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Papst schickt Geld nach Gaza + Sonderkanal bei Google + Mehrere Wunder anerkannt + Kandidat der Medien + Zerbrochene Kirche?
Papst schickt Geld nach Gaza

Heiliges Land. Papst Benedikt XVI. hat den Christen im Gaza-Streifen eine persönliche Spende geschickt. Wie hoch die Summe ist, gab der Vatikan nicht bekannt. Das Geld wurde über das vatikanische Hilfswerk ‘Cor unum’ an den Pfarrer von Gaza, Hw. Manuel Musallam, an die dortigen Mutter-Teresa-Schwestern und an weitere Ordenseinrichtungen verteilt.

Sonderkanal bei Google

Vatikan. Der Vatikan hat mit dem US-Konzern ‘Google’ eine Kooperation vereinbart. Genaue Inhalte des Projektes werden am Freitag in einer Pressekonferenz vorgestellt. Das vatikanische Fernsehen ‘CTV’ und ‘Radio Vatikan’ wollen auf Google einen eigenen Fernsehkanal mit Nachrichtensendungen sowie Videos von Papst Benedikt XVI. einrichten. Ferner sollen päpstliche Texte und Dokumente leichter zugänglich gemacht werden.

Mehrere Wunder anerkannt

Vatikan. Papst Benedikt XVI. anerkannte gestern Samstag mehrere Wunder auf die Fürsprache künftiger Seliger. Unter ihnen befindet sich der bayerische Ordensbruder Eustachius Kugler († 1946). Bruder Kugler war Mitglied der Barmherzigen Brüder und organisierte den Bau des Spitals seines Ordens in Regensburg.

Kandidat der Medien

Polen. Die Medienkonzerne haben kürzlich ihre Favoriten für die Wahl des nächsten Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz präsentiert. Die Wahl ist am 10. März. Die Wunschkandidaten der Zeitungen sind der Erzbischof von Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz, oder Erzbischof Slawoj Leszek Glodz von Danzig. Der bisherige Präsident, Erzbischof Jozef Michalik von Przemysl soll noch unentschieden sein, ob er für eine zweite Amtsperiode von fünf Jahren kandidieren möchte.

Zerbrochene Kirche?

„Die Kirche, gleichsam die Einheit der Christenheit, ist zerbrochen, nicht nur in zwei sondern, leider Gottes, in mehrere Teile. Nun vertrauen wir das den guten Händen Gottes an. Wir können die Einheit ja nicht machen, wir sind keine Monteure, die das zusammenschrauben oder zusammenkleben, sondern das ist ein geistlicher Vorgang.“

Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Kirche, Walter Kardinal Kasper, im Gespräch mit ‘Radio Vatikan’.
      
9 Lesermeinungen
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#9   hildegardfan   13:56:59 | Montag, 19. Januar 2009
@ Gotthard:
Ganz so abwegig ist der Gedankengang nicht.
Es gab ja in der Vergangenheit genug Spendenskandale.
Allerdings baue ich darauf, das das Geld, das vom Vatikan gespendet wurde auch definitiv in die richtigen Hände gelangt ist.
Das traue ich dem Papst und dem Vatikan absolut zu.
Bei privaten oder sonstwelchen Spendenaufrufen sollte man aber teilweise wirklich vorsichtig sein.
Das Geschäft mit dem Elend geht immer.
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#8   Gotthard   00:52:45 | Montag, 19. Januar 2009
@biene maja
ob das Geld an die richtige Stelle kommt oder schon vorher abgenommen wird ist fraglich
es gibt Leute, die sind cleverer als Du Dir vorstellen kannst …
mit diesem Satz hast Du wahrscheinlich bisher jede Spende für Menschen in Not in der weiten Welt abgelehnt…
Das ist ein typischer Alibi-Satz …
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#7   SignumSalutis †   20:52:22 | Sonntag, 18. Januar 2009
Sonderkanal – wichtige Maßnahme
… damit Möchtegernrepräsentanten der Kirche wie von Gloria-TV, Kath.net, k-tv oder ketz.net samt Anhängseln das Wasser abgegraben wird. Eine ordentliche Medienpräsenz des Vatikan und hoffentlich auch bald der deutschen Diözesen (vielleicht anknüpfend an Domradio o. ä.) ist überfällig, damit man nicht bei dubiosen Vertretern nachschauen muss, wenn man aktuelle Ansprachen des hl. Vaters hören oder gar sehen möchte.
SignSal
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#6   hildegardfan   14:56:24 | Sonntag, 18. Januar 2009
Das stimmt…
Man kann nur Hoffen, das der Bevölkerung etwas zugute kommt.
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#5   Biene Maja   14:54:14 | Sonntag, 18. Januar 2009
hildegardfan
ob das Geld an die richtige Stelle kommt oder schon vorher
abgenommen wird ist fraglich die Hamas kann alles brauchen.
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#4   hildegardfan   14:39:47 | Sonntag, 18. Januar 2009
@ biene:
Soweit ich verstanden habe, hat der Papst das Geld an die christlichen Organisationen im Gazastreifen geschickt.
Und solange bei den Palästinensern wie auch den Israelis einige den Frieden nicht wollen, wird es schwierig, dort Frieden herzustellen.
Beide Seiten sollten zusehen, das die die Extremisten in den eigenen Reihen ruhig kriegen.
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#3   Biene Maja   14:34:11 | Sonntag, 18. Januar 2009
an alle
Die Hamas hat die Waffenruhe die Israel einseitig
ausgerufen hat gebrochen darauf hat Israel wieder
reagiert fliegt wieder Bomben nach Gaza die Hamas gibt
keine Ruhe und der Papst schickt Geld verstehe ich nicht
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#2   Colombe de la paix   10:17:06 | Sonntag, 18. Januar 2009
Grüß Gott
Zerbrochene Kirche…
Hier in Deutschland haben den Bruch innerhalb der Kirche auch die Bischöfe mit ihren Konzepten der Fusionen ausgelöst! o^/ Der Ungehorsam zum Papst erweckt nicht gerade Vertrauen zu ihnen!!!!
Wen wunderts, wenn Gläubige resignieren!
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#1   Vineta   10:04:57 | Sonntag, 18. Januar 2009
Dem Papst sein Kasper ist die erste Adresse für das neue Kirchenverständnis
Immer mehr abrücken vom „Außerhalb der Kirche kein Heil“ und von den verruchten Abspaltungen davon lautet seine Parole.
Nachdem wir schon vor einiger Zeit von ihm zu wissen bekommen haben, daß es für die Juden einen Sonderweg zum Heil gibt und sie keiner Missionierung bedürfen – läßt er uns nunmehr wissen:
Daß – so wie die Scherben gleichrangig wichtige Teile eines ehemaligen Gefäßes sind – auch jene mindestens 20000 Denominationen für das ehemalige Gefäß Kirche. Und wie gesagt: Alle Scherben haben den gleichen Rang, und man kann nicht sagen, daß eine Scherbe höherrangig sei als die andere: Nun dann ist es ja wohl auch egal, welcher Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft man angehört, und alle Versuche von Katholiken, Protestanten und Orthodoxe zu missionieren, erübrigen sich.
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