Heiliges Land
Forderung nach einem Kriegsverbrecher-Tribunal
Überlebende Kinder klammerten sich vier Tage lang an den Leichen ihrer Mütter, während israelische Kriegsverbrecher Rettungskräften den Zugang zu den Verletzten verweigerten. All das wird jetzt sogar der UNO langsam zuviel.
Die Toten im Gazastreifen kommen nie wieder zurück
Die Toten im Gazastreifen kommen nie wieder zurück
(kreuz.net) Führende Vertreter der UNO und von Menschensrechts-Gruppen fordern eine internationale Untersuchung der israelischen Kriegsverbrechen in Gaza.

Das berichtete die englische Tageszeitung ‘The Guardian’.

Der israelischen Armee wird eine „wahl- und unterschiedslose“ Beschießung von Wohngebieten und die Verwendung palästinensischer Familien als Schutzschilder vorgeworfen.

Als konkrete Kriegsverbrechen wird die Beschießung einer UNO-Schule genannt. Dabei wurden ungefähr vierzig Personen ermordet.

Die UNO-Menschenrechts-Kommission nahm gestern eine Resolution an, die den israelischen Angriff als „massive Verletzung der Menschenrechte“ verurteilt.

Gegenwärtig sammeln die Organe der Kommission Beweismaterial für Kriegsverbrechen, um sie an die „höchsten Ebenen“ der Vereinten Nationen weiterzuleiten.

Menschenrechts-Aktivisten berichteten, daß die israelische Führung den Befehl ausgegeben hat, die militärischen Verluste – ohne Rücksicht auf das Leben von Zivilisten – gering zu halten.

Diese Strategie habe zu einem der blutigsten israelischen Angriffe auf palästinensische Territorien geführt.

Der israelischen Armee werden folgende Verbrechen zur Last gelegt:

• der Beschuß ziviler Bereiche mit schweren Granaten, von denen die Armee wußte, daß sie viele Mordopfer verursachen würde.

• der Einsatz verbotener Waffen wie Phosphor-Bomben.

• die Verwendung palästinensischer Familien als Schutzschilde.

• die Beschließung medizinischer Einrichtungen und die Tötung von Rettungshelfern in markierten Ambulanzen.

• die Ermordung einer großen Anzahl von Polizisten, die keine militärische Rolle spielten.

Einen ungewöhnlichen Tadel sprach das Internationale Rote Kreuz, nachdem israelische Kriegsverbrecher eine palästinensische Familie in ein Gebäude brachte und das Haus anschließend beschoß. Dabei starben dreißig Personen.

Überlebende Kinder klammerten sich vier Tage lang an die Leichen ihrer toten Mütter. Gleichzeitig verweigerten die israelischen Kriegsverbrecher den Rettungskräften den Zugang zu den Verletzten.

Zwei führende israelische Menschenrechts-Organisationen haben vom Generalstaatsanwalt des Landes ebenfalls eine Untersuchung verlangt.

Sarit Michaeli von der israelischen Menschenrechts-Organisation B’Tselem erklärte vor ‘The Guardian’: „Viele der angegriffenen Punkte waren offenbar keine legitimen militärischen Ziele, wie sie im internationalen Recht beschrieben werden.“

Beobachter gehen allerdings davon aus, daß keine Untersuchungen stattfinden werden.

Bereits in der Vergangenheit hat Israel mit der Unterstützung der Vereinigten Staaten die Abklärung ähnlicher Verbrechen verhindern können.

Donatella Rovera – eine Beobachterin der angeblichen Menschenrechts-Organisation ‘Amnesty International’ in Israel – erklärte, daß es seit Jahren übliche Praxis sei, daß israelische Soldaten Häuser besetzen, die Familien in einem Zimmer im Erdgeschoß einschließen und den Rest des Gebäudes als Militärbase und Posten für Heckenschützen gebraucht:

„Das ist ein Einsatz von menschlichen Schutzschildern, wie er im Büchlein steht.“
      
13 Lesermeinungen
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#15   Jörg Guttenberger, Köln   22:52:17 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Orlando: Kritik
Klingt fast ein wenig ironisch wegen der Verdammung jeglicher Kritik. Natürlich kann man Israel grundsätzlich auch kritisieren, insbesondere hier müssen wir jedoch berücksichtigen, daß zumindest ein Teil der Araber, und hierzu gehören eindeutig die Hamas, Israel völlig vernichten wollen.
Was haben Sie gegen Pünktchen?
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#14   vonHerzmanovsky-Orlando   22:26:11 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Guttembörger
Die unberechtigte Kritik an Israel, die auch hier wieder geäußert wird, und die schon Pünktchen veranlaßt hat, sich von diesem Forum zu verabschieden, übersteigt das Maß des Erträglichen bei weitem.
Klar ist diese Kritik Scheiße. Wie jede Kritik. Wenn sie aber Pünktchen zum dauerhaften verlassen dieser heilgen Hallen veranlasst haben sollte, dann hatte sie auch ihr Gutes! Muss hier schon mal jesacht werden dürfen!
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#13   Jörg Guttenberger, Köln   22:23:25 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Israel
Die unberechtigte Kritik an Israel, die auch hier wieder geäußert wird, und die schon Pünktchen veranlaßt hat, sich von diesem Forum zu verabschieden, übersteigt das Maß des Erträglichen bei weitem.
Die Unglaubwürdigkeit der Kritik ergibt sich schon aus ihrer Einseitigkeit: die Verursacher des Krieges, nämlich die Hamas, werden mit keinem Wort erwähnt.
Solche unsachliche polemische Beiträge werden üblicherweise von der Redaktion gelöscht. Wieso werden sie als Beiträge zugelassen?
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#12   Elia   01:21:13 | Sonntag, 18. Januar 2009
überlster antisemitismus
1. Mose 12,3: Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.
Und dies gilt auch für Christen denn Gottes Wort gilt ewig.
in diesem Sinne Schließe ich mich Unschuld an und gehe jetzt.
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#11   _zeitgeist   04:01:56 | Samstag, 17. Januar 2009
Ursache und Wirkung
dann darf ich um Argumente und brutalst-möglich-aufgeklärte Hintergrundinformationen bitten, wie es denn zu der Situation kam, dass Kinder, Säuglinge, wenigstens Unbeteiligte, Opfer zionistischer Kriegsgräuel wurden.
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#10   Unschuld   23:16:44 | Freitag, 16. Januar 2009
Kreuznet steht in der Tradition des unrühmlichen Antijudaismus
Liebe Moitchristen,
nichts anderes muss man der Redaktion dieses antijudaistischen Internetauftritts vorwerfen. Bei diesem Konflikt werden Ursache und Wirkung in übelster Art und Weise vertauscht. Der Aggressor wird geschont und die, die sich wehren, werden verteufelt. Da es sich ja um Juden handelt, darf ruhig auf sie verbal eingedroschen werden.
Eine ideologische Nähe zu den schlimmsten Antisemiten in der Deutschen Geschichte, die ja bekanntlich auch katholisch sozialisiert waren, liegt da nahe.
Ich schüttel den Staub dieser Webseite von meinen Händen und verlasse diese Seite, werde aber deren menschenverachtenden Machenschaften beobachten.
Gruß
Unschuld
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#9   Lorenz   22:48:57 | Freitag, 16. Januar 2009
UNO ?
Wenn man es diesem Gremium überließe, Israel zu richten, hätte die Wahrheit keine Chance. Wahrheit hat Liebe zur Voraussetzung. Da die ganze Welt Israel aber hasst, dürfte die UNO als Sprachrohr der Völker bei der Verteidigung der Wahrheit ausfallen.
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#8   Croustades   21:53:34 | Freitag, 16. Januar 2009
Sobald
die hamas am Ende ist , dürfet Israel wieder Frieden haben – also hoffentlich bald .
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#7   Franz Kappes   21:04:33 | Freitag, 16. Januar 2009
Was kann die UNO tun?
Welche Möglichkeiten haben wir denn, dem Völkermord ein Ende zu bereiten? Was meint ihr?
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#6   engelhardt †   20:58:38 | Freitag, 16. Januar 2009
Protest
Schreiben Sie alle an den Botschaft dieses Staates in Ihrem jeweiligen Land und protestieren Sie massiv!
Wanng enau hast Du Deine Protestnote an die Botschaften Burmas, Nordkoeras, des Sudan, Kongos etc. geschrieben?
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#4   Lady Integra Wingates Hellsing   18:03:18 | Freitag, 16. Januar 2009
Warum auch nicht?
Ich für meinen Teil halte das Vorgehens für durchaus nachvollziehbar und richtig.
– Israel blockierte zwar den Gaza- Streifen, allerdings nur um keine Waffen hineingelangen zu lassen, die die Hamas als fanatische Terroristen sicher irgendwann gegen Israel verwendet hätten.
– damit rechtfertigten die Hamas ihre Terrorangriffe gegen jüdische Siedlungen,
– was wiederum Israel zu seinem Angriff veranlasste
was am Verhalten Israels soll hierbei falsch sein? Es ist nun mal nicht möglich, die Hamas zu tollerieren; sie sind schließlich eine Terrororganisation.
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#3   Fliegendes-Spaghettimonster   17:10:21 | Freitag, 16. Januar 2009
@lala +
man sollte Medizin nicht im Überfluss verabreichen.
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#1   wassers   16:28:10 | Freitag, 16. Januar 2009
Maß ist voll!
Die Verbrechen – begangen durch den Staat Israel – haben bereits lange des Maß des Erträglichen überschritten. Die internationale Öffentlichkeit und damit jeder einzelne sollte sich zu Worte melden. Schreiben Sie alle an den Botschaft dieses Staates in Ihrem jeweiligen Land und protestieren Sie massiv!
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