Heiliges Land
Es fehlen einem die Worte
„Ich kann ferner nur die Worte wiederholen, die Papst Pius XII. in einer eindringlichen Radiobotschaft im August 1939 an die Welt gerichtet hat“. Von Bischof Kurt Koch von Basel.
Die Toten kommen nicht mehr zurück.
Die Toten kommen nicht mehr zurück.
(kreuz.net) Angesichts des Dramas, das sich im Nahen Osten abspielt, das der Zivilbevölkerung unsägliches Leiden beifügt und das noch größere Eskalationen hervorrufen könnte, fehlen einem eigentlich die Worte.

Die einzige Sprache, die mir bleibt, ist diejenige des Gebetes. Ich lade deshalb die Menschen, die Christen wie die Gläubigen anderer Religionen in der Schweiz zum Gebet ein und bitte, die Sehnsucht nach Frieden zum gemeinsamen Gebetsanliegen zu machen.

Ich kann ferner nur die Worte wiederholen, die Papst Pius XII. († 1958) in einer eindringlichen Radiobotschaft im August 1939 an die Welt gerichtet hat:

„Nichts ist verloren durch den Frieden; alles kann verloren werden durch den Krieg.“

Die politische Konstellation im Nahen Osten ist in meinen Augen derart verzwickt, daß einseitige Schuldzuweisungen gewiß nicht weiterhelfen, schon gar nicht an Gruppierungen in der Schweiz.

Wenn wir in der Schweiz den Respekt voreinander verlieren und diesen Konflikt gegenüber religiösen Gruppierungen politisch instrumentalisieren, haben auch wir bereits kapituliert und uns der Sprache der Gewalt angepaßt.

Es darf nie vergessen werden, daß es sich im Nahostkonflikt um eine tragische Folgewirkung des Zweiten Weltkrieges handelt.

Die Kriegs- und Siegermächte haben ihr eigenes unbewältigtes Problem in den Nahen Osten verpflanzt.

Deshalb stehen sie noch heute in der Pflicht, alles nur erdenklich Mögliche zum Frieden beizutragen.

An diese Pflicht müssen wir die Politik – auch in Europa – permanent – gleichsam wie die Witwe im Evangelium – erinnern.
      
6 Lesermeinungen
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#6   fynkchen †   16:43:34 | Dienstag, 20. Januar 2009
Sind Islam-Terroristen
mögliche Gesprächs- und Verhandlungspartner?
Antwort: siehe –-->>> hier www.kreuz.net/bookentry.3647.html !!
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#5   engelhardt †   16:28:23 | Dienstag, 20. Januar 2009
Sohn der Witwe?
Hey Hiram, wird Dir schon geholfen? :)
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#4   Elijahu †   16:21:29 | Dienstag, 20. Januar 2009
Die Hamas ist keine Terrororganisation sondern eine Widerstandsbewegung…
…die so massiven Rückhalt im palästinensischen Volk hat, dass sie bei den international anerkannten Parlamentswahlen die Mehrheit im Parlament geholt hat.
Der angebliche „Krieg gegen den Terror“ ist nichts anderes als ein „Krieg des Terrors“ gegen die palästinensische Bevölkerungsmehrheit. Im Grunde genau dasselbe was die Nazis in den Besatzungsländern gemacht haben: wenn ein Widerstandskämpfer einen deutschen Soldaten ermordet hat haben die Nazis 100 Zivilisten aufgestellt und als Strafe dafür hingerichtet, Frauen und Kinder inklusive. Vom selben Kaliber sind Israels Nazi-Aktionen im Gaza-Streifen.
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#3   Sohn der Witwe †   16:14:25 | Dienstag, 20. Januar 2009
Kein Weltfriede, ohne Religionsfrieden!
Zitat:
„Nichts ist verloren durch den Frieden; alles kann verloren werden durch den Krieg.“
Deshalb sei daran erinnert: „Es gibt keinen Weltfrieden, bevor die Intoleranz unter den Religionen und deren Gläubigen überwunden ist.“
Und ich erinnere an Jan Amos Comenius, der die Schrecken des größten Religionskrieges auf europäischem Boden miterlebt hat, und vollkommen zu Recht mahnt:
„Wir sind ja Bürger einer Welt; wir sind alle ein Blut. Einen Menschen hassen, weil er woanders geboren ist, weil er eine andere Sprache spricht, weil er anders über die Dinge denkt – welche Gedankenlosigkeit, man lasse ab davon.“
Sohn der Witwe
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#2   engelhardt †   16:07:38 | Dienstag, 20. Januar 2009
Copyright
Wie waere es, wenn kreuz.net, die Quelle angeben wuerde, statt zu behaupten, es handle sich um einen kreuz.net-Artikel?
Das ist ein Verstoss gegen zwei Gebote: nicht luegen und nicht stehlen.
Hier der Link zur Schweizer Bischofskonferenz:
www.kath.ch/…-cvs/text_detail.php?nemeid=110018&…
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#1   Schoolboy   16:04:02 | Dienstag, 20. Januar 2009
Erst haben sie es geleugnet, jetzt mussten sie es zu geben
, daß sie Phosphorgranaten eingesetzt haben Grausamer geht’s wohl nicht. Über 413 (!) Kinder mussten qualvoll verenden angesichts des Kampfesmutes der israelischen Helden. Phosphorwaffen sind so grausam, daß sie erst recht weiterbrennen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Außer den toten Kindern (natürlich alles Hamasterroristen!) werden tausende, die überlebt haben zu Lebzeiten verunstaltet, verstümmelt und in Qualen weiter vegetieren.
[zensuriert]
Die 7 Mio., eine Zahl, mit der der JWC die Nationen beglückt hat, ist natürlich als absolute Wahrheit anzusehen. Angesichts der widerlichen Verbrechen dieses Tätervolks käme ich erst garnicht auf die Idee, versucht zu sein, diese Zahl nach unten korrigieren zu wollen. Das wäre ja Wiederbetätigung und Volksverhetzung … igitt.
Im Gegenteil: Die Bestialität dieser Unmenschen verführt eher zu der Fragestellung: Darf es nicht ein Milliönchen mehr sein?
Soviel ich weiß, ist noch niemand in den Knast gekommen, wenn er auf 8 Mio. als absolute Wahrheitszahl pocht.
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