In Deutschland ist einem Theologie-Professor die Lehrbefugnis entzogen worden. Allerdings weiß niemand Genaueres.
(kreuz.net) Der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Mons. Robert
Zollitsch, hat dem Freiburger Religionspädagogen, dem Laien Werner Tzscheetzsch (58), die kirchliche
Lehrbefugnis entzogen.
Das teilte der Dekan der Fakultät, der Laie Magnus Striet (44), gestern in einer
Sitzung des theologischen Fakultätsrates mit.
Dem Vorgang ging nicht, wie sonst üblich, ein Lehrbeanstandungsverfahren
voraus. Das macht ihn nach Angaben der ‘Badischen Zeitung’ vom Dienstag zu einem bundesweit einzigartigen
Fall.
Tzscheetzsch hat Erzbischof Zollitsch zuvor schriftlich und mündlich mitgeteilt, daß er sich
nicht weiter dazu befähigt sehe, den Ansprüchen, die an einen katholischen Hochschullehrer gestellt
würden, gerecht zu werden. Er wolle das auch nicht mehr.
Weiteres wurde nicht bekannt.
Für die katholische
Lehrbefugnis ist neben den Unterrichtsinhalten wichtig, daß die Grundsätze der katholischen Kirche in
der persönlichen Lebensführung beachtet werden. Tzscheetzsch ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
Als Landesbeamter kann Tzscheetzsch auch künftig an der Albert-Ludwigs-Universität unterrichten.
Er
besitzt allerdings keine Prüfungsberechtigung für Absolventen des theologischen Studiengang mehr.
Weder
Tzscheetzsch noch die Pressestelle des Erzbistums waren für eine Stellungnahme am Dienstagnachmittag
zu erreichen.
Die Universität wollte den Vorgang vor einer Äußerung des Ordinariats nicht kommentieren.
Email-Adressen der Empfänger
42 Lesermeinungen
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#42 umcmheilbronn 22:02:50 | Dienstag, 27. Januar 2009
Preise Zunge das Geheimnis… Vor einigen Monaten verbrachte ich eine kurze Einkehrzeit in einem erlauchten
Kreis von wirklich gläubigen älteren Menschen, die sich auf ihr Ableben vorbereiteten (80 Jahre und
älter). Ich hatte meinen Laptop dabei, um ein paar Marienbilder vorzuführen. Die Anwesenden waren noch
nicht so geschult in EDV und wollten daher wissen, wie ich das mache, mit dem Programmieren. Als Antwort
ließ ich den CD-Rom-Schacht ausfahren, nahm die CD raus und legte sie wieder rein. Zack. So geht das?
Aha. Wie bei der Kommunion… Wir haben alle gestaunt, was so schnell dahingeworfene Worte an den Tag
bringen können…
Werner Tzscheetzsch Nun, irgendwie ist hier alles wirklich etwas unklar: Da gibt ein Theologieprofessor
„einfach so“ seinen Lehrstuhl auf, erklärt aber nicht, in welchen Punkten er „seine Heimat nicht mehr
in der kath. Kirche habe.“ – Ich selbst kenne Werner Tzscheetzsch noch aus meiner Studienzeit in Freiburg.
Er war damals Akademischer Rat und Assistent von Prof. Biemer. Immer hatte er auf mich einen sehr offenen
und klaren Eindruck gemacht. In www.tv-suedbaden.de kann man ein kurzes Video sehen, in welchem Werner
Tzscheetzsch „Stellung“ nimmt.
Preisende Sprache, wir brauchen Ihren werten Rat Ist es so richtig, die Heilige Kommunion zu empfangen?
Praxis 1: Ich breite mich innerlich vor, gehe langsam vor den Tisch des Herrn, verneige mich mit gotisch
gefalteten Händen, forme mit den Händen einen Thron, in den der Priester oder die Kommunionhelferin
den Corpus Christi legt. Ich führe ihn zum Mund, falte die Hände (wie ein Buddhist, bin aber keiner),
verneige mich und gehe mit eingezogenem Blick in die Bank, knie mich hin, verhülle mein Gesicht und bin
in Vereinigung mit dem Herrn. Praxis 2: … vor dem Altar knie ich mich hin, öffne meinen Mund, strecke
die Zunge heraus, der Priester legt mir den Corpus Christi darauf, ich ziehe die Zunge in den Mund zurück …
Ich hoffe, dass ich nicht unwürdig handle. Ich lerne gerne dazu. Pax tecum T
#38 pangelingua 19:35:14 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Wertes Klärchen aus Köln, dass dieses „Ereignis“ in einer röm.-kath. Kirche stattfand, geht aus Ihrem
Artikel nicht hervor. Dass es uniierte Kirchen und nicht uniierte orthodoxe Kirchen gibt, ist mir selbstverständlich
bekannt. Sie werden aber doch wohl zugeben, dass es in unseren Breiten höchst selten vorkommt, dass jemand
in einen uniierten Gottesdienst gerät, es sei denn, er sucht einen solchen bewusst auf. Ich bleibe bei
meinem Einwand: Sie begeben sich hier auf einen Nebenkriegsschauplatz, der zumindest nicht primär zum
Thema gehört. Zu den eindeutig qualifizierten Äußerungen des Papstes und auch zu meinen aufgeführten
Missbräuchen, die es im regulären NOM nicht gibt, aber jederzeit möglich sind und auch x-fach täglich
praktiziert werden, bleiben Sie jede Stellungnahme schuldig. Schade. Es ging und geht mir auch nicht um
22 oder 23 unterschiedliche Riten in der katholischen Kirche (z.B. den dominikanischen, den ich aus meiner
Jugend kenne oder den ambrosianischen der Erzdiözese Mailand), sondern darum, dass sich heute jeder Hansel
seinen Ritus selber zusammenzimmert, ohne dass er von seinem Bischof zur Ordnung gerufen wird. Es geht
nicht in erster Linie um den NOM = ordentlicher Ritus, sondern um die tausende unordentliche Riten, die
verantwortungslose Kleriker allerorten aufführen. Da liegt „der Hund begraben“. Ich wünsche Ihnen trotzdem
einen angenehmen Abend.
Werte preisende Zunge, das von mir geschilderte Erlebnis fand, ich schrieb es – glaube ich – ebenso deutlich
wie eindeutig, in der katholischen Kirche statt; noch deutlicher für Sie: In einer der katholischen orientalischen
Rituskirchen – Sie sollten vielleicht zwischen den orthodoxen Kirchen (hervorgegangen aus dem morgenländischen
Schisma von 1054) und den orientalischen Kirchen (also der albanisch-, bulgarisch-, georgisch-, griechisch-,
melkitisch-, ukrainisch-, ungarisch-, äthiopisch-, koptisch-, syrisch-, syro-malankarisch-, maronitisch-,
chaldäisch-, syro-malabarisch-, armenisch-katholischen Kirche, zzgl. den Unierten Katholiken in Weißrußland
und Rußland), die alle zusammen mit der lateinischen (römisch-katholischen) Kirche des Westens die eine
katholische Kirche bilden. So, und Mißstände, mein Bester, reißen überall ein, ohne daß sie ein Argument
gegen einen der 22 oder 23 unterschiedlichen Riten innerhalb der einen katholischen Kirche wären. Sie
hingegen, scheint mir, wollen jedoch den Mißstand (oder die Möglichkeit desselben) zum Maßstab des
Erlaubten machen, und dagegen habe ich (deutlich genug – wie mir scheinen will) Stellung genommen.
#36 pangelingua 16:30:12 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Werte Clarissa colonia, Ihre Antworten auf meine Anmerkungen haben mich schon etwas erstaunt. Mit keinem
Wort gehen Sie auf die Äußerungen des Papstes ein; die sind Ihnen lediglich die Bemerkung wert, dass
er selbst keine Mühe habe, nach dem NOM zu zelebrieren. Zu den von mir aufgeführten Mißständen (Ablehnung
des 1. Kanons als „Telefonbuch“, Erstkommnionsfeiern, unwürdige Haltung beim Kommunionempfang) schweigen
Sie ebenso. Und was Sie mir von Ihrem Erlebnis in einer orthodoxen Kirche (das ich überhaupt nicht anzweifle)
erzählen, geht doch am eigentlichen Thema vorbei. Ich sprach ausschließlich von röm.-kath. Kirchen,
bzw. von solchen, die sich immer noch so nennen, und von den dort üblichen Unsitten. In erster Linie
ging es mir noch nicht einmal um Hand- oder Mundkommunion (beides ist ästhetisch fragwürdig, denn wenn
der Kommunionsspender schmutzige Hände hat, ist es ziemlich egal, ob er die Hostie auf die Zunge oder
in die Hand gibt), sondern um die unwürdige Haltung, mit der die allermeisten Kommunionempfänger den
Leib Christi entgegennehmen (keine sichtbare Ehrbezeigung, von einer Kniebeuge ganz abgesehen, und Hostie-in-den-Mund-stecken
meist schon beim Rückgang zur Bank, als ob man ein Hustenbonbon bekommen hätte). Das war mein Anliegen,
und da hätte ich gerne von Ihnen eine Stellungnahme gehört. Dass Sie auf den Kommunionempfang bei den
Orthodoxen verzichtet haben, kann ich Ihnen gut nachempfinden. Das wäre mir genauso gegangen. Aber: Das
war nicht mein Thema!
Ja, in der katholischen Kirche herrscht eine skandalöse Kommunionpraxis! Als ich vor einigen Jahren umständehalber
die Hl. Messe einer orientalischen Kirche mitfeierte, wurde ich von der dortigen Kommunionpraxis kalt
erwischt: In einem großen Kelch befanden sich – im Blut unseres Heilands schwimmend und von diesem durch
kräftiges Umrühren in sich langsam auflösende Brocken verwandelt – Stücke seines eucharistischen Leibes,
die den stehenden (quel scandale!) Kommunikanten mithilfe eines goldenen Kommunionlöffels (wie Hustensaft
oder Abführmittel) unter beiderlei Gestalten verabfolgt wurden. In der Theorie sollte dieser Löffel
den Kommunikanten in den weit geöffneten Mund eingeführt, dort durch Drehung (im immer noch geöffneten
Mund) „entleert“ und schließlich (bei immer noch geöffnetem Munde) zurückgezogen werden. Praktisch
indes schloß (mindestens) jeder zweite Kommunikant nach Einführung besagten Löffels seine Lippen und
unterzog diesen ebenso intensiver wie sichtbarer lingualer Säuberung, bevor er gegen einen gewissen Labialwiderstand
wieder aus dem Munde des Kommunikanten zurückgezogen werden konnte. Selbst die untergehaltene „Kommunionpatene“
(ich weiß nicht, wie deren korrekte ostkirchliche Bezeichnung lautet) konnte bei diesem Vorgang nicht
verhindern, daß regelmäßig – unbeachtet – Tropfen zu Boden fielen. Nachdem ich unter diesen Umständen
vom Kommunionempfang Abstand genommen hatte, wurde mir bedeutet, daß diese Form so seit unvordenklichen
Zeiten praktiziert werde. Nun ja, in der Kirche ist eben nicht alles Gold, was glänzt.
#33 pangelingua 23:15:21 | Mittwoch, 21. Januar 2009
@clarissa colonia abusus, non tollit usum So weit so gut. Trotzdem sind zahlreiche Missbräuche für mich
unentschuldbar, was in besonderer Weise für die absolut unwürdige Kommunionpraxis gilt. Aber trotz aller
Missbräuche bleiben die Worte von Thomas von Aquin gültig und geben Zuversicht: Einer kommt und tausend
kommen, doch so viele Ihn genommen, Er bleibt immer, der Er war. Gute kommen, Böse kommen, alle haben
Ihn genommen, die zum Leben, die zum Tod.
#31 pangelingua 22:57:24 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Hallo clarissa colonia, den NOM als schlimm zu bezeichnen wäre sich die Sache zu einfach gemacht. Das
habe ich so auch nie gesagt. Tatsache ist aber, dass er dem Missbrauch Tür und Tor öffnet, wie ich selbst
oft erlebt habe und wie es auch immer wieder glaubwürdig von unzähligen irritierten Katholiken berichtet
wird. Erst kürzlich las ich in einer seriösen Zeitung, dass ein Priester es grundsätzlich ablehnt,
den Römischen Kanon (NOM: 1. Hochgebet) zu verwenden, weil ihm dies wie das Herunterbeten des Telefonbuches
vorkomme! Was soll man bitte schön von solchen Seelsorgern halten? Was soll man von Events halten, die
Sonntag für Sonntag uns als Eucharistiefeiern geboten werden? Welcher Unterschied besteht noch zwischen
einem Kindergeburtstag und den landläufigen heutigen Erstkommunionsfeiern, wo Luftballons aufgeblasen
und Ringelreigen getanzt wird, die Kinder aber mit keinem Wort erfahren, dass sie nicht nur Heiliges Brot
(welche Plattitüde), sondern den Leib des Herrn empfangen? Dieser wird in den meisten Kirchen so gereicht
und empfangen wie ein Grillwürstchen mit Pommes an der Frittenbude. Wer das nicht sehen will, der ist
wahrlich blind! Es bleibt dabei: eine würdig gefeierte NOM-Messe ist nicht schlimm, verschweigt und verwässert
aber im Gegensatz zur Alten Messe wesentliche katholische Elemente, was von Paul VI. nach eigenem Zeugnis
auch bewusst gewollt war. Mir geht es auch in erster Linie darum, dass die Ächtung der überlieferten
Messe durch weite Kreise endlich aufhört.
So, so, preisende Zunge, also, wenn es wenigstens dem Pontifex (aber sicher nicht nur ihm allein) infolge
von Klugheit und Bildung mühelos gelingt, die Messe nach dem neuen missale würdig zu zelebrieren, kann
der ja so schlimm, wie (auch von Ihnen?) öfter behauptet, auch nicht sein, oder?
@Pangelingua Genau so sehe ich es auch. Die Liturgie war nie ein starres Gebilde, daß irgendwann z.B.
1570 so festgelegt wurde und notwendige Veränderungen per se als obsolet oder verdammungswürdig erklärt
wurden. Schade – ich hätte mir eine Antwort von c.c. gerne gewünscht. Daß sie diese bis jetzt schuldig
geblieben ist, liegt entweder an ihrer Abwesenheit – oder daran, daß sie die Antwort für sich selber
schon wußte, sich aber zu sehr hätte verbiegen müssen, um einen gedanklichen Irrtum einzugestehen.
Das ist wohl nicht in ihrem Denkschema enthalten – Irrtümer einzugestehen.
#28 pangelingua 22:32:36 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Werte Kölnische Klara, … hat er ja (bis heute) anscheinend kaum Schwierigkeiten, ihn zu zelebrieren.
Dieser Papst ist viel zu klug, um mit Brachialgewalt die Entwicklung der letzten 40 Jahre einfach zu ignorieren.
Dafür feiert er aber die Neue Messe feierlich und mit Würde, was man hierzulande leider nur selten erlebt.
Zudem bevorzugt er überwiegend den Römischen Kanon und zelebriert damit das Herzstück der Liturgie
in der überlieferten Form. Er selbst spendet in allen seinen Messen ausschließlich die Mundkommunion
mit Kniebank und Patene und setzt damit ein deutliches Zeichen gegen die Fast-food-Bräuche, die sich
bei uns ausgebreitet haben. Im übrigen hat Benedikt XVI. gegen den erbitterten Widerstand vieler Bischöfe
(besonders aus dem deutschsprachigen Raum und aus Frankreich) die Feier der Alten Messe nicht nur wieder
grundsätzlich gestattet, sondern auch die Priesterseminare aufgefordert, dafür zu sorgen, dass in der
Priesterausbildung darauf geachtet wird, dass die Priesteramtskandidaten auch die Feier des überlieferten
Ritus erlernen. Dass dies ein weiter beschwerlicher Weg sein wird, ist dem Hl. Vater durchaus bewusst.
An Doriano: Behutsame liturgische Änderungen hat es zu allen Zeiten gegeben, diese sind aber nicht mit
der völligen liturgischen Neuschaffung Pauls VI. gleichzusetzen. Die Einführung neuer Feste, Oktaven,
Rangveränderungen etc. sowie Einfügung oder Streichung von Kommemorationen halte ich für legitim und
greifen nicht die Würde der Liturgie im Kern an.
@Pangelingua Es freut mich, daß Sie uns wohl doch erhalten bleiben! :(3 Bleiben Sie immer noch dabei,
dass die Eingriffe von Leo XIII., Pius XI., Pius XII. und Johannes XXIII. der Revolution des NOM gleichzusetzen
sind Diese Frage hätte ich auch gerne beantwortet.
Werte preisende Zunge, dafür, daß sogar der vormalige Präfekt der Glaubenskongregation – als Dogmatiker –
verschiedene Kritikpunkte am ordo missae Pauls VI. formuliert hat, hat er ja (bis heute) anscheinend kaum
Schwierigkeiten, ihn zu zelebrieren. Aber, sehen Sie, das ist halt das katholische am Konzil von Trient:
Das „sowohl … als auch“, das sagen kann „Ja, die Gnade ist wichtig!“, aber auch „Ja, die guten Werke
sind nicht nutzlos!“ Eben diese Weite und die Fähigkeit, etwas (im besten Sinne) als kritikwürdig erkennen,
es aber gleichzeitig als verbindlich entschieden anerkennen zu können, charakterisiert die Katholizität
der Kirche (und ihres obersten Hirten) besser als das unerleuchtete (splittergruppenspezifische) Pochen
auf ein Motuproprio Pauls V., nach dem (angeblich) jegliche rubrikarische Veränderung ausgeschlossen
sei, obwohl sich seine Nachfolger doch jederzeit befugt sahen, genau dies zu tun. Und: Es geht dabei nämlich
um das Prinzip von Veränderung an den liturgischen Rubriken überhaupt. Müßte man sie als grundsätzlich
verboten ansehen, wären auch die Pontifices vor dem letzten Konzil im Unrecht gewesen; sind sie aber
grundsätzlich möglich, statthaft und legitim, waren es auch die rubrikarischen Änderungen Pauls VI.
#25 pangelingua 20:51:08 | Mittwoch, 21. Januar 2009
@clarissa colonia: Ist der NOM eine organische Fortentwicklung des überlieferten römischen Ritus …
oder handelt es sich um einen neuen Ritus? „An die Stelle der gewordenen Liturgie hat man die gemachte
Liturgie gesetzt. Man wollte nicht mehr das organische Werden und Reifen des durch die Jahrhunderte hin
Lebendigen fortführen, sondern setzte an dessen Stelle – nach dem Muster technischer Perfektion – das
Machen, das platte Produkt des Augenblicks.“ „Man brach das altehrwürdige Gebäude ab und baute ein anderes.“
„Was früher als das Heiligste galt – die überlieferte Liturgie – wird heute als das Verbotenste hingestellt
und das Einzige, was man mit Sicherheit ablehnen muss. Das führt bei vielen Menschen dazu, dass sie sich
fragen, ob die Kirche von heute wirklich noch die gleiche ist wie die von gestern, oder ob man sie nicht
ohne Warnung einfach gegen eine andere ausgetauscht hat. Ich bin überzeugt, dass die Kirchenkrise von
heute weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht, die mitunter sogar so konzipiert wird. Eine Kirche,
die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als verboten erklärt und das Verlangen
danach als unanständig erscheinen lässt, stellt sich selbst in Frage. Denn: Was soll man ihr eigentlich
noch glauben? Wird sie nicht morgen wieder verbieten, was sie heute vorschreibt?“ Das sind Aussagen von
Joseph Kardinal Ratzinger, heute Papst Benedikt XVI. nachzulesen in seinen Werken. Bleiben Sie immer noch
dabei, dass die Eingriffe von Leo XIII., Pius XI., Pius XII. und Johannes XXIII. der Revolution des NOM
gleichzusetzen sind
#22 pangelingua 18:16:29 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Mein Gott, Defendor hören Sie doch endlich auf, diesen gloria-polo. unsinn ins netz zu setzen. Sie machen –
wenn nicht schon sich selber – den katholischen Glauben dadurch lächerlich! Was soll das überhaupt?
Wer soll das bitteschön ernst nehmen können? Ich bin ein konservativer Katholik und stehe dazu, aber
was Sie uns hier vorsetzen, hat nichts mit dem wahren katholischen Glauben zu tun, sondern das ist ein
Zerrbild, eine Zumutung für jeden denkenden Menschen! Schweigen Sie, damit tun Sie der katholischen Sache
den besten Gefallen.
ach Clarissa… man muss doch nicht jede Veränderung mitmachen, oder. Ich werde mir keine Haarpomade
in die Haar geben, nur weil es eine Veränderung ist – erst Recht nicht weil sie „Hipp“ ist. Das ewig
Gültig wurde offensichtlich in der Tat nicht verändert – es wurde einfach totgeschwiegen. Trotzdem meine
ich, daß es weiterhin ewig gültig ist! Johannes XXIII ist mit Sicherheit nicht in der Wahrheit Gottes
gewesen – wie anders läßt sich „sein letzter Aufschrei“ dieses (V-II) Konzil rückgängig zu machen
sonst erklären. P-VI hat letztlich das vollendet, was im „Vorgeplänkelt J-XXIII“ ausgelotet wurde. Ich
maße mir nicht an über die Gültigkeit anderer Riten zu urteilen. Ich habe Frieden in der tird. Liturgie
gefunden. Das ist für mich wichtig gewesen. Unabhängig darf jede Seele in ihr eigenes Verderben gehen –
so wie ich in meines (hoffentlich nicht!) gehe.
Die Gültigkeit des Gültigen, werter ruhrgebietler, wird durch Veränderung also nicht beeinträchtigt;
Sie hängen – das schrieben Sie ja schon so oft, daß selbst ich es verstanden habe – an der tridentinischen
Liturgie, die ihrerseits das Ergebnis von Veränderungen war und von verschiedenen Pontifices (auch nach
Pius V.) immer wieder verändert worden ist. Haben denn die Veränderungen Leos XIII., Pius X., Pius XII.
oder Johannes XXIII. das ewig Gültige verändert; und wenn deren Veränderungen (denn um diese geht es
ja wohl im Kern) das nicht taten, warum dann die Pauls VI.? Außerdem, was soll die ausschließliche Fixierung
auf den lateinischen Ritus? In der katholischen Kirchen wird die Hl. Messe in (ca.) 22 anderen Riten gültig
zelebriert. Wenn das Heil an der lateinischen Liturgie des Tridentinums hängt, sind dann die katholischen
Messen in den Riten der orientalischen Kirchen dagegen ein Dreck, eine quantite neglegiable?
@clarissa colonia – Danke der Nachfrage Ist denn, werter ruhrgebietler, das ewig Gültige auch unveränderlich?
Aber nein! Auf keinen Fall! Gott-bewahre!! Wenn’s denn durch Veränderungen schließlich für die Ewigkeit
besser wird! Ich bin ein Freund von Veränderungen – in meinem menschlichen Umfeld ist es dadurch besser
geworden. Ich fand eine Ruhe in dem was ewig gültig ist. Es hat mir innere Ruhe und Ausgeglichenheit
gegeben. Dafür danke Jesus Christus zu tiefst! Nein, es gab auch Rückfälle! Aebr unter SEINEM Segen
durfte ich diese auch meistern.
#18 hildegardfan 16:09:49 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Der werte defendor… hält es wie soviele andere Bibelfeste Katholiban hier: Ein langer Text, unglaublich
viele leere Worthülsen, null Aussage, null Wert. Ich nehme einfach stark an, Sie können gar nicht auf
meine Frage konkret antworten. Sie verstehen Ihre Wortkonstrukte höchstwahrscheinlich selber nicht. Sie
sind ein Phrasendrescher, nicht mehr und nicht weniger.
Na, werter defendor, (von wem nun verteidigt?) wollen Sie nun nicht langsam die „Katze aus dem Sack“ lassen
und Ihre geneigte Leserschaft darüber aufklären, worauf Ihre (z.B.) beeindruckend tiefgehehenden Erkenntnisse
über Zustände und Lehrinhalte an theologischen Fakultäten beruhen, vielleicht, gütigerweise, noch
nebst Erklärungen über Ihre Einsichten in den persönlichen Glauben der dort Lehrenden? Oder gedenken
Sie auch hier – wie auch sonst, Fragen mit Phrasen zu beantworten?
@hildergardfan Nach Ihren Auesserungen zu urteilen sollte wohl eher SIE einen „Therpeuten“ aufsuchen…aber
keinen aus der Lügen-Philosophen Lobby, die sich meist „Psychiater oder Psychologen“ nennen… NEIN…suchen
Sie DENJENIGEN auf, der Ihre Seele von der verkrusteten Schlacke der Eigenliebe befreien kann ! JESUS
CHRISTUS, die alleinige Wahrheit…der den Heiligen Geist in Seinem Herzen trägt und dieser alleine durch
DIE REINE LEHRE DER HEILIGEN MUTTER KIRCHE „spricht“… Daher: www.gloriapolo.net/
#15 hildegardfan 15:57:05 | Mittwoch, 21. Januar 2009
@ defendor: Sagen Sie es uns Kleingeistern doch mal genau: Wofür ist dieser Gloriapolo Unfug gut?!? Erklären
Sie es doch mal genau, was an dieser Seite gut sein soll, was es uns SAGEN soll!!! Darauf warte ich seit
ca. 1 Woche. Viele Menschen haben „Erscheinungen“ und „Offenbarungen“. Dagegen helfen Medikamente. Wenn
die Frau sich in Ihren Wahn flüchtet, weil Sie Ihren Neffen „auf dem Gewissen“ hat, oder sich vielleicht
so fühlt, sollten die Menschen in Ihrem Umfeld Ihr eher mit einem Therapeuten helfen, und nicht noch
in Ihrem Wahn bestärken.
@Theologicus Haereticus Gerade Vertretern wie Ihnen… galt mein vorheriger Beitrag ! Daher speziell für
Sie und Ihre „Gesinnungsgenossen“ noch einmal die besondere Empfehlung: www.gloriapolo.net/
Defendor Argumente und Antworten sollten klar ausdrücken, was genau wann und wie sein soll. Aber dauernde
Verweise auf den haarsträubenden Gloriapolo-Unfug (private Offenbarungen!) sind keine Argumente. Auch
nicht, Menschen anderer Meinung sogleich in die unterste Hölle zu verdammen, ist wenig christlich. Mein
Tip. Defendor, hören Sier einfach mit Ihrem Gelaber von der heiligen, unfehlbaren Kirche auf und besinnen
Sie sich mal auf die Aussagen des Evangeliums. Ihre Worthülsen zerplatzen dann wie Seifenblasen. Aber,
mein wohlgemeinter Rat ist wohl sinnlos. Und Clarissas messerscharfer Interpretation begegnen Sie dann
wiederum mit Ihrem Schwulst. Sie können einfach nichts anderes, denn von Theologie haben Sie keine Ahnung.
Vorwurf des Egoismus verlogener Schutzmechanismus des eigenen katholischen Egos… der Vorwurf geht so:
wenn du meine Wahrheit nicht akzeptierst bist du ein selbstsüchtiger Egoist. So wird hier argumentiert.
Werter defendor, (von wem nun verteidigt?), wenn Sie die Anleihe bei der ipsissima vox unseres Heilands
erlauben: „Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andere gesagt?“
Sola Traditio @Ruhrpottkanak Wieso hängen Sie dann den modernistischen Piusbrüdern an, die solche frevelhaften
Reformen eines Pius XII und auch etlichen zuvor aufgenommen haben, wenn Sie doch auf die ewig gültige
von Pius V. promulgierte Messe pochen… Tja, das ist nun mal eine Sackgasse, wenn man sich auf Sola Traditio
beruft…
Die Zunft der häretischen Zersetzer der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche ! Leider kommt es nicht
von ungefähr, dass zahlreiche Studenten der römisch katholischen Theologie – oft auch Priesteranwärter –
in die Fänge von durchtriebenen Häretikern gelangen, die sich selbst auch noch „Professoren“ schimpfen !
Wie dann das Ergebnis derartiger „Absoventen“ aussehen kann, müssen wir heute erschreckend wahrnehmen;
völlig krummgebogene, die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche „selbstinterpretierende“ Marionetten
der modernistischen Zersetzer ! Die mittlerweile einsetzende Flut von Lehrerlaubnis-Entzugen für Häretik-Professoren
zeigt nur allzudeutlich auf, wie tief die Lüge eingedrungen ist. Solange diese Zersetzer weiterhin ihre
seelenschädlichen Werke ungehindert fortsetzen können, solange wird es wohl noch einige „verprotestantisierte
Synkretismus-Absolventen“ geben, denen es dann auch oft einerlei ist, ob sie römisch katholisch oder…„protestantisch –
tolerant muslimisch – angehaucht buddhistisch – liberal freimaurerisch“…oder…schlichtweg h ä r e
t i s c h genannt werden. Ihre Sichtweise ist geprägt vom Sammelsurium des Lügen-Eintopfes, der ihnen –
trotz seiner widerlichen Bitterkeit – schmeckt, denn sie „garnieren“ ihn immer mit dem nötigen Schuss
Ego und ertragen daher auch nicht mehr die wirkliche – demütigen Glauben voraussetzende – NAHRHAFTE SPEISE
der alleinigen Wahrheit JESUS CHRISTUS und Seines mystischen Leibes, der heiligen Mutter Kirche… Besondere
Empfehlung www.gloriapolo.net/
FSSPX zeigt Profil In der getreuen Befolgung der unverkürzten Lehre und Bewahrung der ewig gültigen
trid. Liturgie, welche durch Papst PIUS V. auf ewig promulgiert wurde. Es mag die Seelen in unten stehendem
Thread, wie aber auch anderen Diskussionsrunden stören, daß daran nicht zu rütteln ist. Zur Hilfestelllung
einfach die Suchmaschinen befleissigen und suchen. Glauben ist ein Gnade, die nicht jedem beschieden zu
sein scheint. Aber es gibt den Rosenkranz. Durch Maria zu Gott. Ein Weisheit, die auch schon die Heiligen
verschiedener Jahrhunderte hatten. Nur Seelen unser darwinistische Weltordnung meinen, daß sie selber
Schöpfer spielen und sein dürfen. Darin unterscheiden sie sich nicht von Satan – ego non servant – so
die Worte Lucifers gg. Gott. Bitte, Ihre Sache! Aber lassen Sie jedoch rechtgläubige Katholiken in Ruhe
und meinen nicht diese auch noch ins Verderben ziehen zu müssen. Damit machen Sie sich zum Helfer Satans.
Maledica Bei der Lefebvrianer-Sekte ist in erster Linie eine schismatische Sekte. Sie haben sich von der
Kirche abgespalten und bilden praktisch eine eigene Konfession. Sie behaupten zwar manchmal, doch Teil
der Kirche zu sein. Aber gleich im nächsten Atemzug verteufeln sie selbst den heiligen Vater. Somit gehen
sie nicht ganz so weit wie die Sedis, die ja den Weg der Apostasie gewählt haben. Trotzdem sind sie kein
Teil der Kriche mehr Williamson, Fellay und Consorten haben ein sonderbares Profil Hier ist das Problem,
dass die Lefebvrianer-Sekte keine einheitliche Richtung besitzt. Williamson ist ein radikaler Schismatiker,
während Fellay zumindest ein wenig moderate Töne anschlägt
Ein Beispiel für Pius-Sektierer Williamson, Fellay und Consorten haben ein sonderbares Profil Naja, mit
der sichtbaren Einheit der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche nehmen diese es nicht
sehr ernst. Prof. Tzscheetzsch hat Konsequenz bewiesen. Wann zeigen die Pius-Sektierer Charakter und nehmen
sich ein Beispiel
Der Tzscheetzsch Hat ein sonderbares Profil www.bja-regensburg.de/index.php?id=1668 naja, mit der unverkürzten
röm.-kath. Lehre und dem Katechismus hat er es vermutlich nicht so sehr…
Häretiker Professor Dr. Tzscheetzsch hat wenigstens Charakter. Denn er scheint von sich aus gesagt zu
haben, daß er sich nicht mehr mit katholischen Inhalten identifizieren kann. www.badische-zeitung.de/…ugnis--10550843.html
Das ist der feine Unterschied zu ach so vielen Professoren, die sich zwar als katholisch nennen, doch
die größten Häretiker sind. Das trifft ebenso auf die Pius-Sekte zu, die vorgeben katholisch zu sein.
Doch in Wirklichkeit nur eine von vielen protestantischen Sekten, mit ein wenig mehr katholischen Äußerlichkeiten
als die Lutheraner
Leererlaubnis Angesichts eines langjährigen kompetenten Wirkens von Herrn Professor Dr. Tzscheetzsch
für Belange der Religionspädagogik und Katechetik bedauert der Erzbischof von Freiburg dessen Schritt. www.erzbistum-freiburg.de/index.php?id=233&tt_news… Worin bestand denn nach Zollitschs
Meinung das kompetente Wirken??? Im kompetenten Haß schüren auf Rom oder in der kompetenten Förderung
der Massenvertreibung aus der Kirche. So bauen halt alle weiter als Totengräber der deutschen Nationalkirche.
Zollitsch , der zwar die selbe Ideologie vertritt wie sein Vorgänger, doch an Intelligenz diesem nicht
im geringsten ebenbürtig ist und viele Professoren der Fakultäten. Fragt sich nur, was ein Professor
sich geleistet haben muß, daß sogar der Zollitsch ihm die Lehrerlaubnis enzogen hat, wo doch heutzutage
an sog. katholischen Fakultäten ALLES gelehrt werden darf, außer der katholische Glaube