Heiliges Land
Da macht sie es sich ein bißchen einfach
In einem kaum zu überbietenden perfiden Zynismus, beruft man sich auf den Namen eines alten Kinderliedes. Von Dr. Obeidullah El-Mogaddedi, Praktischer Arzt und Chirurg, Springe
Angela Merkel
Angela Merkel
© Pixelfehler, CC
(kreuz.net) Die oft bemühte „westliche Wertegemeinschaft“ versagt mit Blick auf Palästina auf ganzer Linie. Sie verliert sich in Lippenbekenntnissen.

In diesem Punkt trifft sie sich bedauerlicherweise mit vielen korrupten Staatslenkern der arabischen Welt.

Professor Moshe Zimmermann hat dies in den folgenden Sätzen zusammengefaßt, deren Lektüre ich jedem dringend empfehle, bevor wieder über „Ursache und Wirkung“ gesprochen wird:

„Wer noch immer nicht den Unterschied zwischen Judentum, Zionismus und Israel, mithin zwischen Antisemitismus, Antizionismus und Israel-Kritik begriffen hat, wird zwangsläufig miteinander vermengen, was auseinander gehalten gehört.

Israel führt einen erbitterten Kampf gegen Hamas und Hezbollah. Dieser Kampf hat seinen historischen Ursprung sowie seine aktuelle Begründung in der nahöstlichen Geopolitik und im israelisch-palästinensischen Konflikt, nicht im Antisemitismus als solchem, schon gar nicht in einem dem abendländischen vergleichbaren Antisemitismus.“


Wenn die Bundesregierung Ursachen des Palästinakonflikts anspricht, darf sie es sich bitte nicht bequem machen und nach der nächst besten Erklärung greifen. Denn diese Selbstberuhigung stellt eine Beleidigung des allgemeinen Menschenverstandes dar.

Die französische Regierung hat sich im aktuellen Krieg Israels gegen Gaza klüger verhalten. Dies sei nur am Rande vermerkt.

Die menschlichen Tiere sind geschlachtet

Wenn der Bundeskanzlerin als höchste politische Repräsentantin unseres Landes und unserer Regierung wirklich an einer Lösung des Konfliktes in Palästina gelegen ist, dann soll sie sich an die israelische Regierung wenden, deren Verteidigungsminister Ehud Barak nach seinen eigenen Worten einen „totalen Krieg bis zum bitteren Ende“ führen will.

Diese nihilistische Sprache eines israelischen Politikers – dem die Türen zu den politischen Schaltzentren des Westens offen zu stehen scheinen – läßt mich schaudern.

Denn aus seinen Worten steigt der unsägliche Geist einer furchtbaren Vernichtungsideologie auf.

Daß Israels Verteidigungsminister Ehud Barak und Außenministerin Tsipi Livni über die frisch angelegten Friedhöfe Gazas auch einen Kampf um die Wählergunst der israelischen Wählerschaft führen, ist eine politische Praxis, die bei den Vertretern unseres Landes doch zumindest Ablehnung hervorrufen sollte.

Die Kriegspolitik Israels hat sich längst von der Einsicht des ehemaligen Premierminister des Landes, Jitzchak Rabin, verabschiedet, von dem nachfolgendes Zitat aus dem Jahr 1993 aus Anlaß des Osloer Abkommen stammt:

„Wir sind dazu bestimmt, auf dem gleichen Boden, auf der gleichen Erde zusammenzuleben. Es gab zu viel Blut und zu viele Tränen. Es reicht!“

Für diese Haltung mußte Rabin am 4. November 1995 mit dem Tod bezahlen – getötet durch die Kugeln, die ein jüdischer Terrorist auf ihn abfeuerte.

Er traf ihn tödlich, als er das „Lied des Friedens“ sang.

Dreizehn Jahre später, am 4. November 2008 marschierten israelische Soldaten, zum wiederholten Mal während eines Waffenstillstandes in Gaza ein, und erschossen, verletzten und entführten mehrere Palästinenser, darunter auch Frauen.

Israel stellte mit dieser Verletzung der von Ägypten im Juni 2008 vermittelten Waffenruhe endgültig die Weichen für den am 27. Dezember ausgerufenen Krieg gegen Gaza, dem man den Namen „Gegossenes Blei“ gegeben hat.

Das ist ein kaum zu überbietender und perfider Zynismus, beruft sich dieser Name doch auf ein altes Lied, das Kinder aus Anlaß des jüdischen Chanukka-Festes singen.

Der ehemalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinschaft von Schleswig Holstein Professor Rolf Verleger stellt aktuell und vollkommen zu Recht die folgende Frage:

„Gibt die Tatsache, daß wir europäischen Juden Opfer eines großen Unrechts wurden, dem jüdischen Staat vor Gott und den Menschen das Recht, nun anderen Unrecht zu tun? Das ist doch die Frage. Und da macht es sich Frau Merkel ein bißchen einfach, wenn sie sagt, Israel hat immer Recht.“

Mit der pauschalen Unterstützung für Israels Kriegspolitik hat die Bundesregierung dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland in der muslimischen Welt großen Schaden zugefügt und Israel einen gewaltigen Bärendienst erwiesen, wie die Zukunft leider zeigen wird.

Millionen von Deutschen haben staatliches Unrecht und Unterdrückung am eigenen Leib erduldet und erlebt, auch aus diesem Grund hätte ich von der deutschen Bundesregierung mehr politisches Fingerspitzengefühl und Weitsicht erwartet.

Vielleicht überdenken die deutsche Bundeskanzlerin und ihre Minister die offizielle Haltung Deutschlands zu Israels Krieg in Gaza noch einmal.
      
22 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#26   Phillip   15:13:38 | Freitag, 16. Januar 2009
@Pünktchen
Ich habe Ihren Beitag bereits gelesen. :)3
Redaktion benachrichtigen
#22   Sohn der Witwe   11:21:14 | Freitag, 16. Januar 2009
Herr Dr. Lothar Ziegler, es gibt ein geflügeltes Wort: „Jeder ist seines Glückes Schmied!“
Warum greifen Sie die Karriere des Dr. Josef Fischer an: „Kein Abi, keine mittlere Reife, keine Lehre. Vielweiberei, viele Steine geschmissen.“
Auch Sie hätten die Möglichkeit gehabt, wenn Sie nicht konform das getan hätten, was „Ihnen“ anerzogen wurde.
Jan Amos Comenius hat in seinem pädagogischen Hauptwerk Pampaedia über die Notwendigkeit der Erziehung aller Menschen geschrieben und betont, es ist das Ziel, die Menschen im ,,wahren Wissen vom Ganzen“ zu unterweisen.
(Stattdessen wird uns das wahre Wissen vom Ganzen verborgen und die Gesellschaft wird absichtlich dumm gehalten.)
Den Ausgangspunkt all dieser Überlegungen bildet Gott, er ist sowohl der Anfang und das Ende dieses Gedankenganges. Er schuf nämlich den Menschen als sein Abbild. In gleichem Maße rüstete er jeden von Natur aus mit den gleichen Anlagen aus. Somit ist es jedem Einzelnen möglich und gleichzeitig auch sein Auftrag, diese Anlagen möglichst vollkommen auszubilden, damit er ein würdiger Stellvertreter Gottes auf Erden ist. Damit ist die Notwendigkeit der menschlichen Bildung nicht in erster Linie Selbstzweck, sondern diese soll vielmehr dem Schöpfer dienen.
mfg Sohn der Witwe
Redaktion benachrichtigen
#21   Franz Kappes   11:09:11 | Freitag, 16. Januar 2009
Ich bin kein Kind mehr
Gut, dass wir alle so erwachsen sind.
Redaktion benachrichtigen
#20   HarroMeyer †   23:27:41 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Das ist eben das neue Deutschland
Jeder hat Abitur und 7000 Euro Schulden in USA für faule Kredite durch verblödete Banker. Die Politiker zaubern Milliarden aus dem Hut, wie sie es beim Monopoly gelernt haben, zu mehr hats meistens nicht gereicht. Da freut man sich richtig auf den baldigen Abmarsch, mit anständig Schulden, versteht sich :-D
Redaktion benachrichtigen
#19   Dr. Lothar Ziegler   22:22:35 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@Dr. Josef Martin Fischer
Dr.tel aviv Josef Martin Fischer. Unser Josef aus Stuttgart hat nur eine Taxifahrer-Prüfung gemacht und bestanden. Kein Abi, keine mittlere Reife, keine Lehre. Vielweiberei, viele Steine geschmissen. Dafür bekommt man den Ehrendoktortitel der Uni Tel Aviv verliehen. Wer als Joschka herumläuft, herumpoltert, kann heutzutage zum Chef von Deutschland und in Israel zum Doktor werden. Wer zahlt, schafft an. Dr. Fischer kann den Israelis doch nicht in den Rücken fallen. Auch für ihn gehört der Schutz d i e s e s Israels zur „deutschen Staatsraison“ a la Angela Merkel, wie wohl auch für jedes Mitglied der deutsch-israelischen Gesellschaft im Bundestag, über 150 Mitglieder an der Zahl. Die großen Schweiger.
Redaktion benachrichtigen
#18   pangelingua   20:58:11 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Christdemokraten und Christlichsoziale
Diese Bezeichnungen sind Etikettenschwindel!
Die heutige CDU und CSU sind so wenig christlich wie der NOM katholisch ist.
Auf beidem steht was drauf, was nicht drin ist!
Redaktion benachrichtigen
#17   Marcelus   18:27:51 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Es ist recht interessant, wieviel Zulauf Parteien wie Christdemokraten und Christlichsoziale immer
noch in der Bundesrepublik Deutschland haben, daß ja als sehr säkulares und materialistisches Land gilt,
aber die rot-grüne Bundesregierung hat im Vergleich zur Regierung Kohl nicht besonders lange angedauert,
und nun haben wir eine christdemokratisch-sozialdemokratisch-christlichsoziale Bundesregierung.
In Österreich gibt es keine Parlaments- oder gar Regierungsparteien, die den Namen des Christentums im Parteinamen führen …
die CDU/CSU-Schwesterpartei heißt dort nur Österreichische Volkspartei.
Redaktion benachrichtigen
#16   セルジフ   12:56:01 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Joschka Fischer
„Warum sieht man Sie eigentlich auf keiner Friedensdemo?“, fragte eine kecke Studentin Joschka Fischer nach seinem Engagement im Gaza-Konflikt. „Ach wissen Sie“, sagt der ehemalige Außenminister und Nahost-Vermittler milde und legt den Kopf schief, „ich würde mich freuen, wenn es dabei auch Palästinenser gibt, die gegen die Hamas demonstrieren.“ Und außerdem: „Ich gehe nicht mehr auf Demos, das hat mit meinem Alter und meiner Geschichte zu tun, verstehen Sie?“ Doch eins sei für ihn klar: „Alles Israel zuzuschreiben, das geht nicht.“ Die Solidarität mit Israel stehe für ihn an erster Stelle. „Deshalb unterstütze ich auch Angela Merkels Haltung.“
( Quelle …tfaelische-nachrichten.de/…de_Seiten_haben.html )
Redaktion benachrichtigen
#15   Abu   12:46:53 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Israel hat den Waffenstillstand gebrochen, nicht die Hamas!
Die Ausbreitung der Hamas im Gazastreifen ist geschehen durch israelische Förderung, um ein Gegengewicht gegen die Fatah (PLO) auzubauen.
Man möge sich bitte daran erinnern, daß bereits der ganz und gar nicht islamistische Palästinenserpräsident Arafat, der 1988 Israel indirekt anerkannte und 1989 die PLO-Charta, in der zur Zerstörung des Staates Israel aufgerufen wurde, für hinfällig erklärte, 2001 in Ramallah unter Hausarrest gestellt und 2003 von Olmert mit Ermordung bedroht wurde.
Die Machtposition der Hamas ist das Ergebnis von freien Wahlen, die von den USA ausdrücklich gewünscht waren, aber wegen ihres Ergebnisses von den ach so demokratischen Israelis, an deren Rockzipfel der ganze Westen hing, abgelehnt wurden. Seither ist der Gaza-Streifen abgeriegelt und werden 1,5 Millionen Menschen im Freiluft-Gefängnis gehalten.
Ergo gehörte zum Waffenstillstand die Öffnung der Grenzen, um die Verelendung der Gaza-Bewohner zu verhindern. Dies ist aber nicht geschehen: Bruch des Waffenstillstands durch Israel.
Außerdem ließ es sich Israel selbstverständlich nicht nehmen, auch in der Zeit, in der nur ganz wenige Kassem-Raketen abgefeuert wurden, massenhaft Palästinenser zu ermorden –- wie immer!
Um aber den Bruch des Waffenstillstands endgültig zu machen, wurde ohne Not im Gazastreifen militärisch operiert, um den massenhaften Abschuß von Kassem-R. zu provozieren und den seit einem halben Jahr geplanten Einmarsch zu rechtfertigen!
Was dann geschah: Kriegsverbrechen!
Redaktion benachrichtigen
#14   Elijahu †   12:21:08 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Der Führer
Der Ex-Außenminister
Derselbe Joschka Fischer, der die Interessen des deutschen Volkes ans Ausland verraten und verkauft hat und mit seiner Europapolitik die Inflations- und Dumpinglohnspirale losgetreteten hat unter der jetzt das Volk der Deutschen zu leiden hat?

Derselbe Joschka Fischer der als Pazifist in den Wahlkampf und dann Seite an Seite mit der Drogenmafia in den Jugoslavienkrieg zog? Wo er sich mit „Politikern“ für die westliche Presse ablichten liesst, die Menschen entführten, ihnen alle Organe aus dem Leib schnitten und dann in die westliche Welt verschleuderten?
Derselbe Joschka Fischer der vor einem Untersuchungsausschuss im Bundestag stand weil er Menschenhändlern, die junge Frauen aus Osteuropa entführten und sie HIER in Deutschland zwangsprostituierten VISA ausstellte, AUCH den Opfern?
Ja das ist ein feiner Kerl dieser Joschka Fischer. Da kann ich verstehen dass die 68er ihr Herz an so einen gehängt haben; er ist halt das für die 68er was der Adolf für die Väter und Mütter der 68er war.
Redaktion benachrichtigen
#13   clarissa colonia   12:05:29 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Nun, also
die ganze westliche Welt tritt ein für die Demokratisierung der restlichen Welt, hat aber dann ihre Probleme damit, wenn bei demokratischen Wahlen (erwünscht) Radikale legal zur Macht gelangen (unerwünscht).
Vielleicht sollte man das westliche Außenpolitikkonzept auch einmal überprüfen.
Redaktion benachrichtigen
#12   Confiteor   11:54:54 | Donnerstag, 15. Januar 2009
HarroMeyer
durch den ist eine ganze Menge Bimbes die Bach nunner…!
Redaktion benachrichtigen
#11   HarroMeyer †   11:42:03 | Donnerstag, 15. Januar 2009
pangelingua@ Das ist die Rache des Großen, Dicken
aus Oggersheim für seine Abwahl als Einiger Europas und Verkäufer der deutschen Interressen. Und ich finde, wir haben sie verdient, immer wieder :-[ .
Redaktion benachrichtigen
#10   セルジフ   11:38:33 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Fischer:
„Religion handelt von den letzten Dingen. Das macht einen echten Kompromiss so schwierig, denn in letzten Dingen gibt es keine Kompromisse.“ Der Ex-Außenminister macht insbesondere die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas-Bewegung für die Radikalisierung verantwortlich: „Die Wahl der Hamas in einer freien und geheimen Wahl war ein Wendepunkt nach rückwärts.“
Redaktion benachrichtigen
#9   Confiteor   11:33:36 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Seitens der Bundesregierung
gibt es ganz offensichtlich Irritationen bei kriegführenden Ländern und es fehlt ziemlich an Fingerspitzengefühl.
Beim Irakangriff der USA, als tausende in der BRD für Frieden demonstrierten, hat die derzeitige Bundeskanzlerin nichts bessers zu tun gehabt, als nach ihrem Amtsantritt bei G.W. Bush Abbitte zu tun für das unmissverständliche Nein ihres Vorgängers zum Irakkrieg.
Jetzt ist sie erneut in der unglücklichen Situation, sich geäußert zu haben, was dem Frieden in Nahost ganz gewiss nicht dienen kann. Ist es nur noch ein Lippenbekenntnis dass von Deutschland kein Krieg mehr ausgehen soll? Dazu gehören auch die unglücklichen Äußerungen der Politiker, die einseitige Stellungnahmen abgeben zugunsten einer Partei.
Das kann im Nahostkonflikt aber nicht sein… Wie haben das frühere Bundesegierungen immer geschafft, die stets prekäre Lage in Nahost mit Distanz und Überlegtheit zu berteilen, anstatt sich unbesehen ganz auf eine Seite zu schlagen.
Der Nahostkonflikt hat zwei Seiten. Wer das nicht berücksichtigt, tut unrecht… und verkennt den Ernst der Lage!
Redaktion benachrichtigen
#8   セルジフ   11:32:43 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Joschka Fischer:
Hinsichtlich des Krieges im Gazastreifen zeigte er Verständnis für die Kampfhandlungen der Israelis und warb dafür, Ursache und Wirkung nicht zu verwechseln: „Keine Regierung kann es auf Dauer akzeptieren, wenn ihr Territorium unter Beschuss steht.“ Die Hamas habe viel Schuld auf sich geladen: „Sie wusste, was sie tat.“
Die zunehmende religiöse Radikalisierung junger Palästinenser ist für den ehemaligen Bundesaußenminister Joschka Fischer … einer der Hauptgründe für die Destabilisierung im Nahen Osten. Wie er am 13. Januar in einem Vortrag an der Universität Münster sagte, griffen viele junge Leute auf ihrer Suche nach Halt auf immer radikaleres religiöses Gedankengut zurück. Dadurch werde die Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung noch schwieriger.
Fischer: „Religion handelt von den letzten Dingen. Das macht einen echten Kompromiss so schwierig, denn in letzten Dingen gibt es keine Kompromisse.“ Der Ex-Außenminister macht insbesondere die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas-Bewegung für die Radikalisierung verantwortlich: „Die Wahl der Hamas in einer freien und geheimen Wahl war ein Wendepunkt nach rückwärts.“
Redaktion benachrichtigen
#7   pangelingua   11:28:35 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Muß das sein?
Nachdem wir damit jeden Tag in Fernsehen auf allen Kanälen überflutet werden, muss uns diese dämliche Visage auch noch auf kreuz.net serviert werden?
Redaktion benachrichtigen
#6   セルジフ   10:53:38 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Besser spät als nie!
Der frühere PLO-Anhänger Joschka Fischer hat jetzt die Einsicht geäußert, dass die religiöse Radikalisierung der Palästinenser und damit der Islam als Politideologie ein Hauptgrund für den Nahost-Konflikt ist!
( Quelle www.kath.net/detail.php?id=21844 )
Redaktion benachrichtigen
#4   Friedrich Spee   10:34:34 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Propaganda eben.
Der Herr wird nirgends aufgeführt weil er schlicht nicht existiert. Mit dem Titel „Dr.“ und dem beruf des Mediziners sollen der Propaganda halt Seriosität aufgepropft werden.
Redaktion benachrichtigen
#3   Igor   10:27:25 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Obeidullah El-Mogaddedi,
Die Texte dieses Herrn geistern durch das gesamte Netz; erstaunlich ist nur, dass er in keinem Telefonbuch oder Ärzteverzeichnis zu finden ist. Warum das hier nun zum xmal abgedruckt wird, bleibt ein Rätsel.
Redaktion benachrichtigen
#2   セルジフ   10:09:42 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Drei Mal darst Du raten!
…am 4. November 2008 marschierten israelische Soldaten, zum wiederholten Mal während eines Waffenstillstandes in Gaza ein…
Welcher kleine, aber entscheidende Umstand wird hier verschwiegen?
Na? Na?
Richtig!
Die Hamas hatte den Waffenstillstand gebrochen!
Redaktion benachrichtigen
#1   Berti †   09:47:20 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Antisemitismus
Wenn Antisemitismus etwas schlechtes ist, dann erkläre mir doch mal einer, was am Semitismus gut sein soll und was genau darunter zu verstehen ist!
Vielen Dank!
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
DeutschlandWerden die Bistümer verschmolzen? DeutschlandUnsichere Kirchen DeutschlandKein Land in Sicht DeutschlandLiegt’s an der Aufklärung oder vielleicht doch an der Sexualaufklärung? DeutschlandWegen der Liturgie und der schönen Gewänder DeutschlandHat David gegen Goliath gesiegt? DeutschlandWiderspruch gegen den Entscheid des Kölner Erzbischofs DeutschlandEx-Pfarrer suspendiert AmtsenthebungKämpfen bis zum Untergang DeutschlandPiep, piep, piep? DeutschlandKölner Pfarrer seines Amtes enthoben DeutschlandBistum Erfurt stellt die Kirche unter Generalverdacht Priester vor LaisiserungNicht ganz überraschend DeutschlandEx-Gemeinde mausert sich zum Projekt DeutschlandBrutale atheistische Aggression
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net