Ein wunderbarer Spiegel unseres katholischen Glaubens
Mit sichtbarer Ergriffenheit folgten die Gläubigen dem ersten tridentinischen Hochamt in der Kirche der Trappisten von Mariawald.
Die Klosterkirche der Trappistenabtei Mariawald
(kreuz.net) „Der Wandel in Mariawald geht weiter“ – berichtete Christoph Hahn in einem sehr sachlichen
Artikel für die ‘Kölnische Rundschau’.
Zum ersten Mal seit langer Zeit fand letzten Sonntag in der
gotischen Trappistenkirche oberhalb der 4.500-Seelen-Stadt Heimbach – siebzig Kilometer westlich von Bonn –
wieder ein sonntägliches Hochamt in der bis 1969 üblichen Form statt.
Wie bereits eine Werktagsmesse
im Dezember, wurde auch dieser Gottesdienst von einem Gast der Abtei gefeiert.
Doch Abt Josef Vollberg
(45) – seit 2005 Oberer der einzigen Trappistenabtei in Deutschland – ist zuversichtlich, diese Aufgabe
in Zukunft selber übernehmen zu können. Allerdings ist er noch dabei, den Alten Ritus zu lernen.
Der überwältigende Andrang am
Sonntag bezeugte nach Angaben der ‘Kölnischen Rundschau’, daß die Ende November 2008 angekündigte Rückkehr
des Klosters zur Tradition bei vielen Katholiken in der Region dankbare Aufnahme und Unterstützung fand:
„Ein Gang über den Parkplatz der Abtei Mariawald dokumentierte: Viele Gläubigen waren schon am frühen
Morgen von Aachen, Köln, Bonn sowie anderen Städten und Dörfern aus aufgebrochen, um zeitig zum Beginn
des Gottesdienstes um 10 Uhr vor Ort zu sein“ – berichtet die Zeitung.
Der Zuspruch der Teilnehmer fiel
sogar für die Trappisten überraschend stark aus – so stark, daß zusätzlich zu den Bänken im Kirchenschiff
den Besuchern auch die sonst verschlossene Empore geöffnet wurde.
Mit sichtbarer Ergriffenheit folgten
die Zuhörer der Schlichtheit und Feierlichkeit des Gottesdienstes, der vom gregorianischen Choralgesang
einer Schola begleitet wurde:
„Eine Fülle an Verbeugungen, Kreuzzeichen und anderen Gesten der Ehrfurcht
ließen die in lateinischer Sprache gehaltene Meßfeier zu einem Erlebnis werden“ – so die ‘Kölnische
Rundschau’.
Abt Josef Vollberg hielt die Predigt. Darin bezeichnete er die Meßfeier im Alten Ritus als
„wunderbaren Spiegel unseres katholischen Glaubens“.
Auch wenn Latein vielen Gläubigen zunächst unverständlich
sei, riet der Prediger seinen Zuhörern, sich darauf einzulassen und so ein Gespür für die Aussage hinter
den Worten zu entwickeln.
Zudem gebe es viele Formen und Gesten, die den Gläubigen einen Zugang zu dem
nicht an Sprache gebundenen Sinngehalt der Eucharistie nach dem alten Ritus öffneten.
Geduld sei nötig –
gestand der Abt ein: Doch der Lohn sei ungleich größer als jede Mühe.
Anschließend machte er die
Gläubigen noch darauf aufmerksam, daß die Heilige Kommunion in der Alten Messe von den Gläubigen nur
kniend empfangen werden kann.
Die ‘Kölnische Rundschau’ kommentiert: „Doch das war für die Anwesenden –
unter ihnen viele junge Menschen sowie Familien mit Kindern – so gut wie selbstverständlich.“
Was auf
viel Kritik stoße, habe „bei den Freunden von Mariawald schon längst dankbar und liebevoll Aufnahme
gefunden.“
Bei der Alten Messe würden sich Priester und Laien gemeinsam auf den Altar ausrichten – erklärte
der Abt dann: Dieser stehe „meist im Osten, jener Himmelsrichtung, aus welcher der wiederkehrende Christus
erwartet wird.“
Einem verbreiteten Mißverständnis zu Folge werde diese Haltung oft als „Meßfeier mit
dem Rücken zum Volk“ bezeichnet.
In Mariawald leben gegenwärtig zehn Mönche, ein Novize und ein Oblate.
Nach seiner Wahl vor gut drei Jahren hatte der Abt einen Konvent von 25 Mönchen als Basis für eine gedeihliche
Entwicklung bezeichnet.
In der Eifel konnte die Alte Messe nach Angaben der ‘Kölnischen Rundschau’ nie
ganz ausgemerzt werden.
So feierte der im Juni 2002 gestorbene Pfarrer der zu Mechernich zählenden Dörfer
Floisdorf und Berg, Hw. Heinz Jumpertz, unbeirrt die Messe nach Altem Ritus.
Auch der Pfarrer von Blankenheimerdorf,
Hw. Ewald Dümmer, der im Oktober 1988 starb, ließ sich diese Messe nicht nehmen.
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50 Lesermeinungen
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#50 hildegardfan 21:13:12 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@ Maledica: Sie verwechseln sich selbst mit der Wahrheit. Oh weia… Ich habe Sie als Beleidigend bezeichnet,
nicht die Wahrheit. Wer ist da jetzt wohl Eitel? Aber stimmt… gutes Benehmen ist hier Glückssache.
Und soviel Glück hatten hier einige nicht mit dem Elternhaus. Macht aber nichts. Gott vergibt Ihnen bestimmt.
Das wird schon.
#49 pangelingua 20:21:16 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@Maledica Eingriffe in die Liturgie hat es natürlich immer gegeben, aber es stimmt, dass ab dem Jahr
1955, als Pius XII. die Osternacht neu ordnete, sämtliche Oktaven (bis auf die von Weihnachten, Ostern
und Pfingsten) abschaffte, die Eingriffe sich häuften und zum Teil schon richtige Missgriffe waren. So
ordnete Johannes XXIII. 1962 die alte Liturgie noch einmal neu, indem er die Sonntage und Feste in die
Klassen I-IV einteilte, Kommemorationen abschaffte, auch einige Feste fallenließ und andere im Range
veränderte. Aber immer noch schien die Liturgie aller Zeiten unübersehbar durch. Erst unter Paul VI.
setzte sich das Chaos durch, indem er Bugninis neoprotestantische Messe handstreichartig durchsetzte,
die – das muss leider gesagt werden – durch Pius XII. in Auftrag gegeben wurde. Es bleibt immer Geheimnis,
ob und wie er diese sog. Reform zugelassen hätte. Ich komme noch einmal zur Intention des Konzils, den
„Tisch des Wortes reicher zu decken“ (an sich schon eine ziemlich schwammige Formulierung). Die 68er-Hau-Ruck-Theologen
haben zwar mehr Texte aufgenommen, aber alle, ob alt oder neu, in ihrem Sinne „entschärft“, d.h. alle
Stellen, die in ihr Konzept „allen wohl und niemand weh“, einfach herausgestrichen haben. Das nennt man
dann „Bereicherung“! Es bleibt dabei: der NOM ist „Fast food“, selbst wenn er richtige gefeiert würde,
aber selbst das tun unsere Fast-food-Kleriker ja nicht. Da wird herumgebastelt und vernebelt, bis nur
noch Frühlingssuppe (und die noch ungewürzt) übrig ist…
#48 Maledica 19:58:08 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Liturgie-Deform @pangelingua Mir ist bewußt, daß der Ritus DES Konzils bereits 1965 entstand, die nächste
Liturgie-Deform wurde natürlich erst NACH de Konzil geschaffen, obwohl doch schon die Messe bereits 1965
reformiert war. Doch selbst der weitgehend protestantisierte Ritus geht den Modernisten noch nicht weit
genug, dabei berufen diese sich permanent auf das 2. Vaticanum, welches von diesen als das Konzil DER
Konzile hochgespielt wird, dabei war es ja lediglich ein pastorales ohne jglichen dogmatischen Charakter.
Doch noc nichtmal den Minimalanforderungen des NOM wrden die Modernisten gerecht. Deshalb frage ich erneut
wo gibt es in Deutschland eine Messe, die ordentlich gefeiert wird @Kräuterhexenfan Quatschen Sie weiter
die Wand an, Sie haben bewiesen, daß Sie für keinerlei Argumente empfänglich sind und wahrheitsresistent.
Da hilft wirklich nix aber gar nix. Die Wahrheit ist manchmal beleidigend, da haben Sie recht. Falls Sie
weiter sich disqualifizieren wollen, so kümmert es mich genausowenig wie eine Eiche, wenn sich eine Wildsau
daran schaben sollte
#47 hildegardfan 19:06:14 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@ Maledica: Sie sind auf den Spuren der Pharisäer… ganz nah dran… Keine Argumente, keine Kritikfähigkeit,
aber Beleidigungen. Armes Deutschland, wenn sowas wie Sie glaubt einer Elite anzugehören. Kein Wunder,
das es bergab geht.
#46 pangelingua 18:49:26 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@Maledica Wann wird eigentlich der NOM irgendwo auch mal ordentlich gefeiert, so wie es das Konzil – das
2. Vaticanum – auch gefordert hat!? Hallo Maledica, das 2. Vaticanum kann die ordentliche Feier des NOM
gar nicht gefordert haben, da es den erst seit 1969 gibt. Das Konzil wurde aber schon am 8.12.1965 beendet.
Sie sind einem Irrtum bzw. den Machenschaften der sog. Konzilskleriker auf den Leim gegangen, die immer
behaupten, der NOM mit all seinen Missbräuchen und Unklarheiten sei vom Konzil beschlossen worden. Das
ist eine bewusste Irreführung der Gläubigen. Das Konzil ist was den NOM anbelangt unschuldig. Den hat
Paul VI. im Handstreich durchgesetzt! Das Konzil hatte lediglich angeregt, „den Tisch des Wortes reicher
zu decken“, d.h. eine größere Auswahl an Lesungen aus der Bibel zuzulassen und Epistel und Evangelium
in der Landessprache zu verlesen. Im übrigen „soll die lateinische Sprache in den lateinischen Riten
erhalten bleiben“. Man hat zwar die Auswahl der Lesungen erweitert, aber gleichzeitig unbequeme Textteile
einfach gestrichen, wie z.B. in der Lesung zum Fronleichnamsfest die Worte: „Wer also unwürdig dieses
Brot ißt oder vom Kelch des Herrn trinkt, der versündigt sich am Leibe und Blute des Herrn. Daher prüfe
sich ein jeder, und erst dann esse er von dem Brot und trinke aus dem Kelch. Denn wer unwürdig ißt und
trinkt, der ißt und trinkt sich das Gericht, da er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.“ Das paßte
nicht ins Konzept der Konzilstheologen, also: weg damit!
#45 Maledica 17:29:05 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Die Hl. Hildegard und die Mär von der Kräuterhexe Wie definieren Sie ein „blühendes Katholisches Land“?
Dies zu begreifen übersteigt Ihre kognitiven Fähigkeiten bei Weitem. Leider sehe ich mich nicht imstande,
mich so tief herabzulassen, um mich an Ihr Niveau anzugleichen
#43 Maledica 16:12:09 | Donnerstag, 15. Januar 2009
4 Jahrzehnte Das Volk Israel ist auch 4 Jahrzehnte durch die Wüste gewandert. So mußten wir auch 4 Jahrzehnte
Glaubenswüste erdulden, ehe nun wieder die katholische Liturgie nach dem De-facto-Verbot „freigegeben“
wurde. Doch die ewiggestrigen Alt-68er versuchen noch einen dynamischen Neuanfang des Glaubens durch tiefe
Spiritualität mit ihrem seichten Kindergaertenniveau in vehementer Intoleranz mitt allen Mitteln zu verhindern.
Würden diese Betonkatholiken die Kraft, die sie aufwenden, um den katholischen Glauben zu bekämpfen,
für den Einsatz FÜR die Krche verwenden, so wäre Deutschland heute ein blühendes katholisches Land.
Doch 4 Jahrzehnte Indoktrination der Kirchenhasser in den eigenen Reihen, auf den Lehr- und Bischofsstühlen
haben leider den totalen Glaubenabfal bewirkt
Ich bin ja immer unheimlich amüsiert, wenn gewisse Gläubige oder auch Pseudogläubige geradezu so tun,
als gebe es überhaupt erst seit dem Zweiten Vaticanum eine Liturgie und eine katholische Kirche… Was
sind schon fast 2000 Jahre gegen läppische vier Jahrzehnte?
#41 Vox e luce 14:24:55 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@gotthard Du hast so recht … nur beweisen kannst du nichts! Immerhin kann ich eine schlüssig begründete
These aufstellen. Die musst Du erst mal widerlegen… kannst Du aber auch nicht.
#39 Maledica 12:15:36 | Donnerstag, 15. Januar 2009
ordentlicher Ritus??? die vorkonziliare Theologie Also unsere Kirche kennt nur EINE Theologie, diese hat
sich kontinuierlich entwickelt. Es gibt keinen katholischen Glauben, der vor einem Konzil- welches auch
immer-anders als nach einem Konzil gewesen sein sollte. Wann wird eigentlich der NOM irgendwo auch mal
ordentlich gefeiert, so wie es das Konzil – das 2. Vaticanum- auch gefordert hat!? Der ordentlich Ritus,
wo die Sprache unserer Westkirche breiten Raum gewinnt, wo DIE Musik DER Liturgie Verwendung findet- der
Gregorianische Choral- so wie es auf dem 2. Vaticanum- ausdrücklich gefordert wurde!? Wo wird eigentlich
der NOM in Deutschland ordentlich gefeiert!? @Confiteor Sie sollten Ihren Namen ersetzen denn selbst das
von der Liturgie-Zerstörung vergewaltigte Confiteor wird im unordentlichen Ritus NIE verwendet, denn
es ist ungeschriebenes Gesetz, das solche Relikte der bösen bösen als vorkonziliar mit der Faschismuskeule
belegten Relikte genau wie der 1. Kanon ganz böse sind. Sünde und Opfer gibt es ja nicht mehr, denn
die Showmaster des unordentlichen Ritus sind bereits Protestanten, lediglich das Etikett ist noch katholisch.
Daher gibt es auch stets Aufschrei sollte der Papst, wie am WJT den 1. Kanon zu nehmen. Die Protestantisierer
haben bereits ihren eigenen selbstgestrickten Glauben und heulen und knirschen mit den Zähnen wenn sie
als getroffene Hund bellen und vor Augen geführt bekommen, das sich der Glaube nicht geändert hat, lediglich
die Showmaster sind NICHT (mehr) katholisch!!!
#38 Confiteor 11:44:12 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Clemens Paul In Anbetracht dieser dramatischen Entwicklung ist es doch als ein außerordentlich schönes
Geschenk anzusehen, das uns der Hl. Vater mit seinem Motu proprio geschenkt hat. Natürlich könnte man
das als Geschenk sehen. Ich wäre fast auch dazu geneigt. Mich hält nur ganz massiv davon ab, dass mit
der alten Messform auch die vorkonziliare Theologie wieder an Boden gewinnt. Die wäre der gesamten Entwicklung
der vergangenen 40 Jahre ziemlich abträglich. Die ist ein Phantom, ein Popanz ein Hut auf der Stange
(s. Wilhelm Tell), dem in sektiererische Gruppen gehuldigt wird, die aber nicht mehr flächendeckend sein
kann. …und das ist ganz gut so…!
#37 Maledica 11:34:50 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Kommunionpatene Welcher Priester benutzt eigentlich bei der Kommunionspendung im „ordentlichen“ Ritus
die verbindlich vorgeschriebene Kommunionpatene!!?? Na, es gibt eben den „außerordentlich“ guten, würdigen
und sakralen Ritus, tausende „unordentlicher“ Riten, die sich die Moderatoren auf der Showbühne selbst
inszenieren oder von den selbsternannten „Liturgiereferaten“ in den Ordinariaten auf Kindergartenniveau
basteln lassen und ganz rein theoretisch, völlig fiktiv und nur auf dem Papier den „ordentlichen“ Ritus
#36 pangelingua 11:31:58 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@Hans Bendix Die deutschen Bischöfe haben noch ganz andere Sachen ausgesessen. Und was gilt schon das
Wort eines Papstes heute noch? Ist doch nur Kollege (der seine eigene Meinung haben und sogar noch äußern
darf, mehr aber nicht)!
#35 Hans Bendix 10:36:44 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Warum nur fehlt eigentlich der deutschen Übersetzung der Institutio Generalis zur dritten Auflage des
Missale Romanum aus dem Jahre 2002 immer noch die rechtliche Verbindlichkeit? Wollen die deutschen Bischöfe
die darin enthaltenen Veränderungen gegenüber der zweiten Auflage durch hinhaltenden Widerstand etwa
aussitzen?
#34 Maledica 09:10:25 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Unordentlicher Ritus Normalität ist weiterhin der reformierte Usus des römischen Ritus. Normal ist,
daß sich 99% der Priester nicht an das neue Messbuch halten und so ihren eigenen Ritus basteln. Das ist
auch so von oben-nicht von ganz oben-gewollt. Man betrachte sich nur die „Liturgiehilfen“ und Mappen der
Bistümer und des deutschen liturgischen Institutes, entgegen den Weisungen aus Rom!
@gotthard (aka gottlos) Mit sichtbarer Ergriffenheit folgten die Zuhörer der Schlichtheit und Feierlichkeit
des Gottesdienstes bei den V-II-Events kann man dies nicht behaupten! „Ein Gang über den Parkplatz der
Abtei Mariawald dokumentierte: Viele Gläubigen waren schon am frühen Morgen von Aachen, Köln, Bonn
sowie anderen Städten und Dörfern aus aufgebrochen, um zeitig zum Beginn des Gottesdienstes um 10 Uhr
vor Ort zu sein“ Bei den Anhängern des V-II ist das eher nicht der Fall! Die sind schon alle in ihrem
Himmel. …das die Heilige Kommunion … von den Gläubigen nur kniend empfangen werden kann. Das sollte
doch wohl äußerst selbstverständlich sein!!! Das wird Gott sicherlich gefreut haben – zumal die Gläubigen
(und nur solche waren da) vorher noch die Ohrenbeichte ablegen konnten. Grundlage für den würdigen Empfang
des hlg. Opferlammes Jesus Christus in der Gestalt der gültig konskrierten Hostie! Der überwältigende
Andrangam Sonntag bezeugte nach Angaben der ‘Kölnischen Rundschau’, daß die Ende November 2008 angekündigte
Rückkehr des Klosters zur Tradition bei vielen Katholiken in der Region dankbare Aufnahme und Unterstützung
fand Jawoll! Und so wird die ewig gültige hlg. tird. Liturgie ihren Triumphzug fortsetzen bis sie allenortes
nur noch zelebriert wird. Zur Ehre Gottes und den Seelen der Menschen zur Heilung! Es ist gut dies zu
wissen! Und beruhigt die Seele ungemein zu wissen, daß sie nach Hause kommen darf!
#32 Gotthard 00:07:21 | Donnerstag, 15. Januar 2009
@vox et luce scheint ein Umdenken stattzufinden. Der neue Ritus hat die Kirche zu einer kraftlosen Sekte
gemacht. Du hast so recht … nur beweisen kannst du nichts!
furchtbares Konzil Die Lebensweise der Trappisten war schon zu Zeiten VOR dem furchtbaren Konzil in Deutschland
keine sehr gefragte … Welches furchtbare Konzil? Etwa das tridentinische Konzil?
Herr Zehnter, nehmens doch Ihre Bärlis mit ins Oberland, wo substanzlose Bereitschaft für jeden Unsinn
keine Rolle spielt. Zu empfehlen: Katechismusunterricht.
Motivation „Ein Gang über den Parkplatz der Abtei Mariawald dokumentierte: Viele Gläubigen waren schon
am frühen Morgen von Aachen, Köln, Bonn sowie anderen Städten und Dörfern aus aufgebrochen, um zeitig
zum Beginn des Gottesdienstes um 10 Uhr vor Ort zu sein“ – berichtet die Zeitung. wie viele Autos aus
der Region standen an den Sonntagen davor auf dem Parkplatz? Die Abtei ist ein beliebter Ort. Natürlich
waren durch die Werbung auf allen möglichen Kanälen viele andere Neugierige gekommen… auch der „usus
extraordinarius“ hat seine Groupis und Fangemeinde. Die Lebensweise der Trappisten war schon zu Zeiten
VOR dem furchtbaren Konzil in Deutschland keine sehr gefragte …
Missa Tridentina – Hauptsache der liebe Gott verstehts Warum nicht. Die Missa von 1570 war die Messe meiner
Jugend. Ich war gerne Ministarnt und kann heute noch die lateinischen Gebete, obwohl ich als Kind nichts
verstanden habe. Hauptsache der liebe Gott verstehts, sagte der Kapuziner, du brauchst es nicht verstehn.
Als Student konnte ich es verstehen, obwohl das Deutsch oft wie ein Kirchenchinesisch klang. Bei der Jesuitenmission
in China wurde tatsächlich die Messe in Mandarin (Hochchinesisch) gefeiert. Es gab einen großen Zulauf
der Chinesen und viele Taufen. Aber dann wurde diese chinesisch- katholischen Kirche durch die unfehlbare
Weisheit Roms verboten und die Chinesen interessierten sich kaum noch für dien lateinischen Import. Für
viele ist die alte Messe gewiß ein interessantes Event und für Touristen gewiß so interesant wie die
Maskentänze im Tibet. Das Interesse an Religion (möglichst exotisch, historisch soll es sein) nimmt
zu, und so hat die Tridentina eine Chance, im religiösen Tourismus unser Zeit ein Bedürfnis zu befriedigen.
Hoffentlich wird daraus keine Missia Trendina. Wir gratulieren und wünschen den Trappisten viel Ordennachwuchs.
Zu empfehlen: die Bücher des Trappisten Thomas Merton. Laudetur Jesus Christus T
Nun, werter Clemens Paul, Sie fragten, wer zu bestimmen habe, was als normal empfunden werde oder als
Normalität zu gelten hätte. Mit Verlaub, aber diese Frage ist bereits durch die seitens des Pontifex
gewählte Terminologie im entsprechenden Motuproprio (scil. ritus ordinarius & extraordinarius) in extenso
geklärt.
#24 Clemens Paul 20:08:48 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Ordentlich und außerordentlich @ HBR Rein rechtlich gesehen sind beide Formen des römischen Ritus vollkommen
gleichwertig. Wer aber bestimmt, was als „normal“ empfunden wird oder als „Normalität“ zu gelten hat?
Was ist schon „normal“? 86 % der deutschen Katholiken gehen überhaupt nicht (mehr) in die Kirche – weder
in die ordentliche noch in die außerordentliche Form des römischen Ritus. In Anbetracht dieser dramatischen
Entwicklung ist es doch als ein außerordentlich schönes Geschenk anzusehen, das uns der Hl. Vater mit
seinem Motu proprio geschenkt hat. Messfeiern in der außerordentlichen Form verzeichnen immerhin einen
zwar langsamen, aber stetigen Zuwachs. Das bringt die ordentliche Messform seit 40 Jahren nicht zustande.
@ HBR…AUSSERORDENTLICH… Der Usus antiquor hingegen ist lediglich die außerordentliche Form des römischen
Ritus. Sie gehören scheinbar zu jenen, die das Wort „außerordentlich“ wieder neu für sich entdeckt
haben!? Ob Sie die Bedeutung dieses Wortes auch voll erfaßt haben, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.
Mich würde jedoch interessieren, ob Sie mir mit der gleichen Eifrigkeit wie bei „Usus“ auch den Unterschied
zwischen einem „ordentlichen“ und einem „außerordentlichen“ Kommunionspender erklären können. Fakt
ist jedenfalls: Wenn die sogenannte „außerordentliche“ Form des Römischen Ritus genauso außerordentlich
ist, wie der außerordentliche Kommunionspender, dann muß man sich um die Zukunft dieses Usus keine Sorgen
machen.
@Clemens Paul Außerordentlich meint in diesem Zusammenhang, dass der seit dem 16. Jhd. gültige alte
Ritus zwar gefeiert werden darf, aber nicht die Regel darstellt. Normalität ist weiterhin der reformierte
Usus des römischen Ritus.
#20 Clemens Paul 19:19:28 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@ HBR lediglich die außerordentliche Form Hinsichtlich der Terminologie von „ordentlich“ und „außerordentlich“
liegt bei Ihnen möglicherweise ein Missverständnis vor. Die Bezeichnung „außerordentliche Form“ meint
keine Abwertung gegenüber der „ordentlichen Form“ des römischen Ritus, als ob es sich dabei um etwas
Minderwertigeres handeln würde. Dieser Eindruck kann entstehen, wenn Sie schreiben, beim Usus antiqor
handele es sich „lediglich“ um die außerordentliche Form des römischen Ritus. Was heißt hier „lediglich“?
Vom Wortsinn der Bezeichnung „außerordentliche Form“ scheint mir etwas anderes gemeint zu sein, das diese
Form als etwas Besonderes hervorhebt und eben nicht abqualifiziert. Das ist auch so, wenn man beispielsweise
sagt: „Das ist eine außerordentliche Leistung“ oder „Das Essen war außerordentlich lecker.“ Damit ist
ja keine Abwertung gemeint. Im Gegenteil.
#19 carolusmagnus 18:48:39 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Alte Messe im Bistum Aachen „So feierte der im Juni 2002 gestorbene Pfarrer der zu Mechernich zählenden
Dörfer Floisdorf und Berg, Hw. Heinz Jumpertz, unbeirrt die Messe nach Altem Ritus.“ In Berg wird sie
auch heute noch so gefeiert. Im Bistum Aachen ist die Tendenz der Zelebrationsorte der „alten Messe“ steigend.
In der Stadt Aachen wird sie zelebriert, auch in Herzogenrath, Kohlscheid, Kloster Steinfeld, Mönchengladbach
und nun Mariawald und zukünftig in Kloster Reichenstein. Weitere Orte werden folgen.
der ordentliche Ritus Das Motu Proprio summarum pontificum stellt eindeutig klar, dass der neue Usus die
ordentliche Form darstellt. Der Usus antiquor hingegen ist lediglich die außerordentliche Form des römischen
Ritus. Wenn einige Altgläubige etwas anderes meinen, ist es ihr Problem. Nur ist es natürlich unkorrekt
Der NOM ist einfach defizitär Ich finde diese pseudofrommen Grabenkämpfe à la „Wer von uns ist denn
nun heiliger?“ Darum geht es doch gar nicht, denn nur Gott selbst kann den Seelenzustand jedes Einzelnen
beurteilen. Es geht darum, daß der neue Ritus am Reißbrett entworfen wurde und einfach gemac ht ist
und viele Defizite aufweist, selbst wenn er korrekt gefeiert wird, ad dominum, Latein, nur Mundkommunion
etc.
tja so isser, der größte Lügenhund in Sachen Liturgie und Tradition auf kreuz.net trägt den Namen
HBR. Wie schön, dass er sich in dieser Rolle offenbar gefällt und Tag für Tag die selben Lügen aufbackt.
Die Frage ist bloß, was er sich von seinen ständigen Lügen verspricht? Es glaubt ihm doch eh keiner,
da können die ständigen Lügen ja eigentlich nur dazu dienen, dass er sich selbst seine kleingeistige
Angstseele zu beruhigen versucht.
Es wird ja niemand, vielleicht noch nicht einmal die Konventualen von Maria Wald, gezwungen, die Hl. Messe
im ritus ordinarius zu hören, oder dort die Kommunion zu nehmen. Wer das nicht will, dem stehen ja seit
SumPont eine wachsende Zahl anderer Möglichkeiten zu Gebote. Schön, man findet ästhetische Befriedigung
und womöglich gar sein Seelenheil, wenn man die Messe im ritus extraordinarius hört; und das will ich
keineswegs kleinreden. Aber, wieso bedarf es dann stets des abstoßenden Gezänks über ästhetische Fragen
(z.B.: „Meine Messe ist heiliger als deine!“ …) Ist nicht gerade das Gezänk der Beweis dafür, daß
man das, was man im ritus extraordinarius -vorgeblich- gefunden zu haben behauptet (scil. Ruhe, Frieden,
Heil, … regnum veritatis et vitae, regnum sanctitatis et gratiae, regnum iustitiae, amoris ac pacis)?
Wie verhält man sich, wenn man gefunden hat, was man suchte? Eifert und geifert man dann? Und wenn man
eifert und geifert … ?
#11 pangelingua 17:03:43 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Ömchen über 70? Ja, HBR, das hätten Sie gerne so. Würde besser in Ihr modernistisch-viertelgläubiges
Weltbild passen. Leider sind es gerade junge Familien und Leute unter 30, die sich für den außerordentlichen
Ritus interessieren. Hier gibt es Brot statt Steine, aber bleiben Sie ruhig bei Ihren Fast-food-Klerikern
und gehen Sie jeden Sonntag statt in eine Hl. Messe zu Mcdonalds (= NOM, nicht ordentlicher, sondern unordentlicher
Ritus).
Hebräisch??? セルジフ @Das was der Teufel trägt (finde mein hebräisch gerade nicht) Versuchen Sie
hier Ihre Inkompetenz zu verbergen??? übrigens, hebräisch sieht so aus: www.talmud.de/…_Alphabet.221.0.html
Also, 2 Versuche haben Sie noch frei, diese „セルジフ“ Schriftzeichen zuzuordnen. Damit es auch Ihnen
nicht allzu schwer fällt, gebe ich einen Tip: Das Land, wo man so schreibt fängt mit „J“ an und hört
mit „apan“ auf Na haben Sie es jetzt erraten???
Nur, über den Konvent, der doch der vermeintlich eigentliche Revitalisierungs- und Beglückungsadressat
sein soll, kein Wort! Ob der das so einfach mitmachen wird …
@ (finde mein hebräisch gerade nicht) und HBR Genau! Damen, die unter Bettflucht leiden, gehen zu nächtlicher
Zeit in die Messe (anschliessend Frühstück, damit es auch lohnt)