Wahrscheinlich nicht? Wenn mir ein Pilot sagen würde, „Der Flug nach Paris stürzt wahrscheinlich nicht ab“ – würde ich wohl eher den Zug nehmen.
Aufschrift auf 800 Bussen in Großbritannien.
(kreuz.net) In Großbritannien fahren öffentliche Busse gegenwärtig mit einem von Atheismus-Finsterlingen
bezahlten Werbespruch durch die Gegend.
Das berichtete die deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’ am 8. Januar.
Der Spruch lautet: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Jetzt mach Dir keine Sorgen und genieß Dein
Leben.“
In ganz Großbritannien tragen insgesamt 800 Busse diesen Spruch – 200 davon in London.
Anführerin
der Kampagne ist eine gewisse Journalistin namens Ariane Sherine (28).
Frau Sherine fürchtet sich offensichtlich
vor der ewigen Verdammnis und möchte darum einen Gegenpol zu christlichen Aussagen geben, „die Nicht-Gläubigen
mit ewiger Verdammung und der Hölle drohen“ – wie sie sich ausdrückt.
Was Frau Sherine nicht bemerkt
hat: Mit der für ihre Propaganda-Aktion gewählten Formulierung hat sie sich selber ein Ei gelegt.
So
schrieb Nick Spencer vom theologischen Think Tank ‘Theos’ in der Tageszeitung ‘Guardian’:
„Es sieht nicht
so aus, als wären die Kampagnen-Leute sonderlich von ihrem Produkt überzeugt.“
Denn: „Wenn mir ein
Pilot sagen würde, »Der Flug nach Paris stürzt wahrscheinlich nicht ab« – würde ich wohl den Zug
nehmen“, so Spencer trocken.
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147 Lesermeinungen
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Vieira Und er hat Recht. Wieso? Er bleibt einen Beweis für sein Postulat (mehr ist es nämlich nicht)
schuldig. Sie übrigens auch. Ohne einen objektiven [sic!] Beobachter sind wir, d.h. Sie, JMX, und ich,
nichts weiter als ein Zellhaufen … Das sind wir sowieso (abgesehen vom Haufen Dreck), egal, ob es einen
Beobachter gibt oder nicht. Der ist im übrigen subjektiv, das ist doch gerade das Argument Spaemanns.
Sein Konstrukt setzt doch gerade einen subjektiven Beobachter, also ein Bewußtsein voraus. Ohne einen
objektiven Beobachter, der jetzt zuschaut und aufzeichnet und der noch da ist, wenn wir alle tot sind,
werden wir dann -wenn alle Spuren verblasst sind- nie gewesen sein, nicht Zellhaufen… Sie werden nicht
gelesen haben, was ich hier schrieb. Falsch. Es sieht nur so aus. Es gibt keinerlei Hinweis mehr darauf.
Was genauso aussieht wie wenn es nie passiert wäre, das ist aber nicht das gleiche. Das ist im übrigen
aus Ihrer materialistischen Sicht bereits jetzt der Fall. Aha? Sie wissen ja nicht einmal genau was das
ist. Und meine persönliche Sicht kennen sie noch gar nicht. Es hat ja nur den Anschein, dass sie ein
Bewusstsein haben und das tun. Man kann aber immer besser von außen messen und abbilden, ob und wie mein
Gehirn liest. Man kann mich abfragen… …, für die diese Welt und die eigene Wahrnehmung eine Bedeutung
hat. Wieso soll die Welt und meine Wahrnehmung für mich keine Bedeutung haben? Mit der Beurteilung dieses
Beweises hat das nichts zu tun.
#145 Friedrich Spee 00:41:25 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Lorenz: Wahrheit Wenn ich es richtig weiß, wird der Begriff der Werte umgangssprachlich recht synonym
mit dem der Moral verwendet. Ja, Werte und Moral mögen synonym verwendet werden. Wahrheit hingegen hat
damit nichts zu tun. Sehen Sie, ich betrachte Mord beispielsweise als moralisch nicht vertretbar. Sie
wahrscheinlich ebenso. Und das, obwohl ich keine objektive Wahrheit anerkenne, Sie jedoch anscheinend
schon. Meine Werte/Moral entspricht in diesem Fall also der Ihren, obwohl ich nicht an das „Gute“ in Person
glaube. Werte (oder auch Moral) brauchen kein Absolutes um als Gut empfunden zu werden – es ist zu einem
grossen Tail einfach der Notwendigkeit entsprechend. Ich kann mir keine funktionierende Gesellschaft vorstellen,
in der Mord als gut empfunden werden kann. Eine Gesellschaft, in der es kein Problem ist, den Nachbarn
einfach so umzubringen, weil sein Bäumchen über den Gartenzaun gewachsen ist, funktioniert einfach nicht.
„Moral“ hat also meistens etwas praktisches. Es geht einfach darum, was für eine funktionierende, in
Frieden lebende Gelsellschaft von Nutzen ist. Mal angenommen, es gäbe als einzigen Gott Mars, den röm.
Gott des Krieges – und dieser Würde Mord und Totschlag begrüssen, wäre es dann moralisch gut? Nein,
wie ich meine, obwohl dieser Gott dann das höchste Wesen wäre – trotzdem wären die Werte der Menschen
anders – nämlich auf ein möglichst angenehmes Leben abgestimmt, auf Frieden.
@JMX . Spaemann behauptet ohne (göttliches) Bewußtsein gäbe es keine Wahrheit und damit keine Realität.
Und da es Realität gibt, muß es Gott geben. Und er hat Recht. Ohne einen objektiven Beobachter sind
wir, d.h. Sie, JMX, und ich, nichts weiter als ein Zellhaufen oder ein Atomhaufen oder ein Haufen Dreck.
Ohne einen objektiven Beobachter, der jetzt zuschaut und aufzeichnet und der noch da ist, wenn wir alle
tot sind, werden wir dann -wenn alle Spuren verblasst sind- nie gewesen sein, nicht Zellhaufen, nicht
Atomhaufen, nicht Dreck. Sie werden nicht gelesen haben, was ich hier schrieb. Das ist im übrigen aus
Ihrer materialistischen Sicht bereits jetzt der Fall. Es hat ja nur den Anschein, dass sie ein Bewusstsein
haben und das tun, was wir mit Lesen eigentlich meinen. Sowohl für die Prämisse als auch die Schlußfolgerungen
bleibt er die Beweise oder auch nur Belege schuldig. Mal abgesehen vom enthaltenen non sequitur. Ja, es
ist nur für solche Zeitgenossen ein Beweis, für die diese Welt und die eigene Wahrnehmung eine Bedeutung
hat.
Selbst Spaemann rudert in dem Buch zurück und nennt es nur noch ein Argument. Der Beweis macht übrigens
nur 2 Seiten des ganzen Buches aus. Mogelpackung? Spaemann behauptet ohne (göttliches) Bewußtsein gäbe
es keine Wahrheit und damit keine Realität. Und da es Realität gibt, muß es Gott geben. Sowohl für
die Prämisse als auch die Schlußfolgerungen bleibt er die Beweise oder auch nur Belege schuldig. Mal
abgesehen vom enthaltenen non sequitur. Er begeht den Kardinalfehler, zu denken, daß das ,was er sich
ausdenkt, die Realität widerspiegelt, ohne daß er dafür die Bereiche seiner Gedankenwelt verlassen
muß. Er denkt sich eine Prämisse aus, packt ein paar mehr oder weniger logisch konsistente Schlüsse
darauf und damit ist seiner Meinung nach die Realität erklärt. Falsch. Um nicht zu sagen lächerlich.
Das er noch Intelligent Design-Anhänger ist, paßt da genau ins Bild. Genau wie die Tatsache, daß sein
Sohn meint, er könne Schwule heilen und Vorträge auf dem Christival hält.
@JMX . Sie haben keine Ahnung, was ein Beweis ist. Außerdem ist Ihnen entgangen, dass Spaemann nicht
„mit dem Futur II beweist“. Eine dem Futur II zukommende Realität ist Teil der Voraussetzungen und nicht
Teil des Beweises.
friedrich Spee: Wertebegriff Wenn ich es richtig weiß, wird der Begriff der Werte umgangssprachlich recht
synonym mit dem der Moral verwendet. Vielleicht verheddere ich mich hier begrifflich, meine aber dieses.
Werte haben soweit ich es bei Spaemann und Ratzinger gelesen habe Wahrheit zu Voraussetzung. Nur macht
die öffentliche Debatte, die sich um Werte dreht, gern einen Bogen um den Kampfbegriff Wahrheit.
#139 Friedrich Spee 17:45:41 | Dienstag, 20. Januar 2009
Lorenz: Verzeihung! Wenn jeder nur seinen eigenen Wahrheitsbegriff duldet und daher nur seine eigene Moralvorstellung
akzeptiert: Verzeihung, aber Sie vermengen hier Äpfel und Birnen. Moral ist nicht gleich Wahrheit. Das
ist Ihr Problem gerade.
@ NAvon Mit dem Mitdenken hapert’s bei mir natürlich. Wenn jeder nur seinen eigenen Wahrheitsbegriff
duldet und daher nur seine eigene Moralvorstellung akzeptiert: Was kommt da raus? Ich weiß, sie schreiben
jetzt Demokratie. Nur das habe ich schon weit unten als einen Wahrheitsbegriff bezeichnet, dessen Fundament
Meinungen sind. Und diesem Wahrheitsbegriff habe ich (bisher unwidersprochen) das Attribut grauenhaft
gegeben.
@ Lorenz: Sie sollten mitdenken lernen! Wenn nur empirisch zu überprüfende Aussagen zugelassen werden,
sind freilich keine Aussagen über Moral zulässig. Ich habe in keiner Weise geschrieben, dass keine Aussagen
bzgl. Moral zulässig sind. Natürlich sind die zulässig. Es ist nur nicht möglich, ihnen das Prädikat
„Wahrheit“ anzuheften, da moralische Fragen eben vom Standpunkt des Betrachters/der Gesellschaft abhängen
und nicht objektiv „wahr“ oder „falsch“ sein können! Hier ergeben unterschiedliche Ansichten eben unterschiedliche
moralische Vorstellungen, die man nicht auf ein einziges, prüfbares Ergebnis festlegen kann.
Sie haben recht, Friedrich Spee ich kenne mich beim Thema Nr. 1 im Grunde auch nicht aus. Navon oder JMx
müssen es wohl ins Spiel gebracht haben. Vielleicht noch ein Satz zum rechten Verständnis des von mir
so genannten naturwissenschaftlichen Gottesbeweises. Die Einsicht, dass es uns gibt, weil es uns geben
sollte, reicht bei weitem nicht aus, um darüber groß in Streit zu verfallen. Zu erklären, dass Wahrheit
ein Produkt von Meinungen ist, also etwas Menschengemachtes, hat jedoch schwerwiegende Konsequenzen, wie
freilich auch die Verortung der Wahrheit im Transzendentalen schwerwiegende Konsequenzen hat. Wir müssen
uns also unseres Streites nicht schämen.
#134 engelhardt † 15:14:51 | Dienstag, 20. Januar 2009
Moral Oder wollten Sie sagen: Die staatliche Rechtsordnung (ein Produkt von Meinungen) definiert, was
gut oder böse ist? Der gesellschaftliche Konsens definert das. In saekularen Staaten behauptet nur heutzutage
keiner mehr, dass die Regeln von irgendeinem Gott aufgestellt worden seien. Wer seine Moralvorstellungen
ohne darueber nachzudenken aus einem alten Buch uebernimmt ist arm dran.
#133 Friedrich Spee 14:48:11 | Dienstag, 20. Januar 2009
Schöne und interessante Diskussion, bist jetzt! Die Diskussion zwischen Ihnen, Lorenz JMX und Navon hab
ich bisher gerne verfolgt. Sehr interessant. Aber büdde – jetzt nicht abgleiten in das +net-obligatorische
Lieblingsthema Homosexualität.
Lieber Navon: Überprüfbarkeit Wenn nur empirisch zu überprüfende Aussagen zugelassen werden, sind
freilich keine Aussagen über Moral zulässig. Wollten sie das sagen?: Anything goes. Oder wollten Sie
sagen: Die staatliche Rechtsordnung (ein Produkt von Meinungen) definiert, was gut oder böse ist? Für
mich ist es Sünde (eine geistige Sünde), Homosexuellen die Schuld an moralischen Entgleisungen in unserer
Gesellschaft zu geben. Eine solche Vereinfachung und Verzerrung entfremdet für mich jene, die sich als
Vertreter dieser Meinung zu den Besseren rechnen, von Gott (Entfremdung von Gott ist die Definition für
Sünde). Dadurch (durch die Verfolgung) wird Homosexualität aber nicht zur Tugend.
manche werden den Tod nicht schmecken … Wahrscheinlich mal wieder ein Fehler bei der Übersetzung. Muss
wohl richtig heissen: Manchen wird der Tod nicht schmecken…
@ Lorenz: Weil diverse kreuz.net-Leser unmoralisch über Homosexuelle herziehen, wird es doch nicht falsch
zu sagen, dass nur eine Sichtweise der Homosexualität letztlich wahr sein kann. Hier ist ja das Problem.
Wahrheit ist definiert als die prüfbare Übereinstimmung einer Aussage über Sache mit eben dieser Sache.
Nun kann man aber keine Aussagen im Sinne von „Homosexualität ist Sünde!“ oder so treffen, die einen
prüfbaren Wahrheitsgehalt beinhalten, weil Homosexualität eine Eigenschaft von Menschen ist und die
Aussage „Verknüpfung von Homosexualität mit Sünde“ nicht objektiv prüfbar ist.
Lieber JMX Moral ist ebenso zu behandeln wie wahr und falsch, eine Handlung ist moralisch, wenn sie unserer
Vorstellung von moralischem Handeln entspricht. Nur diesen Punkt greife ich heraus, weil ich mich hier
in meiner Einschätzung bestätigt sehe, dass Wahrheit, die sich auf rein immanente Bezüge beschränkt,
ein Derivat von Meinungen bleiben muss. Es bleibt ein ewiger Streit, den die Starken, die Lauten, die
Gemeinen, die Skrupellosen gewinnen. Verstehen Sie, dass einem davor graut? Weil diverse kreuz.net-Leser
unmoralisch über Homosexuelle herziehen, wird es doch nicht falsch zu sagen, dass nur eine Sichtweise
der Homosexualität letztlich wahr sein kann.
Momentchen mal, einen Wahrheitsbegriff zu haben ist nicht das gleiche, wie einen absoluten Bezugspunkt
zu haben. Eine logische Kategorisierung in wahr oder falsch ist ohne Bezugspunkt möglich. Eine Aussage
ist wahr, wenn ihr Inhalt die Realität, die sie beschreiben soll, zutreffend abbildet. Nicht mehr und
nicht weniger. Und man brauch auch nichts zusätzliches, keinen Bezugspunkt. Was „wahr“ ist im Bereich
Religion ist viel diffuser und willkürlicher, und hat mit Logik nichts zu tun. Wie z.B. auch das Konzept
der Energie in der Esoterik nichts mit dem physikalischen Konzept der Energie zu tun hat. Die potentiellen
Verwechlungsmöglichkeiten sind auch darauf zurückzuführen. Moral ist ebenso zu behandeln wie wahr und
falsch, eine Handlung ist moralisch, wenn sie unserer Vorstellung von moralischem Handeln entspricht.
Das ist so. Keine göttliche Instanz, die uns „absolute“ Moral vorgibt, ist nötig. Ein Beispiel: Die
Verurteilungen von Homosexuellen ist für +netler moralisch, weil sie IHRER Vorstellung von Moral entspricht,
für alle anderen ist sie unmoralisch. Eure Wertevorstellungen sind weder göttlich noch absolut, auch
wenn ihr das gerne so hättet.
JMX: Transzendentaler Fixpunkt des Denkes Ich weiß nicht, wie man ohne einen Wahrheitsbegriff sein Denken
ordnen will. Wenn Sie das schaffen: Hut ab. Wenn Sie die Wahrheit in dieser Welt finden wollen, müssen
Sie die Wahrheit demokratisieren. Das ist in etwa das gleiche wie die Wahrheit zu kreuzigen.
Unredlich wenn Sie wüssten, JMX, wie sehr Sie sich selbst schaden. Und sie wissen das, hm? Das können
sie gar nicht wissen. Sie wissen weder genug über mich und mein Leben (vom meinem Tod ganz zu schweigen),
noch haben sie verlässliches Wissen über das was nach dem Tod passiert (wenn da überhaupt was passiert).
Es ist ja schon grundfalsch, was sie über die Entstehung des Kosmos zu wissen glauben, wie soll dann
ihr Wissen über das Ende verläßlich sein? Das ist das Problem mit der Religion (bzw. ihren Anhängern),
das sie behauptet, etwas zu wissen, was sie – wenn sie ehrlich wäre – nicht wissen KANN. Alleine schon
aus diesem Grund ist Religion als unredlich abzulehnen.
#125 Kunstmaler † 11:49:07 | Dienstag, 20. Januar 2009
wenn Sie wüssten, JMX wie sehr Sie sich selbst schaden. engelhardt Es wäre schön, wenn Sie was begreifen
würden. Aber das können Sie nicht, weil Sie Christus nicht annehmen als Erlöser.
#124 engelhardt † 11:36:03 | Dienstag, 20. Januar 2009
Jeneits Was für ein naturwissenschaftlich akzeptables Jenseits stellen Sie sich denn vor? Voellig falsche
Frage. Sie sollte lauten: „Was für ein atheistisch akzeptables Jenseits stellen Sie sich denn vor?“ Atheisumus
und Naturwissenschaft werden gerne in einen Topf geworfen. Hauptsaechlich von Ungebildeten oder religioes
Verblendeten. Ich persoenlich stelle mit kein Jenseits vor, aber das heisst nicht, das alle Atheisten
sich kein Jenseits vorstellen. Jetzt begriffen?
quot erat demonstrandum Wenn man so sieht, wie konfus die meisten Glaubensrichtungen und Glaubenden sind,
ist das eher zweifelhaft. Und in diesem Nichts werden die Ungläubigen im Tod auch versinken. Deshalb
sprach Christus: manche werden den Tod nicht schmecken. D.h. dass diese Leute im Tod der Bewusstlosigkeit
verfallen werden, anstatt im vollen Bewusstsein das geistige Reich Christi und somit Gottvater zu schauen.
Gottvater hat uns Seinen Atem, also die Seele eingehaucht und dieser Atem besteht nach dem Tod weiter,
doch die Seele ist im Tod nur dann wach, wenn man auch an Christus glaubt. Glaubt man nicht an Christus,
wird man den Tod nicht schmecken QED P.S.: Bei sowas wäre ich wirklich lieber nicht bei Bewußtsein…
#122 Kunstmaler † 11:30:25 | Dienstag, 20. Januar 2009
in diesem Sinne, JMX Das ist immer so die Strategie, Atheismus als nur eine weitere Religion hinzustellen.
haben Sie recht – Atheismus ist nämlich NICHTS. Und in diesem Nichts werden die Ungläubigen im Tod auch
versinken. Deshalb sprach Christus: manche werden den Tod nicht schmecken. D.h. dass diese Leute im Tod
der Bewusstlosigkeit verfallen werden, anstatt im vollen Bewusstsein das geistige Reich Christi und somit
Gottvater zu schauen. Gottvater hat uns Seinen Atem, also die Seele eingehaucht und dieser Atem besteht
nach dem Tod weiter, doch die Seele ist im Tod nur dann wach, wenn man auch an Christus glaubt. Glaubt
man nicht an Christus, wird man den Tod nicht schmecken.
Atheismus ist keine Religion Der Glaube dient ja dazu, Ordnung ins Denken zu bringen und nicht Unordnung.
Wenn man so sieht, wie konfus die meisten Glaubensrichtungen und Glaubenden sind, ist das eher zweifelhaft.
Dass es dazu scheinbar, ja beinahe offensichtlich eines transzendentalen Fixpunktes bedarf – ich denke,
selbst Atheisten brauchen einen transzendentalen Fixpunkt, um ihrem Denken einen absoluten Bezug zu geben –
ist natürlich erstaunlich. Das behauptest du einfach so. Belege? Ich brauche keinen transzendentalen
Fixpunkt, ebensowenig einen absoluten Bezugspunkt. Aber Sie haben recht. Heute nagt der Zweifel an jedem,
der Glauben will. Der Glaube ist ein geschwächter Trost. Hier sind wir einmal ähnlicher Meinung. Als
im Mittelalter noch keine predigenden Atheisten durchs Land zogen, dürfte das anders gewesen sein. Das
ist die Frage, ob das so war, wobei es natürlich weder damals noch heute predigende Atheisten gab/gibt.
Das ist immer so die Strategie, Atheismus als nur eine weitere Religion hinzustellen.
Lieber Engelhardt, Was für ein naturwissenschaftlich akzeptables Jenseits stellen Sie sich denn vor?
Ich denke, dass die katholische Jenseitsvorstellung unter allen konkurrierenden Eschatologien die durchdachteste
ist. In der Enzyklika „spe salvi“ hat der Papst (für meinen Geschmack leider etwas zu schüchtern) auf
die innere Logik der katholischen Heilslehre hingewiesen. Was ich von der ET halte, möchte ich aus Zeitgründen
hier nicht vertiefen. Immerhin halte ich sie für eine geniale Beschreibung der Naturentwicklung.
#119 engelhardt † 11:06:59 | Dienstag, 20. Januar 2009
Unglauben? Was ist denn das zur Freude Veranlassende am atheistischen Glauben an den ewigen Tod? Wie kommst
Du darauf, dass alle Atheisten glauben wuerden, es gaebe kein Jenseits? Atheismus = nicht-glauben an Goetter
Atheismus != nicht-glauben an alles andere Du glaubst warhscheinlich auch, dass man Atheist sein muss
um die Evolutionstheorie zu akzeptieren?
Der Vergleich mit dem Säufer hinkt Der Glaube dient ja dazu, Ordnung ins Denken zu bringen und nicht
Unordnung. Dass es dazu scheinbar, ja beinahe offensichtlich eines transzendentalen Fixpunktes bedarf –
ich denke, selbst Atheisten brauchen einen transzendentalen Fixpunkt, um ihrem Denken einen absoluten
Bezug zu geben – ist natürlich erstaunlich. Aber Sie haben recht. Heute nagt der Zweifel an jedem, der
Glauben will. Der Glaube ist ein geschwächter Trost. Als im Mittelalter noch keine predigenden Atheisten
durchs Land zogen, dürfte das anders gewesen sein.
Besoffen oder lieber nüchtern? Was ist denn das zur Freude Veranlassende am atheistischen Glauben an
den ewigen Tod? Daß man ihn nicht spürt? Spaß beiseite. Die atheistische Sichtweise ist, nach der
Faktenlage, diejenige, die mit größerer Wahrscheinlichkeit die zutreffendere ist. Wieviel Freude bereitet
denn eine von Wunschdenken befeuerte Stichtweise, bei der ein ständig nagender Zweifel an ihrer Korrektheit
immer hinter einem steht (oder weswegen ist der Bedarf an Apologetik so groß?). „The fact that a believer
is happier than a sceptic is no more to the point than the fact that a drunken man is happier than a sober
one.“ –- Bernard Shaw
#116 engelhardt † 10:41:58 | Dienstag, 20. Januar 2009
Glauben Man muss sich ja bei euch schon rechtfertigen für den Glauben an Christus – finden Sie das noch
fair? Noe. Rechtfertigen muss sich hoechstens jemand, der versucht, anderen religioes motivierte Vorschriten
zu machen oder im Namen seines Glaubens Luegen erzaehlt.
@Navon: Gleiches Missionsrecht für alle? Von Seiten der Christen wird Elijahu ja nicht zurückgepfiffen,
auch nicht von der Redaktion – also muss man ja annehmen, dass er nur ausspricht, was Christen denken.
Nun, ich habe gesteren einen zaghaften Versuch gewagt. Nun aber zur Mission: Ich denke nicht, dass man
den inneren Antrieb eines Christen, seine Perle, die Frohbotschaft, hinauszuschreien, mit dem Antrieb
eines Atheisten vergleichen kann. Was ist denn das zur Freude Veranlassende am atheistischen Glauben an
den ewigen Tod? Ansonsten gebe ich Ihnen recht. Sie dürfen natürlich überall erzählen, was Sie glauben
oder nicht.
#114 Kunstmaler † 10:15:50 | Dienstag, 20. Januar 2009
engelhardt Sie dürfen nicht alle User in einen Topf werfen. Mich freut es hier sich mit Menschen über
den Glauben zu unterhalten. Dass man doch ständig sich in dieser Seite gegen Atheisten zur Wehr setzen
muss, weil man an Christus glaubt, das finde ich eigentlich sonderbar. Man muss sich ja bei euch schon
rechtfertigen für den Glauben an Christus – finden Sie das noch fair?
#113 engelhardt † 10:10:06 | Dienstag, 20. Januar 2009
Christlich? Traurig ist es in eine christliche Seite zu marschieren Was bitte ist an dieser Seite hier
christlich? Ich dachte eher, sie sei antisemitisch-reaktionaer. Aber christlich?
@ Kunstmaler: Nun ich brülle nicht, ich schreibe. Aber das nur am Rande… Und auch wenn Du vielleicht
nicht auf die Seiten von Atheisten kommst – massenweise Theisten tun das, wieso auch nicht. Ist ja nicht
verboten. Außerdem ist es doch erklärtes Ziel von Theisten, für ihren Glauben zu missionieren. Beinhaltet
das, dass Atheisten bzgl. Ihrer Weltanschauung zu Schweigen haben? Ich denke nicht, dass wir bzgl. Euch
schweigen müssen! Und die Erfahrung der Jahrhunderte zeigt, wie nötig es ist, dem (Aber)Glauben – speziell
dem christlichen – entgegen zu wirken. Wir wollen doch nicht wieder einen Gottesstaat, in dem Ungläubige
auf die Scheiterhaufen kommen oder ähnliches. Wie Christen über Andersdenkende richten und was sie gerne
täten, wenn sie dürften, kann man ja an Beispielen wie Elijahu sehen. Natürlich ergibt sich daraus
das Bedürfnis, dagegen einzustehen. Von Seiten der Christen wird Elijahu ja nicht zurückgepfiffen, auch
nicht von der Redaktion – also muss man ja annehmen, dass er nur ausspricht, was Christen denken.
#111 Kunstmaler † 09:59:51 | Dienstag, 20. Januar 2009
Navon gehe ich auf eine Atheistenseite und brülle dort rum: ES GIBT GOTT, IHR NARREN. Tu ich nicht und
will ich auch nicht. Sie tun es – warum eigentlich? Was für ein Gefühl tragen Sie in sich, dass Sie
das Bedürfnis haben, so etwas zu tun?
@ kunstmaler Wieso? Indem wir hierher kommen und Euch erklären, dass es keinen „Schöpfergott“ gibt,
tun wir doch nur etwas für Eure Bildung, die Ihr in der Schule so offenkundig vernachlässigt habt!
#109 Kunstmaler † 09:50:04 | Dienstag, 20. Januar 2009
engelhardt Traurig ist es in eine christliche Seite zu marschieren und dort den Schöpfer zu leugenen
und das ist vor allem charakterlich sehr bedenklich.
#108 engelhardt † 09:46:35 | Dienstag, 20. Januar 2009
Lachhaft Die Erklärungen der Naturwiss. sind ja achso schlüssig, dass aus Nichts Raum und Materie entsteht
Wer keine Ahnung von Wissenschaft hat sollte einfach mal die Klappe halten und sich bilden. Die Mehrheit
der Bevölkerung glaubt an den christlichen Schöpfergott und nur 18% sind Atheisten. Ist Wahrheit basierend
auf Mehrheitsentscheidungen? Wenn die Mehrheit der Bevoelkerung glaubt, die Erde sei eine Scheibe, dann
ist das auch so? Meine Guete, die Argumente der Religioesen sind derart kindisch, es ist traurig.
Gotthard ist offenbar Darwinist… das ist bedauerlich, aber auch wiederum bezeichnend für die Vielzahl
der Gläubigen die Opfer der Entmythologisierungskampagne moderner sog. Theologie geworden sind. Man betrachtet
die Schöpfung und viele anderen Schilderungen im AT grundsätzlich nur noch als Mythos.
@Ultra Der Mensch nimmt nur einen kleinen Teil der Realität wah. Beim Sterben löst sich das Bewusstsein
mit Lichtgeschwindigkeit um sich mit der Realitätzu vereinen. Dieses Loslösen erklärt weshalb Menschen
die Nahtoderlebnisse hatten den Lichttunnel sahen. Die Quantenmechanik hat längst wiederlegt dass der
Geist mit der Hirnaktivität identisch ist. Etwas Körperloses kann zeitliche und räumliche Bedingungen
nicht wahrnehmen was ein weiteres Indiz für das Existieren eines reinen Bewusstseins ausserhalb der Materie
ist. Der Zustand ist eine Form von Energie die im Sein nicht verloren gehen kann.
#101 Ultramontanus 23:33:22 | Montag, 19. Januar 2009
In meinem Biounterricht gab’s kein Glaubensbekenntnis zum „positiven Atheismus“, sorry. Unser Biolehrer
hat uns sogar zum Missfallen einiger von irgendwelchen geheimnissvollen Sphären vorgeschwärmt in denen
sich Verstorbene seiner Meinung nach aufhalten sollen.
Als wenn die Evolutionsideologie irgendwelchen wissenschaftlichen Kriterien standhält sorry, was soll
dieser Schöpfungshymnus, der Gott preist, im Biologieunterricht? Und was soll das atheistische Glaubensbekenntnis
zum positiven Materialismus im Biologieunterricht? Das ist genauso wenig Wissenschaft wie der Schöpfungsbericht.
Tusch Tusch Tusch Über 40% wollen dass der Schöpfungsbericht an den Schulen gleichberechtigt neben der
Evolutionstheorie gelehrt wird – und zwar im Biologieunterricht, sorry, was soll dieser Schöpfungshymnus,
der Gott preist, im Biologieunterricht?
Die Navons sind ehrenhafter als religiöse Atheisten die den Glauben als Psychotechnik bejahen aber im
Innersten nicht an den Schöpfer glauben. Diese auch in der Kirche wirkenden richten mehr Schaden an als
alle Atheisten zusammenund sind die eigentliche gefahr für die Kirche. Keineswegs der Atheist der zumindest
eine ehrliche Haltung mit gezogener Konsequenz hat.
@ matt3: Ja die Wahrheit kann schon wehtun, was? Was meinst Du wieviel Spaß ich habe, wenn Christen ihre
Lügenmärchen von ihrem Sklavengott erzählen! Ganz großes Kino!!! @ Elistänkerer: Du weißt schon,
dass die Anzahl an Menschen nichts über die Wahrheit einer Weltanschauung aussagt?! Du weißt schon,
dass es wesentlich mehr Nicht-Christen als Christen gibt (die unterschiedlichsten christlichen Sekten
hier mal nicht aufgedröselt). Du weißt ja, wie das mit den Fliegen ist. Sch… ist gesund – Millionen
von Fliegen können sich nicht irren!
#95 Ultramontanus 23:14:34 | Montag, 19. Januar 2009
derLeser, es ist aber anscheinend so, wenn Menschen von solchen Transzendenzerfahrungen berichten, dass
sowas meistens in Extremsituationen erlebt wird. Also wenn man zwischen Leben und Tod steht, bei einem
Unglück usw. Das spricht für mich doch eher für eine rein hirnorganische Ursache, wie bei den Nahtoderfahrungen,
wo es wahrscheinlich daran liegt, dass das Gehirn unter dem Sauerstoffmangel irgendwelche Auswege sucht
und deshalb plötzlich so aktiv wird und halluziniert.
@Navon: weisst was… glaub was du willst, aber verschone uns mit weiteren Ergüssen zur Rechtfertigung
deines Unglaubens. Bei denen stellt’s mir nämlich abwechselnd die Haare auf bzw. zieht’s mir die Hausschlappen
aus.
@ Lorenz: Warum sollte er das wollen? Laut altem Testament hat sich Gott bisher oft und gerne und sehr
eindeutig gezeigt und in den Mittelpunkt gestellt. Auch die medienwirksame Kreuzigung – so das alles jemals
passiert ist, wofür es keinen Hinweis gibt – zeugt nicht gerade dafür, dass Dein Gott uns da im Zweifel
lassen will. Und wenn er uns im Unklaren lassen will, muss er damit leben, dass einige Menschen halt nicht
an ihn glauben. Und da er das weiß, heißt das, dass er nicht will, dass ich an ihn glaube! Wenn es ihn
nicht gibt, muss ich auch nicht an ihn glauben. So oder so, es gibt keinen logischen Grund. Entweder er
will mich nicht oder es gibt ihn nicht. Punkt!
Atheismus und Evolutionstheorie waren niemals populär, sondern Weltanschauungen einer Minderheit Woher
hast Du denn diese Zahlen? Hast Du ne Quelle??? eine Erhebung der Europäischen Kommission Anfang 2005
Warum? Fühlen sie sich auf einmal isoliert mit ihrer Geisteskrankheit? Die Mehrheit der Bevölkerung
glaubt an den christlichen Schöpfergott und nur 18% sind Atheisten. Sollte ihnen das nicht zu denken
geben? 44% der Bevölkerung glauben sogar dass der Mensch vor nicht länger als 10000 Jahren direkt von
Gott erschaffen wurde. Und nur sage und schreibe 14 PROZENT glauben dass der Mensch von selbst durch „Evolution“
entstanden sei, ohne dass Eingreifen einer höheren Macht. Über 40% wollen dass der Schöpfungsbericht
an den Schulen gleichberechtigt neben der Evolutionstheorie gelehrt wird – und zwar im Biologieunterricht,
nicht im Religionsunterricht. Sie sehen, sie gehören als Atheist und Evolutionist einem VERSCHWINDEND
kleinen Teil von Irrgläubigen an, die in der Ewigkeit für ihre wahnhaften Phantasien einen sehr, sehr
hohen Preis bezahlen müssen. Nehmen sie sich ein Evangelium in die Hand und fangen sie mal an zu lesen,
das Leben ist kurz.
@Ulmus Diese Transzendenzerfahrungen, wo sich Menschen plötzlich absolut sicher sind, einem Gott begegnet
zu sein, ist unabhängig von der Religion. Je nach Kultur wird es dann anders genannt. Korrekt. Wenn Sie
GLAUBEN dass diese Transzendenzerfahrungen Produkte des Zentralnervensystems sind und keinen Ursprung
ausserhalb des Menschen haben bewegen Sie sich in einer reduktionistischen kontextabhängigen Hypothese.
Erkenntnis ist mehr als eine Methode
Könnte Gott wollen, dass wir seiner nicht sicher sind? es ist interessant, über die etwaigen Motive
Gottes, uns den Glauben abzuverlangen, zu spekulieren. Solche Spekulation führt dann ziemlich direkt
zu katholischer Eschatologie. Welche Lebendigkeit wäre einer Schöpfung eigen, die sich ihres Schöpfers
gewiss ist?
also wollen Sie Ihm die Bedinugen vorsetzen wie er sich zu erkennen geben soll. Sie tolerieren nur einen
Erkenntnisweg den Gott gefälligst einschlagen soll. Sein Weg ist aber nicht Dein Weg.
Atheisten sind nicht diskussionsfähig Nur ca 18% der Bevölkerung sind Atheisten, der Rest glaubt an
eine höhere Macht, und über 47% glauben an die Existenz des christlichen Schöpfergottes. Es hat keinen
Sinn mit den Höllenatheisten über ihren Wahnsinn zu diskutieren, sie geraten immer tiefer in ihre Wahnvorstellungen
hinein, aus Stolz und Arroganz, bis die Fliegenfalle am Letzten Tag zuschnappt und sie erfahren dürfen
welch fatalem Irrtum sie aufgesessen sind.
#83 Ultramontanus 22:57:55 | Montag, 19. Januar 2009
Diese Transzendenzerfahrungen, wo sich Menschen plötzlich absolut sicher sind, einem Gott begegnet zu
sein, ist unabhängig von der Religion. Je nach Kultur wird es dann anders genannt.
logischerweise ersteres. Weil nicht zwingenderweise eine „Erkenntnis“ ist, genauso gut kann es eine Halluzination
sein. Du hättest keinerlei Möglichkeit, das zu unterscheiden, da das Gehirn real erlebtes und geträumtes
auf dieselbe Art und Weise verarbeitet. Man würde auf einem Brainscan z.B. keinen Unterschied erkennen.
@ derLeser: „angenommen Er schafft Ihnen über Nacht das Bewusstsein der absoluten Sicherheit Seiner Existenz,
(wie bei mir) würden Sie dann sagen es ist nichtig weil es eine rein subjektive non-empiriche Erfahrung
ist, oder würden Sie eventuell verstehen lernen dass Erkenntnis nicht aufs quantifizierbare beschränkt
werden kann“ Ja würde ich, weil ich eben nicht sicher sein KANN, dass der Gott real ist. Das würde natürlich
auch der Gott wissen und deswegen ist die Annahme an sich schon fragwürdig – außer der Gott WILL, dass
ich nicht sicher bin. Aber dann will ich auch nicht an den Gott glauben, der mich in die Irre führt.
okay Navon Das ist keine kindliche Haltung sondern meine Bedingung an den Gott, der will, dass ich an
ihn glaube. angenommen Er schafft Ihnen über Nacht das Bewusstsein der absoluten Sicherheit Seiner Existenz,
(wie bei mir) würden Sie dann sagen es ist nichtig weil es eine rein subjektive non-empiriche Erfahrung
ist, oder würden Sie eventuell verstehen lernen dass Erkenntnis nicht aufs quantifizierbare beschränkt
werden kann
@ derLeser: Das ist keine kindliche Haltung sondern meine Bedingung an den Gott, der will, dass ich an
ihn glaube. Und diese Bedingung ist wohlüberlegt. Immerhin kann ich nur so entscheiden, ob der Gott auch
existiert oder nur eine Erfindung (und sei sie noch so alt) ist.
den ersten Schritt muss das Individuum als Akt der Willensfreiheit tätigen. Neben Ursachen und Wirkungen,
gibt es Entscheidungen als konstituive Elemente des Seinsprozesses. Gott ist das oberste Entscheidungsparadigma.
Voraussetzung ist eine innerliche Offenheit und Empfangsbereitschaft keine kindliche „Wenn er anklopft
glaube ich an ihn“ Haltung.
@ clarissa: „Nichtbesuch-des-NOM schon!“ Nein! Denn dann hättest Du ja auch mehrere Religionen: Dein
Besuch-NOM (ich denk mal Christentum) und die vielen anderen Nichtbesuch-NOM (alle anderen Religionen).
Ist aber nicht so, oder?
@NAvon Warum denn so grob? Welche Erkenntnis aus der Astrophysik/Astrobiologie ist denn problematisch
für Atheisten? Bitte Angabe der Fachpublikation oder mit dem Lügen aufhören! Nur ganz kurz zum naturwissenschaftlichen
Gottesbeweis, der für mich recht bedeutungsarm ist: Es geht um die Frage, was wahrscheinlicher ist: Dass
etwas ist, oder das nichts ist. Dass dieses Etwas Strukturen bildet, oder dass es eine strukturlose Singularität
ist, oder in Strukturlosigkeit zerfällt. Dass mikrobielles Leben entsteht. Dass aus mikrobiellem Leben
komplexes Leben entsteht. Dass selbstreferentielles Leben entsteht. –----- Bis vor kurzem konnte die Naturwissenschaft
noch wenig über die jeweiligen Wahrscheinlichkeiten sagen. Inzwischen scheint die Zufallshypothese ganz
schön matt im Ring zu liegen. Zur Frage der Wahrscheinlichkeit komplexen Lebens äußern sich die Autoren
des Buches „Rare Earth“ (Wissenschaftler, keine Spinner) ziemlich vernichtend. Wie gesagt: Das mag alles
so sein. Es hat aber nichts mit meinem Glauben zu tun. Regen Sie sich also bitte nicht auf. LG, L.
@ derLeser: Atheismus ist klein Glauben – so wie Nicht-Briefmarkensammeln kein Hobby ist. Die Tatsache,
dass Du nicht an Odin glaubst, definierst Du doch auch nicht als Deine 2. Religion oder? Und nein, ich
habe meine Meinung nicht zementiert! WENN Dein Gott zu mir kommt, dann bin ich bereit, an ihn zu glauben.
Kannst Du genauso offen dem Atheismus begegnen?
sie haben sich bereits Entschieden, Navon die Offenbarung als Erfindung zu sehen. Mit dieser Entscheidung
begeben sie sich selber in ein Glaubensparadigma mit dem Dogma das Übernatürliche nur als soziokulturelles
psychologisches Phänomen zu sehen
@ Galatea: Ich diene keinem Märchengott, den ein Eselshirtenvolk aus Kleinasien erfunden hat. Der Gott,
der will, dass ich ihm diene oder an ihn glaube, darf gerne bei mir vorsprechen. Jeder Gott, der das nicht
persönlich hinkriegt, will entweder nicht, dass ich an ihn glaube oder kann nicht erscheinen, weswegen
ich auch nicht an ihn glauben würde. Wenn der Christengott sich meldet, können wir verhandeln…
Richtig, wie recht Sie doch haben, werter Leser, das Empire funktionierte nur in begrenztem Zusammenhang;
das Regency wollte von Empire-Möbeln schon nichts mehr wissen!
Vulgäratheismus Dein Gott kommt! Simples behaupten dass der ewig existiert, ohne einen Beweisdafür zu
haben, Das Empirie – Reduktionistische Prinzip ist eine kontextabhängige Hypothese. Es funktioniert nur
in speziellen Kontexten und für spezielle Fragestellungen, ist aber nicht allgemeingültig.
Galatea: Schöpfer oder nicht? Ist eigentlich auch egal – denn selbst wenn man zu dem Schluss käme, dass
es einen solchen gäbe, dann würde das nicht bedeuten, dass Sie (als Katholik) recht haben und es tatsächlich
der Gott mit den von Ihnen zugewiesenen Attributen wäre. Genausogut könnte es Allah oder ein auf der
Erde übrhaupt nicht verehrtes Wesen sein. Also hülfe uns die eventuelle Erkenntnis, dass es einen Schöpfer
gäbe, auch nicht weiter.
Herr Navon, eine Korrektur: es ist ganz genauso Ihr Gott. Und das, nicht die Evolutionslehre scheidet
die Geister, sondern die Frage, ob es einen Schöpfer gibt oder nicht.
Navon: Ist doch logo! Und wieso hat Dein Gott die ganzen Fossilien in der Erde eingebuddelt? Weil er den
Glauben der Menschen testen wollte. Er wollte sehen, ob die so dolle glauben, dass die ihren Verstand
komplett ausschalten können. Ist schiefgegangen.
@ matt3 ok, dann mal zu den für Dich sicher einfacheren Fragen: Wie hat Dein Gott die Lebewesen erschaffen?
Also aus Lehm und dann? Und wieso hat Dein Gott die ganzen Fossilien in der Erde eingebuddelt?
Sehr geehrte Frau Hildegardfan, wissen Sie was. Es ist zermürbend, es ist nachgerade todtraurig, ständig
Posts von Ihnen lesen zu müssen, die keinen anderen Inhalt haben, als den von 11:42. Wenn Sie sich aktiv
in Ihrer Kirche einbringen wollen, dann gehen Sie beichten, leben katholisch und hören hin und wieder
dann hin, wenn der Pfarrer etwas sagt. Bringen Sie sich aktiv ein, indem Sie den Katechismus studieren,
oder indem Sie sich sonstig religiös weiterbilden. Lehnen Sie ab, wenn Ihnen angetragen wird, die Lesung
zu halten, denn Sie sind dessen nicht würdig, genauso wenig wie ich. Gehen Sie zur Ewigen Anbetung, auch,
wenn sonst keiner da ist. Knieen Sie sich hin beim Gebet, und sitzen Sie nicht unflätig herum, wie alle
Banknachbarn. Das sind kleine Schritte, die aber mehr bewirken als jede Meldung auf der Pfarrgemeinderatssitzung.
Dann, Frau Hildegardfan, werden Sie anfangen, solche Zuschriften abzusenden sich zu hüten und sich vor
allem anderen sehr aktiv in der Kirche einbringen. Und ganz ohne Götzenmüll.
Matt3 der Platz reicht nicht, um das zu erklären, aber hier mal ein Buchtip: Victor Stenger: God – The
Failed Hypothesis. Stenger ist Physiker und erklärt ausführlich auf dem aktuellen Stand der Forschung
wie sehr wohl Materie „aus Nichts“ entstehen kann und entsteht und wie sich Materie selbst organisiert.
@Navon: ich sagte bereits dass Gott nicht woher kommt… ich weiße auf das Denkproblem hin, dass durch
naturwiss. Indoktrination verursacht ist, die den Menschen das Nichts eintrichtert und alles Leben auf
Nichts zurückführen will. Darum sage ich: Der Gott dem sie huldigt ist Nichts, ein nichtiger, ein falscher
Gott, eine Lüge, eine Illusion, denn von Nichts kommt nichts. Es ist auch nicht im Anfang ein Nichts,
wo Gott dann (aus dem Nichts?) etwa daherkäme um in dieses einzutreten. Sondern es ist von Anfang bis
Ende Gott, der ist und immerda ist. Das Nichts ist lediglich der Modus der Leere bzw. des leeren (Gott)Seins.
Es ist also auch etwas, das Nichts, aber es ist eben nicht Gott, für den es die Wiss. hält und ausgibt.
@ matt3 Wenn Du die Erklärungen der Naturwissenschaftler nicht verstehst, dann ist das Dein Problem und
macht die Erklärungen nicht falsch! Aber vielleicht willst Du ja mal erklären, wie Dein Gott die Lebewesen
geschaffen hat, wie er sie belebt hat und woher Dein Gott kommt! Simples behaupten dass der ewig existiert,
ohne einen Beweis dafür zu haben, ist natürlich keine Erklärung sondern nur eine Ausrede!
#60 wunderkind3 21:22:48 | Montag, 19. Januar 2009
theisten/totalitaristen haben die ärgerliche angewohnheit ihr weltbild allen anderen aufzwingen zu wollen.
sie dichten allen andersgläubigen/nicht gläubigen ein unterbewusstes wissen darüber an, dass sie wissen
dass sie falsch liegen. das sieht man sehr schön an diesem artikel. Frau Sherine fürchtet sich offensichtlich
vor der ewigen Verdammnis wenn atheisten sich vor der „ewigen verdammnis“ – also dem bösen monster unter
dem bett – fürchten würden, wären sie keine atheisten. atheismus ist die ablehnung vom glauben an übernatürliche
mächte. bitte! bitte! das ist doch nicht so schwer. wenn atheisten oder sonstige wüssten, oder auch
nur befürchteten, dass sie falsch liegen, würden sie auf knien hecheln und betteln, wie ihr, um der
„ewigen verdammnis“ zu entgehen. übrigen, formulierungen wie „atheistische finsterlinge“ sind sehr drollig.
Gott kommt nicht woher, Gott IST… Die Erklärungen der Naturwiss. sind ja achso schlüssig, dass aus
Nichts Raum und Materie entsteht(?) weiterhin aus toter Materie primitive Organismen (2x?) und dann aus
diesen Lebewesen niederer Potenz Lebewesen höherer Potenz hervorgehen (3x?). Ein völlig unlogisches
Unterfangen. Woher kommt das Potential so einer Entwicklung aus dem Nichts? So muss man das Nichts für
Gott halten. Das Sein Gottes als Voraussetzung des Menschen und alles Seienden ist ein ganz logischer
Gedankengang, der deshalb angezweifelt wird, weil man ihn im Grunde nicht versteht oder verstehen will.
Aber deshalb ist der Beweis nicht falsch, sondern die Leute einfach nur zu deppert.
Rausreden??? „Der naturwissenschaftliche Gottesbeweis ist logisch natürlich nicht zwingend, weil er wie
alle Naturwissenschaft auf falsifizierbaren Beobachtungen beruht.“ Nun da es einen solchen Gottesbeweis
nicht gibt – nette Erfindung/Lüge von Dir – ist er eine Nullaussage! „Die Erkenntnisse der Astrophysik/Astrobiologie
sind zwar eher für Atheisten als für Christen (Gottgläubige) problematisch.“ Ach echt? Welche Erkenntnis
aus der Astrophysik/Astrobiologie ist denn problematisch für Atheisten? Bitte Angabe der Fachpublikation
oder mit dem Lügen aufhören!
Lieber Friedrich Spee Der naturwissenschaftliche Gottesbeweis ist logisch natürlich nicht zwingend, weil
er wie alle Naturwissenschaft auf falsifizierbaren Beobachtungen beruht. Die Erkenntnisse der Astrophysik/Astrobiologie
sind zwar eher für Atheisten als für Christen (Gottgläubige) problematisch. Aber: Der naturwissenschaftliche
Gottesbeweis (sagen wir: die wissenschaftliche Beobachtung einer hohen Wahrscheinlichkeit für einen Logos
als Erstursache) nützt eben auch nichts. Ich verstehe da auch die Evangelikalen nicht, die sich über
jeden Schlag der Naturwissenschaft gegen die Zufallshypothese so sehr freuen.
Lorenz: Wer das was wie definiert… Gott wird doch (seit Aristoteles?) als ursachenlose Erstursache aller
Dinge definiert. Ja, klar wird Gott das. Aber mit welchem Recht? Die Leute glaubten eben an einen Gott
und um die logischen Probleme auszuräumen, die eben irgendwann erkannt wurden (eben hier: woher kommt
Gott?) erfand man dann diese Definition. Dafür gibt es aber keinen Grund ausser dem, dass wenn man an
einen Gott glaubt, er ewig sein muss, sonst hat man ein Problem. Aber einen logischen Grund für die „Ursachenlose
Erstursache Gott“ gibt es eben nicht. Genausogut kann man annehmen, dass die Materie/Energie eben ursachenlos
ewig existiere. „Gott“ fällt halt leider Ockhams Razor zum Opfer.
Werbung Nach den Regeln und Erfahrungen der Werbebranche kann Gott nichts besseres passieren, als daß
sein Name auf den Bussen steht. Egal in welchem Zusammenhang. Und egal ob von Zweiflern bezahlt. Die Menschen
werden wieder auf Gott aufmerksam und diskutieren darober. Schlimmer wäre, es würde Reklame für fettige
US-Burger oder Lehman-Zertifikate gemacht werden. Also: Kopf hoch! So was nennt man einen klassischen
Sockenschuß (ins Knie)! Hahahaha
Es ist gelogen, da weder moderne Naturwissenschaft (Was ist das denn???) noch Astrophysik oder Astrobiologie
irgendeine Aussage zu Gott machen. Lorenz steht es natürlich frei, eine Fachpublikation zu verlinken
um seine Lüge zu belegen, aber ich orakele mal, dass er das nicht tun wird, weil er eben gelogen hat!
Lieber Friedrich Spee, Gott wird doch (seit Aristoteles?) als ursachenlose Erstursache aller Dinge definiert.
Dass es eine solche Erstursache geben müsse, legt die moderne Naturwissenschaft sehr sehr nahe. Über
das Wesen dieser Erstursache (z.B. ihre Sterblichkeit) habe ich gar nicht spekuliert. LG, Lorenz
Lorenz: nicht logisch. Die Wahrscheinlichkeit Gottes = 1- Die Wahrscheinlichkeit, dass die Welt ein Zufallsprodukt
ist. Unsinnig, denn Sie müssen dazu annehmen, dass Gott ewig sein und keinen Ursprung habe, denn wie
solle ein so unglaubliches Wesen wie Gott entstanden sein? Genau dasselbe (also Ewigkeit) kann ich von
der Materie aber auch annehmen.
Zur Wahrscheinlichkeit Gottes Die Sache ist doch für jeden Matheabiturienten glasklar: Die Wahrscheinlichkeit
Gottes = 1- Die Wahrscheinlichkeit, dass die Welt ein Zufallsprodukt ist. Damit ist die Wahrscheinlichkeit
Gottes sehr sehr nahe bei Eins, wie die moderne Naturwissenschaft/Astrophysik/Astrobiologie lehrt. Die
relevantere Frage ist aber: Was haben wir mit Gott zu schaffen und was er mit uns?
@ monti Lassen Sie den kindlich Glaubenden doch ihren Glauben. Atheismus ist genauso wenig ein Glauben,
wie Nicht-Briefmarkensammeln ein Hobby ist. Wann werden Christen das endlich mal kapieren?!
Das Schlimmste an der Sache ist für mich, dass es Ungläubigen nicht möglich sein wird, den Gläubigen
eine lange Nase zu machen, wenn sie denn nach ihrem Tod feststellen, dass es keinen Gott, zumindest kein
ewiges Leben gibt, dies im umgekehrten Falle aber durchaus möglich ist. Lassen Sie den kindlich Glaubenden
doch ihren Glauben. ok, ok, dann sollten sie den Nichtglaubenden auch toleranterweise ihren Unglauben
lassen. Ich jedenfalls habe keine Angst vor irgendwelchen Höllenqualen nach dem Tod. Übrigens, Doriano,
kann man sein Leben auch genießen, ohne dies auf Kosten Anderer zu tun.
#48 engelhardt † 18:13:27 | Montag, 19. Januar 2009
Existenz Mich würde interessieren, wie der Erfinder dieses Spruchs zu diesem Ergebnis kommt, es gäbe
„wahrscheinlich“ keinen Gott. Nachdem es nicht einen einzigen, rationalen und nachpruefbaren Beleg fuer
die Existenz irgendeines Gottes gibt, ist er gut moeglich (eine andere Uebersetzung von „probably“), ja
sogar ziemlich wahrscheinlich, dass es keine goetter gibt. Auf jeden Fall ist es irrational, anzunehmen,
irgendein Gott wuerde existieren. Keine Ahnung, warum es fuer Religioese ein derartiges Aergerniss darstellt,
wenn man ihnen mitteilt, dass ihr Gott wahscheinlich gar nicht existiert. Das muessen die Glaeubigen mal
erklaeren.