18:35:41 | Freitag, 23. Januar 2009
An alle Mitarbeiter, die Berichte über den Nahen Osten schreiben. Folgende Regeln sind beim Verfassen von Artikeln unbedingt einzuhalten.

Israel will die Kriegsverbrechen vertuschen.
(kreuz.net) 1. Im Nahen Osten sind immer die Araber die Angreifer und Israel verteidigt sich nur. Der
Satz „Israel hat das Recht sich zu verteidigen“ muß unbedingt erscheinen.
2. Weder Palästinenser noch
Libanesen haben das Recht, sich zu verteidigen. Dies muß immer als „Angriff“ bezeichnet werden.
3. Israel
darf nie als Aggressor sondern nur als Opfer dargestellt werden.
4. Die Hamas, Hisbollah und Araber generell
müssen immer als Kriegsauslöser, Täter und Extremisten beschrieben werden.
5. Wenn Palästinenser
oder Libanesen Zivilisten töten, dann ist es immer „Terrorismus“.
6. Dagegen hat Israel immer das Recht,
beliebige Mengen von Zivilisten zu töten. Das wird grundsätzlich als „legitime Verteidigung“ definiert.
7. Wenn das Wort „Hisbollah“ oder „Hamas“ verwendet wird, muß immer davor die Bezeichnung „radikalislamische
Terrororganisation“ und danach „unterstützt und finanziert durch Syrien und Iran“ stehen.
8. Es ist
absolut verboten, das Wort „Israel“ mit der Aussage „unterstützt und finanziert durch die Vereinigten
Staaten“ in Verbindung zu bringen.
9. Bei der Berichterstattung über Israel dürfen die Wörter „besetzte
Gebiete, UNO-Resolutionen, Menschenrechtsverletzungen, Genfer Konvention, Apartheid oder Völkermord“
nicht verwendet werden.
10. Wenn über zivile Opfer der Palästinenser oder Libanesen berichtet wird,
muß immer die Hamas oder Hisbollah mit den Worten „Feiglinge“ und „sie verstecken sich hinter Zivilisten“
ergänzt werden.
11. Wenn Israelis getötet werden, dann ist es immer „Mord“.
12. Wenn Araber getötet
werden, dann ist es immer „selbstverschuldet“.
13. Israelische Bombenangriffe sind grundsätzlich als
„chirurgische Eingriffe“ zu bezeichnen.
14. Wenn über Angriffe der Hamas oder Hisbollah berichtet wird,
dann sind das immer „Selbstmordanschläge“ oder „Massenmord“.
15. Aussagen von Führern der Hamas, Hisbollah
oder des Iran müssen immer mit dem Satz „wollen Israel von der Landkarte tilgen“ ergänzt werden.
16.
Wenn israelische Politiker zitiert werden, dann darf nie „die Vernichtung oder Vertreibung der einheimischen
Palästinenser“ wiedergegeben werden, auch wenn sie es offen aussprechen.
17. In jedem Artikel muß der
Satz „das Existenzrecht Israels“ drin stehen.
18. In keinem Artikel darf der Satz „das Existenzrecht
der Palästinenser“ enthalten sein.
19. Kämpfer der Hamas und Hisbollah sind immer als „Terroristen“
zu bezeichnen, nie als „Freiheits- oder Widerstandskämpfer“.
20. Israel muß immer als „einzige Demokratie
im Nahen Osten“ beschrieben werden.
21. Arabische Länder heißen grundsätzlich „rückständige islamische
Diktaturen die Frauen unterdrücken“.
22. Israelis sind immer als „friedlich, tolerant und menschenfreundlich“
zu bezeichnen.
23. Araber müssen als „haßerfüllt, bedrohlich und fanatisch“ beschrieben werden.
24.
Israelis sind immer als bevorzugte Interviewpartner zu nehmen, damit sie ihren Standpunkt darstellen können.
25. Da Araber sich nicht ausdrücken können und nur lügen, sind ihre Aussagen zu ignorieren.
Sollten
ein Mitarbeiter diese Regeln mißachten und meinen, sich nicht politisch korrekt verhalten zu müssen
oder würde er es sogar wagen, Kritik an Israel zu üben, dann wird diese Person als hochgefährlicher
Terroristensympathisant und Antisemit, in der ganzen Medienbranche bekannt gemacht und fristlos gekündigt.
Die Geschäftsleitung
H. Bilderberg
Alex Stinger Verlag
Dieser Text wurde ursprünglich auf dem Weblog
‘Schall und Rauch’ publiziert.
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#12
Elia 02:02:17 | Sonntag, 25. Januar 2009
#1
juergen 18:45:48 | Freitag, 23. Januar 2009