Ist es positiv, wenn der Leiter eines katholischen Priesterseminars von der antikirchlichen ‘Süddeutschen Zeitung’ gelobt wird?
Der Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa.
(kreuz.net) Bischof Walter Mixa von Augsburg hat eine besondere „Vorliebe für die Überfrommen“.
Das
bejammerte die offensichtlich tendenziöse Journalistin Monika Maier-Albang in einem Artikel in der antikirchlichen
‘Süddeutschen Zeitung’ vom 21. Januar.
Mons. Mixa habe zum vierten Mal in sechs Jahren den Leiter seines
Priesterseminars ausgewechselt – erklärte Frau Maier mit Hinweis auf den neuen Regens in Augsburg.
Das
sei keine Überraschung gewesen. In Augsburg habe man sich „eher gewundert“, daß der bisherige Regens,
Hw. Christian Hartl, es dort so lange „unter einem Bischof wie Walter Mixa“ ausgehalten habe.
Mons. Mixa
habe bereits während seiner Amtszeit als Bischof in Eichstätt innerhalb von sechs Jahren drei Regenten
„verschlissen“.
Der erste habe sein Amt nach einem Jahr zur Verfügung gestellt, weil der Bischof über
dessen Kopf hinweg einen Bewerber aufgenommen hatte.
Der zweite blieb immerhin vier Jahre.
Der dritte,
Hw. Josef Blomenhofer, ging nach einem halben Jahr, nachdem Bischof Mixa zuvor den Spiritual des Seminars,
den Jesuitenpater Clemens Löcher, fristlos gekündigt hatte.
Der Streit eskalierte damals wegen eines
Seminaristen, der „aus Gewissensgründen“ – Anführungszeichen von der ‘Süddeutschen Zeitung’ – die Kommunion
nur mit dem Mund und kniend empfangen wollte.
Der Regens entließ den Mann: „Der Bischof soll ihn tobend
zurückgeholt haben“ – empört sich Frau Maier. Der Regens – der offensichtlich in Gebieten Probleme besaß,
wo die christliche Freiheit herrschen sollte – knallte die Türe und zog von dannen.
Apologie für den
alten Regens
Der bisherige Regens Christian Hartl und Subregens Josef Kühn werden Pfarreien übernehmen.
Die offizielle Begründung des Bistums: Die Versetzung erfolge, „weil es in Einzelfällen zu unterschiedlichen
Bewertungen von Kandidaten gekommen ist.“
Frau Maier wirft sich im weiteren kräftig für den bisherigen
Regens in die Riemen.
Hw. Hartl habe nicht alle Kandidaten aufnehmen oder im Seminar behalten wollen,
die sein Bischof für geeignet hielt.
Dann zitiert Frau Maier einen anonymen angeblichen Augsburger Priester:
Es handle sich um Kandidaten, die zwar „fromm bis überfromm“ seien, von denen die Verantwortlichen im
Seminar aber denken würden, daß sie der Arbeit als Seelsorger nicht gewachsen seien.
Dann zitiert Frau
Maier – natürlich wieder ungenannte – „Kollegen“ des bisherigen Regens: Dieser sei „verantwortungsvoll
mit den Leitlinien der deutschen Bischofskonferenz zur Priesterausbildung umgegangen.“
Das Fazit von
Frau Maier ist finster bis pessimistisch: Im Augsburger Klerus sorge man sich nun, daß die Versetzung
von Hw. Hartl für das Seminar einen Richtungswechsel bedeutet – zitiert sie ein drittes Mal Unbekannte.
So bestehe die Gefahr – klagt Frau Maier –, daß „Quantität vor Qualität“ gesetzt werde.
Für den
bisherigen Regens sieht sie kaum Licht: „Für den 44jährigen Hartl dürfte es ein schwacher Trost sein,
daß jede Bischofszeit irgendwann endet.“
Dennoch ein Lichtstrahl ganz am Ende: Die von Mons. Mixa in
Eichstätt entlassenen Regenten und Spirituale sind jetzt Caritas-Direktor, im Mainzer Priesterseminar
oder gar Domkapitulare.
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@ Artikel! Es gab da in einer Regionalzeitung: Augsburger-Allgemeine einen Artikel über die Berufungssorgen
von Hartl und Bischof Walter Während Bischof Mixa den Seminaristen wegen Ihrer Berufung vertraut… …will
Hochwürden Hartl doch kontrollieren ob die Seminaristen dies ernst meinen! Quantität gegen Qualität
Es wurden viele Fehler gemacht bei Priesterweihen. Suspendierungen und spätere Kündigungen der Einzelnen
sind zu hören. Nicht nur in Augsburg! Das Problem besteht darin, dass viele Alumnen das Seminar und die
Berufung nicht ernst nehmen und einfach in das Seminar gehen um „aufgeräumt“ zu sein! Also haben Bischof
Mixa und H.H. Hartl viele Fehler bei den Berufungen begangen! [zu viel Vertrauen und viele Kontrollen]
(das räume ich ein!) Desweiteren ist davon zu hören! Dass es Hetzkampagnen im Internet [vonseiten kreuz.net!
usw.] und in den Stellen der Diözese gab die offensichtlich Falschmeldungen verbreiteten! Man zweifelt
nicht an der Qualität der Informationen aus dem Bistum und dem Priesterseminar… …wir werden dafür
beten, dass die Berufungen der Seminaristen erhört werden! Trotz dessen, wurden keine Kniebänke im Seminar
entfernt. Wer das nicht glaubt muss sich davon bei einem Besuch selbst bezeugen!
#49 hieronymus333 18:29:29 | Freitag, 23. Januar 2009
Reformeifer Jeden Artikel, den ich geschrieben habe, wurde von der SZ entfernt. Die Kommunisten lassen
sich doch nicht die Butter vom Brot nehmen. Warum sollten sie sonst die Altbundeskanzlerriege zu jeder
passenden und unpassenden Gelegenheit aus dem Hut ziehen, oder warum wird so ein Schmierenblatt wie der
Spiegel immer noch finanziell von Millionären wie Lafontain und Konsorten unterstützt, jedoch die Wahrheit
von den selben Leuten mit Füßen getreten?
#47 Allgaeustern 12:29:51 | Freitag, 23. Januar 2009
Nur zur „Falsch-Info“ es gab genügend Alumnen, die gehen mussten ohne Bischofsgespräch. Dem Bischof
wurden dann vom Regens die abenteuerlichsten Geschichten präsentiert. In unserem Seminar regierte Hartl,
nicht Bischof Walter !!!!
Care zelator, das ist, glaube ich, kein Problem der Verwechslung. In Deutschland wird man nämlich Bischof,
weil man von anderen für fähig gehalten und auf irgendwelchen Listen vorgeschlagen wird. Dieses Verfahren
ist zwar prinzipiell nicht verkehrt, leidet aber an der dominanten „Vererbung“ eines genetischen Defekts:
Legalallergie! Die vorschlagenden Legalallergiker schlagen (aus gutem Grund) nur wieder Legalallergiker
für höhere Weihen vor. Gleichzeitig breitet sich diese Legalallergie aber auch infektiös aus; wahrscheinlich
durch die dreifache Handauflegung bei der Bischofsweihe werden die Erreger weitergegeben (das ist wohl
auch der Grund, weshalb traditionell drei Konsekratoren verlangt werden, falls einer der drei noch nicht
so richtig infektiös sein sollte) …
@nur_zur_INFO: Ich kenne alleine in Regensburg einige Seminaristen die kein Gespräch beim Bischof hatten.
Auch in München wird das Kirchenrecht „bewusst“ umgangen. Ich rate allen, denen dieses Unrecht seitens
der Kirche widerfahren worden ist, dass sie sich schriftlich an den Bischof wenden sollten und auch Kontakt
mit einem Justiziar des Bistums herstellen sollten. Ob nun ein Priller oder ein Baur, letztlich zeigt
sich durch solche Karierretypen nur, dass sie Unrecht mit Recht verwechseln!!!
Na, werter Elijahu, fußen nun wenigstens Ihre vorstehenden Ausführungen erstmalig auf persönlichen
(Er-) Kenntnissen, oder sondern Sie wieder mal nur Pauschalpräjudizien, wahlweise Hörensagen ab?
Der selbstverursachte Priestermangel in Augsburg oder: „Lügen für Jesus“ Nein, nicht jeder Seminarist,
der entlassen worden ist, hatte einen Termin mit dem Bischof, auch wenn das Kirchenrecht das vorsieht.
Ganz im Gegenteil, über manche „Ausgeschiedene“ wurde der Bischof erst dann informiert, wenn er selbst
nach dem Seminaristen fragte. Na, „B.Theophilus89“, Lügen für Jesus? So einer wie „B.Theophilus89“ der
würde auch noch Knabenschänder und Kinderpornographen vorm Volkszorn in Schutz nehmen, für solche korrupten
Ungläubigen ist in der Kirche des 21. Jahrhunderts kein Platz mehr. Unerträglich was für gewissenloses
Gesindel sich mittlerweile an den Domplätzen tummelt. Im Übrigen kann man davon ausgehen, dass in zwei
Monaten keiner mehr über die Causa H.H. Hartl spricht und alles wieder seinen gewohnten, unveränderten
Gang nimmt. Natürlich. Wo kämen wir denn da hin wenn man aus den Fehlern der Vergangenheit lernen müsste.
Dasjenige Amt dass zwischen Berufenem und Priesterweihe steht bedarf einer besonderen bischöflichen und
päpstlichen Aufsicht die sicherstellt, dass der Teufel da seinen Fuss nicht in die Tür reinbekommt.
Und wie man am Priestermangel sieht, hat dieses Unwesen in den Seminaren schon die Form eines Notstands
angenommen.
#42 hieronymus333 23:07:56 | Donnerstag, 22. Januar 2009
nur_zur_INFO Nein, nicht jeder Seminarist, der entlassen worden ist, hatte einen Termin mit dem Bischof,
auch wenn das Kirchenrecht das vorsieht. Ganz im Gegenteil, über manche „Ausgeschiedene“ wurde der Bischof
erst dann informiert, wenn er selbst nach dem Seminaristen fragte. Die Gespräche, die dem Gespräch mit
dem Ausscheidenden vorangingen, zeigten nach Aussagen einiger Ausgeschiedenen vollkommen neue Seiten des
Regens. Wem wird der Bischof wohl glauben? Im Übrigen kann man davon ausgehen, dass in zwei Monaten keiner
mehr über die Causa H.H. Hartl spricht und alles wieder seinen gewohnten, unveränderten Gang nimmt.
P.s.: mathusalem001 Danke für Ihre Information.
#41 nur_zur_INFO 22:18:32 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Was hier vergessen wurde: [Auch hier nochmal der Kommentar aus: „Neuer Regens am Augsburger Priesterseminar“]
Was bei der ganzen Diskussion um die Seminaristen, die aus dem Seminar ausgetreten sind, vergessen wurde,
ist folgendes: Jeder hatte ein persönliches Gespräch mit dem Bischof! Es ist keiner aus dem Priesterseminar
ausgezogen, bevor er nicht noch ein Gespräch mit dem Bischof hatte. Es ist daher unverschämt dem Herrn
Regens die Alleinschuld an den Austritten zu geben. Hw. Herr Bischof Mixa konnte wohl auch nicht zum bleiben
der Seminaristen beitragen bzw. hat deren freiwilligem & unfreiwilligem Austritt auch somit zugestimmt.
Desweiteren frage ich mich, warum hier eigentlich dieser niveaulose Ton herrscht? Könnt ihr Eure emotionsgeladenen
Diskussionen nicht etwas mehr im christlichen Geist der Nächstenliebe führen??? Ich empfehle jedem,
bevor er hier etwas übles schreiben will, mal wieder das o^/ Evangelium o^/ zu lesen… Vielleicht kann
er dann im Geiste des Evangeliums hier auch was fruchtbareres zustande bringen.
#40 mathusalem001 22:00:24 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@hieronymus333 ich wollte mich eigentlich gar nicht zu allen beteiligten äußern. aber im vergleich zu
dem offensichtlich gestörten elijahu sind die beiträge von theophilus doch recht harmlos. ich meine,
dass es einen unterschied zwischen loyalität, auf die ein vorgesetzter ein anrecht hat, und kadavergehorsam
gibt. diesen gehorsam fordere ich doch gar nicht. aber wenn man schon als seminarist so illoyal ist, und
interna in einem solchen forum wie diesem hier ausbreitet, wieso sollte man dan reif für den priesterdienst
sein? p.s. ich dachte, das hier sei so was wie die internetplattform der legion
#39 hieronymus333 21:08:58 | Donnerstag, 22. Januar 2009
mathusalem001 Allgäustern wird kein Benediktiner, oder wird auch nicht zum hirnlosen Gehorsam gezwungen.
Eine Internetplattform sollte doch ein Markt an Idee und Anregungen sein, die Allgäustern nutzt. Wenn
Sie Kadavergehorsam fordern, sind Sie bei einer Internetplattform für Soldaten oder der Legion besser
aufgehoben. Während Allgäustern ehrlich nur seine Meinung objektiv wiedergibt, darf Theophilus ungehindert
defätistischen, subjektiven Mist über Tage verbreiten, ist das nicht auch ungerecht, ohne Ihnen dabei
Selbstgerechtigkeit vorwerfen zu wollen.
#38 mathusalem001 20:58:41 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@allgäustern wie kommen sie eigentlich dazu, sich auf den priesterlichen dienst vorzubereiten? soviel
häme, wie sie hier im forum über ihren vorgesetzten ausgießen, ist da überhaupt noch platz für christus?
wenn sie nicht einmal ihrem regens loyal sein können, wie soll sich dann der bischof auf sie verlassen
können. für den fall, dass sie einmal nicht seiner meinung sind. wenn sie ein beispiel für den schäbigen
rest der seminaristen sind, dann ist es gut, wenn sich das seminar leert, so bedauerlich das eigentlich
ist.
Bitte Walter, Maier und Hartl… …höret mit der Schlammschlacht auf! Es sind viele Scherben entstanden!
Ihr macht euch echt unglaubwürdig! at SüddeutscheZeitung! Brennen sollt ihr!
#36 hieronymus333 13:49:48 | Donnerstag, 22. Januar 2009
adlimina Der auf Qualität (was das auch immer in diesem Zusammenhang bedeuten soll) bedachte, gelehrte
Regens hätte bei der letzten Selbstreflexion, sofern ihm dies gelingt, lieber einmal Matthäus 10,16f.
lesen sollen.
SZ = Sozialistische Zeitung In München und umzu hat die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (SZ) einen Spitznamen: SOZIALISTISCHE
ZEITUNG. Schaut nur mal in deren Forum und diskutiert dort fleissig mit. Soviele Hartz IV-Empfänger und
Linksradikale auf einen Haufen, da lohnt es sich die Wahrheit zu verkünden. www.sueddeutsche.de/…ern/797/455472/text/
#34 Biene Maja 00:42:57 | Donnerstag, 22. Januar 2009
an alle die Biene Geht schlafen bin müde ihr wiest meine Meinung seit brüderlich und geht schlafen jeder
kann von den anderen lernen aber ein Priester ist geweiht und hat seine Würde und das soll man respektieren
allen eine Gute Nacht schlaft gut
#33 Gotthard 00:16:29 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@monti kann ich Dir gerne darlegen… diese jungen smarten Soutane-Jungpriester haben alles mit Schaumlöffeln
gefressen … sie wissen wie die Ministranten zu ticken haben … sie wissen wie die Messe zu feiern ist
sie wissen wie die Frauengemeinschaft zu arbeiten hat sie wissen wie Lektoren und Kommunnionhelfer zu
agieren haben sie wissen, dass sie dem Kirchenmusiker den Ton vorzugeben haben sie wissen welche Rolle
der Pfarrgemeinderat zu spielen hat… solches Wissen haben sie vom ersten Tag ihres Dienstes in der Gemeinde –
und halten nicht damit zurück!
was würde man von einem Polizisten oder Soldaten halten, der sich schämt, seine Uniform zu tagen; oder
von einem Arzt, der in Jeans und Pulli operiert?
#31 Biene Maja 00:07:53 | Donnerstag, 22. Januar 2009
an alle Ein Priester soll die Soutane tragen als Zeichen seiner Würde aus dem Volk genommen für das
Volk bestimmt er soll eine Respektperson sein und er soll sich danach benehmen. Zur Mundkommunion möchte
ich sagen sie ist die würdigste Form den Leib Christie zu empfangen so tut es der Heilige Vater auch
und zwar kniend. Wenn ein Priester fromm ist dann ist es ja gut
Stern über/unter/hinter/vor dem Allgäu Einer ist schon mal klar zu unterscheiden von der fatalen Selbst-Mut-Mach-Äußerung
des Scheidenden beim pfeifenden Gang in den Seminarskeller: „Ich vertraue ihnen allen, jedem einzelnen!“
Wäre doch nett, wenn Sie, werter Gotthard auch noch erklären würden, warum das welche Gemeinde ist
denn willens, einen dieser jungen smarten Soutane-Jung-Priester zu ertragen? so ist, sprich, was gegen
einen Priester spricht, der nicht in Jeans und mit Goatie ‘rumläuft.
Gotthard Genügend Gemeinden! Sie wollen es nur nicht wahrhaben. Und „smart“ sind diese nur für Sie,
weil sie nicht mit einem vergrauten Drei-Tage-Bart herumlaufen. Ja, wir leben inzwischen 40 Jahre nach
1968! Das ist Fortschritt in der Kirche.
#24 Allgaeustern 22:26:57 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Egal, was… Egal, was bei der Verabschiedung von H.H. Hartl, die ja – wie er selbst sagte – „auf Wunsch
des Herrn Bischofs stattfindet“ gelogen wird bzw.gelogen werden muss: Der Grossteil von uns Augsburger
Seminaristen ist dankbar, dass ein wichtiger Schritt vollzogen wurde.
Aber Klärchen … … bei gewissen Erwartungshorizonten hinsichtlich persönlichen Fortkommens (auch
über Eichstätter Seilschaften) kann man sich doch gar nicht täuschen …!
#21 Vox e luce 22:08:37 | Mittwoch, 21. Januar 2009
die insgeheim nichts lieber will als wieder an die Macht kommen. …ich würde auf knien nach lourdes
pilgern, wenn in rom derartige bestrebungen erkennbar wären, doch leider ist dem nicht so…
@vonHerzmanovsky-Orlando Na, dann müßte das Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen ja aus allen Nähten
platzen – tut’s aber nicht – leider. Es ist wohl eher so, daß die ehemaligen Seminaristen wieder in’s
bürgerlich Leben zurück gekehrt sind, Familien gründen und der katholischen Kirche womöglich ganz
den Rücken kehren. Was Sie da anbringen, ist ja wohl eher eine Verschwörungstheorie.
@doriano Alles so wie es seit Jahren kritisiert wird: Seminaristen die wahre innere Frömmigkeit auch
äusserlich an den Tag legen, werden von den modernistischen Rebellen gegen Gott in den Seminaren gekeult
und von der Weihe ferngehalten Diese Seminaristen werden zu den Levebvres geekelt, sag noch einer, dass
es da nicht ein Zusammenspiel zwischen den Vatikanum2-Kirchlern und den VorVatikanum-Kirchlern gibt! Man
bebaut beide Gärtlein, das eine um den Demokratien zu imponieren, wie toll modern man ist, das andere,
weil man für den Fall eines politischen Rückschlags auch gut aufgestellt sein will. Das ist die ganze
zynische Haltung der Kirche, die insgeheim nichts lieber will als wieder an die Macht kommen.
#18 hieronymus333 21:44:11 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Major Kong Der Priester aus dem Vorfall letzten Jahres wurde doch auch auf Empfehlung des hochgelobten
Regens geweiht, kann man ihm hierfür die Verantwortung entziehen, wenn er für die qualitative Ausbildung
verantwortlich zeichnet, wie Frau Maier behauptet. Na dann passt ja unser schwarz – weiß Bild vom Bischof
wieder, oder nicht.
@Major Kong […]daß der Kandidat Gefahr laufen könnte, sich mit dem Rätesozialismus in den Pfarrgemeinden
anzulegen und diese mit katholischer Orthodoxie sowie Orthopraxie zu nerven. :)3
#15 Major Kong 21:26:59 | Mittwoch, 21. Januar 2009
den seelsorgerischen Anforderungen nicht gewachsen Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, daß die Beurteilung
„den seelsorgerischen Anforderungen nicht gewachsen“ bedeutet, daß der Kandidat Gefahr laufen könnte,
sich mit dem Rätesozialismus in den Pfarrgemeinden anzulegen und diese mit katholischer Orthodoxie sowie
Orthopraxie zu nerven. Es ist zwar einerseits nett, wenn Exzellenz solche Kandidaten schützt. Nicht mehr
nett ist es aber, wenn sie dann in den Gemeinden seines Schutzes entbehren müssen. War da nicht mal was
mit einem Priester im Bistum Augsburg im letzten Jahr?
@ Eli Alles so wie es seit Jahren kritisiert wird: Seminaristen die wahre innere Frömmigkeit auch äusserlich
an den Tag legen, werden von den modernistischen Rebellen gegen Gott in den Seminaren gekeult und von
der Weihe ferngehalten Selbst wenn ich die Möglichkeit hätte, Prieter zu werden und es aus Berufung
auch wollte – auf keinen Fall unter den heutigen Umständen. In einer Fernsehsendung, die ich teilweise
vor einigen Monaten sah und in der es um Spätberufene ging, blieb ein Kandidat, warum er Priester werden
wolle, eine Antwort schuldig. Ein anderer hatte in seinem Zimmer Götzenfuguren von Buddha und Shiva aufgestellt.
Und solche Leute sollen katholische Seelsorger werden? Gnade Gott den Gemeinden, auf die solche „Priester“
dann losgelassen werden…
Also, wenn das alles so zutrifft, dann ein ordentliches Lob für S. E. Diözesanbischof und Militärordinarius
Dr. Walter Mixa, der jedenfalls einen nach allen vorliegenden Informationen www.kreuz.net/article.8523.html
ausgeglichenen Priester zum Regens bestellt hat. Somit kann aktuell eine Empfehlung zum Eintritt ins Augsburger
Priesterseminar abgegeben werden. Ganz herzliche Gratulation nach Augsburg zu den künftig steigenden
Eintrittszahlen!
#10 Elijahu † 21:10:58 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Die wahren Ursachen für den heutigen Priestermangel werden überall totgeschwiegen Der Streit eskalierte
damals wegen eines Seminaristen, der „aus Gewissensgründen“ – Anführungszeichen von der ‘Süddeutschen
Zeitung’ – die Kommunion nur mit dem Mund und kniend empfangen wollte. Der Regens entließ den Mann: „Der
Bischof soll ihn tobend zurückgeholt haben“ – empört sich Frau Maier. Der Regens – der offensichtlich
in Gebieten Probleme besaß, wo die christliche Freiheit herrschen sollte – knallte die Türe und zog
von dannen. Alles so wie es seit Jahren kritisiert wird: Seminaristen die wahre innere Frömmigkeit auch
äusserlich an den Tag legen, werden von den modernistischen Rebellen gegen Gott in den Seminaren gekeult
und von der Weihe ferngehalten. Und das ist einer der Hauptgründe für den heutigen Priestermangel. In
Münster ist es genauso: keiner der dortigen Direktoren in den letzen 15 Jahren scheint sich der Verantwortung
bewusst zu sein die er für sein Bistum trägt. Nur hat Münster was die Bischöfe anbelangt wohl kein
solches Glück wie Augsburg, wo Mixa wohl auf verlorenem Posten gegen die Ungläubigen am Domplatz kämpft.
#9 hieronymus333 21:09:22 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Frau Maier Wann kappiert jemand wie Frau Maier, dass die Kirche kein demokratischer Haufen hirnloser Quatschköpfe
ist, die ihre Meinung am Dümmsten und Faulsten ausrichten und diesem nach dem Mund reden, sondern dass
die Nachfolger der Apostel hier maßgeblich den consensus fidelium mittragen, was ja innerhalb der so
hochgelobten Konferenz im Vatikan (1962-1965) erst wieder zu Vorschein kam. Denn die Verantwortung für
das Bistum trägt nicht der Regens, sondern immer noch der Bischof, selbst wenn der Regens ein so herrausragender
Theologe, der ja auch seinen Lehrstuhl in Augsburg verlor, ist wie H.H. Hartl. Gleichsam ist es doch sehr
verwunderlich, dass jemand, der für die praktische Ausbildung zuständig ist, sich so gegen die Praxis
wehrt, dass er Caritas-Direktor, Domkapitular, oder gleich ins Mainzer Priesterseminar (wenn man in Mainz
eine Stellung erhält, sollte man sich ohnehin schon Gedanken machen) gehen muss. So war die Reaktion
von Bischof Mixa vollkommen gerechtfertigt diese Leute zu entlassen, da ihre Charismen dort anscheinend
besser zum Tragen kommen.
Die Rebellion gegen den Allmächtigen an den Domplätzen Deutschlands Der Streit eskalierte damals wegen
eines Seminaristen, der „aus Gewissensgründen“ – Anführungszeichen von der ‘Süddeutschen Zeitung’ –
die Kommunion nur mit dem Mund und kniend empfangen wollte. Der Regens entließ den Mann: „Der Bischof
soll ihn tobend zurückgeholt haben“ – empört sich Frau Maier. Der Regens – der offensichtlich in Gebieten
Probleme besaß, wo die christliche Freiheit herrschen sollte – knallte die Türe und zog von dannen.
Alles so wie es seit Jahren kritisiert wird: Seminaristen die wahre innere Frömmigkeit auch äusserlich
an den Tag legen, werden von den modernistischen Rebellen gegen Gott in den Seminaren gekeult und von
der Weihe ferngehalten. Und das ist einer der Hauptgründe für den heutigen Priestermangel. In Münster
ist es genauso: keiner der dortigen Direktoren in den letzen 15 Jahren scheint sich der Verantwortung
bewusst zu sein die er für sein Bistum trägt. Nur hat Münster was die Bischöfe anbelangt wohl kein
solches Glück wie Augsburg, wo Mixa wohl auf verlorenem Posten gegen die Ungläubigen am Domplatz kämpft.
@article Dann zitiert Frau Maier einen anonymen angeblichen Augsburger Priester: Es handle sich um Kandidaten,
die zwar „fromm bis überfromm“ seien, von denen die Verantwortlichen im Seminar aber denken würden,
daß sie der Arbeit als Seelsorger nicht gewachsen seien. Das mag schon stimmen, um mit den Gemeinden
zurechtzukommen genügt es nicht fromm zu sein, da braucht es so Werte wie Anbiederung, Verschlagenheit,
kurz eigentlich einen „homo politicus“, zumal die Pfarrer ja nicht einmal durch eine Wahl legitmiert sind,
sondern wie Beamte versetzt werden.
DB1975 Gewiß, man muß nicht alles thematisieren. Aber es ist schon ein Faktum, daß es mit dieser Eintracht
längst nicht in allen Bistümern zum Besten steht. Dabei macht Sorge, daß dieses „Kerngeschäft“ (Priesterausbildung),
von dem so viel für die Kirche abhängt, vor allen Dingen ein Qualitätsproblem ist.
#5 Seminarist 20:21:31 | Mittwoch, 21. Januar 2009
Deutsche Seminaristen übernehmen „Marotten“ des Stellvertreters Christi! Der Streit eskalierte damals
wegen eines Seminaristen, der „aus Gewissensgründen“ – Anführungszeichen von der ‘Süddeutschen Zeitung’ –
die Kommunion nur mit dem Mund und kniend empfangen wollte. Da kann sich der Regens über diese überaus
schändliche und zutiefst bedenkliche Art und Weise des Kommunionempfanges ja nun direkt beim Heiligen
Vater in Rom beschweren!
Drückt sich wirklich Liebe zur Kirche darin aus, … … „Fälle“ wie diesen bis zum Exzess durchzukauen,
während über die vielen Regenten, Subregenten, Spirituale und weiteren Mitarbeiter in den deutschen
Seminaren, die in Eintracht mit ihrem Bischof ihren Dienst tun, kein Wort verloren wird ? Gleiches gilt
im übrigen auch für die zahlreichen Seminaristen, die sich ohne großes Aufheben auf ihre Weihe vorbereiten.
Wenn es zwischen einem Vorgesetzen und einem Mitarbeiter Meinungsverschiedenheiten in einem Bereich gibt,
mag es manchmal angezeigt sein, wenn der Mitarbeiter den Aufgabenbereich wechselt. Aber auch das ist ein
völlig normaler Vorgang, der eigentlich keinerlei öffentlicher Darstellung bedarf.
!!!!! Frommer Priester in der katholischen Kirche? Was wäre das für ein unvorstellbarer Frevel. Seit
V2 ist „Frömmigkeit“ ein nicht zu verzeihender Makel. Der Priester soll doch Showman und Sozialarbeiter
sein! Haben Sie Theologie studiert?
der Oberhammer Der Streit eskalierte damals wegen eines Seminaristen, der „aus Gewissensgründen“ – Anführungszeichen
von der ‘Süddeutschen Zeitung’ – die Kommunion nur mit dem Mund und kniend empfangen wollte. Der Regens
entließ den Mann: „Der Bischof soll ihn tobend zurückgeholt haben“ – empört sich Frau Maier. Der Regens –
der offensichtlich in Gebieten Probleme besaß, wo die christliche Freiheit herrschen sollte – knallte
die Türe und zog von dannen. Juhu, Super-Mixa […] Es handle sich um Kandidaten, die zwar „fromm bis
überfromm“ seien, von denen die Verantwortlichen im Seminar aber denken würden, daß sie der Arbeit
als Seelsorger nicht gewachsen seien. Frommer Priester in der katholischen Kirche? Was wäre das für
ein unvorstellbarer Frevel. Seit V2 ist „Frömmigkeit“ ein nicht zu verzeihender Makel. Der Priester soll
doch Showman und Sozialarbeiter sein!