültigen trid. Liturgie gezeigt! Ein vorbildliche und heroische Tat!! o^/ :(3 o^/ :(3 o^/
Nachtrag: die V-II-Gemeinden bekommen in einem ganzen Monat keine 200 Menschen in ihre Gebäude… ^-^
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#1   Seminarist   11:14:19 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Bischöfe in Frankreich: Lieber Musels statt Tradis?
Der dem Laizismus verpflichtete französische Staat, der aber für den (baulichen) Unterhalt der Kirchgebäude zuständig ist, hat die katholische Kirche Frankreichs aufgefordert dafür zu sorgen, dass (städtisch) zentral gelegene Kirchen auch genutzt werden. Ansonsten sehe der Staat sich gezwungen, die Gebäude andere „Kultgemeinschaften“ zur Verfügung zu stellen, damit die Steuergelder sinnvoll angelegt seien. Auf religöse Gefühle kann der Staat keine rücksicht nehmen, weshalb auch eine Verwendung durch muselmanische Gemeinschaften (die sich natürlich schon die Finger danach die Finger lecken) nicht ausgeschlossen wird.
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