Jahrelang haben die Oberhirten die Katholiken mit ungültig gegebenen Generalabsolutionen hinter das Licht geführt. Jetzt stellt sich heraus, daß der Heilige Joseph keine Beichtstühle hergestellt hat.
Die von den Bischöfen bezahlte Agentur ‘kipa’ intrigiert gegen das von den Bischöfen verordnete Verbot der – ungültigen – Generalabsolution.
(kreuz.net) „Der Hl. Joseph hat nun einmal nicht den ersten Beichtstuhl gezimmert“ – zitierte die ‘Katholische
Internationale Presseagentur Kipa’ in einem heutigen Beitrag unter dem Titel „Nie gebeichtet“ einen Kurztext
des umstrittenen deutschen Theologen Pater Karl Rahner († 1984).
Die ‘Kipa’ hat ihren Sitz in Freiburg
in der Nordschweiz und finanziert sich vorwiegend aus Mitteln kirchlicher oder kirchennaher Institutionen
der Schweiz.
Die Publikation des Rahner-Textes steht in Zusammenhang mit der heute veröffentlichten
Erklärung der Schweizer Bischöfe, daß die theologisch ungültigen Generalabsolutionen in der Schweiz
nicht länger erlaubt sind.
Nach gültiger Sakramenten-Theologie dürfen Generalabsolutionen nur bei
Vorliegen einer unmittelbaren Todesgefahr gespendet werden. Ist die Gefahr abgewendet, ist die Beichte
nachzuholen.
In dem von der ‘Kipa’ ausgegrabenen Text, erklärt Pater Rahner, daß es viele Jahrhunderte
ohne „Andachtsbeichte“ gegeben habe: „Ein Augustinus hat nie gebeichtet.“
Es habe Jahrhunderte gegeben,
wo die Bischöfe Galliens predigten, Buße zu tun, aber erst auf dem Sterbebett zu beichten.
Konzilien
hätten davor gewarnt, einem jungen Mann in Todesgefahr das Sakrament zu spenden, weil er wieder gesund
werden könnte, und ihm dann die lebenslangen Bußverpflichtungen viel zu schwer werden könnten.
Während
man in der Väterzeit nur einmal im ganzen Leben, und da nur im Notfall das Sakrament habe empfangen können,
hätten Partikularsynoden in der Karolingerzeit jeden zur dreimaligen Beichte im Jahr verpflichtet.
Bis
ins hohe Mittelalter habe die Ansicht geherrscht, daß man im Notfall auch vor dem Laien beichten müsse.
Mit diesem Text redet Pater Rahner – und die ‘Kipa’ – vor einem historisch halbgebildeten und religiös
lauen Publikum dem Relativismus und Laxismus das Wort.
Denn in allen von Pater Rahner geführten Epochen
ging es nicht im Traum darum, eine Sündvergebung ohne Sündenbekenntnis einzuführen, sondern vielmehr
die Härte der christlichen Bußpraxis zu schützen.
Zu behaupten, daß der Heilige Augustinus „nie gebeichtet“
habe, ist eine billige Rattenfängerei, solange man nicht die strenge Bußpraxis seiner Zeit betont.
Mit dem heutigen der Beichte und Buße völlig entfremdeten Generalabsoutions-Katholiken hat das alles
nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Nur wer der Härte der Buße der Alten das Wort reden will – das
wäre in unserer religiös verweichlichten Zeit wohl nötig – darf diese Beispiele verwenden.
Im übrigen
muß man betonen, daß Augustinus, die gallischen Bischöfe und die karolingischen Partikularsynoden von
den vielen modernistischen Praktiken, derer sich die in den 1960er Jahren erfundenen Konzilskirche brüstet,
erst recht nichts gewußt haben.
Email-Adressen der Empfänger
41 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Abwandlung des letzten naseweisen Satzes! Im übrigen muß man betonen, daß Augustinus, die gallischen
Bischöfe und die karolingischen Partikularsynoden von den vielen Altritus-Praktiken, derer sich die in
den 1980er Jahren erfundene lefebvristische Priestergemeinschaft brüstet, erst recht nichts gewußt haben.
@matt3 Ich war bisher der Meinung, dass Sie auch vom Sündenfall ausgehen. Aber wenn dem nicht so ist,
werden Sie mit mir schrulligem Katholiken wohl auf keinen grünen Zweig kommen.
RT73: nein, da kann ich ihnen absolut nicht zustimmen… denn das geht ganz stark in Richtung RKK-Schrulligkeit,
erbsündiger Mensch, Jesus kann alles, wir sind nichts… diese Leier eben. Da gehen unsere Anschauungen
weit weit auseinander und diese Kluft werden wir zwischen uns nicht beseitigen.
@matt3 Aber nur durch die Konfrontation mit diesem „Fegefeuer der Seele“ kann aus meiner Sicht die Schuld
wahrhaft getilgt werden Wenn Sie „Schuld“ durch „Strafe“ ersetzen, kann ich Ihnen zustimmen. Die Schuld
für unsere Sünden hat Christus aber für uns am Kreuz beglichen, da der Mensch selbst dazu niemals in
der Lage gewesen wäre. Der Mensch wurde von Gott erschaffen und hat alles von Ihm empfangen; daher kann
er seine Schuld nicht selbst begleichen, da er doch nichts aus sich selbst hat, womit er sie sühnen könnte.
Weil wir also alle Sünder sind, kann keiner für die Schuld des anderen oder seiner selbst eintreten.
Dazu ist also die stellvertretende Sühne des gerechten Christus nötig. „Ein solcher Hoherpriester war
für uns in der Tat notwendig: einer, der heilig ist, unschuldig, makellos, abgesondert von den Sündern
und erhöht über die Himmel; einer, der es nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohenpriester zuerst
für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für allemal
getan, als er sich selbst dargebracht hat.“
@RT73 Sie gehen offensichtlich davon aus, dass Gott den Sünder mit Schuldgefühlen straft. Der Mensch
straft sich jedoch durch die Sünde selbst. Ich würde sagen zunächst einmal schädigt er durch die Sünde
seine Seele. Natürlich muss es auch ein Eingeständnis dieses Sachverhalts geben, das infolge der fortlaufenden
Abstumpfung durch die Sünde nicht mehr gegeben sein mag. Das wäre dann eben der Weg Richtung endgültiges
Verderben der Seele. Bloß bei solchen hilft aus meiner Sicht erst recht keine Beichte mehr, da sie ohnehin
kein Schuldbewußtsein mehr haben und somit quasi bereits Mord an ihrem Inneren begingen. Der Folge eines
Seelenschadens sind aber aufkommende Schuldwehen, die zu erdulden ähnlich schmerzhaft sind, wie das Feuer,
das sonst aus einer klaffenden Körperwunde hervorbrechen mag. Dieses Feuer brennt nun in der Seele. Aber
nur durch die Konfrontation mit diesem „Fegefeuer der Seele“ kann aus meiner Sicht die Schuld wahrhaft
getilgt werden und die Seele auch wieder genesen, sodass sich das Leben von Gott her für den Menschen
wieder auftut.
@matt3 wenn er sie mich nicht mehr spüren lässt Sie gehen offensichtlich davon aus, dass Gott den Sünder
mit Schuldgefühlen straft. Der Mensch straft sich jedoch durch die Sünde selbst. Das schlechte Gewissen
ist das Bewusstsein, dass man die Liebe Gottes zurückgewiesen und dagegen verstoßen hat. Nach Ihrer
Logik wäre aber die Sünde vergeben, sobald der Mensch die Folgen nicht mehr bemerkt. Viele Menschen
sind jedoch so abgestumpft gegenüber der Sünde, dass sie oft kein schlechtes Gewissen haben. Aber ohne
Einsicht in die eigene Sündhaftigkeit ist keine Reue möglich, also auch keine Vergebung. Und ab diesem
Punkt widerspricht Ihre Argumentation sich selbst. Des weiteren hat die Sünde zwei Folgen: Die Sündenschuld
und die Sündenstrafe. Sie argumentieren mit der Sündenstrafe gegen die Beichte, obwohl in der Beichte
„nur“ die Sündenschuld nachgelassen wird. Paulus spricht von der Selbstprüfung in Bezug auf die Frage,
ob man würdig ist, zur hl. Kommunion hinzuzutreten, und nicht als Vergebung der Sünde.
@RT73: ich sage Ihnen was Gott hat mir dann vergeben, wenn mich meine Sünden nicht mehr zwicken, bzw.
im umgekehrten Sinn eben: wenn er sie mich nicht mehr spüren lässt. Bis dahin ist es notwendig, dass
ich an der Auseinandersetzung mit meiner Schuld arbeite und auch leide. Das ist ein notwendiger Prozess
in der Entwicklung des Menschen. Ihr Katholiken macht es euch ja eigentlich gar leicht. Da kommt so ein
Karacic zum Priester und meint: „vergib mir mal schnell meine Kriegsverbrechen“. Sicher doch: zwei Vaterunser
und passt schon. Glauben Sie etwa damit ist dessen Schuld getilgt? Diesen Menschen werden seine Sünden
verfolgen und sie werden immer wieder in ihm auflodern und brennen wie das Feuer der Hölle und er muss
es bewältigen niemand sonst. Jeder soll sich selbst prüfen? Na dazu dient die Messe ja auch. Die Eucharistie
wird ja erst am Ende ausgeteilt. Da hat man im Vorfeld genug Zeit sich darauf einzustimmen. Paulus sagt
ja hier auch nicht konkret was von Beichte. Er sagt, dass sich die Christen vorher bewußt machen sollen,
dass sie kein Stück Brot essen, sondern den Leib Christi in sich aufnehmen.
@matt3 Das Hl. Messopfer tilgt zwar die lässlichen Sünden, nicht jedoch die schweren. Nicht umsonst
schreibt Paulus „Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig
am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und
aus dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist,
der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt.“ Reue und Wiedergutmachung sind zwar nötige
Voraussetzungen, jedoch für sich genommen nicht ausreichend, um die Vergebung schwerer Sünden zu erlangen.
Denn wenn diese schon ausreichten, könnte sich der Mensch selbst von der Sünde befreien. Da die schwere
Sünde aber den Menschen vom Bund der Liebe Gottes trennt, den er in der Taufe mit Ihm geschlossen hat,
kann der Bund nicht von einer Seite allein erneuert werden. Für einen gültigen und wahren Bund sind
immer zwei Parteien von Nöten. Die Beichte ist das erneute Bundesangebot Gottes an den Menschen, der
im Bekenntnis seiner Sünden darin einwilligt.
ein Mensch erlangt Vergebung durch innere Reue… und dadurch, dass er an den Menschen, an denen er sich
etwa versündigte Wiedergutmachung leistet und nicht indem er das einem Priester aufs Aug drückt, so
als würde das den angehen oder interessieren. Da tun mir ja die Priester leid bei dem Unsinn den die
sich anhören müssen nur weil man den Menschen eingeredet hat die Beichte sei so notwendig. Das allg.
Messopfer dient doch bereits als kollektives Sühneritual. Da muss man nicht noch im Detail auf die Schuld
eines jeden Einzelnen eingehen.
Lieber Herr RT73: Die Beicht gilt mittlerweile… …als ein vergessenes Sakrament. Wobei die äußeren
Umstände – Beichtstuhl oder nicht – nicht ausschlaggebend sind. Die Ohrenbeichte ist für mich eine der
sozialsten Erfindungen der Menschheit, es mag für andere Menschen aber unangenehm sein. Wie gesagt, ist
das zweitrangig. Dass aber die Beichte unumgänglich ist zur Versöhnung mit unserem Schöpfer, und nur
ein kleiner Schritt in Anbetracht, was wir ihm im Laufe unseres Lebens antun, dass weiß doch niemand
mehr, weil den Alten gesagt wurde, die Beichte sei überflüssig, den Jungen darüber garnichts und der
Vorgang selber in die Schmuddelecke für Psychologen und Krimiregisseure gestellt worden ist. Als hätte
unser Heiland die Beichte nicht selber und mit überlieferten Worten eingesetzt – indem die Apostel beauftragt
wurden, das Evangelium zu verkünden u n d Sünden zu vergeben. Die Beichte als Todsakrament wiederbelebt
unsere Zwiesprache mit dem Schöpfer. jedoch habe ich heutzutage den Eindruck, dass nurmehr diese Seite
bei vielen Priestern im Vordergrund steht und die soteriologische Bedeutung der Beichte oft ganz in Vergessenheit
gerät Ein Seelsorger hat eine andere Motivation als ein Seelenretter. Danke deswegen für Ihre Beobachtungen.
@Tolerant Zwar spielt die psychologische Seite bei der Beichte durchaus eine Rolle, jedoch habe ich heutzutage
den Eindruck, dass nurmehr diese Seite bei vielen Priestern im Vordergrund steht und die soteriologische
Bedeutung der Beichte oft ganz in Vergessenheit gerät. Die Beichte ist ein Sakrament und wie bei jedem
Sakrament ist Gott der eigentlich handelnde und der Priester lediglich ein Werkzeug. Wer den Beichtvater
nur als kostenlosen Psychiater sieht, hat letztlich nichts verstanden. Es geht primär nicht um die Beruhigung
des Gewissens oder um das persönliche Wohlbefinden, sondern um die Frucht der Erlösung, die uns im Bußsakrament
zuteil wird. Die Vergebung der Sünden in der Beichte ist keine fromme Vorstellung, sondern fundamentale
Realität. Welch großes Geschenk, das uns Christus bereitet hat! Zu Ihrem Beispiel: Es gab und wird immer
tragische Fälle geben, in denen ein Priester entweder zu hart oder zu lasch reagiert. Aber man darf nie
vergessen, dass jeder Beichtvater auch ein Beichtender ist, der weiß, wie es „auf der anderen Seite des
Gitters“ aussieht. Und um den Pönitenten nicht unangemessen vor den Kopf zu stoßen, braucht es keine
psychologische Ausbildung, sondern nur einen gesunden Menschenverstand und ein bisschen pastorales Gespür.
Des weiteren ist jeder Katholik dazu verpflichtet, einmal im Jahr zu beichten. Aber ich denke, jeder,
der diesen Schatz der Kirche auch nur ansatzweise begreift, wird gern öfter davon Gebrauch machen.
Beichte Ja, nur W I E ? T Unsere Kirche fordert: Todsünden müssen gebeichtet werden. Sie empfiehlt die
Andachtsbeichte. Es ist jedem Menschen selbst überlassen, wie oft er beichten will. Heute sind viele
Beichtpriester gut psychologisch ausgebildet, was früher (und bei Edelkatholiken heute noch) nicht immer
der Fall ist. Beispiel: Meine Großmutter hatte ein lediges Kind und der Kindesvater hatte sie sitzen
lassen. In ihrer Not ging sie zu einem Priester zur Beichte. Der hatte nur den kirchlichen Trost: „Du
bist eine Sau.“ Seitdem beichtete meine Großmutter erst vor dem Sterben wieder, bei einem guten barmherzigen
Priester. Ich ging als junger Mann eine Zeit wöchentlich zur Beichte. Als sich ein Beichtvater auffallend
nur an der „Unkeuschheit“ interessierte hatte ich lange die Nase voll. Unsere Kirche hat gute Beichtväter. –
Eines ist aber trotzdem sicher: Jesus hat keine Ohrenbeichte eingeführt.Aber vielleicht irre ich mich
und weiß noch nicht, dass neben dem Bußprediger Johannes am Jorden schon Beichtstühle aufgebaut waren,
in denen katholische Priester die Beichten der frisch Getauften (ohne christliche Taufformel übrigens!)
anhörten. Arme Steinzeit- Menschen, armer Adam, nirgendwo ein Sündenhäuschen in der Nähe. Oder kann
Gott auch ohne sein edel katholisches Bodenpersonal selbst Sünden vergeben? –
richtig, das sollten vielleicht einige bedenken, wenn sie die Beichte so in den Schmutz ziehen. Wer in
den ersten Jahrhunderten nach der Taufe in schwere Sünde fiel, blieb zeitlebens aus der Sakramentengemeinschaft
ausgeschlossen. Erst seit dem Donatistenstreit war die Möglichkeit einer Wiederaufnahme gegeben. Unter
dieser Perspektive erscheint die heutige Bußpraxis doch eher lasch. Verstehen sie mich nicht falsch:
Ich will nicht die Zustände der ersten Jahrhunderte wiederherstellen, sondern sage lediglich, dass man
heute die Dramatik der Sünde und die Gnade des Beichtsakraments häufig unterschätzt. Des weiteren muss
ich anfügen, dass scheinbar für die Schweizer Bischofskonferenz seit dem Jahr 1973 ein Indult zur Lockerung
der Erteilung der Generalabsolution vorlag. Somit war die Absolution bisher wohl gültig, jedoch – meiner
Ansicht nach – von eher geringem Nutzen für das Heil der Gläubigen.
Beichte Richtig ist, daß das Bußsakrament erst später so, wie wir es heute verstehen, ins Bewußtsein
der Gläubigen gerückt ist. Nur so ist zu erklären, daß im Altertum der Brauch herrschte, sich erst
auf dem Sterbebett taufen zu lassen, so z. B. Kaiser Konstantin I. Auch der hl. Ambrosius war bei seiner
Wahl zum Erzbischof von Mailand noch nicht getauft. Wer das Weihesakrament anstrebte miußte natürlich
getauft werden.
#27 Biene Maja 21:35:32 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Antwort das richten ist gut da wird man in die richtige Richtung ausgerichtet die innere Haltung wird
zum Guten verändert Gott erzieht einen wenn mans zu lässt seien wir dankbar für die Beichte Biene Maja
ist krank Bauchgrippe und gehe bald schlafen Gute Nacht!
wobei sich wie gesagt – das Gebot „Richtet nicht“ auf Menschen bezieht. Selbstverständlich muss der Priester
einen Sachverhalt – in diesem Fall die Sünde – beurteilen, um angemessen auf den Pönitenten einzugehen
und ihm entsprechenden Rat zu geben.
#22 pangelingua 20:41:57 | Mittwoch, 14. Januar 2009
@matt3 Was Sie da von sich geben, ist wirklich kompletter Schwachsinn. Nur ein Beispiel: Jesus sagt: „Richtet
nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“. Was, bitte sehr, hat das mit Sündenvergebung zu tun? Der Beichtvater,
der Sünden vergibt (oder auch nicht), richtet nicht, sondern spricht den Sünder nach den Richtlinien
der Kirche (die sich streng an den göttlichen Geboten orientieren) von seinen Sünden frei. Was hat das
mit Richten zu tun?
Der Jesus hat sich ja selbst widersprochen… wieso sagt er dann an anderer Stelle: „richtet nicht“? Wie
sollen sie von der verliehenen Macht des Sündenvergebens Gebrauch machen, ohne den Menschen zu be- –
und im Falle der Nichtvergabe – zu verurteilen? Wie kriegt man das beides unter einen Hut? Oder wie kriegt
man unter einen Hut, wenn er sagt: „was nennst du mich gut, nur Gott ist gut“ und dann sagt er „ich bin
der Weg, die Wahrheit und das Leben“… einmal so einmal so. Einmal bin ich Gott dann bin ichs wieder
nicht, je nach Tagesverfassung halt. Einmal sagt er „fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib zerstören“
und dann hat er selbst Todesangst vor seiner Kreuzigung. Euer Jesus war ja im Grunde auch ein partieller
Heuchler. Er hat den Dingen vorgegriffen ohne sie geistig realisiert zu haben. Und von dieser Heuchelei
nährt ihr euch heute noch.
dann stellt sich allerdings die Frage, bei wem mehr Arroganz zu finden ist: Bei der Kirche, die den Auftrag
des Herrn erfüllt und als Dienerin die Gnade Gottes den Menschen vermittelt, oder bei Menschen, die sagen,
sie seien auf diese vom Herrn eingesetzte Mittlerschaft nicht angewiesen. „Wer euch [die Apostel] ablehnt,
lehnt mich ab.“
Diese Stelle ist in der Tat eine Zumutung… man möchte daraus schließen, dass er es der Willkür seiner
Jünger überlässt Gottes Gerechtigkeit zu üben, so als ob sie bereits absolut die Güte einer Person
beurteilen könnten. Aber wie dem auch sei: was kümmert einen das Urteil der Jünger, wenn man als die
Vergebung bei Gott einholt. Die Gewalt Gottes steht ja wohl höher. Ich brauche diese Mittlerschaft in
der sich andere mächtig vorkommen jedenfalls nicht.
@RT73: was für eine lächerliche Begründung… weil den Leuten damals diese Schikane noch nicht in den
Sinn gekommen ist, sind sie rückwirkend davon entschuldigt. Es musste erst noch ein paar Jahrhunderte
verstreichen bis der Kirche der Blödsinn eingefallen ist. Da können sie aber froh sein, dass die Kathie
so gnädig mit ihnen ist. Was bildets ihr euch eigentlich ein? So eine dumme Arroganz ist der des damaligen
Judentums bestechend ähnlich. Der Sünder kann damals wie heute auf euch verzichten.
@matt3 im Falle des reuigen Sünders im alten Bund tritt der Fall der physischen Unmöglichkeit der Ohrenbeichte
aus can. 960, da das Beichtsakrament zu dieser Zeit (im Alten Bund) noch nicht eingesetzt war
ich bin mir sicher… wenn ein reuiger Sünder am Ende seines Lebens auf dem Sterbebett sein Herz zu Gott
erhebt und seine Vergebung anfleht, dann wird er erhört und braucht dazu keinen Priester. Brachte nicht
Jesus selbst das Gleichnis vom reuigen Sünder der sich im Tempel an die Brust schlägt und keine vielen
Worte macht? Er ging gerechtfertigt nach Hause und gab es da etwa die Ohrenbeichte? NEIN!
kirchenrechtlich ist die Sache recht eindeutig: Can. 960: Das persönliche und vollständige Bekenntnis
und die Absolution bilden den einzigen ordentlichen Weg, auf dem ein Glaubiger, der sich einer schweren
Sünde bewusst ist, mit Gott und der Kirche versöhnt wird; allein physische oder moralische Unmöglichkeit
entschuldigt von einem solchen Bekenntnis; in diesem Fall kann die Versöhnung auch auf andere Weisen
erlangt werden. Can. 961: §1. Mehreren Pönitenten gleichzeitig kann ohne vorangegangenes persönliches
Bekenntnis die Absolution in allgemeiner Weise nur erteilt werden: 1- wenn Todesgefahr besteht und für
den oder die Priester die Zeit, die Bekenntnisse der einzelnen Pönitenten zu hören, nicht ausreicht;
2- wenn eine schwere Notlage besteht, das heißt, wenn unter Berücksichtigung der Zahl der Pönitenten
nicht genügend Beichtvater vorhanden sind, um die Bekenntnisse der einzelnen innerhalb einer angemessenen
Zeit ordnungsgemäß zu hören, so dass die Pönitenten ohne eigene Schuld gezwungen waren, die sakramentale
Gnade oder die heilige Kommunion längere Zeit zu entbehren; als ausreichend begründete Notlage gilt
aber nicht, wenn allein aufgrund eines gro§en Andrangs von Pönitenten, wie er bei einem großen Fest
oder einer Wallfahrt vorkommen kann, nicht genügend Beichtväter zur Verfügung stehen können…
_____ Die Generalabsolution in der SChweiz war immer gültig, weil … eine Generalabsolution wie in der
SChweiz praktiziert genau den gleichen Stellenwert hat wie das Confiteor in der Messe: Die lässlichen
Sünden werden getilgt. Ernsthaft bereute schwere Sünden sind bei ehrlicher Reue auch nachgelassen, aber
eben … man muss die nächste Gelegenheit zur Beichte aufsuchen und vorher ist auch nix mit Kommunionempfang.
Nur … die Schweizer Neugläubigen wissen dies alles natürlich nicht und glauben, die Generalabsolution
habe auch ihre schweren Sünden ohne Beichte endgültig getilgt.
#11 SignumSalutis 18:48:21 | Mittwoch, 14. Januar 2009
lies Rahner @ matt – lies Rahner – Du kannst nur gewinnen. Und frage dich danach, warum diese Seite hier
von sich behauptet „katholisch“ zu sein … SignSal
mein Papa ist übrigens auch ein Rahner-Fan der hat sich eben so ein paar Bücher von ihm gekauft die
den klingenden Namen tragen „Handbuch zur Pastoraltheologie“. Sind allerdings eher Wälzer als Handbücher.
Mit Lesen hab ichs nicht so, aber vielleicht schau ich doch mal rein dem „Leser“ und natürlich der kreuz.net
Redaktion zuliebe
Die Zeit der Rückbesinnung ist endlich gekommen ! Die freimaurerische Lügen-Maschinerie hat nur allzu
gerne die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und im Soge der Ungehorsamstendenzen einiger Diözesen nach
dem Vaticanum II. fleissig daran gearbeitet die unersetzlich NOTWENDIGKEIT DER HEILIGEN BEICHTE zur Lossprechung
von schweren Sünden – aber auch lässliche sollen regelmässig gebeichtet werden – zu unterminieren und
sie zu einem „unverbindlichen Pauschal-Psycho-Couch-Happening“ verkommen zu lassen ! Es zeichnet sich
endlich eine RÜCKBESINNUNG auch von Seiten der heiligen Mutter Kirche ab, derartige Misstände ( und
nicht nur bezüglich der heiligen Beichte…ich erinnere an die häretisch-sakrilgegischen Taten bezüglich
der heiligen Eucharistie…) vehement anzugehen und wieder die REINE LEHRE DER HEILIGEN MUTTER KIRCHE
als ALLEINIGE GRUNDLAGE zur Glaubensunterweisung vorzugeben ! ALLEINE in einer ehrlichen, demütigen und
reuebereiten HEILIGEN BEICHTE mit dem Willen zur anschliessenden UMKEHR ( d.h. ABKEHR von der Sünde !)
erfährt ein schwer sündig gewordener Mensch ( seien die Sünden rot wir Scharlach !) die Lossprechung
seiner Sünden, reingewaschen im KOSTBARSTEN BLUT CHRISTI…! in der BARMHERZIGKEIT CHRISTI ! Daran werden
keine Lügen-Philosophen je etwas ändern ! Bald dürfte das Laien-Diktat bloss noch ein „Auslaufmodell“
sein… und die HEILIGE MUTTER KIRCHE wird wieder in ihrem GLANZE DER SAKRAMENTALEN GNADENFÜLLE neu erstrahlen
!!!! Besondere Empfehlung: www.gloriapolo.net/
also obwohl ich Rahner nicht kenne wird er mir doch immer sympathischer… denn was kreuz.net mit so neurotischer
Vehemenz von sich weisst das kann nicht schlecht sein
Besteht die Redaktion aus Hellsehern und Pendlern? Soweit mir bekannt, hängt die Gültigkeit einer empfangenen
Generalabsolution gem. can. 962 § 1 CIC allein ab von a) der rechten Disposition der Empfänger und b)
deren Vorsatz, die schweren Sünden, deren sie sich bewußt sind, zu gegebener Zeit in Einzelbeichte zu
bekennen. Kennt die Redaktion (woher?) persönliche Disposition und Beichtvorsatz eines jeden Empfängers
einer jeden Generalabsolution in der Schweiz, daß sie deren Ungültigkeit so alert behaupten kann?